Sonntag, 17. Oktober 2021

Ladenburg verbessert sich in der Solarbundesliga

1250 Tonnen weniger CO2

Urkunde 2013

Foto: Stadt Ladenburg

Ladenburg, 04. Juli 2013. (red/pm) Im Juni 2013 wurden wieder die Ergebnisse fĂŒr 2012 in der Solarbundesliga veröffentlicht. Die Stadt hat eine Urkunde erhalten. In dieser Meisterschaft werden Punkte in AbhĂ€ngigkeit der Einwohnerzahl fĂŒr die in einer Kommune vorhandenen Photovoltaik-Anlagen und Anlagen zur Warmwasseraufbereitung vergeben.

Information der Stadt Ladenburg:

„An dem Wettbewerb in der Solarbundesliga nehmen 2345 Kommunen teil, in denen ca. 37 Millionen Menschen leben (ca. 46% der Gesamtbevölkerung). Die in der Liga registrierte Leistung betrĂ€gt ca. 5.5 Gigawatt. Sie ersetzt damit die Produktion von ca. 5-6 Atomstromkraftwerken.

Im Vergleich zum letzten Jahr hat unsere Stadt ihr Ergebnis von 79 auf 419 Punkte um den Faktor 5 verbessern können. Pro Einwohner stieg damit der von der Sonne erzeugte Solarstrom von 117 Watt auf 181 Watt, was einer erfreulichen Steigerung von ca. 54% entspricht. [Weiterlesen…]

Dach der Merian-Realschule soll durch Photovoltaik-Genossenschaft genutzt werden


Guten Tag!

Ladenburg, 26. Oktober 2011. (red) Das Dach der Merian-Schule wird kĂŒnftig durch eine Genossenschaft genutzt, die dort eine Photovoltaik-Anlage betreiben wird. Anteile können zwischen 1.000 und 5.000 Euro erworben werden. Das Projekt soll auch lehrbegleitend in der Merian-Schule behandelt werden.

Von Hardy Prothmann

Betreiber der Anlage wird die Heidelberger Energiegenossenschaft sein, die schon eine Reihe solcher Projekte umgesetzt wird.

Die Fraktionen stimmten fĂŒr das Projekt – aktiv am Projekt sind die StadtrĂ€te Fritz LĂŒns (FW) und Alexander Spangenberg (GLL), die zusammen mit Götz Speyerer in der Verwaltung das Thema vorangetrieben hatten.

Die CDU begrĂŒĂŸte die Kompetenz der Projektleiter, betonte aber, das keine Kosten bei der Stadt bleiben dĂŒrften und Ladenburger bevorzugt werden sollten.

FDP-Stadtrat Wolfgang Luppe wollte wissen, „ob man hier deutsche Hersteller bevorzuge oder chinesische Anbieter zum Zug kĂ€men.“ Projektleiter Felix SchĂ€fer klĂ€rte den Stadtrat darĂŒber auf, dass elemente eines kanadischen Herstellers verwendet wĂŒrden, der wie fast alle in China produzieren lasse.

Die Stadt Ladenburg wird auf Antrag von Stadtrat Steffen Salinger (SPD) ebenfalls Genosse. Die Investitionssumme wird etwa 100.000 Euro umfassen, somit ergeben sich rund 100 Genossenschaftsanteile.

Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, entsprechende VertrÀge auszuarbeiten.

Interessenten können sich an diese Personen wenden:

Fritz LĂŒns
Telefon 06203/14642
f.luens@t-online.de

Alexander Spangenberg
Telefon
06203/402766
alexander.spangenberg@gmx.net

„Schon eine große Sache“ – TribĂŒne des Römerstadions wird ĂŒberdacht


Guten Tag!

Ladenburg, 26. Oktober 2011. (red) Ein Investor baut eine TribĂŒne, bezahlt alle Kosten und schenkt diese der Stadt. Im Gegenzug kann der Investor die TribĂŒne fĂŒr eine Photovoltaik-Anlage kostenfrei nutzen.

Von Hardy Prothmann

Selten gibt es VorschlĂ€ge, die eine Investition mit sich bringen, nichts kosten und viel bringen sollen. CDU-Gemeinderat GĂŒnter BlĂ€ĂŸ zeigte sich angenehm ĂŒberrascht, „weil das den Wert den Stadtions hebt und eine sehr gute Sache fĂŒr Besucher des Stadions ist.“

Der Investor Conceptplan4 aus Waldbronn bietet an, eine TribĂŒnenbedachung auf 124 Metern zu bauen. Diese Investition in Höhe von 80.000 Euro (von nach Angaben des Investors) zahlt der Investor – die TribĂŒne geht in das Eigentum der Stadt Ladenburg ĂŒber.

Im Gegenzug erhĂ€lt der Investor das Recht, die FlĂ€che mietfrei fĂŒr einen Photovoltaik-Anlage ĂŒber einen Zeitraum von 20-25 Jahre zu nutzen.

Vorbild ist die Gemeinde Ilvesheim – dort ist ein vergleichbares Projekt schon realisiert worden.

CDU-Gemeinderat Gerhard Seidel bezweifelte die Kosten von 80.000 Euro, sondern setzte diese mit 30.000 Euro mehr an. BĂŒrgermeister Ziegler sagte, dass das keine Frage fĂŒr den Gemeinderat sei, er sich aber vorstellen können, dass der Investor gĂŒnstiger bauen könne, wenn er mehrere Gemeinden als Partner findet.

CDU-Gemeinderat Dr. Meinhard Georg frage, werde Nutznießer von WerbeflĂ€chen sei, der BĂŒrgermeister verneinte eine solche Nutzung.