Sonntag, 24. Oktober 2021

Lopodunum

Keltenjahr in Ladenburg

Ladenburg, 18. Oktober 2012. (red/pm) Das Jahr 2012 steht im Zeichen der Kelten. Zahlreiche Orte in Baden-WĂŒrttemberg prĂ€sentieren Forschungsergebnisse, Ausgrabungen und FundstĂŒcke, die unser Wissen ĂŒber die keltische Epoche unserer Landesgeschichte erweitern. Einen Höhepunkt bildet die kĂŒrzlich eröffnete Ausstellung ‚Die Welt der Kelten‘, die das WĂŒrttembergische Landesmuseum und das ArchĂ€ologische Landesmuseum in Stuttgart zeigen.

Information des Lobdengau-Museums:

„Auch Ladenburg leistet seinen Beitrag zum ‚Keltenjahr‘; denn schließlich ist der Name des römischen Hauptortes LOPODUNUM von der Bezeichnung einer keltischen Stadt abgeleitet. Wir freuen uns deshalb ganz besonders darĂŒber, dass wir vier ausgewiesene Experten der Keltenforschung fĂŒr eine Vortragsreihe gewinnen konnten. Sie werden uns ĂŒber neueste Erkenntnisse und spektakulĂ€re archĂ€ologische Entdeckungen aus Ladenburg und der sĂŒdwestdeutschen Region berichten.

Begleitet wird dieses Programm von einer kleinen PrĂ€sentation im Lobdengau-Museum, die ab dem 3. November einige ungewöhnliche Funde aus der keltischen Viereckschanze von Ladenburg ausstellt. Das Programm wird durch eine Kooperation des Lobdengau-Museums der Stadt Ladenburg mit dem KurpfĂ€lzischen Museum in Heidelberg, dem Kreisarchiv Rhein-Neckar und dem Heimatbund Ladenburg ermöglicht.“

Die Termine finden Sie hier.

Lobdengau-Museum hat einen neuen Leiter

Dr. Hensen: „Ladenburg ist das FiletstĂŒck römischer ArchĂ€ologie in Europa.“

Ladenburg, 09. Februar 2012. (red/jt) Dr. Andreas Hensen tritt ab MĂ€rz seine Position als neuer Leiter des Lobdengau-Museums an. Der ArchĂ€ologe wurde aus ĂŒber 80 Bewerbern aus ganz Deutschland ausgewĂ€hlt. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und Dr. Meinhard Georg vom Heimatbund Ladenburg freuen sich sehr ĂŒber die damit gelegten „Grundlagen fĂŒr eine gute Zukunft“.

Das „museale Kleinod“ der Stadt Ladenburg, das Lobdengau-Museum, hat einen neuen Leiter.

Der Lehrbeauftragte am Seminar fĂŒr Alte Geschichte und Epigraphik an der Uni Heidelberg, Dr. Andreas Hensen (44), tritt die Halbtagsstelle ab MĂ€rz an.

Aus ĂŒber 80 Bewerbern aus ganz Deutschland hat die Stadtverwaltung Dr. Hensen als beste Option ausgewĂ€ht.

Breite Zustimmung fĂŒr die Entscheidung

Durch eine Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Heimatbund, noch aus der Zeit von BĂŒrgermeister Reinhold Schulz, war vor der Stellenvergabe die Zustimmung des Heimatbundes notwendig. Dieses Einvernehmen erteilte der Heimatbund am Dienstagabend.

Eine eigens gegrĂŒndete „Personalfindungskommision“ der Ladenburg-Kommision begrĂŒĂŸt die Wahl von Dr. Hensen. Zu der „Personalfindungskommision“ gehören unter anderem der ehemalige PrĂ€sident des Landesamts fĂŒr Denkmalpflege (LAD) Dieter Planck, sowie der neue Leiter des LAD, Claus Wolf.

BĂŒrgermeister Ziegler, der in der Übergangsphase „Museumsleiter und BĂŒrgermeister in Personalunion“ war, sieht in dem Museum ein „Kleinod, dass es verdient, dass man es in eine gute Zukunft gefĂŒhrt wird.“

Das Lobdengau-Museum ist ein Kleinod, das wir schĂŒtzen mĂŒssen. Es ist zudem ein prachtvolles GebĂ€ude, ich bin sehr gerne in dem Haus.

Der neue Leiter folgt dem 2009 verstorbenen EhrenbĂŒrger Dr. Berndmark Heukemes nach, der auch der GrĂŒnder des Museums war. Es gĂ€be fĂŒr einen ArchĂ€ologen „nicht viele Chancen auf eine Anstellung mit archĂ€ologischem Schwerpunkt“, sagte Hensen. Er sei „von Anfang an“ in sĂ€mtlicher seiner Projekte auf die eine oder andere Art „mit Ladenburg verbunden“ gewesen:

Ich freue mich sehr. FĂŒr mich ist Ladenburg das FiletstĂŒck römischer ArchĂ€ologie. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

Schwerpunkt MuseumspÀdagogik

Hensen sagte, man befinde sich „in der Metropolregion in der glĂŒcklichen Lage, auf eine hohe Dichte an kulturellen Angeboten“ zurĂŒckgreifen zu können. Das bedeute zeitgleich einen starken Wettbewerb der Museen untereinander um in der Menge nicht unterzugehen.

Gerade die MuseumspĂ€dagogik sei ein gutes Alleinstellungsmerkmal, denn „ein Museum ist nicht nur ein Lernort fĂŒr Erwachsene“.

Durch kind- und jugendgerechte Abbildungen und Informationstexte werden Museen auch fĂŒr Kinder interessant. Vor allem „Erfahrungen mit allen Sinnen“ durch AusstellungsstĂŒcke zum Anfassen sorgen fĂŒr bleibende EindrĂŒcke.

Diesen Bereich möchte Hensen in Zukunft weiter stĂ€rken, auch ĂŒber die Zusammenarbeit mit KindergĂ€rten und Schulen in der Umgebung denkt er nach.

Ziel ist es, das „museale Kleinod“ noch attraktiver zu machen und mehr Menschen fĂŒr die Geschichte Ladenburgs zu interessieren.

 

KassenprĂŒfer Horst MĂŒller: "Irgendwann muss mer uffhere, und das is heid!"

Heimatbund verkleinert Vorstand – KassenprĂŒfer hört auf

Horst MĂŒller verabschiedete sich nach 30 Jahren von seinem Amt als KassenprĂŒfer.

 

Ladenburg, 26. Januar 2012 (red/jt) Am 22. Januar 2012 fand im Domhof in Ladenburg die 86. Jahreshauptversammlung des Heimatbund Ladenburg e.V. statt. Der Vorstand des Geschichtsvereins wurde dabei um zwei Mitglieder verkleinert. Auch KassenprĂŒfer Horst MĂŒller legte nach 30 Jahren sein Ehrenamt nieder.

Erster Vorsitzender Dr. Meinhard Georg fasste das Jahr 2011 in einem RĂŒckblick fĂŒr alle Anwesenden der 86. Jahreshauptversammlung des Heimatbund Ladenburg e.V. zusammen. [Weiterlesen…]

Basilika und Forum bereits im ersten Drittel des zweiten Jahrhunderts fertiggestellt?

Lopodunum V – Die Basilika und das Forum des römischen Ladenburg

Der fĂŒnfte Band der Reihe "Forschungen und Berichte zur Vor- und FrĂŒhgeschichte in Baden-WĂŒrttemberg" wurde vorgestellt. Auf dem Bild: Dr. Meinhard Georg, Prof. Dr. Johannes Eingartner, Dr. Britta Rabold, Prof. Claus Wolf, BĂŒrgermeister Rainer Ziegler (v.l.n.r.)

 

Ladenburg, 26. Januar 2012. (red/jt) Bei der 86. Jahreshauptversammlung des Ladenburger Heimatbundes stellte Professor Johannes Eingartner den fĂŒnften Band der Buchreihe „Lopodunum“ vor. Entgegen bisheriger Forschungsergebnisse sind Forum und Basilika womöglich bereits im zweiten Jahrhundert entstanden.

Unter dem dem Titel „Lopodunum V – Die Basilika und das Forum des römischen Ladenburg“ erschien der 124. Band der Reihe „Forschungen und Berichte zur Vor- und FrĂŒhgeschichte in Baden-WĂŒrttemberg“. Professor Johannes Eingartner von der UniversitĂ€t Augsburg stellte den rund 170 Besuchern das Buch sowie die neusten Forschungsergebnisse ĂŒber die Geschichte Ladenburgs vor.

Auf einer FlĂ€che von 130 m x 85 m erstreckten sich Basilika und Forum von Ladenburg zwischen St. Gallus-Kirche und Neugasse. Das einst ĂŒber 10.000 Quadratmeter große Bauensemble ist im gesamten sĂŒddeutschen Raum einmalig.

Bereits 1911 entdeckte Hermann Gropengießer Teile der Basilika. Unter der Leitung von Dr. Sebastian Sommer kam es von 1984 bis 1997 zu weiteren Grabungen. Damals legte man das der Basilika angeschlossene Forum frei und erlangte so neue Erkenntnisse ĂŒber das gesamte Bauwerk.

Eine der vielen Darstellungen im Buch - Rekonstruierte Ansicht der Basilika

Zum damaligen Stand der Forschung datierte man das Bauwerk auf den Beginn des dritten Jahrhunderts. Auch ging man auf Grund der damaligen AllemanenraubzĂŒge davon aus, dass die 19 Meter hohe Basilika niemals fertiggestellt wurde. Das will Eingartner mit den vorliegenden Forschungsarbeiten widerlegt haben.

FĂŒr die Fertigstellung spricht neben Kleinfunden aus dem zweiten Jahrhundert auch die Bauweise der Basilika. Eingartner stellte fest, dass das Bauwerk kein Pfahlbau sei, wie bisher vermutet.

Wir wissen nun, dass die Basilika tatsÀchlich vollendet wurde. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine SÀulenarchitektur.

Bis zum Auftreten der Konstantinsbasilika am Ende des dritten Jahrhunderts sei das die vorherrschende Bauweise gewesen. Anhand von Bildern verglich Eingartner die Ladenburger Basilika auch mit Bauten aus Lybien und Funden in RumÀnien.

Wichtige Arbeit zum HerzstĂŒck der Stadt

Die Fachbereichsleiterin fĂŒr ArchĂ€ologie beim RegierungsprĂ€sidium Karlsruhe, Dr. Britta Rabold, sagte zu der Veröffentlichung:

Es ist mehr als wichtig, diese Arbeit zum HerzstĂŒck der antiken Stadt zu veröffentlichen. Auch wenn ich zu den Leuten gehöre, die nicht glauben, dass die Basilika fertig gestellt worden ist. Ich werde das Buch sicher aufmerksam lesen.

Professor Claus Wolf, Leiter des Landesamts fĂŒr Denkmalpflege hofft, das möglichst viele weitere Leser sich fĂŒr das Buch und die Geschichte der zur Römerzeit weit und breit wichtigsten Stadt interessieren.

Sein VorgĂ€nger Professor Dieter Planck war vor 30 Jahren MitgrĂŒnder der Ladenburg-Kommission und hatte im Jahr 2005 Professor Eingartner mit der Auswertung bislang unbearbeiteter Funddokumentationen beauftragt.

Im Domhofsaal ĂŒbergab Professor Wolf die Arbeit ĂŒber die Geschichte Ladenburgs an BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und den Chef des örtlichen Heimatbundes, Dr. Meinhard Georg. Auch dankte Wolf Professor Eingartner „fĂŒr ein neues Bild von Forum und Basilika“ sowie Heimatbund-Chef Georg, seinem VorgĂ€nger Egon Lackner und Dr. Sebastian Sommer fĂŒr ihr Wirken.

Das Buch:

Eingartner, Johannes

„Lopodunum V – Die Basilika und das Forum des römischen Ladenburg“

244 Seiten mit 29 Abbildungen, 70 Tafeln und 1 Beilage.

Herausgegeben vom RegierungsprĂ€sidium Stuttgart – Landesamt fĂŒr Denkmalpflege

ISBN 978-3-8062-2647-8 – 1. Auflage 2012 – EURO 54,00

ArchĂ€ologiepreis fĂŒr „ĂŒberdurchschnittliches Engagement“ fĂŒr Stadt und Heimatbund

Guten Tag!

Ladenburg, 14. Oktober 2010. Die Stadt Ladenburg und der Heimatbund Ladenburg e.V. sind von Wirtschaftsminister Ernst Pfister mit dem ArchĂ€ologiepreis 2010 ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde am 12. Oktober 2010 in Stuttgart ĂŒberreicht.

Information des Wirtschaftsministeriums:

„FĂŒr ihr jahrzehntelanges ĂŒberdurchschnittliches Engagement bei der UnterstĂŒtzung archĂ€ologischer Forschungen und deren PrĂ€sentation in der Öffentlichkeit verlieh Wirtschaftsminister Ernst Pfister heute in Stuttgart der Stadt Ladenburg und dem Heimatbund Ladenburg e.V. den ArchĂ€ologiepreis Baden-WĂŒrttemberg 2010 in Höhe von 5.000 Euro.

Der Förderpreis in Höhe von 2.500 Euro ging an Gertrud Boley, Armin KrĂŒger, Friedrich O. MĂŒller und Herbert Paul – vier engagierte BĂŒrger der Stadt Asperg, die sich ehrenamtlich große Verdienste um die Vermittlung landesarchĂ€ologischer Ergebnisse an die breite Öffentlichkeit erworben haben. Der ArchĂ€ologiepreis Baden-WĂŒrttemberg wird alle zwei Jahre von der WĂŒstenrot Stiftung Ludwigsburg vergeben.

Die Veranstaltung wurde von Dr. Claus Wolf, Leiter des Landesamtes fĂŒr Denkmalpflege im RegierungsprĂ€sidium Stuttgart, und Professor Dr. Wulf D. von Lucius von der WĂŒstenrot Stiftung eröffnet.

ĂŒrgermeister Rainer Ziegler bei seiner Dankesansprache, Wirtschaftsminister Ernst Pfister, den Vorsitzenden des Heimatbundes Dr. Meinhard Georg sowie den Leiter des Landesamts fĂŒr Denkmalpflege und gleichzeitigen Vorsitzenden des Preisgerichts Dr. Claus Wolf. Foto: Karl Fisch, Landesamt fĂŒr Denkmalpflege im RegierungsprĂ€sidium Stuttgart

Der Minister betonte, dass die Stadt Ladenburg eine Vielzahl archĂ€ologischer Zeugnisse aufweise – unter anderem die Reste aus römischer Zeit und eine der grĂ¶ĂŸten stadtartigen Siedlungen rechts des Rheins. Wichtige Grundlagen legte Dr. Berndmark Heukemes, EhrenbĂŒrger der Stadt und spiritus rector der frĂŒhen archĂ€ologischen Forschungen. Sein Einsatz fĂŒhrte zur GrĂŒndung des Lobdengau-Museums.

Der seit 1926 bestehende und heute rund 560 Mitglieder zĂ€hlende Heimatbund Ladenburg unterstĂŒtzte die Ausgrabungen von Heukemes und dokumentierte selbststĂ€ndig archĂ€ologische AufschlĂŒsse. Der Heimatbund betreibt das Lobdengau-Museum, das nur durch erhebliche Finanzmittel der Stadt realisiert und erweitert werden konnte. Die Mitglieder des Heimatbundes fĂŒhren die Aufsicht, betreuen ein archĂ€ologisches Depot, geben Schriften heraus und bieten Museums- sowie StadtfĂŒhrungen an. Im Jahr 1979 wurde die Ladenburg-Kommission ins Leben gerufen.

Der hochrangig besetzten Kommission gehören Vertreter der Stadt, der ArchĂ€ologischen Denkmalpflege und der universitĂ€ren Forschung an. „Die Kommission ist ein Musterbeispiel fĂŒr die Zusammenarbeit zwischen einer Stadt und institutionalisierter Denkmalpflege“, so Ernst Pfister. „Die Stadt Ladenburg und der Heimatbund Ladenburg e.V. haben ein jahrzehntelanges ĂŒberdurchschnittliches Engagement bei der UnterstĂŒtzung archĂ€ologischer Forschungen und deren PrĂ€sentation in der Öffentlichkeit geleistet – eine beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt, kommunalen und anderen staatlichen Stellen.“

Im Mittelpunkt der Arbeit der vier BĂŒrgerinnen und BĂŒrger der Stadt Asperg stand die Vorbereitung der sehr erfolgreichen Ausstellung „Die Kelten kommen zurĂŒck“, die 2008 in Asperg stattfand. Dabei prĂ€sentierten die PreistrĂ€ger ganz bedeutende Funde und Befunde der frĂŒhkeltischen Zeit in Asperg und stellten diese archĂ€ologische Thematik professionell und didaktisch vorbildlich dar. In diesem Jahr veröffentlichten die vier Autoren das Buch „Kelten am Hohenasperg“. „Sowohl die Ausstellung als auch das daraus entstandene Buch stellen ein exzellentes Beispiel fĂŒr engagierte und kompetente heimatgeschichtliche Arbeit engagierter BĂŒrger dar“, erklĂ€rte der Minister.

Er wies daraufhin, dass das Wirtschaftsministerium als Oberste Denkmalschutzbehörde seit Jahren rund 4,5 Millionen Euro fĂŒr Projekte der ArchĂ€ologie bereitstellt.

Ernst Pfister betonte, Baden-WĂŒrttemberg habe in den vergangenen Jahren bemerkenswerte ArchĂ€ologie-Ereignisse vorzuweisen. Er nannte hier unter anderem das Ă€lteste gefundene Musikinstrument der Welt – eine Flöte aus dem FlĂŒgelknochen eines GĂ€nsegeiers und die „Venus vom Hohlen Fels“ bei Schelklingen – eine mindestens 35.000 Jahre alte Frauengestalt.

Anzeige

Eiszeitliche TierfigĂŒrchen aus den Höhlen des Lone-, Blau- und Achtals gehören zu den Ă€ltesten Kunstwerken der Menschheit. „Deshalb wollen wir die Aufnahme der eiszeitlichen Siedlungslandschaft mit den Höhlen am SĂŒdrand der SchwĂ€bischen Alb in die Liste der WelterbestĂ€tten der UNESCO vorbereiten“, so der Minister. Derzeit sei Baden-WĂŒrttemberg auch maßgeblich am multinationalen UNESCO-Antrag zur Aufnahme der jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Pfahlbausiedlungen um die Alpen beteiligt. Mit der Entscheidung sei im Sommer 2011 zu rechnen.

Aktuelle Arbeitsthemen der LandesarchĂ€ologie sind derzeit beispielsweise die Schwerpunktgrabungen, die groß angelegte Bauprojekte aus denkmalpflegerischern Sicht begleiten, damit der Verlust oder die Zerstörung von archĂ€ologischen Denkmalen bei linearen Großprojekten in Grenzen gehalten wird. Derzeit finden etwa auf den Trassen der neuen ICE-Strecke Stuttgart-Ulm und der Ethylen Pipeline SĂŒd entsprechende Grabungen statt.

Anerkennung erhĂ€lt die archĂ€ologische Forschung in Baden-WĂŒrttemberg durch eine vielfĂ€ltige und beachtliche Drittmittelförderung zahlreicher landesarchĂ€ologischer Projekte etwa durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft. In diesen Projekten werden neueste Methoden angewendet wie beispielsweise eine 3D-Computertomographie beim Projekt zur Aufarbeitung der frĂŒhmittelalterlichen Grabfunde von Lauchheim. „Die 3D-Aufnahmen erlauben ganz neue Einsichten in die materielle Welt der Alamannen und Franken, da nun auch Textilien und kleinste Details der Grabbeigaben erkannt und zerstörungsfrei untersucht werden können“, so Ernst Pfister. Die technische AusrĂŒstung wurde aus Innovationsfördermitteln und aus Denkmalfördermitteln vom Wirtschaftsministerium finanziert.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Lebendiger Neckar: Kurios, interessant, entspannt

Ladenburg, 21. Juni 2010. (red) Unter dem Motto „Lebendiger Neckar“ haben „Flußgemeinden“ zu einem bunten Familienprogramm entlang des Neckars eingeladen. Wir zeigen Fotos aus Ladenburg.

751_3cbb47ca8a6d4bb

Mit dabei, am lebendigen Neckar, war ein DWM Amphicar. Bild: local4u

Unter dem Motto „Lebendiger Neckar“ haben die StĂ€dte und Gemeinden Mannheim, Heidelberg, Ladenburg, Edingen-Neckarhausen, NeckargemĂŒnd, Neckarsteinach, Hirschhorn und Eberbach am Sonntag, dem 20. Juni 2010 zwischen 11:00 und 19:00 Uhr zu vielfĂ€ltigen Veranstaltungen entlang des Neckars eingeladen. Wie im vergangenen Jahr schon war fĂŒr FußgĂ€ngerInnen, RadlerInnen, SkaterInnen und RollstuhlfahrerInnen eine gemeinsame Strecke von Eberbach bis Mannheim mit attraktiven Programmpunkten geboten worden.

In Ladenburg gibt es auf der Neckarwiese bei der FĂ€hre in diesem Jahr einen besonderen Programmpunkt: In 38 Zelten werden im Rahmen der Wanderausstellung „30 Jahre Landesgartenschau und GrĂŒnprojekt“ typische Exponate jeder Kommune prĂ€sentiert, die eine Landesgartenschau oder ein GrĂŒnprojekt durchgefĂŒhrt haben oder es in den nĂ€chsten Jahren durchfĂŒhren werden. Weitere Informationen unter „grĂŒn.de„.

Am Samstag wurde die Ausstellung bereits vor rund 50 GĂ€sten eröffnet: Mit einem Grußwort von BĂŒrgermeister Ziegler und unter musikalischer Begleitung des Jugendblasorchester der Musikschule der Stadt Ladenburg unter der Leitung von Helmut Baumer.

Der Radsportclub Ladenburg sorgte auch in diesem Jahr fĂŒr Kaffee und Kuchen, Pommes frites u.a. sowie ErfrischungsgetrĂ€nke. In der Zeit von 12.00 bis 16.30 Uhr gab es dort ein Fahrrad-Geschicklichkeits-Parcour, bei welchem die Sieger bis Platz 10 jeweils einen Preis erhielten.

Die Arbeiterwohlfahrt baute in Zusammenarbeit mit Fody’s FĂ€hrhaus unter anderem ein Spielmobil auf und mit der Evangelischen Stadtmission konnte man sich auf eine Kanu-Spritztour begeben oder einfach nur Fußball spielen. Der Heimatbund informiert ĂŒber die Stadtgeschichte bei kostenlosen StadtfĂŒhrungen „Mit dem Fahrrad zu den Römern“ um 12.00 und 13.00 Uhr.

Kurioser Auftritt am Neckar: Ein DWM-Amphicar drehte seine Runden.

Auf ihrem FreizeitgelĂ€nde am Neckar boten die NaturFreunde AktivitĂ€ten zum Thema „Spielen und FĂŒhlen“ sowie Kaffee, Kuchen und ErfrischungsgetrĂ€nke an.

Daneben lud Ladenburg mit seinen großzĂŒgigen GrĂŒnanlagen, die als „schönster Park Deutschlands 2006“ auserwĂ€hlt worden sind und dafĂŒr auch die Goldmedaille beim Bundeswettbewerb „Entente Florale“ verliehen wurde, zum Rasten und Verweilen ein.

[nggallery id=44]

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Anmerkung der Redaktion: Text basiert auf Information der Stadt Ladenburg

Video: Der Sommertagszug

Guten Tag!

Ladenburg, 15. MĂ€rz 2010. Unser Video zeigt Szenen an verschiedenen Orten des Sommertagszugs 2010. Rund eineinhalb Stunden zogen fast 900 Personen durch Ladenburg – an ĂŒber 4.000 Zuschauern vorbei.

Viel Spaß mit dem Video.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Sommertagszug 2010: Der Winter ist verbrannt

//

 

Guten Tag!

Ladenburg, 14. MĂ€rz 2010. Insgesamt 45 Gruppen mit fast 900 Personen nahmen am Sommertagszug 2010 teil. Knapp 600 Meter lang war der Zug durch die Gassen und Straßen Ladenburgs. Tausende Zuschauer waren gekommen. [Weiterlesen…]