Freitag, 12. August 2022

Drei jugendliche TatverdÀchtige

VerwĂŒstung in Merian-Realschule aufgeklĂ€rt

Ladenburg, 03. September 2014. (red/pol) Am letzten Juli-Wochenende, zwischen dem 25. und 28. Juli, waren unbekannte TĂ€ter ĂŒber ein Fenster im Erdgeschoss in das SchulgebĂ€ude der Merian-Realschule in der Realschulstraße eingebrochen. [Weiterlesen…]

Toiletten verstopft

Randalierer verwĂŒsten Schule

Ladenburg, 29. Juli 2014. (red/pol) Hohen Sachschaden verursachten bislang Unbekannte vermutlich vergangenes Wochenende als sie in die Ladenburger Merian-Realschule eindrangen. [Weiterlesen…]

Sckerl: Verschiedene AnsÀtze werden verfolgt

Landesregierung will gegen wachsende EinbruchskriminalitÀt vorgehen

Rhein-Neckar, 17. Juni 2014. (red/pm) Der Anstieg von WohnungseinbrĂŒchen mit DiebstĂ€hlen ist ein bundesweites PhĂ€nomen, welches auch nicht vor Baden-WĂŒrttemberg und der Metropolregion Rhein-Neckar Halt macht. Die Landesregierung will nun etwas gegen die wachsende EinbruchskriminalitĂ€t unternehmen.
[Weiterlesen…]

Airbags und NavigationsgerÀte ausgebaut

Serie von Pkw-AufbrĂŒchen

Ladenburg, 18. September 2013. (red/pol) Gleich mehrere Pkw-AufbrĂŒche wurden der Ladenburger Polizei im Laufe des gestrigen Dienstags gemeldet. [Weiterlesen…]

Urlaubszeit ist Einbruchszeit

Zwei EinbrĂŒche am Wochenende

Ladenburg, 06. August 2013. (red/pol) Bei zwei WohnungseinbrĂŒchen, die sich im Laufe des letzten Wochenendes in Ladenburg ereigneten, machten sich der oder die TĂ€ter die urlaubsbedingte Abwesenheit der Bewohner zunutze, um auf Beutezug zu gehen. [Weiterlesen…]

Flucht ohne Beute

GaststÀtteneinbruch in Ladenburg

Ladenburg, 06. Juni 2013. (red/pol) Zum Einbruch in eine Ladenburger GaststĂ€tte wurde eine Funkstreife der örtlichen Polizei in der Nacht zum Mittwoch gerufen. [Weiterlesen…]

Polizeirevier Ladenburg ermittelt

An Tresor gescheitert

Ladenburg, 28. Mai 2013. (red/pol) Der Panzerschrank einer BĂ€ckereifiliale vermieste am vergangenen Samstag einem oder mehreren Einbrechern die Nacht. Gut einbetoniert hielt der den Aufbruchversuchen der TĂ€ter Stand. [Weiterlesen…]

400 Euro Sachschaden

Versuchter Einbruch in Ladenburger Baustoffhandel

Ladenburg, 21. MĂ€rz 2013. (red/pol) Dass Einbrecher in der Nacht zuvor das GelĂ€nde eines Ladenburger Baustoffhandels aufgesucht hatten, musste am frĂŒhen Dienstagmorgen ein BeschĂ€ftigter des Unternehmens bei Arbeitsbeginn feststellen. [Weiterlesen…]

Zwei Laptops und Bargeld entwendet

WohnungseinbrĂŒche in Ladenburg und Edingen-Neckarhausen

Ladenburg/Edingen-Neckarhausen, 20. MĂ€rz 2013. (red/pol) Gleich mehrfach schlugen Einbrecher am vergangenen Montag, 18. MĂ€rz, im Rhein-Neckar-Kreis zu. [Weiterlesen…]

Schmuck im Wert von ca. 80.000 Euro gestohlen

Hochwertigen Schmuck erbeutet

Ladenburg, 14. Februar 2013. (red/pol) Bei einem Einbruch am Dienstagvormittag in Ladenburg erbeutete der TĂ€ter Schmuck im Wert von mehreren Zehntausend Euro.

