Freitag, 03. Dezember 2021

Verschmutzung durch Vogelkot ist gesundheitsgefÀhrdend

Keine Wasservögel fĂŒttern

Ladenburg, 08. April 2014. (red/pm) Angesichts der stetig anwachsenden Population der Wasservögel in Ladenburg weist die Stadtverwaltung noch einmal ausdrĂŒcklich auf das in der stĂ€dtischen Polizeiverordnung enthaltene Verbot des FĂŒtterns von Wasservögeln hin. [Weiterlesen…]

Zweifel am Zeitplan Bahnhofsausbau

Brandschutzsanierung der Werkrealschule wird teurer

07. Februar 2013. (red/ld) Der Gemeinderat hat in seiner gestrigen Sitzung einstimmig die PlĂ€ne zum Ausbau des Bahnhofs in eine barrierefreie S-Bahn-Station zur Kenntnis genommen. Die Bauarbeiten am Bahnsteig sollen im August 2015 starten und bis Ende 2015 abgeschlossen sein. In der Frage um die Brandschutzsanierung der Werkrealschule „Unter Neckar“ und dem Ausbau in eine Ganztagesschule bewilligte der Gemeinderat eine Summe von 505.000 Euro und beauftragte die Firma TWM-Ottenstein aus Mannheim mit dem Bau der LĂŒftungsanlage. Es wurde außerdem beschlossen, dem Landschaftserhaltungsverband Rhein-Neckar beizutreten. [Weiterlesen…]

Stadt lÀdt ein

Bachlauf wird festlich eröffnet

 

Ladenburg, 30. April 2012. Die Stadt Ladenburg lÀdt am Freitag, den 04. Mai 2012 zur feierlichen Eröffnung des Bachlaufs im Schriesheimer Vierteil ein.

Von 18:00-20:00 Uhr soll die „kleine Feier“ im Schriesheimer Vierteil dauern. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler wird eine Ansprache halten. Die Hauptstraße ist fĂŒr diesen Teil wegen des Anlasses gesperrt. Anliegende GeschĂ€fte laden zum Umtrunk und PrĂ€sentation ihres Angebots.

Kandelbach-Renaturierung

BĂŒrgermeister Ziegler: „Das ist eine außerordentlich wichtige Maßnahme“

Ortsbegehung am Kandelbach: 170.000 Euro werden in die Renaturierung investiert.

 

Ladenburg, 15. Januar 2012. (red) Mit gut 70 Teilnehmern war die Ortsbegehung Kandelbach ein „Publikumserfolg“ – oder anders: Die große Zahl interessierter BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zeigte, wie sehr ihnen der Kandelbach am Herzen liegt. Viele Fragen wurden gestellt. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler, der stellvertretende Bauamtsleiter Herbert Felbek sowie der beauftragte Biologe Dr. Dieter NĂ€hrig beantworteten Fragen und erlĂ€uterten die Maßnahme.

Von Hardy Prothmann

Gut ein Jahr werden die Arbeiten dauern. Rund 170.00 Euro werden ausgegeben. Die Bevölkerung muss Behinderungen und zunĂ€chst „grobe Eingriffe“ in Kauf nehmen. Am Ende wird alles gut und besser. Das ist zusammengefasst das Ergebnis der Ortsbegehung am Kandelbach.

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und der Biologe Dr. Dieter NĂ€hrig erlĂ€utern die Maßnahme. Der GrĂŒnen-Stadtrat und BUND-Vorsitzende Alexander Spangenberg betont in seiner Stellungnahme die Bedeutung der Renaturierung.

Insbesondere im so genannten zweiten Abschnitt, der Wohnbebauung von der Schriesheimer Straße aus an der neuen Martinsschule entlang, werde es deutliche „Einschnitte“ geben. Vier bruchgefĂ€hrdete Pappeln werden gefĂ€llt und einiges an „ortsfremden“ StrĂ€uchern entfernt. Diese Eingriffe wĂŒrden zunĂ€chst deutlich sichtbare Spuren fĂŒr ein bis zwei Jahre hinterlassen.

Die Maßnahme werde insgesamt das Biotop deutlich aufwerten.

Weitere Berichte folgen.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das Ladenburgblog.de

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler bittet um Akzeptanz der Übergangslösung

Kandelbach provisorisch beleuchtet

 

Ladenburg, 22. Dezember 2011. Die Beleuchtung des teilweise an der Hauptstraße frei gelegten Kandelbachs wird kritisiert – was auch sonst? Die Aufregerkultur ist schließlich in Ladenburg gut entwickelt. In einer öffentlichen Stellungnahme bittet BĂŒrgermeister Ziegler um ein wenig Nachsicht fĂŒr die „Nachtsicht“.

Von Rainer Ziegler

Wie viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sicher schon bemerkt haben, wurde im teilgeöffneten ehemaligen Bachlauf in der Hauptstraße Licht installiert, um in den Abend- und Nachtstunden den positiven Effekt der Offenlegung zu verstĂ€rken und um in der Dunkelheit zumindest optisch einen Schutz zu bewirken.

Die im Energieverbrauch sehr sparsamen LED-Lichtquellen sind nicht an die Straßenbeleuchtung angeschlossen; sie schalten sich also ĂŒber die ganze Nacht nicht aus.

Allerdings handelt es sich bei der installierten Beleuchtung noch um ein Provisorium, da die bestellten endgĂŒltigen Beleuchtungskörper Lieferfristen haben und deshalb erst Ende Januar/Anfang Februar eingebaut werden können.

Die ĂŒbergangsweise installierte Beleuchtung zeigt, wie die endgĂŒltige Lösung nicht sein darf! Die jetzigen Lichtquellen sind nĂ€mlich sichtbar und haben teilweise eine blendende Wirkung. Dies wird bei der endgĂŒltigen Lösung nicht der Fall sein.

Dennoch ist die Übergangslösung besser, als gar kein Licht im geöffneten Bachprofil zu haben! Ich bitte deshalb um Akzeptanz der Übergangslösung bis zur Installation einer dauerhaft optisch angenehmen Illuminierung.

Achtung giftig: Eichenprozessionsspinner in Ladenburg – Feuerwehr bekĂ€mpft die Tiere


Ein Raupennest des Eichenprozessionsspinners. Bild: Stadt Ladenburg

Ladenburg, 23. Mai 2011. (red/pm) Im Stadtgebiet Ladenburg sind rund 30 BĂ€ume vom Eichenprozessionsspinner befallen. Die Feuerwehr wird in SchutzausrĂŒstung die Tiere voraussichtlich morgen bekĂ€mpfen, weil deren Brennhaare beim Kontakt zu heftigen allergischen Reaktionen fĂŒhren können. Allergiker sollten die befallen Gebiete meiden – betroffen sind auch der Waldpark und die Neckarwiese.

Von Hardy Prothmann

Stadtbaumeister André Rehmsmeier sagte auf Anfrage: „Wir haben einige befallene BĂ€ume im Stadtgebiet. Die Feuerwehr sichtet die BĂ€ume heute – fĂŒr morgen ist die BekĂ€mpfung geplant.“

Allergische Reaktion nach Kontakt mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners. Bild: wikipedia/Daniel Ullrich, Threedots

Betroffen sind ausschließlich Eichen: Bei den „Drei Kreuzen“ hinter dem Römerstadion, vier BĂ€ume im Waldpark, zehn BĂ€ume entlang der Benzstraße und mehrere BĂ€ume an der Neckarwiese und am Kandelbachrundweg.

Der GĂ€rtnermeister sucht zur Zeit alle Eichen auf Befall ab. Die BĂ€ume sind im Baumkataster registriert. Entlang des Stamms werden die Nester aus mehreren hundert Eiern angelegt. Die bis fĂŒnf Zentimer großen Tiere gehen in Gruppen von 20 bis 30 Tieren im „GĂ€nsemarsch“ auf Nahrungssuche, daher auch der Name „Prozessionsspinner“. Die Tiere gelten als SchĂ€dling, da sie bei starken Befall so starke FraßschĂ€den anrichten können, dass die BĂ€ume deswegen absterben. (Quelle: Wikipedia)

Man sollte befallene Gebiete meiden. Bislang sind keine FĂ€lle bekannt, bei denen Bewohner mit den Tieren in Kontakt gekommen sind.

Information der Stadt Ladenburg:

„Der Eichenprozessionsspinner ist eigentlich ein ForstschĂ€dling, der bevorzugt Eichen im Wald befĂ€llt. In den vergangenen Jahren registrierten die Fachleute, dass das Insekt aufgrund der heißen Sommer und der gemĂ€ĂŸigten Temperaturen im Winter jedoch auch vermehrt in GrĂŒnanlagen der Innenstadt vorkommt. Die Stadt Ladenburg rĂ€t zur Vorsicht, denn das Insekt kann allergische Reaktionen und AsthmaanfĂ€lle auslösen.

GefÀhrliche Brennhaare

Der wĂ€rmeliebende, eher unscheinbare graubraune Nachtfalter ist an sich harmlos. GefĂ€hrlich wird es nach der zweiten HĂ€utung der auf den Eichen lebenden Raupen. Wenn im April/Mai die BĂ€ume ihre BlĂ€tter bekommen, schlĂŒpfen die rötlichen Raupen aus ihren Eiern. Sie besitzen neben ihren auffĂ€llig langen weißen Haaren auch kurze, kaum sichtbare Brennhaare. Wenn die Brennhaare bei Wind oder BerĂŒhrung abbrechen, können sie bis zu 200 Meter weit durch die Luft getragen werden.

Bei allergischer Reaktion zum Arzt

Sie lösen beim Menschen hÀufig heftige allergische Reaktionen auf der Haut und den SchleimhÀuten aus. So können bei Kontakt mit den Raupenhaaren Hautrötungen mit Schwellungen und Juckreiz und sogar asthmatische AnfÀlle und allergische Schockreaktionen auftreten. Treten diese Symptome auf, dann sollte der Hausarzt konsultiert werden.

Löst heftige Allergien aus - Raupe des Eichenprozessionsspinners. Bild: wikipedia/Accipiter (R. Altenkamp, Berlin)

 

Zudem sollte die Kleidung gewechselt und in der Waschmaschine gewaschen werden, um das Gift zu entfernen.

Der wirksamste Schutz vor den Brennhaaren der Raupen ist es, die betroffenen Gebiete zu meiden. Keinesfalls sollten die Raupen oder ihre Nester berĂŒhrt werden.
Telefonnummer fĂŒr Fragen und Hinweise

FĂŒr Fragen zum Eichenprozessionsspinner und fĂŒr Hinweise auf Standorte befallener Eichen können sich BĂŒrger/innen an den stĂ€dtischen BĂŒrgerservice wenden unter der Telefonnummer 06203/70-105.“