Donnerstag, 21. September 2017

"Ein todsicherer Plan" - Preview mit Hauptdarsteller Richy M√ľller und Regisseur Roland Suso Richter

„Der Film ist ein Hammer“

Ladenburg/Rhein-Neckar, 10. Mai 2014. (red) Weit √ľber 800 Zuschauer kamen zur Preview am Dienstagabend in die Lobdengauhalle nach Ladenburg, um den SWR-Thriller „Ein todsicherer Plan“ zu sehen. Nat√ľrlich auch Richy M√ľller, den Hauptdarsteller, der sich ohne All√ľren zeigt und mit Fans fotografieren l√§sst. Vor einem Jahr war der Marktplatz in Ladenburg f√ľr Wochen Schauplatz f√ľr die Dreharbeiten – jetzt wird der Film gezeigt. Ein Thriller, aber eigentlich ein t√∂dliches Drama mit vielen humorvollen Szene, spannend inszenierten Rollen, einer hervorragenden Kamera und einer immens dichten Geschichte, die rasant vorantreibt, dabei aber einen tiefen Eindruck hinterl√§sst. Am kommenden Mittwoch l√§uft „Ein todsicherer Plan“ im Ersten. [Weiterlesen…]

L√§nder uneins √ľber staatliche Hilfe

Schlecker-Arbeitspl√§tze h√§ngen von B√ľrgschaft ab

Rhein-Neckar/Stuttgart/Ulm, 28. M√§rz 2012. Verlieren rund 11.000 Mitarbeiter bei Schlecker ihren Arbeitsplatz, weil eine ben√∂tigte B√ľrgschaft ausbleibt? Heute wurde das Insolvenzverfahren vor dem Amtsgericht Ulm er√∂ffnet. Baden-W√ľrttemberg will eine B√ľrgschaft √ľber 70 Millionen Euro geben – aber nur, wenn andere L√§nder r√ľckb√ľrgen, um die Lasten zu verteilen. Vor allem die nieders√§chsische CDU/FDP-Regierung mauert aber.

Der Finanz- und Wirtschaftsausschuss des Landtags entscheidet heute in Stuttgart dar√ľber, ob das Land mit rund 70 Millionen Euro eine B√ľrgschaft stellt. Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland, Th√ľringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein signalisierten Hilfen. Niedersachsen und Sachsen hingegen Ablehnung.

Einem Bericht einer Unternehmensberatung zufolge seien die Aussichten auf eine erfolgreiche Sanierung gering. Laut Wirtschaftsministerium gäbe es konstruktive Gespräche mit den Ländern, um schnell eine Lösung zu finden.

Schlecker schließt auch in der Region Filialen

Dieser Markt in Edingen-Neckarhausen schließt.

 

Rhein-Neckar, 14. März 2012. Ausweislich einer durch Schlecker im Internet veröffentlichten Liste sind die Standorte Mannheim, Heidelberg, Hemsbach und Edingen-Neckarhausen betroffen. Hier werden mit großer Wahrscheinlichkeit Filialen geschlossen. In den anderen Gemeinden des Wahlkreises 39 Weinheim bleiben die Schleckermärkte zunächst noch erhalten.

Die Schließung der Märkte auf der 40-seitigen „Liste des Grauens“ gilt als sicher. Diese Liste wurde heute von Schlecker auf dem Unternemensblog veröffentlicht.

Die betroffenen Filialen beginnen ab sofort mit dem Räumungsverkauf. So bitter die Schließung für die Angestellten ist – Schnäppchenjäger dürfen sich über 30 Prozent Preisnachlass auf Produkte freuen, die nicht preisgebunden sind.

Rund 12.000 Menschen werden ihren Arbeitsplatz verlieren, vornehmlich Frauen. Gut 40 Prozent der 5.400 Filialen sollen geschlossen werden. Nach unseren Informationen sind es im Rhein-Neckar-Gebiet sogar 50 Prozent der Filialen.

Laut Informationen von Spiegel Online seien die betroffenen Filialen Montagabend per Fax über die Schließung unterrichtet worden. Danach werden die Filialen bis zum 24. März geschlossen.

Schlecker informiert im Internet, dass eine Schließung nicht unbedingt eine Kündigung bedeute:

Neben der Information, ob der jeweilige Markt voraussichtlich geschlossen wird, hat Schlecker gegenüber den Mitarbeitern nochmals deutlich erläutert, dass die Schließung eines Markts nicht zwangsläufig mit dem Verlust des Arbeitsplatzes einhergeht.

Tatsächlich dürfte das ein schwacher Trost sein – die Bundesregierung hat Stützungsgelder über die bundeseigenen Förderbank KfW abgelehnt, die Verhandlungen mit der Gewerkschaft verdi haben noch keine Ergebnisse gebracht.

Das baden-württembergische Unternehmen Schlecker (Ehingen/Donau) war ehemals Deutschlands größte Drogeriemarkt-Kette.

Die Schlecker-Tochter „Ihr Platz“ ist ebenfalls insolvent – was mit deren Filialen passiert, ist noch nicht offiziell. Angeblich soll ein Viertel aller Filialen geschlossen werden.

Ende 2011 waren massive Liquiditätsprobleme bei Schlecker bekannt geworden, am 24. Januar 2012 wurde der Insolvenzantrag beim Amtsgericht Ulm gestellt.

Schlecker war in der Vergangenheit wegen schlechter Bezahlung, Überwachung von Mitarbeitern und rigidiger Management-Methoden immer wieder in die Kritik geraten.

 

Download:

Die „Liste des Grauens“

Unklare Zukunft der Schlecker-Märkte

For you. Vor Ort. Vorbei?

Wie lange gibt es den Schleckermarkt vor Ort noch? Wie viele verlieren Ihre Arbeitsplätze? Was, wenn es nur noch einen Versorgen im Ort gibt? Viele Fragen - keine Antworten.

 

Rhein-Neckar, 24. Januar 2012 (red/jt) Nach Bekanntwerden der Insolvenz der Drogeriekette Schlecker herrscht große Unsicherheit Рbei Mitarbeitern und bei Kunden. Welche Filialen bleiben bestehen, wo gibt es Schließungen, wer verliert seinen Job? Auch die Metropolregion Rhein-Neckar ist betroffen.

Die Schlecker-Pleite kostet deutschlandweit vermutlich 30.000 Menschen ihren Arbeitsplatz. Viele davon auch in der Region Rhein-Neckar. Im benachbarten Neckar-Odenwald-Kreis hat das Filialsterben bereits angefangen. Die Filiale in Seckach hat laut Rhein-Neckar-Zeitung bereits zum 24. Dezember 2011 ihre T√ľren geschlossen. Auch die Filialen Buchen, Osterburken und H√∂pfingen wurden bereits 2011 dicht gemacht.

In der Metropolregion Rhein-Neckar gibt es ebenfalls erste Opfer unter den Filialen. In Ilvesheim schlie√üt man zum 08. Februar die T√ľren. Die Regale sind schon gro√üenteils leer ger√§umt.

Ungewiss ist die Zukunft der dortigen Mitarbeiter. „Vermutlich werden wir zun√§chst Krankheitsvertretung in den Nachbarfilialen machen“, sagt uns eine Mitarbeiterin. Erfahren habe man von der Schlie√üung √ľbrigens erst vor einer Woche.

Um uns ein genaueres Bild von der Lage vor Ort machen zu können, haben wir auch die Filialen in Edingen-Neckarhausen, Heddesheim und Ladenburg persönlich besucht.

Presse nicht erw√ľnscht

In Ladenburg verweist man mich direkt an die Filialleiterin. Die Dame ist um die 50 Jahre alt. Sie r√§umt gerade Regale ein. Fragen m√∂chte sie keine beantworten. Die anderen Mitarbeiter sehen verstohlen zu uns her√ľber. Antworten gibt es hier keine, bis auch diese: „Die Presse ist hier nicht erw√ľnscht.“

Klare Auskunft in Ladenburg:

 

√Ąhnlich die Reaktion in Heddesheim. Auch dort verweist man an die Filialleitung. Antworten? Fehlanzeige. Die Nummer der Pressesprecherin k√∂nne man uns geben. Diese Auskunft gibt es zwischen T√ľr und Angel. Von einem Fax oder Brief schreibt die Filialleiterin die Nummer ab. Dazu kommt sie nicht mal aus ihrem B√ľro hervor. Sie reicht einen kleinen Zettel mit einer Handynummer darauf. Selbst der Name der Ansprechperson fehlt.

Auf die Nachfrage, ob man denn schon etwas zum Schicksal der Filiale wei√ü, verweist man mich mit einem L√§cheln und Augenzwinkern an die Pressestelle. „Netter Versuch!“, soll das wohl hei√üen.

Verunsicherte Kunden

In Edingen-Neckarhausen antwortet mir ein Mitarbeiter. Die Filialleitung l√§sst sich nicht blicken. Der Mitarbeiter scheint besorgt. Von der Insolvenz habe man durch die Firmenleitung erfahren, ungef√§hr zur gleichen Zeit als es auch in den Medien bekannt wurde. Viele Kunden seien verunsichert, w√ľrden nachfragen, ob die Filiale erhalten bleibt.

Der Ilvesheimer Markt wird schließen - wann ist noch unklar.

 

Von der Schließung in Ilvesheim weiß man hier bereits. Wenn die Presse positiv berichtet, könnte das vielleicht helfen. Eine diffuse Hoffnung. Tatsache ist, neben dem Edeka-Markt ist die Schleckerfiliale die einzige Einkaufsmöglichkeit am Ort. Im Ortsteil Neckarhausen wurde der dortige Drogeriemarkt schon vor einiger Zeit geschlossen.

Ein Passant erzählt uns, die Filiale sei so etwas wie ein Tante Emma Laden.

Das ist das einzige Geschäft direkt hier im Ortskern!

Viele √§ltere Menschen wohnen in Edingen, der Weg zum Industriegebiet ist f√ľr sie zu weit und zu beschwerlich. Als wir ein Bild der Filiale machen, witzelt ein weiterer Passant:

„Sie machen wohl das letzte Bild, was?“

Keine Informationen durch die Pressestelle

Zur√ľck in der Redaktion versuchen wir die Pressestelle zu erreichen. Der Anruf unter der uns mitgeteilten Telefonnummer bleibt erfolglos. Wie zu erwarten. Per email fragen wir erneut nach.

Bitte haben Sie Verst√§ndnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen √ľber einzelne M√§rkte, St√§dte oder Regionen treffen k√∂nnen.

Das ist der Informationsgehalt der erhaltenen Antwort. Einen Namen des Pressesprechers sucht man hier √ľbrigens vergebens. Die Mail ist lediglich mit „Pressestelle Schlecker“ unterzeichnet.

 

Deutschlandweite Kritik

Das Thema „Schlecker“ ist zur Zeit fast √ľberall zu finden. Die Unternehmerfamilie Schlecker steht stark in der Kritik. Auch Trigema-Chef Wolfgang Grupp geht hart mit Anton Schlecker ins Gericht.

Gegen√ľber der „WirtschaftWoche“ √§usserte er, Schlecker habe das Geld, das er mithilfe seiner Besch√§ftigten verdient habe, f√ľr sich behalten. Weiter kritisierte er:

Hier werden diejenigen belohnt, die dem Größenwahn und der Gier frönen, während die Anständigen die Dummen sind.

Laut Informationen der Financial Times Deutschland (FTD) soll nun eine sogenannte Planinsolvenz in die Tat umgesetzt werden. Dabei handelt es sich um ein Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung. Das Unternehmen legt dem Insolvenzrichter dabei ein Sanierungskonzept vor, mit dem es entschuldet werden soll.

Die Familie Schlecker k√∂nnte so Eigent√ľmer der Kette bleiben. Wichtig dabei ist: Der Insolvenzverwalter √ľbernimmt nur die Aufsicht bei einem solchen Verfahren. Die Gesch√§ftsf√ľhrung bleibt weiter im Amt.

Danach w√ľrde auch die Gesch√§ftsf√ľhrung Pl√§ne vorlegen wie es mit Filialschlie√üungen, Stellenabbau und Kostensenkungen weitergeht, nicht der Insolvenzverwalter.

Auf der Facebook-Seite des Unternehmens kommentiert eine Nutzerin das angek√ľndigte Planinsolvenzverfahren wie folgt:

Das rettet unsere Arbeitsplätze auch nicht mehr. Danke Anton.

Laut Spiegel geht es aber nicht nur um die Arbeitspl√§tze, auch die Geh√§lter sind in Gefahr. Mit einer Planinsolvenz kann das Unternehmen auch die bestehenden Tarifvertr√§ge mit ver.di ausserplanm√§ssig k√ľndigen. Schlecker w√§re sonst bis Juni an einen Besch√§ftigungssicherungs-Tarifvertrag gebunden gewesen, der Entlassungen nicht m√∂glich macht.

Seit 2010 waren die Kinder von Firmengr√ľnder Anton Schlecker f√ľr eine Neuausrichtung des Unternehmens zust√§ndig.

Sie versprachen mehr Offenheit – umgesetzt wurde die aber nicht. Das zeigen solche versteckten Schachz√ľge im Insolvenzverfahren ebenso, wie der mangelhafte Umgang mit Presse und √Ėffentlichkeit.

Kundenn√§he und unternehmerische Verantwortung f√ľr die Mitarbeiter geht anders.

„Niedriges Bildungsniveau“ bei Schlecker-Kunden? Unternehmensbrief sorgt f√ľr √Ąrger und Unverst√§ndnis


Der neue Slogan "For you. Vor Ort." soll "niedrigere und mittlere Bildungsniveaus" ansprechen. Dazu zählt Schlecker 95 Prozent seiner Kunden, so Unternehmensprecher Florian Baum in einer ersten Reaktion auf Kritik am denglischen (deutsch-englischen) Werbespruch. Foto: soso

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 29. Oktober 2011. Ein bislang nicht bekannter Briefschreiber beschwert sich bei Schlecker √ľber den neuen Werbe-Slogan „For you. Vor Ort“. Der Unternehmenssprecher Florian Baum antwortet auf diesen Brief und sorgt mit seiner Antwort f√ľr das, was man gut und gerne einen Kommunikationsgau nennen kann. Danach haben die meisten Schlecker-Kunden ein „niedriges bis mittleres Bildungsniveau“. Das Unternehmen versucht sich nun in Schadensbegrenzung.

Von Hardy Prothmann

Bekannt wurde der Brief durch die Fachzeitschrift „Deutsche Sprachwelt“, die das Schreiben zugespielt bekommen und ver√∂ffentlicht hatte. Daraufhin entwickelte sich im Internet ein „Shitstorm“ – eine w√ľtende Kettenreaktion mit Kritik am Unternehmen. (Hier Reaktionen auf Twitter.)

Wie man die Antwort von Schlecker-Sprecher Florian Baum zu werten hat, bleibt jedem selbst √ľberlassen. Sehr viele Kundinnen und Kunden haben sich aber mehr als ge√§rgert.

In einer Antwort auf eine Kritik am neuen Werbe-Slogan „For you. Vor Ort“ schreibt Baum, dass er pers√∂nlich die Kritik verstehen kann. Immerhin ist er „Geisteswissenschaftler“ und f√ľhlt sich dem „Sprachgebrauch der Latinitas verpflichtet“ – sprich, pers√∂nlich w√ľrde er so einen Slogan nicht verwenden.

Aus Unternehmenssicht aber schon. Und daf√ľr liefert er eine Begr√ľndung, die wenig schmeichelhaft f√ľr die Kundinnen und Kunden ist:

„Das Motto sollte die durchschnittlichen Schlecker-Kunden, die niederen bis mittleren Bildungsniveaus zuzuordnen sind, ansprechen.“

Und weiter:

„Die Zielgruppe unseres Werbeslogans sind auch nicht die vielleicht 5 Prozent der Bev√∂lkerung, zu denen Sie und Ihre Mitunterzeichner geh√∂ren (n√§mlich promovierte Akademiker, Philologen und andere reflektierte Sprachverwender) – sondern die √ľbrigen 95 Prozent.“

Wie soll man das verstehen? Dass die „√ľbrigen 95 Prozent“ nicht reflektiert mit der Sprache umgehen? Oder das Schlecker die 5 Prozent gar nicht im Blick hat und auch nicht als Kunden gewinnen will, weil denen der „denglische“ Werbeslogan zu bl√∂d ist?

Die Financial Times Deutschland schrieb: „Schlecker h√§lt die eigenen Kunden f√ľr bl√∂d.“ Ein Schluss, den wohl viele aus dem arroganten Schreiben des Unternehmenssprechers Baum √§hnlich gezogen haben d√ľrften. Das Handelsblatt formuliert: „Schlecker nennt Kunden ungebildet.“

Das dachten viele nach dem Brief von Schlecker, der f√ľr viel Emp√∂rung gesorgt hat.

Anstatt sich klar zu entschuldigen und Druck aus der Debatte herauszunehmen, legt Schlecker auf seinem Unternehmens-Blog nach kritischen Presseberichten und Protesten aus der Bevölkerung nach:

„Und ja, wir stehen zu diesem Motto, wie wir auch zu einer unserer wichtigsten Zielgruppen stehen: Menschen mit einfachem bis mittlerem Bildungsniveau.“

Vollkommen unverst√§ndlich, wie ich meine. Denn Schlecker verkn√ľpft das „Bildungsniveau“-Thema ohne Not mit den eigenen Kundinnen und Kunden. Und l√§sst auf den ersten Fehler den zweiten folgen. Und selbst ein richtiger Ansatz, um aus dem Desaster rauszukommen, wird wieder mit der Verkn√ľpfung „Bildungsniveau-Dummheit“ verwendet:

„Wer will, mag unser Unternehmensmotto diskutieren, gut finden oder f√ľr d√ľmmlich halten. Unsere Mitarbeiter, die zum √ľberwiegenden Teil schon seit 15 und mehr Jahren im Unternehmen arbeiten, wie auch unsere Kunden sind es ganz sicher nicht.“

Die andauerende Verkn√ľpfung von Bildungsniveau und Dummheit in bezug auf die eigenen Kundinnen und Kunden ist das Problem dieser Kommunikationspanne, durch die viele unterstellen, Schlecker habe keine besonders gute Meinung von der eigenen Klientel.

Eine positive Formulierung dieser Art hätte Schlecker und der Klientel sicher mehr gedient:

„Wie achten und sch√§tzen unsere Kundinnen und Kunden als gute Menschen. Wer bei uns einkauft, ist schlau – denn wir bieten gute Ware zu g√ľnstigen Preisen. For you. Vor Ort.“

Das ist aber der „Unternehmenskommunikation“ und dem „Geisteswissenschaftler“ Florian Baum nicht eingefallen. Was man auch indirekt als Beweis anf√ľhren k√∂nnte, dass eine akademische Bildung und eine Zugeh√∂rigkeit zur „Latinitas“ nicht unbedingt vor Dummheit sch√ľtzt.

Diese Aussage sorgte f√ľr jede Menge Ver√§rgerung.

Vielleicht sollte sich Schlecker zuallererst einen neuen Unternehmenssprecher suchen, der die Kundenansprache besser beherrscht.

Wer den Brief nachlesen m√∂chte, findet ihn beim Facebook-Account von „Deutsche Sprachwelt.“

Weitere Infos:

Siehe auch einen Bericht des Mediendienstes „meedia“ zum Thema.

Werben und Verkaufen

Scilogs: For you – verbohrt

Stelllungnahme von Schlecker