Dienstag, 13. November 2018

Exklusiv-Verlosung: Miniaturen von Siegmund Eibel

„Als öffne sich ein Fenster“

Der KĂŒnstler Siegmund Eibel. Foto: sap

 

Mannheim/Rhein-Neckar, 12. November 2013 (red/sw) Wir berichten ĂŒber Politik, Gesellschaft und sehr gerne ĂŒber Kunst aus der Region, von Menschen fĂŒr Menschen hier vor Ort. Siegmund Eibel ist ein besonderer KĂŒnstler unserer Region. Wir haben zehn seiner Miniaturen (14cm x 19cm) erstanden und verlosen diese exklusiv unter den Mitgliedern unseres Freundeskreises – als Dankeschön fĂŒr Ihre UnterstĂŒtzung. [Weiterlesen…]

Das Atelier 47 schließt

Siegmund Eibel liebt die Kunst - aber Menschen noch mehr.

Ladenburg, 03. Dezember 2011. Schade – das Atelier 47 schließt am 31. Dezember. Der KĂŒnstler Siegmund Eibel hat Rente beantragt und will es etwas langsamer angehen lassen.

Von Hardy Prothmann

Siegmund Eibel (60) wird Ladenburg fehlen und Ladenburg ihm. 1998 war er das erste Mal in Ladenburg, seit 2005 arbeitete Eibel als KĂŒnstler in der Stadt, erst in der Hauptstraße 47 und seit drei Jahren direkt am Marktplatz (Nummer 43)  im Atelier 47 – er hat die Hausnummer des ersten Standorts einfach mit “umgezogen”.

Ein offenes Atelier, ein offener Austausch mit Menschen – das war Eibel immer wichtig: “Ich mag es, mit de Mensche zu redde”, sagt der gebĂŒrtige PfĂ€lzer, den man oft und gerne beim SchwĂ€tzchen mit anderen beobachten konnte. [Weiterlesen…]

Atelier 47: Zu schade, wenn es zu „intim“ bleibt


Guten Tag!

Ladenburg, 26. Mai 2011. (red) Gestern hat der Mannheimer Morgen ĂŒber ein Konzert in Ladenburg berichtet: „Intime AtmosphĂ€re inspiriert„. Das machen Zeitungen und andere Medien so – sie berichten ĂŒber dies und das. Leider war uns ein Bericht zu „dies und das“ nicht möglich, denn wir unterliegen einem Bann. Das Ladenburgblog hat „Hausverbot“ im Atelier 47. Wieso, weshalb, warum? Die GrĂŒnde sind nicht genau bekannt. Oder doch?

Von Hardy Prothmann

Am 06. Oktober 2010 haben wir zum ersten Mal ĂŒber das Atelier 47 berichtet (Berichte siehe am Schluss des Artikels unter „Diese Artikel könnten Sie auch interessieren“). Mit viel Wohlwollen. Ein KĂŒnstleratelier am Marktplatz von Ladenburg. Siegmund Eibel – ein Maler, „Phil Leicht“ – ein Foto-Impressionist . Beide zusammen wollen „Zimmer-Konzerte“ veranstalten. Das kennt man sonst in Deutschland nur aus Hamburg oder Berlin.

Einmal im Monat soll es ein „großes Konzert“ vor „kleinem Publikum“ geben. Keine Massenveranstaltung zu ĂŒberhöhten Preisen also. Sondern eine bewusst verknappte Öffentlichkeit, eine „intime“ AtmosphĂ€re. Besondere Veranstaltungen eben, wie man sie nicht immer erlebt. Auch Lesungen sollen geboten werden. Soweit uns bekannt, gab es bislang nur eine einzige, ĂŒber die wir nicht berichtet haben.

Warum? Weil eine Hamburger KĂŒnstlerin zu viel kurpfĂ€lzische Sonne bei zuviel pfĂ€lzer Wein abbekommen hatte. Ein Bericht ĂŒber die misslungene Lesung hĂ€tte nur „negativ“ ausfallen können. Wir haben Milde walten lassen, weil wir die Idee nicht beschĂ€digen wollten (was wir nach wie vor nicht wollen).

Wir haben die ersten Konzerte mit viel Wohlwollen begleitet. Gut 30 Personen finden Platz bei diesen Konzerten – wenn man eng steht, könnten es auch 40 sein. Leider kamen fast nie mehr als ein Dutzend GĂ€ste und hĂ€ufig dieselben. Wieso es dem Veranstalter nicht gelingt, den Raum voll zu bekommen, ist ein RĂ€tsel. Die AtmosphĂ€re hat was, die KĂŒnstler sind klasse.

Aktuell berichtet der MM von „20 GĂ€sten“ – bei Zahlenangaben dieser Zeitung sind wir immer sehr vorsichtig, denn meistens stimmen sie nicht. Sind mal hoch-, mal runtergerechnet. Die Rechnung kann so und so gehen: Nur GĂ€ste. Oder auch plus Veranstalter, plus Darsteller, plus Familienangehörige. Wir gehen von unserer Erfahrung aus und wir haben bei Zahlenangaben immer „freundlich“ gerechnet – aus der Überzeugung heraus, dass man kleinen Projekten gerne Raum geben darf. Also anwesende Personen minus der Atelier-KĂŒnstler und der auftretenden KĂŒnstler.

Die GĂ€ste können eine exklusive Vorstellung von tollen KĂŒnstlern genießen, fĂŒr einen wahrhaft guten Preis von 14 Euro. Man sitzt zwar auf BiertischbĂ€nken, aber egal ob ganz vorne oder ganz „hinten“, man ist wirklich in der ersten Reihe.

Ganz besonders hat mich persönlich gefreut, die Veranstaltung mit dem Ditzner-Lömsch-Duo zu besuchen. Erwin Ditzner hat schließlich 2009 zusammen mit Laurent LeRoi und einem Bassisten mein Hochzeitsfest ganz hervorragend musikalisch begleitet – davon schwĂ€rmen noch heute alle HochzeitsgĂ€ste. Abgesehen davon kenne ich den herausragenden Schlagzeuger schon seit gut 20 Jahren und seine immerglĂŒhende Leidenschaft und sein Humor sind außergewöhnlich.

Anfang Januar haben wir den KĂŒnstler Siegmund Eibel portrĂ€tiert – danach war es vorbei mit dem guten VerhĂ€ltnis zum „Atelier 47“. Nicht zu Siegmund Eibel – aber zu Herrn „Phil Leicht“ – der im echten Leben Schmitt heißt.

Vielleicht oder sogar sehr wahrscheinlich hat Herr Schmitt uns das „persönlich“ genommen, dass wir nicht „ihn“, sondern den eigentlichen Inhaber des Ateliers portrĂ€tiert haben. Vielleicht war das der Grund. Vielleicht war es ein anderer.

Ganz plötzlich war es vorbei mit dem guten Kontakt.

Ganz plötzlich hat sich auch der Mannheimer Morgen fĂŒr diese kleine Konzertreihe interessiert und berichtet „außer Konkurrenz“ – denn wir haben „Hausverbot“.

Herr Schmitt zeigt sich sehr glĂŒcklich, in der Zeitung erwĂ€hnt zu sein – obwohl er eigentlich ein „KĂŒnstler“ der Neuen Medien ist. Er experimentiert mit digitalen Fotos und verdient sein Geld in einem SteuerbĂŒro.

Sein Konzept ist charmant – in kĂŒnstlerischer Umgebung wird Musik geboten und nach den Konzerten soll es weiter mit „Impressionen“ gehen. Das Publikum ist danach zum Restaurantbesuch geladen. Seit Oktober allerdings schon in die dritte LokalitĂ€t – vielleicht wird das als FlexibilitĂ€t angepriesen, tatsĂ€chlich könnte es aber auch mit Kommunikationsproblemen zusammenhĂ€ngen.

Wie auch immer, was auch immer, warum auch immer. Die Konzertreihe im Atelier 47 ist eine klasse Idee.

Wir finden es sehr schade, per „Hausverbot“ ausgeladen zu sein und damit all unseren Leserinnen und Lesern keine unabhĂ€ngige Berichterstattung anbieten zu können.

Wir haben Herrn Schmitt darauf hingewiesen, dass sein selbstgewĂ€hlter Weg mindestens „steinig und hart“ sein kann. SelbstverstĂ€ndlich hat er als privater Veranstalter ein Hausrecht. Aber auch eine Pflicht gegenĂŒber den engagierten KĂŒnstlern, die sich sicher gerne einem Publikum prĂ€sentieren. Und einem unabhĂ€ngigen Journalismus.

Die Entscheidung von Herrn Schmitt, Öffentlichkeit per Hausrecht, also „Hausverbot“, aus vermutlich „persönlichen GrĂŒnden“ zu bannen, ist nicht nachvollziehbar – vor allem, wenn die KĂŒnstler mehr als eine „Kritik“ erhalten könnten. Und mehr als ein „abgesoffenes“ Bild ohne Aussage, einem dahingeschriebenen Text, an einem Tag, in einer Zeitungsausgabe.

Die AtmosphĂ€re ist klasse im Atelier 47 und sicher tritt hier kein KĂŒnstler auf, um Geld zu verdienen. Hier kann in „intimer AtmosphĂ€re“ geprobt werden, ausprobiert werden, versucht werden, der Kontakt zum Publikum gesucht werden. Das ist das Honorar fĂŒr die KĂŒnstler – plus Fotos, plus eine verstĂ€ndige Berichterstattung, plus eine Verbreitung von Text und Bild ĂŒber das Internet und Social Media – also Aufmerksamkeit.

Einer unserer Fotografen, wollte sehr, sehr gerne Thomas Siffling, einen Ausnahme-Trompeter, fotografieren. Ohne Auftrag von uns – weil der Fotograf aber fĂŒr uns tĂ€tig ist, unterliegt er der „Sippenhaft“, wie Herr Schmitt per email mitteilte. Auch er hat Hausverbot – seit er fĂŒr das Ladenburgblog tĂ€tig ist.

Herr Schmitt hat nicht nur vielleicht, sondern ganz klar entschieden, dass die KĂŒnstler, die im Atelier 47 auftreten, auf eine kritische Begleitung im Ladenburgblog verzichten mĂŒssen. Zu schade.

„Ich bin am Üben“ – der KĂŒnstler Siegmund Eibel im PortrĂ€t

Guten Tag! Ladenburg, 11. Januar 2011. Siegmund Eibel ist mitten in Ladenburg. Im Atelier 47 arbeitet er direkt am Marktplatz. Als KĂŒnstler. Oder als GeschichtenerzĂ€hler. Was irgendwie dasselbe ist. Doch es kommt aufs Detail an. Der KĂŒnstler Siegmund Eibel im PortrĂ€t. Von Sabine Prothmann Siegmund Eibel erzĂ€hlt Geschichten. Geschichten von seinem Leben, seiner Kunst, von ZufĂ€llen und Begegnungen. Er erzĂ€hlt von seinen TrĂ€umen und mysthischen ZusammenhĂ€ngen. Seine Geschichten sind bunt wie seine Bilder. Sie sind chaotisch und wenig linear. Genauso wenig wie sein Lebenslauf.

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Siegmund Eibel im Atelier 47 am Ladenburger Marktplatz.

Eine Geschichte ist die seiner Geburt: Siegmund Eibel wurde am 01.11.1951 in einem alten Fachwerkhaus auf einem ehemaligen Klostergrund in Asselheim bei GrĂŒnstadt in der Pfalz geboren. Im Zeichen des Skorpions, unter dem Aszendenten Löwe, erzĂ€hlt er. DafĂŒr stehen die Elemente Wasser und Feuer oder die Farben Blau und Rot. Der 01. November ist Allerheiligen. Auch das ist fĂŒr den KĂŒnstler ein Zeichen. Eine weitere Geschichte ist die, wie er Ladenburg entdeckte: Auf einer Fahrradtour fuhr er um 1997 zufĂ€llig durch Ladenburg.

Aus dem Traum von einer kleinen Altstadt in SĂŒdfrankreich wurde Ladenburg.

„Ich hatte einen Traum von einer kleinen Altstadt mit engen Gassen und ich dachte, sie liege in SĂŒdfrankreich.“ Dann kam er nach Ladenburg und fand, dies könne auch das StĂ€dtchen aus seinem Traum sein.

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Action: Siegmund Eibel bei der Arbeit.

Eigentlich habe er ins Rheinland ziehen wollen. „Denn hier in der Gegend sind alle ein wenig stur, das ist bei den RheinlĂ€ndern anders“. Bei einem seiner nĂ€chsten Besuche entdeckte er in Ladenburg ein kleines Atelier mit der Hausnummer 47. FĂŒr ihn eine magische Zahl. Denn deren Quersumme ergibt seinen Geburtsmonat. Der KĂŒnstler im Atelier war ein Kölner. Das Bild vom Traum passte, die Zahl passte und „wenn ein Kölner schon herkommt, dann brauche ich nicht nach Köln zu gehen“, erzĂ€hlt Eibel. Und lacht. Oder schmunzelt eher. Grient in sich rein und sucht doch gleichzeitig den Blick, um das Mysthische im anderen zu entdecken.

„Ich habe etwas in mir.“ Siegmund Eibel

Ab seinem 5. Lebensjahr wuchs Siegmund Eibel in Frankenthal auf. Sein Vater hatte im Krieg ein Bein verloren. Über den VDK konnte sich die Familie in Frankenthal ein Haus leisten. Nach seiner Schulzeit machte er eine Ausbildung zum Elektriker. „Doch in meinem Innersten spĂŒrte ich, ich habe etwas in mir. Da schlummert etwas. Ich habe nach meinen Wurzeln gesucht.“ Schon in den frĂŒhen 70er Jahren hatte er einen Freund, einen Grafiker, den er fĂŒr seine Bilder bewunderte. „Ich habe mir Ölpastellkreiden und Hartfaserplatten gekauft und angefangen zu malen, rauszuschaben und zu kratzen. Körper, Augen mit surrealistischem Anklang. „Mein Freund hat mich fĂŒr meine Bilder so gelobt.“ Gemeinsam sind sie 1978 zusammen nach Marokko gefahren und haben die Farben der Landschaft, des Himmels und der WĂŒste gemalt. Danach fuhren sie nach SĂŒdfrankreich. Nach der RĂŒckkehr lebte Siegfried Eibel in einer WG in Dirnstein. Er restaurierte FahrrĂ€der, Möbel und HĂ€user.

Beginn der Übungen fĂŒr einen Begabten.

Eines Tages sah er in dem Stadtmagazin „KetchUp“ ein Bild von der Freien Kunstschule Rhein-Neckar in Mannheim, heute Freie Akademie der KĂŒnste, und wusste: „Da will ich hin.“ „Ich nahm mein Fahrrad und fuhr von GrĂŒnstadt nach Mannheim, sagte: „Hier bin ich. Hier möchte ich anfangen zu studieren.“ Wenn Siegmund Eibel das erzĂ€hlt, dann sagt er das und dann guckt er. Und dann weiß man, dass sie so war, diese Geschichte. Man ĂŒberreichte ihm die Unterlagen und er konnte an einer BegabtenprĂŒfung teilnehmen. Ein Semester lang besuchte er an der Kunstschule Kurse in verschiedenen Bereichen, wie Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Grafik. „Die anschließende PrĂŒfung habe ich mit Bravour bestanden.“ Siegmund Eibel grinst. „Bravour“. Was fĂŒr ein Wort. Siegmund Eibel grinst weiter. Denn Bravour ist eine Auszeichnung. Das Leben was anderes.

