Mittwoch, 18. Mai 2022

Römerman: Blick zurück nach vorn


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Timo Bracht (links) im Duell mit Helge Mütschard am "brutalen" Aufstieg in Dossenheim.

Ladenburg, 25. Juli 2011. (red) Der Ladenburger Triathlon „Römerman“ ist eine wirklich tolle Veranstaltung. Aber nichts ist so gut, dass man es nicht verbessern kann. Sportlich gesehen gehört die Kritik dazu. Und der Blick zurück nach vorn.

Von Hardy Prothmann

Kompliment an die Organisatoren und die vielen Helferinnen und Helfer. Günter Bläß (der auch CDU-Stadtrat ist) und sein 500-köpfiges Team (!) haben den Römerman wieder einmal sehr gut organisiert. Das ist für einen lokalen Verein wie die LSV eine absolute Herausforderung, aber eine, die in guter Zusammenarbeit auch mit den Behörden (Verkehrsbehörden, Polizeien, usw) gemeistert wird.

Das ist top und wird von allen geschätzt – von den Athleten und den Gästen.

Das kann man gerne loben – aber bitte nicht „voll des Lobes“ wie das immer so „schön“ in der Zeitung heißt. Man kann sich auch mit dem auseinandersetzen, was besser sein könnte. Denn das heißt „Kritik“ wörtlich übersetzt: sich mit einer Sache auseinandersetzen.

Für mich war es der zweite Römerman. Das ladenburgblog ist ja bekanntlich ein junges Medium in der Stadt und im Februar 2010 gestartet. Mit dem Start war eigentlich alles für unser kleines Team in Ladenburg neu, mittlerweile kennen wir uns ganz gut aus und wissen auch einigermaßen über den Römerman und Triathlon Bescheid.

Der beste Reporter ist aber nicht der, der so tut, als wüsste er alles, sondern der, der wie ein Zuschauer denkt, sieht und hört.

Ein guter Reporter kommt wie ein Gast, um einfach beim Event dabei zu sein. Um zu schauen, die Atmosphäre zu spüren, Leute zu treffen, sich auszutauschen.

Und dann für die Menschen zu berichten.

Randsport vs. Breitensport

Triathlon ist was anderes als ein Fußball- oder Handballspiel. So wie man sogar heute noch Leuten beim weltweit erfolgreichsten Sport, dem Fußball, die Abseitsregeln erklären muss, umso mehr „Erklärungsbedarf“ haben „Randsportarten“.

Dabei ist Triathlon auf dem besten Weg ein „Breitensport“ zu werden. Nicht in der ganz harten Variante wie ein Timo Bracht oder eine Jenny Schulz und die anderen Top-Athleten ihn betreiben. Aber doch ein Sport für jung und alt. Das sieht man an den gut 800 Teilnehmern beim Fitnesstriathlon und den „Römer-Kids“.

Und hier fehlt in meinen Augen ein zweiter Fokus auf den Nachwuchs und die Nicht-Top-Sportler, die sich aber mit aller Hingabe diesem Sport widmen. Das sieht man allein an den Veröffentlichungen der Römerman-Organisatoren selbst: Es geht nur um Spitzensport, „Zugpferde“, Top-Leute. Alles andere kommt zu kurz.

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Timo Bracht passiert die Versorgungstelle, "krallt" sich einen Becher. Der Top-Sportler braucht Kühlung.

Und es fehlt wie bei den allermeisten Vereinen eine ordentliche Öffentlichkeitsarbeit – dabei ist die äußerst wichtig. Meist macht das irgendjemand, der „gerne liest“ oder „ganz gut schreiben“ kann. Leider aber meist ein Laie und keiner, der wirklich weiß, was er tut. Der sich richtig gut auskennt. Eine sehr gute Öffentlichkeitsarbeit ist bei großen Unternehmen längst selbstverständlich, in der Politik sowieso und auch Verwaltungen erkennen hier und da schon die Bedeutung.

Was ist zu tun?

Und selbst wenn man die Bedeutung erkannt hat – was ist zu tun? Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Meist greift man auf lokale Kontakte zurück und gibt sich mit Lokalblättchen und – wenn vorhanden – einem lokalen Sender zufrieden, nimmt den Moderator, den man schon immer hatte. Man machts halt, wie mans kennt.

Irgendwie absurd – Triathlon ist eine Sport, einer, den Menschen machen, aber er ist auch High-Tech. Bestes Gerät und industrielle Produkte kommen zum Einsatz.

Die Jugend hat nichts mit Lokalblättchen und Spartenkanälen zu tun, die überwiegend für Rentner senden. Die Jugend ist im Internet. Die allermeisten Menschen sind heute im Internet und dort zunehmend in sozialen Netzwerken. Bevor die Nachrichten in den Lokalblättchen landen oder im Spartensender ausgestrahlt werden, sind sie schon längst im Internet öffentlich.

Weltweit ist Twitter mittlerweile einer der schnellsten "Nachrichtendienste" - der Dienst ist kostenlos, einfach zu bedienen und stellt eine große Öffentlichkeit her. Wer ihn nicht nutzt, handelt schon fast fahrlässig.

Der „Römerman“ ist im Gegensatz zu anderen Vereinsangeboten im eigenen Internetangebot sehr umfangreich abgebildet – aber absolut uninteressant aufgemacht. Es reicht eben nicht, Informationen einzustellen, man muss sie auch präsentieren, einordnen, darstellen. Lust darauf machen. Dafür braucht es Ideen und Konzepte.

Viele Möglichkeiten – harte Konkurrenz

Hier gibt es so viele Möglichkeiten, von denen fast keine genutzt wird. Das ist schade und bedauerlich und auf mittlere Sicht sogar gefährlich. Denn die, die sich auf der Informationsseite am besten aufstellen, werden künftig das „Rennen“ machen. Die schnellen, gut trainierten. Und garantiert nicht die, die sagen: „Des hämmer frieher so gemacht un mache des morje ah so.“

Die Konkurrenz ist groß – alle Veranstalter merken das. Der Römerman 2011 war längst nicht so gut besucht wie 2010 (davor wissen wir das nur vom „Hörensagen“, waren selbst nicht dabei). Aufs Wetter kann man es nicht schieben – das hat gehalten. Und eigentlich hatte man mit Timo Bracht einen Top-Star im Rennen – aus Waldbrunn im benachbarten Neckar-Odenwald-Kreis und von einem Mannheimer Team.

Die Kritik ist wohlwollend gemeint – der „Römerman“ ist eine super Veranstaltung und wir fänden es schön, im Sinne aller Beteiligten, wenn das auch künftig der Fall sein wird.

Fotostrecke Römerman: Ziel, Stadion, Massage, Ausruhen.


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Jenny Schulz, kurz nach dem Zieleinlauf - die Vorjahressiegerin stellt 2011 einen neuen Streckenrekord auf.

Ladenburg, 24. Juli 2011. (red) Man muss sich sputen, um den Top-Leuten hinterher zu kommen. Weil wir möglichst viele Fahrer in der Spitzkehre oberhalb von Schriesheim fotografieren wollten, reicht die Zeit nicht mehr für den Rest der Strecke. Also zurück nach Ladenburg. Wir sind kaum im Stadion – da beginnt schon der Endspurt.

Fairness ist wichtig für den Sport – sollte aber im Journalismus gelten. Als der Sieger Timo Bracht mit neuem Streckenrekord (2:00:04) im Ziel einläuft, stellen sich ein Fotograf und ein Kameramann in den Weg. Dieses „unsportliche“ Verhalten nimmt leider zu.

„Zielfotos“ sind zwar schön – aber szenische Impressionen sind meist besser. Timo Bracht hat klar gewonnen, ist viereinhalb Minuten schneller als der zweitplatzierte Andreas Dreitz. Den Vorjahressieger Johannes Moldan hat er noch klarer abgehängt – der brauchte 7:40 Minuten länger bis ins Ziel. Doch Timo Bracht ist fertig – er muss sich erstmal hinlegen. Auch Moldan geht „zu Boden“.

Seltsam: Viele der Männer laufen ein und machen es genauso. Kaum eine Frau muss sich setzen. Doch auch Siegerin Jenny Schulz ist die Anstrengung anzusetzen. Sie verzieht das Gesicht und pustet.

Viele trinken ein paar Schlucke, der größte Teil des Wassers geht über Kopf und Körper – zur Abkühlung. „Wie war meine Zeit?“, „Welcher Platz?“, fragen viele, die beim Zieleinlauf wohl nichts mehr gehört haben.

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Im Stadion geht es für viele direkt zur Versorgungsstation. Obst und Getränke. Sie „laufen sich aus“ und stellen sich beim Massagezelt an. Und auch hier warten Schmerzen, die dankbar in Anspruch genommen werden. Dort werden die steinharten Muskeln wieder weich geknetet.

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Die harten Muskeln bekommen einen Entspannungsmassage.

Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 800 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das größte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

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Fotostrecke Römerman: Porträts an der Versorgungsstelle


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Erfrischung heißt Abkühlung.

Ladenburg, 24. Juli 2011. (red) An der Versorgungsstelle geht es um Flüssigkeit, ein paar Schlucke, aber vor allem Abkühlung. Die Athleten haben noch ein paar Kilometer Laufstrecke vor sich – local4u hat die „Erfrischungsgefühle“ eingefangen.

1,8 Kilometer auf dem Neckar liegen hinter ihnen, 41 Kilometer Radstrecke mit harten Anstiegen von bis zu 16 Prozent auch, jetzt müssen sie nur noch die Laufstrecke von zehn Kilometern bewältigen. Es geht ans „Eingemachte“ – viele wollen nur noch ankommen, ein paar wenige finden immer noch die Kraft, ganz entspannt zu lächeln.

Tolle Impressionen der Sportler im Porträt!

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Dieser ältere Herr gibt alles. Respekt!

Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 800 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das größte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

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Fotostrecke Römerman: Auf dem Berg und in der Kurve


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Er freut sich - hats gleich geschafft und dann wird erstmal lang und schnell abgefahren.

Ladenburg, 24. Juli 2011. (red) Der schwierigste Teil der Strecke mit dem längsten Anstieg ist kurz vor dem „Weißen Stein“ fast geschafft. Viele Teilnehmer sind hochkonzentriert, haben aber schon Anzeichen eines „Tunnelblicks“. Andere scherzen und lachen, weil sie wissen, dass die schlimmste Quälerei bald vorbei ist.

Die Strecke zieht sich den Berg hoch – obwohl ausgebessert und gekehrt, gibt es Teile mit Schlaglöchern und Split. Weg ist teils so schmal, dass man gerade noch überholen kann. Schließlich wird er etwas breiter – man spürt, dass es nicht mehr viel länger berauf gehen kann.

Die Triathleten ziehen vorbei, nicht schnell, aber kontinuierlich. Es ist sehr still auf dem Berg – umso deutlicher hört man sie pusten. Ein Radsportfan feiert jeden einzelnen unermüdlich an: „Super, hopphopp, bald hast Dus geschafft. Weiter!“

Den Athleten tun die Worte sichtbar gut. Einige schaffen sogar ein Lachen: „Hey, wer noch lachen kann, hat noch nicht alles gegeben“, scherzt der Mann und feuert weiter an: „Auf. Hopphopp. Weiter! Nicht mehr weit.“

Wieder geht es mit dem Motorrad den Fahrern hinterher. Jetzt die spektakuläre Abfahrt vom „Weißen Stein“ über Wilhelmsfeld in Richtung Schriesheim. Wir überholen wo wir können. Das Tempo ist flott – meist haben wir 50 bis 60 Stundenkilometer auf dem Tacho, einmal sogar fast 80. Als wir wegen des Sicherheitsabstands etwas langsamer machen und uns zwischen Fahrern einordnen, „schießen“ zwei Geschwindigkeitsspezialisten an uns vorbei: Respekt. Und das auf diesen dünnen Reifen.

