Sonntag, 24. September 2017

Kleinkindbetreuung bei Tagesmüttern stark gefragt

Ein Jahr „Pfiffige Zwerge“

Ladenburg, 16. April 2014. (red/ld) Das Tiergehege und der Waldpark liegen direkt vor der Tür der Wohnung, in der die Tagesmütter Renate Beyer und Jeannette Weber sieben „Pfiffige Zwerge“ – Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren. Vor einem Jahr wurde das Angebot, das an den gemeinnützigen Verein PFiFF angegliedert ist, gestartet. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt einstimmig Bedarfsplanung

Genug Betreuungsplätze für alle Kinder

Ladenburg, 13. März 2014. (red/ld) In Ladenburg wird es für das kommende Kindergartenjahr vermutlich 402 Kinder geben, die einen Rechtsanspruch auf Betreuung haben – zur Verfügung stehen insgesamt 368 Plätze. Bislang zeigte sich das als ausreichend, denn es komme nie vor, dass alle Kinder ihren Anspruch auf einen Betreuungsplatz in der Gemeinde geltend machen, sagte Bürgermeister Rainer Ziegler gestern. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Bedarfsplanung Kindereinrichtungen

„Das sind tolle Zahlen“

Ladenburg, 23. März 2013. (red/sap) Von der Stadt Ladenburg muss jährlich eine örtliche Bedarfsplanung für die Kinderbetreuung gemäß dem Kindertagesbetreuungsgesetz erstellt und fortgeschrieben werden. Laut Stadträtin Ilse Schummer herrscht in Ladenburg eine „sehr zufriedenstellende Situation“. Die Bedarfsplanung wurde einstimmig beschlossen.

Für das laufende Kindergartenjahr 2012/2013 stehen gemäß den Betriebserlaubnissen unverändert insgesamt 368 Kindergartenplätze zur Verfügung. Insgesamt 392 Kinder haben einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz im Kindergartenjahr 2012/2013. Auch für das Kindergartenjahr 2013/2014 stehen wiederum 368 Plätze zur Verfügung und 385 Kinder haben in dieser Zeit einen Rechtsanspruch. [Weiterlesen…]

Betreuungssätze steigen, Haushaltsentwurf und Info-Broschüre vorgelegt

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Guten Tag

Ladenburg, 07. März 2011. Der Ladenburger Bürgermeister Rainer Ziegler brachte gleich drei Schriftstücke mit in die Gemeinderatssitzung vom 02. März 2011: Den aktuellen Entwurf des Haushaltsplans, die Broschüre „Spuren jüdischen Lebens in Ladenburg“ sowie eine Bürgerinformationsbroschüre. Die Betreuungssätze für Römernest und Haus des Kindes steigen auf Beschluss des Gemeinderats um fünf Prozent ab September 2011.

Von Sabine Prothmann

Die farbige Bürgerinformationsbroschüre wird in den nächsten Tagen flächendeckend in die Ladenburger Briefkästen verteilt werde. Die Broschüre ist durch Ladenburger Unternehmen werbegetragen und so für Stadt und Bürger kostenfrei.

Die neue Bürgerinformationsbroschüre. Quelle: Stadt Ladenburg

Das zweite Schriftstück ist die Broschüre zu den „Spuren jüdischen Lebens in Ladenburg“, die ab sofort auch in Buchform vorliege und die es jetzt im Buchhandel zu laufen gibt.

Und als drittes brachte er den Haushaltsplan für 2011 mit: „Spät, aber aktuell“, erklärte der Bürgermeister. Der Etatentwurf soll am 30. März öffentlich beraten und am 20. April beschlossen werden.

Die Stadt muss jährlich eine örtliche Bedarfsplanung für Kinderbetreuung gemäß dem Kinderbetreuungsgesetz erstellen und fortschreiben, diese muss dann von dem Gemeinderat beschlossen werden.

Aufgrund der vorliegenden und mit der Stadt Ladenburg abgestimmten Anmeldungen kann der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für alle Kinder über drei Jahren erfüllt werden.

Der Bedarf an Ganztagesplätzen für Kinder über drei Jahren sei rückläufig, aber der Bedarf für Kinder unter drei Jahren sei weiterhin steigend.

„Wir müssen hier alles tun, dass das vorhandene Angebot bestehen bleibt“, so Ziegler. Denn der Rechtsanspruch für alle Kinder ab dem 1. Lebensjahr gelte ab dem 1. August 2013. Zur Zeit decke man rund 34 Prozent, den tatsächlichen Bedarf schätzte der Bürgermeister auf 40 bis 45 Prozent.

„Die Kindertagespflege ist uns sehr wichtig“, betonte Rainer Ziegler. Zehn Tagesmütter in Ladenburg betreuen derzeit bis zu 31 Kinder. Dies müsse weiter gefördert werden.

Auch Dr. Meinhard Georg (CDU) erklärte: „Wir freuen uns, dass es viele Tagemütter gibt.“

160 Einheiten (das bedeutet 120 Stunden) benötigten die Tagesmütter für ihre Ausbildung, erklärte Gemeinderätin Ilse Schummer.

Dies ist zeitintensiv und teuer. Und es entlaste den städtischen Haushalt. Im Jahre 2008 wurde der Etat mit 1,2 Millionen und 2010 mit 1,5 Millionen für Kinderbetreuung belastet, so Schummer.

Bürgermeister Ziegler informierte den Gemeinderat, dass künftig anstelle der kinder-eltern-heute e.V. der Verein Postillion e.V. als neue Betriebsträger für die Betreuung von Kleinkindern trete. Man stehe in Verhandlung.

Die Bedarfsplanung für die Kinderbetreuung wurde einstimmig beschlossen.

Als nächster Punkt stand die Erhöhung der Beiträge in der kommunalen Kinderbetreuung auf der Tagesordnung

Ziegler bezeichnete eine Erhöhung um fünf Prozent als sehr moderat. „Wir müssen etwas tun“, so Bürgermeister Ziegler. Die derzeitigen Elternbeiträge lägen weit unter den Empfehlungen des Städte- und Gemeindetages

„Mit Magengrummeln stimmen wir zu“, sagte Ilse Schummer (SPD). Auch Gudrun Ruster (FDP) bedauerte die Notwendigkeit einer Erhöhung, verwies aber auf die hohen Kosten und die im Vergleich bislang niedrigen Beiträge.

Schummer bedauerte, dass der Geschwisterbonus nur bei Unterbringung in der gleichen Einrichtung gelte.

Stadtrat Gerhard Kleinböck bat die Verwaltung festzustellen, wie viele Familien in Ladenburg davon wirklich betroffen seien und meinte, es könne sich nicht um viele Familien handeln. Der Bürgermeister versprach, sich darum zu kümmern.

Bei einer Enthaltung wurde die Erhöhung beschlossen.

Stadträtin Petra Erl bat den Bürgermeister Rainer Ziegler den Gemeinderat bezüglich ihrer Anfrage zu dem Tadelladen vom DRK in Edingen-Neckarhausen aufzuklären.

Der Tafelladen werde vom Deutschen Roten Kreuz zusammen mit Studentengruppen betreut. Und auch Ladenburger Bürger könnten dort an zwei Tagen die Woche einkaufen.

Einige wenige tun es schon, doch noch müsse ein Fahrdienst organisiert werden, so Ziegler.

Es wäre schön, wenn man einen ehrenamtlichen Fahrdienst finden würde, die rechtliche Situation sei schon abgeklärt. Interessierte könnten sich ans Sekretariat im Rathaus wenden.