Freitag, 12. August 2022

Toiletten verstopft

Randalierer verwüsten Schule

Ladenburg, 29. Juli 2014. (red/pol) Hohen Sachschaden verursachten bislang Unbekannte vermutlich vergangenes Wochenende als sie in die Ladenburger Merian-Realschule eindrangen. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf

Außenspiegel abgetreten

Ladenburg, 13. März 2014. (red/pol) Ein unbekannter Täter beschädigte in der Nacht vom 11. auf den 12. März zwischen 21:30 und 06:00 Uhr in der Daimlerstraße die Außenspiegel an drei dort abgestellten Fahrzeugen. Vermutlich der gleiche Täter dürfte dann auch in der Siemensstraße eine Mülltonne und ein Blumenkübel umgeworfen haben. Insgesamt entstand ein Sachschaden von circa 1.000 Euro. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ladenburg unter der Rufnummer 06203/9305-0 in Verbindung zu setzen.

Familienstreit artet aus

Geschlagen und mit Stein beworfen

Ladenburg, 23. Mai 2013. (red/pol) Am Montagabend hatte eine 19-Jährige einen Streit mit ihrer Familie. Der Vater des Mädchnes schlug ihrem Freund ins Gesicht. Daraufhin eskalierte die Situation. Beide Parteien bewarfen sich wechselseitig mit einem einzelnen Stein. [Weiterlesen…]

Polizeichef Hartmannsgruber präsentierte Kriminalstatistik 2012

Litauische Tätergruppe wurde geschnappt

Ladenburg/Rhein-Neckar, 24. April 2013. (red/sap) Der Ladenburger Polizeichef Frank Hartmannsgruber stellte gestern die Krimnalstatistik 2012 für Ladenburg, Heddesheim, Ilvesheim und Edingen-Neckarhausen vor. Insgesamt zeigte er sich zufrieden, aber es gab auch „Ausreißer“ in den Zahlen. Eine Litauische Tätergruppe konnte geschnappt werden. Die Ladenburger Polizei ist gut vorbereitet auf die Mainacht. [Weiterlesen…]

Polizeirevierleiter Frank Hartmannsgruber zufrieden mit der Mai-Nacht

„Großes Lob an die Jugendlichen“

Revierleiter Frank Hartmannsgruber (links) mit zwei Kollegen im Lagezentrum des Reviers am Montagabend - hier wird geplant und der Einsatz für die Nacht koordiniert.

 

Ladenburg, 02. Mai 2012. (red) Keine besonderen Vorkommnisse – so lässt sich aus Sicht des Ladenburger Polizeirevierleiters Frank Hartmannsgruber die Bilanz der jugendlichen Mai-Feiern ziehen. Zwölf Beamte waren zusätzlich im Einsatz – das Revier setzt erfolgreich auf Prävention.

Von Hardy Prothmann

„Aus unserer Sicht verliefen die Feiern sehr ruhig und ich möchte die Jugendlichen ausdrücklich loben“, sagt Frank Hartmannsgruber am späten Vormittag des ersten Mai.

Das kann man gerne zurückgeben und die Arbeit der Polizei loben, die unter dem neuen Chef sehr kontaktfreudig und präventiv läuft. Frank Hartmannsgruber setzt auf öffentliche Präsenz, egal ob Fußstreifen, Sichtbarbkeit bei Festen, repräsentativen Terminen oder eine kontinuierliche Pressearbeit.

Wie alle Dienststellen, so ist auch in Ladenburg die Besetzung knapp. Das Revier hat einen großen Einzugsbereich – insbesondere Edingen-Neckarhausen ist wegen der langen Anfahrt sehr „zeitintensiv“. Trotzdem spart der Polizeirat nicht an Zeit an der falschen Stelle. Die zwölf zusätzlich eingesetzten Beamte sprechen schon früh am Abend Jugendliche im Stadtgebiet Ladenburg an und tauchen auch in den anderen Gemeinden dort auf, wo sich Jugendliche aufhalten können.

Klare Linie

Es wird das Gespräch gesucht, es wird deutlich gemacht, dass die Polizei keine Feier behindern möchte, aber auch klar gemacht, dass das an Bedingungen geknüpft ist. Reine Ruhestörung, keine Vermüllung, Alkohol und Zigaretten nur „passend“ zum Alter. Die Jugendsachbearbeiter der Polizei wissen, wie sie die Jugendlichen ansprechen müssen und dieses Konzept geht auf: „Wir fahren eine klare Linie – fröhlich feiern ist definitiv gewünscht und erlaubt, solange der Rahmen eingehalten wird.“ Der Revierleiter berichet, dass sich die Jugendlichen sehr höflich und umgänglich gezeigt hätten.

Während in den zwei vergangenen Jahren (für Hartmannsgruber ist es die dritte Walpurgisnacht gewesen) wetterbedingt auch eher wenig „polizeilich“ aufgefallen war, rechnete man aktuell eventuell mit mehr Abeit, da die Temperaturen mild waren und damit auch mehr „draußen“ los sein würde. Doch die mehreren hundert Jugendlichen beließen es beim Feiern: „Wir haben mit der Stadt ausgemacht, dass die Festwiesen beleuchtet bleibt“, sagt Frank Hartmannsgruber. Der Effekt ist klar: Einerseits stolpern die Jugendlichen nicht im Dunkeln rum und andererseits bietet die Dunkelheit auch keinen „Schutz“ vor übertriebenem Blödsinn.

Wenig Auffälliges

Ein paar Vorkommnisse gab es dennoch, aber kaum auffälliger als sonst. In Edingen-Neckarhausen gab es zwei Sachbeschädigungen. In Seckenheim und Heddesheim je eine Ruhestörung, in Ilvesheim wurde ein betrunkener Autofahrer gestoppt, der keinen Führerschein hatte, dafür aber auch noch falsche Kennzeichen am Fahrzeug. Eine weitere Trunkenheitsfahrt wurde in Heddesheim festgestellt und eine Sachbeschädigung klärte der Chef selbst auf: „Ich war gerade auf dem Weg zum Revier, als vor mir ein Jugendlicher gegen einen Autospiegel getreten hat“, sagt Frank Hartmannsgruber. Die von ihm herbeigerufene Streife konnte den Jugendlichen dann fußläufig kontrollieren. Der junge Mann muss mit einer Anzeige rechnen. Eine Körperverletztung mussten die Beamten noch aufnehmen – unterm Strich eine fast normale Nacht.

Präsenz und Kontakt sind dem Revierleiter Hartmannsgruber sehr wichtig - er selbst ist oft vor Ort: "Ich will mir selbst ein Bild machen."

 

Plakatabreißer zeigen fragwürdige Haltung und müssen mit Strafe rechnen

„Trauriger Anblick“ und „trauriger Einblick“ in die verkorkste Haltung von Dummköpfen

Rhein-Neckar/Heddesheim, 03. November 2011. (red) Derzeit sind überall in den Kommunen Plakatwände aufgestellt worden. Parteien und Gruppierungen können auf diesen für oder gegen „Stuttgart 21“ werben. Doch nicht jeder kann und will die Meinung anderer akzeptieren. Immer wieder kommt es zu Sachbeschädigungen – Plakate werden abgerissen oder besprüht. Die Sachbeschädigung ist kein „Spaß“ und kann hart bestraft werden.

Die Proteste gegen Stuttgart 21 haben tatsächlich etwas bewegt. Engagierte Menschen in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus haben einen weitreichenden politischen Entschluß erfolgreich in Frage gestellt. Zum Projekt Stuttgart 21 wird es am 27. November 2011 eine Volksabstimmung geben.

Gegner und Befürworter sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. „Beide Parteien“ können auf Plakatwänden in den Kommunen für „ihre Sache“ die verschiedenen Standpunkte und Argumente öffentlich machen.

Immer wieder kommt es jedoch vor, dass Plakate verschmutzt oder entwendet werden. Nein-Sager wollen das Ja nicht akzeptieren und umgekehrt. Sind sich die intoleranten Sachbeschädiger ihrer Straftat bewusst, die da gerade mal eben so im Vorbeilaufen begannen wird?

Aus Sicht der Polizei handelt es sich um ein „Offizialdelikt“.

Bei Beschmutzung und Zerstörung von Wahlplakaten ist die Polizei verpflichtet, zu ermitteln.

Dies gilt, sobald das Delikt registiert wurde. Die strafrechtliche Verfolgung geschieht also unabhängig davon, ob es einen Betroffenen gibt, der Anzeige erstattet. Zusätzlich kann es zu einer Anzeige durch einen Betroffenen oder einer unbetroffenen Person kommen. Eine Anzeige kann dabei nicht mehr zurückgenommen werden, da es Amts wegen die Verpflichtung zur Verfahrenseinleitung gibt.