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Auch der "Verfolger" hat Spaß. Der Fahrer vorne denkt vielleicht: "Was heißt nicht mehr weit?"

In der Kurve der Talstraße oberhalb Schriesheim machen wir wieder Station – die Fahrer haben sich bei der Abfahrt ein wenig erholen und abkühlen können, bevor es nach dem Geschwindikeitsrausch scharf bremsen heißt, rein in die Spitzkehre und wieder den Berg hoch über Ursenbach, Rippenweier, Hirschberg zurück nach Ladenburg, wo sie dann 41 Kilometer Rad gefahren sein werden, bevor die zehn Kilometer Laufstrecke „angegangen“ werden.

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Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 800 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das größte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

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Fotostrecke Römerman: Der Hechelberg – brennende Oberschenkel.


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Brutale Anstrengung - der erste Anstieg in Dossenheim.

Guten Tag!

Ladenburg, 24. Juli 2011. (red) Der erste Anstieg zum Steinbruch in Dossenheim hat es in sich. Die Top-Wettkämpfer trafen etwa 25 Minuten nach dem Start hier ein. Selbst Spitzenathleten wie Johannes Moldan (Platz 5) sagte später: „Ich dachte, ich stehe.“ Oder Jenny Schulz (Platz 1) sagte uns: „Brutal, diese Steigung. Da brennen die Oberschenkel.“

Unsere Fotos zeigen die Anstrengung, die Schmerzen, den Kampf mit der Steigung. Selbst die Spitzenleute kamen im Vergleich zwar „flott“ aber insgesamt eher „sehr gemächlich“ den Berg hoch. Besonders fies ist die Extremsteigung, was sie gleich zu Anfang enorm viel Kraft kostet.

Die allermeisten Sportler sind mehr oder weniger an uns vorbei „gehechelt“ – deswegen heißt der Anstieg für uns jetzt nur noch „Hechelberg“.

Als der größte Teil des Teilnehmerfeldes an uns vorbei war, haben wir versucht, möglichst viele Teilnehmer mit dem Motorrad zu überholen und oben auf dem Weg zum Weißen Stein erneut zu fotografieren – das ist gelungen, trotz großer Vorsicht und ausreichend Sicherheitsabstand zu den Radlern, um diese nicht zu behindern. Die Spizengruppe allerdings war schon „auf und davon“.

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Für viele gings irgendwann nur noch "im Stand" den Berg hoch.

Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 800 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das größte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

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Fotostrecke Römerman: Wechselzone und Stadion. Impressionen.


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Timo Bracht (gelber Helm) - vierter nach dem Schwimmen, gewinnt insgesamt mit neuem Streckenrekord.

Ladenburg, 24. Juli 2011. (red) Unser Fotoreporter Tom Eisele passte die Wettkämpfer in der Wechselzone nach dem Schwimmen ab und ist beeindruckt: „Das ging hier ganz schon hektisch zu.“ Raus aus dem Neopren, rein in die Fahrradklamotten und ab mit dem Rad.

Seine Fotos zeigen Momente höchster Konzentration bei den Favoriten, Situationen im Stadion, den Zieleinlauf und Impressionen aus dem Erholungsbereich. Die Siegerehrung darf natürlich nicht fehlen.

544 Starter machten dieses Jahr beim Römerman mit – 600 hätten es sein können und eigentlich war der Wettkampf ausgebucht. Ein bisschen „Schwund“ ist immer.

Der bekannteste Starter ist Timo Bracht (Soprema Team SV Mannheim). Der 35-Jährige hat den Cup in der Vergangenheit bereits dreimal gewonnen. Zuletzt hat Timo Bracht im November 2010 den Ironman Arizona und im Mai 2011 den Ironman Lanzarote mit Streckenrekord gewonnen. Sich selbst wird der 36-jährige, der am Vortag Geburtstag hatte, wie immer nichts und im Ergebnis einen Sieg und einen Streckenrekord „schenken“.

Favoritin bei den Frauen ist die eher zierliche Jenny Schulz (Skills 04 Frankfurt), Vorjahres-Siegerin beim „RömerMan“ und deutsche Duathlonmeisterin 2011. Spannend wird ihr Kampf mit Jutta Schäfer (SV Nikar Heidelberg) und Katja Rabe (Canyon Tri Team) werden, den sie dann klar gewinnen wird, weil sie bei Rad und Laufen ihre Stärken hat und den exzellenten Schwimmerinnen die entscheidende Zeit abnimmt.

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So schauts aus, wenn das Teilnehmerfeld "durchgezogen" ist - zwei fehlen noch, denn zwei Räder hängen noch.

Die Spitzensportler ziehen dem Feld schnell davon. Interessant: Jutta Schäfer, die drittplazierte, ist die schnellste Frau im Wasser und schwimmt mit 16:48 Minuten fast so schnell wie Timo Bracht, der 16:42 Minuten für die 1,8 Kilometer Wasserstrecke im Neckar benötigt. Schäfer ist im Gesamtfeld gesehen beim Schwimmen sogar auf Platz 6 – eine Top-Leistung. Schnellster Schwimmer an diesem Tag ist Sebastian Veith mit 16:11 Minuten.

Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 800 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das größte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

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Fotostrecke Römerman: Die erste Disziplin entscheidet noch nichts


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Raus aus dem Wasser.

