Freitag, 28. Januar 2022

Ladenburger Liederkranz und MGV Paternion feiern gemeinsam

Ein JubilÀum unter Freunden

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Alleine gut, gemeinsam noch besser: Der Ladenburger Liederkranz und der MGV Paternion bieten fast 400 Zuschauern eine tolle Show.

 

Ladenburg, 13. November 2013. (red/ms) Der Liederkranz hat dieses Jahr gleich zwei grĂ¶ĂŸere JubilĂ€en zu feiern: Einmal das 170-jĂ€hrige Bestehen. Und zum anderen die 50-jĂ€hrige Freundschaft mit dem MGV Paternion. Aus diesem Grund fand vergangenen Samstag ein großes, gemeinsames Konzert der beiden Gesangsvereine in der Ladenburger Lobdengauhalle statt. Vor fast 400 Besuchern sangen die Chöre erst fĂŒr sich allein und begeisterten schließlich als großes Kollektiv. [Weiterlesen…]

Da darf Besuch aus Afrika nicht fehlen

Altstadtfest: Ein Event mit Tradition

Ladenburg, 05. September 2013. (red/pm) Ladenburg feiert am Samstag, 14. September, das „40 Jahre Ladenburger Altstadtfest“ – lĂ€ngst ein Event mit Tradition. Aus diesem Anlass und dem 30-jĂ€hrigen Bestehen der Partnerschaft zwischen dem afrikanischen Garango und Ladenburg, bekommt die Stadt Besuch aus der Partnerregion. Hier das Programm:

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Thomas - die MĂ€nnerkolumne

Gibt es ein Shopping-Gen bei Frauen?

Das Zeichen fĂŒr die MĂ€nnlichkeit. Quelle: Wikipedia.

Rhein-Neckar, 26. MĂ€rz 2012. Seit Herbst 2009 veröffentlicht Gabi ihre Kolumne. Thomas ist ein Stammleser. Woche fĂŒr Woche liest er Gabis Kolumne – vor kurzem hat es ihn gepackt: Es soll auch mal die mĂ€nnliche Seite auf den Tisch kommen. Jetzt wieder. Thomas versucht sich heute an an der Frage: Gibt es ein Shopping-Gen bei Frauen?

Jetzt habe ich wieder viele Wochen geschwiegen und mir so Schwachsinnstexte wie ĂŒber den Tupperabend reingezogen, immer in der Hoffnung, dass mal etwas WĂŒrze in die Mann-Frau-Diskussion kommt.

Nehmen wir doch Mal das Shopping-Verhalten des weiblichen Geschlechts unter die Lupe.

Und glauben Sie mir, ich weiß worĂŒber ich schreibe, schließlich bin ich verheiratet und habe zwei Töchter.

Eines ist klar: Dieses Verhalten wird ihnen praktisch in die Wiege gelegt. Meine Töchter ging schon im Kindergartenalter mit Freuden in die Stadt und wo zog es sie hin: In die Spielwarenabteilungen der KaufhĂ€user und genauer in die Regale, in denen sie die neueste Ausstattung fĂŒr Barbie und Baby Born finden konnte. Und das ist erst der unsĂ€gliche Anfang.

In der PubertĂ€t wirken GeschĂ€fte wie H&M, New Yorker oder Hollister – Vorsicht, da wirds teurer – magnetisch, aber Gottlob außer dem vĂ€terlichen Geldbeutel wollen die MĂ€dchen von meiner Seite kaum einen Beistand.

Anders ist es da mit der Angetrauten. Meine Frau, und ich liebe und schÀtze sie sehr, ist geradezu versessen aufs Shoppen.

Ist sie alleine unterwegs, durchstreift sie stundenlang die LĂ€den nach passenden „Kleinigkeiten“, wie sie das so schön nennt. Das kann ein T-Shirt sein oder auch ein hĂŒbsches Tuch, ein GĂŒrtel – „genau in der Farbe, wie ich ihn schon immer gesucht habe“ oder auch nur ein neuer Nagellack. Alles Dinge, die sie garantiert nicht braucht und die ich dann auch noch erkennen und kommentieren muss, wenn sie sie trĂ€gt.

„Schatz, das steht Dir aber besonders gut“

Habe ich die erste HĂŒrde genommen und ihr neues Shirt entdeckt, reicht es bei weitem nicht, „neu, was“ zu sagen, sondern da muss zumindest ein „Schatz, das steht Dir aber besonders gut“ ĂŒber meine Lippen kommen, sonst ist der Abend gelaufen.

