Montag, 18. November 2019

Kreuzung Weinheimer Straße/Luisenstraße bleibt werbefrei

„Werbetafel gef√§llt uns gar nicht“

Ladenburg, 04. Juli 2013. (red/ld) Der Technische Ausschuss hat gestern den Antrag, eine Werbetafel an der Kreuzung Weinheimer Stra√üe / Luisenstra√üe aufzustellen, auf Vorschlag der Verwaltung abgelehnt. Das Ortsbild werde an dieser Stelle stark beeintr√§chtigt, sagte B√ľrgermeister Rainer Ziegler.

[Weiterlesen…]

Stadtverwaltung will Weihnachtsmarkt f√ľr Zukunft sichern

Adventszeit ohne Weihnachtsmarkt nicht denkbar

Ladenburg, 21. Juni 2013. (red/pm) Der Bund der Selbstst√§ndigen kann den Weihnachtsmarkt nicht weiter planen und durchf√ľhren, dennoch wird es den Weihnachtsmarkt weiterhin geben. Die Stadtverwaltung sucht Alternativen, um die Durchf√ľhrung¬†eines Weihnachtsmarktes auch f√ľr die Zukunft zu sichern. [Weiterlesen…]

Exklusive Weihnachtsaktion

Wir haben nichts zu verschenken – und tun’s trotzdem

Wir verlosen attraktive Werbepl√§tze – ohne Risiko f√ľr Neukunden.

 

Rhein-Neckar, 11. Dezember 2010. (red) Gewerbetreibende, Dienstleister und Freiberufler k√∂nnen aktuell bei uns Werbeleistungen in H√∂he von 7.700 Euro gewinnen. Ohne jegliche Verpflichtung. Unsere Aktion richtet sich an alle Neukunden, die vorw√§rts denken und realisieren, dass √ľberteuerte Print-Werbung der Vergangenheit angeh√∂rt und Online-Werbung die Zukunft ist. Wir bieten eine hohe Aufmerksamkeit durch eine fundierte und kritische Berichterstattung. Daf√ľr werden wir von unseren Leserinnen und Lesern gesch√§tzt. Die Aufmerksamkeit erarbeiten wir uns hart mit klassischem Journalismus. Unsere Werbekunden profitieren davon – denn heutzutage muss sich jeder der Kritik der √Ėffentlichkeit stellen und wo kann man das besser als bei einem konstruktiv-kritischen Online-Medium?

Von Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (46), Gr√ľnder und Chefredakeur der Rheinneckarblogs. Foto: sap

Wir bieten aktuell eine Verlosung an, die sich an Neukunden richtet. Die Regeln sind ganz einfach. Sie schicken uns eine Email, gewinnen mit etwas Gl√ľck einen unserer Preise und profitieren von unserem Werbeumfeld. Sie gehen keinerlei Verpflichtungen ein. (Hier sehen Sie die Werbeleistungen, die Sie gewinnen k√∂nnen und wie Sie an der Verlosung teilnehmen.) Es gibt kein Abo, keine versteckten Kosten. Es gibt kein Risiko f√ľr Sie. Daf√ľr haben Sie die M√∂glichkeit, unverbindlich unsere Werbem√∂glichkeiten zu testen.

Und wenn Sie das interessiert, dann lesen Sie bis zum Ende weiter.

Glaubw√ľrdigkeit ist Trumpf

Wir bieten dieses „Spiel“ an, weil wir √ľberzeugt sind, dass Sie als Gewinner weiter mit „uns spielen wollen“. Wer ist „uns“? Wir sind eine unabh√§ngige, journalistische Redaktion, die sich der Information der √Ėffentlichkeit verschrieben hat. Wir berichten kritisch. Wir informieren aktuell. Wir sind ehrlich.

Das unterscheidet uns in erheblichem Ma√ü von den „etablierten Medien“, die seit Jahren mehr und mehr an Glaubw√ľrdigkeit verlieren. Am dramatischsten l√§sst sich dieser Glaubw√ľrdigkeitsverlsut bei den Zeitungen erkennen. Die Auflagen sinken und sinken. Die Werbeums√§tze noch drastischer, weil die Preise unversch√§mt sind und die „Werbeleistung“ auch nicht im Ansatz erbracht wird. Zudem wird h√§ufig tendenzi√∂s berichtet.

Im Vergleich zu den Zeitungen, zum Radio und zum Fernsehen sind unsere Blogs, so nennen wir unsere Vor-Ort-Onlinezeitungen, noch relativ klein. Aber im Unterschied zu den anderen Medien verlieren wir keine Reichweite, sondern gewinnen dazu.

Engagierter Journalismus

Wir sind ein kleines Team von rund zehn Journalisten, die mit viel Herzblut und gro√üer √úberzeugung f√ľr die demokratische Aufgabe ihren Job machen. Wir werden von sehr vielen B√ľgerinnen und B√ľrgern unterst√ľtzt, die uns mit Informationen beliefern. Diese Quellen und ihre Bed√ľrfnisse nehmen wir ernst. Ebenso unsere Anzeigenkunden und ihre W√ľnsche. Dabei halten wir uns allerdings strikt an das Gebot der Trennung von Redaktion und Vermarktung.