Ladenburg, 24. Juli 2011. (red) Start auf dem Neckar – 1,8 Kilometer schwimmen, raus aus dem Wasser. Unser Agenturpartner local4u hat viele der Athleten nach der ersten Wettkampfdisziplin Schwimmen porträtiert.

Interessant: Beide Gewinner, Timo Bracht und Jenny Schulz erreichen nach der Wasserdisziplin „nur“ Platz vier. Bei vielen Triahtleten schwimmen natürlich sehr gut, aber sie holen sich ihre Zeiten vor allem beim Radfahren und Laufen.

Jenny Schulz beispielsweise ist ganze 3:37 Minuten langsamer als die drittplatzierte Jutta Schäfer, die beim Schwimmen auf Platz 1 kommt. Beim Radfahren holt sie sich 3:43 Minuten zurück, und liegt 5 Sekunden vor Schäfer. Beim Laufen ist sie 2:10 Minuten schneller als Schäfer. Auch gegenüber der zweitplatzierten, Katja Rabe, die beim Schwimmen auf Platz 2 kommt, knöpft die zierliche Triathletin Zeit beim Radfahren und Laufen ab.

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Weg mit der Nasenklamer - Luft holen.

Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 900 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das größte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

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Römerman: Jenny Schulz und Timo Bracht holen sich mit Streckenrekorden den Sieg


Vorjahressiegerin Jenny Schulz gewinnt bei den Frauen und holt sich neuen Streckenrekord.

Guten Tag!

Ladenburg, 23. Juli 2011. (red) Der diesjährige Römerman war ein Rennen der Favoriten. Beide Sieger, Jenny Schulz und Timo Bracht holten sich den Sieg mit deutlichem Abstand. Bracht benötige 2:00:04, Schulz 2:18:27.

Von Hardy Prothmann

Timo Bracht (Soprema Team SV Mannheim) hat das Feld mit einem neuen Streckenrekord von 2:00:04 sehr deutlich gewonnen. Zweiplatzierter Andreas Dreitz (ASC Kronach Frankenwald) benötigte 2:04:36, Helge Mütschard (Tri-Team Heuchelberg) auf Platz 3 insgesamt 2:05:37. Vorjahressieger Johannes Moldan erreichte nur den fünften Platz.

Jenny Schulz (Skills 04 Frankfurt) lief locker mit einem Lächeln über die Ziellinie. Auch Sie mit neuem Streckenrekord der Frauen von 2:18:27. Platz 2 erreichte Katja Raabe (Canyon Tri-Team) mit 2:19:41, Jutta Schäfer (SV Nikar Heidelberg) kam als dritte mit 2:20:43 durchs Ziel.

Timo Bracht ist Sieger und hält den neuen Streckerekord beim Römerman 2011.

Kurios: Helge Mütschard lief zwei Mal durchs Ziel. Beim ersten Mal dachte er, es sei vorbei, dabei fehlte noch die letzte 400-Meter-Stadion runde. Bis er das „kapiert“ hatte, vergingen bestimmt gut 15-20 Sekunden. Er schwang sich über ein Absperrgitter und rannte seinen Römerman doch noch als dritter zu Ende. Eine Chance auf den zweiten Platz hat er nicht vergeben, seine Zeit hätte aber besser sein können.

Timo Bracht sagte direkt im Anschluss: „Das ist einfach ein superklasse Tag.“ Der Mann ist am 22. Juli 36 Jahre alt geworden, da ist der Sieg ein schönes Geburtstagsgeschenk.

Für Jenny Schulz war alles optimal: „Ich bin gut aus dem Wasser gekommen (Platz 4). Die erste Steigung war wie immer brutal. Ich bin da mit Schmerzen in den Oberschenkeln rauf, aber dann lief es einfach rund. Ich bin fit vom Rad runter und wusste, dass ich gut vorne liege. Damit hatte ich nicht so einen Druck. Das Publikum war super und hat mir beim Streckenrekord geholfen.“

Johannes Moldan war etwas enttäuscht: „Ich bin den Berg nicht raufgekommen, dachte, ich stehe. Es lief heute einfach nicht, wahrscheinlich habe ich mir zu viel zugemutet.“ Seit April war er so gut wie jedes Wochenende auf Triathlon oder Mountain-Bike-Wettkämpfen: „Eigentlich ist Rad meine Disziplin, aber was solls. Ich mach das ja erst vier Jahre und habe noch eine gute Zeit vor mir.“

Timo Brecht siegt, Andreas Dreitz macht Platz 2 und Helge Mütschard Platz 3.

Jenny Schulz macht Platz 1, vor Katja Rabe und Jutta Schäfer.

 

Diese Woche: Tipps und Termine

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Tipps und Termine für den 18. bis 24. Juli 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie in unseren Kalendern für Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim, Weinheim und Rhein-Neckar.

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Freitag, 22. Juli, ab 20:00 Uhr, Schlosspark Weinheim

Operngala im Lichtermeer.

Weinheim. Als Weinheimer Schlossnacht 2011 steht so der wunderschöne Weinheimer Schlosspark am 22. Juli im Mittelpunkt der Veranstaltungshighlights des kommenden Sommers. Eine Schloss-Nacht im festlichen Rahmen unter totaler farblicher Illumination des gesamten Parks. Geboten wird die Opern-Gala „Belcanto“ mit den Solisten und dem Orchester des Nationaltheater Mannheim mit den schönsten Kompositionen aus den Werken der Opernliteratur, dargeboten unter dem nächtlichen Sternenhimmel der Stadt.