Information des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„In der Zeit zwischen 09.00 Uhr und 12.00 Uhr verschaffte sich der Einbrecher Zugang zu dem Mehrfamilienhaus im Schriesheimer Fußweg, nachdem er eine KellertĂŒr aufgehebelt hatte. In dem Anwesen öffnete er zwei Wohnungen und durchsuchte mehrere SchrĂ€nke und BehĂ€ltnisse, wobei er nach Angaben der GeschĂ€digten hochwertigen Schmuck im Wert von ca. 80.000 Euro erbeutete.

Nach der Tat konnte der TĂ€ter unerkannt flĂŒchten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.“

Schutz vor Einbrechern

Ungebetene GĂ€ste

Alle vier Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Foto: Polizei

Rhein-Neckar, 24. Dezember 2012. (red/ae) In den Wintermonaten steigt die Zahl der WohnungseinbrĂŒche. Oder doch nicht? Allein dadurch, dass es in den Wintermonaten frĂŒher dunkel wird, sind die Menschen verunsichert. Wir haben Martin Boll und Norbert SchĂ€tzle, Pressesprecher der Polizei in Mannheim und Heidelberg zum Thema befragt.

Von Alina Eisenhardt

Laut der polizeilichen Kriminalstatistik wird alle vier Minuten in Deutschland eingebrochen. Die aktuellste Statistik zĂ€hlt 132.595 EinbrĂŒche im Jahr.

Entgegen des gĂ€ngigen Vorurteils, die Wintermonate seien die „bevorzugte“ Einbruchszeit, gibt es nur einen leichten Schwerpunkt der EinbrĂŒche in den Wintermonaten. “Denn nicht nur in der dunklen Jahreszeit wird vermehrt eingebrochen. Auch in der Ferienzeit ist ein Anstieg zu verzeichnen”, sagt der Pressesprecher der Polizei Heidelberg, Norbert SchĂ€tzle. In den Wintermonaten können sich Einbrecher zwar im Schutz der Dunkelheit verstecken, doch in der Ferienzeit ist es oft ebenso leicht festzustellen, ob Bewohner verreist sind. Deshalb sind besonders im Oktober vermehrt EinbrĂŒche festzustellen: FrĂŒhe DĂ€mmerung und Ferienzeit treffen aufeinander, ideal fĂŒr Einbrecher.

Überall kann eingebrochen werden

Es lĂ€sst sich nicht pauschal beantworten, in welche Immobilien bevorzugt eingebrochen wird. Ob EinfamilienhĂ€user oder HĂ€user mit vielen Wohneinheiten, ĂŒberall wird eingebrochen. “Besonders gefĂ€hrdet sind aber HĂ€user mit Garten und TerassentĂŒr”, sagt Martin Boll, Pressesprecher der Polizei Mannheim. Das hat mehrere GrĂŒnde: Erstens ist der Garten oft nicht einsehbar und zweitens kann der Einbrecher sich durch die TerassentĂŒr einen „idealen“ Fluchtweg schaffen.

“Auch anonyme HĂ€user mit vielen Wohneinheiten sind betroffen”, so Norbert SchĂ€tzle. Dort fielen Fremde nicht auf. “Bevorzugt wird hier in das Erd- oder Dachgeschoss eingebrochen”, sagt Martin Boll. Im Erdgeschoss könne der Einbrecher besonders schnell flĂŒchten, sollte er entdeckt werden. Im Dachgeschoss habe er dafĂŒr eine bessere Fluchtchance, da er eher hören könne, wenn jemand sich im Treppenhaus befĂ€nde.

Selten nur ein TĂ€ter

“Alles, was sich schnell mitnehmen und weitergeben lĂ€sst, wird bevorzugt gestohlen. Also Bargeld, Kreditkarten, Schmuck, Handys, Tablets, Notebooks und Gold”, zĂ€hlt Norbert SchĂ€tzle auf. “Oft arbeiten Einbrecher mit mindestens einem Komplizen”, ergĂ€nzt der Pressesprecher der Polizei Mannheim Martin Boll.

Das hat den Vorteil, dass man das Diebesgut innerhalb von ein paar Sekunden weitergeben kann. Sollte die Polizei einen Einbrecher erwischen, der das Beweismaterial bereits weitergegeben hat, ist ein Nachweis schwierig. Deshalb wird in Mannheim nur jeder vierte Einbrecher erwischt. In Heidelberg liegt die AufklÀrungsquote sogar nur bei 10 Prozent.