Das ist auch so typisch Frau, die Verbindung von Aufmerksamkeit und echter Zuneigung zu knĂŒpfen. Bin ich im Stress und mit meinem Kopf schon bei der Arbeit und vergesse sie beim Abschied zu kĂŒssen, kann das ohne Probleme in einen Streit „à la unsere Beziehung ist nicht mehr wichtig fĂŒr dich“ ausarten.

Und da MĂ€nner, und da nehme ich mich nicht aus, Ă€ußerst konfliktscheu in GefĂŒhlsfragen sind, versuche ich das tunlichst zu vermeiden. KĂŒsse sie liebevoll beim Abschied und beim Heimkommen und wenn sie mir strahlend entgegentritt, versuche ich es mit der Bemerkung „warst du beim Friseur, deine Haare sehen einfach toll aus“. Damit treffe ich oft ins Schwarze und wenn nicht, habe ich ihr dennoch ein Kompliment gemacht.

Aber nun gut, wir waren ja beim Shoppen und meine Frau liebt es, wenn ich sie begleite.

Meine Damen, wissen Sie eigentlich, wie elend sich ein Kerl auf den StĂŒhlen neben der Umkleidekabine fĂŒhlt? Den schadenfrohen – aber manchmal auch nachfĂŒhlenden – Blicken der vorĂŒbergehenden MĂ€nner ausgesetzt und dem Blick der eigenen Frau, wenn sie aus der Kabine kommt.

Ich bin jetzt ganz ehrlich, oft versichere ich ihr ganz schnell, dass das ausgesuchte KleidungsstĂŒck ganz großartig aussieht, nur um dieser Tortur zu entkommen.

Gefangener im SchuhgeschÀft

Das Ganze wird nur noch gesteigert durch den Besuch eines SchuhgeschÀfts.

„Was meinst du, Schatz, passen die Pumps oder Stiefeletten besser zu meinem neuen Hosenanzug“, fragt sie mit erwartungsvollem Blick wĂ€hrend sie mir die Schuhe vorfĂŒhrt.

„Ich wĂŒrde die Pumps nehmen“, sage ich, weil ich weiß, sie erwartet ein Statement. „Meinst Du wirklich, ich glaube die Stiefeletten passen besser“, entgegnet sie.

„Ja, du hast Recht, nimm die Stiefeletten“, antworte ich folgsam. „Ach, ich weiß nicht, vielleicht doch besser die Pumps 
“

Das geht dann endlos so weiter, werde ich ungeduldig, laufe ich Gefahr, dass sie sich gar nicht entscheidet und wir noch ein weiteres GeschÀft aufsuchen. Beharre ich auf meine erste Entscheidung, kann das eine endlose Diskussion zur Folge haben.

So befinde ich mich in einer Endlosschleife und habe nur das dringende BedĂŒrfnis, irgendwo in Ruhe – und am besten allein – ein Bier zu trinken.

Versuche ich sie meinerseits mit in einen Baumarkt zu schleppen, verweist sie mich darauf, dass unser Sohn gerne einen MÀnnerausflug machen und sie dabei nicht stören möchte.

Ist Shoppen genetisch verankert?

Insgeheim vermute ich, dass Shoppen bei Frauen genetisch verankert ist, direkt vom Beerensammeln zur Einkaufmall. Wer vollgepackt mit vielen TĂŒten nach Hause kommt, war erfolgreich.

Diese Analyse macht auf alle FĂ€lle klar, dass Frauen und MĂ€nner in vielerlei Hinsicht nicht zueinander passen können. Und wĂŒrden Frauen das einsehen, könnte auch alles hervorragend laufen.

Meldet sich ihr Shopping-BedĂŒrfnis, sollten sie sich eine Freundin schnappen und dies mit ihr stundenlang zelebrieren und nicht mit aller Gewalt den Ehemann mitschleppen, da ist Frust vorprogrammiert. Das ist Ă€hnlich wie bei Liebesfilmen – aber das ist jetzt ein anderes Thema.

WĂ€ren Frauen so einsichtig wie MĂ€nner, könnten wir uns alle viel Ärger sparen, davon bin ich ĂŒberzeugt und das musste jetzt mal gesagt sein.

