Mittwoch, 23. September 2020

98 Vereine beim Römercup und den Ladies Open in Ladenburg

Duo-Veranstaltung ein voller Erfolg

Ladenburg, 09. Juli 2014. (red/pm) Auf ein stattliches Teilnehmerfeld konnten die Ladenburger Ausrichter der Duo-Veranstaltung 21. Internationaler Römercup und 15. Ladies Open blicken. [Weiterlesen…]

Unsere WM-Public Viewing-Karte zeigt, wo die Spiele ĂŒbertragen werden

Fußball-Samba die ganze Nacht

Rhein-Neckar, 10. Juni 2014. (red/ld) Bei Temperaturen wie am Zuckerhut, lĂ€sst sich nirgends so gut Fußball-WM schauen, wie im Freien auf einer großen Leinwand. Wir haben fĂŒr unsere Leser/innen interessante Public Viewing Locations der Region zusammengesucht. Wo Sie den WM-Start und alle Spiele schauen können, sehen Sie auf unserer großen Karte. [Weiterlesen…]

Gewichtheber-Masters

Bronzemedaille fĂŒr ASV-Heber Walter SchĂŒssler

Walter SchĂŒssler konnte sich in Lemberg nochmals um 9kg steigern. (Bild: ASV Ladenburg)

Walter SchĂŒssler konnte sich in Lemberg nochmals um 9kg steigern. (Bild: ASV Ladenburg)

Ladenburg, 07. Oktober 2012. (red/pm) Der fĂŒr den ASV startende Walter SchĂŒssler konnte sich bei der Weltmeisterschaft der Gewichtheber-Masters in Lemberg eine Bronzemedaille sichern.

Information des ASV Ladenburg:

Bei der Weltmeisterschaft der Gewichtheber-Masters in Lemberg (Ukraine) konnte sich der fĂŒr den ASV Ladenburg startende Walter SchĂŒssler die Bronzemedaille erkĂ€mpfen.

Nach einer fast 1.400 Kilometer langen Anfahrt und unter nicht ganz optimalen Wettkampfbedingungen konnte sich SchĂŒssler im Vergleich zu seinem Sieg beim Europacup der Masters im Juli in Wien noch einmal um  neun Kilogramm steigern.

Bei diesem Wettbewerb fĂŒr Gewichtheber ĂŒber 35 Jahre, die in verschiedene Altersklassen gestaffelt antreten, erzielte der 69-JĂ€hrige 80 Kilogramm im Reißen und 108 Kilogramm im Stoßen und wurde damit in seiner Altersklasse Dritter. Er musste sich als Ă€ltester Athlet seiner Gewichtsklasse mit dieser ausgezeichneten Leistung nur dem Polen Magdolen und dem Franzosen Wojcik geschlagen geben.

Großer Bahnhof fĂŒr Christin Ulrich, Martha Roß und Fabien Elias

Das „Team Ladenburg“ ist wieder daheim

Das „erweiterte“ Ladenburger Team Olympia: (von links) Fabien Elias, Martha Roß und Christin Ulrich. Dahinter: ASV-Vorstand Joachim Loose.

 

 

Ladenburg, 12. September 2012. (red/la) Einen herzlichen Empfang bereiteten BĂŒrgermeister Ziegler und der ASV dem „Ladenburger Team London“ bestehend aus Christin Ulrich und Martha Roß. Außerdem stand die ASV-Tauzieherin Fabien Elias im Mittelpunkt des Interesse. Doch ĂŒberraschenderweise waren nicht die Sportlerinnen, sondern der BĂŒrgermeister am meisten aufgeregt. [Weiterlesen…]

Gabis Kolumne

EM 2012 – eine kollektive Fete

Public Viewing ist Party. Archivbild WM 2010.

Rhein-Neckar, 25. Juni 2012. In knapp einer Woche ist der ganze Zauber wieder vorbei. NĂ€chsten Sonntag steht der Europameister 2012 fest und man kann die Abende wieder anders verplanen. Gabi ist darĂŒber ganz froh, denn sie ist kein Fußballfan. Dennoch geht sie zu Public Viewings.

Ich hab’s nicht mit Fußball. So, jetzt ist es raus, jetzt habe ich es gesagt.

Vor dem SommermĂ€rchen, der WM 2006 in Deutschland, konnte man dies auch noch ungestraft sagen. Bis dahin gab es die Fußball-Begeisterten und die anderen.

Doch mit diesem Sommer Ànderte sich alles. Mit Public Viewing wurde die WM 2006 zu einem nationalen Event.

Deutschlandfahnen, in meiner Jugend noch verpönt, wehen nun in den Zeiten von Welt- und Europameisterschaften von Balkonen, aus Fenstern und von AutodÀchern.

Das perfekte Styling muss sein

Eine ganze Industrie entstand, die fĂŒr das richtige Equipment sorgte. Ketten, SchweißbĂ€nder, Schminke, Vuvuzelas, Überzieher fĂŒr die Autoaußenspiegel und Fahnen in jeglicher GrĂ¶ĂŸe, alles in schwarz-rot-gold, gibt es an jeder Straßenecke zu kaufen.