Obwohl die Einbruchszahlen in Deutschland steigen, sinken sie wider Erwarten im Rhein-Neckar-Kreis. Im Jahr 2011 gab es beispielsweise in Mannheim 667 EinbrĂŒche, in diesem Jahr sind es nur um die 400. HĂ€ufig wurde dabei in der Neckarstadt eingebrochen. Dort gibt es Immobilien des gehobenen Mittelstands und viele eng bebaute StraßenzĂŒge.

DNA-Analyse ĂĄ la Krimi

Immer wieder hinterlassen TĂ€ter DNA-Spuren, die zum Beispiel durch eine achtlos weggeworfene Zigarette gesichert werden können. “Allerdings spielt die Suche nach DNA eher eine untergeordnete Rolle, da die meisten Einbrecher sehr professionell und vorsichtig arbeiten. In den seltesten FĂ€llen gehört ein Zigarettenstummel wirklich dem Einbrecher”, erklĂ€rt Martin Boll.

“Die Untersuchung der Spuren geht aber ĂŒber die DNA-Analyse hinaus. Nach was genau wir suchen, verraten wir aber nicht, sonst achten die Einbrecher drauf”, so Norbert SchĂ€tzle.

Schutz vor Einbruch

Die Auswirkungen, die ein Einbruch auf das Opfer hat, sind verheerend: “Das eigene Zuhause ist fĂŒr Menschen ihr Privatbereich, ihre sichere Burg. Dringt jemand in ihren intimsten Privatbereich ein, ist das oft sehr verstörend”, erklĂ€rt Martin Boll. Oft fĂŒhlen sich die betroffenen Menschen so sehr in ihrem SicherheitsgefĂŒhl beeintrĂ€chtigt, dass sie umziehen mĂŒssen. Kriminalpolizeiliche Beratungsstellen bieten kostenlose Hilfe an – sie beraten vor Ort.

Man kann sich schon mit einfachen Mitteln effektiv vor Einbruch schĂŒtzen. Die TĂŒr abschließen, die RollĂ€den richtig runterlassen und im Sommer weder Fenster noch TĂŒren offen stehen lassen, sind die gĂŒnstigsten Alternativen.

FĂ€hrt man in den Urlaub, sollte man Zeitschaltuhren einsetzen und gute Sicherungssysteme an TĂŒren und Fenstern anbringen. Wer sich ein teures Sicherungssystem nicht leisten kann, der kann auch eine Schraube diagonal im TĂŒrrahmen eindrehen. So kann ein Einbrecher die TĂŒr nicht eintreten. Bemerkt der Einbrecher, dass er auf Hindernisse stĂ¶ĂŸt, bricht er in der Regel den Einbruch ab.

Was die Sicherheit angeht, ist eine Beratung sehr sinnvoll, denn oft wissen die Menschen nicht, wo die Schwachpunkte sind. Die kostenlose Beratung der Polizei bietet auch eine Schwachpunktanalyse an.

Richtig auf Einbrecher reagieren

Stellt man sich vor, dass man auf einen Einbrecher trifft, stellt sich die Frage: Wie reagiert man richtig, wenn man einem Einbrecher gegenĂŒber steht? Martin Boll und Norbert SchĂ€tzle kennen die Antwort: Auf keinen Fall den Helden spielen, sondern dem TĂ€ter eine Fluchtmöglichkeit lassen.

In aller Regel sind Einbrecher scheu und werden zu fliehen versuchen – wenn sich aber jemand in die Ecke gedrĂ€ngt fĂŒhlt, kann das schlimme Folgen haben. Einrecher haben Werkzeuge wie Schraubendreher dabei, die auch Waffen sein können. Wer denkt oder weiß, dass ein Einbrecher in der Wohnung ist, sollte sofort die Polizei unter 110 anrufen.

Einbruch ins CBG

TĂ€ter stehlen drei Tresore

Ladenburg, 31. Mai 2012. (red) In der Nacht von Montag auf Dienstag sind bislang unbekannte TĂ€ter ins Carl-Benz-Gymnasium eingebrochen. Der Sachschaden ist immens: 15.000 Euro. Rund 1.500 Euro Bargeld wurden gestohlen – samt Tresoren. [Weiterlesen…]

Hund stellt Einbrecher

Mannheim/Friedrichsfeld/Ladenburg, 07. Mai 2012. (red/pol) Ein Hund ertappte eine 40-jÀhrigen Einbrecher auf frischer Tat. Der Hundehalter verstÀndigte die Polizei, die den alkoholisierten  Obdachlosen verhaftete.