In den folgenden Paragraphen nach Strafgesetzbuch (StGB) ist die Gesetzeslage dazu geregelt:

Paragraph 303 regelt Strafmaß und Definition der Straftat bei generellen Sachbeschädigungen. Hierbei sieht die Justiz eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe vor.

§303 – Sachbeschädigung

(1) Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert.
(3) Der Versuch ist strafbar.

Die „gemeinschaftseinbezogene Sachbeschädigung“ kann sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren Haft oder eine Geldstrafe zufolge haben.

§304 – Gemeinschädliche Sachbeschädigung

(1) Wer rechtswidrig Gegenstände der Verehrung einer im Staat bestehenden Religionsgesellschaft oder Sachen, die dem Gottesdienst gewidmet sind, oder Grabmäler, öffentliche Denkmäler, Naturdenkmäler, Gegenstände der Kunst, der Wissenschaft oder des Gewerbes, welche in öffentlichen Sammlungen aufbewahrt werden oder öffentlich aufgestellt sind, oder Gegenstände, welche zum öffentlichen Nutzen oder zur Verschönerung öffentlicher Wege, Plätze oder Anlagen dienen, beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer in Absatz 1 bezeichneten Sache oder eines dort bezeichneten Gegenstandes nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert.
(3) Der Versuch ist strafbar.

Aber zu einem solchen Verhalten zählen nicht nur die juristischen Folgen. Das Zerreißen und Beschmieren von Partei- oder Wahlplakaten zeigt eine mehr als fragwürdige „Haltung“.

Es ist das Zeichen der Intoleranz anderer Standpunkte und der Respektlosigkeit vor anderen Meinungen. Also genau das Gegenteil von dem, was Demokratie eigentlich ausmacht.

Sollte das politische Wirken also derzeit nicht eher einen fairen Wettbewerb der Positionen der Menschen, als einen unerhenhaften Wettbewerb der Zerstörung und Sachbeschädigung darstellen?

Somit bleibt auch jenseits aller Paragraphen die Frage, ob das eigene Verhalten einer demokratischen Haltung und einem respektvollen Umgang miteinander entspricht – oder nicht.

Kriminalitätsbericht: Im Vergleich zu Mannheim nur halb so viele Straftaten

Guten Tag!

Ladenburg, 01. Juli 2010. Frank Hartmannsgruber, seit Oktober 2009 neuer Leiter des Polizeireviers Ladenburg, stellte in der Gemeinderatsitzung vom 23. Juni 2009 die Kriminalitätslage der Stadt Ladenburg vor. Verglichen mit anderen Orten ist Ladenburg eher ein „ruhiges“ Pflaster – trotzdem hat die Polizei genug zu tun. Bedauerlich: 2009 gab es insgesamt acht Fälle von sexuellem Missbrauch.

Von Hardy Prothmann

Polizeirevierleiter Frank Hartmannsgruber: "Keine besonderen Auffälligkeiten." Bild: ladenburgblog

Von „Entwarnung“ kann keine Rede sein: Auch in Ladenburg gibt es Kriminalität – Wohnungseinbrüche, Körperverletzungen, Diebstähle, Verkehrsdelikte. Verglichen mit anderen Kommunen steht Ladenburg aber gut da.

Der junge Polizeirat Frank Hartmannsgruber (36) hat im Oktober 2009 das Polizeirevier Ladenburg übernommen: „Ich kenne deshalb die meisten Vorfälle nur aus den Berichten – mein persönlicher Eindruck seit der Amtsübernahme ist aber, dass Ladenburg keine besonderen Auffälligkeiten zeigt“, sagte er dem ladenburgblog auf Anfrage.

Rückgang der Straftaten um 22,4 Prozent.

Die Zahl der Straftaten ist 2009 um 22,4 Prozent auf insgesamt 551 zurückgegangen (2008: 710). Leider ist auch die Aufklärungsquote auf 34,1 Prozent abgefallen (2008: 36,9 Prozent).

Die Häufigkeitsziffer beschreibt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, Opfer einer Straftat zu werden. Sie wird auf 100.000 Einwohner umgerechnet. In Ladenburg liegt sie bei 4.770 je 100.000 Einwohner uns ist erfreulicherweise deutlich zurückgegangen (2008: 6188). „Im Vergleich zu Mannheim gibt es nur halb so viele Straftaten, gemessen an der Bevölkerungszahl und den Opfern“, sagte Hartmannsgruber.

