Samstag, 18. November 2017

Drei jugendliche Tatverdächtige

Verw√ľstung in Merian-Realschule aufgekl√§rt

Ladenburg, 03. September 2014. (red/pol) Am letzten Juli-Wochenende, zwischen dem 25. und 28. Juli, waren unbekannte T√§ter √ľber ein Fenster im Erdgeschoss in das Schulgeb√§ude der Merian-Realschule in der Realschulstra√üe eingebrochen. [Weiterlesen…]

Toiletten verstopft

Randalierer verw√ľsten Schule

Ladenburg, 29. Juli 2014. (red/pol) Hohen Sachschaden verursachten bislang Unbekannte vermutlich vergangenes Wochenende als sie in die Ladenburger Merian-Realschule eindrangen. [Weiterlesen…]

Zeugenaufruf

Außenspiegel abgetreten

Ladenburg, 13. M√§rz 2014. (red/pol) Ein unbekannter T√§ter besch√§digte in der Nacht vom 11. auf den 12. M√§rz zwischen 21:30 und 06:00 Uhr in der Daimlerstra√üe die Au√üenspiegel an drei dort abgestellten Fahrzeugen. Vermutlich der gleiche T√§ter d√ľrfte dann auch in der Siemensstra√üe eine M√ľlltonne und ein Blumenk√ľbel umgeworfen haben. Insgesamt entstand ein Sachschaden von circa 1.000 Euro. Zeugen, die Hinweise auf den T√§ter geben k√∂nnen, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ladenburg unter der Rufnummer 06203/9305-0 in Verbindung zu setzen.

Die Polizeidirektion Heidelberg nutzt die Social Media jetzt dauerhaft

„Facebook ersetzt keinen Notruf“

Bild: Facebookseite der Polizeidirektion Heidelberg

Bild: Facebookseite der Polizeidirektion Heidelberg

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 10. Mai 2013. (red/ld) Die Facebook-Seite der Polizeidirektion Heidelberg hat sich bew√§hrt. Seit Montag betreut die Pressestelle den Social Media-Auftritt dauerhaft. Im Februar war die Seite gestartet worden, um besondere Polizeieins√§tze wie Fu√üballspiele oder Abschlussfeiern von Sch√ľlern zu begleiten. Die Beamten wollen Facebook ab sofort zur Vorbeugung gegen Straftaten und zur Zeugensuche nutzen. Den Notruf 110 oder die pers√∂nliche Anzeigenerstattung ersetzt die Seite aber nicht. [Weiterlesen…]

Was tun gegen die Zerstörungswut?

Guten Tag!

Ladenburg, 30. April 2010. Die verw√ľstete Toilettenanlage spricht B√§nde: Hier tobte die reine Zerst√∂rungswut ohne Sinn und Verstand. Wer tut so etwas? Und was macht man dagegen?

Kommentar: Hardy Prothmann

Nicht nur B√ľrgermeister Ziegler ist fassungslos und dann w√ľtend, wenn er sieht, was eine dumme Zerst√∂rungswut anrichtet: Die Reparatur der verw√ľsteten Toilettenanlage wird Tausende von Euro kosten. Wof√ľr? Daf√ľr, dass ein, zwei oder mehr Vollidioten ein paar Minuten „Spa√ü“ hatten?

Sind es „Vollidioten“? Oder sind Leute, die so etwas tun, „krank im Kopf“?

Oder sind sie vielleicht sogar „Opfer der Gesellschaft“? Arme, missverstandene und zu wenig beh√ľtete Jugendliche?

Wer ist schuld? Die Zerstörer, die Eltern, die Gesellschaft? Oder gar die Polizei, weil sie nicht da war? Oder Anwesende auf der Wiese, die nicht eingegriffen haben?

Was tun?

Diese Fragen und noch viele andere stellt man sich nicht nur im Gemeinderat. Was tun gegen diese Zerstörungswut?

Kein „ausw√§rtiges Gesocks“ mehr nach Ladenburg lassen, wie CDU-Gemeinderat Gerhard Seidel folgerte?

Das hilft nur zu 25 Prozent. Drei Ladenburger und ein „Ausw√§rtiger“ haben Platzverbote bekommen. Ladenburger Jugendliche machen in diesem Fall 75 Prozent des Problems aus. Ladenburger Jugendliche waren in diesem Fall das „Gesocks“.

Seidel forderte auch: „Man m√ľsste mal knallhart f√ľr zwei Jahre keine Veranstaltungen mehr auf der Festwiese und kein Grillen mehr auf der Neckarwiese erlauben. Die Anst√§ndigen werden daf√ľr sorgen, dass das nicht mehr passiert.“

Nicht die Anständigen bestrafen.

Die Anst√§ndigen? Die w√ľrden dadurch bestraft. Die Anst√§ndigen r√§umen ihren Grillplatz auf und feiern auf der Festwiese sch√∂ne Feste.

Es geht um die Chaoten. Hier soll die Polizei mehr gucken, fordert Stadtr√§tin Ilse Schummer (SPD): „Es braucht auch mehr Zivilcourage.“

Die arg unterbesetzte Polizei war in diesem Fall kurz nach der Randale zur Stelle. Mehr kann sie nicht tun oder soll man einen Beamten 24 Stunde vor dem Klo postieren?

Klar, die zivil Couragierten √ľberlegen es sich aber zwei Mal, ob sie im Zweifel das Schicksal der Toilettenanlage teilen wollen.

Es kann sicher etwas getan werden: Angefangen im Elternhaus, √ľber die Schulen, die Betriebe, die Sozialarbeit, Polizeiarbeit und Gerichtsbarkeit.

Wenn erst die Polizei und die Gerichte t√§tig werden m√ľssen, ist die Toilette oder etwas anderes zerst√∂rt. Im schlimmsten Fall sind Menschen zu Schaden gekommen.

Das Problem: Man wird sich an die Folgen der Probleme gew√∂hnen m√ľssen.

Es ist leider ein gesellschaftliches Problem, an das man sich gewöhnen muss.

Offensichtlich leisten die Elternhäuser nicht mehr die notwendige Erziehungsarbeit, schlecht ausgestattete Schulen und Sozialarbeit können gewisse Jugendliche nicht mehr erreichen. Sonst könnte man hier Druck aufbauen und ein solches Verhalten gesellschaftlich ächten.

Eine solche √Ąchtung funktioniert aber nur bei Menschen, die noch gewillt sind, an der Gesellschaft teilzunehmen. Chaoten, die Klos zerst√∂ren, haben l√§ngst jede Achtung vor fremdem Eigentum und allgemeinem Nutzen verloren. Sie verachten sich selbst und deshalb auch alles und jeden anderen.

Man kann nur hoffen, dass sie sich bei ihrer Zerst√∂rungsorgie ordentlich weh getan haben – das ist wahrscheinlich der einzige Gef√ľhlsimpuls, denn solche Leute noch sp√ľren.

Fassungslos √ľber Vandalismus – Rundklo zerlegt

Guten Tag!

Ladenburg, 30. April 2010. Chaoten haben die Toilettenanlage an der Festwiese demoliert. B√ľrgermeister Ziegler zeigt sich fassungslos und w√ľtend. Polizei spricht Platzverweise aus.

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Bloße Zerstörungswut. Quelle: Stadt Ladenburg

Mehrere Tausend Euro Schaden haben Randalierer im Rundklo auf der Festwiese angerichtet. Die Bilder unserer Fotostrecke zeigen das Ergebnis der Zerstörungswut.

B√ľrgermeister Rainer Ziegler er√∂ffnete die Gemeinderatssitzung am 28. April 2010 mit den Worten: „Als ich heute morgen die die Toilettenanlage auf der Festwiese gesehen habe, war ich fassungslos. Die Fassungslosigkeit ist heftigem √Ąrger gewichen. Mit geht das derart auf den Geist, was hier immer und immer wieder passiert.“

Sch√ľler der Merianschule hatten am Dienstagabend auf der Wiese gefeiert. Die Polizei nahm drei Ladenburger Jugendliche fest und einen „Ausw√§rtigen“.

Es wurde Strafanzeige erstattet. B√ľrgermeister Ziegler betonte, dass man sich mit den Schulen und der Polizei besser absprechen m√ľsse.

Gleichzeitig beklagte er: „Sind denn keine Eltern mehr da, die den Kindern den Umgang mit Werten beibringen?“

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