Denn wir sind √ľberzeugt davon, dass unsere Anzeigenkunden in erheblichem Ma√ü von dieser Trennung und der damit verbundenen Glaubw√ľrdigkeit profitieren. Selbstverst√§ndlich sind unsere Werbekunden f√ľr uns erste Ansprechpartner: Ob es um Finanzen geht, um Hochzeiten, um Bauangelegenheiten, ums Auto, um Bildung, um Freizeit oder Sport oder Demografie. Unsere Kunden sind Experten, auf die wir gerne in unserer Berichterstattung zur√ľckgreifen – aber trotzdem Quellen wie jede andere auch. Und wenn bei einem Kunden etwas schief l√§uft, werden wir auch hier wie gewohnt kritisch berichten. Daf√ľr gab es schon einige Beispiele und bis auf das Logistikunternehmen Pfenning hat keiner der Kunden¬† uns das bislang √ľbel genommen, was f√ľr die gro√üe Souver√§nit√§t unserer Werbepartner spricht.

Bei „etablierten Medien“ ist das erkennbar anders. √úber „gute Kunden“ wird nur Gutes berichtet. Kritik findet nicht statt. Damit besch√§digen „traditionelle“ Medien seit Jahren ihre Glaubw√ľrdigkeit und die ihrer Kunden gleich mit.

Informationsorientierte Leserinnen und Leser

Unser Leserinnen und Leser sind √ľberwiegend zwischen 25 und 50 Jahren alt, sehr interessiert am lokalen Geschehen, an Politik, Gesellschaft und Kultur. Wir erreichen im Gegensatz zu Tageszeitungen auch Leser unter 25 Jahren, die selbstverst√§ndlich elektronische Medien benutzen. Und wir freuen uns, dass immer mehr √ú50-Leser sich aktiv im Netz informieren.

Unsere Nachrichtenangebote machen immer wieder auch √ľberregional Schlagzeilen. Wir bieten Dokumentationen, investigative Stories, hintergr√ľndige Berichte und Service-Informationen f√ľr die Bev√∂lkerung vor Ort. Unser lokaljournalistisches Konzept ist Vorbild f√ľr eine Reihe von anderen Lokalmedien, die in den vergangenen zwei Jahren √ľberall in Deutschland entstanden sind.

Wir finanzieren uns ausschlie√ülich √ľber Werbeeinnahmen. Unsere Kunden sehen wir deshalb als Partner – denn sie unterst√ľtzen und st√ľtzen unsere journalistische Arbeit. Von unserem sehr guten Image profitieren die Partner nat√ľrlich ebenfalls. Wenn Sie sich vorstellen k√∂nnen, Werbepartner bei uns zu werden, freuen wir uns sehr und beraten Sie unverbindlich. Wir bieten mehr als nur die Schaltung von Anzeigen – wir beraten Sie umfassend zu klassischer Image- oder Aktionswerbung und zu Social Media-Kampagnen. Unsere Preise sind fair und passen zu Kleinunternehmern, Dienstleistern bis hin zu gro√üen Firmen aus dem Mittelstand. Unsere renommierten Werbepartner sch√§tzen unser qualitativ hochwertiges Werbeumfeld bereits.

Probieren Sie es einfach aus. ūüôā

Wenn Sie an der Aktion teilnehmen möchten, klicken Sie bitte auf den Link.

Wenn Sie uns direkt erreichen möchten, wählen Sie 0621/ 437 458 30 oder schicken eine email an anzeigen (at) rheinneckarblog.de

Ihr

Warum Spenden und Sponsoring Transparenz brauchen

Geprothmannt: Uneigenn√ľtzige Wohlt√§tigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung

100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der "Porto-Kasse" und machen daraus ein Vielfaches an "Image"-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine Spenden√ľbergabe die n√§chste – so wie vergangenes Jahr auch und n√§chstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, √ľber mildt√§tige Spenden f√ľr den guten Zweck zu „berichten“. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen – dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion f√ľr die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht √ľber Spenden, egal wie gro√üz√ľgig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein „Kalk√ľl“, ein Hintergedanke und der ist nicht „mildt√§tig“, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt – nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus √úberzeugung spendet oder unterst√ľtzt, braucht seine Haltung nicht an die „gro√üe Glocke“ zu h√§ngen.

Millionen von privaten Spendern halten das so – sie geben Geld f√ľr alle m√∂glichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben „anonym“ – es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine √∂ffentliche Nennung.

Wer hingegen der „√Ėffentlichkeit“ seine „Gro√üz√ľgigkeit“ mitteilen m√∂chte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.

Hirschberg: Bericht √ľber eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.

Aktuell haben wir √ľber die Spende einer Interessengemeinschaft „Storchenkerwe“ in Hirschberg berichtet:¬†Die Einladung erschien frei von „Firmenwerbung“ – denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld f√ľr gemeinn√ľtzige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.

Vor Ort präsentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (weiße Fläche).

Das ist die einzige „saubere“ L√∂sung – alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergr√§bt die Glaubw√ľrdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon „six feed under“ ist) und schadet letztlich auch dem „Werbekunden“ – muss der doch ganz besonders an einem glaubw√ľrdigen Umfeld interessiert sein.

Penetrant wird es – und das ist zunehmend der Fall – wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente Aufkl√§rung und konsequente „Nicht-Berichterstattung“ bei „H√§rtef√§llen“.

