Mittwoch, 13. Dezember 2017

15. bis 21. Juli 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 15. bis 21. Juli 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”. [Weiterlesen…]

Atelier 47: Silke Hauck bezaubert

Guten Tag!

Ladenburg, 10. Dezember 2010. Musiker ganz nah zu erleben – das gibt es bei „Hauskonzerten“ in Hamburg oder Berlin – und seit ein paar Monaten auch in Ladenburg. Im Atelier 47 treten Musiker vor kleinem Publikum auf. Gestern Abend war es die Mannheimer KĂŒnstlerin Silke Hauck, begleitet vom Pianisten Michael Quast.

Von Sabine Prothmann

Das Atelier 47 ist nicht viel grĂ¶ĂŸer als ein mittleres Wohnzimmer. Auf der einen Wand hĂ€ngen die Bilder des KĂŒnstlers Sigmund Eibel, auf der anderen die von Phil Leicht. Ein schwerer roter Samtvorhang wirkt als BĂŒhnenhintergrund fĂŒr die Musiker. Im Raum stehen mit schwarzen Hussen ĂŒberzogene BierbĂ€nke. Darauf sind immer kleine „PrĂ€sente“ verteilt. Heute NikolĂ€use und Schokolade, es darf ruhig ein bisschen „weihnachten“. Die AtmosphĂ€re ist entspannt, so, als wĂŒrde man sich bei Freunden treffen.

Exklusiver kann man einen Abend mit KĂŒnstlern nicht verbringen.

Dann steht Silke Hauck im Raum.

Silke Hauck - zierliche Frau mit großer Stimme

Silke Hauck ist klein und zierlich und weiblich. Sie begrĂŒĂŸt und beginnt zu singen: Ihre Stimme ist rauchig und jazzig und soulig.

Die SĂ€ngerin gewinnt sofort mit ihrer Ausstrahlung und ihrer Stimme die knapp 20 Zuschauer im Atelier 47.

Sie singt weihnachtliche Jazz-Standards, aber auch „Route 66“, „Valerie“ von Amy Winehouse und so wundervolle StĂŒcke wie „Halleluja“ von Leonard Cohen (besser bekannt in einer Version von Jeff Buckley oder auch als „Shrek Song„).

Es geht unter die Haut, als sie als Hommage an John Lennons 30. Todestag „Imagine“ sehr gefĂŒhlvoll interpretiert und man ihr anmerkt, dass sie nicht einfach nur singt, sondern eine enge Beziehung hat.

Hautnah

Das kleine Atelier ermöglicht den Zuschauern die KĂŒnstlerin ganz nah zu erleben und umgekehrt. Wenn sie sagt: „Hey, eigentlich brauchen wir ein Schlagzeug fĂŒr das nĂ€chste StĂŒck, das haben wir aber nicht dabei, also mĂŒsst ihr uns unterstĂŒtzen“, macht das Publikum gerne mit. Wenn sie die Zuschauer animiert Tonfolgen zu singen, mĂŒssen sich auch die Zuschauer trauen, mitzumachen. Silke Hauck animiert so sympathisch, das einige auch bei anderen Liedern mitsingen. Einfach so.

WĂ€hrend des Konzerts zeichnet der KĂŒnstler Siegmund Eibel Portrait-Skizzen der GĂ€ste. Denn man ist ja in einem Atelier und da wird Kunst gemacht, die musikalische und die bildnerische.

Mit dem Konzert von Silke Hauck hat das Atelier 47 einen neuen Standard gesetzt, man darf auf die nĂ€chsten „Hauskonzerte“ gespannt sein.

Auch „Up and Down“ stand auf dem Programm.

Internet:
Homepage von Silke Hauck

Viel Freude mit den Fotos!

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Es leuchtet orange in Ladenburg – Das Atelier 47

 

Guten Tag

Ladenburg, 06. Oktober 2010. Zu dieser Jahreszeit, werden die Tage grauer und dunkler. Wenn man jedoch durch die Hauptstraße in Ladenburg geht, entdeckt man einen kleinen Lichtblick. In Orange leuchten die Buchstaben ĂŒber dem Eingang des Ateliers 47. Das kleine Atelier ist der Werkraum der KĂŒnstler Siegmund Eibel und Phil Leicht .

Von Sabine Prothmann

Die Bezifferung soll die RĂ€umlichkeit als ArbeitsstĂ€tte charakterisieren. Denn nach der christlichen Zahlensymbolik steht die Zahl 4 fĂŒr Geburt, als Anfang, und die 7 als Zahl der VollstĂ€ndigkeit. Zusammen stehen somit die beiden Zahlen fĂŒr den Anfang und das Ende eines Schaffensprozesses, erklĂ€rt Phil Leicht.

Ein Ort der Begegnung

Die Farbe Orange wiederum steht in der Farbenlehre fĂŒr Freude, Spaß und Geselligkeit. So ist das Atelier 47 nicht nur Ort der BeschĂ€ftigung, sondern auch ein Ort der Begegnung.

Umgeben von bereits fertigen Werken, die die RĂ€ume des Ateliers schmĂŒcken, kann man unter der Woche dem KĂŒnstler Siegmund Eibel bei der Erstellung neuer Bilder zusehen und sich mit ihm ĂŒber seine Technik oder Motivwahl unterhalten.

Ab November wird es in den RĂ€umen der Hauptstr. 43 eine Kunstschule fĂŒr Kinder und Erwachsene geben, die von Siegmund Eibel und Christine Liebenstein geleitet wird. Die beiden Dozenten möchten Kunstinteressierten in Techniken, Farbgebung und Materialkunde unterrichten und zwar in kleinen Gruppen von höchstens 5 Teilnehmern.
Anmeldungen fĂŒr die Kurse werden gerne unter der E-Mailadresse mundei@arcor.de entgegengenommen.

„Wir haben ganz bewusst die Farbe Orange fĂŒr das Atelier 47 gewĂ€hlt“, sagt Phil Leicht. Denn auf der seelisch-geistigen Ebene fördert Orange das Vertrauen und die Lust am Leben. Die Sinne können sich entfalten, Aufgeschlossenheit und Zusammenhalt stellen sich ein.

So beschloss der Artist Phil Leicht die RĂ€ume nicht nur als Ausstellungs-, Verkaufs- oder Werkraum zu nutzen, sondern einen Ort zu schaffen, an dem sich Bildende KĂŒnstler, Musiker, TĂ€nzer, Schauspieler und Selbstdarsteller treffen. Ein Netzwerk zu schaffen, das sich verschrieben hat, die Sinne zu bedienen und dessen Zentrum das Atelier 47 sein wird.

Einmal im Monat werden Konzerte stattfinden, die nur fĂŒr ein kleines Publikum gedacht sind. Vor 25 Besuchern spielen Musiker – hauptsĂ€chlich aus dem Bereich Jazz – unplugged und hautnah!

Konzerte – unplugged und hautnah

Am 15. Oktober startet die Konzertreihe mit dem Ditzner Lömsch Duo. Musiker wie Chris Finnsome, Silke Hauck, Jem Cooke, Thomas Siffling und Claus Boesser-ferrari werden in den nÀchsten Monaten folgen.

Die Konzertreihe wird dokumentarisch von Hermann Erbrecht und seinem Team von der Rhein Neckar Film GmbH gefilmt und am Ende eines jeden Jahres als DVD herausgebracht. Zudem erscheint eine „Atelier 47 Collection“ CD, die zum Verkauf angeboten wird.

Eine AuffĂŒhrung im Atelier 47 ist immer ein Gesamtkunstwerk, bei dem die Elemente des Bildnerischen, der Optik und des Lichts eine genauso wichtige Rolle spielen wie die sensationelle Musik.

Das Atelier 47 bedient die Sinne Sehen, Hören, Tasten und manchmal auch Riechen. „Doch der Mensch hat bekannter Weise fĂŒnf Sinne!“

Um diesen fĂŒnften, das „Schmecken“, abzudecken, konnte der Initiator Phil Leicht die „Zwiwwel“ in der Kirchenstr. 24, Ladenburg als Partner gewinnen. Die Besucher seiner Konzertreihe erhalten zum Eintrittspreis einen Verzehrgutschein. Die „Zwiwwel“, die fĂŒr eine natĂŒrliche feine deutsche KĂŒche im gehobenen Stil steht, bietet in einem ganz besonderen Ambiente an den Konzertabenden extra fĂŒr die GĂ€ste aus dem Atelier 47 ein speziell angerichtetes Essen, das im Rosenzimmer unter den Bildern des KĂŒnstlers Siegmund Eibel serviert wird. Ideal fĂŒr einen Abschluss eines feinen Abends in geselliger Runde, in welcher der ein oder andere Musiker auch mit anwesend sein wird.

Ziel des Ateliers 47 ist es, Netzwerke zu schaffen. Deshalb fordert Phil Leicht auf: „Werden Sie ein Teil dieser Vernetzung, wir freuen uns auf Ihren Besuch“.

Termine

15.10.10 20:00 Uhr Ditzner Lömsch Duo
15.11.10 Beginn Kunstschule
19.11,10 20:00 Uhr Chris Finnsome
9.12.10 20:00 Uhr Silke Hauck und Michael Quast
21.02.10 20:00 Uhr Jem Cooke – The Princess of Hearts!

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog