Ladenburg, 05. Dezember 2014. (red/ms) Im Gemeinderat wurde die Jahresrechnung fĂŒr die stĂ€dtische Wasserversorgung vorgestellt. Bei einer Bilanzsumme von gut 1,65 Millionen Euro entsprechen die Resultate mit einer Abweichung von nur 2.000 Euro genau den Berechnungen des KĂ€mmerers. Stadtrat Steffen Salinger (SPD) schlug vor, den Wasserpreis in den kommenden Jahren zu erhöhen, um der Bevölkerung zu signalisieren, wie wertvoll dieses Gut ist.
Von Minh Schredle
Claus Hessenthaler, der KÀmmerer der Stadt, sagte, dass es eigentlich kaum möglich sei, eine so genaue Berechnung aufzustellen:
Nur 2.000 Euro Abweichung, bei einer Kalkulation in dieser GröĂenordnung, mit so vielen ungewissen Variablen – das ist eine Punktlandung per Salto.
Die Bilanz fĂŒr die stĂ€dtische Wasserversorgung entsprĂ€che also sehr genau den Erwartungen. Die Stadt erwirtschaftete einen Gewinn von knapp 18.000 Euro.
Preise anheben?
Die Wasserversorgung in Ladenburg ist auĂergewöhnlich kostengĂŒnstig. Seit dem 01. Januar 2012 hat keine Anhebung der Preise mehr stattgefunden. Steffen Sallinger (SPD) sagte dazu:
Wasser ist das neue Ăl.
Nicht um die BĂŒrger zusĂ€tzlich zu belasten, sondern um den „Wert dieses Gutes zu verdeutlichen“, solle man ĂŒber eine Preiserhöhung nachdenken. Wolfgang Luppe (FDP) kritisierte diese Ăberlegung und sagte:
Der Wasserpreis wird durch verschiedene Berechnungen festgelegt und darf nicht zum Gegenstand der Politik werden. Preise zu manipulieren, ist sicher nicht unsere Aufgabe.
Auch BĂŒrgermeister Rainer Ziegler verwies darauf, dass man bei der Preisgestaltung nur wenige Freiheiten hĂ€tte. Die Wasserversorgung solle kostendeckend sein, man könne nur in einem gewissen Rahmen Gewinne erwirtschaften.
Der BĂŒrgermeister bat darum, die Diskussionen ĂŒber den Wasserpreis in die Haushaltsberatungen zu vertagen.
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