Montag, 20. November 2017

Deutlicher Anstieg der Kirchenaustritte in den meisten Gemeinden

„Tebartz-Effekt“ auch in der Metropolregion

kirche

 

Rhein-Neckar, 08. November 2013. (red/ms) Nach aktuellen Recherchen der Deutschen Presse Agentur ist die Anzahl der Kirchenaustritte vergangenen Oktober sprunghaft angestiegen. Hauptursache sei laut der ARD die Aff├Ąre um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Ist dieser bundesweite Trend auch in unserem Berichterstattungsgebiet festzustellen? Eine deutliche Tendenz nach oben ist zu beobachten. Allerdings nicht ├╝berall: W├Ąhrend sich etwa die Anzahl der Austritte in Laudenbach im Monatsvergleich mehr als versechsfacht hat, ist beispielsweise in Heddesheim kein Anstieg festzustellen. [Weiterlesen…]

Altstadtfest: 18.052, 30 Euro f├╝r die L├Ąrmmessung

Guten Tag! Die Kosten f├╝r die L├Ąrmmessung und die Anw├Ąlte aus dem vergangenen und diesem Jahr belaufen sich auf insgesamt 30.000 Euro – nat├╝rlich wurde dar├╝ber diskutiert.

„Wir haben einen Vergleich schlie├čen m├╝ssen, den besten, den wir erreichen konnten – aber wir sind verspflichtet worden, die Kosten zu ├╝bernehmen“, sagte B├╝rgermeister Ziegler zu den 18.000 Euro,

Dr. Rainer Beedgen (CDU) sagte: „Sie haben es ja schon geahnt, dass es hier noch Anmerkungen gibt. Wir haben heute 300.000 Euro ├╝berplanm├Ą├čige Ausnahmen zu genehmigen. Wir machen eine Haushaltssperre und unsere vornehmste Aufgabe, die Haushaltshoheit, wird hier tangiert. Ich habe hier gro├če Probleme und es geht f├╝r mich um eine gewisse Art von Hilflosigkeit.“ Beedgen w├╝nste sich „fr├╝here Informationen“.

Dieses Mikrophon hat das 37. Altstadtfest kontrolliert und dominiert.

B├╝rgermeister Ziegler sagte: „Diesen Satz rote Ohren nehme ich an. Sie haben Recht, der Souver├Ąn ist der Gemeinderat. Aber bis auf einen Punkt wussten wir, dass es weitere Kosten geben w├╝rde, aber diese Kosten rollen ├╝ber uns hinweg.“ Er erinnerte an Planungskosten f├╝r das Gebiet „Altwasser“ und andere: „Wir sagen immer, es kommt was auf uns zu. Und wenn das so ist, stehen wir in der Kritik und das ist richtig. Dies darf nicht der Normalfall sein, ich kann sie verstehen. Aber auch uns ├╝berf├Ąllt Machtlosigkeit, wenn wir vor Gericht gezerrt werden. Das k├Ânnen wir nicht steuern.“

Gerhard Kleinb├Âck (SPD) sagte: „Dieses Geld h├Ątten wir f├╝r unsere F├Ąhnchen gebraucht.“ B├╝rgermeister Ziegler sagte: „Im Saldo haben wir schon im vergangenen Jahr 12.000 Euro gebraucht. Insgesamt hat das Verfahren also gut 30.000 Euro gekostet.“

Gudrun Ruster (FW) sagte: „H├Ątten wir die au├čerordentlichen Ausgaben nicht vermeiden k├Ânnen?“ Herr Ziegler entgegnete: „Es gab Ausgaben, die wir nicht machen wollten, beispielsweise Zaun und Schranke auf dem Feuerwehrgel├Ąnde. Das haben wir versucht, aber das war nicht m├Âglich.“

Ingrid Dreier (GLL) schloss sich den Ausf├╝hrungen von Herrn Beedgen (CDU) an.

Wolfgang Luppe (FDP): „Wir werden diesen Kosten zustimmen m├╝ssen, da gibt es keine andere Wahl. Wir sind der Meinung, dass der Vergleich vor Abschluss in den Gemeinderat geh├Ârt h├Ątte.“ Und weiter: „Mich best├╝rzt es, wie hier in ladenburg mit B├╝rgern umgegangen wird, die ihr Recht eingeklagt und bekommen haben. Diese Menschen werden jetzt gemobbt. Wir m├╝ssen uns anpassen und nicht die Kl├Ąger.“

Herr Luppe zielte mit der Kritik auf Leserbriefschreiber: „Das ist ein rechtsstattliches Ergebnis und daran m├╝ssen wir uns halten. Wir sollten akzeptieren, dass die Kl├Ąger recht erhalten haben und uns der Situation anpassen.“

B├╝rgermeister Ziegler entgegnete: „Ein solcher Vergleich geh├Ârt in die Zust├Ąndigkeit des B├╝rgermeisters. Daf├╝r bin ich als Vertreter der Stadt vor Gericht. Das muss innerhalb von 14 Tagen entschieden werden.“

Dr. Rudolf Lutz (FDP) sagte: „Wenn Sie dem Richter sagen, dass Sie drei Wochen brauchen, dann bekommen Sie die Zeit. Daran kann es nicht liegen.“

Uwe Wagenfeld (CDU) wollte wissen, ob der Vergleich „zukunftsf├Ąhig“ ist: „Ein Vergleich kann nat├╝rlich wieder angegriffen werden“, sagte Herr Ziegler. „Wir m├╝ssen uns an den Vergleich halten und das werden wir tun. Im kommenden Jahr brauchen wir kein Geld mehr, weil wir eine „begleitende Messung“ vornehmen werden, wie auch dieses Jahr. Diese Werte werden verglichen.“

Bei vier Gegenstimmen wurden die ├╝berplanm├Ą├čigen Kosten von 13.000 Euro beschlossen – 5.000 Euro waren daf├╝r zun├Ąchst vorgesehen gewesen.

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Altstadtfest mit Auflagen

Guten Tag!

Ladenburg, 07. Juli 2010. Die Stadt Ladenburg hat heute auf einer Pressekonferenz die Bedingungen vorgestellt, unter denen das Ladenburger Altstadtfestival stattfinden kann.

So sollen die Pegel verlaufen - w├Ąhrend des Festes werden die L├Ąrmpegel st├Ąndig durch eine Ingenieursfirma gemessen und an das Schema angepasst. Klicken Sie auf das Bild f├╝r eine gr├Â├čere Darstellung. Grafik: Stadt Ladenburg

B├╝rgermeister Rainer Ziegler betonte auf der Pressekonferenz, dass die Stadt Ladenburg immer zwei Seiten im Blick hatte: „Wir wollten ein Fest mit hoher Qualit├Ąt und gleichzeitig eine Einigung mit den klagenden Anwohnern. Dies ist uns gelungen.“

Demnach wird das Fest vom Ingenieurb├╝ro Genest und Partner begleitet. Diese f├╝hren jeweils ├╝ber 16 Stunden am Samstag und Sonntag Schallmessungen durch und sollen „steuernd“ eingreifen, wenn das „Schallkontingent“ ├╝berschritten werden sollte.

Im Kern geht es darum, einen „Mittelungspegel“ von 85 dB(A) ├╝ber den gesamten Zeitraum nicht zu ├╝berschreiten. In der Spitze darf der „mittlere Maximalpegel“ 92 dB(A) nicht ├╝berschreiten.

Zwei Parteien hatten geklagt. Die L├Ąrmmessung wird aber nur an einem Standort durchgef├╝hrt „und zwar an dem Fenster, dass der L├Ąrmquelle am n├Ąchsten liegt“, sagte Diplom-Ingenieur Roland J├Âckel: „Damit ist der andere Standort mit inbegriffen.“

Das wissenschaftlich-technische Verfahren ist eine logarithmische Rechnung. Vereinfacht ausgedr├╝ckt gibt es ein L├Ąrmkontingent von 16 Stunden mal 85 dB(A), also in der Summe 1.360 dB(A), das insgesamt nicht ├╝berschritten werden darf. „Sie k├Ânnen sich das ungef├Ąhr wie die Verbrauchsmessung bei einem Auto vorstellen“, erl├Ąuterte J├Âckel auf Nachfrage der Redaktion: „Auch hier ist der Verbrauch ein Mittelwert, der mal unter- und mal ├╝berschritten wird.“

Die Messung erfolgt im laufenden Betrieb – die Ingenieure geben dabei der Tontechnikfirma Anweisungen, wie der „L├Ąrm“ zu fahren ist. Im Jahr drauf soll die Tontechnikfirma aus diesen Erkenntnissen heraus dann ohne zus├Ątzliche Messung die entsprechenden Pegel einstellen.

Ab 23:00 Uhr wird es am Samstag vorbei sein mit der Musik. Das ist im Vergleich festgelegt. Der Ausschank geht bis 1:00 Uhr in der Nacht.

„Sollte hier und da Musik aus der Konserve gemacht werden, die niemanden st├Ârt, ist das sicherlich zul├Ąssig“, sagte B├╝rgermeister Ziegler.

Das Argument, dass der L├Ąrm Sch├Ąden an Geb├Ąuden anrichten k├Ânnte, kam beim Prozess nicht mehr auf: „Wir sind hier weit unterhalb m├Âglicher sch├Ądlicher Wirkungen“, sagte J├Âckel auf Anfrage. Zudem seien die Basslautsprecher auf Untersetzern montiert, die die Schwingungen d├Ąmpfen. Hinter der B├╝hne wird eine schallabsorbierende Matte aufgeh├Ąngt.

Download: Der gerichtliche Vergleich
Download: Das vorl├Ąufige Programm

Link: Hier finden Sie unseren Kommentar zum Thema.

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Altstadtfest findet unter Auflagen statt

Guten Tag!

Ladenburg, 28. Juni 2010. Die gerichtliche Auseinandersetzung um das Altstadtfest ist mit einem Vergleich entschieden worden. Nach Aussage von B├╝rgermeister Ziegler findet das Fest unter Auflagen statt. Details will er in K├╝rze bekannt geben.

Auf der Gemeinderatssitzung vom 23. Juni 2010 best├Ątigte B├╝rgermeister Ziegler auf Anfrage, dass das Altstadtfest stattfinden k├Ânne. „Wir m├╝ssen das Programm aber an den gefundenen Vergleich anpassen“, sagte Ziegler.

„Dass die Ger├Ąuschpegel noch niedriger eingestellt werden m├╝ssen, kann ich so nicht stehen lassen, wie das im Mannheimer Morgen berichtet wurde. Diese Aussage stammt nicht von mir“, sagte Ziegler.

Nach seinen Angaben sei ein „guter Vergleich“ erzielt worden, der den „Charakter des Altstadtfestes nicht deutlich einschr├Ąnken wird“: „Es gibt ein paar neue Spielregeln.“

Details wolle er in K├╝rze auf einer Pressekonferenz vorstellen. Dann wird er sicherlich auch zu den Ger├╝chten Stellung nehmen, dass den Kl├Ągern w├Ąhrend des Festes eine ausw├Ąrtige Unterbringung mit Kosten├╝bernahme zugesichert worden sei.

Im Netzwerk „Wer-kennt-wen“ wird das Thema in der Gruppe „Alle Ladenburger willkommen“ diskutiert, ebenso auf Facebook unter „Altstadtfest„.

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