Penetrantes Sportsponsoring

Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern v√∂llig inaktzeptable „Bl√ľten“. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.

Das Ergebnis kann man hier nachlesen:¬†„Kein Gruppenfoto ohne Sponsor“

Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem „Marketing-Verband“ ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten dar√ľber berichten – und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen f√ľr das Heddesheimblog.

taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.

Die taz hatte im August angek√ľndigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die Begr√ľndung:

Die Werbung im Fu√üball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omnipr√§sent geworden. Da m√ľssen intelligentere L√∂sungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.

Und:

Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz √ľber Sport berichtet, t√§glich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabh√§ngiger werden.

Guter Ansatz Рleider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine Erklärung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis ergänzt).

Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche „Berichte“ werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.

Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen Рdenn es  geht doch um Mildtätigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen Anlässen eingeladen werden, können wir gerne darauf verzichten.

Trennungsgebot

Gut und richtig w√§re, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen w√ľrden – das aber darf man tats√§chlich bezweifeln, denn dort gibt es schon l√§ngst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht „verprellen“ will.

Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld f√ľrs „Abo“ – unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen „Auftr√§gen“ ein paar mehr Nullen dranh√§ngen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der „Nullen“ schnell klar, auf wen man „R√ľcksicht“ nimmt und f√ľr welche „Nullen-Informationen“ man sich entscheidet.

"Redaktionelles" Foto ab Spendenhöhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.

Allerdings gibt es auch hier „Regeln“ – die h√§ngen von der H√∂he der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel „grunds√§tzlich“ erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? Dar√ľber gibt es keine uns bekannten Informationen.

Ethisches Handeln

Ganz grunds√§tzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner „Informationen“ im Rahmen der gesetzlichen M√∂glichkeiten selbst – und auch die daraus resultierende Glaubw√ľrdigkeit.

Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen – dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.

Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erw√§hnen, weil das tats√§chlich Spenden sind, die „bemerkenswert“ sind. Keine Sorge – es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verf√§hrt.

Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis „kaufen“ lassen

Vereine, die sich f√ľr ein paar Euro „Spendengeld“ oder „Sponsoring“ als Vermarktungsfl√§che missbrauchen lassen, sollten tats√§chlich dar√ľber nachdenken, worum es geht.

Um F√∂rderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale „F√∂rderung“ dann die hier „erwirtschaftete“ Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein – und auch nicht im Sinne der Unternehmen.

Und ein besonders Geschmäckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznießer sind, sondern durch Aufträge und Geschäfte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren geschäftlichen Vorteil suchen.

Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast „√ľblich“.

Spendenziele m√ľssen transparent sein

Gemeinden m√ľssen Spenden beispielsweise l√§ngst √∂ffentlich machen und transparent darstellen – das sieht das Geldw√§schegesetz so vor. Und daf√ľr gibt es ganz sicher Gr√ľnde.

Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.

Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den Möglichkeiten.

Wer Spenden und „Sponsoring“ auch nur im Ansatz f√ľr eigene „Zwecke“ einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen – damit keine „Missverst√§ndnisse“ aufkommen.

Wenn ein Gro√ükonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. F√ľr den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen M√∂glichkeiten. F√ľr eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man „aufbieten“ kann.

Wer ist nun „gro√üz√ľgiger“? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? Wor√ľber sollte man dankbarer sein? Wor√ľber berichten?

Denken Sie mal dr√ľber nach – eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.

Ist halt alles immer „relativ“ – daf√ľr muss man kein Einstein sein.

Ihr

Anmerkung: Wir haben anf√§nglich auch √ľber Spenden berichtet und vor kurzem noch im Weinheimblog √ľber eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. K√ľnftig werden wir das kompromisslos handhaben.

In eigener Sache: Freie Mitarbeiter f√ľr Redaktion, Technik und Vertrieb gesucht

Guten Tag!

Ladenburg, 24. Februar 2011. Haben Sie Lust aufs Leben? Stellen Sie gerne Fragen? Gucken Sie gerne hin? Interessieren Sie sich f√ľr Menschen? Wollen Sie wissen, warum die Dinge sind, wie sie sind? Wollen Sie sich kein X f√ľr ein U vormachen lassen? Sind Sie neugierig? M√∂chten Sie etwas aufbauen? Neues lernen und entwickeln?

Von Hardy Prothmann

Dann sind sie richtig bei uns.

„Uns“ sind vier lokale Blogs f√ľr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg und Weinheim, die Lokaljournalismus im Internet bieten. Experimentierfreudig, schnell, nachdenklich, meinungsfreudig, hintergr√ľndig, rechercheintensiv und immer wieder √ľberraschend. Seit Januar 2011 gibt es mit dem rheinneckarblog.de auch ein regionales Angebot.

Bei uns k√∂nnen Sie mehrere Aufgaben √ľbernehmen: Als Reporter, Kritiker oder redaktionell in der Betreuung der Seiten. Oder technisch, wenn Sie sich gut mit dem Internet auskennen und programmieren k√∂nnen. Und im Vertrieb – Internetwerbung im Lokalen und Regionalen ist ein neues Gesch√§ft, das spannend ist.

