Montag, 26. September 2022

KĂŒchenbrand zĂŒgig gelöscht – 25.000 Euro Schaden


Guten Tag!

Ladenburg, 14. September 2011. (red/pol) Heute Nacht musste die Feuerwehr einen KĂŒchenbrand in der SĂŒdstadt löschen – die betroffenen drei Hausbewohner wurden vorsorglich im Krankhaus ambulant behandelt. Brandursache war vermutlich eine defekte Dunstabzugshaube.

Information der Polizei:

„In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 02.15 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr Ladenburg zu einem KĂŒchenbrand in die Ladenburger SĂŒdstadt ausrĂŒcken. Bei deren Eintreffen standen die betroffenen drei Hausbewohner bereits vor dem Anwesen. Der Brand wurde von den Wehrleuten zĂŒgig gelöscht. Bei Inaugenscheinnahme der KĂŒchenzeile stellten die Feuerwehrleute einen technischen Defekt in der Zuleitung zur Dunstabzugshaube fest. Die drei Hausbewohner begaben sich vorsorglich zur ambulanten Behandlung in ein Heidelberger Krankenhaus. Den Fahrnisschaden schĂ€tzen die Feuerwehrleute auf rund 20.00 EUR; den GebĂ€udeschaden auf rund 5000
EUR.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das Ladenburgblog.de

Unterkreisfeuerwehren bekĂ€mpfen Großbrand in Heddesheim


Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar, 11. April 2011. (red/fw/pol) Der Großbrand einer Scheune in Heddesheim forderte die Feuerwehren im Unterkreis. Am Sonntagnachmittag kam es aus bisher ungeklĂ€rter Ursache zu einem Dachstuhlbrand in Heddesheim. Zwei Menschen wurden mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden soll mindestens 300.000 Euro betragen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Von Hardy Prothmann

Gegen 14.40 Uhr brach das Feuer auf einem Aussiedlerhof am Brunnenweg in Heddesheim in einer Scheune aus. Der Brand breitete sich nach Angaben der Polizei vom vorderen Stallbereich auf einen fĂŒr Erntehelfer genutzten Unterkunftsbereich aus und erfasste auch den Dachstuhl des Wohnhauses.

ZunĂ€chst bekĂ€mpften die Feuerwehren Heddesheim und Hirschberg den Brand, Dabei wurden sie durch die UnterkreisfĂŒhrungsgruppe des Unterkreis Ladenburg unterstĂŒtzt.

Großbrand in Heddesheim erfordert Großeinsatz der Unterkreiswehren.

Gegen 15:30 Uhr wurden nach Angaben der Feuerwehr Weinheim weitere Feuerwehren zur Überlandhilfe hinzugezogen. So wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt, die Feuerwehr Ilvesheim und die Feuerwehr Schriesheim mit zusĂ€tzlichen Drehleitern nachgefordert. Die Feuwehr Weinheim, Abteilung Stadt beispielsweise rĂŒckte mit dem kleinen Löschzug – Einsatzleitwagen, Drehleiter und Tanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus.

Ziel war es, das Haupthaus zu retten – die Scheune war verloren. Das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl des Hauses ĂŒbergegriffen. Mit Hilfe der Drehleitern aus Ladenburg, Schriesheim und Weinheim wurde die Dachhaut entfernt, um das Feuer zu löschen und die bereits eingesetzten Feuerwehren effektiv zu unterstĂŒtzen, sagte Ralf Mittelbach, Pressesprecher der Feuerwehr Weinheim.

Gegen 17:30 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass der Einsatz der Drehleitern nicht mehr benötigt wurde. Gegen 18 Uhr konnte die Weinheimer Feuerwehr wieder einrĂŒcken und den Einsatz beenden, wĂ€hrend die Feuerwehr Heddesheim bis in den spĂ€ten Abend weitere Nachlöscharbeiten durchfĂŒhren musste.

Ein 36-jÀhriger Mann und eine 44-jÀhrige Frau, die sich bei dem Brandausbruch mit starker Rauchentwicklung im dortigen Innenhof aufgehalten hatten, wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Die anderen dort wohnenden Personen konnten in Sicherheit gebracht werden.

Der geschÀtzte Sachschaden belÀuft sich auf ca. 300.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Auf dem heddesheimblog.de zeigen Fotos von zwei Fotografen vor Ort, zwei Perspektiven von Passanten und Fotos der Feuerwehr Weinheim. Der erste Block zeigt die Löscharbeiten am Nachmittag, der zweite den Einsatz vom Abend. Der Dritte Block dokumentiert das Ende der Löscharbeiten, der vierte Block den „Blick von außen“.

Mit Material von PolizeiprÀsidium Mannheim, Feuerwehr Weinheim.

Über 120 Feuerwehrleute bei Brand am Saukopftunnel im Einsatz

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 15. November 2010. Um 18:37 Uhr ging der automatische Alarm der Brandmeldeanlage des TechnikgebĂ€udes Ost des Saukopftunnels bei den Feuerwehren ein. Um 18:41 Uhr waren die ersten EinsatzkrĂ€fte vor Ort – spĂ€ter insgesamt 44 Feuerwehrleute aus Weinheim, 72 aus Birkenau und den umliegenden Wehren sowie sechs von der Freudenberger Werksfeuerwehr und weitere RettungskrĂ€fte. Ein 20 Kilovolt-Leitung hatte Feuer gefangen.

Von Hardy Prothmann

Gut zwei Dutzend Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren standen vor und im Saukopftunnel auf der Birkenauer Seite. Die FeuerwehrmĂ€nner hatten die Brandstelle zwar gegen 19:30 Uhr schon so weit es möglich war begangen und gesichert – mussten aber darauf warten, dass der Strom abgeschaltet wird.

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Über 120 Feuerwehrleute waren im "Großeinsatz" am Saukopftunnel.

In einem Umspannkasten hatte eine 20 kV-Leitung Feuer gefangen. Eine extrem gefĂ€hrliche Situation fĂŒr die Feuerwehrleute – Löschen mit Wasser war nicht möglich. Die EinsatzkrĂ€fte der Freudenberger Werksfeuerwehr waren mit CO2 vor Ort, womit das Feuer letzlich gelöscht werden konnte.

„Wir haben allein sieben AtemgerĂ€tetrĂ€ger-Trupps im Einsatz gehabt“, sagte der Weinheimer Feuerwehrkommandant Reinhold Albrecht nach dem Einsatz: „Bis zur Abschaltung mussten wir Abstand halten und warten.“ In das oberhalb des Tunnels gelegene GebĂ€ude fĂŒhren von je baden-wĂŒrttembergischer und hessischer Seite Starkstromleitungen. Infolge des Brandes kam es zu StromausfĂ€llen in Birkenau und der Umgebung, vor allem Nieder-Liebersbach. Ein Zusammenhang wird vermutet, ist aber noch nicht bestĂ€tigt.

Der Saukopftunnel wird von zwei „redundant“-ausgelegten TechnikgebĂ€uden versorgt, auf Weinheimer und Birkenauer Seite. FĂ€llt eines aus, springt das andere ein. Soweit die Theorie. Doch nach dem Brand hat das nicht funktioniert. Der Tunnel bleibt deshalb vorerst fĂŒr vermutlich mehrere Tage gesperrt.

Den Schaden bezifferte Kommandant Albrecht auf „bestimmt 50.000 Euro“ fĂŒr die Anlage: „Aber die Folgekosten werden sehr viel höher sein. Das GebĂ€ude ist verqualmt und mit Ruß ĂŒberzogen.“ Der dĂŒrfte giftig sein, haben doch immerhin Kabel gebrannt.

Die Feuerwehrleute blieben bei dem Einsatz unverletzt.

Als Ursache vermutet die Feuerwehr einen technischen Defekt. Nach Informationen der Redaktion gab es keine BeschĂ€digungen an den TĂŒren, die allesamt aufgeschlossen werden mussten, um zum Brandherd vorzustoßen.

Anmerkung der Redaktion:
Entgegen anderslautenden Meldungen, beispielsweise des DarmstĂ€dter Echos und des Mannheimer Morgens, gab es keinen Brand „im“ Saukopftunnel.

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140 Strohballen brennen in Ladenburg – Amtshilfe der Berufsfeuerwehr Mannheim

Guten Tag!

Ladenburg, 15. Oktober 2010. (red/sap, aktualisiert) Die Feuerwehr Ladenburg und die Berufsfeuerwehr Mannheim bekĂ€mpfen zur Zeit einen Strohballenbrand in der NĂ€he der Ilvesheimer Straße. Die Feuerwehr geht von vorsĂ€tzlicher Brandstiftung aus. Eine GefĂ€hrdung der Bevölkerung durch die starke Rauchentwicklung sehen die Feuerwehrleute nicht. Auch BĂŒrgermeister Rainer Ziegler machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.

„Ein Blitzschlag war es nicht“, darin sind sich der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ladenburg Harald Lange und der Einsatzleiter Josef Karlberger einig.

Gegen 14.30 Uhr wurde bei der Freiwilligen Feuerwehr Alarm geschlagen, 140 Strohballen brennen auf dem Feld Richtung Ilvesheim an der Ilvesheimer Straße.

Dank der Überlandhilfe der Mannheimer Berufsfeuerwehr konnte in kĂŒrzester Zeit ein Teleskopradlader herbeigeschafft werden, der die brennenden Strohballen auseinanderzieht.

Immer wieder muss die Schaufel des Radladers mit Wasser gekĂŒhlt werden, damit die Hydraulik nicht durch die große Hitze zerstört wird.

Dann lĂ€sst man die Strohballen ausbrennen, „das dauert noch Stunden“, so Karlberger.

Der Rauch zieht nach Ilvesheim rĂŒber, aber die Bevölkerung wurde informiert. Gott sei dank brennten hier keine giftigen Stoffe, sondern nur Stroh, sagte BĂŒrgermeister Rainer Ziegler, der sofort zur Brandstelle gekommen war.

Ein Großteil der Abdeckungsfolie konnte runtergezogen werden, sagte Kommandant Lange.

Lange und Karlberger gehen von Brandstiftung aus, aber jetzt muss er mal die Polizei ermitteln. „Wenn hier niemand etwas beobachtet hat, verlaufen die Ermittlungen wahrscheinlich im Sande“, so Klaus Bernhard von der Polizei Ladenburg. Falls es konkrete Hinweise auf Brandstiftung gibt, werde die Kripo weiter ermitteln.

Gegen 18:00 Uhr schÀtzte Komandant Lange, dass der Brand noch zwei bis drei Stunden andauern wird.

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140 Strohballen brennen in Ladenburg.

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ZusÀtzliche Fotostrecke

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