Freitag, 17. September 2021

Keine dienstliche Verfehlung des CBG-Rektors GĂŒnter Keller festgestellt

Dienstaufsichtbeschwerde als „unbegrĂŒndet zurĂŒckgewiesen“

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Der CBG-Rektor GĂŒnter Keller hat sich kein dienstliches Vergehen zu Schulden kommen lassen, sagt das RegierungsprĂ€sidium.

 

Ladenburg/Karlsruhe, 04. Februar 2014. (red) Mannheimer Morgen, Rhein-Neckar-Zeitung und Ladenburger Zeitung wollten gerne einen Skandal herbeischreiben. Hat CBG-Rektor GĂŒnter Keller seine Dienstpflichten verletzt? Dieser Auffassung ist Beate Stumpf, bis vor kurzem Vorsitzende des Fördervereins der Schule und reichte Dienstaufsichtsbeschwerde beim RegierungsprĂ€sidium ein. Doch die RechtsprĂŒfung des RegierungsprĂ€sidiums hat keine „dienstlichen Verfehlungen“ feststellen können und teilte das am Freitag den 31. Januar mit. TatsĂ€chlich legen die Eltern der SchĂŒlerin ein ausgeprĂ€gtes „Schutzverhalten“ an den Tag. [Weiterlesen…]

Will die Agentur Leistungen der Stadt ĂŒber einen Bericht in der RNZ erpressen?

Unverhohlene Drohung – die Demi und ihr Sturm

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Schlammschlacht: Im Sommer sah die Festwiese nach einem Konzert von Xavier Naidoo aus wie ein Acker – jetzt hetzt die RNZ ĂŒber beste Verbindungen zu Demi Promotion gegen Bensheim und setzt Ladenburg unter Druck. Zeit, dass sich der Gemeinderat der Sache annimmt. (Archivbild)

 

Ladenburg/Hirschberg, 27. November 2013. (red) Die Rhein-Neckar-Zeitung hat sich heute Sorgen um die Zukunft des Musiksommers in Ladenburg gemacht. Die Hirschberger Agentur Demi Promotion hat wohl Probleme mit der Finanzierung und sucht die Schuld bei anderen. Doch das ist nur der vordergrĂŒndige Teil der Geschichte. Interessanter sind die HintergrĂŒnde – vor allem die versuchte Erpressung im Mantel einer „Berichterstattung“. [Weiterlesen…]

"Im Arsch" - Teil 2. Die seltsamen Regeln von Demi-Promotion

„Ihre Aufmerksamkeit ehrt einem schon fast“

Dokumentation: Das Bild oben ist nicht "nach den Regeln" entstanden. Unten im Bild Demi-Chef Dennis Gissel (rechts). Quelle: Ladenburger Zeitung

Ladenburg/Hirschberg/Rhein-Neckar, 09. Juli 2012. (red) Unser Bericht ĂŒber die EinschrĂ€nkungen der Pressefreiheit durch Manager und Veranstalter hat eine sehr hohe Aufmerksamkeit bei den Leserinnen und Lesern gefunden. Der Ausfall des Demi-Chefs Dennis Gissel nach wie vor unverstĂ€ndlich. Noch unverstĂ€ndlicher, dass er Regeln einfordert, die keine sind, weil sie nicht fĂŒr alle gelten.

Von Hardy Prothmann

Im Anschluss an unsere Berichterstattung sendete uns Demi-Chef Dennis Gissel eine E-Mail und wĂŒnschte uns „viel Erfolg“. Wobei, ließ er offen. Aktuell haben wir Herrn Gissel angeschrieben, weil die Ladenburger Zeitung ausfĂŒhrlich ĂŒber den von der Hirschberger Demi Promotion veranstalteten Konzertsommer in Ladenburg berichtete.

Das Problem dabei: In der Ladenburger Zeitung wurde mindestens ein Foto veröffentlicht, dass nach den „ersten drei Liedern“ entstanden ist. Zur Erinnerung: Der Veranstalter fĂŒhrte die Pressefotografen „geschlossen“ in den BĂŒhnengraben, wo wĂ€hrend der ersten drei Lieder fotografiert werden durfte. Danach waren Pressefotos „streng“ untersagt – angeblich eine Vorgabe des Managements der KĂŒnstler.

Von Ehre und Aufmerksamkeit

Anscheinend gilt das nicht fĂŒr den Ladenburger Journalisten Axel Sturm, der die KonzertatmosphĂ€re beim Dieter Thomas Kuhn-Konzert aus dem Wasserturm heraus ablichtete. Demi-Chef Dennis Gissel stand Sturm auch fĂŒr ein langes GesprĂ€ch zur VerfĂŒgung. Die „Berichterstattung“ ist insgesamt fast wie ein PR-Text zu lesen. Eine schöne Werbung fĂŒr Demi und sein Musikfestival, verpackt als „journalistischer“ Bericht.

Wir haben Herrn Gissel angeschrieben und folgende Fragen gestellt:

  • Ist Ihnen bekannt, dass die Ladenburger Zeitung in der aktuellen Ausgabe (27/2012) ein Foto veröffentlicht hat, dass im Anschluss an die ersten drei Lieder vom Wasserturm aus gemacht worden ist?
  • Könnte es sein, dass die so vehement von Ihnen vorgetragenen Regeln fĂŒr Herrn Sturm nicht gelten, weil dessen Tochter bei Ihnen beschĂ€ftigt ist?
  • Finden Sie es nicht auch, sagen wir mal „unglĂŒcklich“, dass Herr Sturm ohne einen Hinweis auf seine mögliche Befangenheit einen Text in der Art ĂŒber das Musikfestival veröffentlicht hat?

Herr Gissel hat folgende Antwort geschrieben:

Ihre Aufmerksamkeit ehrt einem (sic!) schon fast. Haben Sie wirklich keine aktuelleren Themen mehr?

Wir haben jede Menge Themen – wir finden es hochinteressant, wie der lokale Filz zusammenarbeitet. Wie gering Demi die Pressefreiheit achtet – obwohl gerade (unabhĂ€ngige) Presseberichte sehr wichtig fĂŒr einen Veranstalter sein sollten. Aber anscheinend gilt das bei Demi nur fĂŒr „schön geschriebene“ Berichte. Mit den Partnern Mannheimer Mogen, Rhein-Neckar-Zeitung und Nussbaum-Medien (AnzeigenblĂ€tter) hat Demi ja auch entsprechende Partnerschaften.

Ob dortige „Berichte“ nun „journalistisch wertvoll“ oder bloße PR-Texte sind – darĂŒber kann sich jeder selbst eine Meinung bilden.

Und ob die anderen Presseorgane und -fotografen „amĂŒsiert“ sind, wenn sie erfahren, dass „Regeln“ nicht fĂŒr alle gleich gelten? Nach unseren Informationen wurde der Pressetross geschlossen in den Graben und dann zum Ausgang gefĂŒhrt. Nur nicht Axel Sturm. Dessen Tochter ist bei Demi angestellt und war fĂŒr die „PressefĂŒhrung“ eingeteilt. Sie ging mit dem „Papa“ in Richtung Wasserturm, wo Papa von oben seine Fotos „ganz exklusiv“ machen durfte. Vielleicht gilt die Regel ja auch fĂŒr Herrn Sturm aus dem Grund nicht, weil er nicht als „Journalist“ wahrgenommen wird – das könnten wir dann verstehen, aber das ist ein anderes Thema.

Tags drauf ging Demi-Chef Dennis Gissel aggressiv auf mich los, wollte die Kamera konfiszieren und machte abfĂ€llige Handbewegungen. Hier der frĂŒhere Artikel: “Im Arsch” – kein Bericht zu Jan Delay.

Was von der Berichterstattung der RNZ unter dem KĂŒrzel „stu“ zu halten ist


Guten Tag!

Ladenburg, 02. MĂ€rz 2011. FĂŒr die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet aus Ladenburg Axel Sturm („stu“). Sein Bericht „SPD will den Verkehr und die GemĂŒter beruhigen“ ist mindestens problematisch.

Von Hardy Prothmann

„Objektive Berichterstattung“ muss man von der „Presse“ erwarten können – geht es nach der „alten Schule“.

Der Terminus „objektive Berichterstattung“ ist lĂ€nst problematisch geworden – seriöse Beobachter der Medien sprechen lĂ€ngst von „subjektiver Berichterstattung“ und konzentrieren sich auf Faktentreue und Transparenz.

Wie objektiv schreibt das SPD-Mitglied Axel Sturm wohl ĂŒber eine SPD-Hauptversammlung? Quelle: RNZ

Denn die „Presse“ ist lĂ€ngst nichts mehr das, was man vor langer Zeit vermutet hat und was eine „Erwartungshaltung“ definiert hat.

„Die Presse“ ist seit vielen Jahren eine breit gefĂ€cherte Medienlandschaft aus Zeitungen, Funk und Fernsehen. Seit gut 15 Jahren gehört das Internet dazu, seit einigen Jahren ist das Internet der treibende Motor fĂŒr „Presseveröffentlichungen“ – das musste nicht nur Herr zu Guttenberg gerade schmerzlich feststellen.

Es mag viele Menschen geben, die das Internet immer noch ablehnen und nicht verstanden haben oder verstehen wollen. Seien es Spießer in Deutschland oder Diktatoren in der arabischen Welt – beide Gruppen haben deutliche Probleme, die Dynamik des Internets zu realisieren.

Aber auch die gedruckte Presse, also Zeitungen, haben ein enormes Problem damit, die „UmwĂ€lzungsprozesse“ zu analysieren und umzusetzen.

Nicht nur „virtuell“, sondern auch ganz real – denn immer mehr Informationen sind ĂŒber das Internet zu erfahren.

Beispielsweise auch, dass die Rhein-Neckar-Zeitung ihren „Ladenburg-Korrespondenten“ Axel Sturm ĂŒber eine Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Ladenburg schreiben lĂ€sst, obwohl der Mitglied der SPD ist und an der Abstimmung teil nimmt.

Was hat das mit objektiver Berichterstattung zu tun? Gar nichts?

TatsĂ€chlich sind in dem Bericht von Axel Sturm „Die SPD will Verkehr und die GemĂŒter beruhigen“ einige Fakten zutreffend und andere geschönt und andere weggelassen. Es handelt sich also um eine subjektive, semiprofessionelle Berichterstattung.

Das allein ist noch nicht bemerkenswert – es gibt in deutschen Regionalzeitungen noch viel „bratwurstigere“ Berichte als selbst ein „Bratwurst-Journalist“ wie Sturm sie anfertigt.

Bemerkenswert ist, dass eine Zeitung wie die Rhein-Neckar-Zeitung einen freien Mitarbeiter, der Mitglied der Partei ist, ĂŒber die er schreibt, dieses tun lĂ€sst. Und zwar ohne einen Hinweis, dass es eine gewisse Befangenheit geben könnte.

Das ist, mit Verlaub, Betrug am Leser und ein Skandal und wenn es das gÀbe, eine schon vorsÀtzliche Straftat in bezug auf eine objektive Berichterstattung.

Die Rhein-Neckar-Zeitung wĂ€re gut beraten, diese „Berichterstattungspraxis“ sofort einzustellen. Alternativ könnte sie zu jedem Bericht von Axel Sturm dazu schreiben, dass dieser aktives SPD-Mitglied und somit bei allen Berichten zur SPD vermutlich befangen ist.

Die RNZ kann darauf aber verzichten – ebenso wie auf ein transparente Berichterstattung. Ob der Zeitung solche „Methoden“ gut tun, darf bezweifelt werden.