Anmerkung der Redaktion:

Thomas ist Ende Vierzig, lebt in der Region Rhein-Neckar, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Dokumentation: „Gebet“

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 10. April 2010. Der katholische Pfarrer Heiner Gladbach verlĂ€sst die Kirchengemeinden Heddesheim und Ladenburg auf unbestimmte Zeit – weil er in einer Partnerschaft lebt. Am 14. MĂ€rz hat er im Gottesdienst – vor dem Hintergrund der bekannt geworden MissbrauchsfĂ€lle in der katholischen Kirche – in seiner Gemeinde ein sehr persönliches Gebet gehalten.

Wir dokumentieren den Text des Pfarres Gladbach, der uns hierzu seine Erlaubnis erteilt hat:

„ErklĂ€rung
Gebet von Pf. H. Gladbach am 14. MĂ€rz 2010 am Tag der „Ewigen Anbetung“ (Gebet vor dem eucharistischen Brot, das sich in einer Monstranz befindet).

Vorbemerkung:
Eigentlich wollte ich mit Ihnen einen Abschnitt aus der der eucharistischen Andacht im Gotteslob beten. Aber nachdem ich gestern, am 13. MĂ€rz 2010, einen Kommentar im Mannheimer Morgen von Stefanie Ball zur derzeitigen Situation der Kirche gelesen habe, ich zitiere:
„Was der kath. Kirche und ihren Vertretern, die sich in den vergangenen Wochen geĂ€ußert haben, völlig abgeht, sind Emotionen, Worte, die einen berĂŒhren, die einem die Hoffnung zurĂŒckgeben, dass es der Kirche wirklich ernst ist.“,
habe ich mich entschlossen, selbst ein Gebet zu verfassen.
Ich lade Sie ein mir auf dem Weg dieses Gebetes zu folgen.

Gebet
Herr Jesus Christus gegenwÀrtig im hl. Brot der Eucharistie: Sieh auf deine Kirche, die in diesen Tagen und Wochen berechtigter Kritik ausgesetzt ist.
Ich bitte dich fĂŒr die Opfer, die durch Missbrauch und Misshandlung lebenslange seelische SchĂ€den davongetragen haben und tragen. Ich bitte, dass du die Wunden heilst, dass sie wieder Vertrauen in „deine Kirche“ fassen und dass wir ihnen gegenĂŒber große Demut zeigen, denn niemand kennt ihre Qual und niemand sieht ihre innere Zerrissenheit.
Sieh die Fehler, vieler Menschen in deiner Kirche, die sich an Kindern und Jugendlichen vergangen haben, und so deine Botschaft der Gottes- und NÀchstenliebe in diesen jungen Menschen zerstört haben.

Sieh auf die Fehler der Verantwortlichen in deiner Kirche: Jahre und Jahrzehnte haben sie geschwiegen und diese Vergehen zugedeckt. Dadurch haben sie ebenfalls schwere Schuld auf sich geladen.

Es ist unverstĂ€ndlich warum dies geschehen musste. Im Moment kann man – Jesus – an deiner Kirche verzweifeln.

Als Priester fĂŒhle ich mich im Moment hilflos!

Den Menschen ausgeliefert, ihren Spott und ihren Zorn zu ertragen. Ich schÀme mich manchmal Priester dieser Kirche zu sein.

Und es nĂŒtzen mir nicht all die Versprechungen der lĂŒckenlosen AufklĂ€rung, und es nĂŒtzt mir erst recht nicht die Aussage: Dass kommt auch in nichtkirchlichen Institutionen vor.

Was mir nĂŒtzen wĂŒrde, Jesus Christus, wĂ€re die Demut der Verantwortlichen in der Kirche. Der Kniefall vor den Opfern dieser Verbrechen. Ein Kniefall der ein Zeichen setzen wĂŒrde, wie es schon einmal ein Politiker getan hat.

Und so knie ich vor dir, verwirrt, verunsichert und ratlos, mit Trauer und Zorn in meinem Herzen, warum tun sich unsere Verantwortlichen so schwer, die Knie zu beugen, statt nichts nĂŒtzende Wahrheiten aus zu sprechen.