Es macht einen „gewaltigen“ Unterschied, ob man Opfer eines Diebstahls oder eines so genannten „Rohheitsdelikts“ wird. 2009 gab es in Ladenburg einen Fall von Raub (2008: 3) und 46 Körperverletzungen (2008: 41) – 14 davon „gefährlich schwer“ (2008: 18). Auf öffentlichen Plätzen gab es 6 Körperverletzungen (2008: 9).

„In Ladenburg gibt es relativ viele Fahrraddiebstähle, dafür wenig Schwarzfahrer und Ladendiebe“, sagte Hartmannsgruber in der Gemeinderatssitzung.

Das drückt sich auch deutlich in den Zahlen aus: Im vergangenen Jahr wurden 334 Diebstahlsdelikte gezählt (2008: 262). Pikant: 114 erfolgten „ohne erschwerende Umstände“ (2008: 120): „Es ist erstaunlich, wie hoch dieser Anteil ist“, wunderte sich der Polizeirevierleiter.

„Ohne erschwerende Umstände“ heißt, dass beispielsweise Fahrräder nur schlecht gesichert oder gar nicht abgeschlossen waren und so leicht gestohlen werden konnten. Andererseits scheint ein guter Schutz nicht immer ein ausreichender Schutz zu sein: Die Zahl der Diebstähle unter „erschwerenden Umständen“ stieg von 142 im Jahr 2008 auf 220 im Jahr 2009.

Hohe Zahl von Fahrraddiebstählen.

Frank Hartmannsgruber empfiehlt, gerade Fahrräder mit einem „externen“ Schloss anzuschließen, möglichst anderen Fahrrädern: „Der Diebstahl wird damit erschwert – Diebe haben es nicht gerne schwer.“ Außerdem empfiehlt er die Fahrradcodieraktionen der Polizei.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist um vier auf neun gestiegen: „Gerade Wohnungseinbrüche stellen neben der eigentlichen Strafttat eine große Belastung für die Opfer dar“, sagte Hartmannsgruber auf Nachfrage der Redaktion: „Die Polizei bietet hier eine Beratung an, um Einbrüche zu verhindern und sollte es doch dazu kommen, bieten wir Hilfen an.“ Insgesamt und im Vergleich gesehen seien die Fälle dieser Straftaten aber als gering anzusehen. Über die Sommermonate gehen Einbruchsdelikte tendenziell zurück und mehren sich dann wieder in der „dunklen“ Jahreshälfte.

Die Zahl der Sachbeschädigungen hat leicht zugenommen: 116 (2008: 109). Etwa die Hälfte betrifft Kraftfahrzeuge. „Dafür, dass Ladenburg eine große „Angriffsfläche“ bietet, können wir aber auch hier feststellen, dass die Zahlen eher unterdurchschnittlich sind“, sagte Hartmannsgruber.

Mit „Angriffsfläche“ meint der Polizist die große Zahl der Veranstaltungen, die öffentlichen Flächen oder auch historische Gebäude – eben alles, was „ungeschützt“ gegen eine mutwillige Sachbeschädigung ist. Ein mittlerweile aufgeklärter Fall war beispielsweise die Beschädigung des Rundklos vor wenigen Wochen – dieser wird aber in die Statistik 2010 eingehen.

Kaum Drogendelikte.

Sehr beruhigend ist die Zahl der aktenkundigen Verstöße in Sachen Betäubungsmittel: Nur 37 Delikte wurden 2009 bekannt, „darunter kein Fall von Heroin, sondern überwiegend Cannabis“, sagte der Leiter der Kriminalaußenstelle Hartmut Eckert (1. Kriminalhauptkommissar) – der seit 30 Jahren Polizist ist und seit der zweiten Jahreshälfte 2009 seinen Dienst in Ladenburg versieht.

Leider gab es auch acht Fälle von sexuellem Missbrauch. Dabei ist aber kein Kind tatsächlich körperlich missbraucht worden. In vier Fällen waren exhibitionistische Delikte, bei denen sich Männer vor Kindern unter 14 Jahren entblößt haben. In vier weiteren Fällen wurden kinderpornographische Daten auf Computern gespeichert. Das Strafmaß für diese Delikte reicht von Geld- bis hin zu Bewährungsstrafen.

In einem Fall wurde wegen Hakenkreuzschmierereien wegen eine politisch motivierten Straftat ermittelt.