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Siegmund Eibel: KĂŒnstler. GeschichtenerzĂ€hler. PfĂ€lzer. Stipendiat. SĂŒdfranzose in Ladenburg. Am Marktplatz. Im Atelier 47. Bescheiden und mit Humor. „Am Üben.“

ZunĂ€chst wurde das Studium vom Arbeitsamt – Eibel war zu dieser Zeit arbeitslos gemeldet – nicht anerkannt. Daraufhin klagte er und gewann und zunĂ€chst wurde auch das Schulgeld bezahlt. Er begann 1986 mit seinem Kunststudium. Ein Jahr vor seinem Abschluss wurde die staatliche UnterstĂŒtzung in Folge eines Umzugs gestrichen. Er wohnte weiterhin in der Pfalz und hielt sich mit Renovierungsarbeiten ĂŒber Wasser und besuchte nur noch einmal die Woche die Malerei-Kurse an der Kunstschule.

Stipendiat und wunderbare Geschichte.

„Da sprach mich die Rektorin der Akademie an, ob ich mich nicht um ein Stipendium des Lions Clubs bewerben wollte.“ Das Rektorat unterstĂŒtzte ihn bei seiner Bewerbung und Eibel gewann ein Stipendium ĂŒber zwei Semester und konnte so sein Studium 1991 abschließen. So endete die wunderbare Geschichte seines Kunststudiums. Nach seinem Abschluss arbeitete er mehrere Jahre im Messebau bis die fĂŒrchterlichen Schmerzen im RĂŒcken und GesĂ€ĂŸ begannen. Er stellte fest, dass er bei seiner Geburt zunĂ€chst KlumpfĂŒsse gehabt hatte, die korrigiert wurden. Damit erklĂ€rte er sich seine körperlichen Probleme. „Ich war vier Jahre krank geschrieben und hatte Schmerzen. Die vom Arbeitsamt dachten, ich sei ein Faulenzer.“ Das war auch die Zeit, als Eibel begann, mit dem Fahrrad immer wieder nach Ladenburg zu fahren.

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Siegmund Eibel im Atelier 47 beim Konzert mit Silke Hauk.

Doch zunĂ€chst findet er eine Arbeit in einem AntiquitĂ€tengeschĂ€ft in Viernheim, das dafĂŒr UnterstĂŒtzung vom Arbeitsamt erhĂ€lt. „Ich habe dort drei Jahre gearbeitet und hatte einen guten Chef, das hat mich seelisch geheilt.“ Er fing mit einer Aktzeichengruppe an zu malen und sein Chef bot ihm in seinem Laden die Möglichkeit fĂŒr eine Ausstellung an.

Stationen bis Ladenburg.

Eibel malte weiter. Die ersten informellen Bilder entstanden. Es folgten mehrere Ausstellungen und er konnte seine Bilder gut verkaufen. Doch das AntiquitĂ€tengeschĂ€ft lief schlecht und sein Chef konnte ihn nicht mehr bezahlen. Nach einem halben Jahr, indem er noch umsonst weitergearbeitet hatte, hörte er dort auf. Das ist der Zeitpunkt fĂŒr seine Geschichte in Ladenburg. Nach der Bekanntschaft mit dem Kölner KĂŒnstler in dem Atelier in der Hauptstraße 47 steigt er dort ein. Der Kölner lĂ€sst ihn bald in dem Atelier allein zurĂŒck. Es ist schwierig die Miete zu zahlen und es gibt immer wieder Probleme mit dem Vermieter. Die LadentĂŒr lĂ€sst sich nicht mit einem SchlĂŒssel aufsperren, sondern kann nur per Lichtschranke geöffnet werden. Immer wieder muss die TĂŒr repariert werden. Siegmund Eibel trĂ€umt von einem Atelier, das er einfach mit einem SchlĂŒssel aufsperren kann. Da entdeckt er, dass ein Laden zwei HĂ€user weiter leer steht. Er spricht immer wieder Leute darauf an und irgendwann nimmt sein Traum Gestalt an, er trifft auf den Vermieter und kann den Laden ĂŒbernehmen. Er zieht mit seinem Atelier aus der Hausnummer 47 aus, aber der Name bleibt. Doch die Mietkosten kann er nicht alleine tragen. Andere KĂŒnstler steigen mit ein, sie kopieren ihn, es gibt Probleme, sie gehen wieder. Doch irgendwann steht Phil Leicht vor der TĂŒr und sagt, „ich mach hier mit“.

„Ich mach hier mit.“ Phil Leicht

Siegmund Eibel ist skeptisch, er hat schon zu viele kommen und gehen sehen. Doch Phil Leicht steigt ein, vor etwa 2 Jahren. Dann passiert lange nichts. Es dauert fast ein Jahr bis er seine ersten Bilder bringt und sagt: „Das hab-€ℱ ich vor“. Die Idee des Atelier 47 beginnt Gestalt anzunehmen. Ein Ort der kĂŒnstlerischen Begegnung entsteht, die Begegnung zweier unterschiedlicher KĂŒnstler und Kunstrichtungen, die Begegnung von Bildnerischer Kunst und Musik. Siegmund Eibel erzĂ€hlt auch die Geschichte seiner Kunst. Er ist Maler. Im Lauf der Zeit hat sich sein Kunststil verĂ€ndert. „Zu Beginn meines Studiums habe ich mich dem GegenstĂ€ndlichen zugewendet, dem Abbild der RealitĂ€t. Doch ich im Laufe meines Studiums begreife ich, Kunst hat nichts mit dem genauen Abbild zu tun, dafĂŒr gibt es die Fotografie.“

Rot. Blau. Mythos. Eibel.

Den Kunststil, dem der Besucher in den Bildern von Eibel begegnet, bezeichnet der KĂŒnstler Eibel selbst als „informell“. Man könne ihn auch abstrakt nennen oder auch als „story painting“ bezeichnen. Es dominieren die Farben Rot und Blau – fĂŒr Feuer und Wasser, fĂŒr Löwe und Skorpion. „Mit dem Alter nimmt der Einfluss des Aszendenten immer mehr Raum ein. Bei mir ist es das Feuerzeichen Löwe und somit dominiert immer mehr die Farbe Rot in meinen Bildern“, erklĂ€rt Eibel.

„Die 47 ist mein Markenzeichen.“

In den abstrakten Bildern sind immer wieder Körper und Köpfe und Landschaften zu erahnen und immer wieder die Zahl 47: „Das ist mein Markenzeichen.“ Eibel malt mit Acryl, mit Ölpastellen, mit Rostemulsionen und Glasmalfarben. Er ĂŒbermalt, schabt und kratzt. Er lĂ€sst Fragmente stehen und ergĂ€nzt, Ă€ndert ab, fĂŒgt hinzu. In vielen seiner Bilder meint man, es öffne sich ein Fenster. Ist es der Blick von Innen nach Außen oder umgekehrt.

PortrĂ€t. Ideen. Übung.

Als neue Herausforderung stellt sich ihm jetzt die Portraitmalerei. Nicht das Abmalen eines Bildes, sondern das Zeichnen eines Menschen, der sich bewegt, der sich und seine Person in das Bild mit ein bringt, stellt sich ihm hierbei in den Vordergrund. Eibel erinnert sich an eine Begegnung vor Jahren mit drei Pariser Malern. Einer von ihnen malte Portraits. Die Idee, nur einen Block und einen Stift zu brauchen und ĂŒberall unterwegs, in Restaurants, auf der Straße, malen zu können, gefĂ€llt ihm. Wie lange braucht man fĂŒr ein Portrait? Wie viel kann man an einem Tag, in einer Woche, in einem Monat malen? Was kann man dafĂŒr verlangen, was kann man daran verdienen? Er ĂŒberschlĂ€gt und freut sich ĂŒber die Summe, die sich ergeben könnte. Selbst, wenn die Leute nur das geben, was sie wollen, könnte das eine Einnahmequelle sein. Kunst ist immer auch eine Kalkulation. Was man sich leisten kann und will, als KĂŒnstler und als KĂ€ufer. „Ich bin am Üben“, sagt Eibel. Die Besucher beim letzten Konzert im Atelier 47 konnten ihn schon erleben, wie er wĂ€hrend einer AuffĂŒhrung die Zuschauer und Musiker gezeichnet hat. Die meisten seiner Bilder entstehen kurz vorm Einschlafen in seinem Kopf. Als Idee, als Traum, als Mythos. Sie verkaufen sich gut. Weil Siegmund Eibel Geschichten erzĂ€hlt. Siegmund Eibel bei der Arbeit. Viel Freude mit den Fotos: [nggallery id=159]

Atelier 47: Silke Hauck bezaubert

Guten Tag!

Ladenburg, 10. Dezember 2010. Musiker ganz nah zu erleben – das gibt es bei „Hauskonzerten“ in Hamburg oder Berlin – und seit ein paar Monaten auch in Ladenburg. Im Atelier 47 treten Musiker vor kleinem Publikum auf. Gestern Abend war es die Mannheimer KĂŒnstlerin Silke Hauck, begleitet vom Pianisten Michael Quast.

Von Sabine Prothmann

Das Atelier 47 ist nicht viel grĂ¶ĂŸer als ein mittleres Wohnzimmer. Auf der einen Wand hĂ€ngen die Bilder des KĂŒnstlers Sigmund Eibel, auf der anderen die von Phil Leicht. Ein schwerer roter Samtvorhang wirkt als BĂŒhnenhintergrund fĂŒr die Musiker. Im Raum stehen mit schwarzen Hussen ĂŒberzogene BierbĂ€nke. Darauf sind immer kleine „PrĂ€sente“ verteilt. Heute NikolĂ€use und Schokolade, es darf ruhig ein bisschen „weihnachten“. Die AtmosphĂ€re ist entspannt, so, als wĂŒrde man sich bei Freunden treffen.