Dieser Tage habe ich sogar einen alten Mann mit einem mit Fahnen geschmĂŒckten Rollator gesehen.

Was frĂŒher den wahren Fan ausmachte wurde quasi ĂŒber einen Sommer zum Allgemeingut.

Wenn ich sage, ich schaue kein Fußball, heißt es nicht, dass ich mir nicht das eine oder andere Spiel angucke, aber es bedeutet, ich plane in dieser Zeit meinen Alltag nicht um dieses Ereignis. Und ich empfinde es Ă€ußerst lĂ€stig, wenn auf die Frage, „kommt ihr zum Grillen“, die Antwort „stellt ihr auch einen Fernsehen auf“ folgt.

Ich freue mich, wenn die deutsche Mannschaft nach einem guten Spiel weiter kommt, aber ich stĂŒrze nicht in eine Existenzkrise, wenn sie ausscheidet.

Gott sei Dank ist auch mein Mann kein Fußballfanatiker. Er schaut nie die Sportschau und hat auch keinen Lieblingsverein in der Bundesliga. Aber natĂŒrlich schaut er WM- und EM-Spiele – wenn es zeitlich passt.

Ich bin zwar Mutter eines Sohnes, blieb aber von Fußballverein und dementsprechenden Spielen am Wochenende verschont.

Wahre Fans und Party-MitlÀufer

Anders geht es da einer guten Freundin. Alle zwei Jahre ist sie komplett verzweifelt, denn ihr Angetrauter und ihre beiden Söhne  gucken jedes Spiel von der Vorrunde an.

Vier Wochen lang ist mit ihren MĂ€nner komplett nichts anderes anzufangen.

Aber ihr Göttergatte war schon immer Fußball begeistert, nicht erst seit die große Meisterwelle die Nation ĂŒberschwappt hat.

Das ist ehrlich und authentisch. Vielen anderen geht es nur um die Party.

Am vergangenen Freitag war ich zufÀllig in Mannheim und habe ganze Gruppen von Jugendlichen in perfektem EM-Styling zum Friedrichspark pilgern sehen.

Das hÀtte auch ein Rock-Konzert sein können, dachte ich mir. Es geht um das Event als solches und weniger um den Inhalt. Und das schöne daran ist, das ganze Land und besser noch, ganz Europa feiert mit.

Wenn ich morgens mit dem Auto zur Arbeit fahre, gibt es jetzt bei SWR3 regelmĂ€ĂŸig einen kurzen Talk mit „dem EM-Hasser“. Er outet sich ganz freimĂŒtig und mimt damit den Außenseiter. GlaubwĂŒrdig oder auch nicht, eines wird klar, entzieht man sich dem nationalen Hype, gerĂ€t man ins Abseits.

Und auch ich gehe gerne auf Public Viewings, das macht Spaß, das ist spannend, das ist Party. Hat aber mit Fußball selbst, recht wenig zu tun.

Und wichtig ist: Bleibt die deutsche Mannschaft drin, geht die Party weiter.

gabi

Gewichtheberin stellt zwei deutsche Rekorde auf

Ladenburgerin Christin Ulrich erreicht bei der EM Platz FĂŒnf

Christin Ulrich bei der EM in Antalya. Bild: ASV Ladenburg / Dr. Dominik Doerr

 

Ladenburg, 12. April 2012. (red/jt) Die Ladenburgerin Christin Ulrich erkĂ€mpfte sich bei der Europameisterschaft im tĂŒrkischen Antalya den fĂŒnften Platz. Bei ihrer Heimkehr erwartet sie eine Ehrung des Ladenburger ASV.

Die 21-jĂ€hrige Christin Ulrich aus Ladenburg stellte in der Gewichtsklasse bis 58 Kilogramm zwei neue deutsche Rekorde auf. Mit 203 Kilogramm im Zweikampf erkĂ€mpfte die Gewichtheberin sich den fĂŒnften Platz in der EM-Wertung.

Mit der neuen Bestmarke ĂŒberbot sie den von ihr selbst aufgestellten bisherigen deutschen Rekord im Zweikampf von 200 Kilogramm. In der Disziplin Reißen verbesserte sie sich von 88 auf 90 Kilogramm, beim Stoßen von 112 auf 113 Kilogramm. Mit dem neuen Rekord ĂŒbertraf sie auch ihre eigene Leistung von 199 Kilogramm bei der Weltmeisterschaft 2011 in Paris.

Da wird man(n) blass - bis zu 113 Kilogramm stemmt Ulrich auf einmal. Bild: ASV Ladenburg / Dr. Dominik Doerr

Ehrung fĂŒr die Rekordhalterin

Laut Thomas Roß, Leiter der Abteilung Gewichtheben beim ASV, ist die 21-JĂ€hrige nun seit vier Jahren im Verein aktiv. Auch in der Bundesliga ist sie regelmĂ€ssig in den Mannschafts- und Einzelwertungen vertreten.

In Ladenburg wartet man gespannt auf die Heimkehr der Gewichtheberin, dann will man die Rekorde ordentlich feiern. Außerdem will der Ladenburger ASV die in Bruchsal stationierte Soldatin mit einer Ehrung ĂŒberraschen.

