Dienstag, 21. November 2017

Schlie├čung des st├Ądtischen Freibades

Freibadsaison schon vorbei

Bereits am Sonntag wird das Freibad geschlossen.

Bereits am Sonntag wird das Freibad geschlossen.

Ladeburg, 10. September 2014. (red/pm) Aufgrund der k├╝hlen und regnerischen Wetterprognose f├╝r die n├Ąchste Zeit, insbesondere die Zeit nach dem Altstadtfest, teilt B├╝rgermeister Rainer Ziegler mit, dass das Freibad Ladenburg noch bis einschlie├člich Sonntag, den 14. September ge├Âffnet ist. Anschlie├čend endet die Badesaison. Die Stadtverwaltung dankt allen Badeg├Ąsten f├╝r ihre treuen Besuche.

Am 04. September

Ferien mit dem B├╝rgermeister

Ladenburg, 28. August 2014. (red/pm) Im Rahmen des Ferienprogramms l├Ądt B├╝rgermeister Ziegler am Donnerstag, den 04. September, von 16:00 – 18:00 Uhr, alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 08 bis 14 Jahren in das Rathaus ein. [Weiterlesen…]

Gemeinderat stimmt Anschaffung von zwei Kleintraktoren zu

Neue Fahrzeuge f├╝r Friedhof und Bauhof

Ladenburg, 29. Mai 2014. (red/csk) Ladenburg erh├Ąlt zwei neue Fahrzeuge. Bestimmt sind die Kleintraktoren f├╝r den Einsatz auf dem Friedhof beziehungsweise f├╝r den Bauhof. Bereits 2012 war die Entscheidung gefallen, die derzeit eingesetzten Fahrzeuge zu ersetzen. Entsprechende Mittel wurden zwischenzeitlich in den Haushalt eingestellt. Die Anschaffungskosten f├╝r die zwei Fahrzeuge belaufen sich auf ingesamt 87.792,30 Euro. Geliefert werden sie von der Firma Seitz Landmaschinen aus Lindenfels.

Verschmutzung durch Vogelkot ist gesundheitsgef├Ąhrdend

Keine Wasserv├Âgel f├╝ttern

Ladenburg, 08. April 2014. (red/pm) Angesichts der stetig anwachsenden Population der Wasserv├Âgel in Ladenburg weist die Stadtverwaltung noch einmal ausdr├╝cklich auf das in der st├Ądtischen Polizeiverordnung enthaltene Verbot des F├╝tterns von Wasserv├Âgeln hin. [Weiterlesen…]

Kommen Bedarfsampel und Tempo-30-Bereich?

Schulwegsicherung f├╝r Carl-Benz-Gymnasiasten

Ladenburg, 27. M├Ąrz 2014. (red/ld) Wenn die Sch├╝ler des Carl-Benz-Gymnasiums nach den Pfingstferien f├╝r die Sanierung ihres Schulgeb├Ąudes in die alte Martinsschule umziehen, sollen sie einen sicheren Schulweg haben. Daf├╝r plant die Stadt verschiedene Ma├čnahmen. Es fehlt nur noch die Zustimmung des Regierungspr├Ąsidiums. [Weiterlesen…]

Ladenburg tritt Anfang Dezember ├╝ber:

Wechsel der Stadt auf SEPA-Zahlungsverkehr

Ladenburg, 05. November 2013. (red/pm) In wenigen Monaten, zum 01. Februar 2014, ├Ąndert sich die Abwicklung des inl├Ąndischen Zahlungsverkehrs. Die Stadt Ladenburg stellt ihren Zahlungsverkehr bereits Anfang Dezember auf das SEPA-Zahlungsverfahren um. [Weiterlesen…]

B├╝rgersprechstunde am 17. Oktober

B├╝rgermeister Rainer Ziegler im Dialog

Ladenburg, 08. Oktober 2013. (red/pm) Die n├Ąchste B├╝rgersprechstunde mit dem B├╝rgermeister Rainer Ziegler findet am Donnerstag, den 17. Oktober in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr im B├╝ro von B├╝rgermeister Rainer Ziegler statt. [Weiterlesen…]

Da darf Besuch aus Afrika nicht fehlen

Altstadtfest: Ein Event mit Tradition

Ladenburg, 05. September 2013. (red/pm) Ladenburg feiert am Samstag, 14. September, das ÔÇ×40 Jahre Ladenburger AltstadtfestÔÇť ÔÇô l├Ąngst ein Event mit Tradition. Aus diesem Anlass und dem 30-j├Ąhrigen Bestehen der Partnerschaft zwischen dem afrikanischen Garango und Ladenburg, bekommt die Stadt Besuch aus der Partnerregion. Hier das Programm:

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Stadtverwaltung will Weihnachtsmarkt f├╝r Zukunft sichern

Adventszeit ohne Weihnachtsmarkt nicht denkbar

Ladenburg, 21. Juni 2013. (red/pm) Der Bund der Selbstst├Ąndigen kann den Weihnachtsmarkt nicht weiter planen und durchf├╝hren, dennoch wird es den Weihnachtsmarkt weiterhin geben. Die Stadtverwaltung sucht Alternativen, um die Durchf├╝hrung┬áeines Weihnachtsmarktes auch f├╝r die Zukunft zu sichern. [Weiterlesen…]

Karten im Rathaus erh├Ąltlich

Verkauf von Familienkarten f├╝r Freibad beginnt

Ladenburg, 20. Juni 2013. (red/pm) Ab Montag, dem 24. Juni, beginnt der Verkauf der Familienkarten f├╝r das Ladenburger Freibad. Die Karte kostet 80 Euro f├╝r zwei Erwachsene mit Kindern und 50 Euro f├╝r einen Erwachsenen mit Kindern. [Weiterlesen…]

B├╝rgermeistersprechstunde am 02. Mai

B├╝rgermeister Rainer Ziegler im Dialog

Ladenburg, 25. April 2013. (red/pm) B├╝rgerinnen und B├╝rger und auch Jugendliche haben kleine oder gro├če Anliegen an die Stadtverwaltung ÔÇô daf├╝r stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus gerne zur Verf├╝gung. Am 02. Mai k├Ânnen B├╝rgerinnen und B├╝rger ihre Fragen dem B├╝rgermeister pers├Ânlich stellen. [Weiterlesen…]

B├╝rger werden gebeten, Funde abzugeben

Rattengift auf Spielpl├Ątzen

Ladenburg, 07. September 2012. (red/pm) Nach Mitteilungen aufmerksamer B├╝rgerinnen und B├╝rger an die Stadtverwaltung hat sich best├Ątigt, dass bisher unbekannte Personen Rattengift auf einem Kinderspielplatz in den Weiherg├Ąrten ausgelegt haben.

Information der Stadt Ladenburg:

„Die Stadtverwaltung hat sofort den betroffenen Bereich ├╝ber den Bauhof absperren und s├Ąubern lassen sowie Anzeige bei der Polizei gegen Unbekannt erstattet. Alle Mitb├╝rgerinnen und Mitb├╝rger werden gebeten, eventuelle weitere Funde eines blauen, pelletf├Ârmigen Granulats beim Stadtbauamt, Herrn Gregor V├Âlker (Tel: 06203 / 70151), oder beim zust├Ąndigen Polizeirevier in Ladenburg zu melden.“

Ehrenamtliche Helfer zur Seniorenbetreuung gesucht

Soziales Engagement zahlt sich aus

Ladenburg, 06. September 2012. (red/pm) Zur St├Ąrkung der neu gegr├╝ndeten Initiative ÔÇ×Seniorinnen und Senioren helfenÔÇť werden dringend ehrenamtliche B├╝rgerinnen und B├╝rger gesucht, die mit freiwilligem Einsatz Kinder, Jugendlichen, Familien, Menschen mit Behinderung, kranken Menschen, Senioren und Bed├╝rftige freie Zeit schenken. ÔÇ×Seniorinnen und Senioren helfenÔÇť hei├čt…

Information der Stadtverwaltung Ladenburg:

„ÔÇŽeine generationengerechte Stadt mitzugestalten, sich einzubringen und nicht darauf zu warten, dass es jemand Anderes tut. Sich zu ├╝berlegen, wo sind meine F├Ąhigkeiten und Talente und wie kann ich sie f├╝r andere einbringen und dadurch meine Stadt mitgestalten.

ÔÇŽIdeen zu haben und Ansatzpunkte zu sehen und bereit sein, selbst etwas daf├╝r zu tun. Menschen aller Generationen im Alltag bei Eink├Ąufen, Beh├Ârdeng├Ąngen, Hausaufgabenhilfen, Fahrdiensten und in vielen anderen F├Ąllen, in denen ein hilfreiche Hand schnell und unb├╝rokratisch ben├Âtigt wird, um zu unterst├╝tzen.