Exklusiver kann man einen Abend mit KĂŒnstlern nicht verbringen.

Dann steht Silke Hauck im Raum.

Silke Hauck - zierliche Frau mit großer Stimme

Silke Hauck ist klein und zierlich und weiblich. Sie begrĂŒĂŸt und beginnt zu singen: Ihre Stimme ist rauchig und jazzig und soulig.

Die SĂ€ngerin gewinnt sofort mit ihrer Ausstrahlung und ihrer Stimme die knapp 20 Zuschauer im Atelier 47.

Sie singt weihnachtliche Jazz-Standards, aber auch „Route 66“, „Valerie“ von Amy Winehouse und so wundervolle StĂŒcke wie „Halleluja“ von Leonard Cohen (besser bekannt in einer Version von Jeff Buckley oder auch als „Shrek Song„).

Es geht unter die Haut, als sie als Hommage an John Lennons 30. Todestag „Imagine“ sehr gefĂŒhlvoll interpretiert und man ihr anmerkt, dass sie nicht einfach nur singt, sondern eine enge Beziehung hat.

Hautnah

Das kleine Atelier ermöglicht den Zuschauern die KĂŒnstlerin ganz nah zu erleben und umgekehrt. Wenn sie sagt: „Hey, eigentlich brauchen wir ein Schlagzeug fĂŒr das nĂ€chste StĂŒck, das haben wir aber nicht dabei, also mĂŒsst ihr uns unterstĂŒtzen“, macht das Publikum gerne mit. Wenn sie die Zuschauer animiert Tonfolgen zu singen, mĂŒssen sich auch die Zuschauer trauen, mitzumachen. Silke Hauck animiert so sympathisch, das einige auch bei anderen Liedern mitsingen. Einfach so.

WĂ€hrend des Konzerts zeichnet der KĂŒnstler Siegmund Eibel Portrait-Skizzen der GĂ€ste. Denn man ist ja in einem Atelier und da wird Kunst gemacht, die musikalische und die bildnerische.

Mit dem Konzert von Silke Hauck hat das Atelier 47 einen neuen Standard gesetzt, man darf auf die nĂ€chsten „Hauskonzerte“ gespannt sein.

Auch „Up and Down“ stand auf dem Programm.

Internet:
Homepage von Silke Hauck

Viel Freude mit den Fotos!

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SchwoinemĂ€ĂŸiger Start im Atelier 47 mit Ditzner und Lömsch

Guten Tag!

Ladenburg, 17. Oktober 2010. „Große Konzerte vor kleinem Publikum“ nennt das Atelier 47 seine Konzertreihe – mit dem Ditzner Lömsch Duo ist der Start am 15. Oktober 2010 mehr als gelungen. Gut zwanzig GĂ€ste waren gekommen – dreißig passen vielleicht rein in dieses kleine Atelier. Heißt – zehn Personen haben gefehlt und ein musikalisches Bild verpasst, das nur fĂŒr diesen Abend ausgestellt worden ist.

Von Hardy Prothmann

Ich habe jetzt fĂŒnf Mal das Album „Schwoine“ auf CD gehört – zusammen mit dem Konzert von Erwin Ditzner (Schlagzeug) und Lömsch Lehmann (Saxophon, Klarinette) im Atelier 47 also sechs Mal.

Lömsch Lehmann hatte mir nach dem Konzert empfohlen, zur CD eine gute Flasche Wein aufzumachen, „dann kummschd gut druff, glaab mers“, meinte der Speyerer Musiker. Das habe ich gemacht – beim ersten Mal. Die restlichen Male habe ich auf den Wein verzichtet und nur die CD genossen – ich komme auch ohne Wein mit diesen Aufnahmen gut drauf.

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Lömsch und Ditzner eröffnen Konzertreihe im Atelier 47.

Musikkritiken zu schreiben ist schwer, weil man Musik nicht argumentieren kann. Sie gefĂ€llt einem oder eben nicht. Das gilt ganz sicher auch fĂŒr das, was Ditzner und Lömsch im Atelier 47 aufgefĂŒhrt haben. Nebenbei hören kann man das nicht.

Nach Erwin Ditzners Schlagzeug könnte man Schweizer Uhren stellen – so prĂ€size, so gerade, so erbarmungslos genau spielt dieser Mann. Und dazwischen zieht er einen in den Bann mit vielen kleinen Spielereien. Herausragende Schlagzeuger sind feinsinnige GeschichtenerzĂ€hler. Erwin Ditzner ist so einer. Immer konzentriert, immer auf den Punkt, auch wenn er die SchlĂ€ge verteilen kann, wo und wie er will. Die „Eins“ ist immer ĂŒberall. Das macht sein Spiel so faszinierend. Wenn er zwischen den StĂŒcken ins Publikum lĂ€chelt, dann ist er einfach ein netter Mensch.

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Erwin Ditzner bearbeitet die Schweine.

Lömsch Lehmann erscheint dagegen wie ein Klotz. Mit riesigen HÀnden, ein fleischiger Typ mit einer wirren MÀhne. Er flegelt sich auf den Stuhl und wenn er seine Instrumente in die Hand nimmt, dann hat man fast Angst, dass ihnen was passieren könnte.

Und das tut es auch. Lömsch passiert mit seinem Spiel Musikgeschichte.

Lömsch spielt ĂŒber die ganze Breite des Instruments. Er beatmet sein Instrument. Er schmust es, er lĂ€sst ihm Luft, er quetscht es aus und sich, so als gĂ€be es einen letzten Ton. Und Ditzner taktet und treibt voran, lĂ€sst Lömsch machen, um dann wieder seine Akzente zu setzen.

Die beiden prĂ€sentieren ihre Version von Jimi Hendrix „Up from the skies“ und Lömsch hat das, was sich viele Musiker wĂŒnschen: Er kopiert niemanden, sondern hat seinen ganz eigenen Sound. Der ist teils so wuselig wie seine Korkenzieherlocken, und wenn er gerade richtig globig wird, ist er im nĂ€chsten Moment so zart, wie man es einem massigen Kerl wie ihm nie zutrauen wĂŒrde.

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Lömsch Lehmann beatmet sein Instrument.

Das schwierigste StĂŒck ist sicherlich „Disznó“ – verstörrend und faszinierend wie ein Buch von Stephen King – mit einem unerwarteten Ende. „Schwoine“ ist, das muss man klar sagen, eine absolute Headbanger-Nummer. Lömsch phrasiert dazwischen, aber eigentlich geht es um einen Ton und Ditzner treibt ihn.

Das StĂŒck, mit dem man das Konzert, die CD, die Idee und das GefĂŒhl am besten beschreiben kann, ist fĂŒr mich eindeutig „Ghosts“ von Albert Ayler. Der Jazz-Musiker bekannte sich gnadenlos zu Volks- und Marschmusik, Kinderliedern, zu eingĂ€ngigen Melodien, die jeder nachsingen kann. Was Ayler daraus machte, war seins, „„geisterhafte Interpretationen“„.

Viele der StĂŒcke, die Ditzner/Lömsch spielen haben ganz eingĂ€ngige, einfache Phrasen: „In-A-GADDA-DA-VIDA“ ist sicherlich das lustigste StĂŒck. Eigentlich ein Rocksong, der dank grunsender Schweine voll eingĂ€ngig ist, was Lömsch mit Röhren, Tuten und klarem Sound zum MĂ€rchen macht. Nebenbei lehrt die Bassdrum von Ditzner jeder Techno-Maschine das FĂŒrchten.

Eigentlich mĂŒsste man erwarten, dass Musiker, die Plastikschweine bearbeiten, das irgendwie selbstironisch meinen. Und das tun sie auch – ganz „ernst“.

Das StĂŒck von den Iron Butterfly stammt aus dem Jahre 1968. Ayler nahm sich 1970 im Alter von 34 Jahren wahrscheinlich wegen Drogenproblemen das Leben. Ditzner und Lömsch setzen einen Link in die Vergangenheit und wecken deren alten Geister, die sich, wiedererweckt, in unserer Gegenwart sehr wohl fĂŒhlen.

Die beiden Ausnahmemusiker verlinken Jazz, Rock, Volksmusik, Klassik und Moderne. Was ĂŒberhaupt nichts mit „Cross-Over“ zu tun hat, sondern? Ja, mit was? Mit der Geschichte hinter der Geschichte. Und den Verbindungen, den „Links“.

Das passt zum Atelier 47 und ist ein gelungener Auftakt. Die beiden KĂŒnstler Siegmund Eibel und Phil Leicht wollen ebenfalls „Links“ setzen, fĂŒr Vernetzung sorgen. Die Keimzelle soll das Atelier sein – das Netz die Kunst, die Menschen und ihre Sinne.

Ditzner und Lömsch von der CD zu hören ist klasse, sie zu erleben ist…? Ja was? Klassischer? Es ist unwiderbringlich. Es bedient auf jeden Fall mehr Sinne und das ist der Anspruch, den das Atelier 47 erfĂŒllen will und erfĂŒllt hat. Die Musik lebt weiter auf CD – das Event in der Erinnerung.

Es war ein großes Konzert vor kleinem Publikum – das Interesse wird schnell grĂ¶ĂŸer werden. Der Raum im Atelier ist begrenzt. Die Idee dahinter nicht.

Viel Freude mit den Fotos und dem Video des Rockhousechannel:

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Es leuchtet orange in Ladenburg – Das Atelier 47

 

Guten Tag

Ladenburg, 06. Oktober 2010. Zu dieser Jahreszeit, werden die Tage grauer und dunkler. Wenn man jedoch durch die Hauptstraße in Ladenburg geht, entdeckt man einen kleinen Lichtblick. In Orange leuchten die Buchstaben ĂŒber dem Eingang des Ateliers 47. Das kleine Atelier ist der Werkraum der KĂŒnstler Siegmund Eibel und Phil Leicht .

Von Sabine Prothmann

Die Bezifferung soll die RĂ€umlichkeit als ArbeitsstĂ€tte charakterisieren. Denn nach der christlichen Zahlensymbolik steht die Zahl 4 fĂŒr Geburt, als Anfang, und die 7 als Zahl der VollstĂ€ndigkeit. Zusammen stehen somit die beiden Zahlen fĂŒr den Anfang und das Ende eines Schaffensprozesses, erklĂ€rt Phil Leicht.

Ein Ort der Begegnung

Die Farbe Orange wiederum steht in der Farbenlehre fĂŒr Freude, Spaß und Geselligkeit. So ist das Atelier 47 nicht nur Ort der BeschĂ€ftigung, sondern auch ein Ort der Begegnung.

Umgeben von bereits fertigen Werken, die die RĂ€ume des Ateliers schmĂŒcken, kann man unter der Woche dem KĂŒnstler Siegmund Eibel bei der Erstellung neuer Bilder zusehen und sich mit ihm ĂŒber seine Technik oder Motivwahl unterhalten.

Ab November wird es in den RĂ€umen der Hauptstr. 43 eine Kunstschule fĂŒr Kinder und Erwachsene geben, die von Siegmund Eibel und Christine Liebenstein geleitet wird. Die beiden Dozenten möchten Kunstinteressierten in Techniken, Farbgebung und Materialkunde unterrichten und zwar in kleinen Gruppen von höchstens 5 Teilnehmern.
Anmeldungen fĂŒr die Kurse werden gerne unter der E-Mailadresse mundei@arcor.de entgegengenommen.

„Wir haben ganz bewusst die Farbe Orange fĂŒr das Atelier 47 gewĂ€hlt“, sagt Phil Leicht. Denn auf der seelisch-geistigen Ebene fördert Orange das Vertrauen und die Lust am Leben. Die Sinne können sich entfalten, Aufgeschlossenheit und Zusammenhalt stellen sich ein.

So beschloss der Artist Phil Leicht die RĂ€ume nicht nur als Ausstellungs-, Verkaufs- oder Werkraum zu nutzen, sondern einen Ort zu schaffen, an dem sich Bildende KĂŒnstler, Musiker, TĂ€nzer, Schauspieler und Selbstdarsteller treffen. Ein Netzwerk zu schaffen, das sich verschrieben hat, die Sinne zu bedienen und dessen Zentrum das Atelier 47 sein wird.

Einmal im Monat werden Konzerte stattfinden, die nur fĂŒr ein kleines Publikum gedacht sind. Vor 25 Besuchern spielen Musiker – hauptsĂ€chlich aus dem Bereich Jazz – unplugged und hautnah!

Konzerte – unplugged und hautnah

Am 15. Oktober startet die Konzertreihe mit dem Ditzner Lömsch Duo. Musiker wie Chris Finnsome, Silke Hauck, Jem Cooke, Thomas Siffling und Claus Boesser-ferrari werden in den nÀchsten Monaten folgen.

Die Konzertreihe wird dokumentarisch von Hermann Erbrecht und seinem Team von der Rhein Neckar Film GmbH gefilmt und am Ende eines jeden Jahres als DVD herausgebracht. Zudem erscheint eine „Atelier 47 Collection“ CD, die zum Verkauf angeboten wird.

Eine AuffĂŒhrung im Atelier 47 ist immer ein Gesamtkunstwerk, bei dem die Elemente des Bildnerischen, der Optik und des Lichts eine genauso wichtige Rolle spielen wie die sensationelle Musik.

Das Atelier 47 bedient die Sinne Sehen, Hören, Tasten und manchmal auch Riechen. „Doch der Mensch hat bekannter Weise fĂŒnf Sinne!“

Um diesen fĂŒnften, das „Schmecken“, abzudecken, konnte der Initiator Phil Leicht die „Zwiwwel“ in der Kirchenstr. 24, Ladenburg als Partner gewinnen. Die Besucher seiner Konzertreihe erhalten zum Eintrittspreis einen Verzehrgutschein. Die „Zwiwwel“, die fĂŒr eine natĂŒrliche feine deutsche KĂŒche im gehobenen Stil steht, bietet in einem ganz besonderen Ambiente an den Konzertabenden extra fĂŒr die GĂ€ste aus dem Atelier 47 ein speziell angerichtetes Essen, das im Rosenzimmer unter den Bildern des KĂŒnstlers Siegmund Eibel serviert wird. Ideal fĂŒr einen Abschluss eines feinen Abends in geselliger Runde, in welcher der ein oder andere Musiker auch mit anwesend sein wird.

Ziel des Ateliers 47 ist es, Netzwerke zu schaffen. Deshalb fordert Phil Leicht auf: „Werden Sie ein Teil dieser Vernetzung, wir freuen uns auf Ihren Besuch“.

Termine

15.10.10 20:00 Uhr Ditzner Lömsch Duo
15.11.10 Beginn Kunstschule
19.11,10 20:00 Uhr Chris Finnsome
9.12.10 20:00 Uhr Silke Hauck und Michael Quast
21.02.10 20:00 Uhr Jem Cooke – The Princess of Hearts!

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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