Mittwoch, 22. November 2017

Bilanz zur Wasserversorgung entspricht den Erwartungen

„Punktlandung per Salto“

Ladenburg, 05. Dezember 2014. (red/ms) Im Gemeinderat wurde die Jahresrechnung f├╝r die st├Ądtische Wasserversorgung vorgestellt. Bei einer Bilanzsumme von gut 1,65 Millionen Euro entsprechen die Resultate mit einer Abweichung von nur 2.000 Euro┬ágenau den Berechnungen┬ádes┬áK├Ąmmerers. Stadtrat Steffen Salinger (SPD) schlug vor, den Wasserpreis in den kommenden Jahren zu erh├Âhen, um der Bev├Âlkerung zu signalisieren, wie wertvoll dieses Gut ist. [Weiterlesen…]

Trinkwasserleitungen werden erneuert

Nagelschmiedgasse bald wieder mit Pflaster

Ladenburg, 29. September2014. (red/ld) Die Nagelschmiedgasse sieht zwischen der M├╝hl- und Kellereigasse schon recht sch├Ąbig aus. Bis zum Dezember wird sich das ├Ąndern: Der Asphalt wird Pflastersteinen weichen. Gleichzeitig werden die Trinkwasserleitungen erneuert und Leerrohre f├╝r eine sp├Ątere Breitbandversorgung gelegt. Allerdings wird die Ma├čnahme teurer. [Weiterlesen…]

Rede von Steffen Salinger (SPD) zum Haushalt 2014

„Wir k├Ânnen den laufenden Betrieb nicht bezahlen“

Ladenburg, 27. M├Ąrz 2014. (red/pm) Einen Rekordhaushalt hatten die Stadtratsfraktionen in der Sitzung am Mittwoch zu verabschieden. Nach zweit├Ągiger Beratungen wurde dieser – trotz einiger Kritik an der H├Âhe des Verwaltungshaushalts verabschiedet. Wir dokumentieren die Haushaltsrede der SPD-Fraktion. [Weiterlesen…]

Laufende Kosten sorgen f├╝r Kritik

Gemeinderat beschlie├čt Rekordhaushalt: 53.325.750 Euro

Ladenburg, 27. M├Ąrz 2014. (red/ld) Im vergangenen Monat wurde der Haushaltsplan 2014 in gleich zwei Gemeinderatsitzungen ├Âffentlich vorberaten. Die Abstimmung erfolgte erst am Mittwoch, dem 26. M├Ąrz. [Weiterlesen…]

Gemeinderat diskutiert ├╝ber unget├Ątigte Ausgaben

„So viele Haushaltsreste wie noch nie“

Ladenburg, 13. M├Ąrz 2014. (red/ld) 1,3 Millionen Euro waren im vergangenen Haushalt nicht ausgegeben worden. Die Haushaltsreste sorgten gestern f├╝r Diskussionen im Gemeinderat. [Weiterlesen…]

Zuverl├Ąssige Arbeit und stabile Preise ├╝berzeugen den Gemeinderat

Vertragsverl├Ąngerung f├╝r Kanalreinigung und Tiefbauarbeiten

Ladenburg, 06. Februar 2014. (red/jsc) Gestern verl├Ąngerte der Gemeinderat die Vertr├Ąge mit der Firma Onyx GmbH (Kanalreinigung) und der Firma Schnell (Tiefbaujahresarbeiten). Beide Seiten seien so zufrieden, dass man sich freute, die Zusammenarbeit weiter aufrecht erhalten zu k├Ânnen. [Weiterlesen…]

Gleiche Preise wie im Vorjahr

Gr├╝nfl├Ąchenpflege bleibt in gleicher Hand

Ladenburg, 06. Februar 2014. (red/jsc) F├╝r die Pflege von Gr├╝nfl├Ąchen im Stadtgebiet sind derzeit drei verschiedene Unternehmen verantwortlich: Die Firma Wolf GbR, die Firma Erda und die Firma Wisag GmbH. Zuletzt wurden die Arbeiten im M├Ąrz 2013 ausgeschrieben, der Gemeinderat hat gestern beschlossen, die Zusammenarbeit mit allen Unternehmen um mindestens ein weiteres Jahr zu verl├Ąngern. [Weiterlesen…]

Stadtr├Ątin Schummer stimmt gegen das "nette Extra"

Stra├čenbeleuchtung in der S├╝dstadt per LED

Ladenburg, 25./26. September 2013. (red/hp) Die Stra├čenbeleuchtung in der S├╝dstadt soll auf LED-Technologie umger├╝stet werden. Das spart CO2 und rentiert sich auch von den Stromkosten auf Dauer. F├╝r die Umr├╝stung waren im Haushaltsplan 110.000 Euro vorgesehen. Nun kommt man billiger davon als erhofft.┬áStadtr├Ątin Ilse Schummer (SPD) nutze das Thema f├╝r eine „Grundsatzrede“

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Deutliche Kritik am Musikfestival

Scheingefecht um Schlachtfeld?

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Schlachtfeld oder hinnehmbarer Schaden aus Stadtmarketing-Gr├╝nden?

 

Ladenburg, 07. Juni 2013. (red/pro) Es h├Ątte eine kurze, wenig spannende Sitzung des Technischen Ausschusses am Mittwoch werden k├Ânnen – den drei Tagesordnungspunkten wurden z├╝gig abgestimmt. Dann kam der Punkt „Verschiedenes“ und f├╝r Ladenburger Verh├Ąltnisse ging es r├╝de zu. Der ramponierte Zustand der Festwiese nach den Konzerten mit Xavier Naidoo und Sean Paul sorgte f├╝r ├ärger. [Weiterlesen…]

Gemeinderat bewilligt Haushalt

Kritische Stimmen zum Ausbau der Sporthalle

Ladenburg, 26. M├Ąrz 2013. (red/sap) Bei drei Gegenstimmen wurde der Ladenburger Haushalt in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Mittwoch beschlossen. B├╝rgermeister Rainer Ziegler bezeichnete den Haushaltsplan 2013 in seiner Etatrede als „wenig aufregend“. Die mittelfristige Finanzplanung mit den Projekten┬á CBG-Sanierung, Ausbau des Bahnhofs und Erweiterung der Lobdengauhalle stand im Mittelpunkt der Haushaltsreden der Fraktionsvorsitzenden.

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Finanzbericht wird dem Gemeinderat vorgelegt

Steffen Salinger: „Wir schwimmen im Geld“

Ladenburg, 22. Dezember 2012. (red/sap) K├Ąmmerer Claus Hessenthaler legte in der vergangenen Gemeinderatssitzung den aktuellen Finanzbericht vor. Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer und auch bei der Einkommensteuer sorgte f├╝r Freude beim Ladenburger Gemeinderat. Kritische Stimmen warnten vor Begehrlichkeiten und mahnten die strukturellen Probleme im Verwaltungshaushalt nicht zu vergessen.

Die Gewerbesteuer-Einnahme von rund 15,4 Millionen Euro bezeichnete Hessenthaler als historisch hoch und sie liege damit um gut neun Millionen h├Âher als urspr├╝nglich kalkuliert. Die Zuf├╝hrung in die R├╝cklage kann somit um neun Millionen erh├Âht werden.

Hessenthaler bef├╝rchtet aber auch, dass durch das Umlageverfahren der Haushalt 2014 wieder „schwierig“ werde. Denn von den Mehreinnahmen bleiben nur 20 Prozent in Ladenburg, ein gro├čer Teil geht durch den Finanzausgleich an den Rhein-Neckar-Kreis.

Und auch die Entwicklung der Einkommensteuer sorgte f├╝r Freude in der Ladenburger Verwaltung, diese liegt um rund 437.500 Euro ├╝ber dem Ansatz.

„Man sieht, der Industrie und den B├╝rgern in Ladenburg geht es gut“, meinte Stadtrat Prof. Dr. Rainer Beedgen (CDU). „Und das Geld werden wir noch gut brauchen k├Ânnen.“

„Wir schwimmen im Geld“, kommentierte Stadtrat Rainer Salinger (SPD) und versah die Aussage mit einem „gro├čen Aber“, „wir haben Probleme, die sich hier nicht abbilden“, der Verwaltungshaushalt sei stark belastet mit laufenden Ausgaben. „Die strukturellen Probleme haben wir noch nicht so gut gel├Âst“. Es sei jetzt die Gelegenheit, im Verwaltungshaushalt f├╝r strukturelle Ver├Ąnderungen zu sorgen und Defizite auszugleichen. Man sollte gut investieren und die Sanierung der Geb├Ąude voran treiben, um die laufenden Ausgaben zu reduzieren, unterstrich Salinger.

Die Gewerbesteuer w├╝rde oft als „launische Diva“ bezeichnet, sagte Gudrun Ruster (FW). Diesmal habe sie es mit Ladenburg gut gemeint. „Wir m├╝ssen daf├╝r sorgen, dass die Industrie bei uns bleibt“. Und trotz des guten Ergebnisses sagte Ruster: „Geschenke haben wir keine zu verteilen.“

„Wir w├╝nschen uns, dass sich die Industrie weiter gut entwickelt“, so Martin Schmollinger (GLL), und zwar in zwei Richtungen, einmal in Bezug auf die Ertragslage, aber auch in Bezug auf die Umweltverttr├Ąglichkeit der Produktion.

„Wir haben mehr Geld als gedacht, aber ich gehe nicht so weit wie Herr Salinger, denn lange werden wir nicht ├╝ber Wasser bleiben“, sagte Dr. Rudolf Lutz (FDP) und erinnerte an die notwendige Sanierung des CBGs.

Diskussion ├╝ber Feuerwehr

Sp├Ąte Jahresrechnung f├╝r das schwierige Jahr 2010

Ladenburg, 21. Juli 2012. (red/sap) In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 18. Juli, legte K├Ąmmerer Claus Hessenthaler die Jahresrechnung mit Rechenschaftsbericht der Stadt Ladenburg f├╝r das Jahr 2010 zur Feststellung dem Gemeinderat vor. Diskussion ├╝ber die Absage der Feuerwehrhaupt├╝bung.

Nach einem gl├Ąnzenden Einnahmejahr 2008 war 2010 ein schwieriges Jahr, so Hessenthaler und erinnerte auch an die Haushaltssperre im April 2010.

Ladenburg musste 2010 rund 5,4 Millionen Euro aus der Allgemeinen R├╝cklage entnehmen und rund 6,6 Millionen an Krediten aufnehmen sowie 6,1 Millionen Euro vom Verm├Âgenshaushalt in den Verwaltungshaushalt zuf├╝hren.

„Ich wei├č, es ist ein sp├Ąter Zeitpunkt f├╝r die Jahresrechnung 2010, aber wir hatten unsere triftigen Gr├╝nde“, sagte B├╝rgermeister Rainer Ziegler und nahm damit die Kritik der Stadtr├Ąte vorweg.

Stadtrat Steffen Salinger (SPD) erinnerte daran, was im Jahr 2010 alles angefangen und realisiert wurde: Der Neubau des Feuerwehrhauses, den Rohbau der Merian-Realschule und die Sanierung der Dalberg- Schule und des Lobdengau-Museums. Und sagte:

Die Verschuldung ist geradezu explodiert.

Und weiter: „Wir von der SPD w├╝nschen uns, dass es so ein Haushaltsjahr nicht mehr gibt.“ Doch die Feuerwehr habe zurecht profitiert, denn sie sei eine Wehr f├╝r die B├╝rger. Salinger bedauerte, dass in diesem Jahr die Haupt├╝bung der Ladenburger Feuerwehr ausgefallen sei.

B├╝rgermeister Ziegler sprang der Wehr zur Seite und betonte, Schutzanz├╝ge seien wichtiger als eine Haupt├╝bung.

Dies nahm Stadrat Dr. Peter Hilger (FW) zum Anlass, zu fragen: „Kostet eine Haupt├╝bung 30.000 Euro?“, und spielte damit auf die Budget-K├╝rzung der Feuerwehr f├╝r 2012 an.┬á Auch die Feuerwehr m├╝sse anfangen zu sparen und sollte nicht beleidigt sein.

Man habe nicht den Haushalt der Feuerwehr, sondern nur den Zuwachs gek├╝rzt, betonte Wolfgang Luppe (FDP).

Es gehe hier nicht um die Feuerwehr, sondern um die Jahresrechnung, sagte B├╝rgermeister Ziegler und beendete sichtlich ungehalten die Diskussion.

Sitzung am 11. Juli 2012

Technischer Ausschuss lehnt Oberlicht auf Bungalow ab

Ladenburg, 15. Juli 2012. (red/sap) Diskussion um die Erweiterung der Wohnfl├Ąche bei einem Bungalow in der Domitianstra├če durch ein Oberlicht im Bereich des Atriums. Bauantrag wird vom Technischen Ausschuss abgelehnt.

Von Sabine Prothmann

Die Antragsteller planen das Atrium ihres eingeschossigen, unterkellerten Wohnhauses mit einem Oberlicht zu ├╝berdachen, um die Wohnfl├Ąche zu erweitern. Das Oberlicht soll eine Grundfl├Ąche von rund 16 Quadratmetern besitzen und etwa 1,30 Meter hoch sein.

Mit der Erweiterung werde die zul├Ąssige Grundfl├Ąchenzahl um 33,50 Kubikmeter, also um knapp 29 Prozent ├╝berschritten, berichte B├╝rgermeister Ziegler. Die Verwaltung halte das Bauvorhaben st├Ądterechtlich f├╝r vertr├Ąglich, da es sich lediglich um einen Verschluss des Daches handle.

Rainer Ziegler berichtete, dass es Beschwerden aus der Nachbarschaft g├Ąbe, doch den Nachbarn gehe es nicht um die ├ťberschreitung der Grundfl├Ąche, sondern um die Erh├Âhung. Diese sollte nach Ansicht der Nachbarschaft tiefer liegen.

Hier gehe es um die optische Wirkung, best├Ątigte auch Gemeinderat Uwe Wagefeld (CDU). In dem Baugebiet sei auf den Flachd├Ąchern nur eine Lichtkuppel zu l├Ąssig. „Warum baut man keine Lichtkuppel, damit das Geb├Ąude nicht so hoch wird?“, wollte auch Dr. Rudolf Lutz (FDP) wissen. Er habe zwar Verst├Ąndnis f├╝r die Anrainer, aber er sehe aus rechtlicher Sicht keine Ablehnungsgr├╝nde, sagte der B├╝rgermeister.

„Wenn ich die Wohnfl├Ąche erweitern will, brauche ich nicht 1,30 Meter aufsetzen“, meinte auch Steffen Salinger (SPD). Dieses Oberlicht k├Ânne man von der Stra├če aus ├╝ber alle D├Ącher hinweg sehen, den 1,30 Meter seien ein halbes Geschoss.

B├╝rgermeister Ziegler gab zu bedenken, der Eigent├╝mer habe das Haus erworben im Glauben, dass er aufstocken k├Ânne, dies habe aber das Regierungspr├Ąsidium abgelehnt. Verst├Ąndnis f├╝r das Bauvorhaben zeigte Christian V├Âgele (CDU): „Ich kann dem Ganzen nur zustimmen.“

Doch bei der Abstimmung konnten sich nur drei der Ausschussmitglieder f├╝r das Vorhaben erw├Ąrmen, sechs stimmten dagegen und einer enthielt sich. Nun muss das Baurrechtsamt den Antrag pr├╝fen.

Technischer Ausschuss diskutierte Bau- und Sanierungsma├čnahmen der Pflasterm├╝hle

F├╝r die einen ein Traum, f├╝r die anderen ein Kostenfaktor

Die Pflasterm├╝hle an der Wallstadter Stra├če. Foto: Ladenburgblog.


Ladenburg, 16. Juni 2012. (red/sap) Die Schreinerei ist aus dem Ostteil der Pflasterm├╝hle gezogen. Nun soll die komplette Pflasterm├╝hle in der Wallstadter Stra├če zuk├╝nftig als Jugend-, Kultur- und Kleinkunstb├╝hne genutzt werden. W├Ąhrend f├╝r die Stadtr├Ątin Ingrid Dreier mit dem Um- und Ausbau der Pflasterm├╝hle ein Traum in Erf├╝llung geht, wollten die anderen Mitglieder des Technischen Ausschusses erst mal wissen, was das alles kostet.

Von Sabine Prothmann

Der Ladenburger Architekt J├╝rgen Borkowski stellte dem TA die geplanten Bau- und Sanierungsma├čnahmen vor.

Es sollen durch leichte Trennw├Ąnde im Erd- und Obergeschoss jeweils drei R├Ąume abgetrennt werden. Dies erm├Âgliche eine flexible Raumgestaltung ohne weitere Investitionen. Der Haupteingang soll verlegt werden und im Obergeschoss soll ein breites Gaubenband zur verbesserten Belichtung von drei R├Ąumen eingebaut werden. Desweiteren soll die Fassade konstruktiv gesichert und renoviert werden.

Hier ist schon lange das Jugendzentrum "Die Kiste" untergebracht. Foto: Ladenburgblog.

Im Zuge der Freilegung wurde im Kellergeschoss das alte Bachbett einschlie├člich des ehemaligen M├╝hlrads wiederentdeckt. Nach erfolgter Instandsetzung sollen B├╝rger und Besucher die Anlage besichtigen k├Ânnen.

Dies sei ein „echter Hingucker“,┬á meinte auch B├╝rgermeister Ziegler.

Der Geb├Ąudekomplex stehe zwar nicht unter Denkmalschutz, aber habe dennoch einen hohen Wert im Hinblick auf die Wirtschaftsgeschichte Ladenburgs.

Bie der Pflasterm├╝hle handelt es sich um 14.000 Kubikmeter umbauten Raum, so der Architekt. Das Geb├Ąude sei statisch okay und die Sanierung k├Ânne und m├╝sse in Stufen erfolgen. Zudem sei der Standard eines Jugendzentrums ein anderer als der eines Wohnhauses.

Nur das Dachgeschoss werde man d├Ąmmen und eine Beheizung ist nur tages- und stundenm├Ą├čig vorgesehen. Die Sanierung werde im Leichtbau erfolgen und die Elekrik k├Ânne „auf Putz“ verlegt werden.

Es sollen Gruppen- und Projektr├Ąume enstehen f├╝r die dynamische Jugendarbeit. Auch der Jugendgemeinderat soll hier seinen eigenen Raum bekommen.

Ein Traum aus meiner Jugend wird Wirklichkeit,

schw├Ąrmte Ingrid Dreier (GLL). Und der Jugendgemeinderat werde hier eine Heimat finden.

Petra Erl (SPD) wollte wissen, ob das als Jugend-, Kultur- und Kleinkunstb├╝hne nur der Jugend vorbehalten sei oder auch f├╝r breite Nutzung gedacht sei. B├╝rgermeister Rainer Ziegler sagte:

Die Pflasterm├╝hle soll ein kulturelles Zentrum werden – generations├╝bergreifend.

„Was ist die Endsumme?“

„Was kostet das?“, wollte Steffen Salinger (SPD) konkret wissen. „Was ist die Endsumme?“, fragte auch Gerhard Seidel (CDU).

Es seien 192.000 Euro F├Ârdermittel vorhanden, 60 Prozent werden dabei vom Land finanziert, informierte der Architekt. Zus├Ątzlich k├Ânnte noch einmal knapp die gleiche Summe durch Haushaltsreste und -posten bereitgestellt werden. Das hei├čt rund 400.000 Euro seien vorhanden.

Die Eigenarbeit von Jugendprojektgruppen, wenige Trennw├Ąnde, Nasszellen und D├Ąmmung w├╝rden die Kosten f├╝r die Bauma├čnahmen geringer halten. Au├čerdem machte der B├╝rgermeister darauf aufmerksam, dass der Umbau schrittweise erfolgen k├Ânne.

Rund eine halbe Million Kosten

Salinger beharrte auf die Nennung einer konkreten Summe und bekam schlie├člich rund 500.000 Euro genannt. Ein Projekt dieser Gr├Â├čenordnung von rund einer halben Million wollte der SPD-Stadtrat nicht ohne den Gemeinderat beschlie├čen.

Schlie├člich einigte man sich einstimmig darauf, den Bauantrag zu genehmigen – um durch eine Zeitverz├Âgerung die F├Ârdermittel nicht zu verlieren -, und auch gleichzeitig der Verwaltung den Auftrag zu erteilen, vor der ersten Auschreibung eines Gewerkes dem Gemeinderat einen konkreten Zeiten- und Kostenplan vorzulegen und dies dort zu beraten.

 

 

 

 

Der Technische Ausschuss tagte am 13. Juni 2012

„Ich bin froh, dass dieser Schandfleck weg ist“

Baustelle in der Luisenstra├če/ Ecke Weinheimerstra├če. Foto: Ladenburgblog.

Ladenburg, 16. Juni 2012. (red/sap) Der Antrag auf ein Mehrfamilienhaus in der Luisenstra├če/Ecke Weinheimer Stra├če wurde beschlossen. Ebenso eine Heizungs- und Bel├╝ftungsanlage f├╝r das Silogeb├Ąude der Firma BK Guilini GmbH. DieNebengeb├Ąude in der Donaustra├če sollen ├╝berpr├╝ft werden. Holzb├Ąnke kommen auf den Spielplatz an der Bleiche.

Im Zuge der Modernisierung und des Food-Upgrades bei der Firma BK Guilini GmbH soll in das bestehende Silogeb├Ąude C15 eine Heizungs- und Bel├╝fungsanlage eingebaut werden, bestehend aus einem Gas-Brennwertkessel mit einer Nenn-W├Ąrmeleistung von 895 kW und einem Blockheizkraftwerk mit einer Nenn-W├Ąrmeleistung von 207 kW.

├ťber die Bel├╝ftungsanlage wird Au├čenluft angesaugt, mittels der in der Heizungsanlage erzweugten W├Ąrme erw├Ąrmt und in die einzelnen Stockwerke des Silogeb├Ąudes verteilt.

Die Heizung ist im 6. Obergeschoss angeordnet; hier befindet sich der W├Ąrmespeicher und die Vorlauf- und R├╝cklaufverteilung des erw├Ąrmten Heizwassers, welches ├╝ber Rohrleitungen in die Erhitzer der einzelnen Stockwerke verteilt wird.

Standortsicherung und Klimaschutz

Die Stadt Ladenburg wird im Rahmen der Durchf├╝hrung des Bundesimmissionsschutzgesetzes zum Bauvorhaben BK Guilini GmbH angeh├Ârt. Das Regierungspr├Ąsidium Karlsruhe und das Baurechtsamt haben die Stadt aufgefordert, zum Bauvorhaben Stellung zu beziehen.

Der ermittelte Schallleistungspegel betr├Ągt 60 dB(A) und liegt somit unter den maximal zul├Ąssigen 70 db (A) f├╝r ein Industriegebiet. Die Festsetzungen des Bebauungsplans werden eingehalten.

Projektleiter Dr. Frank K├╝hn von der BK Guilini GmbH berichtete im TA ├╝ber die Upgrade-Ma├čnahmen seiner Firma. B├╝rgermeister Rainer Ziegler sagte:

Wir begr├╝├čen die Standortsicherung und den Beitrag der BK Guilini GmbH zum Klimaschutz.

Der Technische Ausschuss hatte gegen das Bauvorhaben keine Bedenken.

In zwei Antr├Ągen wurde ├╝ber die Befreiung von den Festsetzungen der Landesbauordung bei der Errichtung von zwei Doppelhaush├Ąlften in der Siemensstra├če beraten, bei der einen Bausachen ging es um einen Fahrradport und bei der anderen um einen Carport.

Gem├Ą├č der Landesbauordnung m├╝ssen die Abstandsfl├Ąchen auf dem Grundst├╝ck selbst liegen. In den vorliegenden Bauvorhaben soll die Abstandsfl├Ąche der Au├čenwand auf einem privaten Fu├čweg sowie teilweise auf zwei angrenzenden Grundst├╝cken liegen. Der Eigent├╝mer der entsprechenden Flurst├╝cke wird eine ├Âffentlich-rechtliche Verpflichtung (Baulast) zur Absicherung der Abstandsfl├Ąchen eingehen.

Beiden Antr├Ągen wurde einstimmig zugestimmt.

Der Schandfleck muss weg

In der Luisenstra├če/ Ecke Weinheimer Stra├če ist die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit acht Wohneinheiten und Stellpl├Ątzen geplant. Ein bereits genehmigtes Bauvorhaben auf diesem Grundst├╝ck wurde nicht vollst├Ąndig realisiert. Die Baugenehmigung ist mittlerweile nicht mehr g├╝ltig. Aus dem Altvorhaben existieren bereits eine nichtvollendete Tiefgarage sowie ein Keller. Das Mehrfamilienhaus soll voll unterkellert werden und besteht aus Erd-, Ober-, Dachgeschoss und Speicher.

Die zus├Ątzliche GRZ wird um 4,7 Prozent, dies entspricht 20 Quadratmeter, ├╝berschritten Die Befreiung von dieser Festsetzung ist aus der Sicht der Verwaltung st├Ądtebaulich vertretbar. Die Zufahrt soll n├Ârdlich erfolgen. So kann ein vorhandener Baum an der Luisenstra├če erhalten werden. Der aktuell vorhandene Weg zum Hebewerk oll durch den Antragsteller ausgebaut und anschlie├čend ├Âffentlich gewidmet werden.

Der im Liegenschaftskataster eingetragene Weg existiert in Wirklichkeit nicht und soll zugunsten des realisierten Weges aufgegeben werden. Insgesamt stehen 15 Stellpl├Ątze zur Verf├╝gung, wobei laut Stellplatzsatzung nur 12 notwendig sind.

Ziegler zeigte sich erfreut, dass hier endlich etwas passiert und meinte:

Es ist eine der schlimmsten Baustellen unserer Stadt.

Und auch Ingrid Dreier (GLL) sah im geplanten Geb├Ąude einen Gewinn und sagte:

Ich bin froh, dass dieser Schandfleck bald weg ist.

Stadtbildpfleger Egon Lackner war von der Gestaltung nicht ├╝berzeugt und kritisierte, dass das geplante Mehrfamilienhaus deutlich h├Âher als die Nachbarbebauung ausfalle und, dass das „zur├╝ckspringende Mauerwerk“, wie urspr├╝nglich geplant, nicht umgesetzt werde.

Steffen Salinger und Pertra Erl (beide SPD) st├Ârten sich an der Gehwegbreite von 1,50 Meter. Dies sei urspr├╝nglich anders verhandelt worden. Vor allem an dieser un├╝bersichtlichen Stelle, sei ein breiterer Gehweg dringend notwendig.

Die beiden SPD-Stadtr├Ąte gaben deshalb auch nicht ihre Zustimmung und Stadtrat Karl Meng enthielt sich. Der Bauantrag wurde angenommen.

M├╝ssen die Nebengeb├Ąude abgerissen werden?

1957 wurde in der Donaustra├če das Wohnhaus und 1959 das Nebengeb├Ąude als Stall genehmigt. Seit mindestens 1983 wurde dieses Nebengeb├Ąude als Garage genutzt. Die Antragsteller erwarben 1992 das bebaute Grundst├╝ck. Auf diesem befanden sich laut Grundbuch das Wohnhaus mit Stall, Garage und Stallanhang.

Nach ├ťberpr├╝fung der baulichen Anlage durch das Baurechtsamt 2011 wurde festgestellt, dass das Nebengeb├Ąude hinter der Garage ohne Genehmigung errichtet worden war. Desweiteren wurde ein Hundezwinger an der ├Âstlichen und eine Gartenlaube an der n├Ârdlichen Grundst├╝cksgrenze errichtet.

Der Erwerb des Grundst├╝cks mit dem damals bereits vorhandenen Nebengeb├Ąude vor 20 Jahren erfolgte in dem Glauben, es w├Ąre genehmigt. Die Verwaltung ist der Ansicht, dass die ben├Âtigten Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans st├Ądtebaulich nicht vertretbar sind. Die ├ťberschreitung der Baugrenze ist zu massiv. Die Lage von Zwinger und die Gartenlaube widersprechen ebenfalls den Festsetzungen des Bebauungsplans.

„Es tut uns weh“, bekannte B├╝rgermeister Rainer Ziegler und kl├Ąrte die Ausschussmitglieder dar├╝ber auf, dass es eventuell zum R├╝ckbau der Geb├Ąude f├╝hren k├Ânnte.

Das Baurechtsamt werde es pr├╝fen und die Verh├Ąltnissm├Ą├čigkeit der Mittel – bis zum Abriss – muss festgestellt werden.

Stadtrat Steffen Salinger (SPD) merkte an, dass in der Donaustra├če mit gr├Â├čter Wahrscheinlichkeit viele Nebengeb├Ąude nicht genehmigt seien:

Wenn ich das sehe, muss ich den Bagger durch die ganze Stra├če schicken.

Der Technische Ausschuss einigte sich darauf, der Verwaltung den Arbeitsauftrag zu erteilen, zun├Ąchst die einzelnen Grundst├╝cke in der Donaustra├če zu ├╝berpr├╝fen. Der Tagesordnungspunkt sollte so lange vertagt werden.

In einem weiteren Bauantrag ist die Errichtung einer Garage in Fertigbauweise in der Eponastra├če beabsichtigt. Diese soll direkt an einen bereits vorhandenen Garagenriegel von neun Garagen angebaut werden. Diese soll unter anderem zur Unterstellung der M├╝lltonnen genutzt werden, da diese f├╝ die Kinder des Kindergartens unzug├Ąnglich sein m├╝ssen.

Die Verwaltung h├Ąlt das Bauvorhaben st├Ądtebaulich vertr├Ąglich, da es eine unmittelbare Fortsetzung des Garagenriegels darstellt. Der TA stimmte dem zu.

Zurzeit stehen am Spielplatz an der Bleiche auf der anderen Seite des Weges drei Holzb├Ąnke und an der Zwingermauer sechs Metallb├Ąnke. Die Lage der B├Ąnke an der Bleiche ist unvorteilhaft, da die Kinder auf dem Spielplatz spielen und die Begleitpersonen auf den B├Ąnken gegen├╝ber sitzen. Radfahrer, die den Radweg dazwischen nutzen, k├Ânnten Kinder gef├Ąhrden.

Die Verwaltung schlug deshalb vor, drei neue, seit dem Gr├╝nprojekt in Ladenburg verwendete Metallb├Ąnke direkt am Spielplatz unter dem Baum und die am Weg in der Bleiche befindlichen Holzb├Ąnke an der Zwingerpromenade aufzustellen. Eine weitere neue Metallbank soll im Bereich des Geheges im Waldpark aufgestellt werden. Bei der Beratung einigte man sich darauf, die drei Holzb├Ąnke direkt am Spielplatz und die Metallb├Ąnke in die Nischen an der Zwingermauer aufzustellen.

Aus dem Gemeinderat

Haushaltsreden und Beschlussfassung zu den Haushaltspl├Ąnen 2012

Ladenburg, 29. M├Ąrz 2012. (red/jt) In der gestrigen Gemeinderatssitzung hielten die Gemeinderatsfraktionen ihre Haushaltsreden. Anschlie├čend wurde ├╝ber die gut 37 Millionen Euro schweren Haushaltspl├Ąne der Stadt Ladenburg abgestimmt.

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Aus dem Gemeinderat

Ehrung f├╝r langj├Ąhrige kommunalpolitische T├Ątigkeit

Ladenburg, 29. M├Ąrz 2012. (red/jt) Bei der Gemeinderatssitzung am 28. M├Ąrz 2012 wurden mehrere Stadtr├Ątinnen und Stadtr├Ąte f├╝r 10 beziehungsweise 25 Jahre kommunalpolitische T├Ątigkeit geehrt. Die Ehrung nahm B├╝rgermeister Rainer Ziegler stellvertretend f├╝r den Gemeindetag Baden-W├╝rttemberg vor.

Solche "Stelen" erhielten die Stadtr├Ątinnen und Stadtr├Ąte f├╝r ihre jahrelange T├Ątigkeit. Bild: Gemeindetag BaW├╝

Laut B├╝rgermeister Ziegler sind in Deutschland mehr als 23 Millionen Menschen ehrenamtlich engagiert. Ihre Motivation sei es gr├Â├čtenteils, an der gesellschaftlichen Gestaltung aktiv teilzunehmen. Dazu z├Ąhlten auch die rund 300.000 ehrenamtlichen Kommunalpolitiker in Deutschland.

Ziegler bezeichnete sie als „demokratische S├Ąulen kommunaler Selbstverwaltung“. Bisher seien f├╝r das Ehrenamt, welches den Charakter einer „Zeitspende“ aufweise, nur Ehrungen nach 20- oder 30-j├Ąhrigem Engagement vorgenommen worden.

Mit der neuen Regelung erfolgen Ehrungen f├╝r jeweils 10, 20, 25, 30 und 40 Jahre. Im Zuge dieser ├änderung komme es auch zur Ehrung bereits verstrichener Jubil├Ąen.

Mit einer sogenannten „Stele“ sowie einer Urkunde wurde Prof. Dr. Rainer Beedgen f├╝r seine 25-j├Ąhrige T├Ątigkeit als Stadtrat geehrt. Er ist bereits seit 1975 mit Unterbrechungen im Gemeinderat vertreten.

Neben Beedgen erhielten auch Karl-Martin Hoffmann, Gudrun Ruster, Steffen Salinger,┬áIlse Schummer und Gerhard Seidel f├╝r 10 Jahre Ehrenamt je eine Stele und eine Urkunde. Ihre Jubil├Ąen fanden bereits 2009 statt. Steffen Salinger hatte bereits 2007 die 10 Jahre voll, da er bereits 1997 in den Gemeinderat nachr├╝ckte.

Die Erste B├╝rgermeisterstellvertreterin Gudrun Ruster ├╝berreichte im Anschluss der Ehrungen noch eine weitere Stele. Ziegler erhielt selbst ebenfalls eine Ehrung des Gemeindetags von Baden-W├╝rttemberg f├╝r zehn Jahre im Amt des B├╝rgermeisters von Ladenburg.

Technischer Ausschuss

Kein Einvernehmen f├╝r die Kinderbetreuungseinrichtung

Das ehemalige AWO-Geb├Ąude in der Wormser Stra├če.

Ladenburg, 22. M├Ąrz 2012. (red/sap) Auf der Tagesordnung des Technischen Ausschusses standen gestern Abend f├╝nf Bauanfragen sowie die Aussichtsplattform im Naturschutzgebiet und die Auftragsvergabe f├╝r die T├╝ren zur Realiserung des zweiten Rettungsweges am Carl-Benz-Gymnasium. Erneute Diskussion um die Kinderbetreuungseinrichtung in der Wormser Stra├če.

Von Sabine Prothmann

Bei der ersten Bauanfrage ging es wieder um das ehemalige AWO-Geb├Ąude in der Wormser Stra├če, in das die Kinderbetreuungseinrichtung Kinder-Laden-Burg einziehen soll. Dieser Bauantrag war in der vergangenen Ausschuss-Sitzung zur├╝ckgestellt worden.

Der Technische Ausschuss hatte der Nutzungs├Ąnderung schon im Dezember 2011 zugestimmt. In der Sitzung am 29. Februar 2012 wurde das Bauvorhaben erneut behandelt, der vorgelegten Planung konnte jedoch nicht entsprochen werden. Die gew├╝nschten ├änderungen wurde nun in die vorgelegte Planung einbezogen. Die Ausschussmitglieder mussten jetzt ├╝ber den Umbau des Geb├Ąudes entscheiden.

Zur Ausgangslage: Der Antragsteller plant, in einem bestehenden Wohn- und Gesch├Ąftshaus in den B├╝ror├Ąumen des Erdgeschosses eine Knderbetreuungseinrichtung f├╝r Kleinkinder (2 bis 3 Jahre, maximal 12 Kinder) einzurichten. Die Nutzfl├Ąche betr├Ągt rund 130 Quadratmeter. Die notwendigen Sozial- und Sanit├Ąrr├Ąume sind vorhanden bzw. werden neu eingerichtet.

Im Obergeschoss soll die Balkont├╝r vergr├Â├čert werden. Ein Teil des Daches des Nebengeb├Ąudes soll r├╝ckgebaut werden. Im Dachgeschoss sollen zwei Schleppgauben verbunden und zu einer ├╝berdachen Terrasse erweitert werden. Auf der Stra├čenseite sollen zwei Dachfl├Ąchenfenster als bauliche Rettungswege aus dem Dachgeschoss dienen. Auf der Hofseite sollen weitere Dachfl├Ąchenfenster sowie eine Loggia im zweiten Dachgeschoss eingebaut werden.

Das Treppenhaus soll getrennt werden. Der Zugang zur Kinderbetreuungseinrichtung im Erdgeschoss wird ├╝ber die Wormser Stra├če erfolgen. Der Zugang zum Treppenhaus zu den anderen Etage erfolgt ├╝ber den Hof.

Gem├Ą├č der „Stadtbildsatzung f├╝r die Umgebung der Altstadt“ sind charakteristische Dachaufbauten zu erhalten. Dies wurde durch die vorliegende Planung erreicht.

Die vorliegende Planung ist mit der Verwaltung und dem Stadtbildpfleger abgesprochen.

Die Mitglieder des Technischen Ausschusses zeigten sich einverstanden mit den Umbauma├čnahmen im Dachgeschoss, aber die r├╝ckw├Ąrtige Bebauung, vor allem die Teil├╝berdachung des Hofes, stie├č auf viele kritische Stimmen

Die Bezeichnung ÔÇ×DachterrasseÔÇť sei nur durch „Teil├╝berdachung“ ausgetauscht worden, meinte Dr. Rudolf Lutz (FDP). Einer solchen werde er seine Zustimmung verweigern. Zudem sei weiterhin mit einer Dachterrasse zu rechnen, was von den Nachbarn abgelehnt w├╝rde.

„├ťber die Zukunft habe ich heute nicht zu befinden“, erkl├Ąrte B├╝rgermeister Rainer Ziegler. Auch wenn durch eine Email an die Stadtverwaltung das Vorhaben eine Terrrasse zu errichten, schon angek├╝ndigt worden sei, stehe diese Absicht am heutigen Tage nicht im Raum.

Stadtrat Dr. Peter Hilger (FW) kommentierte:

Sehe ich das richtig, wir stimmen ├╝ber eine ganze Salami ab, auch wenn es heute nur um eine Scheibe geht?

Auch Uwe Wagenfeld (CDU) und Steffen Salinger (SPD) lehnten die Zustimmung ab.

Eine Teil├╝berdachung g├Ąbe es schon, ebenfalls sei die Betonmauer schon vorhanden, „deshalb sehe ich keine Ver├Ąnderung f├╝r den Nachbarn“, erkl├Ąrte Ingrid Dreier (GLL), und demnach keinen Grund f├╝r eine Ablehnung.

Ziegler wies darauf hin, „versagen wir das Einvernehmen, wird das Baurechtsamt dies ersetzen.“

Der Verwaltungsvorschlag, dem vorliegenden Bauantrag zuzustimmen, folgten nur der B├╝rgermeister und Ingrid Dreier – damit ist das Baurechtsamt gefragt.

Die ├╝brigen Mitglieder des Technischen Ausschusses versagten das Einvernehmen zum r├╝ckw├Ąrtigen Bereich, was die ├ťberdachung und den R├╝ckbau betrifft, stimmten aber dem Umbau des Dachgeschosses zu.

Ein „Hoffnungsschimmer“ f├╝r den Verein

Im n├Ąchsten Tagesordnungspunkt ging es um die Einrichtung einer Versammlungsst├Ątte in den Gesch├Ąftsr├Ąumen eines Wohn- und Gesch├Ąftshauses in der Hauptstra├če. Es handle sich dabei um den t├╝rkisch-islamischen Kulturverein, erkl├Ąrte B├╝rgermeister Ziegler.

Der Verein war bislang im alten Feuerwehrhaus untergebracht und habe ├╝ber einen langen Zeitraum intensiv nach neuen R├Ąumlichkeiten gesucht. Die Versammlungsst├Ątte sei auf f├╝nf bis zehn Personen begrenzt und die R├Ąumlichkeit in der Hauptstra├če k├Ânne nur eine vor├╝bergehende L├Âsung sein, so Ziegler.

Dies sei ein „Hoffnungsschimmer“ f├╝r den Verein, so Ingrid Dreier (GLL).

Die ├ľrtlichkeit, direkt am Eingang der Altsstadt, bezeichnete Steffen Salinger (SPD) als ungeignet, zudem sei es schwierig, dieses Thema in einer ├Âffentlichen Sitzung zu diskutieren, da k├Ânne man leicht falsch verstanden werden. B├╝rgermeister Ziegler sagte:

Es ist nicht die beste L├Âsung, aber eine L├Âsung, die dem Verein f├╝r eine gewisse Zeit Heimat bietet, ansonsten kann der Verein nicht mehr existieren.

Bei zwei Gegenstimmen (G├╝nter Bl├Ą├č, Steffen Salinger) wurde der Nutzungs├Ąnderung zugestimmt.

Milchviehstall in Neubotzheim

Im n├Ąchsten Bauantrag ist die Errichtung eines Milchviehstalls f├╝r 165 Tiere in Neubotzheim. Das Geb├Ąude soll freistehend neben der bereits vorhandenen Biogasanlage errichtet werden. Die anfallende G├╝lle soll in die geplante Vorgrube und im Anschluss in die bestehende Biogasanlage eingeleitet werden. Hierbei handle es sich um den Hof der Familie Maas. Dies sei eine Zukunftsinvestition und auch die beiden S├Âhne seien im landwirtschaftlichen Betrieb. B├╝rgermeister Ziegler:

Wir begr├╝├čen dieses Bauvorhaben.

Das Bauvorhaben ist mit dem Amt f├╝r Landwirtschaft und Naturschutz abgestimmt. Ohne Gegenstimmen stimmte der Technische Ausschuss diesem Bauvorhaben zu.

Befreiung bevor Bebauungsplan in Kraft tritt

In einem Kenntnisgabeverfahren planen die Antragsteller die Errichtung eines Doppelhauses, eines Carports sowie eines Fahrradunterstandes. Das Geb├Ąude soll voll unterkellert werden. Das um 46 Grad geneigte Satteldach soll auf der Nordseite im ersten Dachgeschoss mit einer Schleppgaube und im zweiten Dachgeschoss mit zwei Dachfl├Ąchenfenstern elichtet werden. Auf der Sseite des Geb├Ąudes soll im ersten Dachgeschoss eine Terrasse eingebaut werden.

Das Bauvorhaben liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Zehntstra├če“, im Geltungsbereich Altstadtsatzung, im Grabungsschutzgebiet sowie in der Gesamtanlage Ladenburg.

Es wurde ein Antrag auf Befreiung von den bauordnungsrechtlichen Festsetzungen des Bebauungsplans f├╝r den mit einem Gr├╝ndach bedeckten Carport beantragt. Die Ausf├╝hrung als Flachdach – anstelle eines im Bebauungsplan vorgesehenen geneigten Daches – vermeidet sowohl die Sichteinschr├Ąnkung auf die Giebelfassade der Zehntscheuer als Dach auf die S├╝dfassade des geplanten Doppelhauses.

Stadtrat Lutz (FDP) kritisierte, dass man schon eine Befreiung verabschieden sollte, bevor der Bebauungsplan ├╝berhaupt in Kraft trete.

Der Technische Ausschuss stimmte dem Antrag einstimmig zu.

Im n├Ąchsten Bauantrag ist die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit Garagen in der Zehentstra├če geplant. Es sollen sieben Wohnungen mit insgesamt rund 820 Quadratmetern Wohnfl├Ąche entstehen. Das Geb├Ąude wird mit einem Satteldach bedeckt. Insgesamt belichten sechs Gauben das Dachgeschoss. Sieben Garagen werden im Erdgeschos untergebracht, die restlichen f├╝nf Stellpl├Ątze entstehen auf dem Hof. Ein Kinderspielplatz ist f├╝r die n├Ârdliche Grundst├╝cksseite vorgesehen.

Das Bauvorhaben liegt ebenfalls im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Zehntstra├če“, im Geltungsbereich Altstadtsatzung sowie im Grabungsschutzgebiet. Die jeweiligen Festsetzungen werden eingehalten.

Das Vorhaben ist mit dem Stadtbildpfleger, der Denkmalschutzbeh├Ârde und der Stadtverwaltung abgesprochen, alle Anregungen wurden ber├╝cksichtigt. Die notwendigen Stellpl├Ątze werden nachgewiesen.

Das Bauvorhaben enstpreche in vollem Umfang den Vorgaben und Vorstellungen der Verwaltung und des Stadtbildpflegers, „wir haben eine optimale L├Âsung gefunden“, erkl├Ąrte B├╝rgermeister Ziegler. Das Geb├Ąude von 2012 f├╝ge sich wunderbar in die Altstadt ein.

Auch Uwe Wagenfeld (CDU) lobte das Ergebnis, das „nach langem hin und her“ f├╝r das Mehrfamilienhaus gefunden wurde.

Der Technische Ausschuss stimmte dem Vorhaben einstimmig zu. Die Details, wie Balkon, Mauern, Farben etc., m├╝ssen noch abgestimmt werden.

Mit der Ma├čnahme, eine Aussichsplattform im Naturschutzgebiet zu errichten, war der Technische Ausschuss einverstanden.┬á Erfreulicherweise koste dass die Stadt kein Geld, da die Plattform vom der Werkstatt des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg gebaut w├╝rde, so Ziegler.

Au├čer Bauhofleistungen haben wir keine Kosten.

Als letzter Punkt stand die Auftragsvergabe f├╝r die T├╝ren zu Errichtung eines zweiten baulichen Rettungswegs am Carl-Benz-Gymnasium.

Den Zuschlag erhielt die Firma Heinen Innenausbau aus Ilsfeld. Mit rund 26.000 Euro legte sie das g├╝nstigste Angebot vor. Der Technische Ausschuss stimmte dem einstimmig zu.

Aus dem Gemeinderat: Haushaltsberatung

Streichungen bei Feuerwehr und Musikschule

Die Feuerwehr muss Zuschussk├╝rzungen hinnehmen - damit gibt es auch weniger Gelder f├╝r die Jugendfeuerwehr. Archivbild: ├ťbung der Jugend am Neckar

 

Ladenburg, 20. M├Ąrz 2012. (red/sap) Die Haushaltsberatungen in der Sitzung des Ladenburger Gemeinderates zogen sich bis in die sp├Ąten Abendstunden, vor allem Stadtrat Steffen Salinger hatte den Haushaltsplan 2012 akribisch gelesen und fragte immer wieder kritisch nach. Bei der Gemeinderatssitzung waren diesmal auch vier Mitglieder des Ladenburger Jugendgemeinerates dabei.

Von Sabine Prothmann

Bei der Haushaltsberatung standen zwei Positionen im Kreuzfeuer der Diskussion: Der Zuschussbedarf der Freiwilligen Feuerwehr und der Etat der St├Ądtischen Musikschule.

Ohne Frage sei die Wehr wichtig f├╝r die Stadt und sicherlich sei der Anstieg des Zuschussbedarfs um 60.000 Euro auf jetzt 262.000 Euro gut begr├╝ndet, und es zweifle auch nicht an der Notwendigkeit der Ausgaben, dennoch halte er eine Budgetierung f├╝r richtig, erkl├Ąrte Steffen Salinger (SPD) bei der Haushaltsberatung.

ÔÇ×Ich ziehe mir diesen Schuh nicht anÔÇť

ÔÇ×Ich ziehe mir diesen Schuh nicht anÔÇť, so B├╝rgermeister Ziegler. Hier gehe es um Schutzkleidung und Fortbildung der Wehr, also um Sicherheit. Er sei nur f├╝r Budgetierung, ÔÇ×wo es sinnvoll istÔÇť.

ÔÇ×Die Frage ist, kommt ihr auch mit 240.000 anstatt 262.000 Euro aus?ÔÇť, fragte Prof. Dr. Rainer Beedgen (CDU) den Kommandanten der Ladenburger Wehr, Harald Lange.

ÔÇ×Die Kosten steigen jedes JahrÔÇť, kritisierte auch Wolfgang Luppe (FDP).

Fr├╝her lag der Zuschussbedarf bei rund 150.000 Euro, erinnerte Ilse Schummer (SPD), dann kam ein riesiger Sprung, ÔÇ×kann man in der Zukunft mit weniger rechnen?ÔÇť

Lange erkl├Ąrte den Anstieg des Zuschussbedarfs mit den hohen Wartungskosten f├╝r die neuen Ger├Ąte, den Austausch von Schutzkleidung oder auch die Fahrschulung f├╝r die F├╝hrerscheinklasse 2.

Aber nat├╝rlich auch aus den Aus- und Fortbildungsma├čnahmen f├╝r die 35 Jugendlichen, denn ÔÇ×die junge Mannschaft tritt in die aktive Wehr ├╝berÔÇť, so Lange.

Dr. Peter Hilger (FW) schlug eine Auflistung von allem, was gebraucht w├╝rde, vor.

ÔÇ×Verschonen sie uns vor diesem b├╝rokratischen Aufwand.ÔÇť

ÔÇ×Verschonen sie uns vor diesem b├╝rokratischen AufwandÔÇť, entgegnete Ziegler merklich genervt.

Und Jugendgemeinderat Julian Albrecht emp├Ârte sich:

Ich halte diese Diskussion f├╝r eine Gemeinheit.

Er habe Schulkameraden, die bei der Freiwilligen Feuerwehr dabei seien und hier gehe es um Sicherheit. Das Lobdengaumuseum bekomme 80.000 Euro mehr, das hie├če ÔÇ×wir investieren mehr in alte R├Âmer.ÔÇť

Ziegler erkl├Ąrte, nach drei Jahren Vakanz habe man nun wieder einen Leiter f├╝r das wichtige Ladenburger Museum eingestellt. Zudem musste in eine TV-├ťberwachung investiert werden.

Dennoch stimmte der Ladenburger Gemeinderat mit einer knappen Mehrheit von neun zu acht Stimmen f├╝r eine Budgetierung des Zuschussbedarfs der Freiwilligen Feuerwehr auf 230.000 Euro.

„Das Budget ger├Ąt au├čer Kontrolle“

Wenig Verst├Ąndnis zeigte der Gemeinderat auch f├╝r den gestiegenen Etat der St├Ądtischen Musikschule von 215.000 auf 262.000 Euro.

Das Budget gerate aus Kontrolle, so Luppe (FDP). ÔÇ×Sind wir irgendwann bei 560.000 und ein Jahr sp├Ąter bei 598.000 Euro?ÔÇť Dann stellte er fest:

ÔÇ×Diese Steigerung trage ich nicht mit!ÔÇť

Die K├Ąmmereimitarbeiterin Claudia Schmitt erkl├Ąrte die Kostenerh├Âhung durch eine Steigerung beim Einzelunterricht und 18 zus├Ątzliche Wochenstunden ÔÇô das seine eine halbe Stelle. Zudem mache die auf 2,5 Prozent gesch├Ątzte Tariferh├Âhung allein 30.000 Euro aus.

Eine Geb├╝hrensteigerung hielt B├╝rgermeister Ziegler f├╝r ausgeschlossen. ÔÇ×Dann brechen uns die Sch├╝ler wegÔÇť. Fr├╝her ÔÇ×hatten wir knapp 800, jetzt sind es noch rund 670 Musiksch├╝lerÔÇť und damit nehme man nat├╝rlich auch weniger Entgelte ein, so Ziegler.

Die Entwicklung an der Musikschule widerspreche dem Gemeinderatsbeschluss den Einzelunterricht zu reduzieren, sagte Ilse Schummer (SPD).

Ihr Antrag, den Zuschuss auf 230.000 Euro zu reduzieren, wurde bei f├╝nf Gegenstimmen und einer Enthaltung vom Gemeinderat verabschiedet.

Dach der Merian-Realschule soll durch Photovoltaik-Genossenschaft genutzt werden


Guten Tag!

Ladenburg, 26. Oktober 2011. (red) Das Dach der Merian-Schule wird k├╝nftig durch eine Genossenschaft genutzt, die dort eine Photovoltaik-Anlage betreiben wird. Anteile k├Ânnen zwischen 1.000 und 5.000 Euro erworben werden. Das Projekt soll auch lehrbegleitend in der Merian-Schule behandelt werden.

Von Hardy Prothmann

Betreiber der Anlage wird die Heidelberger Energiegenossenschaft sein, die schon eine Reihe solcher Projekte umgesetzt wird.

Die Fraktionen stimmten f├╝r das Projekt – aktiv am Projekt sind die Stadtr├Ąte Fritz L├╝ns (FW) und Alexander Spangenberg (GLL), die zusammen mit G├Âtz Speyerer in der Verwaltung das Thema vorangetrieben hatten.

Die CDU begr├╝├čte die Kompetenz der Projektleiter, betonte aber, das keine Kosten bei der Stadt bleiben d├╝rften und Ladenburger bevorzugt werden sollten.

FDP-Stadtrat Wolfgang Luppe wollte wissen, „ob man hier deutsche Hersteller bevorzuge oder chinesische Anbieter zum Zug k├Ąmen.“ Projektleiter Felix Sch├Ąfer kl├Ąrte den Stadtrat dar├╝ber auf, dass elemente eines kanadischen Herstellers verwendet w├╝rden, der wie fast alle in China produzieren lasse.

Die Stadt Ladenburg wird auf Antrag von Stadtrat Steffen Salinger (SPD) ebenfalls Genosse. Die Investitionssumme wird etwa 100.000 Euro umfassen, somit ergeben sich rund 100 Genossenschaftsanteile.

Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, entsprechende Vertr├Ąge auszuarbeiten.

Interessenten k├Ânnen sich an diese Personen wenden:

Fritz L├╝ns
Telefon 06203/14642
f.luens@t-online.de

Alexander Spangenberg
Telefon
06203/402766
alexander.spangenberg@gmx.net