Samstag, 18. November 2017

Sommer 2014 XXL

Keine Langeweile im Sommer

Ladenburg, 25. Juli 2014. (red/pm) Das Jugendzentrum „Kiste“ Ladenburg veranstaltet in den gesamten Sommerferien ein umfangreiches Programm fĂŒr Jugendliche. [Weiterlesen…]

Aktuelle Interimslösung bis zum Neubau des Sperrtors fĂŒr Ladenburg und Ilvesheim

Schutz vor Hochwasser bald wieder bei 100 Prozent

Hochwasser_Sperrtor_25102013_Ilvesheim_Ladenburg_004-0099-2

Der BĂŒrgermeister von Ilvesheim, Andreas Metz, im GesprĂ€ch mit dem Baudirektor Jörg Huber und GĂŒnter BlĂ€ĂŸ (Stadt Ladenburg).

 

Ilvesheim/Ladenburg, 25. Oktober 2013. (red/aw) Die Gemeinde Ilvesheim, die Stadt Ladenburg und das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Heidelberg informierten heute ĂŒber den aktuellen Stand des Hochwasserschutzes in Ladenburg und Ilvesheim. Derzeit laufen die kurzfristig anberaumten Sanierungsmaßnahmen, um die Sicherheit der Bevölkerung bis zum Neubau des Hochwassersperrtores zu garantieren. Bei einer Inspektion im April 2013 stellte das WSA fest, dass akuter Handlungsbedarf bestĂŒnde, da die Stahlkonstruktion der Korrosion schneller und stĂ€rker zum Opfer fiel als ursprĂŒnglich erwartet. Auf den Neubau, der spĂ€testens im Jahr 2017 fertig gestellt sein soll, kann nicht mehr gewartet werden. Dies verdeutlichte auch das Hochwasser im Mai diesen Jahres. Die Sanierungsarbeiten sollen im Mitte Dezember fertig sein, das Hochwassersperrtor dann wieder volle Sicherheit garantieren.  [Weiterlesen…]

Die „Ladenburger Sandbank“ – Wasserspielplatz fĂŒr große Jungs


Ladenburg, 07. Oktober 2011. (red) Zur Zeit wird der Neckar bei Ladenburg ausgebaggert. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende des Jahres. Was und warum das genau geschieht, erklÀrt das Schifffahrtsamt in Heidelberg.

Von Tillmann Bross

Wer dieser dieser Tage den Neckar von der Ladenburger BrĂŒcke betrachtet, dem werden zuerst die großen Baggerschiffe auffallen, die im Neckar graben, als wĂ€re es ein Sandkasten und sie Spielzeug. Moment mal!? Im Neckar graben? Wie geht denn das? Und warum ĂŒberhaupt?

„Der Bagger grĂ€bt im Neckar, um die Fahrrinne fĂŒr Transportschiffe auf die optimale Tiefe zu bringen“, sagt Dipl. Ing. Jörg Huber, Leiter der Wasser-und Schifffahrtsverwaltung Heidelberg. Nachdem Messschiffe alle zwei Jahre mit Echolot die Tiefe des Flusses gemessen haben, werden die Daten mit den vorgeschriebenen Maßen der Fahrrinne verglichen.

So kann festgestellt werden, ob sich Sediment abgelagert hat, das heißt, dass die Strömung des Flusses eine Menge Schlamm oder in diesem Fall Kies an diese Stelle transportiert hat, sodass sich eine Art Sandbank bildet. Das war hier der Fall. FĂŒr die Berufsschifffahrt ist das nicht ungefĂ€hrlich und fĂŒr das WSV in Heidelberg teuer, wenn ein Schiff auf dem von der Behörde verwalteten Teil des Neckars beschĂ€digt wird.

Auf Höhe des "Stegs" wird auf dem Neckar bei Ladenburg eine Sandbank weggebaggert. Zum Einsatz kommen sogenannte "Schuten"

Kurz und gut, das Schifffahrtsamt hat beschlossen, die Fahrrinne zu vertiefen. Deswegen befördert der Bagger fleißig den Kies auf sogenannte „Schuten“, Schiffe ohne eigenen Antrieb, also „AnhĂ€nger im Wasserverkehr“, die die Sedimente in Aufbewahrungslager bringen.

Klingt alles ganz einfach. Ist es soweit auch, da ein erschwerender Faktor nicht eingetreten ist: Der Flussgrund ist nicht mit Schadstoffen belastet, die man besonders sorgfĂ€ltig abtransportieren und unschĂ€dlich machen mĂŒsste. Ein Hoch auf den Neckar, dessen Flussbett hier aus Kies besteht. „Der Kies ist sauber“, sagt Herr Huber.

Ladenburg ist kein Einzelfall, auch in Freudenheim wird gebaggert. Die BegrĂŒndung: Der Neckar ist zwar ein Fluss mit wenig Strömung, doch gab es eine kleine Hochwasserwelle, die fĂŒr die „Ladenburger Sandbank“ gesorgt hat.

Da die Wasserbaustelle sich selbstverstĂ€ndlich ĂŒber der Fahrrinne befindet, ist der Wasserverkehr eingeschrĂ€nkt. Schließlich mĂŒssen die Schiffe an dieser Stelle auf viel kleinerem Raum den Fluss befahren und, wer hĂ€tte das gedacht, langsamer fahren.

Das stört natĂŒrlich die Fahrer der Schiffe, und wer kann ihnen da nicht beipflichten? Hat nicht jeder schonmal morgens mit zitterdem Fuß auf dem Gas an der Baustelle auf der Autobahn gewartet und am liebsten seinen Kleinwagen in einen Hubschrauber verwandelt?

Doch es gibt gute Nachichten. Die Baustelle besteht seit Mitte September und wird voraussichtlich gegen Ende des Jahres beendet sein. Wann wird der Bagger denn wieder sein munteres Werk in Ladenburg verrichten?

„Das kommt auf den Fluss an.“ FĂŒr eine Überraschung scheint der Neckar immer gut zu sein.

Anmerkung:
Tillmann Bross (17), ist Gymnasiast (12. Klasse) aus Bad DĂŒrkheim und absolviert zur Zeit ein Kurzpraktikum beim Ladenburgblog.de.