Samstag, 18. November 2017

Zweite Ausbaustufe der S-Bahn Rhein-Neckar

Erstes Anhörungsverfahren eingeleitet

Laudenbach, 14. August 2014. (red/pm) Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat das erste Anhörungsverfahren zur zweiten Ausbaustufe der S-Bahn-Rhein-Neckar eingeleitet. Gegenstand der Maßnahme ist die Erneuerung und S-Bahn-gerechte Herstellung der Verkehrsstation am Haltepunkt Laudenbach (Bergstraße). [Weiterlesen…]

Tschetschenische Familie ausgewiesen

Erste Abschiebungen von Asylbewerbern

 

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Ladenburg, 12. Dezember 2013. (red/ld) Nach unseren Informationen kam es vor etwa zwei Wochen zur ersten Abschiebung von Asylbewerbern, die in der Martinsschule untergebracht waren. Bei den Abgeschobenen handelt es sich um eine mehrköpfige Familie aus Tschetschenien. [Weiterlesen…]

Gesamtkosten rund 10,1 Millionen Euro

Gemeinderat stellt Förderantrag in Höhe von 791.000 Eurofür’s CBG

Ladenburg, 25./26. September 2013. (red/hp) Die Sanierung des Carl-Benz-Gymnasiums stellt die Stadt vor eine gewaltige Herausforderung: Rund 10.000.000 Euro wird der Umbau desvorhandenen Schulgebäudes vermutlich kosten. Hinzu kommen weitere950.000 Euro für die Auslagerung der Schule und die Nutzung von
anderen Gebäuden während der Bauarbeiten.
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Wahlkampfthema Asylbewerber

Von Terroristen und Schulkindern

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Seltsam, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz von all dem, was die „Qualitätspresse“ berichtet, nichts weiß. Niemand ist alarmiert oder schlägt Alarm. Quelle: Die Welt

 

Ladenburg/Rhein-Neckar, 12. August 2013. (red/pro) Angeblich steht der Rhein-Neckar-Kreis „mit dem Rücken zur Wand“ – die Zahl der Asylbewerber sei so groß, dass man in höchster Not sei, diese unterzubringen. Vermutlich stimmt das sogar, doch es ist nur die halbe Wahrheit. Seit einigen Monaten wird das Thema „Asylbewerber“ angeheizt. Nicht nur von den üblichen Verdächtigen, Rechtsradikalen und anderen Rassisten, sondern durch „konservative Kräfte“, womit nicht nur die CDU gemeint ist – auch die (rechts-)konservative Presse beteiligt sich an der Anti-Asylanten-Kampgagne. In Ladenburg werden Ende August insgesamt 160 Asylbewerber leben, zum Großteil Familien. Neid- und Schuldkampagnen laufen bereits – und machen Städten wie Ladenburg zusätzlich Druck. Gezielt und nicht aus Versehen. Vor Ort müssen alle Menschen, die Einwohner und die Asylbewerber, damit zurechtkommen. [Weiterlesen…]

Schnelles Internet für alle

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Vertragsunterzeichnung für das landesweite Modellprojekt fibernet.rnk (vorne v.l.n.r.): Nils Drescher (Projektleiter, Rhein-Neckar-Kreis), Landrat Stefan Dallinger, Rudi Feil (Geschäftsführer Geo Data), Jennifer Reckow (Projektleiterin, Geschäftsführerin processline). (hinten v.l.n.r.): Prof. Dr. Jürgen Anders (HS Furtwangen), Volker Weinkötz (Vergabestelle, Rhein-Neckar-Kreis), Manuel Hommel und Werner Riek (beide Geodata GmbH), Ann-Katrin Schwöbel (processline), Kai-Markus Schenek (iuscomm), Detlef Brandt (processline). Foto: Landratsamt Rhein-Neckar

 

Rhein-Neckar, 05. August 2013. (red/pm) Welche Maßnahmen sind im Rhein-Neckar-Kreis notwendig, um die Haushalte und Unternehmen flächendeckend mit schnellem Internet zu versorgen? Wie soll ein möglicher Ausbau organisiert und finanziert werden? Am 31. Juli fiel im Landratsamt der Startschuss für das landesweite Modellprojekt fibernet.rnk, das Antworten auf diese zentralen Fragen geben wird. [Weiterlesen…]

Zeitgemäßes Design, "neue Maßstäbe" (bisher) Fehlanzeige

Ländle mit neuer Homepädsch

Rhein-Neckar, 04. Februar 2013. (red/zef) Seit dem 01. Februar 2013 hat das Land Baden-Württemberg eine neue Online-Plattform. Die Homepage soll neue Maßstäbe setzen, damit „sich die Bürgerinnen und Bürger mit Politik auseinandersetzen“, sagt die Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium. Wir haben uns die Seite angeschaut: „Neue Maßstäbe“ gilt im Vergleich mit der alten Seite bestimmt, das Design ist frisch und modern – inhaltlich und konzeptionell kann die Seite aber durchaus noch zulegen. Immerhin: In den ersten drei Stunden nach dem Start am 1. Februar haben bereits 2.500 Menschen insgesamt 15.000 Seiten aufgerufen – und das innerhalb von drei Stunden.

Von Ziad-Emanuel Farag

Oben sind die fünf strukturierenden Elemtente zu sehen, darunter der anschauliche Slider mit aktuellen Artikeln. Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

 

Sofort sticht der ansprechende Slider ins Auge. Dieser präsentiert aktuelle politische Themen anschaulich. Hier kommen nicht nur Artikel, sondern auch andere Medien wie Videos oder Fotostrecken zum Einsatz  Aktuelle Beispiele wären: Ein Zeitstrahl darüber,was die grün-rote Landesregierung bisher geleistet hat, die Ganztagsschule oder die Bildungsgerechtigkeit. Man kann den Slider automatisch die Artikel abspielen lassen oder einfach bequem per Pfeil in der Mitte oder der Navigationsleiste unten wechseln.

Besonders brisant wirkt der „transparente Landeshaushalt“. Hier gibt es zwar viel Zahlenwerk: Das Regierungspräsidium Stuttgart erhält 8,4 Millionen Euro für Bundesautobahnen, während Kalrsruhe 4,4 Millionen Euro erhält . Viele Fragen bleiben hier aber völlig unbeantwortet: Wieviel Geld wird in welche Autobahnen investiert? Da stehen viele Zahlen – ohne weitere Informationen sind sie kaum zu nutzen. Da steht gar nichts! Bei den Hochschulen ist der Landeshaushalt auch sehr pauschal: Einzeln aufgeschlüsselt werden die aktuellen Zuwendungen für Baumaßnahmen. Über die Verteilung der restlichen 336 Millionen Euro erfährt man nichts. Bloß keine Verteilungskritik riskieren, scheint hier die Devise zu lauten. Der „transparente Landeshaushalt“ verspricht mehr als er hält. Die Bedienung ist zudem äußerst umständlich.

Die Seite unterteilt sich ingesamt in fünf Rubriken: “Unser Land”, “Regierung”, “BW gestalten” “Service” und “Beteiligungsportal”. Die ersten vier ermöglichen eine einfache Orientierung. Legt man den Cursor auf einer dieser Buttons, wird eine umfangreiche, aber übersichtliche Auflistung der Unterpunkte angezeigt. In der Rubrik „Regierung“ gelangt man schnell zu Vorstellungen der Regierungsmitglieder und ihrer Ministerien. „Unser Land“ bietet einen Überblick über alles Erdenkliche zu Baden-Württemberg. Geschichte, Geografie, Landesverfassung, ein Quiz zur Unterhaltung, Traditionen, hier ist alles dabei.

„BW gestalten“ erklärt, wie Baden-Württemberg künftig aussehen soll:  „Erfolgreiches Baden-Württemberg“ (Wirtschaftspolitik), „Schlaues Baden-Württemberg“ (Bildungspolitik), „Nachhaltiges Baden-Württemberg (Energiepolitik)“, „Bürgernahes Baden-Württemberg (Bürgerbeteiligung und Integration)“ und „Gerechtes Baden-Württemberg (Gleichstellung, Inklusion, Gesundheitspolitik)“. Dies liest sich aber zunehmend fade, irgendwann hat man dann genug von Baden-Württemberg. Wenigstens fasst die Landesregierung hierbei ihre politischen Ziele unter wenigen, verständlichen Schlagworten zusammen. In der Rubrik „Service“ erhält der Leser viele Informationen, um Kontakt zu Ämtern aufzunehmen, sich einen Überblick über Publiktationen zu verschaffen oder einfach einen Ansprechpartner zu erhalten.

Die Detailansicht in den einzelnen Rubriken. Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

 

Das „Beteiligungsportal“ schließlich soll künftig “Mehr Demokratie klicken” gewährleisten. Dem müssen jedoch außer bloßen Ankündigungen Taten folgen. Dafür gibt es bereits auf der Startseite einen Textkasten, in dem man schnell eine Frage an die Landesregierung eintippen kann. Wir haben diese Funktion mit einer Frage am Freitag selbst getestet. Bis heute, den 04. Februar 2013, 17:00 Uhr haben wir noch keine Antwort erhalten.  Am, Dienstag, den 05. Februar, wurde sie um 14:43 beantwortet.

Wir erinnern uns: Baden-Württemberg soll gerecht werden. „Menschen mit Behinderung gehören in die Mitte der Gesellschaft. Deshalb bauen wir Barrieren und Benachteiligungen ab.“ Nirgendwo geht das schneller und einfacher als online. Eine Seite, die möglichst alle mit Behinderungen leicht nutzen können, ist unverhandelbar: Nirgendwo gibt es so wenige Barrieren wie am eigenenen Rechner. Hier scheitert die neue Homepage aber: Einige Artikel können zwar vorgelesen werden. Dies geschieht jedoch so blechern, dass man dem nicht folgen kann. Wenn doch, würde man es nicht wollen. Mit den verbreiteten Lesegeräten für Blinden fällt es diesen also deutlich einfacher, sich zu informieren. Der Button dafür ist viel zu klein. Sehbehinderte dürften ihn nicht ausmachen können. Hier wäre es ratsam, die entsprechende Funktion in der Zeile der Überschrift zu platzieren anstatt neben der Unterüberschrift.

Die Vorlesefunktion ist in dieser Zeile nur schwer zu sehen. Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

 

Der neue Maßstab muss also noch ordentlich Maß nehmen, um tatsächlich überzeugen zu können. Immerhin, ein Anfang ist gemacht und man darf gespannt sein, was noch folgt.

Sitzung am 11. Juli 2012

Technischer Ausschuss lehnt Oberlicht auf Bungalow ab

Ladenburg, 15. Juli 2012. (red/sap) Diskussion um die Erweiterung der Wohnfläche bei einem Bungalow in der Domitianstraße durch ein Oberlicht im Bereich des Atriums. Bauantrag wird vom Technischen Ausschuss abgelehnt.

Von Sabine Prothmann

Die Antragsteller planen das Atrium ihres eingeschossigen, unterkellerten Wohnhauses mit einem Oberlicht zu überdachen, um die Wohnfläche zu erweitern. Das Oberlicht soll eine Grundfläche von rund 16 Quadratmetern besitzen und etwa 1,30 Meter hoch sein.

Mit der Erweiterung werde die zulässige Grundflächenzahl um 33,50 Kubikmeter, also um knapp 29 Prozent überschritten, berichte Bürgermeister Ziegler. Die Verwaltung halte das Bauvorhaben städterechtlich für verträglich, da es sich lediglich um einen Verschluss des Daches handle.

Rainer Ziegler berichtete, dass es Beschwerden aus der Nachbarschaft gäbe, doch den Nachbarn gehe es nicht um die Überschreitung der Grundfläche, sondern um die Erhöhung. Diese sollte nach Ansicht der Nachbarschaft tiefer liegen.

Hier gehe es um die optische Wirkung, bestätigte auch Gemeinderat Uwe Wagefeld (CDU). In dem Baugebiet sei auf den Flachdächern nur eine Lichtkuppel zu lässig. „Warum baut man keine Lichtkuppel, damit das Gebäude nicht so hoch wird?“, wollte auch Dr. Rudolf Lutz (FDP) wissen. Er habe zwar Verständnis für die Anrainer, aber er sehe aus rechtlicher Sicht keine Ablehnungsgründe, sagte der Bürgermeister.

„Wenn ich die Wohnfläche erweitern will, brauche ich nicht 1,30 Meter aufsetzen“, meinte auch Steffen Salinger (SPD). Dieses Oberlicht könne man von der Straße aus über alle Dächer hinweg sehen, den 1,30 Meter seien ein halbes Geschoss.

Bürgermeister Ziegler gab zu bedenken, der Eigentümer habe das Haus erworben im Glauben, dass er aufstocken könne, dies habe aber das Regierungspräsidium abgelehnt. Verständnis für das Bauvorhaben zeigte Christian Vögele (CDU): „Ich kann dem Ganzen nur zustimmen.“

Doch bei der Abstimmung konnten sich nur drei der Ausschussmitglieder für das Vorhaben erwärmen, sechs stimmten dagegen und einer enthielt sich. Nun muss das Baurrechtsamt den Antrag prüfen.

L 597 und 631 bei Ladenburg werden saniert

Guten Tag!

Ladenburg, 18. Oktober 2010. Die Landstraßen L 597 und L 631 werden bis Ende November in drei Bauabschnitten saniert – Umleitungen sind ausgeschildert. Die Verbindungen zwischen Ladenburg und Heddesheim ist zeitweilig unterbrochen oder nur in einer Richtung über die Heddesheimer Straße befahrbar.

Information des Regierungspräsidiums:

„Am heutigen Montag, 18.10.2010, haben im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Arbeiten zur Sanierung der Landesstraßen 597 und der 631 nördlich von Ladenburg begonnen.

Die Baumaßnahme wird in drei Bauabschnitten durchgeführt. Die Arbeiten in den Bauabschnitten werden rund zwei Wochen dauern, so dass dies voraussichtlich
bis Ende November abgeschlossen werden können. Die Maßnahme sieht vor, die gesamten Asphaltschichten grundhaft zu erneuern.

Im 1. Bauabschnitt der L 597 zwischen Ladenburg, Altwasser Nord und dem Brückenbauwerk der L 631 (Heddesheimer Straße) wird der Verkehr auf der L 597 in Richtung Mannheim über die L 631 nach Heddesheim und weiter auf die L 541 in Richtung Mannheim auf die L 597 umgeleitet. Der Verkehr in Richtung Ladenburg bleibt auf der L 597.

Während der Arbeiten an der Einmündung Ladenburg West (2. Bauabschnitt) muss die gesamte Rampe der L 597 gesperrt werden. Die Umleitung für beide Fahrtrichtungen erfolgt über die L 597 und L 541 sowie L 631.

Im 3. Bauabschnitt wird zwischen dem Kreisverkehr in der Ortsdurchfahrt Ladenburg und Heddesheim die L 631 (Heddesheimer Straße) für den Verkehr in Richtung Ladenburg gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die L 541 in Richtung Mannheim und über die L 597 weiter nach Ladenburg . Der Verkehr in Richtung Heddesheim bleibt auf der Landesstraße.

Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

Die Kosten für die Baumaßnahme betragen rund 600.000 Euro und werden vom Land getragen.

Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Info: www.baustellen-bw.de

Einen schönen Tag wünscht
Das ladenburgblog

Stadt und Heimatbund gewinnen Baden-Württembergischen Archäologiepreis

Guten Tag!

Ladenburg, 27. Juli 2010. Der Hauptpreis des Baden-Württembergische Archäologiepreises und damit ein Preisgeld von 5.000 Euro geht an die Stadt Ladenburg und den Heimatbund.

Stadt und Heimatbund werden gemeinsam für das „jahrzehntelange überdurchschnittliche Engagement der Stadt und des Heimatbundes für die Erforschung und Bewahrung ihres historischen Erbes öffentlich gewürdigt“, heißt es in einem Schreiben des Leiters des Landesamtes für Denkmalpflege des Regierungspräsidiums.

Der Preis wird am 12. Oktober 2010 um 18:00 Uhr im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart überreicht.

Einen schönen Tag wünscht
Das ladenburgblog