Tausende Flammenschalen, sowie Lichtskulpturen und Illuminationen ergänzen auf wirkungsvolle Weise das einzigartige Konzert. „Für Weinheim werden wir uns ganz besondere Höhepunkte ausdenken“, so die beiden Yellow Concerts Geschäftsführer. Der Schlossgarten wird so u.a. in ein riesiges, stimmungsvolles Lichtermeer mit über 1.500 Flammenschalen verwandelt werden. Man darf gespannt sein.

Für die Rasenflächen hinter der Bestuhlung wird es günstige Picknick-Karten zu kaufen geben. Die Picknick-Gäste dürfen sich selbst versorgen. „Der schönste Tisch, bzw. der schönste Platz wird von einer Jury unter Leitung des Weinheimer Oberbürgermeisters Heiner Bernhard prämiert werden“, so die Geschäftsführer.

Ort: Schlosspark, Weinheim.
Eintrittskarten: Karten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse/Goetheplatz, sowie telefonisch unter 0180-5570000 oder an der Theaterhotline 0621-1680150, sowie im Internet unter www.yellowconcerts.de

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Samstag, 23. Juli, ab 9:00 Uhr, Ladenburg/Rhein-Neckar

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Römerman: Anspruchsvoller Triathlon.

Ladenburg. Das Ladenburger Triathlon-Festival hat sich im Lauf der Jahre zu einem Event mit Weltklasse-Niveau entwickelt. Sowohl Breitensportler als auch Top-Athleten finden auf der gleichermaßen anspruchsvollen wie attraktiven Wettkampfstrecke zwischen Ladenburg und dem vorderen Odenwald eine unvergleichliche Herausforderung.

Zu diesem Event werden in diesem Jahr über 1500 Spitzen- und Breitensportler erwartet. Neben dem Volksbank Kurpfalz Schnuppertriathlon, dem Breitensport/Sprinttriathlon sind beim RömerMan über die olympische Distanz, Einzelstarter wie Staffelteilnehmer am Start.

Bevor allerdings die Römerathleten an den Start gehen werden, gehört das volle Interesse den rund 700 Breiten- und Fitness-Sportlern, die sich beim Fitness-Triathlon messen werden. In diesem Jahr wird wieder ein Schüler- und Jugendtriathlon stattfinden.-  Die Attraktivität des Triathlon Festival wird durch den BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar erhöht.

Rahmenprogramm: Starten werden die Minis von der SV Ilvesheim mit einem Tanz. Danach steppen „Heiße Eisen“, eine Stepptanzgruppe aus Schwetzingen. Breakdance in Perfektion zeigt die „Lokomotive“,-  junge Männer des Mehrgenerationenhauses Weinheim. Eine fetzige Karateshow bietet die Karateabteilung der SV Ilvesheim. Auf der Tartanbahn turnen Mädchen der LSV mit ihren Rhönrädern. Ebenfalls von der LSV sind die Mädchen der Rope Skipper. Afrikanische Trommeln sind vertreten durch Anani Addih und seiner Truppe. Der Abend endet mit großer Finisherparty im Zelt mit der Herbert Grönemeyer Band „Starboyzz“.

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Ort: Neckarwiese, Ladenburg

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Samstag, 23. Juli, 18:00 Uhr, Olympia-Kino

Kinofest des Olympia-Kinos.

Hirschberg. Das Sommer-Kinofest des Olympia-Kinos findet am Samstag,-  23. Juli, von 18:00 bis 23:00 Uhr in der Markthalle Leutershausen und im Kino statt.

Von 18:00 bis 21:00 Uhr spielt-  die Blue Note Jazz Company. Die Bewirtung übernimmt das Gasthaus „Löwen“. Unter dem Titel “ L’arte del caffe“ werden Kaffeespezialitäten serviert.

Im Kino (18:00 Uhr) wird zum Sonderpreis von 3 Euro der Kinderfilm „Hop – Osterhase oder Superstar“ gezeigt.

Von 21:00 bis ca. 23:00 Uhr gibt es im Open Air Kino unter der Markthalle Kurzfilme mit Mark Davidson, Charly Chaplin, Laurel & Hardy.

Ort: Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2, und Markthalle, Leutershausen.
Karten: Sonderpreis 3 Euro für den Kinderfilm.

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Samstag, 23. Juli, 19:30 Uhr, Anlegestelle Stadthalle Heidelberg

Konzert auf dem Neckar.

Heidelberg. Am Samstag, den 23. Juli steigt wieder die kultige Riverboat Shuffle mit bester Live-Musik. Pünktlich um 19.30 Uhr startet die Alt Heidelberg an der Anlegestelle der Rhein-Neckar-Fahrgastschifffahrt an der Stadthalle Heidelberg. An Bord der Alt Heidelberg: Oldies & Rock’n Roll vom Feinsten mit „Kings Cross“ & „The Lightnings„.

Die beiden Bands werden die Stimmung anheizen. Zum einen die bekannten Oldtimer „The Lightnings“, die in den Herzen echte Nostalgiegefühle der Golden Oldies aufkommen lassen. Sowie das Heidelberger Duo „Kings Cross“, die alle Hits ab den 60er Jahren spielen werden und das mit zwei Stimmen und zwei Instrumenten.

Der Luxus-Liner Alt Heidelberg verwandelt sich alljährlich bei dieser Riverboat Shuffle zu einer pulsierenden Konzertbühne und das Tanzbein schwingen ist erlaubt. Die abendliche Tour durchs Neckartal endet gegen 23.00 Uhr wieder an der Anlegestelle Stadthalle. Die Party steigt bei jedem Wetter

Wer sich die Riverboat-Shuffle nicht entgehen lassen will, sollte den limitierten Vorverkauf nutzen und schnell zugreifen

Ort: Anlegestelle Stadthalle Heidelberg, Schiff: Alt Heidelberg.
Karten: An allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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Samstag, 23. Juli, ab 15:00 Uhr, Luisenpark Mannheim

Mannheim. Die KlangOase wird 15 Jahre alt und das wird gefeiert mit Peter Seiler und mit einem Jubiläums Open Air Konzert mit Licht- und Lasershow. Ganze 15 Jahre schon sind ins Land gegangen, seit der von Büschen gesäumte und von schattenspendenden urwüchsigen Bäumen überspannte Flecken Grün im Nordwesten des Luisenparks zur beliebten KlangOase wurde und mit den ohrenschmeichelnden Klängen des Synthesizer-Pioniers Peter Seiler musikalisch beseelt wurde.

