Dienstag, 21. August 2018

Technischer SachverstÀndiger eingeschaltet

Keine neuen Erkenntnisse zur Amokdurchsage an Martinsschule

Ladenburg, 02. Dezember 2014. (red/pol/ek) Nach Informationen des PolizeiprĂ€sidiums Mannheim liegen dem Polizeirevier Ladenburg bislang keine neuen Erkenntnisse zur ungeklĂ€rten Amokdurchsage am Donnerstagnachmittag an der Martinsschule vor. Zur ÜberprĂŒfung der Lautsprecheranlage wurde ein technischer SachverstĂ€ndiger eingeschaltet. Die Polizei wurde am Donnerstagnachmittag von einer Zeugin informiert. Diese hatte gegen 17:15 Uhr eine Durchsage vernommen, nach der sich in der Schule in der Hirscherberger Allee ein AmoklĂ€ufer aufhalten solle. Eine Durchsuchung der Schule durch das Interventionsteam der Polizei blieb ohne Ergebnis. Die Polizei ermittelt weiter.

Polizeirevier Ladenburg verzeichnet Anstieg von "ĂŒblen Scherzen" in der Halloween-Nacht

„Nicht jeder Scherz ist lustig“

polizei_feature11Ladenburg, 04. November 2013. (red) Polizeirevierleiter Frank Hartmannsgruber ist „not amused“ ĂŒber zahlreiche VorfĂ€lle in der Halloween-Nacht. Nachdem in den vergangenen zwei Jahren die VorfĂ€lle rĂŒcklĂ€ufig waren, gibt es 2013 einen sprunghaften Anstieg. Insbesondere zu einem gefĂ€hrlichen Eingriff in den Straßenverkehr in Heddesheim sucht die Polizei Zeugen. [Weiterlesen…]

Polizeichef Hartmannsgruber prÀsentierte Kriminalstatistik 2012

Litauische TĂ€tergruppe wurde geschnappt

Ladenburg/Rhein-Neckar, 24. April 2013. (red/sap) Der Ladenburger Polizeichef Frank Hartmannsgruber stellte gestern die Krimnalstatistik 2012 für Ladenburg, Heddesheim, Ilvesheim und Edingen-Neckarhausen vor. Insgesamt zeigte er sich zufrieden, aber es gab auch „Ausreißer“ in den Zahlen. Eine Litauische Tätergruppe konnte geschnappt werden. Die Ladenburger Polizei ist gut vorbereitet auf die Mainacht. [Weiterlesen…]

Polizeirat Hartmannsgruber ist zufrieden mit seinem Gebiet

Positive Verkehrsbilanz trotz „Ausreißer“

Ladenburg/Rhein-Neckar, 17. April 2013. (red/ms) Frank Hartmannsgruber kann ziemlich zufrieden sein. Als Leiter des Polizeireviers Ladenburgs ist er auch noch fĂŒr den Verkehr in Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim und die Mannheimer Stadtteile Seckenheim und Friedrichsfeld zustĂ€ndig. Die Unfallstatistik fĂŒr 2012 zeigt ihm, dass es sich bei seinem Revier um ein „gutes Verkehrsgebiet“ handelt. [Weiterlesen…]

Neuer stellvertretender Revierleiter

Schmidt folgte auf Berka

Polizeihauptkommissar Schmidt ist seit September stellvertretender Leiter des Reviers Ladenburg.

 

Ladenburg, 29. Oktober 2012. (red) Polizeihauptkommissar Bernd Schmidt (49) ist seit 1. September neuer Stellvertreter von Polizeirevierleiter Frank Hartmannsgruber. Er folgt auf Walter Berka, der in den Ruhestand ging.

Vor seiner neuen Aufgabe war Bernd Schmidt seit 2009 Leiter des Bezirks- und Ermittlungsdienstes beim Polizeirevier Ladenburg. Der Mannheimer hat vor 29 Jahren (1983) bei der Polizei begonnen und kennt den Dienst auf der Straße. Zehn Jahre lang „bestreifte“ er das Revier Oststadadt. Zum dreijĂ€hrigen Studium ging es an die Fachhochschule der Polizei nach Villingen-Schwenningen. Von dort zurĂŒck nach Mannheim, hier war er vor seiner Ladenburger Zeit als Dienstgruppenleiter in Mannheim-KĂ€fertal tĂ€tig.

Er unterstĂŒtzt Frank Hartsmannsgruber vor allem bei den umfangreichen Planungsaufgaben – ist aber als Einsatzleiter nach wie vorne gerne im „Außendienst“ tĂ€tig, so zuletzt als stellvertretender Einsatzleiter beim Altstadtfest. Im Revier ist er deshalb schon gut bekannt, vor allem fĂŒr sein ruhiges und besonnenes Auftreten. Er ist verheiratet und hat zwei jungendliche Söhne. Nach Ladenburg kommt er mit dem Fahrrad und dem Zug:

Das hÀlt fit und im Autos sitze ich sowieso viel. Mit dem alten Fahrrad gehts zum Bahnhof und ich fahre gerne mit der Bahn.

Auf Nachfrage, warum er ein altes Fahrrad nutzt, sagt er:

Naja, das steht tÀglich da und beruflich habe ich so meine Erfahrungen.

 

Ladenburg hat neuen Bezirksdienstleiter

Steffen Bott will Ansprechpartner fĂŒr die BĂŒrger sein

Steffen Bott ist neuer Bezirksdienstleiter fĂŒr Ladenburg und Ilvesheim.

 

Ladenburg/Ilvesheim, 29. Oktober 2012. (red/aw/tt) Steffen Bott hat Anfang Oktober den Bezirksdienst fĂŒr Ladenburg und Ilvesheim  im Revier Ladenburg ĂŒbernommen. Er verknĂŒpft in seiner Funktion insbesondere bei mittleren Straftaten den Streifendienst mit der Kriminalpolizei.

Polizeihautpkommissar Steffen Bott freut sich auf die Herausforderungen in seiner neuen Funktion als Leiter des Bezirkdienstes Ladenburg. Er ist 1966 in Karlsruhe geboren und dort aufgewachsen. Seine Ausbildung absolvierte er in Bruchsal. Von 1989 bis 1966 gehörte er zum Einsatzzug der Mannheimer Polizei und zum Polizeirevier Innenstadt-Oststadt. Er studierte danach zwei Jahre an der Hoch­schule fĂŒr Po­lizei Villingen-Schwenningen. Seit 1998 war er Dienstgruppenleiter des Reviers Ladenburgs. Er ist liiert und hat einen 10-jĂ€hrigen Sohn.

Nachdem sein VorgÀnger Bernd Schmidt zum Stellvertreter von Revierchef Frank Hartmannsgruber berufen worden war, brauchte Ladenburg einen neuen Bezirksdienstleiter und fand ihn in Steffen Bott. Bott wird nun die Einsatzbefehle erstellen, Zeugen vernehmen und ermitteln. Als Schnittstelle zwischen Streifendienst und Kriminalpolizei fÀllt in seinen Bereich die leichte und mittlere KriminalitÀt. Darunter fallen in seinem Revier Diebstahl, Betrug, Körperverletzungen aber auch InternetkriminalitÀt.

Ich habe deutlich mehr Verantwortung als frĂŒher und umfangreichere TĂ€tigkeiten aber auch etwas weniger Personal.

Seine neuen Herausforderungen sind es, Schwerpunkte fĂŒr die Polizeiarbeit im Revier zu erkennen und darauf mit Bedacht zu reagieren. Die nĂ€chste Herausforderung wird in wenigen Tagen „Halloween“ sein. Da gilt es, die Veranstaltungen abzusichern und darauf zu achten, dass es keine ĂŒblen „Scherze“ gibt. Dazu hilft Steffen Bott die BĂŒrgernĂ€he seiner neuen Funktion in der Bahnhofstraße von Ladenburg.

Mehr PrÀsenz als in den Jahren zuvor

Friedrichsfelder Kerwe ist in sicheren HĂ€nden

Ladenburg, 16. Oktober 2012. (red/pol) Die Beamten des Polizeireviers Ladenburg unter der FĂŒhrung von Polizeirat Frank Hartmannsgruber werden auf der Friedrichsfelder Kerwe vom 20. bis 22. Oktober noch deutlicher prĂ€sent sein, als dies im letzten Jahr der Fall war.

Information des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„Wir möchten den Besuchern der Kerwe ein friedliches und schönes Fest ermöglichen und unseren Beitrag dazu leisten“, so Polizeirat Hartmannsgruber. Zur Verbesserung des Sicherheitskonzepts wurden bereits im Vorfeld GesprĂ€che zwischen der Polizei, der Stadt Mannheim sowie den an der Kerwe beteiligten Vereinen gefĂŒhrt.

So wurden unter anderem die Schank- und Veranstaltungszeiten im Vergleich zu 2011 verkĂŒrzt und insgesamt einheitlicher gestaltet. Die uniformierten OrdnungshĂŒter werden an allen „neuralgischen“ Punkten des Festes prĂ€sent und auch ansprechbar sein. Somit ist man in der Lage, Störungen noch frĂŒhzeitiger zu erkennen.“

Drei GaststÀtten geschlossen

GaststÀttenkontrollen in Seckenheim sowie in Ladenburg und Heddesheim

Seckenheim/Ladenburg/Heddesheim, 15. Oktober 2012. (red/pol) Am Donnerstag, den 11. Oktober, in der Zeit zwischen 12.00 Uhr und 22.30 Uhr, fĂŒhrte das Polizeirevier Ladenburg gemeinsam mit der Stadt Mannheim, Fachbereich Sicherheit und Ordnung, dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis sowie dem Zollamt Heidelberg, Finanzkontrolle Schwarzarbeit, im Mannheimer Stadtteil Seckenheim sowie in den zum Rhein-Neckar-Kreis gehörenden Gemeinden Ladenburg und Heddesheim einen Sondereinsatz zur BekĂ€mpfung der illegalen BeschĂ€ftigung und zur ÜberprĂŒfung gaststĂ€tten-, gewerbe- und lebensmittelrechtlicher Bestimmungen durch.

Information des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„Mehrfach wurde festgestellt, dass bei den aufgestellten Geldspielautomaten die behördliche Zulassung fehlte oder abgelaufen war (Seckenheim, Ladenburg, Heddesheim). Ferner waren in einigen Lokalen nicht genĂŒgend Feuerlöscher vorhanden. Auch dies wird zu Nachkontrollen durch die zustĂ€ndigen Behörden fĂŒhren.

Zu guter Letzt drĂŒckte eine Bedienung den Beamten noch einen gefĂ€lschten 50 €-Schein in die Hand, den ihr ein Unbekannter bereits vor ein paar Tagen beim Bezahlen „angedreht“ hatte. Der „Falsche Fuffziger“ wurde sichergestellt und dem zustĂ€ndigen Fachdezernat der Kriminalpolizei zur weiteren Bearbeitung ĂŒbergeben.

Ladenburg

Dem zweiten Wirt wurde bereits vor geraumer Zeit die Konzession entzogen, was ihn jedoch nicht daran hinderte, sein Lokal weiterhin zu öffnen. Als Folge muss er mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen. Seine GaststĂ€tte wurde sofort geschlossen. Kurz darauf wurde in einem weiteren, vor kurzem eröffneten Imbiss festgestellt, dass erhebliche bauliche MĂ€ngel vorliegen. Die Inhaberin ließ sich zur „freiwilligen“ Schließung â€žĂŒberreden“. Die Beamten der LebensmittelĂŒberwachung konnten bei den Kontrollen eine Reihe von HygienemĂ€ngeln feststellen, die zum Teil mit Verwarnungen vor Ort, MĂ€ngelberichten bis hin zum Erlass verwaltungsrechtlicher VerfĂŒgungen zur Beseitigung der MĂ€ngel abgegolten wurden. In einem Fall war zur weiteren Untersuchung eine Lebensmittelprobe vor Ort erforderlich. Bei der ÜberprĂŒfung der Mitarbeiter besteht in einem Fall der Verdacht, dass ein Gastwirt mehrere Mitarbeiter ohne Arbeitserlaubnis beschĂ€ftigt hat. Sollte sich der Verdacht bei den weiteren Ermittlungen erhĂ€rten, muss der Betreiber der GaststĂ€tte mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen (Ladenburg). Weiterhin wird in einem Fall wegen des Verdachts auf Leistungsmissbrauch und mehrere kleinere VerstĂ¶ĂŸe gegen verschiedene Sozialvorschriften ermittelt.

Heddesheim

Bei den ÜberprĂŒfungen wurden auch mehrere „Raucherlokale“ kontrolliert. Aufgrund der vorhandenen Speisekarten ergab sich der Verdacht, dass dort warme Speisen zubereitet und abgegeben werden, was jedoch nach dem Nichtraucherschutzgesetz nicht erlaubt ist. Die Betreiber wurden eindringlich auf die gesetzlichen Vorschriften hingewiesen. In einer Raucherkneipe hielt sich ein MinderjĂ€hriger auf, obwohl der Zutritt erst ab 18 Jahren erlaubt ist, sodass hier ebenfalls ein Bußgeld folgen wird.

Seckenheim

Drei GaststĂ€tten mussten nach der Kontrolle aus den unterschiedlichsten GrĂŒnden schließen: Der erste Wirt hatte zwei GaststĂ€tten unter seinem Namen angemeldet, wollte sich aber anscheinend die Personalkosten sparen und in beiden Lokalen die Aufsicht ĂŒbernehmen. Dies ist aber nach dem GaststĂ€ttenrecht nicht möglich, sodass der Mann gezwungen war, eine LokalitĂ€t zu schließen (Mannheim-Seckenheim).

In dem zehn Stunden dauernden Einsatz unter Beteiligung von fĂŒnf Beamten des Polizeireviers Ladenburg, der Polizeiposten Mannheim-Seckenheim und Heddesheim sowie sieben Beamten der o.g. Behörden wurden insgesamt 14 GaststĂ€tten und 29 Personen ĂŒberprĂŒft. Weitere Kontrollen dieser Art werden auch zukĂŒnftig stattfinden.“

Keine Aussagen ĂŒber Brandursache

Brand im Umspannwerk

Ladenburg, 11. Oktober 2012. (red/pol) Ein Feuer in einem Umspannwerk in Ladenburg wurde der Polizei am Mittwochnachmittag um 15:23 Uhr, gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Funkstreife des Polizeireviers Ladenburg war die Situation jedoch bereits unter Kontrolle.

Information des PolizeiprÀsidiums Mannheim:

„Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, war es in einem NebengebĂ€ude des Umspannwerks zu einem Stromausfall gekommen. Daraufhin hatte sich ein Mitarbeiter der ElektrizitĂ€tswerke auf den Weg gemacht, um die Ursache des Stromausfalls zu ergrĂŒnden. Dabei fiel ihm auf, dass es in dem GebĂ€ude brummte und die Beleuchtung ausgefallen war. Im Obergeschoss des GebĂ€udes stellte er zudem ein kleineres Feuer fest, welches er jedoch mit einem Feuerlöscher ersticken konnte.

Ersten Nachforschungen zufolge ist der Brand durch einen Kurzschluss an einer sogenannten Sammelschiene entstanden. Zur genauen Brandursache können noch keine Aussagen gemacht werden, ebenso wenig zur Höhe des Sachschadens. Nach dem LĂŒften des GebĂ€udes durch die freiwillige Feuerwehr Ladenburg war die unmittelbare Gefahr gebannt.“

Blutprobe im Polizeirevier

Betrunken und ohne FĂŒhrerschein unterwegs

Ladenburg, 10. Oktober 2012. (red/pol) Ein in Schlangenlinien und nicht besonders schnell fahrender Mercedes-Kombi fiel einer Polizeistreife in der Nacht zum Mittwoch, gegen 00:45 Uhr, auf der Autobahn 5, Fahrtrichtung Norden, zwischen den Anschlussstellen Dossenheim und Ladenburg auf.

Information der Stadt Ladenburg

„Als der Fahrer, ohne zu blinken, die Autobahn an der Ausfahrt Ladenburg verließ, folgten ihm die Beamten bis zum Ortseingang. Bei der nun folgenden Verkehrskontrolle gab der 58-jĂ€hrige Fahrer spontan an, dass er keinen FĂŒhrerschein mehr besitzt und diesen bereits vor wenigen Wochen bei der Polizei abgeben musste. Zudem stellten die OrdnungshĂŒter fest, dass der Ladenburger stark nach Alkohol roch. Da der Mann einen Alkoholtest ablehnte, musste er zur Blutprobe mit zum nahegelegenen Polizeirevier kommen. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne FĂŒhrerschein ermittelt.“

Artilleriegranate im Jugendzentrum „Kiste“

Munitionsfund bei Aushubarbeiten

Ladenburg, 28. September 2012. (red/pol) Der Sprengkopf einer Artilleriegranate wurde am Donnerstagnachmittag, gegen 14:30 Uhr, bei Aushubarbeiten am Jugendzentrum „Kiste“ in Ladenburg gefunden. Umgehend wurden die Arbeiten eingestellt und die Polizei in Kenntnis gesetzt.

Information der Stadt Ladenburg:

„Nach der Identifizierung des Gegenstandes verstĂ€ndigten die OrdnungshĂŒter den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Da die EntschĂ€rfer zum Zeitpunkt des Fundes in Mannheim zu tun hatten, war der Weg nach Ladenburg kurz und die Bergung der Granate bereits um 16:00 Uhr abgeschlossen. Beamte des Polizeireviers Ladenburg sicherten den Fundort bis zum Abschluss der Maßnahmen ab.“

BĂŒrger werden gebeten, Funde abzugeben

Rattengift auf SpielplÀtzen

Ladenburg, 07. September 2012. (red/pm) Nach Mitteilungen aufmerksamer BĂŒrgerinnen und BĂŒrger an die Stadtverwaltung hat sich bestĂ€tigt, dass bisher unbekannte Personen Rattengift auf einem Kinderspielplatz in den WeihergĂ€rten ausgelegt haben.

Information der Stadt Ladenburg:

„Die Stadtverwaltung hat sofort den betroffenen Bereich ĂŒber den Bauhof absperren und sĂ€ubern lassen sowie Anzeige bei der Polizei gegen Unbekannt erstattet. Alle MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger werden gebeten, eventuelle weitere Funde eines blauen, pelletförmigen Granulats beim Stadtbauamt, Herrn Gregor Völker (Tel: 06203 / 70151), oder beim zustĂ€ndigen Polizeirevier in Ladenburg zu melden.“

Ladenburger Polizeichef berichtet ĂŒber die KriminalitĂ€ts- und Unfallstatistik

In Ladenburg lebt man doppelt so sicher wie in Mannheim

Ladenburg, 26. Mai 2012. (red/sap) Der Leiter des Ladenburger Polizeireviers, Frank Hartmannsgruber, berichtete in der Gemeinderatssitzung am 23. Mai 2012 ĂŒber die KriminalitĂ€ts- und Unfallage 2011 in Ladenburg. Fallzahlen haben sich auf niedrigem Niveau stabilisiert.

Mit 558 Straftaten 2011 habe man im Vergleich zu 2010 (549) einen leichten Anstieg von rund 2 Prozent zu verzeichnen.

„Die Fallzahlen haben sich auf niedrigem Niveau stabiliert“, erklĂ€rte der Ladenburger Polizeichef.

Die AufklÀrungsquote von 35,3 Prozent sei leider um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (39,5 Prozent) gesunken.

Die HĂ€ufigkeitsziffer, die berechnet wie viele Straftaten es pro 100.000 Einwohner gibt, liege in Ladenburg 2011 bei 4847 (Vorjahr 4764), dazu im Vergleich in Mannheim bei 9674.

Das heißt, so Hartmannsgruber, „in Ladenburg ist es nur halb so wahrscheinlich, Opfer einer Straftat zu werden, wie in Mannheim“.

Es gab 2011 keinen Fall von Raub (Vorjahr 1) und auch die Körperverletzungsdelikte seien von 38 (2010) auf 31 zurĂŒckgegangen. Davon handelte es sich in neun FĂ€llen (Vorjahr 12) um gefĂ€hrliche Körperverletzung.

Bei den Diebstahlsdelikten dagegen musste mit 271 FĂ€llen im Vergleich zu 2010 (252)ein leichter Anstieg verzeichnet werden. Die EinbrĂŒche in Wohnungen haben sich jedoch halbiert.

Bei WohnungseinbrĂŒchen zeichne sich im Jahresfang 2012 wieder ein leichter Anstieg ab, so Hartmannsgruber.

Die Fallzahlen im Bereich SachbeschÀdigung sanken von 88 auf 74 Delikte, davon waren es an Kraftfahrzeugen nur noch  37 (Vorjahr 50).

Im Jahr 2010 gab es in Ladenburg 19 VerstĂ¶ĂŸe gegen das BetĂ€ubungsmittelgesetz, im Jahr 2011 gab es 20. Es waren immer VerstĂ¶ĂŸe mit Cannabis und es gab keinen mit Heroin.

Von den 186 (Vorjahr 183) TatverdÀchtigen waren 20 (10) zwischen 18 und 21 Jahre, 18 (25) zwischen 14 und 18 Jahre und 6 (10) bis 14 Jahre. Der AuslÀnderanteil lag bei knapp 19 Prozent (Vorjahr 14,75 Prozent).

Vermehrt UnfĂ€lle in der Wallstadterstraße Einbiegung Schwarzkreuzstraße

Es gab 2011 in Ladenburg 293 (Vorjahr 250) VerkehrsunfÀlle, dabei kamen 51 Personen zu Schafen, in 242 FÀllen handelte es sich um Sachschaden, wie schon 2010 gab es keinen Todesfall.

Vorfahrtsverletzungen, erhöhte Geschwindigkeit und Alkohol seien die hÀufigsten Unfallursachen, so Hartmannsgruber.

An der Wallstadterstraße Einbiegung Schwarzkreuzstraße und auf der A5, Auffahrt Richtung Heidelberg, kam es gehĂ€uft zu UnfĂ€llen.

Deshalb habe man schon Maßnahmen ergriffen, um die Situation fĂŒr Fahrradfahrer und Autofahrer an der Wallstadterstraße Einbiegung Schwarzkreuzstraße sicherer zu machen.

Auch BĂŒrgermeister Rainer Ziegler war mit dem Bericht des Ladenburger Polizeichefs zufrieden. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Ladenburger Polizei und freute sich „ĂŒber das niedrige Niveau“ der Straftaten.

Polizeirevier Ladenburg meldet ruhige Halloween-Nacht – außer in Heddesheim


Die Bank und der Papierkorb wurden abgefackelt.

Ladenburg/Heddesheim, 02. November 2011. (red/pol) Halloween ist leider in den vergangenen Jahren in Verruch geraten, weil es viele SachbeschĂ€digungen gegeben hat. Dieses Jahr trĂŒbt eine SachbeschĂ€digung eine ansonsten friedlich verlaufene Hexennacht im Bereich des Polizeireviers Ladenburg.

Das Polizeirevier Ladenburg meldete eine ruhige Halloween-Nacht.

Bis Mittwochmittag lag noch nichts vor: „Vielleicht kommt noch was, wenn jemand erst spĂ€ter einen Schaden entdeckt, aus unserer Sicht war es eine friedliche Nacht“, sagte der stellvertretende Revierleiter Walter Berka auf Anfrage. SpĂ€ter kam eine Schadensmeldung aus Heddesheim: Hier hat die Gemeinde Anzeige gegen unbekannt wegen SachbeschĂ€digung gestellt. Bislang unbekannte TĂ€ter haben eine Parkbank und einen Kunststoff-MĂŒlleimer.

Die Gemeinde schreibt dazu:

„Offensichtlich völlig falsch verstanden haben bislang noch unbekannte TĂ€ter den Halloween-Brauch in der Nacht vom 31. Oktober2011 auf den 01. November 2011.

Am Bolzplatz hinter der Schriesheimer Straße wurde eine Sitzbank sowie ein AbfallgefĂ€ĂŸ Opfer der Flammen. Allem Anschein nach war der Brand mutwillig gelegt und diente lediglich der sinnlosen Zerstörung.

Strafanzeige wurde durch die Gemeinde Heddesheim gestellt.

Wer Hinweise auf die TĂ€ter geben kann oder entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Polizeiposten Heddesheim oder der Gemeinde zu melden.“

Ebenfalls in Heddesheim war der Polizei in der Halloween-Nacht eine Gruppe Jugendlicher aufgefallen, die kontrolliert worden sind. Die Kontrolle machte Sinn: Mit dem sichergestellten Rasierschaum und den Eiern hatten die Jugendlichen sicher nichts Gutes vor.

ErgÀnzung:
„ZunĂ€chst war ĂŒber die Leitstelle die die Feuerwehr Ladenburg alarmiert worden, da im Bereich des Bolzplatzes die Gemarkungsgrenze verlĂ€uft. Kurze Zeit spĂ€ter wurde die Heddesheimer Feuerwehr ebenfalls alarmiert und traf in etwa gleichzeitig ein. Da Ladenburg bereits auf dem Weg war und mit Maßnahmen begonnen hatte, hat die Feuerwehr Ladenburg die noch brennende Bank gelöscht“, teilte uns die Gemeinde Heddesheim auf Nachfrage mit.

Ruhiger Festverlauf fĂŒr GĂ€ste und EinsatzkrĂ€fte

EinsatzkrĂ€fte ziehen eine positive Bilanz – sicher auch die GĂ€ste, die ein schönes Altstadtfest mit Wimpeln feiern konnten.

Ladenburg, 12. September 2011. (red) Der Leiter des Ladenburger Polizeireviers zog eine positive Bilanz aus Sicht der EinsatzkrĂ€fte – gemeinsam fĂŒr Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste spricht Frank Hartmannsgruber von einem „deutlich ruhigen Verlauf“.

Von Hardy Prothmann

Trotzdem gab es natĂŒrlich etwas zu tun. Den ersten „Kunden“ hatte die Polizei bereits um 09:00 Uhr morgens. Ein Mann zog betrunken und pöbelnd vom Bahnhof Richtung Altstadt. Die Beamten konnten im deutlich machen, dass ein Platzverweis seinem Zustand entspricht und der Mann durfte mit der Bahn wieder nach Hause fahren.

Abends kam es zu einem Angriff auf Polizeibeamte. Die wollten gegen 19:30 Uhr den Streit eines alkoholisierten Paares schlichten, als der Mann die Beamten angriff. Frank Hartmannsgruber kommentierte trocken: „Es blieb bei dem Versuch.“ Der Mann durfte dann trotzdem im Polizeirevier den Rest des Abends und der Nacht in Gewahrsam verbringen. SpĂ€ter musste noch ein Beziehungsstreit eines alkoholisierten PĂ€rchens beendet werden. Der Mann erhielt einen Platzverweis, hielt sich nicht daran und durfte dem anderen Gesellschaft leisten.

Ingesamt elf Platzverweise wurden ausgesprochen. Auch im Vorfeld wurden mehrere Aufenthaltsverbote gegen MĂ€nner erteilt – die durften gar nicht erst kommen: „Ich gehe davon aus, dass die sich dran gehalten haben.“

24 Beamte waren zusĂ€tzlich zur Schicht eingesetzt. Meist in zweier Gruppen durchstreiften die Polizisten das Fest, Seitengassen und natĂŒrlich neuralgische Punkte wie die Festwiese. Hier musste die Polizei ebenfalls einschreiten: Jugendliche kamen auf die Idee, GlĂ€ser und Flaschen auf die Straße zu werfen: „Wir habe dann Beistand geleistet“, kommentiert Revierchef Hartmannsgruber. Sprich: Die Polizei sicherte die Straße und ließ die Jugendlichen die Folgen ihres Übermuts aufrĂ€umen.

Ein Mann bekam auf der Hauptstraße in Höhe Domhof „ein Bierglas ĂŒber den Kopf gezogen“ – die Ermittlungen dauern an.

SachbeschÀdigungen, beispielsweise an Autos, waren bis Sonntagnachmittag nicht bekannt. Ein verlorenes Handy fand schnell seinen Besitzer wieder.

„Unser Sektorenkonzept ist aufgegangen“, zieht Frank Hartmannsgruber Bilanz. Die RettungskrĂ€fte haben die Innenstadt wĂ€hrend des Festes in Sektoren aufgeteilt, die je nach Lage bestreift werden – das garantiert eine schnelle PrĂ€senz der Beamten im „Bedarfsfall“.

Die Johanniter, stationiert in der Dalberg-Schule mussten rund 30 Hilfeleistungen, mobil und stationĂ€r, verrichten. Das entspricht ungefĂ€hr dem Vorjahresniveau. Insektenstiche, leichte VerbrĂŒhungen durch heißen Kaffee, Kreislaufprobleme – die Bandbreite ist hoch. GlĂŒcklicherweise nicht in bezug auf Alkohol: Nur eine „Alkoholleiche“, nur ein jugendliches MĂ€dchen musste per Krankenwagen ins Krankenhaus transportiert werden.

„Auch unsere Jugendsachbearbeiter waren mit den Jugendlichen ĂŒberwiegend zufrieden“, sagt Hartmannsgruber. Nur in zwei FĂ€llen wurden alkoholische GetrĂ€nke und ein Mal Zigaretten abgenommen.

Polizei, Feuerwehr und Johanniter bestreiften am Samstagabend gemeinsam das Fest, um mögliche Schwachstellen zu beseitigen, die im Falle eines Einsatzes Behinderungen oder GefĂ€hrdungen darstellen könnten: „Wir haben natĂŒrlich die Erfahrung aus dem Vorjahr und schon das meiste unterbunden. Ein paar Kleinigkeiten blieben noch zu regeln“, fasst Hartmannsgruber zusammen. (Lesen Sie hier unsere Reportage aus dem vergangenen Jahr: Auf Streife)

Samstags war tagsĂŒber fast nichts zu melden: „Ein Elternpaar hatte ihre Tochter verloren – die konnten schnell wieder zusammengebracht werden“, sagt Hartmannsgruber. Durch den Platzregen am Sonntagabend wurde die Stadt sehr schnell leer. Als das Gewitter vorbei war fĂŒllte die Stadt sich nur noch mĂ€ĂŸig – fĂŒr die deutlich reduzierten EinsatzkrĂ€fte eine „angenehme“ AtmosphĂ€re.

Anzeige

Kathrin Sinnreich: „Kommen Sie doch mal in meinem neuen LadengeschĂ€ft casa-elements vorbei. Ich freue mich auf Sie. Klicken Sie bitte auf das Foto, um mehr zu erfahren.“

In Sachen Ruhestörung gab es genau einen Beschwerdeanruf: „Und der kam nicht vom Marktplatz“, wie Frank Hartmannsgruber betont. Allerdings war man auch darauf bedacht, um 23:00 Uhr die Musik abzudrehen.

Anmerkung der Redaktion: Frank Hartmannsgruber betont die gute Zusammenarbeit der EinsatzkrĂ€fte und das stimmige Konzept aus Vorsorge, PrĂ€senz und schnellem Durchgreifen im Bedarfsfall. Das Lob können die Altstadtfestbesucher an Polizei, Feuerwehr und Johanniter zurĂŒckgeben. Im Bedarfsfall wird schnell medizinisch und organisatorisch geholfen. Die GĂ€ste können sich sicher fĂŒhlen und mĂŒssen sich nicht von Pöblern oder streitsĂŒchtigen Personen die Laune verderben lassen. Die Polizeibeamten sind zurĂŒckhaltend prĂ€sent. Überall hat man sie im SchwĂ€tzchen mit den GĂ€sten beobachten können – das schafft Vertrauen und NĂ€he, statt. Das sind gute Voraussetzungen fĂŒr ein gelungenes Altstadtfest.

Polizei: Sieben neue auf einen Streich


Ladenburg/Edingen-Neckarhausen/Heddesheim/Ilvesheim/Seckenheim, 04. Mai 2011. (red) Beim Polizeirevier Ladenburg arbeiten sieben neue Polizeibeamte. FĂŒnf davon wurden gestern im Rathaus vom BĂŒrgermeister empfangen – zwei ruhten sich von der Nachtschicht aus. Die „NeuzugĂ€nge“ erwartet ein spannendes Revier – nicht so sehr, weil es hier so viele „böse Buben“ gĂ€be, sondern, weil es vielfĂ€ltige Aufgabenstellungen gibt. Und dazu ein modern gefĂŒhrtes Revier.

Von Hardy Prothmann

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler empfing gestern eine Polizistin und vier Polizisten im Rathaus – stellvertretend fĂŒr die anderen BĂŒrgermeister des Einzugsgebiets des Ladenburger Polizeireviers (Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ladenburg, Seckenheim, Ilvesheim). Zwei der insgesamt sieben „NeuzugĂ€nge“ hatten Nachtschicht gehabt und waren deshalb nicht zugegen.

Gute Zusammenarbeit

Der BĂŒrgermeister betonte die enge und gute Zusammenarbeit der Stadt, dem kommunalen Vollzugsdienst, der Jugendarbeit und der Polizei und deren wichtige Aufgabe innerhalb der Kommunen.

Im Vergleich zu einer Großstadt wie Mannheim ist der Revierbereich eher „ein ruhiges Pflaster“ (siehe KriminalitĂ€tsbericht). Aber natĂŒrlich gibt es fĂŒr die Polizisten hier vielfĂ€ltige Aufgaben zu erledigen, angefangen beim Verkehr, ĂŒber EinsĂ€tze bei den vielen Veranstaltungen in Ladenburg bis hin zur AufklĂ€rung von Straftaten, die natĂŒrlich auch in Ladenburg und anderen Kommunen begangen werden.

Die neuen Beamten ersetzen Kollegen, die pensioniert worden sind oder nun in anderen Dienststellen arbeiten. Unterm Strich verstÀrken sie aber das Revier mit einer Stelle. Aktuell gibt es 68 besetzte Haushaltsstellen im Revier (zuvor 67, bei 71 SollstÀrke). ZusÀtzlich sind beim Revier auch immer Praktikanten tÀtig, aktuell drei.

FĂŒnf der sieben neuen Kollegen wurden durch den "Chef", Frank Hartmannsgruber (2. v. r.) vorgestellt und von BĂŒrgermeister Ziegler (1.v.r.) empfangen.

„Die neuen Beamten kommen ausnahmslos aus dem Raum“, sagt Revierleiter Frank Hartmannsgruber. Das erleichtert fĂŒr die neuen natĂŒrlich „die Orientierung“. Alle waren auch beim vergangenen Einsatz zur „Walspurgisnacht“ beteilgt.

Einige haben bereits am 01. MĂ€rz begonnen, die meisten am 01. April 2011. „Mich freut persönlich, dass die Kollegen jung sind, das wird sich positiv auswirken“, sagt Herr Hartmannsgruber. Das Alter liegt zwischen Ende 20 und Mitte 30.

Frank Hartmannsgruber bei seinem Amtsantritt 2009. Archivbild: ladenburgblog.de

Junge Kollegen – junger Chef.

Das könnte er auch ĂŒber sich sagen. Als Frank Hartmannsgruber Ende 2009 das Revier als Leiter ĂŒbernommen hat, war er 35 Jahre alt. Er hat im „mittleren Dienst“ begonnen und sich „hochgeschafft“, zwei Studien absolviert und ist heute Polizeirat. Ein LeistungstrĂ€ger, der viel von sich und mit Sicherheit auch von seinen Kollegen erwartet.

Kein Großeinsatz findet ohne seine Beteiligung statt. Oft leitet er die EinsĂ€tze, gibt aber auch die Verantwortung ab, beispielsweise zur Zeit hĂ€ufig an seinen Stellvertreter Steffen Hildebrand, der im Rahmen seiner Ausbildung als FĂŒhrungskraft noch bis September 2011 in Ladenburg Erfahrung sammeln soll, bis der eigentliche Stellvertreter, Walter Berka, zurĂŒckkommt. Herr Berka verstĂ€rkt zur Zeit die Pressestelle des PolizeiprĂ€sidiums in Mannheim.

Modern gefĂŒhrtes Revier.

Die NeuzugĂ€nge werden ein modern gefĂŒhrtes Revier vorfinden. PrĂ€senz, PrĂ€vention und Information sind drei Schwerpunkte, die Revierleiter Frank Hartmannsgruber konsequent eingefĂŒhrt und umgesetzt hat. Aus Sicht der Polizeibeamten eine positive Entwicklung, denn die Aufgaben sind „vielfĂ€ltiger“ geworden, die hohe PrĂ€senz und Ansprechbarkeit hat den direkten, positiven Kontakt zu Bevölkerung gestĂ€rkt. Die PrĂ€vention greift ebenfalls und wird sich in der Statistik sicherlich positiv niederschlagen.

Insgesamt, so hört man allerorten, kommt der FĂŒhrungsstil sehr gut an und als jemand, der hĂ€ufig beruflich mit der Polizei zu tun hat, kann ich das nur bestĂ€tigen. Der Umgang ist immer korrekt und darĂŒber hinaus sehr freundlich – mit allen Beamten. Nach zwanzig Jahren Berufserfahrung als Journalist kann ich mich auch an andere Zeiten und Erfahrungen erinnern – zwar nicht in Ladenburg, dafĂŒr an vielen anderen Orten.

Polizeioberkommissar Steffen Hildebrand leitet fĂŒr sechs Monate als Stellvertreter das Revier Ladenburg. Bild: Polizei

Positive Entwicklung.

Diese Entwicklung, die die Polizei durchmacht, ist sehr positiv. Selbst die, die sich „hĂ€ufiger“ durch „Kontrollen gestört“ fĂŒhlen könnten, also Jugendliche, scheinen auf den „neuen Stil“ gut anzusprechen – zumindest hören wir das im Kontakt mit der Jugend.

Freundlichkeit mit „NachlĂ€ssigkeit“ zu verwechseln, wĂ€re ein Fehler. Frank Hartmannsgruber ist Polizist durch und durch: „Wer sich korrekt verhĂ€lt, bekommt auch keinen Ärger„, hat er mal in einem Interview mit uns gesagt. Umgekehrt heißt das: Wer „Ärger“ sucht, bekommt den auch. Mit Sicherheit. Doch das ist keine Drohung, sondern nur eine freundlich gemeinte Feststellung. Und es ist ein offener Umgang mit Kritik, die zuvor am Verhalten der Polizei geĂ€ußert worden war. Statt Kritik abzuweisen, wird diese ernst genommen und man setzt sich damit auseinander. Das ist vorbildlich.

Sicherheit ist das Hauptanliegen von Herrn Hartmannsgruber – fĂŒr die Bevölkerung, aber auch fĂŒr die Beamten. Bei der PrĂ€sentation der neuen Kleidung hat er sich sichtbar mit den Kollegen ĂŒber die schicken neuen Uniformen gefreut. Ebenso ĂŒber den Tragekomfort, denn das ist Arbeitskleidung und noch mehr ĂŒber Sicherheitsfunktionen wie zahlreiche Reflektoren, durch die die Beamten bei schlechter Sicht zusĂ€tzlich (prĂ€ventiv) im Straßenverkehr geschĂŒtzt werden. Frank Hartmannsgruber selbst wurde mal im Dienst Opfer eines Unfalls und weiß „ganz praktisch“, warum er sich um die Sicherheit der Beamten sorgt.

Landeseinheitlicher Schichtdienst – vielfĂ€ltige lokale Aufgaben.

Den Dienstplan kennen die neuen Kollegen – der heißt „landeseinheitlicher Schichtplan“ und funktioniert so. Der Einsatz beginnt mit dem SpĂ€tdienst. Der dauert von 12:00 Uhr Mittag bis 19:00 Uhr am Abend. Dann hat man bis zum kommenden Morgen frei. Um 06:00 Uhr beginnt die FrĂŒhschicht, die um 12:00 Uhr endet. Dann hat man wieder frei bis zur Nachtschicht um 19:00 Uhr, die um 6:00 Uhr endet. Den Rest des Tages, sowie die zwei Folgetage haben die Beamten frei. Dann geht es wieder von vorne los.

Damit wĂŒrde man nicht auf 41 Wochenarbeitsstunden kommen – Trainings und Fortbildungen kommen außerhalb des Schichtdienstes dazu. Insgesamt gibt es in einem Revier fĂŒnf Dienstgruppen, die auf diese drei Schichten verteilt werden.

Dazu kommt der Tagesdienst, beispielsweise auf den Posten wie in Heddesheim. Dort beginnt die Dienstzeit fĂŒr die Beamten um 06:00 Uhr und endet meist um 16:00 Uhr. In der RealitĂ€t mĂŒssen die Beamten aber „hĂ€ufiger ran“ – Sonderdienste, beispielsweise auch zu Stuttgart21 erhöhen die Überstundenzahl. Sicher auch interessant fĂŒr die neuen Beamte: Die revierĂŒbergreifende Zusammenarbeit wird verstĂ€rkt. Hier ein Videobericht ĂŒber eine Kontrolle zur Fasnachtszeit 2011.

Sicher freut die Beamten im Revier Ladenburg, dass der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl, Polizeiexperte bei der neuen GrĂŒn-Roten Landesregierung, sich fĂŒr eine moderne Polizei stark machen will und gestern Abend in Weinheim bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags bereits einige hundert Neueinstellungen angekĂŒndigt hat und die Position der Polizei als Dienstleister fĂŒr die Gesellschaft stĂ€rken will.

Von Seiten der Redaktion aus wĂŒnschen wir den „NeuzugĂ€ngen“ einen guten Start und eine gute Zeit mit ihrer Arbeit im Revier Ladenburg.

Die neuen Polizeibeamten heißen (PM=Polizeimeister, PK=Polizeikommissar):

PM Marc Braun, PK Thorsten Hohenedel, PK Sabine Huber, PK Stephan Kau, PK Sven KohlmĂŒller, PK Mario Notheisen, PM Jens Schlendwein.

Video: Polizei kontrolliert „Fasnachtsverkehr“


Guten Tag!

Ladenburg, 28. Februar 2011. Die Polizeireviere Ladenburg und KĂ€fertal haben Freitagnacht gemeinsame Kontrollstellen eingerichtet und 450 Autofahrer kontrolliert. Das Ergebnis: Die allermeisten Autofahrer haben sich zumindest in dieser Nacht vernĂŒnftig verhalten.

Von Hardy Prothmann

Im vergangenen Jahr zÀhlte das PolizeiprÀsidium Mannheim 14 UnfÀlle unter Alkoholeinfluss. 17 Trunkenheitsfahrten wurden festgestellt. Immer öfter sind Autofahrer auch unter dem Einfluss von Drogen unterwegs.

Grund genug fĂŒr umfassende Kontrollen. Am Freitag, den 25. Februar 2011, kontrollierten die Reviere Ladenburg und KĂ€fertal gemeinsam den „Fasnachtsverkehr“. ZunĂ€chst mit mobilen Streifen und dann mit Kontrollstellen in Ladenburg und KĂ€fertal.

Großangelegte Kontrolle zur Fasnachtszeit. Bild: ladenburgblog.de

36 Beamte waren im einsatz, 450 Fahrzeuge wurden kontrolliert. Die Revierleiter Frank Hartmannsgruber (Ladenburg) und Jörg Lewitzki (KĂ€fertal) waren zufrieden mit der Vernunft der Autofahrer: „Aus unserer Sicht ein positives Ergebnis, wir hatten keinen Alkoholtreffer. Ganz ĂŒberwiegend verhalten sich die Autofahrer richtig.“ Der höchste gemessene Atemalkohol in dieser Nacht lag bei 0,38 Promille.

„Damit darf man noch fahren, aber Vorsicht, im Falle eines Unfalls ist auch hier der FĂŒhrerschein in Gefahr“, sagt Frank Hartmannsgruber.

Bis auf einen, der Cannabis konsumiert hatte und einen, dem bereits der FĂŒhrerschein abgenommen worden war. Weiter fanden die Beamten bei drei Personen „Rauschmittel“ – Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das BetĂ€ubungsmittelgesetz folgen. Vor Ort musste bei Verdacht auf Drogenkonsum eine Urinprobe abgegeben werden – die Polizei kann mittels Teststreifen vor Ort schon Hinweise auf Cannabis und andere Rauschmittel feststellen. Interessant: Die „Probanten“ erhalten von der Polizei antialkoholische GetrĂ€nke, falls jemand gerade mal „nicht kann“.

Ein Fahrer durfte erst weiterfahren, als ihm jemand die Brille gebracht hatte, die zwingend bei ihm vorgeschrieben ist.

Ein paar Autofahrer wurden wegen Telefonierens am Steuer oder nicht angelegten Gurten ermahnt.

„Aus unserer Sicht ist der Einsatz ein Erfolg,“, sagte Revierleiter Hartmannsgruber: „Die Kontrollen dienen auch der PrĂ€vention. NatĂŒrlich werden wie wie jedes Jahr in der Fasnachtszeit weiter verstĂ€rkt kontrollieren. Wenn die Menschen aus Einsicht auf Alkohol am Steuer verzichten, sind wir natĂŒrlich sehr zufrieden.“

Steffen Hildebrand ist stellvertretender Revierleiter fĂŒr ein halbes Jahr


Guten Tag!

Ladenburg, 16. Februar 2011. Das Polizeirevier in Ladenburg hat einen neuen stellvertretenden „Chef“ – Polizeioberkommissar Steffen Hildebrand leitet im Rahmen seiner Qualifizierung fĂŒr den höheren Dienst zusammen mit Frank Hartmannsgruber das Revier fĂŒr sechs Monate.

Von Hardy Prothmann

Damit Steffen Hildebrand (33) Erfahrungen als FĂŒhrungskraft sammeln kann, hat der eigentliche Stellvertreter Walter Berka Platz gemacht und ist fĂŒr diese Zeit zum PolizeiprĂ€sidium Mannheim gewechselt, wo er in der Öffentlichkeitsarbeit tĂ€tig ist.

Polizeioberkommissar Steffen Hildebrand leitet fĂŒr sechs Monate als Stellvertreter das Revier Ladenburg. Bild: Polizei

Steffen Hildebrand wohnt im pfĂ€lzischen Jockrim: „Wenns gut lĂ€uft brauche ich 40 Minuten einfach fĂŒr die Fahrt“, sagt er. Der Familienvater hat einen fĂŒnfzehn Monate alten Sohn. Auch seine Frau ist im Polizeidienst.

Die Station Ladenburg hat eine „Vorgeschichte“. Wer sich fĂŒr den höheren Dienst qualifizieren will, nimmt an einem so genannten Umlaufverfahren teil. Steffen Hildebrand wurde 2008 beim PolizeiprĂ€sidium Karlsruhe „gesichtet“ und hat wie Polizeirat Frank Hartmannsgruber an der Hochschule fĂŒr Polizei in Villingen-Schwenningen studiert und 2005 dort seinen Abschluss gemacht. Außerdem hat er in der Landespolizeidirektion Karlsruhe bereits Erfahrungen gesammelt.

Die kommenden zwölf Monate sind aus zwei Bausteinen zusammengesetzt: Aktuell fĂŒr sechs Monate qualifiziert er sich als „Leiter einer FĂŒhrungsgruppe“ in der Funktion als stellvertretender Revierleiter als FĂŒhrungskraft. Dann folgen ab August sechs Monate als „Lehrkraft“ bei der Bereitschaftspolizei Bruchsal, wo er als Ausbilder tĂ€tig sein wird.

„Hier in Ladenburg werde ich mein „theoretisches“ Wissen in die Praxis umsetzen“, sagt Steffen Hildebrand. Das ist wenig geflunkert – schließlich ist der Mann ein erfahrender Polizist im 13. Dienstjahr. „Mit der neuen Aufgabe ist die Verantwortung natĂŒrlich enorm gewachsen“, sagt er und man merkt ihm an, dass er sich darauf freut. Dynamisch, konzentriert und sehr aufgeschlossen prĂ€sentiert sich der neue Stellvertreter.

Eine erste „BewĂ€hrungsprobe“ wird die Organisation einer Alkoholkontrolle in der Faschingszeit sein: „Die Ausbildung ist anspruchsvoll, aber auch sehr reizvoll, weil man alle Bereiche polizeilicher Arbeit kennenlernt“, sagt Steffen Hildebrand.

Mitte 2012 gibt es zum Abschluss ein Assessment-Center: Die letzte HĂŒrde, die nicht alle werden nehmen können. Wer die schafft, qualifiziert sich beispielsweise als Revierleiter. Steffen Hildebrand ist fest entschlossen auch hier weiterzukommen.

DafĂŒr darf man ihm viel Erfolg wĂŒnschen.

Polizei: Die neuen Uniformen sind blau und funktional


Guten Tag!

Ladenburg, 06. Dezember 2010. Nach und nach verĂ€ndert sich in den nĂ€chsten Monaten das Erscheinungsbild der Polizei in Baden-WĂŒrttemberg. Bis Ende 2011 sollen alle rund 21.500 Polizisten neu eingekleidet sein – beim Ladenburger Revier wird dies im FrĂŒhjahr 2011 schon der Fall sein.

Von Hardy Prothmann

Frank Hartmannsgruber hat gute Laune – die neuen Uniformen sind da und er lĂ€dt zum PrĂ€sentationstermin. Der Revierleiter selbst hat die neue Uniform schon an und trĂ€gt sie sichtlich mit großer Freude: „Also mir gefallen die und was ich so von den Kollegen höre, kommt die neue „Arbeitskleidung“ gut an.“

polizei-uniform-003

Der stellvertretende Revierleiter Walter Berka hat noch die bekannte "grĂŒne" Uniform an. Polizeihauptmeister Matthias Mrosek und Polizeiobermeisterin Regina Holzwarth tragen das neue blaue Outfit.

Die bislang dominierende grĂŒne Farbe wird im kommenden Jahr verschwinden, sowohl bei den Uniformen als auch bei den Dienstfahrzeugen. Die meisten Fahrzeuge in Ladenburg sind schon blau-silber foliert. Nach dem Auslaufen der Leasing-VertrĂ€ge und dem Entfernen der Folien lassen sich die „silbernen“ Autos nĂ€mlich besser verkaufen als die frĂŒheren Dienstwagen.

Die neue Bekleidung der Polizei setzt auf Goretex und strapazierfĂ€hige Materialien, denn im Dienst muss die Kleindung nicht nur gut aussehen, sondern „auch was taugen“.

Sicherheit im Dienst.

Die neuen Uniformen sind funktional und auf Sicherheit „geschneidert“. Auffallend sind die Reflektoren, als Streifen an den Hosen, auf der RĂŒckseite der Jacken, im Brustbereich, im Bund der Jacken und an den Ärmeln: „Das dient der Sicherheit der Beamten im Streifendienst.“

Auf der Brust und dem linken Arm steht Polizei – selbst auf den Hemden. „Polizisten mit ReprĂ€sentationsaufgaben tragen kĂŒnftig ein weißes Hemd“, erklĂ€rt Herr Hartmannsgruber. Er hat ein solches an.

Es gibt eine Sommer- und Winterausstattung, dazu fĂŒr spezielle Anforderungen weitere KleindungsstĂŒcke, beispielsweise eine „Windjacke“ und die Warnwesten sind mittlerweile mit langem Arm ausgestattet: „Damit ist die menschliche Silhouette deutlicher nachts erkennbar“, sagt Herr Hartmannsgruber.

Die Hosen sind als „Cargo“ geschnitten und haben nun Seitentaschen.

polizei

Dank Leuchtschrift gut zu erkennen - Beamte zeigen die neue blaue Uniform.

Beim Termin ist auch der stellvertretende Revierleiter, Walter Berka. Er hat noch die schon traditionelle moosgrĂŒn/beige Uniform an, die es etwa seit 1980 gib – der Kontrast ist deutlich. Die neue Kleidung wirkt deutlich eleganter: „Ich freu mich da auch schon drauf“, scherzt Herr Berka.

Die Umstellung geschehe nach und nach, sagt Herr Berka: „Das wird noch zwei, drei Monate dauern, bis alle versorgt sind.“

Fast europaweite Vereinheitlichung.

Polizeiobermeisterin Regina Holzwarth und Polizeihauptmeister Matthias Mrosek sind schon versorgt und strahlen als „Fotomodelle“ fĂŒr den heutigen PrĂ€sentationstag: „Die Kleidung trĂ€gt sich super“, sagt der Hauptmeister und auch seine Kollegin Holzwarth lobt den Tragekomfort.

Die neue Uniform sei zudem ein Zeichen des „europĂ€ischen Gedankens“, sagt Herr Hartmannsgruber. 1998 hatte man im EU-Parlament eine Vereinheitlichung der Polizeikleidung beschlossen – Frankreich und Italien haben bereits blaue Uniformen und wollten dies beibehalten.

In Hamburg ist die Umstellung schon 2005 abgeschlossen gewesen, in Hessen schon 2008. Der Großteil der LĂ€nder will bis 2012 umgestellt haben. Nur Bayern und das Saarland bleiben beim „GrĂŒn“.

Die Umstellung der Dienstkleidung in Baden-WĂŒrttemberg wird rund 17,7 Millionen Euro kosten.

[nggallery id=152]

Kinder besuchen Polizeirevier: „Wow! Das ist cool.“

Guten Tag!

Ladenburg, 07. November 2010. Am Donnerstag besuchten Kinder aus Neckarhausen das Polizeirevier in Ladenburg. FĂŒr alle ist das sehr spannend. Es gibt jede Menge Fragen, die Jugendsachbearbeiter Bernhard Schuhmacher problemlos „aufklĂ€ren“ kann.

Von Anna Ewald

kinder-besuchen-polizei026

Spannender und spaßiger Polizeieinsatz.

„Wow! Das ist ja cool!“ war am 4. November in der Ladenburger Polizeistation von vielen Kindern zu hören. Die 14 Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren kommen von der Kernzeit und Ferienbetreuung der Grundschule in Neckarhausen. Heute machen sie mit Jugendsachbearbeiter Bernhard Schuhmacher eine knapp zweistĂŒndige Tour durch das Ladenburger Polizeirevier und staunen nicht schlecht.

Die Tour beginnt im „Lehrraum“ der Polizei. Bernhard Schuhmacher erklĂ€rt die Arbeit der Polizei sehr geduldig und vor allem kindgerecht – es geht darum, „BerĂŒhrungsĂ€ngste“ zu nehmen. Von: „Was ist eigentlich ein StraftĂ€ter?“ bis „WofĂŒr gibt es unterschiedliche MĂŒtzenfarben?“, klĂ€rte er jede Frage.

„Warum gibt es Uniformen?“ und andere Fragen.

„Stellt euch vor, der kleine Bernhard geht mit seinen Eltern auf den Weihnachtsmarkt und geht verloren! Was macht er dann um seine Mama wieder zu finden?“, so fĂ€ngt der Jugendsachbearbeiter seine Geschichte zur Frage: „Warum gibt es Uniformen?“ an. „Er geht zur Polizei!“ ruft eines der Kinder begeistert.

Auf diese Weise wird jedes Thema den kleinen MÀdchen und Jungs durch eine Geschichte nÀhergebracht, so wird auch mal von einem erfundenen Schokoladendieb im Neckarhausener Aldi erzÀhlt.

Die Kinder hören aufmerksam zu, was durch eine kindgerechten Vortragsweise einfach ist und erzÀhlen von sich und ihren Familien, denn Bernhard Schuhmacher geht auf jede einzelne Meldung der Kinder ein und hilft wo es noch Unklarheiten gibt.

kinder-besuchen-polizei018

Spurensicherung: Bernhard Schuhmacher zeigt, wie man FingerabdrĂŒcke sichtbar macht.

Knifflige FÀlle werden gelöst.

Den Kindern gefĂ€llt das sichtbar und beim Interesse kann man keinen Unterschied zwischen Jungs uns MĂ€dchen erkennen. Sie machen alle begeistert mit und bereichern das „LehrgesprĂ€ch“ mit ihren eigenen Ideen, wie man manche kniffligen FĂ€lle lösen kann.

Ein paar der Kinder waren schon einmal in der Polizei Ladenburg, denn die Kernzeitbetreuung organisiert hÀufig Exkursionen, auch mal bei der Feuerwehr, im Rathaus oder auf dem Hundeplatz. Trotzdem sind sie nicht gelangweilt, sondern lachen und melden sich fröhlich weiter.

Spurensicherung.

„Alle, die schon mal da waren, verraten den anderen jetzt nichts!“, flĂŒstert der geduldige Jugendsachbearbeiter den unternehmungsfreudigen Kindern zu, als er anfĂ€ngt aus seinem „GeheimkĂ€stchen“ unbekannte Dinge zu holen. Spannung macht sich breit, aber bald schon versteht jeder was vor sich geht. FingerabdrĂŒcke werden sicher gestellt.

Das macht sichtlich Spaß – die Kinder dĂŒrfen ihre „sichergestellten“ FingerabdrĂŒcke mit nach Hause nehmen. Aber nicht nur das. Auch Handschellen werden mit einem freundlichen „Uffpasse!“ (Aufpassen!) einmal durch gereicht und auch eine Kugelschutzweste und die passende MĂŒtze darf von jedem, der will, anprobiert werden. „Ganz schön schwer“ bemerkte ein Junge. Aber es gibt auch das ein oder andere neue Topmodel, das mit Weste und MĂŒtze posiert wie ein richtiger Polizist.

Auf Streife.

Nicht nur „Theorie“ wird besprochen, denn jetzt geht es raus auf den Hof, wo die Kinder einen echten „Streifenwagen“ vorfinden. Alle drĂ€ngeln sich darum, bis Bernhard Schuhmacher die AutotĂŒren öffnet und jeder mal Probe sitzen darf. Und so steht auf dem Hof der Polizeiwache ein Polizeiauto mit rund fĂŒnf Kindern „beladen“. Das Staunen ist nicht zu ĂŒbersehen, als die Blaulichter angehen und sich jeder wie ein echter Polizist fĂŒhlen kann.

Weiter geht-€ℱs in das „GefĂ€ngnis“. Ein paar der Kinder schauen skeptisch und nicht alle wollen mit rein. Bei anderen löst das Wort allerdings Neugierde aus. Die Gruppe, allen voran der Jugendsachbearbeiter, ĂŒbrigens in echter, grĂŒner Uniform, marschiert los in Richtung Arrestzellen.

AusnĂŒchterungszelle.

„Hier stinkts!“, ist die erste Bemerkung von einem der Jungs. Das ist auch kein Wunder, denn die Arrestzellen werden meistens als AusnĂŒchterungszellen gebraucht.

Als die Kinder die Zellen sehen, die nur mit einer Holzpritsche ausgestattet sind, wird ihnen ein wenig mulmig. Doch der verstĂ€ndnisvolle Jugendsachbearbeiter nimmt ihnen schnell die Angst: „ Kinder werden hier niemals eingesperrt!“

kinder-besuchen-polizei052

Staunen in der Einsatzzentrale: So viele Telefone und Bildschirme.

Ein MĂ€dchen aus der Gruppe, Paulina, antwortete auf die Frage, was ihr am besten gefallen hat: „Da wo er alles ĂŒber das GefĂ€ngnis erzĂ€hlt hat.“ Das hat also Eindruck hinterlassen.

Dann folgte noch eine kurze FĂŒhrung durch die restliche Wache, unter anderem die Zentrale, mit vielen Telefonen und Monitoren, die den lebhaften Kleinen imponieren.

Ihnen wird erklĂ€rt, fĂŒr was jeder einzelne Hörer oder Bildschirm da ist, bis sie dann ihre wichtigsten Fragen, wie: „Wie viele Waffen gibt-€ℱs hier denn?“, stellen dĂŒrfen. Die kleine Talessa findet die FĂŒhrung „ richtig lustig und spannend“ und besonders die Zentrale beeindruckt sie, wie sie mir ganz aufgeregt erzĂ€hlt.

Am Ende verlassen alle bestens informiert die Wache. Und wer weiß, vielleicht wird ja der ein oder andere spĂ€ter auch ein Polizist – immerhin kennen sie sich jetzt schon richtig gut aus.

Zur Person:
Bernhard Schuhmacher ist Jugendsachbearbeiter bei der Polizei Ladenburg und das schon seit 1996. Vorher war er im gleichen Berufsfeld, fĂŒr das ein besonderer Lehrgang vorausgesetzt wird, in Mannheim-Sandhofen von 1992 an tĂ€tig, bis er nach Ladenburg wechselte.

In seinen Aufgabenaufgabenbereich fallen hauptsĂ€chlich Jugendstraftaten, aber auch die PrĂ€ventionsarbeit, zum Beispiel an Schulen, ist dem 53-JĂ€hrigen wichtig. Schuhmacher ist zudem immer „draußen“ im Einsatz, wenn die Arbeit mit Jugendlichen gefragt ist, beispielsweise an „Halloween“.

FĂŒhrungen fĂŒr Kinder macht er natĂŒrlich auch, wie man sich am Donnerstag ĂŒberzeugen konnte. Hier zeigt er Kindern spielerisch und informativ, dass sie vor der Polizei „keine Angst“ haben mĂŒssen.

[nggallery id=141]