Information der Polizei Mannheim

„Weil in der Nacht zum Montag, gegen 01:15 Uhr, sein Hund nach dem Gassi-Gehen angeschlagen hat und auch er daraufhin verdĂ€chtige GerĂ€usche aus einem geparkten Wohnmobil vernahm, verstĂ€ndigte ein 57-jĂ€hriger Friedrichsfelder die Polizei. Bereits wenige Minuten spĂ€ter trafen zwei Funkwagenbesatzungen des Polizeireviers Ladenburg bei dem „aufmerksamen Duo“ ein. TatsĂ€chlich war in den Innenraum des Fahrzeugs ein Wohnsitzloser aus Osteuropa eingebrochen.

Die Beamten nahmen den 40-JĂ€hrigen fest und brachten ihn zur Polizeiwache nach Ladenburg. Ein dort durchgefĂŒhrter Alco-Test ergab einen Wert von ĂŒber 2,1 Promille

Der Polizeiposten Edingen-Neckarhausen hat die Ermittlungen ĂŒbernommen.“

Zahl der EinbrĂŒche steigt leicht – aber nicht wegen der Lichtabschaltung

Hier wurde ĂŒber ein ungesichertes Kellerfenster eingebrochen. Archivbild: Polizei

Guten Tag!

Ladenburg, 20. Oktober 2011. Ein Kommentator (hier klicken) hat den Einbruch bei der BĂ€ckerei Knapp vergangene Woche zum Anlass genommen, dies mit der nĂ€chtlichen Abschaltung der Straßenbeleuchtung in Verbindung zu bringen. Unsere Nachfrage beim Polizeirevier Ladenburg „beleuchtet“ die Tatsachen..

Laut Revierleiter Frank Hartmannsgruber steht schon jetzt fest, „dass es statistisch gesehen einen, ich betone, leichten Anstieg der Einbruchsdiebstahldelikte im Jahr 2011 geben wird.“

Allerdings stehen diese nicht in Zusammenhang mit der nĂ€chtlichen Abschaltung der Straßenbeleuchtung zwischen 02:00-04:00 Uhr: „Der Anstieg lĂ€sst sich auf EinbrĂŒche vor allem im FrĂŒhjahr zurĂŒckfĂŒhren.“ Wohlgemerkt – im FrĂŒhjahr gab es diese Sparmaßnahme aber noch nicht.

Die Stadt Ladenburg schaltet versuchsweise nachts fĂŒr zwei Stunden die Beleuchtung aus, um damit rund 20.000 Euro einzusparen. Die Maßnahme ist nur eine von vielen, um den stĂ€dtischen Haushalt zu entlasten. Aus polizeilicher Sicht hat die Abschaltung bislang keine AuffĂ€lligkeiten erbracht.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das Ladenburgblog.de

EinbrĂŒche in Ladenburg und Heddesheim

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 17. Dezember 2010. Am Donnerstag wurde sowohl in Ladenburg als auch in Heddesheim eingebrochen. Der Ladenburger Revierleiter Frank Hartmannsgruber bittet die Bevölkerung, aufmerksam zu sein, sich in Sachen Einbruchssicherung beraten zu lassen und die Polizei ĂŒber „AuffĂ€lligkeiten“ zu informieren.

Von Hardy Prothmann

Keine zehn Tage ist es her, dass Frank Hartmannsgruber mit seinen Beamten im Ladenburger Viertel „WeihergĂ€rten“ aktive PrĂ€ventionsarbeit geleistet hat. Sie verteilten Flyer und sprachen BĂŒrgerInnen an, um sie in der „dunklen Jahreszeit“ auf die steigende Gefahr von Einbruchsdelikten hinzuweisen. Und prompt kommt es zu EinbrĂŒchen.

Die EinbrĂŒche bestĂ€tigen die vorbeugende Aktion der Polizei und zeigen, wie wichtig AufklĂ€rung ist und Sicherungsmaßnahmen zu treffen.

Am Donnerstagnachmittag ist ein bislang unbekannter TĂ€ter in ein Ladenburger Einfamilienhaus eingebrochen. Der Dieb ĂŒberstieg den Gartenzaun und hebelte die BalkontĂŒr des Anwesens auf

Hier wurde ĂŒber ein ungesichertes Kellerfenster eingebrochen. Archivbild: Polizei

Im Haus durchsuchte er SchrĂ€nke und Schubladen. Der Unbekannte konnte 550 Euro Bargeld und diverse SchmuckstĂŒcke entwenden. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch unklar. Hinweise auf die IdentitĂ€t des Einbrechers gibt es bislang nicht.

Am frĂŒhen Abend gab es einen weiteren Einbruch in Heddesheim. Hier liegt noch keine Schadensbilanz vor. Ob die beiden EinbrĂŒche durch dieselben oder verschiedene TĂ€ter begangen wurden, wird noch untersucht.

„Melden Sie uns AuffĂ€lligkeiten.“ Frank Hartmannsgruber

„Ich möchte die Bevölkerung dringend bitten, die Polizei zu unterstĂŒtzen“, sagt Frank Hartmannsgruber auf Nachfrage: „Wenn jemand „auffallende“ Beobachtungen macht, sei es, dass unbekannte Personen sich in einem Gebiet aufhalten und merkwĂŒrdig verhalten oder Fahrzeuge mit „fremden“ Kennzeichen Straßen abfahren, zögern Sie nicht, uns darĂŒber zu informieren. Es ist besser, wir kontrollieren einmal zu viel, als einmal zu wenig.“

Das Polizeirevier hat die PrĂ€senz der Streifen schon erhöht und legt nochmals nach: „Wir werden zu Fuß und im Fahrzeug noch hĂ€ufiger PrĂ€senz zeigen.“

Klar ist – die Polizei kann nicht zu jeder Zeit ĂŒberall sein. Herr Hartmannsgruber betont: „Wir nehmen solche Hinweise ernst und ĂŒberprĂŒfen die Lage vor Ort. Niemand muss sich scheuen, der Polizei „AuffĂ€lligkeiten“ zu melden.“

Gleichzeitig erhöht das Revier die PrĂ€ventionsarbeit und wird in den kommenden vierzehn Tage vermehrt vor Ort „nach dem rechten schauen“ und informieren.

Fenster im Erdgeschoss und die TerrassentĂŒren sind die „beliebtesten“ Angriffspunkte fĂŒr Einbrecher. Die Polizei bietet hier einen kostenfreien Service an.

PolizeiprÀsidium Mannheim bietet individuelle Beratung

Wer sein Haus zukĂŒnftig besser absichern möchte, kann auf die fachkundige Beratung der Polizei zĂ€hlen. Das PolizeiprĂ€sidium Mannheim bietet Interessierten kostenfrei eine individuelle Beratung inklusive Hausbegehung an. Die Beamten machen vor Ort auf etwaige SicherheitslĂŒcken aufmerksam und geben Tipps, wie diese behoben werden können.

Service:
Das Polizeirevier Ladenburg ist unter dieser Nummer zu erreichen: 06203 9305-0

Polizei informiert ĂŒber Einbruch-PrĂ€vention

Guten Tag!

Ladenburg, 08. Dezember 2010. In diesen Tagen fĂŒhrt die Polizei Ladenburg eine Einbruchs-PrĂ€ventionswoche durch. Die Bevölkerung soll aufgeklĂ€rt werden, wie sie sich besser vor Einbrechern schĂŒtzen kann. Eine gute Nachbarschaft ist der SchlĂŒssel.

Von Christian MĂŒhlbauer

„Das Fenster da mach ich in einer Minute auf“, erklĂ€rt Frank Hartmannsgruber, als er vor einem gekippten Fenster steht. Er „versetzt sich in einen Einbrecher“ und sucht nach Gelegenheiten. Ebenso seine Kollegen Bernd Schmidt und Martin Jost, die seit einigen Stunden zu Fuß unterwegs waren, um Informations-Flyer zu veteilen, BĂŒrger anzusprechen und „die Lage“ zu erkunden.

Denn die Zahl der EinbrĂŒche ist im Jahr 2010 gegenĂŒber dem Vorjahr (6) gestiegen: Bislang habe man fĂŒr ganz Ladenburg insgesamt 11 EinbruchdiebstĂ€hle gezĂ€hlt. Da es ab Herbst draußen frĂŒher dunkel wird, nehme auch die Zahl der EinbrĂŒche erfahrungsgemĂ€ĂŸ zu. Mit der PrĂ€ventionswoche wolle man dem entgegenhalten.

Polizei PrÀvention

(von rechts) Martin Jost und Bernd Schmidt informieren BĂŒrger ĂŒber Einbruchsschutz.

Insbesondere im Gebiet WeihergĂ€rten sieht man hier Handlungsbedarf. Bei der Auswertung der Daten hat man festgestellt, dass es hier vermehrt zu EinbruchdiebstĂ€hlen gekommen ist. „Von einem Schwerpunkt kann man aber nicht reden“, sagte Polizeirat Hartmannsgruber. Zwar habe sich die Zahl der EinbrĂŒche gegenĂŒber dem Vorjahr fast verdoppelt, „aber das sind im Vergleich zur Großstadt Mannheim oder Orten an der B3 sehr wenige insgesamt, wenngleich jeder einer zuviel ist“, sagt Bernd Schmidt vom Bezirksdienst.

Denn oftmals sei der materielle Schaden dabei gar nicht so sehr von Bedeutung. FĂŒr die Menschen ist es eine psychische Belastung. Es entsteht Angst, dass man im eigenen Haus nicht mehr sicher ist. Oder es werden GegenstĂ€nde entwendet, die einen hohen emotionalen Wert haben.

„Tatgelegenheitsstrukturen“ verringern.

FĂŒr Polizeihauptkommissar Bernd Schmidt geht es bei der PrĂ€vention vor allem um zwei Dinge: „Einerseits wollen wir eine FlĂ€chenwirkung erzielen, also möglichst viele Menschen im Gebiet auf die Problematik aufmerksam machen. Zweitens wollen wir erreichen, Tatgelegenheitsstrukturen zu verringern.“

Gemeint ist damit die Beseitigung von MĂ€ngeln, die Einbrecher geradezu anlocken. Wie beispielsweise eine Leiter im Garten oder ein SchlĂŒssel unter der TĂŒrmatte.

PrÀvention durch Abschreckung und Technik.

Die Polizei versucht auch die „AttraktivitĂ€t“ des Gebiets zu schmĂ€lern. Dies geschieht durch PolizeiprĂ€senz, aktuell in Form eines Streife fahrenden Dienstwagens sowie Polizeibeamten, die zu Fuß unterwegs sind. Auch in Ilvesheim plane man eine derartige PrĂ€ventionswoche. FĂŒr die Hausbesitzer gĂ€be es drei wichtige Tipps, die sie beachten sollten, so Polizeihauptkommissar Bernd Schmidt:

  1. Verriegelungen an der TerrassentĂŒr sowie an den Fenstern im Erdgeschoss anbringen.
  2. Querriegel und ein Kastenschloss an der HaustĂŒr.
  3. KellerschÀchte absichern.

Inzwischen habe man bereits 250 Flyer mit den wesentlichen Informationen an die Haushalte verteilt.

„Ich kam bis ins Schlafzimmer.“

WĂ€hrend die Polizei ihre Flyer verteilte, prĂŒfte man auch die gegenwĂ€rtige Lage. Dabei stieß man auf einige bemerkenswerte „Gelegenheiten“. Einmal gelang es Polizeihauptkommissar Schmidt ĂŒber eine offene TerrassentĂŒr ins Haus zu gelangen. Polizeikommissar Martin Jost fand einen SchlĂŒssel am Gartenzaun. Über diesen ließ sich die GartentĂŒr öffnen, so dass man problemlos bis an die TerrassentĂŒr gelangen konnte.

Einbrecher suchen die schwÀchste Stelle.

Neben den Tipps von Polizeihauptkommissar Bernd Schmidt sollte man es Einbrechern so schwer wie möglich machen, indem man ihnen keine leicht zugĂ€nglichen Stellen bietet: „Die suchen immer die schwĂ€chste Stelle am Haus.“ Schlecht einsehbare Bereiche, eine Leiter im Garten oder SchlĂŒssel unter der TĂŒrmatte seien problematisch.

Aber auch halb oder ganz geschlossene Rollladen oder ein ĂŒberlaufender Postkasten können Einbrecher anlocken. Das seien Indizien dafĂŒr, dass niemand zu Hause ist. „Hier ist Nachbarschaftshilfe angesagt, um den Briefkasten zu leeren oder den Schnee zu rĂ€umen, wenn man selbst nicht da ist“, sagt Herr Schmidt.