Peter Seiker gibt Kurzkonzerte im Luisenpark.

Bester Anlass für Peter Seiler, dessen sphärische Klänge seit all den Jahren das lauschige Plätzchen in den Sommermonaten durchschwingen, live und in Farbe ein Festkonzert zu geben. In Farbe ist sehr wörtlich gemeint, denn zu ganz besonderen Events bringt der Mannheimer Magier der Synthesizermusik seine stimmungsvolle Laserlight-Show mit.
Den Liegestuhl auf Entspannung kippen, und einfach nur liegen und lauschen – für viele Parkbesuche gibt es keine erholsamere Stelle im Luisenpark als die KlangOase in der Nähe des Fernmeldeturms. Lautsprecherboxen in den Baumkronen verströmen die elektronischen und klassischen Klänge aus der Partitur Peter Seilers und bilden den Soundtrack zum Chill-Out in der KlangOase, fernab vom Puls der Stadt.

Ort: KlangOase Luisenpark, nachmittags zw. 15:00 und 17:00 Uhr 15-minütige Kurzkonzerte.
Ticket: 15 Euro, Tel. 0621 – 41005-0 und an den Kassen Fernmeldeturm und Friedensplatz, Big-Chill-Ticket (nur tel.): 30 Euro inklu. reservierte Parkliege, CD von Peter Seiler und ein Willkommenssekt.

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Samstag, 23. Juli, 20:00 Uhr, Sommerbühne vor dem Rathaus

Naro Vitale singt in Viernheim.

Viernheim. „Bella Italia“ heißt es bei der italienischen Nacht mit Naro Vitale! Der Sänger und Entertainer lädt auf der Viernheimer Sommerbühne ein zu einer „SerenataItaliana“.

Mit seiner tollen Stimme, seiner wunderbaren Unterhaltung und seiner Menschlichkeit präsentiert er die ganze Palette der italienischen Tanz- und Unterhaltungsmusik: Oldies, Pop, Dinnermusik und volkstümliche neapolitanische Stimmungsmusik.

Das Timescafé versüßt die italienische Nacht mit kulinarischen Genüssen aus dem Süden Europas.

Vitale wurde als Sohn italienischer Eltern in Mannheim geboren und wuchs zweisprachig auf. Weitere Informationen zu Naro Vitale finden Sie im Internet: www.naro.de.

Ort: Apostelplatz, Viernheim.
Eintritt: frei.

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Bis 11. September, Museum Weinheim

Weinheim. Auf die große Tradition der Bildung in Weinheim verweist jetzt eine aktuelle Ausstellung im Museum der Stadt am Amtshausplatz. Den Sommer über bis zum 11. September sind in einem Raum im ersten Obergeschoss Exponate ausgestellt, die an das Bender-€™sche Institut erinnern. Die Ausstellung heißt: „Bildung fürs Leben – das Bendersche Institut“.

Das Bendersche Institut wurde 1829 von den Brüdern Karl Friedrich und Heinrich Bender gegründet. Die Lernziele von damals lesen sich heute wie eine Beschreibung moderner Pädagogik: Die ganzheitliche Erziehung umfasste neben den klassischen Fächern auch Heimatkunde, Turnen, Reisen, Musik und Theateraufführungen, sowie praktischen Arbeiten in einer Werkstatt. 1876 wurde das Institut mit der höheren Bürgerschule vereinigt.

Dank zahlreicher Leihgaben der Familie Bender ist dem Museum nun eine interessante Ausstellung gelungen. Zu sehen sind altes Original-Mobiliar, Dokumente, Schulkleidung, Klassenhefte, sogar die Nickelbrillen der Lehrer, die an Filme wie die „Feuerzangenbowle“ erinnern. Bildungsgeschichte wird lebendig.“

Info: Museum der Stadt Weinheim in der Amtsgasse,
Ort: Museum der Stadt Weinheim, Amtsgasse, Weinheim.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr, Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr.
Karten:
Eintritt für Erwachsene 2 Euro, Kinder haben kostenlosen Eintritt, Gruppen und Führungen nach Vereinbarung.

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Bis 30. Oktober, Historisches Museum der Pfalz

Speyer. Im Jahr 2011 steht Speyer ganz im Zeichen der salischen Kaiser. Unter der Herrschaft der Salier wurde der mächtige Dom erbaut, ein Meisterwerk der romanischen Architektur. Vor genau 950 Jahren wurde das damals größte Gotteshaus des Abendlandes geweiht. Der Kaiserdom symbolisiert zugleich den einzigartigen dynastischen Anspruch des gesamten salischen Königshauses. Vor 900 Jahren, im Jahr 1111, wurde Heinrich V., der letzte salische Herrscher, in Rom zum Kaiser gekrönt. Im gleichen Jahr verlieh er der Stadt Speyer bedeutende Privilegien, die den Beginn der Entwicklung zur freien Reichsstadt einleiteten.

Das Historische Museum der Pfalz zeigt im „Salierjahr 2011“ eine einzigartige Großausstellung, die die Zeit der späten Salier, die Epoche eines europaweiten Um- und Aufbruchs, in den Mittelpunkt stellt.

Zahlreiche Exponate von Weltrang aus Museen in Deutschland und Europa werden erstmals in einer Ausstellung vereint. Wertvolle Handschriften, kostbare liturgische Geräte, Skulpturen und Bauplastik, aber auch Funde aus dem alltäglichen Leben geben Einblick in eine von dramatischen Umbrüchen geprägte Zeit. Aufwändige Inszenierungen, virtuelle Architekturrekonstruktionen und spannende Hörstationen bieten dem Besucher ein besonderes eindrucksvolles Ausstellungserlebnis.

Ort: Domplatz, Speyer.
Eintritt: Mit der Dauerkarte , der sogenannten „Salierkarte“, können Sie die Ausstellung zwischen dem 10. April und dem 30. Oktober beliebig oft besuchen. Die Karte kostet regulär 35 Euro, ermäßigt 30 Euro. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr.

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Bis 31. Juli, ZEPHYR – Raum für Fotografie im Bassermannhaus

Mannheim. Am 26. April jährte sich die atomare Katastrophe in Tschernobyl zum 25. Mal. Die Bilder des russischen Fotografen Andrej Krementschouk dokumentieren das Leben der Bewohner und präsentieren verstörende Landschaften. Im Angesicht des aktuellen Unglücks in Japan erhalten diese Bilder eine neue, dramatische Brisanz.

Mit der Ausstellung „Zone – Heimat. Tschernobyl“ werden rund 110 Fotografien präsentiert, die einerseits dokumentarischen Charakter haben, zum anderen von einem sehr subjektiven Blick geprägt sind. Krementschouk ist in den letzten Jahren mehrmals nach Tschernobyl gereist, um die Menschen, die in der evakuierten „Zone“ 30 Kilometer rund um Tschernobyl leben, zu besuchen. Auch wenn die Rückkehrer versuchen, ein möglichst normales Leben zu führen: Das Landschaftsbild ist zutiefst von der atomaren Katastrophe geprägt. Wo einst Häuser und Dörfer waren, überwuchert die Natur nun das Land. Die Bilder zeugen von einer irritierenden Spannung zwischen idyllischer Landschaft und dem Wissen um die gefährliche radioaktive Strahlung. Jede Fotografie erinnert somit an das Gift, das diese Schönheit erst möglich gemacht hat.

Im Zentrum der Fotografien steht die Tragik aber auch der Mut der Menschen, die sich ihre Heimat zurückerobern wollen.

Öffnungszeiten: Di-So 11:00 bis 18:00 Uhr.
Ort:
Museum Bassermannhaus C 4, 9, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de, Termine Hirschbergbog.de, Termine Ladenburgblog.de, Termine Weinheimblog.de. Und für Termine aus anderen Gemeinden an: Termine Rheinneckarblog.de.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können hier auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie täglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Die Preisjury des Fachblatts MediumMagazin wählte uns Ende 2009 auf Platz 3 „Regionales“ unter die „100 Journalisten 2009“.
Eine schöne Woche wünscht Ihnen
Die Redaktion

Römerman: Der Start vor dem Start ist angelaufen


Guten Tag!

Ladenburg, 10. Januar 2011. (pm) Bis zu 1.500 Teilnehmer werden zum diesjährigen „Römerman“ erwartet. Die Anmeldung hat gerade begonnen und die Verantstalter bewerben die „Finisher-Party“. Kein Wunder, ist doch jeder froh, durchs Ziel zu kommen.

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Römerman: Anspruchsvoller Triathlon.

Pressemitteilung der Veranstalter:

„Liebe Triathlonfreunde,

die Anmeldung zum 17. Ladenburger Triathlon-Festival am Samstag, 23. Juli 2011, beginnt am Freitag den 07. Januar 2011.

Zu diesem Event werden in diesem Jahr über 1500 Spitzen- und Breitensportler erwartet. Neben dem Volksbank Kurpfalz Schnuppertriathlon, dem Breitensport/Sprinttriathlon sind beim RömerMan über die olympische Distanz, Einzelstarter wie Staffelteilnehmer am Start.

Es lohnt sich rechtzeitig anzumelden!

Das Ladenburger Triathlon-Festival hat sich im Lauf der Jahre zu einem Event mit Weltklasse-Niveau entwickelt. Sowohl Breitensportler als auch Top-Athleten finden auf der gleichermaßen anspruchsvollen wie attraktiven Wettkampfstrecke zwischen Ladenburg und dem vorderen Odenwald eine unvergleichliche Herausforderung.

Bevor allerdings die Römerathleten an den Start gehen werden, gehört das volle Interesse den rund 700 Breiten- und Fitness-Sportlern, die sich beim Fitness-Triathlon messen werden. In diesem Jahr wird wieder ein Schüler- und Jugendtriathlon stattfinden, der Bestandteil des BASF TCRN sein wird. Gestartet wird dabei mit den Schülern B und A sowie mit der Jugend B und A.

Ein besonderes Highlight für die Teilnehmer des Römermans ist dabei, dass sie per Schiff an den Start der Schwimmstrecke bei Neckar-Flusskilometer 16 gebracht werden. Der Radkurs führt die Athleten mit 650 Höhenmetern und Anstiegen bis zu 16 Prozent über den Weißen Stein und die Ursenbacher Höhe, bevor dann im Römerstadion der Wechsel zum Lauf beginnt. Die 10km Laufstrecke führt die Athleten dann zweimal durch eine der schönsten Parkanlagen Deutschlands, bevor das Ziel wiederum das vollbesetzte Römerstadion sein wird.

Die Attraktivität des Triathlon Festival wird durch den BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar erhöht. Zum „BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar“ gehören neben der Auftaktveranstaltung in Mußbach, Maxdorf der Ladenburger-„RömerMan“, der „HeidelbergMan“ , sowie der Viernheimer Triathlon Infos unter: www.rhein-neckar-triathlon-cup.de.

Neben den sportlichen Wettbewerben wartet in Ladenburg auf die Sportler und vor allem auf die Zuschauer wieder ein attraktives und abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Eine Triathlon-Expo, verschiedene Vorführungen sowie die schon legendäre Finisher-Party runden das Festival ab.“

Internet: www.roemerman.de

So war der Triathlon 2010
http://ladenburgblog.de/2010/07/25/fotostrecke-1-triathlon-romerman-2010/
http://ladenburgblog.de/2010/07/25/fotostrecke-2-triathlon-%e2%80%9cromerman%e2%80%9d-2010/
http://ladenburgblog.de/2010/07/25/fotostrecke-3-triathlon-%e2%80%9cromerman%e2%80%9d-2010/

Einen schönen Tag wünscht
Das ladenburgblog

Fotostrecke 3: Triathlon “Römerman-€ 2010

Guten Tag!

Ladenburg, 25. Juli 2010. Das ladenburgblog präsentiert mit rund 600 Fotos eine umfangreiche Dokumentation des Triathlons „Römerman“ 2010. Rund 1.600 Ausdauersportler insgesamt machten bei Triathlon Fitness mit. Beim Triathlon gingen 369 Männer und 64 Frauen an den Start: 1.800-Meter-Schwimmstrecke im Neckar, 41 anspruchsvolle Radkilometer durch den vorderen Odenwald, zehn Kilometer durch das preisgekrönte Ladenburger Grünprojekt. Ziel: Das Römerstadion.

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Johannes Moldan: Römerman 2010. Bild: ladenburgblog.de

Viel Freude mit den Fotos.
Alle Fotos: ladenburgblog.de

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Update:
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Weitere Informationen in der Facebook-Gruppe: Römerman Ladenburg

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Das ladenburgblog

Anfragen wegen Fotos in hoher Auflösung richten Sie bitte an: redaktion (at) ladenburgblog.de

Fotostrecke 2: Triathlon “Römerman-€ 2010

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Guten Tag!

Ladenburg, 25. Juli 2010. Das ladenburgblog präsentiert mit rund 600 Fotos eine umfangreiche Dokumentation des Triathlons „Römerman“ 2010. Rund 1.600 Ausdauersportler insgesamt machten bei Triathlon Fitness mit. Beim Triathlon gingen 369 Männer und 64 Frauen an den Start: 1.800-Meter-Schwimmstrecke im Neckar, 41 anspruchsvolle Radkilometer durch den vorderen Odenwald, zehn Kilometer durch das preisgekrönte Ladenburger Grünprojekt. Ziel: Das Römerstadion.

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Leutershausen. Achtung - Bodenwelle. Bild: ladenburgblog.de

Viel Freude mit den Fotos.
Alle Fotos: ladenburgblog.de

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Weitere Informationen in der Facebook-Gruppe: Römerman Ladenburg

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Fotostrecke 1: Triathlon „Römerman“ 2010

Guten Tag!

Ladenburg, 25. Juli 2010. Das ladenburgblog präsentiert mit rund 600 Fotos eine umfangreiche Dokumentation des Triathlons „Römerman“ 2010. Rund 1.600 Ausdauersportler insgesamt machten bei Triathlon Fitness mit. Beim Triathlon gingen 369 Männer und 64 Frauen an den Start: 1.800-Meter-Schwimmstrecke im Neckar, 41 anspruchsvolle Radkilometer durch den vorderen Odenwald, zehn Kilometer durch das preisgekrönte Ladenburger Grünprojekt. Ziel: Das Römerstadion.

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Blick zurück nach vorn. 180-Grad-Kurve Talstraße. Bild: ladenburgblog.de

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Römerman: Johannes Moldan und Jenny Schulz gewinnen Römerman 2010 – Tag der früheren Duathleten

Guten Tag!

Ladenburg, 24. Juli 2010. Klasse Spitzen- und Breitensport wurde heute in Ladenburg beim 16. Römerman Triathlon geboten. Johannes Moldan gewinnt vor Flemming Neumann und dem Ladenburger Mathias Pfähler bei den Männern. Jenny Schulz siegt vor Jutta Schäfer und Nina Kuhn. Rund 1.600 Triathleten gingen an den Start.

Die Sieger des Römerman: Johannes Moldan und Jenny Schulz. Bild: ladenburgblog.de

Die erste Bilanz ist: Die Sieger sorgten für eine Überraschung beim Ladenburger Triathlon. Johannes Moldan realisierte erst bei Radkilometer 35, dass er an der Spitze lag und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Bei den Damen schaffte es Nina Kuhn (Triathlon Team Rhein-Main) als Titelverteidigerin beim Römerman (2009 Gesamtzweite des BASF Triathlon-Cups) diesmal „nur“ auf Platz 3. Jutta Schäfer vom SV Nikar Heidelberg hat das Auftaktrennen in Mußbach gewonnen und macht Platz 2.

Jenny Schulz (Skills 04 Frankfurt) kam als deutsche Duathlonmeisterin 2010 nach Ladenburg und ist nun die Römerwoman 2010.

Die offizielle Siegerehrung soll um 19:30 Uhr stattfinden. Dann werden die offiziellen Zeiten bekannt gegeben.

Update:
Johannes Moldan (FC Dörlesberg) – 2:05:15
Flemming Neumann (TV Lemgo) – 2:06:21
Mathias Pfähler (LSV 1864 Ladenburg-Triathlon) – 2:08:24

Jenny Schulz (Skills 04 Frankfurt) – 2:18:47
Jutta Schäfer (Nikar Heidelberg) 2:19:59
Nina Kuhn (Triathlon Team Rhein-Neckar) 2:22:04

Die Sieger auf dem Treppchen plus Sponsoren und Veranstalter. Bild: ladenburgblog.de

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Alle Fotos ladenburgblog.de/local4u

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