Sonntag, 19. November 2017

Kommentar zum Streit ĂŒber Musikfestival

Wie wÀre es mit einem Stadtmarketing?

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Wo bleibt endlich ein vernĂŒnftige Stadtmarketing fĂŒr Ladenburg?, fragt sich Chefredakteur Hardy Prothmann. Foto: sap

Ladenburg, 07. Juni 2013. (red/pro) Der Streit um das Musikfestival ist richtig, denn es sind viele Fragen offen. Und bietet Gelegenheit, das eigentliche Thema endlich zu fokussieren: Hat die Stadt ein Stadtmarketing und wenn ja, gibt es auch ein ĂŒberzeugendes Konzept? Und wie sieht die Kosten-Nutzen-Rechnung aus?

Kommentar: Hardy Prothmann

Der BĂŒrgermeister Rainer Ziegler ist also bereit, das Musikfestival aus StadtmarketingsgrĂŒnden „ein StĂŒck weit mitzufinanzieren“. Diese Aussage ist erstaunlich, weil nicht der BĂŒrgermeister Herr des Haushalts ist, sondern der Gemeinderat. Und der ist offensichtlich nicht umfĂ€nglich ĂŒber Kosten und Nutzen der Veranstaltung informiert. Zumindest muss man von außen diesen Eindruck haben. Und selbst, wenn die Einzelausgabe in den Entscheidungsbereich des BĂŒrgermeisters fallen sollte – gilt das auch fĂŒr die Summe aller Ausgaben in diesem Bereich? [Weiterlesen…]

Deutliche Kritik am Musikfestival

Scheingefecht um Schlachtfeld?

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Schlachtfeld oder hinnehmbarer Schaden aus Stadtmarketing-GrĂŒnden?

 

Ladenburg, 07. Juni 2013. (red/pro) Es hĂ€tte eine kurze, wenig spannende Sitzung des Technischen Ausschusses am Mittwoch werden können – den drei Tagesordnungspunkten wurden zĂŒgig abgestimmt. Dann kam der Punkt „Verschiedenes“ und fĂŒr Ladenburger VerhĂ€ltnisse ging es rĂŒde zu. Der ramponierte Zustand der Festwiese nach den Konzerten mit Xavier Naidoo und Sean Paul sorgte fĂŒr Ärger. [Weiterlesen…]

Neue Öffnungszeiten ab 01. MĂ€rz 2012

Beate Glowinski arbeitet ab sofort in der Stadtinformation

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler, Beate Glowinski , Rosemarie Auburger, Brigitte Nerreter und Brigitte Stahl (v.l.n.r.). Foto: ladenburgblog.

Ladenburg, 01. MĂ€rz 2012. (red/sap) Zum 1. MĂ€rz 2012 hat die Ladenburger Stadtinformation mit Beate Glowinski eine neue Mitarbeiterin und neue Öffnungszeiten.

Beate Glowinski, eine langjĂ€hrige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung und Ladenburg-Kennerin, wurde von BĂŒrgermeister Ziegler und Brigitte Stahl, Stabstelle Stadtmarketing und Kultur, vorgestellt.

Rosalinde GĂ€rtner, die vom Ausbau bis heute, die Stadtinformation begleitet habe, wechselt ab sofort in die „Freizeitphase Altersteilzeit“, so BĂŒrgermeister Rainer Ziegler.

Dadurch konnten zwei Halbtagsstellen geschaffen werden, eine davon erhielt Beate Glowinski, die andere wurde der Stabstelle Stadtmarketing und Kultur bei Brigitte Stahl zugeordnet.

2500 Besucher innerhalb eines halben Jahres

Vom Juli bis Dezember 2011 kamen 2500 Besucher in die Ladenburger Stadtinformation, viele weitere suchten Kontakt ĂŒber Telefon oder Email, sagte der BĂŒrgermeister.

Die Öffnungszeiten wurden konzentriert, ab dem heutigen 01. MĂ€rz ist die Stadtinformation dienstags bis freitags von 10:00 bis 14:00 Uhr und samstags und sonntags von 11:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. „FrĂŒher waren wir zwar am Wochenende stĂ€rker aufgestellt, die Mittagszeiten geben wir aber auf“, so Ziegler

Die Damen vom Heimatbund werden auch weiterhin, in der Urlaubszeit und am Wochenende, die Stadtinformation unterstĂŒtzen. Dies erfolgt jetzt auf Honorarbasis, frĂŒher war das ehrenamtlich.
FĂŒr die breite UnterstĂŒtzung sowohl in der Stadtinformation als auch im Museum dankte Ziegler dem Heimatbund.

In seinen Urlauben „gehe ich ĂŒberall in die Stadtinformation“, erzĂ€hlt Ziegler, um herauszufinden wie diese andernorts aufgestellt sind.

Hier findet man alles Wissenwertes ĂŒber Ladenburg und die Region

In der Stadtinformation finden Besucher alles, was ĂŒber Ladenburg, aber auch ĂŒber die Region wichtig ist: Infomaterial, BĂŒcher, Prospekte, Veranstaltungshinweise, einen Stadtplan, Restaurants- und Übernachtungstipps.

Hier können RĂ€der ausgeliehen werden und man bekommt Informationen zu den StadtrundgĂ€ngen, die auch gerne fĂŒr Gruppen und Einzelpersonen organisiert werden, ganz spontan geht das aber leider nicht, erklĂ€ren Rosemarie Auburger und Brigitte Nerreter vom Heimatbund.

KĂŒrzlich sei sie mal gefragt worden, wo man besser ĂŒbernachtet, in Heidelberg oder in Ladenburg, erzĂ€hlt Brigitte Nerreter. Da war ihre Antwort eindeutig: „NatĂŒrlich in Ladenburg, denn hier ist es viel hĂŒbscher“.

Fotostrecke: Lorena Hoffmann ist Miss Ladenburg 2011


Lorena Hoffmann ist Miss Ladenburg 2011.

Guten Tag!

Ladenburg, 02. Juli 2011. (red) Sie sind jung, sie sind hĂŒbsch – aber es kann nur eine geben: Die neue Miss Ladenburg 2011 heißt Lorena Hoffmann. Die 19-jĂ€hrige SchĂŒlerin aus Rheinhausen mit Faible fĂŒrs Theater gewann die Gunst von Jury und rund 150 GĂ€sten und wurde mit klarem Vorsprung unter den neun Kandidatinnen zur 5. Miss Ladenburg gewĂ€hlt.

Von Hardy Prothmann

Bekanntlich gibt es das Ladenburgblog seit Februar 2010 – im vergangenen Jahr haben wir bereits ĂŒber die Miss Ladenburg berichtet. Allerdings wussten wir damals nicht, dass dieser schöne Titel keinerlei weitere Bedeutung hat.

Die sehr sympathische Miss Ladenburg 2010, Jennifer Lehmann, hat mit Lorena Hoffmann eine sehr sympathische Nachfolgerin. Doch außer dem Titel ist mit der Miss Ladenburg keinerlei ReprĂ€sentation verbunden.

Ein Titel ohne Funktion.

Das ist in anderen StÀdten anders. Beispielsweise in Frankenthal (wo ich aufgewachsen bin). Dort gibt es die Miss Strohhut, die zu vielfÀltigen AnlÀssen die Stadt reprÀsentiert. Eine Miss Strohhut lernt in ihrer einjÀhrigen Amtszeit viele Menschen kennen, was sich auch schon förderlich auf die Karriere der jungen Damen ausgewirkt haben soll.

Viel wichtiger aber ist die Rolle der Botschafterin – sympathisch, adrett und lebenslustig soll eine Miss Strohhut sein, um in der Ferne und vor Ort fĂŒr ihre Stadt zu werben und sie stilvoll zu reprĂ€sentieren.

In Ladenburg ist das nicht der Fall – es wĂ€re ein leichtes fĂŒr den BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und die Stadt, sich der neuen Miss Ladenburg 2011 „zu bedienen“. Sie als ReprĂ€sentantin der Stadt zu prĂ€sentieren. Image-Gewinn und Interesse wĂ€ren die vermutlichen Folgen. Kosten wĂŒrde das nichts. Außer guten Willen.

Gute Laune bei der Wahl.

TatsĂ€chlich mĂŒsste man aber wohl ein wenig am Konzept Ă€ndern und sich mit dem privaten Veranstalter Willy Koch arrangieren, der die Wahl ausrichtet. DarĂŒber kann man sicher bis zur nĂ€chsten Wahl reden.