Bernd Schmidt gibt nicht nur theoretische und praktische Tipps, er hat sich ĂŒbrigens auch selbst beraten lassen: „Die Kollegen haben sich mein Haus angeschaut und danach habe ich zusĂ€tzliche Sicherungen anbringen lassen.“

PolizeiprÀsidium Mannheim bietet individuelle Beratung

Wer sein Haus zukĂŒnftig besser absichern möchte, kann auf die fachkundige Beratung der Polizei zĂ€hlen. Das PolizeiprĂ€sidium Mannheim bietet Interessierten kostenfrei eine individuelle Beratung inklusive Hausbegehung an. Die Beamten machen vor Ort auf etwaige SicherheitslĂŒcken aufmerksam und geben Tipps, wie diese behoben werden können.


Anmerkung der Redaktion: Christian MĂŒhlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr MĂŒhlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach „Ressortjournalismus“

HeimtĂŒckischer Überfall auf Gastronomen

Ladenburg, 02. September 2010. In der Nacht von Montag auf Dienstag (31. August 2010) drangen bislang unbekannte TĂ€ter in die Wohnung eines Ladenburger Gastronomen ein, ĂŒberraschten diesen im Schlaf, fesselten und misshandelten ihn und erpressten mehrere tausend Euro Bargeld sowie teure Uhren. Bemerkenswert ist nach Informationen der Redaktion die besondere BrutalitĂ€t des Verbrechens.

Nach Informationen unserer Redaktion fackelten die MĂ€nner nicht lange und stĂŒlpten dem Opfer einen Kissenbezug ĂŒber den Kopf und fesselten den wehrlosen Mann.

Gezielt durchsuchten die TĂ€ter die Wohnung und entwendeten Bargeld sowie wertvolle Uhren. Außerdem erpressten sie durch körperliche Misshandlungen den PIN-Code fĂŒr die EC-Karte des Opfers.

Nach ihrem brutalen Raubzug ließen sie das hilflose Opfer gefesselt und mit dem Kissenbezug ĂŒber dem Kopf in einer psychischen und physischen Ausnahmesituation zurĂŒck.

Erst Stunden spĂ€ter konnte der Mann am nĂ€chsten Morgen seine Angestellten durch Rufe auf sich und seine extreme Notlage aufmerksam machen. Ob die TĂ€ter einen möglichen Erstickungstod des Mannes bewusst in Kauf genommen haben, mĂŒssen die Ermittlungen klĂ€ren. Art und Weise des Überfalls lassen eine bewusste DemĂŒtigung des Opfers vermuten.

Das Opfer wurde zur medizinischen Betreuung in eine Klinik gebracht, die es nach unseren Informationen mittlerweile wieder verlassen hat, aber unter psychologischer Betreuung steht.

Die Kripo hat die Ermittlungen ĂŒbernommen. Sachdienliche Hinweise können bei jeder Polizeidienststelle gemeldet werden.

Das PolizeiprÀsidum Mannheim informiert:

„Ein GaststĂ€ttenbetreiber in Ladenburg wurde in der Nacht zum Montag Opfer von bislang unbekannten RĂ€ubern.

Gegen 01.30 Uhr gelangten die Unbekannten in das Anwesen, in dem sich die GaststĂ€tte befindet. Anschließend hebelten die TĂ€ter unbemerkt die TĂŒr zur Wohnung des 52-JĂ€hrigen auf, welche sich im Stockwerk ĂŒber dem Lokal befindet. Sie begaben sich daraufhin in das Wohnzimmer, wo das Opfer auf der Couch eingeschlafen war.

Sofort stĂŒlpten sie dem 52-JĂ€hrigen einen Kissenbezug ĂŒber den Kopf und fesselten ihn an HĂ€nden und FĂŒĂŸen. Anschließend durchsuchten die RĂ€uber, bei denen es sich um zwei oder drei MĂ€nner handelte, die Wohnung nach Wertsachen. Sie entwendeten mehrere Armbanduhren und die Einnahmen der GaststĂ€tte in Höhe von mehreren tausend Euro.

DarĂŒber hinaus nahmen sie die EC-Karte des Opfers an sich und ließen sich unter Gewaltandrohung die dazugehörige PIN nennen. Nachdem sie den 52-JĂ€hrigen gefesselt zurĂŒckgelassen hatten, hoben die TĂ€ter bis zur Sperrung der Karte rund 3.000 Euro vom Konto ab.

Erst kurz nach 08.00 Uhr konnte das Opfer eine Angestellte durch Hilferufe auf sich aufmerksam machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.“