ÔÇŽzum einen Menschen, die sich bisher schon ehrenamtlich engagieren zu unterst├╝tzen, zum anderen sollen durch interessante Projekte Menschen angesprochen werden, die bisher noch nicht ├╝ber ein Engagement nachgedacht haben.

Das Miteinander und F├╝reinander der B├╝rgerinnen und B├╝rger, etwas Sinnvolles f├╝r sich und andere tun ÔÇô ist Bereicherung f├╝r unsere Gemeinschaft! Deshalb ist Ihr Engagement gefragt!

Haben Sie Zeit und Interesse? Dann besuchen Sie doch das n├Ąchste Treffen am Montag, den 10. September 2012, um 19.00 Uhr, Rathaus, 1. OG, Zimmer 105. Die Mitglieder der Initiative ÔÇ×Seniorinnen und Senioren helfenÔÇť freuen sich ├╝ber neue Gesichter.“

Kontakt

Stadtverwaltung Ladenburg
Sekretariat BM Ziegler, Nadine Weth
Hauptstra├če 7, 68526 Ladenburg

Tel.: 06203 / 70101 – Fax: 06203 / 70250

Diskussion zur "unechten Einbahnstra├če"

„Hier prallen Meinungen aufeinander“

Meinugsaustausch im Domhof zur "unechten Einbahnstra├če". Foto: Ladenburgblog.

Ladenburg, 26. Juli 2012. (red/sap) Knapp 90 B├╝rgerinnen und B├╝rger hatten sich gestern im Domhof eingefunden, um mit der Ladenburger Stadtverwaltung ├╝ber die „unechte Einbahnstra├če“ zu diskutieren. Viele Argumente der Gegner und F├╝rsprecher waren verst├Ąndlich, eine L├Âsung sollte und konnte nicht gefunden werden.

Von Sabine Prothmann

Die Verkehrssituation in der Ladenburger Altstadt ist ein hochbrisantes kommunalpolitisches Dauerthema, sagte gestern B├╝rgermeister Rainer Ziegler bei der B├╝rgeranh├Ârung zu der „Unechten Einbahnstra├če“.

Die Ladenburger Verwaltung habe die Gemeinder├Ąte, die Mitglieder des BdS, des Tourismus- und Gastrovereins, die Anwohner der Altsstadt sowie interessierte B├╝rger eingeladen, um deren Meinungen kennen zu lernen:

Hier prallen Meinungen aufeinander.

Am 25. Mai 2011 hatte der Ladenburger Gememeinderat den Beschluss gefasst, f├╝r ein Jahr auf Probe in der Altstadt das Sytem einer „unechten Einbahnstra├če“ einzuf├╝hren.

Das Jahr ist jetzt vorbei und nun sollen die B├╝rger ├╝ber ihre Erfahrungen berichten. „Wir wollen offen sein“, sagte der B├╝rgermeister. Das „F├╝r und Wider“ soll dargestellt und eine Bilanz soll jetzt gezogen werden, wobei, wie Ziegler einr├Ąumte:

Jeder zieht seine eigene, sujektive Bilanz, und das ist nicht wertend zu verstehen.

Objektiv wurden Verkehrsz├Ąhlungen und -erhebungen durchgef├╝hrt.

Ein Jahr auf Probe: Die „unechte Einbahnstra├če“

Die permanente „unechte Einbahnstra├če“ – ein Unwort, wie der B├╝rgermeister betonte – regelt den Verkehr in der Hauptstra├če und in der Kirchenstra├če.

Es gibt ein Einfahrtsverbot in alle Stra├čen der Altstadt von Samstag 14:00 Uhr bis Montag 7:00 Uhr sowie an Feiertagen, mit Ausnahme der Anlieger.

Zudem gibt es ein Einfahrtsverbot und ein „Anlieger frei“ von der Kirchenstra├če in die Neugasse sowie ein Einfahrtshindernis in Form von Pollern am Neckartorplatz und am Schrie├čheimer Tor.

„Unecht“ sei die Einbahnstra├če, da man an manchen Stellen auch in die Gegenrichtung fahren kann, denn anders sei es f├╝r viele Anwohner der Altstadt nicht m├Âglich in ihre Einfahrten zu kommen, erkl├Ąrte Ziegler. An drei Stellen gibt es in der Altstadt Einfahrtsverbote und ansonsten „muss man nur den Verkehrsschildern folgen“.

