Montag, 18. November 2019

Unsere WM-Public Viewing-Karte zeigt, wo die Spiele ĂŒbertragen werden

Fußball-Samba die ganze Nacht

Rhein-Neckar, 10. Juni 2014. (red/ld) Bei Temperaturen wie am Zuckerhut, lĂ€sst sich nirgends so gut Fußball-WM schauen, wie im Freien auf einer großen Leinwand. Wir haben fĂŒr unsere Leser/innen interessante Public Viewing Locations der Region zusammengesucht. Wo Sie den WM-Start und alle Spiele schauen können, sehen Sie auf unserer großen Karte. [Weiterlesen…]

ASV-Fans feiern die Rekorde von Christin Ulrich

Riesenstimmung beim Public Viewing

Rund 30 Fans verfolgten beim Public Viewing gespannt, wie sich ASV-Gewichtheberin Christin Ulrich bei ihren ersten Olympischen Spielen schlÀgt.

 

Ladenburg, 31. Juli 2012. (red) Olympiade – und Christin Ulrich vom ASV Ladenburg ist in London mit am Start. Sie hat sich ĂŒber die Weltmeister- und Europameisterschaft 2012 fĂŒr einen der zwei erkĂ€mpften QuotenplĂ€tze fĂŒr ihre ersten Olympischen Spiele qualifiziert und zeigt ihre bislang beste Leistung.

Von Christian Thomas

Es liegt Spannung in der Luft. Rund 5.030 Zuschauer verfolgen den Wettkampf von Christin Ulrich. 5.000 in London und 30 in Ladenburg. Christin ist in Hochform. Sie tritt in der B-Gruppe der Frauen bis 58 Kilogramm an. Sie beginnt den Wettkampf im Reißen mit souverĂ€nen 88 Kilogramm. Im zweiten Versuch steigert sie sich um weitere drei Kilogramm auf 91 Kilogramm. Das wĂ€re neue persönliche Bestleistung und neuer deutscher Rekord. Der Versuch gelingt problemlos. Riesenstimmung beim Public Viewing im Garten von Thomas Roß, Abteilungsleiter Gewichtheben.

Im dritten Versuch will sie dann ihren neuen Rekord um weitere zwei Kilogramm steigern. Auch dass schafft sie mit einer sehr ĂŒberzeugenden Vorstellung. Christin beendete das Reißen mit drei gĂŒltigen Versuchen und einem neuen deutschen Rekord. 93 Kilogramm reißt die starke Athletin. Perfekt!

Beim Stoßen steigt Christin mit 110 Kilo ein. Man sieht ihr bei diesem Versuch leichte NervositĂ€t an. Alle 30 Zuschauer drĂŒcken ihr die Daumen. Die Hebung ist gĂŒltig! Im zweiten Versuch legt Christin nun 114 Kilo auf. Wenn sie die schafft, wĂ€re es die nĂ€chste neue persönliche Bestleistung im Stoßen und Zweikampf – sowie zwei neue deutsche Rekorde. Sie bewĂ€ltigt den Versuch problemlos. Jubel brandet auf – in Ladenburg wie in London. Im dritten Versuch steigert sie auf 116 Kilo. Doch die sind an diesem Tag zu schwer fĂŒr sie. Mit zwei gĂŒltigen Versuchen, neuen persönlichen Bestleistungen und zwei weiteren neuen deutschen Rekorden beendet Christin den Tag. In der Gesamtwertung erreicht sie einen tollen 13. Platz.

Liebe Christin! Herzlichen GlĂŒckwunsch aus Ladenburg zu diesem ĂŒberragenden Wettkampf. Auch die Fans des ASV Ladenburg und BĂŒrgermeister Ziegler gratulieren Dir zu diesem super Wettkampf bei Deinen ersten Olympischen Spielen. Wir wĂŒnschen Dir einen weiteren schönen Aufenthalt in London und eine gute RĂŒckreise auf der MS Deutschland.

ASV lÀdt zum Christin-Ulrich-Viewing ins Pumpwerk

Go Christin Go!

Die Medaillenhoffnung des ASV: Gewichtheberin Christin Ulrich (2.v.l.) bei ihrer Verabschiedung im Rathaus Ende Juni.

 

Ladenburg, 30. Juli. (red/la) Der ASV Ladenburg wird Christin Ulrich heute ab 13 Uhr beim Public Viewing anfeuern. Lange stand jedoch nicht fest, wann sie antritt. Nun ist klar, dass es ab 13:30 Uhr losgeht. Der Wettkampf wird vom ZDF live im Internet ĂŒbertragen. Das Public Viewing findet im Kandelbachweg 22 statt.

Dass die ASV-Gewichtheber ihre Christin anfeuern wollen stand schon lange fest. Thomas Roß vom ASV Ladenburg lĂ€dt heute ab 13 Uhr zum Public Viewing in den Kandelbachweg 22. Doch warum stand der Termin erst so spĂ€t fest? „Da das olympische Komitee kurz vor dem Wettbewerb bekannt gibt, wieviele Teilnehmer in der Disziplin antreten, entschied es sich erst gestern, wann Christin startet”, sagt Roß.

WĂ€re sie in der A-Gruppe angetreten, wĂ€re der Wettkampf live im Fernsehen ĂŒbertragen worden. Da Christin Ulrich nun in der B-Gruppe ist, ĂŒbertrĂ€gt das ZDF dies nur per Internet-Livestream. Da es im ASV-Vereinsheim derzeit kein schnelles Internet gibt, findet das Public Viewing nun im Hof von Thomas Roß Garten- und Landschaftsbau statt. „Wer kommen will, ist eingeladen. Wir hoffen, dass die Leitung stabil steht und es mit der Übertragung gut klappt“, sagt er.

Gabis Kolumne

EM 2012 – eine kollektive Fete

Public Viewing ist Party. Archivbild WM 2010.

Rhein-Neckar, 25. Juni 2012. In knapp einer Woche ist der ganze Zauber wieder vorbei. NĂ€chsten Sonntag steht der Europameister 2012 fest und man kann die Abende wieder anders verplanen. Gabi ist darĂŒber ganz froh, denn sie ist kein Fußballfan. Dennoch geht sie zu Public Viewings.

Ich hab’s nicht mit Fußball. So, jetzt ist es raus, jetzt habe ich es gesagt.

Vor dem SommermĂ€rchen, der WM 2006 in Deutschland, konnte man dies auch noch ungestraft sagen. Bis dahin gab es die Fußball-Begeisterten und die anderen.

Doch mit diesem Sommer Ànderte sich alles. Mit Public Viewing wurde die WM 2006 zu einem nationalen Event.

Deutschlandfahnen, in meiner Jugend noch verpönt, wehen nun in den Zeiten von Welt- und Europameisterschaften von Balkonen, aus Fenstern und von AutodÀchern.

Das perfekte Styling muss sein

Eine ganze Industrie entstand, die fĂŒr das richtige Equipment sorgte. Ketten, SchweißbĂ€nder, Schminke, Vuvuzelas, Überzieher fĂŒr die Autoaußenspiegel und Fahnen in jeglicher GrĂ¶ĂŸe, alles in schwarz-rot-gold, gibt es an jeder Straßenecke zu kaufen.

Dieser Tage habe ich sogar einen alten Mann mit einem mit Fahnen geschmĂŒckten Rollator gesehen.

Was frĂŒher den wahren Fan ausmachte wurde quasi ĂŒber einen Sommer zum Allgemeingut.

Wenn ich sage, ich schaue kein Fußball, heißt es nicht, dass ich mir nicht das eine oder andere Spiel angucke, aber es bedeutet, ich plane in dieser Zeit meinen Alltag nicht um dieses Ereignis. Und ich empfinde es Ă€ußerst lĂ€stig, wenn auf die Frage, „kommt ihr zum Grillen“, die Antwort „stellt ihr auch einen Fernsehen auf“ folgt.

Ich freue mich, wenn die deutsche Mannschaft nach einem guten Spiel weiter kommt, aber ich stĂŒrze nicht in eine Existenzkrise, wenn sie ausscheidet.

Gott sei Dank ist auch mein Mann kein Fußballfanatiker. Er schaut nie die Sportschau und hat auch keinen Lieblingsverein in der Bundesliga. Aber natĂŒrlich schaut er WM- und EM-Spiele – wenn es zeitlich passt.

Ich bin zwar Mutter eines Sohnes, blieb aber von Fußballverein und dementsprechenden Spielen am Wochenende verschont.

Wahre Fans und Party-MitlÀufer

Anders geht es da einer guten Freundin. Alle zwei Jahre ist sie komplett verzweifelt, denn ihr Angetrauter und ihre beiden Söhne  gucken jedes Spiel von der Vorrunde an.

Vier Wochen lang ist mit ihren MĂ€nner komplett nichts anderes anzufangen.

Aber ihr Göttergatte war schon immer Fußball begeistert, nicht erst seit die große Meisterwelle die Nation ĂŒberschwappt hat.

Das ist ehrlich und authentisch. Vielen anderen geht es nur um die Party.

Am vergangenen Freitag war ich zufÀllig in Mannheim und habe ganze Gruppen von Jugendlichen in perfektem EM-Styling zum Friedrichspark pilgern sehen.

Das hÀtte auch ein Rock-Konzert sein können, dachte ich mir. Es geht um das Event als solches und weniger um den Inhalt. Und das schöne daran ist, das ganze Land und besser noch, ganz Europa feiert mit.

Wenn ich morgens mit dem Auto zur Arbeit fahre, gibt es jetzt bei SWR3 regelmĂ€ĂŸig einen kurzen Talk mit „dem EM-Hasser“. Er outet sich ganz freimĂŒtig und mimt damit den Außenseiter. GlaubwĂŒrdig oder auch nicht, eines wird klar, entzieht man sich dem nationalen Hype, gerĂ€t man ins Abseits.

Und auch ich gehe gerne auf Public Viewings, das macht Spaß, das ist spannend, das ist Party. Hat aber mit Fußball selbst, recht wenig zu tun.

Und wichtig ist: Bleibt die deutsche Mannschaft drin, geht die Party weiter.

gabi

Ladenburg tafelt: Zufriedene Gastronomen trotz „Fußball-Delle“ und „zu schönem Wetter“

Guten Tag!

Ladenburg, 30. Juni 2010. (red/pöl) Die Ladenburger Gastronomen sind sehr zufrieden mit „Ladenburg tafelt“ – nach einem enttĂ€uschenden Start drehte sich die Situation am Samstagabend – auch am Sonntag kamen die GĂ€ste. Vor- und nach dem Fußballspiel.

„Aus unserer Sicht war Ladenburg tafelt ein voller Erfolg“, sagt Claus Hardung, zweiter Vorsitzender des Gastro- und Tourismusvereins, der sich gerade in der GrĂŒndung befindet.

„Positiv war ebenfalls, dass sich auch Gastronomen außerhalb der Innenstadt eingebracht haben – dadurch war das Angebot breit gefĂ€chert und fĂŒr alle etwas dabei.“

Modenschau und Show-Event anlÀsslich "Ladenburg tafelt". Bild: Horst Pölitz

Am Samstag startete „Ladenburg tafelt“ eher enttĂ€uschend. Sicher, weil es einfach sehr heiß war und sich niemand freiwillig in die Sonne setzen wollte, sicher auch, weil es eine Vielzahl von anderen Veranstaltungen gab.

„Am Abend drehte das dann völlig, bis die Altstadt voll war und die meisten PlĂ€tze besetzt“, beschreibt Hardung die Situationen. Der Zuspruch der GĂ€ste – viele davon von außerhalb – und der Umsatz stimmten aus Sicht der Gastronomen.

Die Ladenburger Gastronomie ist weit ĂŒber die Stadt hinaus bekannt und dringend auf Besucher von außerhalb angewiesen.

Am Sonntag zog die Modenschau verschiedener ModegeschĂ€fte trotz der Hitze eine zufrieden stellende Masse an Zuschauern an – auch wenn sichtbar viele PlĂ€tze leer blieben. Das WM-Spiel Deutschland-England ab 16:00 Uhr war dann ein „Gassenfeger“ – Public Viewing-Angebote waren voll, die anderen Angebote hatten das Nachsehen. Nach dem Spiel fĂŒllte sich die Stadt wieder: „Das Spiel hat fĂŒr eine Art „Fußball-Delle“ gesorgt“, sagte Hardung.

„Wir werden auf jeden Fall mit der Aktion auch im kommenden Jahr weitermachen“, sagte Claus Hardung, Betreiber des Hotels „zur goldenen Krone“. „Gerne auch mit wieder mit dem Bund der SelbststĂ€ndigen (BdS), die durch den verkaufsoffenen Sonntag einen weiteren Anreiz boten.“

Hardung lobte gegenĂŒber der Redaktion auch die „KĂŒhe“, die der Hegehof mit UnterstĂŒtzung des BdS im Innenstadtbereich aufgestellt hatte – fĂŒr einen guten Zweck. Die Heidelberger „Waldpiraten“, eine Einrichtung der deutschen Kinderkrebsstiftung erhielten einen Scheck in Höhe von 500 Euro.

Viel Freude mit den Fotos (red/pöl):

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Spannung – Stimmung – Sieg – Deutschland ist im Achtelfinale – Public Viewing im Fody’s

Guten Tag!

Ladenburg, 24. Juni 2010. Stramme 60 Minuten dauerte das bange Warten auf das erlösende Tor. Beim Public Viewing im Fody’s FĂ€hrhaus brach dann der Freudentaumel los – ein zweites Mal, als der Abpfiff kam und klar war: Deutschland ist durch das 1:0 weiter. Aber auch Ghana, weil die Serben gegen Australien verloren haben.

Von Hardy Prothmann

Das mit dem Transparent muss die Dame noch ĂŒben - aber sie freut sich so herrlich, dass das unser Titelbild sein musste. Bild: ladenburgblog

Über 400 GĂ€ste verfolgten gebannt, was vorne auf der Leinwand passierte. Voll konzentriert. Alle wussten: Es geht um alles. Als in der 60. Minute der Ball ins gegnerischen Tor krachte – explodierte die Anspannung in helle Freude.

Doch das Zittern beim Public Viewing im Fody’s Zelt ging weiter – die australischen Tore wurden bejubelt. Deutschland kann es schaffen. Aber erst nach der 93. Minute war klar – Deutschland ist weiter! Dann war Party.

Viel Freude mit den Bildern.
Sie sind chronologisch geordnet und geben den Verlauf des Public Viewings wÀhrend des Spiels wieder.

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Fotostrecke: Public Viewing, Pop & Spaßfestival im Fody’s FĂ€hrhaus

Sonderveröffentlichung

Ladenburg, 20. Juni 2010. Fody’s ist im WM-Fieber – die beiden ersten Spiele boten das volle Programm. Am Mittwoch, den 23. Juni 2010 gehts mit dem Spiel gegen Ghana um Alles. Am Freitag, den 25. Juni 2010 startet „Ladenburg sucht den Superstar“ – live in Fody’s FĂ€hrhaus. Sei dabei!

Krachvolles Public Viewing und klasse Stimmung im Fody's. Bild: aug

Im großen Zelt neben Fody’s FĂ€hrhaus gehts ab – mit Public Viewing zur WM und dem „4. Pop & Spaßfestival 2010“.

Auf dem ĂŒberdimensionalen Bildschirm können die Fußball-Fans alles haargenau verfolgen, sie sind hautnah dabei. Im voll besetzten Public Viewing-Zelt erlebten die GĂ€ste das grandiose 4:0 gegen Australien mit und zitterten beim 0:1 gegen Serbien um den Anschlusstreffer, der leider nicht kam.

Es ist sicher: Die Stimmung ist gigantisch, der Service perfekt.

Am 23. Juni 2010 geht es gegen Ghana – Stimmung und Spannung sind nach den ersten Spielen garantiert. Es geht um Alles – ab 18:00 Uhr.

Am 25. Juni 2010 geht es beim Gesangs-Casting fĂŒr „Ladenburg sucht den Superstar“ um die Auswahl der SĂ€ngerinnen und SĂ€nger, die am 09. Juli 2010 um den Titel kĂ€mpfen.

Am 03. Juli 2010 wird die „Miss Ladenburg“ gewĂ€hlt – ab 19:00 Uhr mit DJ Peter Henninger und After-Show-Party. Der Eintritt von drei Euro kommt dem Kinderhospiz „Sterntaler e.V.“ in Mannheim zugute.

Viel Freude mit den Fotos:

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