Wir bieten Ihnen eine Zukunftsperspektive, an der Sie selbst mitarbeiten können. Wir sind ein kleines Team, aber wir machen enorm was her. Und Sie können mitmachen.

Rund 200 Berichte sind in anderen Medien bereits in den vergangenen eineinhalb Jahren √ľber unsere Arbeit erschienen – weil wir frisch, innovativ und neugierig sind. Zugegeben: auch ein wenig frech.

Nehmen Sie dagegen die lokalen Zeitungsangebote von Mannheimer Morgen, Weinheimer Nachrichten, Rhein-Neckar-Zeitung… Daf√ľr interessiert sich in der Medienbranche kein Mensch.

Als freier Mitarbeiter f√ľr die Redaktion haben sie viele Freiheiten, werden journalistisch intensiv betreut und werden garantiert keinen „Bratwurstjournalismus“ machen m√ľssen, wie er tagt√§glich in der Zeitung abgefeiert wird. Wenn Sie mehr k√∂nnen (wollen), als S√§tze wie „Der Wettergott hatte ein Einsehen“, oder: „Die Luft war erf√ľllt vom Duft leckerer Bratw√ľrste“, oder: „Man zeigte sich zufrieden wie immer“, dann sind Sie bei uns genau richtig.

F√ľr die redaktionelle Arbeit m√ľssen Sie die Lust am sorgf√§ltigen Arbeiten mitbringen. Und neugierig sein. Und nat√ľrlich ein gutes Deutsch beherrschen. Alles andere, das Handwerk des Journalismus, k√∂nnen Sie bei uns praktisch und theoretisch lernen.

F√ľr die technische Arbeit erwarten wir solide Kenntnisse, beispielsweise in der Programmierung von php und Ideen.

F√ľr den Vertrieb bringen Sie Kontaktfreudigkeit, Sorgfalt und Ausdauer mit – die lokale und regionale Werbung im Internet ist ein neues Arbeitsfeld, in dem gutes Geld verdient werden kann. Bei entsprechendem Einsatz. Immer mehr Anzeigenkunden haben keine Lust mehr auf teure Printanzeigen und entdecken das Internet als Medien, in dem man einfach sein muss. Sie betreuen diese Kunden und helfen Ihnen beim Neustart.

Interessiert? Dann melden Sie sich: redaktion@rheinneckarblog.de

Arbeiten Sie mit am „Journalismus der Zukunft“

Guten Tag!

Ladenburg, 09. September 2010. Glauben Sie alles, was in der Zeitung steht? Dann brauchen Sie nicht weiterlesen. Falls nicht, sind Sie bei uns richtig. Denn das ladenburgblog hat keinen geringeren Anspruch, als an der Zukunft des Journalismus mitzuwirken.

Von Hardy Prothmann

Unsere Redaktion betreut zur Zeit drei Angebote: http://ladenburgblog.de, http://heddesheimblog.de und http://hirschbergblog.de.

Auf dem heddesheimblog ist heute eine Kritik zum Mannheimer Morgen erschienen, dem wir nicht zum ersten Mal eine mangelhafte journalistische Leistung vorwerfen.

„Journalistische“ Mogelpackungen.

Der Bericht, „Die Sanierung geht weiter“, √ľber einen Ammoniak-Unfall an der Eisbahn Heddesheim tut so, als w√§re er vom MM-Redakteur Hans-J√ľrgen Emmerich recherchiert und geschrieben worden. Tats√§chlich hat Herr Emmerich einfach die Pressemitteilung der Gemeinde Heddesheim etwas um- und seinen Namen dr√ľbergeschrieben. Schwubdiwups entsteht aus einem Fremdbeitrag eine scheinbar eigenst√§ndige journalistische Arbeit.

Das ist eine Mogelpackung, die sich häufig (nicht nur) in Lokalmedien findet. In unseren Augen ist das schlechter Journalismus, weil die Aufrichtigkeit auf der Strecke bleibt. Auch wir veröffentlichen ab und zu Pressemitteilungen Рdokumentieren dies aber ungeschönt und mit Nennung der Quelle. Erstens, weil wir uns kein fremdes geistiges Eigentum aneignen wollen und zweitens, weil wir damit die journalistisch notwendige Distanz wahren.

Kaum hatten wir den Text ver√∂ffentlicht und auch √ľber „social media“ wie Twitter und Facebook bekannt gemacht, erhielten wir per Twitter den Hinweis der Medien-Journalistin Ulrike Langer zu einer Umfrage der Akademie f√ľr Publizistik in Hamburg: Journalisten erf√ľllen Erwartungen nicht.

Guter Journalismus.

Darin hei√üt es: ‚ÄěDie Umfrage zeigt: Das Image der Journalisten ist nicht so gut, wie es sein m√ľsste und nicht so schlecht, wie es sein k√∂nnte‚Äú, sagt Heribert Prantl, Leiter des Ressorts Innenpolitik der S√ľddeutschen Zeitung, Dozent und Mitglied des Ethikrates an der Akademie f√ľr Publizistik. ‚ÄěDer Journalismus braucht keine Imagekampagne. Er braucht gute Journalisten. Ein Journalismus, dem die Leute trauen und vertrauen, ist wichtiger denn je.‚Äú

Ein Journalismus, dem die Leute trauen und vertrauen also. Da hat der geschätzte und äußerst renommierte Kollege Prantl absolut recht und kann das auch so sagen, weil er einer ist, dem man trauen und vertrauen kann.

Journalismus soll zuallererst informieren, er darf auch unterhalten und er muss, dass ist unser Anspruch, durch seine privilegierten Recherchem√∂glichkeiten auf Kontrolle aus√ľben. Journalisten sind keine Ermittler, keine Vollzugsbeh√∂rde und kein Gericht. Aber sie k√∂nnen recherchieren, k√∂nnen Dinge nachvollziehbar machen und √ľber die Meinungsfreiheit an der Meinungs- und Urteilsbildung mitwirken.

Journalismus f√ľr alle.

Hardy Prothmann ist der verantwortliche Journalist f√ľr das ladenburgblog.de

Ein b√ľrgernaher Journalismus, wie wir ihn betreiben, ist dabei offen f√ľr alle. Vereine, Parteien, Privatpersonen, Unternehmen und andere k√∂nnen sich auf unserer Plattform beteiligen, indem Informationen an die √Ėffentlichkeit gegeben werden oder indem die Redaktion √ľber Hintergr√ľnde und Zusammenh√§nge informiert wird.

Unsere journalistische Haltung ist zuallererst eine interessierte. „Was passiert wie wo und mit wem und ist das ausreichend interessant?“, fragen wir uns jeden Tag. Und immer mehr LadenburgerInnen unterst√ľtzen uns dabei, was uns sehr freut.

Zwei Beispiele: Das Drachenbootrennen und das Ballon-Festival.

Die Berichterstattung zum Drachenbootrennen hat mit √ľber 12.000 BesucherInnen an einem Tag das bislang gr√∂√üte Interesse f√ľr ein Einzelthema gefunden. Warum? Weil wir mit fast eintausend Bildern eine noch nie dagewesene Dokumentation dieses Ereignisses ver√∂ffentlicht haben. Rund die H√§lfte der Abrufe war √ľberregional – womit unsere Berichterstattung zum guten Ruf und zur Bekanntheit Ladenburgs und der Drachenbootabteilung des FV03 √ľber die Region hinaus beigetragen hat. Denn unsere Informationen sind lokal, regional, √ľberregional oder weltweit frei zug√§nglich abrufbar.

Die Hintergrundberichte zum Ballonfestival haben auch den Konflikt thematisiert, der zwischen LSV, Stadt und dem Ballonfahrten-Betreiber Michael Bering entstanden war. Nicht jede Information hat jedem gefallen – es ist aber auch nicht unsere Aufgabe, immer nur gefallen zu wollen. Hinweise zu Hintergr√ľnden kamen dabei aus der Bev√∂lkerung und anderen Quellen, was unsere Arbeit deutlich unterst√ľtzt hat und uns beispielsweise auch die Exklusivmeldung brachte, dass der Veranstalter Bering ein Ballonfestival im Luisenpark veranstaltet.

Oder unser Bericht aus der vergangenen Woche zum Raub√ľberfall auf einen Ladenburger Gastronomen: Ohne die Unterst√ľtzung von „Informanten“ h√§tten wir diesen nicht in dieser exklusiven Form verfassen k√∂nnen.

Umfassende Informationen.

Diese gemeinsame Leistung lohnt sich vielfach: Sie, liebe Leserinnen und Leser, k√∂nnen sich gut und umfassend informiert f√ľhlen. Sicher – wir decken vielleicht noch nicht so viele Themenbereiche ab wie der Mannheimer Morgen, aber wir decken mehr auf, schreiben nicht immer dieselben Jubelartikel, blicken kritisch auf die Themen und setzen immer wieder das Tagesthema. Und das, obwohl wir erst seit Februar 2010 berichten, den MM gibt es seit 1949.

Was uns sehr freut: Wir erreichen √ľber Facebook und Twitter auch viele junge Menschen, eine Gruppe, die die Zeitungen l√§ngst verloren hat.

Anfeindungen und souverände Haltungen.

Die Anfeindungen, die wir wegen unserer Berichte manchmal erleben m√ľssen, sind teils massiv. Es wird „dummes Zeug“ erz√§hlt, beispielsweise ging in Heddesheim das Ger√ľcht um, wir w√ľrden einen Anzeigenkunden mit kompromittierenden Fotos erpressen, damit dieser bei uns wirbt. Die Wahrheit ist eine andere. Uns sind F√§lle bekannt, bei den Werbekunden unter Druck gesetzt wurden, nicht mehr bei uns zu werden. Uns wird unterstellt, wir w√ľrden Informationen manipulieren oder falsch berichten – Geschw√§tz, dass von „interessierten Kreisen“ verbreitet wird, die wir durch unsere Arbeit st√∂ren.

Der Heddesheimer B√ľrgermeister Michael Kessler ist dar√ľber so verst√∂rt, dass er uns keinerlei Interview gew√§hrt und seinen Mitarbeitern einen Maulkorb verpasst hat. Wenn wir bei der Gemeinde recherchieren wollen, haben wir genau einen Ansprechpartner, die email-Adresse gemeinde@heddesheim.de.

Das ist nat√ľrlich vollst√§ndig absurd. Der Ladenburger B√ľrgermeister Rainer Ziegler und sein Hirschberger Kollege Manuel Just zeigen sich dagegen sehr souver√§n, halten Kritik aus und unterst√ľtzen unsere Arbeit, wie man das erwarten darf. Kontakte zu Gemeindemitarbeitern sind jederzeit m√∂glich und werden von uns auch genutzt.

Werbepartner.

Die finanzielle Grundlage f√ľr unsere Arbeit ist zum Teil die Werbung. Auch hier m√ľssen wir noch √úberzeugungsarbeit leisten, weil viele lokale und regionale Unternehmen bislang bei Werbetr√§gern ausschlie√ülich an Printwerbung denken. Die vielf√§ltigeren M√∂glichkeiten einer Werbung, die auch die begehrten Zielgruppen im Internet erreicht, sind noch nicht bislang h√∂chstens ausreichend verstanden worden.

Wir sind aber sicher, dass der Umdenkungsprozess schnell vorangeht, den die Werbung folgt der Aufmerksamkeit. Zudem bieten wir viel g√ľnstigere Konditionen und bessere Bedingungen im Vergleich zu den saftigen Preisen einer Tageszeitung.

A propos lokale Wirtschaft: Auch diese begleiten wir wohlwollend kritisch, werden dabei aber unter Umst√§nden falsch verstanden, weil man mit Kritik nicht umgehen kann. Als der Bund der Selbstst√§ndigen bekannt machte, dass die Mehrheit der beteiligten Unternehmen an einem verkaufsoffenen Sonntag sehr zufrieden war, hat der MM das auch so aufgeschrieben. Wir haben bei allen √ľber 20 beteiligten Firmen nachgefragt und herausgefunden, dass die „Zufriedenheit“ nach Schulnoten bei 2,3 lag. Das ist nicht „sehr gut“, sondern eine 2-.

Warum machen wir das? Um jemanden zu √§rgern? Wohl kaum. Wir √ľberpr√ľfen einfach Aussagen. W√§re eine 1+ rausgekommen, h√§tten wir auch das ver√∂ffentlicht. So ist unsere Recherche nicht kritisch im Sinne von „b√∂se, b√∂se“, sondern transparent und kann einen guten Hinweis geben, dass es eben doch keine so gro√üe Zufriedenheit gibt. Und bevor sich das in eine gro√üe Unzufriedenheit verwandelt, hat man die M√∂glichkeit, an den Konzepten zu feilen, um sie zu verbessern. So verstanden, hilft Kritik in fast allen Lebenslagen. Man muss nur bereit daf√ľr sein.

Je mehr Kritik Рumso bessere Lösungen.

Auch wir sind bereit f√ľr Kritik – von Ihnen. Schreiben Sie uns an redaktion(at)ladenburgblog.de zu welchen Themen Sie mehr Berichte von uns erwarten, schreiben Sie uns Ideen, wie Sie sich einbringen k√∂nnen, schreiben Sie uns, was Ihnen nicht gef√§llt. Wir versuchen unser Angebot fortlaufend zu verbessern, um das beste an Journalismus zu bieten, was m√∂glich ist.

Der Journalismus wird sich √§ndern m√ľssen. Er ist nur noch ein Teil, wenn auch ein wichtiger, der √∂ffentlichen Kommunikation. Unsere Redaktion ist darauf eingestellt. Wir gehen vor Ort zu den Menschen, aber sind auch da, wo die Menschen im Internet sind.

Als professionelle „Informationsarbeiter“ bieten wir verl√§ssliche Informationen an und filtern aus allen zug√§nglichen Quellen relevante oder auch unterhaltende Informationen. Und so, wie sich beispielsweise KommentatorInnen bei uns einbringen, kommentieren unsere Mitarbeiter auf anderen Seiten Ereignisse und Berichte als „BesucherInnen“.

Der zuk√ľnftige Journalismus ist Teil eines gro√üen Netzwerkes und das ist gut so. Machen Sie mit. Es lohnt sich. ūüôā

Was am ladenburgblog „sonderbar“ ist

Guten Tag!

Ladenburg, 27. Juni 2010. Der Kommentator „warum“ wundert sich √ľber unsere Berichterstattung – die Verwunderung ist vorget√§uscht. Wir vermuten, dass die Motive andere sind. Unsere Berichte machen gewisse Kreise in Ladenburg nerv√∂s – und das ist gut so.

Von Hardy Prothmann

Der Nutzer „warum“ mit einer ebenfalls anonymen email-Adresse schreibt in einem Kommentar:

„Sehr geehrtes ladenburgblog,
ist es nicht sonderbar, dass eine Vielzahl von Artikeln sich mit Veranstaltungen bei Fody`s bschäftigen?
Wenn ‚Äúevents-‚ā¨¬Ě wie LSDS tats√§chlich einen Gro√üteil dessen ausmachen w√ľrden, was Ladenburg kulturell zu bieten hat, m√ľsste man sich eventuell Sorgen machen.
Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis dieser Kommentar freigeschaltet wird und wie ausf√ľhrlich Ihr Kommentar dazu ausf√§llt.
Ein sch√∂nes Wochenende w√ľnscht Ihnen
warum“

Eine inhaltsgleiche, aber rotzig formulierte email erhielten wir schon vor ein paar Tagen Рvielleicht aus einer anderen Quelle, vermutlich aber nicht. Die haben wir gelöscht. Diesmal wurde zumindest der Form halber sauber formuliert.

Sinn und Zweck des Inhalts ist nicht ein Hinweis an die Redaktion mit einem brauchbaren Themenvorschlag, einem Hinweis zu Geschichten, die dieser Kommentator gerne bei uns lesen w√ľrde. Im Gegenteil wird unterstellt, dass wir den Kommentar eventuell zensieren.

Scheinheilige Kommentare

Sinn und Zweck sind vermutlich eher die Beschädigung einer sehr erfolgreichen und aktiven Gastronomie sowie unserer Berichterstattung.

Solche Angriffe kennt die Redaktion zur Gen√ľge beim ersten unserer Angebote, dem heddesheimblog, auch beim hirschbergblog wurde das versucht, nun ist anscheinend das ladenburgblog ins Visier genommen worden.

Andere Unternehmen oder Redaktionen w√ľrden √ľberhaupt nicht erlauben, dass Kritik ge√§u√üert wird – wir erlauben und w√ľnschen uns das, denn Kritik ist ein gutes Mittel der Kontrolle und kann zu enormen Verbesserungen f√ľhren.

Die Kategorien√ľbersicht in der rechten Spalte zeigt die Zahl der Texte zu einzelnen Themenbereichen.

Zu Ihrem Kommentar:

Die „Vielzahl“ l√§sst sich ganz konkret ausdr√ľcken: 15 ist die Zahl der Texte, in denen der Begriff „Fody“ auftaucht. Klicken Sie hier f√ľr das Suchergebnis.

Demgegen√ľber sind mit Datum von heute seit Mitte Februar 2009 insgesamt 242 Texte auf dem ladenburgblog erschienen. Von den 15 gefundenen Texten, beziehen sich 11 Texte alleine auf Veranstaltungen von Fody’s F√§hrhaus.

Das sind keine f√ľnf Prozent. Ob das einer „Vielzahl“ entspricht, muss jeder selbst bewerten. Von diesen 11 Texten sind 8 Texte dem „Kulturbereich“ zuzuordnen. Insgesamt sind bislang 47 Artikel unter dieser Kategorie gef√ľhrt. Das entspricht dann 17 Prozent – auch das nicht gerade eine „Vielzahl“. Nimmt man die restlichen sieben der 15 Texte und legt diese auf Sport und Vereine (62 Texte) kommt man auf elf Prozent – auch das keine „Vielzahl“.

Tats√§chlich √ľbersteigt die Textzahl 15 aber bislang noch jede Textzahl zu Berichten √ľber einzelne Vereine – insgesamt gibt es aber bislang 36 Texte zu Vereinen und vier der Texte zu Fody’s F√§hrhaus √ľber Vereinsaktivit√§ten dort – das macht elf Prozent. Auch das keine „Vielzahl“.

Falsche „Annahmen“.

Ihre Beobachtung ist also grundsätzlich falsch.

Kein Medium dieser Welt kann eine 100-prozentige Abdeckung √ľber alle Geschehnisse bieten. Das ladenburgblog ist das j√ľngste Medium in Ladenburg und befindet sich im Aufbau – finanziert √ľbrigens √ľber Werbung. Bislang arbeiten wir aber defizit√§r – das hei√üt, die Einnahmen reichen nicht, um unsere journalistische Arbeit zu bezahlen.

Wir berichten √ľber Ladenburg journalistisch-redaktionell und bieten ein alternatives Angebot zu anderen Medien f√ľr die B√ľrgerInnen, f√ľr die Wirtschaft, die Politik, die Vereine. Dies machen wir nicht zum Vergn√ľgen – obwohl uns die Arbeit viel Spa√ü macht – sondern aus gesch√§ftlichen Gr√ľnden. Journalismus ist eine Dienstleistung, also ein Gesch√§ft. Im Gegensatz zu anderen Unternehmungen aber eines, das von hohem √∂ffentlichem Wert ist. Zumindest, wenn die dahinterstehende Redaktion diese Haltung vertritt und seine Arbeit dementsprechend betreibt.

Jetzt k√∂nnte man „unfreundlich“ vermuten, Fody’s erhalte von uns Aufmerksamkeit, weil das Unternehmen bei uns wirbt. Diese Annahme ist richtig. Sicher erhalten Unternehmen, die bei uns werben, unsere Aufmerksamkeit – wenn es daf√ľr journalistische Gr√ľnde gibt.

Fody’s zeigt ein vorbildliches Engagement.

Im Fall von Fody’s gibt es jede Menge solcher Gr√ľnde: Das „Spa√ü- und Popfestival“ ist mit Abstand das zur Zeit gr√∂√üte und umfangreichste Programm eines privaten Veranstalters in Ladenburg, das in der Summe am meisten Menschen erreicht und aus unserer Sicht eine herausragende Leistung bietet. Dar√ľber hinaus bet√§tigt sich das Unternehmen glaubw√ľrdig karitativ f√ľr das Kinderhospiz Sterntaler e.V. – auch der CDU-Abgeordnete Karl A. Lamers best√§tigt diese Leistung durch seine Schirmherrschaft. Damit ist dieses Programm – unabh√§ngig von jeder Werbung – interessant und relevant. Und sicherlich zur Zeit auch „pr√§sent“ in unserer Berichterstattung.