Eine Verkehrsz├Ąhlung im Mai diesen Jahres hat ergeben, dass an mehren Stellen der Altstadt, am Alten (1995: 1900 KFZ / 2012: 780) und am Neuen Rathaus (1995: 2600 KFZ / 2012: 1467) und an der Tr├Ąnke, der Verkehr deultich abgenommen habe, nur am Kirchenvorplatz (1995: 800 / 2011: 396 / 2012: 552) habe der Verkehr wieder sehr deutlich, und zwar um 37 Prozent innerhalb eines Jahres, zugenommen.

Falschfahrer gab es am Tag der Verkehrserhebung 2012 in der Altstadt 6 bis 8 und in die Neugasse seien 148 KFZ eingefahren, wobei nicht erhoben wurde, ob es sich dabei um Anlieger oder Fahrer, die eine Abk├╝rzung genommen haben, handelte.

Es wurde festgestellt, dass viele Fahrzeuge aus der Altstadt raus ├╝ber die Kirchstra├če und dann ├╝ber die Heidelberger Stra├če in die Trajanstra├če fahren.

Insgesamt, so Ziegler, sind es alles keine dramatischen Zahlen und das Konfliktpotential sei geringer geworden.

„Unser Ziel“, sagte der B├╝rgermeister, “ ist eine lebendige Altstadt, eine floriende Gesch├Ąftswelt und weniger Verkehrsbelastung.“ Und er├Âffnete damit die Diskussion.

„Bei mir ging’s leicht zur├╝ck vom Umsatz“, sagte ein Gesch├Ąftsmann aus der Altstadt. Ob das an der „unechten Einbahnstra├če“ liege, sei nicht klar.

Es gibt Regeln, aber keine Strafen?

„Die Verbote m├╝ssen kontrolliert werden“, sagte ein Einwohner und bem├Ąngelte die fehlende Kontrolle der Verkehrsteilnehmer in der Altstadt durch die Polizei.

„Das muss bestraft werden“, forderte ein Ladenburger.

„Die Regeln sind da, man muss sie nur erwischen“, sagte Ziegler. „Die Ahndung ist ein Problem, aber wir m├╝ssen reagieren auf das Fehlverhalten der Menschen“, best├Ątigte der B├╝rgermeister.

Ein Radarger├Ąt in der Altstadt auf zu stellen, sei fast unm├Âglich, daf├╝r ben├Âtige man eine gerade Strecke von rund 100 Metern, damit bleibe nur die Laserpistole und die sei wiederum personalintensiv.

Es sind eher Anl├╝ger als Anlieger in der Neugasse,

beschwerte sich eine Ladenburgerin.Verkehr und Geschwindigkeit in der Kirchenstra├če h├Ątten eindeutig zugenommen,┬á kritisierte ein Altstadtbewohner. Der innere Ring solle komplett f├╝r den Verkehr gesperrt werden, schlug er vor und erntete daf├╝r Applaus. Viele k├╝rzten ├╝ber die Altstadt ab, fuhren in die Kirchenstra├če rein und ├╝ber die Heidelberger Stra├če wieder raus.

Ein weiterer Anwohner der Kirchenstra├če gab ihm da Recht: „Die „Unechte Einbahnstra├če“ „hat uns nur zus├Ątzliche Belastungen gebracht, das ist kein Zustand, den man lassen kann“. Er hoffe, dass diese Regelung wieder zur├╝ckgenommen werde.

Aber auch die Bef├╝rworter der „Unechten Einbahnstra├če“ kamen zu Wort. Eine Ladenburgerin, die zwar nicht in der Altstadt wohnt, hier aber fast t├Ąglich zu Fu├č unterwegs ist, sprach davon, dass sich der Verkehr vor allem am Marktplatz deutlich entkrampft habe und durch den Wegfall des Gegenverkehrs „kann ich jetzt wenigstens in die L├╝cken springen, wenn ein Auto kommt“.

Eine Bewohnerin der Neugasse stellte fest, dass sowohl der R├╝ckstau als auch die Kreuzungsprobleme durch die Einbahnstra├čenregelung behoben seien, insgesamt sei der Verkehr fl├╝ssiger geworden.

Dies best├Ątigte auch ein anderer Altstadtbewohner, der Verkehr sei entkrampft und nicht so abgebremst: „Ich bin ein Verfechter der Fu├čg├Ąngerzone, der Verkehr sollte raus“. Aber immerhin sei die Situation schon besser geworden und jeder Verkehr, der wegfalle, sei auch schon was.

„Dann haben wir eine ganz ruhige Stadt“

„Ich habe auch gerne Ruhe, aber unsere Existenz steht auf dem Spiel“, sagte ein Ladenbesitzer:

Ein Laden nach dem anderen macht zu, dann haben wir eine ganz ruhige Stadt.

Die Leute wollten gerne eine Fu├čg├Ąngerzone, aber sie kommen dann nicht in die Stadt zum Einkaufen.

„Ich m├Âchte eine lebendige Altstadt, einen bl├╝henden Einzelhandel und eine vertr├Ągliche Verkehrssituation – wo ist die genau richtige L├Âsung?“, fragte B├╝rgermeister Ziegler.

Gutachten h├Ątten festgestellt, dass Fu├čg├Ąngerzone bei einer Gr├Â├če wie Ladenburg nicht funktionieren, erkl├Ąrte Ziegler:

Ich habe Angst, diesen radikalen Schritt zu gehen – und dann haben wir keinen Einzelhandel mehr.

Kritisiert wurde auch die Parksituation in der Altstadt, die Parkpl├Ątze mit Kurzparkzone seien Ma├čnahmen f├╝r die Gesch├Ąftsleute gewesen. F├╝r die Anwohner fehle es vor allem abends und an Wochenenden an Parkpl├Ątzen.

Ziegler appellierte an die Altstadtbewohner, ihre Garagen und den Parkraum auf ihren Grundst├╝cken zu nutzen.

Aus der B├╝rgerschaft kam der Wunsch nach einem autofreien Samstag und auch der Vorschlag, die Einfahrt am Wochenende nicht f├╝r Anlieger, sondern nur f├╝r Anwohner zu erlauben.

Bei seiner n├Ąchsten Sitzung im September wird sich der Ladenburger Gemeinderat sicher nicht leicht tun, f├╝r alle Ladenburger B├╝rger eine gute L├Âsung zu finden. Wenn es die ├╝berhaupt gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Negative Bilanz ums Drachenbootrennen herum

Suff im Schatten des Drachens

Bier, Wein, Schnaps - es wird ordentlich gekippt. Und dass schon im Alter von 14 Jahren. Den Abfall l├Ąsst man zur├╝ck.

 

Ladenburg, 16. Juli 2012. (red) B├╝rgermeister Rainer Ziegler und Revierleiter Frank Hartmannsgruber sahen sich fast gen├Âtigt, heute in einer Pressekonferenz die ├ľffentlichkeit ├╝ber „unsch├Âne Begleiterscheinungen“ des Drachenbootrennens zu informieren. Jugendlicher Suff, Verm├╝llung und ein „katastrophales Parkverhalten“ haben Stadt und Polizei mehr als ver├Ąrgert. Der veranstaltende Verein wurde ausdr├╝cklich gelobt.

Von Hardy Prothmann

B├╝rgermeister Rainer Ziegler und Revierleiter Frank Hartmannsgruber sind alles, nur „nicht am├╝siert“ ├╝ber die Nacht vom Samstag. Mehrere hundert Jugendliche haben sich zum Saufen rund um das Drachenbootfestival getroffen. Sie hinterlie├čen Abfall und Scherben und insgesamt drei im Alter von 14 und 15 Jahre auch die Sinne: Die Kinder wurde bewu├čtlos auf der Stra├če gefunden und musste von der DLRG erstversorgt werden.

Das erf├╝llt uns mit Sorge ÔÇô nicht der sportliche Verlauf und das Event an sich. Wir sind alle miteinander erschrocken ├╝ber die Entwicklung, weil viele, viele Jugendliche volltrunken angetroffen worden sind. Das hat uns bedr├╝ckt. Die letzten zwei bis drei Jahre hat sich das ungut entwickelt, jetzt haben wir hier eine Eskalation.

Zugem├╝llte Grundschule - saufen ohne Sinn und Verstand.

B├╝rgermeister Rainer Ziegler ist bekannt f├╝r seine sonst diplomatische Ausdrucksweise. Seine deutlichen Worte sparen nicht mit Kritik – auch an Eltern. Veranstalter, Stadt und Polizei k├Ânnen die Situation allein nicht bew├Ąltigen. Der ├╝berwiegende Teil der Jugendlichen kam von au├čerhalb.