Die Zahl der Tatverdächtigen hat sich deutlich verringert: 165 (2008: 235). Wie diese Zahl zu interpretieren ist, bleibt unklar. Es können im Mittel vier bis fünf Straftaten begangen worden sein, aber auch wesentlich mehr durch einzelne Personen. Auf Nachfrage teilte das Polizeirevier mit, dass „Szenen“ oder spezielle Gruppen nicht bekannt seien.

Weniger Jugendkriminalität.

Heranwachsende (18-21 Jahre) gehen mit 16 Fällen in die Statistik ein (2008: 26), Jugendliche (14-18) Jahre mit 27 Fällen (2008: 48). Also in beiden Gruppen eine deutliche Abnahme. Bei Kindern verdoppelte sich allerdings die Fallzahl auf 10.

Der Ausländeranteil blieb mit 26,7 Prozent (2008: 27,2) stabil: „Hier muss man bei Interpretationen vorsichtig sein, denn es gibt einige Straftaten, die nur von Ausländern begangen werden können, beispielsweise Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht“, sagte Frank Hartmannsgruber der Redaktion.

Insgesamt wurden 375 Verkehrsunfälle gezählt, 65 davon mit Personenschäden. Es gab einen Todesfall.

Sehr zufrieden zeigte sich die Polizei mit dem Einbahnstraßenkonzept bei den Open-Air-Veranstaltungen mit PUR und Klassik am Fluss: „Das hat sich bewährt, zwanzig Minuten nach Ende der Veranstaltungen waren keine Staus mehr festzustellen“, sagte Hartmannsgruber.

Zusammengefasst gebe es keine besonderen Auffälligkeiten, erläuterten die beiden Polizisten im Gemeinderat: „Beachtenswert ist allerdings, dass Gewalt und Sachbeschädigung sehr oft unter Alkoholeinfluss stattfinden“, sagte Hartmannsgruber.

Verstärkte Präsenz und Aufklärung.

Frank Hartmannsgruber kündigte weitere Schwerpunktkontrollen „Alkohol“ und „Gurtpflicht“ an: „Ich war erschrocken, wie viele Autofahrer ungesichert am Verkehr teilnehmen. Hier ist weiter Aufklärungsarbeit gefragt.“

In Zusammenarbeit mit der Stadt wird es bald auch Geschwindigkeitskontrollen in der Innenstadt geben. Auch Bürgermeister Ziegler wird daran teilnehmen, um „aufzuklären“.

Insgesamt sollen die Fußstreifen der Polizei weiter verstärkt werden, um eine wahrnehmbare Präsenz zu zeigen, aber auch „um als Ansprechpartner für die BürgerInnen da zu sein“, erläuterte Hartmannsgruber, der selbst bei vielen Einsätzen persönlich vor Ort ist: „Ich will wissen, was draußen los ist.“

Ziel sei eine bürgernahe Polizei und eine hohe Transparenz der polizeilichen Arbeit: „Kontakt zu den BürgerInnen und Aufklärung sind mir sehr wichtig“, sagte Frank Hartmannsgruber.

Fahndungserfolg: Rundklo-Randalierer ermittelt und geständig

Guten Tag!

Ladenburg, 11. Juni 2010. Der Polizei ist es gelungen, die vier jungen Männer zu ermitteln, die vor einigen Wochen die Toilettenanlage an der Festwiese verwüstet hatten. Die Männer, zwei Ilvesheimer und zwei Ladenburger, sind geständig.

Aus dem Polizeibericht:

Ende April hatten die ermittelten Täter das Rundklo zerlegt. Bild: Stadt Ladenburg

„Durch umfangreiche Ermittlungen gingen der Polizei Ladenburg nun die Täter einer gemeinschädlichen Sachbeschädigung ins Netz. Am 27.04.2010, in den Nachmittagsstunden wurde eine Toilettenanlage auf der Ladenburger Festwiese von unbekannten Tätern demoliert. Hierbei wurden durch die Randalierer Türen eingetreten, Heizkörper von der Wand gerissen und Seifenspender beschädigt. Der Sachschaden belief sich auf mehrere hundert Euro. Vier junge Männer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren wurden von der Polizei als Tatverdächtige ermittelt und gaben die Sachbeschädigung zu. Nach eigenen Angaben hatten die Heranwachsenden auf der Ladenburger Festwiese gefeiert und vor der Sachbeschädigung reichlich dem Alkohol zugesprochen. Die Beschuldigten gelangen nun zur Anzeige und sehen einem Strafverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung entgegen. Des Weiteren werden ihnen die Reparaturkosten der Toilettenanlage auferlegt.“

Einen schönen Tag wünscht
Das ladenburgblog