Dar√ľber hinaus arbeitet Fody’s mit verschiedenen Vereinen zusammen, dem ASV, dem FV 03, der AWO, den Hundefreunden – auch das ein herausragendes Engagement. Lobenswert ist der „Spa√üfaktor“ hinter all der Professionalit√§t – es geht klar auch ums Gesch√§ft, aber nicht bierernst, sondern mit Lust und Laune.

Wenn Sie sich die Texte inhaltlich anschauen, werden Sie feststellen, dass unsere Berichterstattung trotz der Gesch√§ftsbeziehung differenziert ist und dies auch bleibt: Wir dokumentieren, wir ordnen ein und wir kritisieren auch, beispielsweise auch zuMo’Roots, einer Musikveranstaltung, die bei Fody’s stattfindet.

Fody’s und Mo’Roots-Chefin Susan Horn haben √ľbrigens auf die Kritik reagiert und das Gespr√§ch mit uns gesucht: Die Veranstaltung lebe ja geradezu davon, dass Musiker von au√üen dazukommen und eine Session veranstaltet wird, so die Argumentation. Dies ist uns bewusst, trotzdem fanden wir es schade, dass der „Special Guest“ an diesem Abend dadurch etwas in den Hintergrund trat – die Veranstalter haben unsere Kritik akzeptiert und gesagt: „Ok, das ist Pressefreiheit und wir akzeptieren diese Sichtweise.“ F√ľr diese Haltung ein gro√ües Lob von unserer Seite! Das zeigt Gr√∂√üe, Souver√§nit√§t, eine demokratische Grundverfassung, die wir uns von anderen auch w√ľnschen.

Differenzierte Berichterstattung

Wenn Sie demgegen√ľber die Berichterstattung in anderen Medien beobachten, werden Sie feststellen, dass es diese kritische Differenzierung dort nicht gibt. Dort gibt es klar und unkritische „Bevorzugungen“ von Gesch√§ftspartnern, dort gibt es klare tendenzi√∂se Berichterstattungen zur Politik, zum Vereinsleben oder anderer Themen. Aufmerksame LeserInnen merken schnell, wen diese Medien als „Freund“ betrachten und bevorzugen und „nicht-Freunde“ entsprechend „behandeln“.

W√ľrde uns ein Werbepartner „abspringen“ oder damit „drohen“, weil wir kritisch √ľber diesen oder seine Aktivit√§ten berichten, dann w√§re das so – es wird unsere Berichterstattung nicht beeinflussen.

Die Redaktion entscheidet, wie was √ľber wen berichtet wird – sofern aus der Perspektive eines Unternehmens gleich welcher Art eine Information dargestellt wird, ist dies entsprechend mit Anzeige oder Sonderver√∂ffentlichung gekennzeichnet, so dass die LeserInnen unterscheiden k√∂nnen, ob eine Information eine werbende Selbstdarstellung ist oder eine redaktionell-journalistische Leistung.

Zutreffend, interessant, hintergr√ľndig

Wir sind eine kleine Redaktion und erst seit Mitte Februar in Ladenburg pr√§sent – wir m√ľssen noch viel √ľber die Stadt und ihre Menschen lernen. Das ist ganz selbstverst√§ndlich. Und wir sind stolz auf die bisher geleistete Arbeit, weil es uns in kurzer Zeit gelungen ist, ein vielbeachtetes Angebot zu schaffen.

Die stetig steigenden Zugriffszahlen auf unser journalistisches Angebot zeigen, dass wir die richtigen Themen treffen und sich unsere LeserInnen bei uns „wohlf√ľhlen“ und unsere Informationen sch√§tzen.

Es gab auf der anderen Seite eine Reihe von Angriffen: Die Fraktionsvorsitzenden der Parteien wurden per anonymen Schreiben vor uns „gewarnt“, auf Berichte folgten Telefonate und Kommentare von „etablierten“ Pers√∂nlichkeiten aus Ladenburg, die es mit der Meinungsfreiheit nicht so haben und unser Angebot diskreditieren wollen.

Auch davon lassen wir uns nicht beeinflussen. Wir verstehen diese Reaktionen sogar: Dadurch, dass es √ľber Jahrzehnte nur eine eingefahrene, oberfl√§chliche und interessengeleitete Berichterstattung in Ladenburg gibt, sind einige Kreise in der Stadt den Umgang mit einem unabh√§ngigen Journalismus nicht mehr gewohnt.

Wir vermuten, dass der „Gew√∂hnungsprozess“ beim ein oder anderen ein schwieriger sein wird. Wir sind aber auch zuversichtlich, dass es den meisten gelingen wird, sich damit anzufreunden, dass es „sonderbarerweise“ ein unabh√§ngiges journalistisches Medium in Ladenburg gibt, das eine zutreffende, interessante und hintergr√ľndige Berichterstattung anbietet.

Zur√ľck zu „warum“. Unser Tipp: Lehnen Sie sich zur√ľck, atmen Sie tief durch und denken Sie mal quer. Vielleicht gelingt Ihnen dann die Fragestellung, was „sonderbar“ an Ihrer Haltung ist und ob Sie einen Weg finden, aus der Schmollecke herauszukommen. ūüôā