Samstag, 24. August 2019

Gemeinderat unterstĂŒtzt die geplante AWO-Kita

„Eine gute Sache ist im Entstehen“

Ladenburg, 26. Oktober 2013. (red/sap) Der Ladenburger Gemeinderat hat in der Gemeinderatssitzung vom 23. Oktober 2013 beschlossen, dem AWO-Kreisverband Rhein-Neckar eine Zusage zu geben, die RĂ€ume in der Bahnhofstraße fĂŒr eine Kinderkrippe fĂŒr zwei Gruppen Ă  zehn Kindern auszubauen. Schweren Herzens mussten Gemeinderat und BĂŒrgermeister die anwesenden Eltern enttĂ€uschen, die unbedingt die Kinderkrippe „Postillion“ fĂŒr ihre Kinder erhalten wollten. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Bedarfsplanung Kindereinrichtungen

„Das sind tolle Zahlen“

Ladenburg, 23. MĂ€rz 2013. (red/sap) Von der Stadt Ladenburg muss jĂ€hrlich eine örtliche Bedarfsplanung fĂŒr die Kinderbetreuung gemĂ€ĂŸ dem Kindertagesbetreuungsgesetz erstellt und fortgeschrieben werden. Laut StadtrĂ€tin Ilse Schummer herrscht in Ladenburg eine „sehr zufriedenstellende Situation“. Die Bedarfsplanung wurde einstimmig beschlossen.

FĂŒr das laufende Kindergartenjahr 2012/2013 stehen gemĂ€ĂŸ den Betriebserlaubnissen unverĂ€ndert insgesamt 368 KindergartenplĂ€tze zur VerfĂŒgung. Insgesamt 392 Kinder haben einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz im Kindergartenjahr 2012/2013. Auch fĂŒr das Kindergartenjahr 2013/2014 stehen wiederum 368 PlĂ€tze zur VerfĂŒgung und 385 Kinder haben in dieser Zeit einen Rechtsanspruch. [Weiterlesen…]

Kinderzahlen rĂŒcklĂ€ufig

Entwicklung der Kleinkindbetreuung in Ladenburg

Ladenburg, 27. Juni 2012. (red/mb) Nach den Auswertungen des Rhein-Neckar-Kreises ĂŒber die Versorgung der 0- bis 3-jĂ€hrigen Kinder liegt Ladenburg mit Stand 31.12.2011 mit 37 Prozent im guten Durchschnitt. Jedoch zeigen die letzten statistischen Auswertungen, dass die Kinderzahlen in Ladenburg rĂŒcklĂ€ufig sind. Deswegen wird es keine Neubauten fĂŒr Kinderbetreuungseinrichtungen geben.

In den Ladenburger KindergĂ€rten sind im aktuellen Bedarfsplan 32 PlĂ€tze fĂŒr Kinder zwischen 2 und 3 Jahren ausgewiesen. Zudem bestehen nach Darstellung der Stadt 3 Kleinkinbetreuungseinrichtungen mit ingesamt 42 PlĂ€tzen.

Bei Postillion e.V. können 20 Kinder ab dem ersten Lebensjahr, bei Kinder-Ladenburg 12 Kinder und bei Pfiff e.V. 10 Kinder ab dem zweiten Lebensjahr aufgenommen werden. Außerdem gibt es noch 11 Tagespflegepersonen, die ingesamt 35 Kinder ab dem ersten Lebensjahr betreuen können. Damit sind in Ladenburg statistisch insgesamt 109 PlĂ€tze fĂŒr Kinder vom ersten bis zum dritten Lebensjahr vorhanden.

Am 31. 12. 2011 zĂ€hlte man in Ladenburg 189 Kinder zwischen eins und drei Jahren. Somit erreicht der Versorgungsgrad mit einem Betreuungsplatz in dieser Altersgruppe bei 109 PlĂ€tzen 58 Prozent. Trotzdem zeigen die letzten statistischen Auswertungen, dass die Kinderzahlen in Ladenburg rĂŒcklĂ€ufig sind. Im Jahr 2010 wurden 108, 2011 nur noch 81 und in diesem Jahr bis zum 20. Juni erst 38 Kinder geboren. BĂŒrgermeister Ziegler sagte:

Das ist sehr bedauerlich. Wir mĂŒssen was tun, unser Angebot an Kinderbetreuung ist aber gut.

Die Kinderzahlen erfordern keine neue RĂ€umlichkeiten. BĂŒrgermeister Ziegler empfahl eine „StĂ€rkung“ des vorhandenen Angebots. Da die Stadt nichts baut, verzichtet sie auf bis zu 120.000 Euro ZuschĂŒsse, die natĂŒrlich aber nur einen Teil der Investition abgecken wĂŒrden.

Wegen dieser Daten hĂ€lt der Gemeinderat einen Neubau einer Kleinkindbetreuung nicht fĂŒr erforderlich und nahm den Beschlussantrag der Verwaltung an. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, die Situation fortlaufend zu beobachten und die Angebote möglichst ohne einen Neubau weiter zu entwickeln.

Ingrid Dreier (GLL) wies darauf hin, dass es sich nur um „statistische Zahlen“ handelt und es Probleme mit bedarfsgerechter Betreuung gebe. Anders gerechnet wĂŒrde man nur auf knapp 30 Prozent kommt.

BĂŒrgermeister Ziegler sagte:

Ich teile die Ansicht von StadtrĂ€tin Dreier – wir mĂŒssen hier sehr aufmerksam bleiben.

Im Gegensatz dazu positionierte sich Ilse Schummer (SPD), die meinte, es seien Entwicklungen im Gange, die in Ordnung sind. Außerdem sagte sie:

Ich will hier öffentlich bezweifeln, ob es Kinder gut tut, wenn sie so frĂŒh in Betreuung gegeben werden und ob das in ein, zwei Jahren immer noch so ist oder die MĂŒtter umdenken.

Der Antrag wurde mit drei Gegenstimmer der GrĂŒnen angenommen.

BetreuungssĂ€tze steigen, Haushaltsentwurf und Info-BroschĂŒre vorgelegt

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Guten Tag

Ladenburg, 07. MĂ€rz 2011. Der Ladenburger BĂŒrgermeister Rainer Ziegler brachte gleich drei SchriftstĂŒcke mit in die Gemeinderatssitzung vom 02. MĂ€rz 2011: Den aktuellen Entwurf des Haushaltsplans, die BroschĂŒre „Spuren jĂŒdischen Lebens in Ladenburg“ sowie eine BĂŒrgerinformationsbroschĂŒre. Die BetreuungssĂ€tze fĂŒr Römernest und Haus des Kindes steigen auf Beschluss des Gemeinderats um fĂŒnf Prozent ab September 2011.

Von Sabine Prothmann

Die farbige BĂŒrgerinformationsbroschĂŒre wird in den nĂ€chsten Tagen flĂ€chendeckend in die Ladenburger BriefkĂ€sten verteilt werde. Die BroschĂŒre ist durch Ladenburger Unternehmen werbegetragen und so fĂŒr Stadt und BĂŒrger kostenfrei.

Die neue BĂŒrgerinformationsbroschĂŒre. Quelle: Stadt Ladenburg

Das zweite SchriftstĂŒck ist die BroschĂŒre zu den „Spuren jĂŒdischen Lebens in Ladenburg“, die ab sofort auch in Buchform vorliege und die es jetzt im Buchhandel zu laufen gibt.

Und als drittes brachte er den Haushaltsplan fĂŒr 2011 mit: „SpĂ€t, aber aktuell“, erklĂ€rte der BĂŒrgermeister. Der Etatentwurf soll am 30. MĂ€rz öffentlich beraten und am 20. April beschlossen werden.

Die Stadt muss jĂ€hrlich eine örtliche Bedarfsplanung fĂŒr Kinderbetreuung gemĂ€ĂŸ dem Kinderbetreuungsgesetz erstellen und fortschreiben, diese muss dann von dem Gemeinderat beschlossen werden.

Aufgrund der vorliegenden und mit der Stadt Ladenburg abgestimmten Anmeldungen kann der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz fĂŒr alle Kinder ĂŒber drei Jahren erfĂŒllt werden.

Der Bedarf an GanztagesplĂ€tzen fĂŒr Kinder ĂŒber drei Jahren sei rĂŒcklĂ€ufig, aber der Bedarf fĂŒr Kinder unter drei Jahren sei weiterhin steigend.

„Wir mĂŒssen hier alles tun, dass das vorhandene Angebot bestehen bleibt“, so Ziegler. Denn der Rechtsanspruch fĂŒr alle Kinder ab dem 1. Lebensjahr gelte ab dem 1. August 2013. Zur Zeit decke man rund 34 Prozent, den tatsĂ€chlichen Bedarf schĂ€tzte der BĂŒrgermeister auf 40 bis 45 Prozent.

„Die Kindertagespflege ist uns sehr wichtig“, betonte Rainer Ziegler. Zehn TagesmĂŒtter in Ladenburg betreuen derzeit bis zu 31 Kinder. Dies mĂŒsse weiter gefördert werden.

Auch Dr. Meinhard Georg (CDU) erklĂ€rte: „Wir freuen uns, dass es viele TagemĂŒtter gibt.“

160 Einheiten (das bedeutet 120 Stunden) benötigten die TagesmĂŒtter fĂŒr ihre Ausbildung, erklĂ€rte GemeinderĂ€tin Ilse Schummer.

Dies ist zeitintensiv und teuer. Und es entlaste den stĂ€dtischen Haushalt. Im Jahre 2008 wurde der Etat mit 1,2 Millionen und 2010 mit 1,5 Millionen fĂŒr Kinderbetreuung belastet, so Schummer.

BĂŒrgermeister Ziegler informierte den Gemeinderat, dass kĂŒnftig anstelle der kinder-eltern-heute e.V. der Verein Postillion e.V. als neue BetriebstrĂ€ger fĂŒr die Betreuung von Kleinkindern trete. Man stehe in Verhandlung.

Die Bedarfsplanung fĂŒr die Kinderbetreuung wurde einstimmig beschlossen.

Als nÀchster Punkt stand die Erhöhung der BeitrÀge in der kommunalen Kinderbetreuung auf der Tagesordnung

Ziegler bezeichnete eine Erhöhung um fĂŒnf Prozent als sehr moderat. „Wir mĂŒssen etwas tun“, so BĂŒrgermeister Ziegler. Die derzeitigen ElternbeitrĂ€ge lĂ€gen weit unter den Empfehlungen des StĂ€dte- und Gemeindetages

„Mit Magengrummeln stimmen wir zu“, sagte Ilse Schummer (SPD). Auch Gudrun Ruster (FDP) bedauerte die Notwendigkeit einer Erhöhung, verwies aber auf die hohen Kosten und die im Vergleich bislang niedrigen BeitrĂ€ge.

Schummer bedauerte, dass der Geschwisterbonus nur bei Unterbringung in der gleichen Einrichtung gelte.

Stadtrat Gerhard Kleinböck bat die Verwaltung festzustellen, wie viele Familien in Ladenburg davon wirklich betroffen seien und meinte, es könne sich nicht um viele Familien handeln. Der BĂŒrgermeister versprach, sich darum zu kĂŒmmern.

Bei einer Enthaltung wurde die Erhöhung beschlossen.

StadtrĂ€tin Petra Erl bat den BĂŒrgermeister Rainer Ziegler den Gemeinderat bezĂŒglich ihrer Anfrage zu dem Tadelladen vom DRK in Edingen-Neckarhausen aufzuklĂ€ren.

Der Tafelladen werde vom Deutschen Roten Kreuz zusammen mit Studentengruppen betreut. Und auch Ladenburger BĂŒrger könnten dort an zwei Tagen die Woche einkaufen.

Einige wenige tun es schon, doch noch mĂŒsse ein Fahrdienst organisiert werden, so Ziegler.

Es wĂ€re schön, wenn man einen ehrenamtlichen Fahrdienst finden wĂŒrde, die rechtliche Situation sei schon abgeklĂ€rt. Interessierte könnten sich ans Sekretariat im Rathaus wenden.