Ich weiß, mein Kniefall wird nicht viel bewirken, er wird nicht das Aufsehen eines Kniefalls von Willy Brandt erregen, aber er soll ein Zeichen sein fĂŒr die Menschen, die heute hier mit mir zum Gebet versammelt sind. Zeichen dafĂŒr, dass auch ich Kirche bin, sicher nur ein Stein unter vielen, aber ein Stein, der nicht morsch werden möchte, ein Stein der nicht in sich zusammenfallen möchte, sondern auch diese Last des hier und jetzt in deiner Kirche mit tragen möchte, denn ich liebe deine Kirche, deren Kleid im Moment schwer besudelt ist. Vielleicht können wir hier und jetzt mit unserm Gebet anfangen, dieses Kleid rein zu waschen.

Vor fast genau zehn Jahren hat dein Diener Papst Johannes Paul II. am 12. MĂ€rz 2000, in einer historisch einmaligen Geste Gott, deinen Vater um Vergebung fĂŒr die Fehler von Christen in der 2000-jĂ€hrigen Kirchengeschichte gebeten. Ihm, dem alt- und bucklig gewordenen Mann, war es nicht mehr möglich sich vor Gott, deinem Vater, niederzuwerfen. Aber seine altersgebĂŒckte Gestalt reichte aus, um an die Szene zu erinnern: Jakob vor Esau – Johannes Paul II. vor Gott und wir jetzt vor dir im eucharistischen Brot. Und ich bitte instĂ€ndig: Herr verzeih die schweren Fehler so vieler in deiner Kirche.

Wir bitten dich, um deinen Segen ĂŒber unsere Gemeinde unsere Seelsorge-Einheit und deine ganze Kirche. Amen“

Dokumentation: Die Rede von Pfarrer Gladbach

Guten Tag!

Heddesheim/Ladenburg, 09. April 2010. Der katholische Pfarrer Heiner Gladbach verlÀsst die Kirchengemeinden Heddesheim und Ladenburg auf unbestimmte Zeit. Als Grund nannte er die Entscheidungsfindung zwischen Partnerschaft und Priesteramt. Wir dokumentieren die Rede.

Dokumentation der Rede von Pfarrer Gladbach auf der „außerordentlichen Pfarrversammlung“:

„Liebe Mitglieder unserer SE, sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank, dass sie heute Abend ins St. Remigius-Haus gekommen sind.

Sie alle haben in der Karwoche und ĂŒber Ostern mitbekommen, dass ich aus gesundheitlichen GrĂŒnden, die Gottesdienste nicht mit ihnen gefeiert habe.
Gemeinsam mit den VorstĂ€nden der PfarrgemeinderĂ€te und den Hauptamtlichen habe ich mich fĂŒr die heutige außerordentliche Pfarrversammlung entschieden.
Es ist mir ein Anliegen und BedĂŒrfnis, dass ich persönlich Sie als Gemeindemitglieder, ĂŒber die anstehenden VerĂ€nderungen informiere. Gleichzeitig hoffe ich, damit den Spekulationen und den kursierenden GerĂŒchten ein Ende zu setzen.

Als im vergangenen Jahr bei mir eine HerzmuskelschwĂ€che diagnostiziert wurde, setzten bei mir die Überlegungen ein, wie meine Zukunft in dieser Kirche sein wird.
Mir war klar, dass ich mich verĂ€ndern musste. In der Woche vor Palmsonntag wurden – neben meinen gesundheitlichen Problemen – meine Ängste und Bedenken so groß, dass ich bei jeder kleineren oder grĂ¶ĂŸeren GemĂŒtsregung in TrĂ€nen ausbrach. So wollte ich nicht vor der Gemeinde stehen und nach RĂŒcksprache mit meinem Hausarzt wurde ich ĂŒber die Kar- und Ostertage fĂŒr eine Woche krankgeschrieben.
Hintergrund meiner GemĂŒtsverfassung ist neben der Tatsache meiner Erkrankung und dass ich mich verĂ€nern musste noch mehr das Wissen, dass ich seit lĂ€ngerer Zeit gegen mein Zölibatsversprechen handle, weil ich in einer Beziehung lebe.

Ich informierte die ZustÀndigen in der Erzdiözese Freiburg und hatte am vergangenen Mittwoch ein GesprÀch mit unserem Personalreferenten Herrn Dr. Kohl.
Um es gleich vorweg zu sagen, das GesprÀch war sehr fair und offen.
Ich kann vor Freiburg diesbezĂŒglich nur den Hut ziehen, um es mit diesen einfachen Worten auszudrĂŒcken.
Herr Dr. Kohl fĂŒhrte mir vor Augen, dass ich eine Entscheidung herbeifĂŒhren muss, entweder Priestertum oder Partnerschaft.

Dies ist fĂŒr mich eine Lebensentscheidung, die ich nicht adhoc und leichtfertig fĂ€llen kann. So bat Ich daraufhin Dr. Kohl um meine sofortige Beurlaubung bis auf weiteres. Und ich bin den Verantwortlichen in Freiburg mehr als dankbar, dass sie mir diese Zeit der Entscheidungsfindung geben.

Ich werde also in den kommenden Wochen sowohl psychologische – wie auch geistliche Begleitung in Anspruch nehmen, um mir darĂŒber klar zu werden, wohin mein Weg geht.

Es tut mir leid, dass ich unsere SE damit belaste und hoffe, dass Sie meine Entscheidung dennoch nachvollziehen können. Die Arbeit in unsrer SE habe ich geliebt. Sie war mein Leben und das „Priester sein“ meine Berufung. Nun gilt es fĂŒr mich zu klĂ€ren, wie mein Lebensweg weitergeht.
Ich vertraue darauf, dass Gott mich dabei begleitet.
Ich danke ihnen ganz herzlich, dass sie heute Abend gekommen sind.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Serie: FrĂŒhlingsgefĂŒhle

Guten Tag!

Ladenburg, 01. April 2010. Auch Beziehungen folgen dem „Jahreswechsel“, meint unsere Autorin Antonia Scheib-Berten. Das FrĂŒhjahr hat begonnen – auch in Ihrer Beziehung?

Von Antonia Scheib-Berten

Nun ist er also da – der FrĂŒhling. Und mit ihm die FrĂŒhlingsgefĂŒhle.

Frau zeigt wieder Bein und Mann riskiert ein Auge. Alle wirken vitaler und lebendiger. Wirklich alle?

Wie sieht es aus mit „altgedienten Paaren“, die schon so manchen gemeinsamen Winter ĂŒberstanden haben?

Die Gefahr, vom partnerschaftlichen Winterschlaf in die emotionslose FrĂŒhjahrsmĂŒdigkeit zu taumeln, ist groß.

Zwar ist es nicht so, dass keine Energien freigesetzt werden: Das Auto wird poliert, die Fenster werden geputzt, die letzte Winterdeko verschwindet im Keller und wird durch frĂŒhlingsbunte Primeln sowie Töpfen mit Osterglocken und Krokussen ersetzt – da bleibt kein Staubkörnchen trocken.

Eine Ă€hnliche Aktion empfiehlt sich auch fĂŒr die so langsam aus dem Winterschlaf erwachenden Beziehungen.

Wirbeln sie ein wenig Staub auf! Vertreiben sie den Wintermuff nicht nur aus ihrer Wohnung – sondern auch aus ihrer Partnerschaft.

Stellen sie sich vor, sie wĂŒrden ihre Partnerin oder ihren Partner erst seit kurzer Zeit kennen:

SĂ€ĂŸen sie mit ungekĂ€mmten Haaren und hinter der Zeitung versteckt am FrĂŒhstĂŒckstisch?

WĂŒrden sie ein Knoblauch-Steak essen, wenn ihre Liebste zuhause im Bett auf sie wartet?

WĂ€re eine Gesichtsmaske in kalkweißer Farbe ein guter Auftakt fĂŒr einen gemeinsamen Abend mit ihrem Liebsten?

Beziehung, Partnerschaft und Erotik sind zarte Pflanzen, die gut gepflegt sein wollen.

Manchmal braucht es eine individuelle Begleitung beim „Beziehungs-FrĂŒhjahrsputz“.

Zur Person:
„herzwerkstatt“ hat Antonia Scheib-Berten ihre Ehe-, Partner- und Sexualberatung genannt, die sie seit 1995 anbietet.

Als erfahrene Fachfrau in Sachen Beziehung und Liebe setzt sie neben Publikationen zum Thema den Schwerpunkt ihrer Arbeit in die Einzel- und Paarberatung von Menschen jeden Lebensalters. Auch Menschen im mittleren Lebensalter, Ältere oder Angehörige finden bei ihr fachliche UnterstĂŒtzung.

Die Beratung findet im geschĂŒtzten Rahmen der „herzwerkstatt“ in Weinheim statt. Termine nur nach Vereinbarung!

Weitere Informationen unter: www.herzwerkstatt.com