Empfang fĂŒr die TauziehmĂ€dels: „Aufregend und schön.“

Guten Tag

Ladenburg, 20. September 2010. (red/sap) Die Spannung war groß, ab 15.30 Uhr versammelten sich die ersten Freunde und Verwandten der „Bronze“-MĂ€dchen, Fabien Elias (19 Jahre) und Christine Morast (29 Jahre), vor dem Domhof und kurz nach 16:00 Uhr war es soweit: Im offenen Cabriolet rollten die Gewinnerinnen der Tauziehweltmeisterschaft 2010, die in Pretoria (SĂŒdafrika) ausgetragen worden ist, ein und wurden jubelnd empfangen.

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Christine Morast und Fabien Elias haben in SĂŒdafrika im Deutschen Team die Bronzemedaille im Tauziehen gewonnen. BĂŒrgermeister Ziegler hat die "starken" MĂ€dels heute in Ladenburg beglĂŒckwĂŒnscht.

Nur knapp zwei Jahren hatten die beiden Ladenburgerinnen trainiert und können jetzt auf dieses Ergebnis mehr als stolz sein: eine Bronze-Medaille und Silber in den „Club Open“.

Bei dem Wiedersehen mit der Familie und den Freunden flossen auch ein paar TrĂ€nen, „am Flughafen konnte ich mich noch zurĂŒckhalten“, sagte Christine Morast.

„Es war aufregend und schön und ich bin jetzt sehr happy“, beschreibt Fabien Elias ihre GefĂŒhle kurz nach der Ankunft. Die acht Tage in Pretoria seien auch geprĂ€gt gewesen von viel Arbeit und Training.

Auch BĂŒrgermeister Rainer Ziegler gratulierte den beiden Ladenburger Sportlerinnen zu ihrem Erfolg und war erstaunt bei dieser Disziplin zwei so zarte (48 und 52 Kilos) junge Damen vor sich zu sehen.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Viel Freude mit den Fotos:

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Ladenburger TauziehmÀdels holen Bronze bei Weltmeisterschaft in Pretoria

Guten Tag

Ladenburg, 20. September 2010. Fabien Elias und Christine Morast haben in der deutschen Nationalmannschaft im sĂŒdafrikanischen Pretoria die Bronze-Medaille „gezogen“. Bei den „Club Open“ erreichten sie sogar Silber. Am Montag, den 20. September 2010, wollen sich die Tauzieher mit ihren erfolgreichen Sportlerinnen um 15:30 Uhr am Domhof einfinden, um den Erfolg zu feiern.

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Christine Morast und Fabien Elias. Bronze in SĂŒdafrika. Archivbild

Bernd Helmling ist ganz aufgeregt und mĂ€chtig stolz auf seine „MĂ€dels“: „Ich wusste, dass dies draufhaben. Der Nationaltrainer ist nicht umsonst auf Fabien und Christine aufmerksam geworden.“

Über 20 Jahre wird beim ASV schon das Tau gezogen. Aber in den vergangenen eineinhalb Jahren hat sich etwas verĂ€ndert: „Wir haben mehr und ernsthafter trainiert“, sagt Helmling, der vom Erfolg seiner Damen per SMS erfahren hat.

Acht Frauen dĂŒrfen zusammen bis zu 500 Kilo auf die Waage bringen, im Schnitt also 62,5 Kilo. „TatsĂ€chlich wiegen die einen mehr, die anderen weniger. Da muss vor dem Wettkampf das Gewicht zurĂŒchttrainiert werden.“ Sprich: Meistens geht es darum, schnell noch das eine oder andere Kilo loszuwerden. Fabien Elias hat ein Gewicht um 48 Kilo, Christine Morast um 52 Kilo.

„Das sind also zwei eher zierliche, die vorne am Seil ziehen“, sagt uns Bernd Helmling auf Anfrage. „Vorne sind die kĂ€mpferischen, die Einpeitscher, die bestimmen, was hinten passiert.“ Wie auch immer, vorne und hinten muss alles stimmen, „sonst klappts nicht“.

Bei der WM im sĂŒdafrikanischen Pretoria wurden auch die „Clup open“ ausgetragen. Da schafften es die Frauen aus SĂŒdbaden sogar auf den zweiten Platz.

Zur Vorbereitung auf die WM sind Fabien Elias und Christine Morast mehrere Male ins sĂŒdbadische Dietenbach (hinter Freiburg) gefahren, um nach der Arbeit dort das Kadertraining zu absolvieren. „Es gab auch ein Lauftraining auf dem Feldberg, um sich an die Luft zu gewöhnen“, sagte Helmling, „denn Pretoria liegt hoch und das ist die Luft dĂŒnner.“

Die ASV Tauziehabteilung hat zur Zeit 16 Frauen zwischen 15 Jahren und Mitte Dreißig, die aktiv „Tauziehen“. Die Damenmannschaft nennt sich „Angels of tug“ (Engel des Ziehens).

Link:
Interessantes Interview im Vorfeld der WM in der Frankfurter Rundschau
Homepage des sĂŒdbadischen Kraftsport- und Tauziehverbands