Klar ist: Ladenburg ist nur ein Viertel so groß wie Frankenthal, aber touristisch viel attraktiver. Mit dem Altstadtfest im September oder jetzt in KĂŒrze dem Drachenbootrennen und dem Römerman gibt es aber schon drei wunderbare Gelegenheiten, die Miss Ladenburg aktiv fĂŒr ein positives Image der Stadt zu nutzen. Wie gesagt, vorausgesetzt, man will das. Vorausgesetzt, man betreibt echtes Stadtmarketing.

Nun könnte man sagen: „Naja – die Miss Ladenburg kommt ja aus Rheinhausen.“ Das ist ein Argument. Aber dann mĂŒsste man auch fragen, ob der BĂŒrgermeister Ziegler Ladenburg reprĂ€sentieren kann, denn der ist auch kein Ladenburger.

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Lorena Hoffmann wÀre eine sehr sympathische ReprÀsentantin der Stadt Ladenburg.

In der heutigen Zeit sollte man solch „dörflerische“ Gedanken beiseite schieben und das positive Ganze sehen.

Neues Konzept?

Eine Wahl der Miss Ladenburg könnte bald auch auf dem Marktplatz stattfinden, also in der Stadt, unter der Beteiligung von vielen BĂŒrgern. Vielleicht kombiniert mit Ladenburg tafelt und Ladenburg bewegt.

Menschen interessieren sich am meisten fĂŒr Menschen – fĂŒr hĂŒbsche und sympathische junge Damen allemal. Mal schauen, ob sich hier was zum positiven Ă€ndern kann.

Die Wahl wurde dieses Jahr von Nadja Coviç und Kochs Tochter Kim Stelling weitgehend moderiert – auch das ein Gewinn gegenĂŒber dem Vorjahr, wenn auch die Stimmlagen teils arg schrill waren und die „Interviewtechnik“ deutlich verbessert werden könnte.

Vielleicht sollte man aber ĂŒber eine andere Agentur nachdenken – denn das angebliche „Casting“ vor einer Woche auf dem Marktplatz war keines, weil hier keine Vorauswahl getroffen worden ist und statt der angekĂŒndigten fĂŒnfzehn jungen Damen waren es bei der Wahl nur neun.

Und „gut aussehen“ ist vielleicht auch ein wenig dĂŒrftig als Kriterium – eine Vertreterin der Stadt sollte auch frei sprechen können und sich kommunikativ zeigen.

Ob sich das machen lĂ€sst? Wer weiß.

Die jungen Damen haben sich jedenfalls sehr gut prĂ€sentiert und sicher war es nicht nur fĂŒr die Zuschauer ein Erlebnis.

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„Eine trockene Schaurinne wollen wir nicht haben“

Ladenburg, 04. Mai 2011. (red) Im Rahmen des dritten Sanierungsgebietes „StadteingĂ€nge“ wurde die Arbeitsgemeinschaft der Architekten Medelsky und Borkowski unter anderem mit der Überplanung der Hauptstraße zwischen Marktplatz und Schriesheimer Tor, im Bereich „Olive“ und „Elektro Friedrich“, beauftragt. Besonderes Thema sollte hierbei die Öffnung des Bachbettes sein, die noch im laufenden Programmjahr umgesetzt werden mĂŒsste, da die Förderung aus Sanierungsmitteln in diesem Jahr auslĂ€uft und die bestehende BachĂŒberdeckung in diesem Bereich des „Schriesheimer Viertels“ sich in einem sehr schlechten Zustand befindet, erlĂ€uterte BĂŒrgermeister Rainer Ziegler in der Gemeinderatssitzung vom 20. April 2011.

Von Sabine Prothmann

„Das jĂ€hrliche Flicken ist keine Lösung und mit einem enorm hohen Aufwand verbunden“, so Ziegler. Zudem sei der schlechte Zustand der BachĂŒberdeckung extrem verkehrsgefĂ€hrdend.

Die vorliegende Konzeption sieht vor, das Bachprofil – wo es möglich ist – zu öffnen oder entsprechend dem ursprĂŒnglichen Bestand wiederherzustellen. Die Bereiche, die im Hinblick auf notwendige Überfahrten beziehungsweise ÜbergĂ€nge oder aufgrund sonstiger Nutzungen nicht dauerhaft offen bleiben können, sollen wieder mit Sandsteinplatten oder mit ĂŒberfahrbaren Metallgittern abgedeckt werden. Um das neue Erscheinungsbild weitgehend sicht- und erlebbar zu machen, sollen die bisher auf der Bachseite befindlichen ParkplĂ€tze auf die gegenĂŒberliegende Straßenseite verlagert werden.

Eine mögliche WasserfĂŒhrung im wiederhergestellten Bachprofil sollte zunĂ€chst nicht diskutiert werden, war aber schnell Gegenstand der Debatte im Gemeinderat.

Die Kosten werden laut BĂŒrgermeister auf 60.000 bis 80.000 Euro geschĂ€tzt. Ziegler baut dabei auf öffentliche Fördermittel, die rund 60 Prozent der Kosten decken sollen. Die restliche Summe sei ĂŒber die Mittel, die im Haushalt fĂŒr die neuen Abdeckungen zur VerfĂŒgung stehen, gesichert.

„Dreckloch mit Folgekosten“

Es könne nicht sein, dass man ein „Dreckloch mit entsprechenden Folgekosten“ schaffe, erklĂ€rte Stadtrat Gerhard Kleinböck (SPD) und wĂŒnschte sich eine konkretere Vorlage.

Stadtrat Dr. Peter Hilger (FW) beurteilte den Vorschlag der Verwaltung sehr positiv, die AufhĂŒbschung des Schriesheimer Viertels könne man so mit geringen eigenen Finanzen realisieren. „Diese Lösung hat einen gewissen Charme.“

„Eine trockene Schaurinne wollen wir nicht haben“, betonte Alexander Spangenberg (GLL). Auch wenn das Projekt finanziell interessant sei.

Diese Maßnahme sorge fĂŒr mehr AttraktivitĂ€t des Schriesheimer Viertels, erklĂ€rte Wolfgang Luppe (FDP). Damit greife man auch eine Idee des Stadtmarketings auf.

„Es soll Wasser laufen.“

Auch Luppe wollte die Option, den Bachlauf mit Wasser zu fĂŒllen, das Bachbett „nur trocken zu zeigen, gefĂ€llt mir nicht, es sollte Wasser laufen“.

„Heute geht es hier um einen Grundsatzbeschluss und nicht um die Details“, betonte der BĂŒrgermeister.

„Wir mĂŒssen dieses Jahr mit den Maßnahmen noch beginnen, um die Förderung zu bekommen“, erklĂ€rte Ziegler.

Aber auch StadtrĂ€tin Ilse Schummer unterstrich, hier mĂŒsse man den Bach und nicht nur ein Kiesbett sehen.

„Charme hat das nur mit Wasser“, sagte auch Gudrun Ruster (FW). Zudem gefalle ihr die vorgeschlagene Lösung der Parkplatzsituation, dass man alle ParkplĂ€tze auf einer Straßenseite anordnen wolle, ganz und gar nicht.

Stadtrat Steffen Salinger unterstrich, dass der technischer Aufwand sehr hoch sei .Man mĂŒsse sich ĂŒber die Folgekosten eines kĂŒnstlichen Wasserlaufes klar werden, erklĂ€rte Salinger. Eine vernĂŒnftige Sanierung der Straße und der Fassaden steigere die AttraktivitĂ€t des Viertels erheblich mehr als die alleinige Öffnung des Bachbetts.

Stadtrat Dr. Meinhard Georg gab den schlechten Zustand der BachĂŒberdeckung zu bedenken, „was fĂ€llt am meisten auf, das, was verrottet ist“.

Der Beschlussvorschlag sah vor, den vorliegenden Gestaltungsentwurf zustimmend zur Kenntnis zu nehmen und die Verwaltung zu beauftragen, diesen Entwurf mit den Anwohnern, Hauptstraße 54 bis 58, abzustimmen und ihn danach in modifizierter Form dem Gemeinderat mit einer ausgearbeiteten KostenschĂ€tzung erneut vorzulegen. Auf Vorschlag von Stadtrat Luppe sollte dies noch mit der Option der WasserfĂŒhrung ergĂ€nzt werden.

Bei sechs Enthaltungen und ohne Gegenstimmen wurde der Beschlussvorschlag angenommen.

Besucherandrang am BĂŒrgertag in der Feuerwehr

Guten Tag!

Ladenburg, 29. MĂ€rz 2010. Waren es 700 oder 800 Besucher oder gar 1.000 oder mehr? Die Frage ist schwer zu beantworten. Fest steht: Der BĂŒrgertag am 28. MĂ€rz 2010 war sehr gut besucht – sicher auch, weil die LadenburgerInnen neugierig auf die neue Feuerwehr waren. Viele Familien nutzten das Angebot fĂŒr einen Ausflug.