Unsch├Âne Bilanz

Frank Hartsmannsgruber gibt einen droben ├ťberblick: 8 „provokante“ Urinierer wurden verwarnt, also solche, die gesehen werden wollten oder denen alles egal war. Mehrfach wurden Jugendlichen Zigaretten abgenommen und vor allem Alkohol. Zwei 15-J├Ąhrige, ein 16-J├Ąhriger und ein 17-J├Ąhriger waren „hochprozentig“ unterwegs. Irgendein Dummkopf entz├╝ndete Plastikgeschirr unter ein Bank. Auf der Eisenbahnbr├╝cke wurde einem Mann zwei Mal mit der Faust so heftig ins Gesicht geschlagen, dass ein Schneidezahn abgebrochen ist – der T├Ąter ist bislang unbekannt. L├Ąrmend-randalierende Jugendliche mussten zur Ordnung gerufen werden. Rund 100 Jugendliche hat die Polizei direkt angesprochen – ermahnt und aufgekl├Ąrt. Manche auch direkt die Spuren der Saufexzesse wegr├Ąumen lassen. Frank Hartmannsgruber bilanziert:

In der Vergangenheit habe ich immer wieder den Jugendlichen ein gutes Verhalten attestiert. Hier trifft das Gegenteil zu.

Im Innenhof der Dalberg-Grundschule traf die Polizei auf eine Gruppe von rund 50 Jugendlichen, „die sich mit harten Sachen ordentlich vorgew├Ąrmt haben“. Als die Polizei ankam, rannten viele weg, erst auf „deutliche Anordnungen“ hin, kamen ein paar zur├╝ck und haben aufger├Ąumt. Es gibt also wenigstens noch so viel Bewusstsein, dass das Verhalten nicht „normal“ ist und ├ärger droht.

Dieses Gesamtbild k├Ânnen wir auf Dauer so nicht ertragen.

Als sehr positiv bewerten B├╝rgmeister Ziegler und Revierleiter Hartmannsgruber den Verlauf der eigentlichen Veranstaltung. Aus Neckarhausen gab es keine einzige Beschwerde, die Beachparty lief sehr fr├Âhlich aber durch Security ├╝berwacht auch sehr geregelt ab. Fr├╝hzeitige Gespr├Ąche mit Anwohner auf beiden Seiten des Neckars haben gewirkt. B├╝rgermeister Ziegler sagt:

Wir wollen die Vielfalt haben und wollen die Stadt lebendig haben ÔÇô das ist in unserem Sinne. Das ist ein gute Ausstrahlung nach au├čen. Aber wir m├╝ssen auf die Gesamtvertr├Ąglichkeit achten. Ich bin dankbar, dass die Absprachen mit den 03-ern eingehalten wurden. Was abgestimmt worden ist, wurde so umgesetzt.

„Begleitumst├Ąnde bereiten Sorge“

Man m├╝sse zwischen Veranstaltung an sich und dem Gel├Ąnde au├čerhalb des eigentlichen Veranstaltungsorts trennen. Nicht der sportliche Verlauf und das Event an sich, sondern die „Begleitumst├Ąnde“ erf├╝llten den B├╝rgermeister mit „Sorge“.

Ebenfalls richtig „fuchsig“ zeigt er sich mit dem Parkverhalten der Eventbesucher.

Man stellt sich in die Gr├╝nfl├Ąchen, in die Feuerwehrzufahrten. Das Parkverhalten ist eine Katastrophe. Nur wenige nutzen die gut ausgeschilderten Parkm├Âglichkeiten.

"Unfreiwillig" aufger├Ąumte Reste des jugendlichen Saufens.

Es habe einige Abschleppma├čnahmen gegeben. „Wir machen das nicht gern als Gastgeber. Wir haben aber auch einen Anspruch, dass die G├Ąste sich ordentlich verhalten. Mit diesem Verhalten ├╝berfordert man uns und l├Ąuft Gefahr, diese Veranstaltungen kaputt zu machen.“

Im kommenden Jahr werde konsequent jeder aufgeschrieben, der falsch parkt. „Wir wollen kein Geld einnehmen – sondern wir m├╝ssen darauf achten, dass die Ordnung au├čerhalb der Festivit├Ąten erhalten bleibt.“ Wie frech manche sind, schildert Frank Hartmannsgruber: „Wenn Sie mit einem diskutieren m├╝ssen, der sich vor die Polizeiausfahrt stellt, dann zeigt das ungef├Ąhr, wie verantwortungslos viele unterwegs sind.“

Das Res├╝mee hei├čt also: Tolle Veranstaltung der Drachenbootsportler – aber leider viel ├ärger au├čenrum. Auch der Verein wird sich bei L├Âsungswegen mit einbringen m├╝ssen. Nicht das Event ist der Ausl├Âser f├╝r diese Zust├Ąnde – aber anl├Ą├člich des Events finden diese Zust├Ąnde statt. Die schwierige Aufgabe wird sein, das in den Griff zu bekommen. Der sinnlose Suff wirft sonst einen dunklen Schatten auf das Drachenbootfestival.

 

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Verkauf ab 02. Mai

Familienkarten f├╝r das Ladenburger Freibad

Ladenburg, 26. April 2012. (red/pm) Die Familienkarten f├╝r das Ladenburger Freibad werden ab Mittwoch, dem 2.5.2012 w├Ąhrend den ├ľffnungszeiten des Rathauses, montags von 8-12 Uhr, dienstags bis freitags von 9-12 Uhr und donnerstags von 15-18 Uhr, oder nach telefonischer Vereinbarung (Tel: 06203/70121) Zimmer 110, zum Preis von Euro 110,– (zwei Erwachsene mit Kindern) und Euro 70,– (ein Erwachsener mit Kindern) verkauft.

Die Stadtverwaltung bittet, wir bereits in den Vorjahren, Lichtbilder mitzubringen.

Ausw├Ąrtige Besucher werden gebeten, beim Kauf der Familienkarten einen Nachweis ├╝ber die Anzahl der Familienmitglieder vorzulegen. Die Vermietung der Dauerschlie├čf├Ącher erfolgt mit der Er├Âffnung der Badessaison an der Schwimmbadkasse. Der Er├Âffnungstermin wird noch gesondert bekannt gegeben.

Neue ├ľffnungszeiten ab 01. M├Ąrz 2012

Beate Glowinski arbeitet ab sofort in der Stadtinformation

B├╝rgermeister Rainer Ziegler, Beate Glowinski , Rosemarie Auburger, Brigitte Nerreter und Brigitte Stahl (v.l.n.r.). Foto: ladenburgblog.

Ladenburg, 01. M├Ąrz 2012. (red/sap) Zum 1. M├Ąrz 2012 hat die Ladenburger Stadtinformation mit Beate Glowinski eine neue Mitarbeiterin und neue ├ľffnungszeiten.

Beate Glowinski, eine langj├Ąhrige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung und Ladenburg-Kennerin, wurde von B├╝rgermeister Ziegler und Brigitte Stahl, Stabstelle Stadtmarketing und Kultur, vorgestellt.

Rosalinde G├Ąrtner, die vom Ausbau bis heute, die Stadtinformation begleitet habe, wechselt ab sofort in die ÔÇ×Freizeitphase AltersteilzeitÔÇť, so B├╝rgermeister Rainer Ziegler.

Dadurch konnten zwei Halbtagsstellen geschaffen werden, eine davon erhielt Beate Glowinski, die andere wurde der Stabstelle Stadtmarketing und Kultur bei Brigitte Stahl zugeordnet.

2500 Besucher innerhalb eines halben Jahres

Vom Juli bis Dezember 2011 kamen 2500 Besucher in die Ladenburger Stadtinformation, viele weitere suchten Kontakt ├╝ber Telefon oder Email, sagte der B├╝rgermeister.

Die ├ľffnungszeiten wurden konzentriert, ab dem heutigen 01. M├Ąrz ist die Stadtinformation dienstags bis freitags von 10:00 bis 14:00 Uhr und samstags und sonntags von 11:00 bis 13:00 Uhr ge├Âffnet. ÔÇ×Fr├╝her waren wir zwar am Wochenende st├Ąrker aufgestellt, die Mittagszeiten geben wir aber aufÔÇť, so Ziegler

Die Damen vom Heimatbund werden auch weiterhin, in der Urlaubszeit und am Wochenende, die Stadtinformation unterst├╝tzen. Dies erfolgt jetzt auf Honorarbasis, fr├╝her war das ehrenamtlich.
F├╝r die breite Unterst├╝tzung sowohl in der Stadtinformation als auch im Museum dankte Ziegler dem Heimatbund.

In seinen Urlauben ÔÇ×gehe ich ├╝berall in die StadtinformationÔÇť, erz├Ąhlt Ziegler, um herauszufinden wie diese andernorts aufgestellt sind.

Hier findet man alles Wissenwertes ├╝ber Ladenburg und die Region

In der Stadtinformation finden Besucher alles, was ├╝ber Ladenburg, aber auch ├╝ber die Region wichtig ist: Infomaterial, B├╝cher, Prospekte, Veranstaltungshinweise, einen Stadtplan, Restaurants- und ├ťbernachtungstipps.

Hier k├Ânnen R├Ąder ausgeliehen werden und man bekommt Informationen zu den Stadtrundg├Ąngen, die auch gerne f├╝r Gruppen und Einzelpersonen organisiert werden, ganz spontan geht das aber leider nicht, erkl├Ąren Rosemarie Auburger und Brigitte Nerreter vom Heimatbund.

K├╝rzlich sei sie mal gefragt worden, wo man besser ├╝bernachtet, in Heidelberg oder in Ladenburg, erz├Ąhlt Brigitte Nerreter. Da war ihre Antwort eindeutig: ÔÇ×Nat├╝rlich in Ladenburg, denn hier ist es viel h├╝bscherÔÇť.

Fotostrecke Altstadtfest: Sch├Ânstes Wetter, launige Stimmung, fieses Gewitter


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Bei den ASV-Ringern wurde heftig gefeiert.

Ladenburg, 12. September 2011. (red) Das diesj├Ąhrige Altstadtfest wurde von vielen Fans lange sehnlich erwartet. Ist ja auch klar – die Ladenburger Altstadt ist ein Magnet. Dieses Jahr auch wieder mit F├Ąhnchen geschm├╝ckt. Obwohl sich G├Ąste und Standbetreiber wie Bands sehr zufrieden zeigen, gibt es auch besorgte Stimmen, die meinen, der Besucherandrang nehme ab. Wir zeigen eine gro├če Bilderstrecke mit gut 100 Fotos vom Samstag und Sonntag.

Aktualisiert: Wir haben die Fotostrecke um rund drei Dutzend Bilder erg├Ąnzt.

Von Hardy Prothmann

Wenn man etwas nachfragt, dann gibt es kleine Sorgen bei den Standbetreibern, die schon lange dabei sind: „Wir sind zufrieden, aber es kommen tendenziell weniger G├Ąste“, h├Ârt man h├Ąufig. Aber auch: „Es gab Zeiten, da war das schlimm, da ging nix vor oder zur├╝ck.“

Was also beklagen? Zu voll oder zu wenig voll? Soviel steht fest: Das sonnige und warme Wetter hat dem Altstadtfest am Samstag gut getan. Wenn auch viele unter der Schw├╝le ein wenig st├Âhnten. Schwitzen geh├Ârte dazu.

Mit den vielen Musikstandorten an Marktplatz, Pfarrgarten (Rock at Church), Bischofshof oder Gerberstiege ist das Altstadtfest wirklich besonders. F├╝r jeden Musikgeschmack gibt es ein Live-Angebot. Die ASV-Ringer bieten zudem mit DJ Peter Henninger das beste Partyzelt am Platz.

Das Programm ist so vielf├Ąltig, dass man gar nicht jedes Angebot beschreiben kann – nur soviel: Wer noch nie auf dem Altstadtfest war, hat definitiv was verpasst.

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Rock at Church - Festivalatmosph├Ąre mitten in der Stadt.

Denn es geht nicht einfach nur um Konsum, um Essen und Trinken, um Bratwurst und Bier – beim Altstadtfest wird soviel Vielfalt geboten, dass es definitiv unm├Âglich ist, alles gesehen und erlebt zu haben. Es gibt Fans, die gehen ausschlie├člich in die Gerberstiege, um dort sch├Ânen Jazz zu lauschen, andere auf den Marktplatz, um diesen sch├Ânen Platz und das Treiben zu genie├čen, viele Jugendliche f├╝hlen sich im Pfarrgarten bei guter Rockmusik gut aufgehoben, auch wenn diese sonst eher seltener im Pfarrgarten anzutreffen sind.

Der Flohmarkt ist besonders sch├Ân in den alten Gassen – st├Âren tun allein die kommerziellen H├Ąndler. Warum man die erlaubt, wei├č nur die Stadtverwaltung. Genauso wenig braucht es s├╝damerikanische Folkloregruppen.

In den Gassen gibt es wechselnde Angebote f├╝r Kinder. ├ťberall findet sich in den Caf├ęs oder auf Bierb├Ąnken ein Platz zum Ausruhen. Es gibt nicht viele Feste, die dieses Angebot haben.

Und es scheint, als geh├Ârt ein wechselhaftes Wetter dazu. Das Gewitter am fr├╝hen Sonntagabend sorgte f├╝r einen fr├╝hen Aufbruch der meisten G├Ąste – die echten Altstadtfest-Fans kamen aber schon wieder raus, als es immer noch ein wenig tr├Âpfelte. Denn Altstadtfest ist nur einmal im Jahr und das will man in vollen Z├╝gen auskosten.

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