Halbe Strecke: Blick aus 12 Meter Höhe auf den Hof der Feuerwehr. Die Leiter ist auf 23 Meter ausgelegt, kann aber auch bis zu 30 Metern ausfahren. Bild: ladenburgblog

Von 11:00 Uhr morgens bis zum Nachmittag um 17:00 Uhr war es ein stĂ€ndiges Kommen und Gehen in der Feuerwehr. Die LadenburgerInnen und GĂ€ste von außerhalb nutzten den Sonntag, um sich das neue Feuerwehrhaus genau anzuschauen.

Arbeitskreise prÀsentieren sich.

Auch die ehrenamtlichen Arbeitskreise der Stadt profitierten von dem Besucherandrang: Im Schulungsraum prÀsentierten die Arbeitskreise Berufsfindung, Senioren, Stadtmarketing, Touristik und Umwelt ihre Projekte. Fragen zur Verwaltung beantworteten Angestellte der Stadt.

Auch die Kliba war vor Ort, um ĂŒbers Energiesparen zu informieren – allerdings mit enttĂ€uschendem Zuspruch -auch zum Vortrag am Nachmittag fanden sich nur zwei Interessierte ein.

(von links) Fritz LĂŒns und BĂŒrgermeister Ziegler begrĂŒĂŸen die BĂŒrgerInnen im neuen Feuerwehrhaus. Bild: ladenburgblog

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und Gemeinderat Fritz LĂŒns vom Arbeitskreis Umwelt der „Zukunftswerkstadt“ eröffneten den BĂŒrgertag in der Fahrzeughalle.

Ziegler sagte: „Der BĂŒrgertag ist ideal, um locker miteinander ins GesprĂ€ch zu kommen. Heute hier im neuen Feuerwehrhaus, in dem Sie herzlich eingeladen sind, sich alles anzuschauen und Fragen zu stellen.“ Das taten die BĂŒrger auch – nach der Ansprache war der BĂŒrgermeister stĂ€ndig in GesprĂ€che „verwickelt“. Auch die GemeinderĂ€te stellten sich am „runden Stehtisch“ den BĂŒrgerfragen. Im ersten Stock informierte der Jugendgemeinderat ĂŒber seine Arbeit.

Neue Investoren fĂŒr Fotovoltaik gesucht.

Zusammen mit Gemeinderat Fritz LĂŒns (Freie WĂ€hler) weihte Ziegler aber zunĂ€chst die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Feuerwehr ein, die allerdings schon seit Dezember in Betrieb ist und bereits 7.000 kWh Energie produziert hat. Insgesamt 23 Privatleute haben in die Solaranlage investiert, darunter auch der BĂŒrgermeister. Die 80 kWp-Anlage produziert rund 75.000 kWh im Jahr – damit können umgerechnet 25 Haushalte das ganze Jahr mit Strom versorgt werden.

„Sowohl im Land als auch in Gesamtdeutschland liegen wir im Vergleich mit anderen Kommunen damit im guten Mittelfeld, was die Nutzung regenerativer Energien angeht“, sagte Fritz LĂŒns. Und wichtiger: „Die Anlage spart rund 55 Tonnen CO2 ein.“ Fritz LĂŒns ĂŒberwacht die Anlage vom heimischen Computer aus.

Insgesamt an die 1.000 BĂŒrgerInnen nutzten den BĂŒrgertag im neuen Feuerwehrhaus zur Information. Bild: ladenburgblog

Die GĂ€ste ermunterte der Initiator, selbst in eine solche Anlage zu investieren und sich bei ihm zu melden. Es existiere bereits eine Warteliste, so dass bald eine neue Anlage geplant werden könne. BĂŒrgermeister Ziegler versprach, sich fĂŒr eine weitere stĂ€dtische DachflĂ€chen einzusetzen, die kostenlos fĂŒr den Betriebe solcher Anlagen seien.

Drehleiter macht Spaß.

Viel Spaß hatten die BĂŒrgerInnen und Kinder mit der Drehleiter. Wie auf dem Jahrmarkt bildete sich eine lange Schlange – sehr viele Besucher wollten die Welt aus einer Höhe von rund 12 Metern betrachten und einen Blick auf die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach werfen.

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog