Donnerstag, 21. September 2017

Gemeinderat entscheidet f√ľr Bebauungsplan

Weitere Altstadtsanierung auf den Weg gebracht

Ladenburg, 29. September 2014. (red/ld) Bebauungsplan oder Erhaltungssatzung? Am Mittwochabend versuchte der Gemeinderat, den Spagat zu schaffen zwischen der Konservierung des Altstadtviertels an der Rheingaustra√üe und einer Weiterentwicklung. Der Streit entbrannte um die Frage, welches daf√ľr das wirksamere Mittel sei und welche st√§dtebaulichen Ziele die Stadt dort verfolgt. [Weiterlesen…]

B√ľrgermeister Ziegler zeigt sich konsterniert und verschiebt TOP auf September

„Das ist ein ziemlicher Klotz“ – Martinsh√∂fe in der Kritik

Ladenburg, 18. Juli 2014. (red/pro) Zwei Sitzungsunterbrechungen, gegenseitige Vorw√ľrfe, ein verschobener Tagesordnungspunkt – das gibt es selten im Ladenburger Gemeinderat. Doch am Mittwoch sorgte TOP 5 „Bebauungsplan der Innenentwicklung Martinsh√∂fe“ f√ľr √Ąrger. B√ľrgermeister Rainer Ziegler war „not amused“ und nahm den Punkt lieber von der Tagesordnung, statt bei einer Abstimmung eine Ablehnung in Kauf zu nehmen. [Weiterlesen…]

Werden Hockenwiese und Wohngebiete ausreichend gesch√ľtzt?

Bauchschmerzen wegen Lärm im Wohngebiet

Ladenburg, 26. Juni 2014. (red/ld)¬†Das Gebiet um die Benzstra√üe h√§tte eigentlich zum Industriegebiet erkl√§rt werden sollen – zumindest nach den Festsetzungen¬†verschiedener Bebaunngspl√§ne in den vergangenen Jahrzehnten. Die Entwicklungsvorstellungen wurden nicht erf√ľllt, die erwartete Ansiedlung von Industrie und Gewerbe blieb aus. Jetzt geht es darum, die Hockenwiese als k√ľnftiges Wohngebiet vor dem L√§rm des Gewerbegebiets zu sch√ľtzen. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließ Einsichtsstelle

Grundbuch k√ľnftig in Mannheim

Ladenburg, 09. Mai 2014. (red/ld) Das Grundbuchamt der Stadt wird aufgel√∂st und eine Grundbucheinsichtsstelle eingerichtet. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch mehrheitlich bei vier Gegenstimmen und drei Enthaltungen. Das Grundbuch wird ab Ende September in Mannheim einsehbar sein. [Weiterlesen…]

Alexander Arnold ist Spitzenkandidat

SPD Ladenburg stellt Kandidaten zur Kommunalwahl auf

Ladenburg, 20. M√§rz 2014. (red/pm) Die SPD Ladenburg hat ihre Kandidaten f√ľr die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 aufgestellt. [Weiterlesen…]

Die Bestattungsdienstleistungen werden weiterhin von der Firma Rolf Gregor erbracht

„Friedhof bleibt in bew√§hrter Hand“

Ladenburg, 21. November 2013. (red/sap) Der Vertrag √ľber die Vergabe der Bestattungs-Dienstleistungen mit dem Bestattungsunternehmen Eolf Gregor aus Ladenburg endet am 31. Dezember 2013. Die neu zu vergebenden Arbeiten wurden im beschr√§nkten Verfahren ausgeschrieben. Das j√§hrliche Auftragsvolumen betr√§gt in etwa 40.000 bis 45.000 Euro. Es lagen zwei Angebote vor und die Ladenburger Firma Rolf Gregor hatte danach in allen Leistungspositionen das g√ľnstigste Angebot abgegeben.
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Planungs- und Bauleitungsauftrag vergeben

CBG-Sanierung kann starten

Ladenburg, 28. Oktober 2013. (red/sap) Der Ladenburger Gemeinderat beschloss in der Sitzung vom 23. Oktober 2013 die Vergabe der Planung und Bauleitung f√ľr die Sanierung und den Umbau des Carl-Benz-Gymnasiums. Nach einem strengen Bewertungsverfahren erhielt¬† das Ladenburger B√ľro Salinger und Partner die h√∂chste Punktzahl und damit auch den Auftrag. [Weiterlesen…]

Erstes Asylcafé in der Martinsschule

„Wir hatten falsche Erwartungen“

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Unorganisiert oder erfolgreich? Das erste Asylcafé wurde unterschiedliche bewertet.

 

Ladenburg, 02. Oktober 2013. (red/ld) Es sollte ein Ort der Begegnung werden, an dem sich die in der Martinsschule untergebrachten Asylbewerber mit B√ľrgerinnen und B√ľrgern √ľber ihre Erlebnisse und ihre Schicksale austauschen k√∂nnen. Jetzt arbeiten die Organisatoren daran, wie die Fehler des ersten Versuchs bei einem zweiten Termin vermieden werden k√∂nnen. [Weiterlesen…]

Asylcaf√© bietet Gelegenheit f√ľr Begegnung

Überwältigende Hilfsbereitschaft

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Ladenburg, 26. September 2013. (red/ld) 180 Asylbewerber sind derzeit in der alten Martinsschule untergebracht. Die Zimmer sind voll belegt. Seit dieser Woche erhalten die Kinder ab sechs Jahren Sprachf√∂rderung in Kinderg√§rten, in der Dalbergschule und der Werkrealschule Unterer Neckar. Auch die Erwachsenen lernen Deutsch und erhalten viel Unterst√ľtzung von der Ladenburger Bev√∂lkerung. Um Begegnungen zwischen den Asylbewerbern und der √ľbrigen Bev√∂lkerung zu erleichtern, findet morgen ab 15:00 Uhr ein Asylcaf√© in der Martinsschule statt. [Weiterlesen…]

Wahlkampfthema Asylbewerber

Von Terroristen und Schulkindern

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Seltsam, dass das Bundesamt f√ľr Verfassungsschutz von all dem, was die „Qualit√§tspresse“ berichtet, nichts wei√ü. Niemand ist alarmiert oder schl√§gt Alarm. Quelle: Die Welt

 

Ladenburg/Rhein-Neckar, 12. August 2013. (red/pro) Angeblich steht der Rhein-Neckar-Kreis „mit dem R√ľcken zur Wand“ – die Zahl der Asylbewerber sei so gro√ü, dass man in h√∂chster Not sei, diese unterzubringen. Vermutlich stimmt das sogar, doch es ist nur die halbe Wahrheit. Seit einigen Monaten wird das Thema „Asylbewerber“ angeheizt. Nicht nur von den √ľblichen Verd√§chtigen, Rechtsradikalen und anderen Rassisten, sondern durch „konservative Kr√§fte“, womit nicht nur die CDU gemeint ist – auch die (rechts-)konservative Presse beteiligt sich an der Anti-Asylanten-Kampgagne. In Ladenburg werden Ende August insgesamt 160 Asylbewerber leben, zum Gro√üteil Familien. Neid- und Schuldkampagnen laufen bereits – und machen St√§dten wie Ladenburg zus√§tzlich Druck. Gezielt und nicht aus Versehen. Vor Ort m√ľssen alle Menschen, die Einwohner und die Asylbewerber, damit zurechtkommen. [Weiterlesen…]

Hektische Unterbringung von Asylbewerbern

Nerv√∂se Stimmung, offene Fragen – un√ľberwindbare Zw√§nge?

Ladendburg/Rhein-Neckar, 02. August 2013. (red) Der Rhein-Neckar-Kreis bringt seit Mittwoch dieser Woche bis Ende des Jahres bis zu 160 Asylbewerber in der alten Martinsschule unter. Bei einem Pressetermin am Freitag wurde von „Zw√§ngen“ gesprochen, einer Notlage, einer √úberrumpelungsaktion, einer Aktion ohne Alternative. Landrat Stefan Dallinger sprach von einer verbindlichen √úbergangsl√∂sung, B√ľrgermeister Rainer Ziegler sagte die solidarische Unterst√ľtzung der Stadt zu. [Weiterlesen…]

Gemeinderatssitzung 17. Juli 2013

Viel Lärm um Lärm

Ladenburg, 20. Juli 2013. (red/sap) Die Benzstra√üe ist mit einer Fahrzeugbelegung von mehr als 8.500 Fahrzeugen pro Tag – neben der Wallstadter Stra√üe – eine der am st√§rksten belasteten Hauptverkehrsstra√üen in Ladenburg. Jetzt soll eine Geschwindigkeitsreduzierung kommen. Der Gemeinderat f√§llte eine knappe Entscheidung. Kontroverse Diskussion um L√§rmaktionsplan. Gemeinderat stimmte f√ľr Neuordnung des Bebauungsplans √∂stlich der Benzstra√üe und Neuerschlie√üung der Hockenwiese westlich der Benzstra√üe. [Weiterlesen…]

Städtebauliche Entwicklung des Geländes der ehemaligen Martinsschule

CBG-Sch√ľler werden w√§hrend der Sanierung in der alten Martinsschule untergebracht

Ladenburg, 19. Juli 2013. (red/sap) Einstimmig entschied sich der Ladenburger Gemeinderat f√ľr den Entwurf von Bouwfonds/Immobilienentwicklung GmbH/Immoprojekt GmbH/Re2area f√ľr das Gel√§nde der ehemaligen Martinsschule. Ohne Gegenstimme entschied man sich auch f√ľr die Unterbringung der Sch√ľlerinnen und Sch√ľler w√§hrend der Sanierung des Carl-Benz-Gymnasiums in der alten Martinsschule. [Weiterlesen…]

Sondersitzung des Technischen Ausschusses am 26. Juni 2013

Beregnungsanlage f√ľr die Festwiese

Ladenburg, 28. Juni 2013. (red/sap) In der Sondersitzung des Technischen Ausschusses entschied man sich f√ľr einen weiteren Schritt in Richtung Beregnungsanlage. Bei sieben Ja-Stimmen und vier Gegenstimmen wurde der Auftragsvergabe der Ingenieurleistungen in H√∂he f√ľr 8020 Euro an das Ingenieurb√ľro „MVV Enamic Regioplan“ zugestimmt. [Weiterlesen…]

Technischer Ausschuss 10. Oktober 2012

Gabionenwand wird erneut abgelehnt

Ladenburg, 12. Oktober 2012. (red/sap) Ein Geb√§ude in der Neuen Anlage darf abgerissen werden. Die Gabionenwand am Strahlenburgweg wird vom Technischen Ausschuss erneut abgelehnt. [Weiterlesen…]

Aus der Gemeinderatssitzung vom 26. September 2012

Auf dem Weg zur Ganztagesschule

Ladenburg, 27. September 2012. (red/sap) Der Abend war lang. 13 Punkte standen auf der Tagesordnung des Ladenburger Gemeinderates und darunter so „knackige“ Themen wie Ganztagesschule, Sanierung des Geb√§udeensembles Jugendzentrum/Pflasterm√ľhle und die F√∂rderantr√§ge f√ľr die Sanierung des CBGs und den Neubau einer neuen Sporthalle. Da gab es viel Beratungs- und Diskussionsbedarf.

Ein weiteres brisantes Thema, die Verkehrslenkung in der Altstadt, wurde nach nahezu vierst√ľndiger Sitzungsdauer auf Antrag von Stadtrat G√ľnter Bl√§√ü vertagt.

„Das haben wir uns fast gedacht“, sagte eine Ehepaar, Anwohner der Kirchenstra√üe, die genau deswegen gekommen waren und nun entt√§uscht nach Hause gingen. Jetzt hoffen sie, dass „ihr“ Thema bei der n√§chsten Gemeinderatssitzung ganz vorne auf der Tagesordnung steht.

Auf dem Weg zur Ganztagesschule

„Wir wollen die Werkrealschule „Unterer Neckar“ in eine gute Zukunft f√ľhren“, erkl√§rte B√ľrgermeister Ziegler. Deshalb habe eine Steuergruppe der Schule ein Konzept f√ľr eine Ganztagesschule ausgearbeitet.

Schulleiter Thomas Schneider stellte mit Unterst√ľtzung von Angelika Scherb im Gemeinderat diese Konzept vor. „Wir sind auf dem Weg zur Ganztagesschule“, so Schneider.

Dies ist laut Schneider auch ein erforderlicher Weg. Die Werkrealschule habe ein Imageproblem und der Standort sei gef√§hrdet. Mit der Ganztagesschule hoffe man, die Zwei-Z√ľgigkeit erhalten zu k√∂nnen.

Laut einer Befragung wollten 70 Prozent der Eltern unbedingt eine Ganztagesschule, 22 Prozent w√ľrden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit w√§hlen und nur acht Prozent s√§hen diesen Betrieb kritisch.

Ladenburg sei gerade durch seine zentrale Lage ein starker Werkrealschulstandort, die nächsten gebundenen Ganztagesschule gäbe er erst wieder in Mannheim-Schönau und in Heidelberg-Kirchheim, sagte Schneider.

Individuelle Förderung, handlungsorientiertes und soziales Lernen seien die Ziele seiner Schule. Die Schule als Lebensort, in der das pädagogische Angebot sinnvoll verzahnt sei.

Angelika Scherb stellten den Schulalltag der Ganztagesschule vor: Ein offener Schulanfang ab 07:30 Uhr, feste Schulzeiten von 08:00 bis 16:00 Uhr, Unterrichtsblöcke mit Pausen und ein Mittagsband von 13:10 bis 14:00 Uhr mit einem verpflichtenden Mittagessen. Am Nachmittag ein Freizeitangebot, selbstbestimmt und angeleitet. Angestrebt ist die Verzahnung von Unterricht und Freizeit.

Dazu kommen Kooperationen mit Verb√§nden, Vereinen und Wirtschaft und mit Ehrenamtlichen und dem Netzwerk Berufsfindung. „Wir brauchen diese Menschen, um unsere Sch√ľler zu f√∂rdern“, sagte Angelika Scherb.

Schwerpunkt Berufsförderung

Das Profil der Schule werde eindeutig den Schwerpunkt auf die Berufsförderung legen. Das gehe in die Richtung eines dualen Systems, sagte Rektor Thomas Schneider.

Die Kosten f√ľr die erforderlichen baulichen Ma√ünahmen – Einrichtung einer Mensa und eines Versammlungsraums – belaufen sich auf rund 325.000 Euro inklusive Brandschutz, erkl√§rte der St√§dtische Geb√§udemanager G√∂tz Speyerer. 70 Prozent davon sind f√∂rderf√§hig, 50 Prozent sind sicher. Die Mehrkosten f√ľr Personal werden sich auf rund 8.400 Euro j√§hrlich belaufen.

„Wir begr√ľ√üen diesen Schritt zur Standortsicherung“, erkl√§rte B√ľrgermeister Ziegler.

„Wir waren vor Ort und uns hat das Konzept, die Sch√ľler mit der Arbeitswelt vertraut zu machen, imponiert“, sagte Dr. Meinhard Georg (CDU).

Es ist eine Investition f√ľr und in die Zukunft,

erkl√§rte auch Petra Erl (SPD). Durch das Ganztagsmodell habe man ein Konzept gegen den Trend gegen die Werkrealschule gefunden. „Wir k√ľmmern uns um diese Kinder“, so Erl. Und lobte den Mut von Eltern, dieser Schulform nicht den R√ľcken zu kehren, sondern das Geeignete f√ľr ihre Kinder zu wollen.

Auch Gudrun Ruster (FW) bezeichnete den vorgeschlagenen Weg als richtig.

Ladenburg sei eine Schulstadt f√ľr Kinder mit verschiedenen Begabungen. „Wir brauchen die Werkrealschule f√ľr die Chancengleichheit“, sagte Ingrid Dreier (GLL), denn die Lebenswelten h√§tten sich ge√§ndert und manche Eltern k√∂nnten ihre Kinder in der Schule nicht unterst√ľtzen.

Als pädagogisch sinnvoll bezeichnete auch Dr. Rudolf Lutz (FDP) die Entwicklung zur Ganztagesschule.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat, den Antrag zu stellen, die Werkrealschule „Unterer Neckar“ zur Ganztagesschule umzuwandeln und bei Bewilligung die notwendigen baulichen und personellen Ma√ünahmen vorzunehmen

Technischer Ausschuss tagte am 11. Juli

Gabionenwand wurde abgelehnt

Ladenburg, 12. Juli 2012. (red/sap) Die Mitglieder des Technischen Ausschusses lehnten den Neubau von zwei Einfamilienh√§usern im Seilergraben und die Gabionenwand im Stahlb√ľhlring ab. [Weiterlesen…]

Grab mit Blumen ist ein Zeichen ewiger Erinnerung

Gärtnerbetreute Grabfelder als Parklandschaft

Auf dem Friedhof soll es in Zukunft "gärtnerbetreute Gräber" geben.

 

Ladenburg, 27. Juni 2012. (red/mb) Der Trend zur Feuerbestattung sowie g√ľnstigen Gr√§bern ist ungebrochen. Auch in Ladenburg soll es diese M√∂glichkeiten geben – √ľber g√§rtnerbetreute Grabfelder.

„Wir brauchen bezahlbare und planbare Grabfl√§chen“, sagte Ellen Oswald, die als Vertreterin der Genossenschaft Badischer Friedhofsg√§rtner „g√§rtnerbetreute Grabfelder“ dem Gemeinderat vorstellte.

Durch sich √§ndernde Familiensituationen sei die Grabpflege f√ľr viele schwierig. Die Grabanlage solle park√§hnlich gestaltet sein und M√∂glichkeiten der Kommunikation geben.

Der Genossenschaft Badischer Friedhofsg√§rtner eG geh√∂ren zur Zeit 350 friedhofsg√§rtnerische Fachbetriebe an. Seit 1964 bieten wir unseren Kunden fachgerechte Arbeiten f√ľr Ihre Grabst√§tte zu allen Jahreszeiten auf den Friedh√∂fen in Baden.

G√§rtnerbetreute Grabfelder werden durch die Verwaltung des Friedhofs angeboten. Hierf√ľr legen und bepflanzen Friedhofsg√§rtner vor Ort das Grabfeld an und versorgen es, man spricht von „g√§rtnerbetreut“. Die Friedhofsg√§rtner sind Mitglieder der Genossenschaft Badischer Friedhofsg√§rtner eG. An den Erwerb einer Grabst√§tte ist der Abschluss Abschluss einer Pflegevereinbarung mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsg√§rtner eG f√ľr die Dauer der Ruhefrist bzw. des Nutzungsrechts gebunden.

Jedes gärtnerbetreute Grabfeld ist mit Bodendeckern angelegt. Die kleinen Blumenbeete werden jahreszeitlich mit Saisonpflanzen gepflanzt. Die einheitliche Bepflanzung der Grabmähler erzeugt einen harmonischen Charakter. Die Gestaltung des Grabsteins kann je nach Ausgestaltung eine Stele, eine liegende Grabplatte oder ein stehendes Grabmahl sein.

√úber die Gestaltung der Grabm√§hler k√ľmmert sich ausschlie√ülich die Genossenschaft Badischer Friedshofsg√§rtner in Zusammenarbeit mit den Friedhofsg√§rtnern vor Ort. Grabzubeh√∂r ist nicht gestattet. Lediglich Steckvasen, die die Grabgestaltung nicht beeintr√§chtigen und nicht auf Dauer dort verbleiben, sind zul√§ssig.

Die genauen Kosten und Leistungen k√∂nnen bei der zust√§ndigen Friedhofsverwaltung oder der Genossenschaft Badischer Hof erfragt werden. Alle Grabst√§tten, die √ľber Vertr√§ge mit der Genossenschaft Badischer Friedshofg√§rtner eG von einem Friedhofsg√§rtner betreut werden, werden vier Mal im Jahr von der Genossenschaft Badischer Friedhofsg√§rtner eG √ľberpr√ľft.

Ein Pflegevertrag kostet von 1.400 Euro von einer Urnenbestattung mit Dauergr√ľn bist zu 5.4000 Euro f√ľr ein Sarggrab mit Blumenbepflanzung f√ľr 20 Jahre.

Stadtr√§tin Petra Erl (SPD) zeigte sich „sehr angetan“ von dieser L√∂sung im Gegensatz zu Urnenw√§nden und anonymen Gr√§bern. Stadtr√§tin Gudrun Ruster erkundigte sich nach der W√§hlbarkeit der pflegenden G√§rtner – die ist nicht gegeben. Die Genossenschaft schlie√üt Vertr√§ge mit G√§rtnereien vor Ort – Steinmetze hingegen k√∂nnen frei gew√§hlt werden.

Alexander Spangenberg (GLL) wollte wissen, was passiert, wenn Angehörige unzufrieden mit der Pflege sind. Das regle die Genossenschaft Рman habe aber kaum solche Problemfälle.

Wolfgang Luppe (FDP) wollte gerne den Vertrag zwischen Genossenschaft und Stadt sehen – B√ľrgermeister Rainer Ziegler wies dies zur√ľck, dass sei Angelegenheit der Verwaltung.

Der Gemeinderat beschloss einen m√ľndlich vorgestellten Beschlussvortrag, Teile des Friedhofs daf√ľr zur Verf√ľgung zu stellen und die vertraglichen Angelegenheit zu regeln. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Eine Frage wurde nicht gestellt und damit auch nicht beantwortet: Erh√§lt die Stadt von der Genossenschaft eine Art Pacht oder sonstige Verg√ľtung f√ľr die Nutzung der Fl√§chen?

Technischer Ausschuss diskutierte Bau- und Sanierungsma√ünahmen der Pflasterm√ľhle

F√ľr die einen ein Traum, f√ľr die anderen ein Kostenfaktor

Die Pflasterm√ľhle an der Wallstadter Stra√üe. Foto: Ladenburgblog.


Ladenburg, 16. Juni 2012. (red/sap) Die Schreinerei ist aus dem Ostteil der Pflasterm√ľhle gezogen. Nun soll die komplette Pflasterm√ľhle in der Wallstadter Stra√üe zuk√ľnftig als Jugend-, Kultur- und Kleinkunstb√ľhne genutzt werden. W√§hrend f√ľr die Stadtr√§tin Ingrid Dreier mit dem Um- und Ausbau der Pflasterm√ľhle ein Traum in Erf√ľllung geht, wollten die anderen Mitglieder des Technischen Ausschusses erst mal wissen, was das alles kostet.

Von Sabine Prothmann

Der Ladenburger Architekt J√ľrgen Borkowski stellte dem TA die geplanten Bau- und Sanierungsma√ünahmen vor.

Es sollen durch leichte Trennwände im Erd- und Obergeschoss jeweils drei Räume abgetrennt werden. Dies ermögliche eine flexible Raumgestaltung ohne weitere Investitionen. Der Haupteingang soll verlegt werden und im Obergeschoss soll ein breites Gaubenband zur verbesserten Belichtung von drei Räumen eingebaut werden. Desweiteren soll die Fassade konstruktiv gesichert und renoviert werden.

Hier ist schon lange das Jugendzentrum "Die Kiste" untergebracht. Foto: Ladenburgblog.

Im Zuge der Freilegung wurde im Kellergeschoss das alte Bachbett einschlie√ülich des ehemaligen M√ľhlrads wiederentdeckt. Nach erfolgter Instandsetzung sollen B√ľrger und Besucher die Anlage besichtigen k√∂nnen.

Dies sei ein „echter Hingucker“,¬† meinte auch B√ľrgermeister Ziegler.

Der Gebäudekomplex stehe zwar nicht unter Denkmalschutz, aber habe dennoch einen hohen Wert im Hinblick auf die Wirtschaftsgeschichte Ladenburgs.

Bie der Pflasterm√ľhle handelt es sich um 14.000 Kubikmeter umbauten Raum, so der Architekt. Das Geb√§ude sei statisch okay und die Sanierung k√∂nne und m√ľsse in Stufen erfolgen. Zudem sei der Standard eines Jugendzentrums ein anderer als der eines Wohnhauses.

Nur das Dachgeschoss werde man d√§mmen und eine Beheizung ist nur tages- und stundenm√§√üig vorgesehen. Die Sanierung werde im Leichtbau erfolgen und die Elekrik k√∂nne „auf Putz“ verlegt werden.

Es sollen Gruppen- und Projektr√§ume enstehen f√ľr die dynamische Jugendarbeit. Auch der Jugendgemeinderat soll hier seinen eigenen Raum bekommen.

Ein Traum aus meiner Jugend wird Wirklichkeit,

schwärmte Ingrid Dreier (GLL). Und der Jugendgemeinderat werde hier eine Heimat finden.

Petra Erl (SPD) wollte wissen, ob das als Jugend-, Kultur- und Kleinkunstb√ľhne nur der Jugend vorbehalten sei oder auch f√ľr breite Nutzung gedacht sei. B√ľrgermeister Rainer Ziegler sagte:

Die Pflasterm√ľhle soll ein kulturelles Zentrum werden – generations√ľbergreifend.

„Was ist die Endsumme?“

„Was kostet das?“, wollte Steffen Salinger (SPD) konkret wissen. „Was ist die Endsumme?“, fragte auch Gerhard Seidel (CDU).

Es seien 192.000 Euro Fördermittel vorhanden, 60 Prozent werden dabei vom Land finanziert, informierte der Architekt. Zusätzlich könnte noch einmal knapp die gleiche Summe durch Haushaltsreste und -posten bereitgestellt werden. Das heißt rund 400.000 Euro seien vorhanden.

Die Eigenarbeit von Jugendprojektgruppen, wenige Trennw√§nde, Nasszellen und D√§mmung w√ľrden die Kosten f√ľr die Bauma√ünahmen geringer halten. Au√üerdem machte der B√ľrgermeister darauf aufmerksam, dass der Umbau schrittweise erfolgen k√∂nne.

Rund eine halbe Million Kosten

Salinger beharrte auf die Nennung einer konkreten Summe und bekam schließlich rund 500.000 Euro genannt. Ein Projekt dieser Größenordnung von rund einer halben Million wollte der SPD-Stadtrat nicht ohne den Gemeinderat beschließen.

Schließlich einigte man sich einstimmig darauf, den Bauantrag zu genehmigen Рum durch eine Zeitverzögerung die Fördermittel nicht zu verlieren -, und auch gleichzeitig der Verwaltung den Auftrag zu erteilen, vor der ersten Auschreibung eines Gewerkes dem Gemeinderat einen konkreten Zeiten- und Kostenplan vorzulegen und dies dort zu beraten.

 

 

 

 

Der Technische Ausschuss tagte am 13. Juni 2012

„Ich bin froh, dass dieser Schandfleck weg ist“

Baustelle in der Luisenstraße/ Ecke Weinheimerstraße. Foto: Ladenburgblog.

Ladenburg, 16. Juni 2012. (red/sap) Der Antrag auf ein Mehrfamilienhaus in der Luisenstra√üe/Ecke Weinheimer Stra√üe wurde beschlossen. Ebenso eine Heizungs- und Bel√ľftungsanlage f√ľr das Silogeb√§ude der Firma BK Guilini GmbH. DieNebengeb√§ude in der Donaustra√üe sollen √ľberpr√ľft werden. Holzb√§nke kommen auf den Spielplatz an der Bleiche.

Im Zuge der Modernisierung und des Food-Upgrades bei der Firma BK Guilini GmbH soll in das bestehende Silogeb√§ude C15 eine Heizungs- und Bel√ľfungsanlage eingebaut werden, bestehend aus einem Gas-Brennwertkessel mit einer Nenn-W√§rmeleistung von 895 kW und einem Blockheizkraftwerk mit einer Nenn-W√§rmeleistung von 207 kW.

√úber die Bel√ľftungsanlage wird Au√üenluft angesaugt, mittels der in der Heizungsanlage erzweugten W√§rme erw√§rmt und in die einzelnen Stockwerke des Silogeb√§udes verteilt.

Die Heizung ist im 6. Obergeschoss angeordnet; hier befindet sich der W√§rmespeicher und die Vorlauf- und R√ľcklaufverteilung des erw√§rmten Heizwassers, welches √ľber Rohrleitungen in die Erhitzer der einzelnen Stockwerke verteilt wird.

Standortsicherung und Klimaschutz

Die Stadt Ladenburg wird im Rahmen der Durchf√ľhrung des Bundesimmissionsschutzgesetzes zum Bauvorhaben BK Guilini GmbH angeh√∂rt. Das Regierungspr√§sidium Karlsruhe und das Baurechtsamt haben die Stadt aufgefordert, zum Bauvorhaben Stellung zu beziehen.

Der ermittelte Schallleistungspegel betr√§gt 60 dB(A) und liegt somit unter den maximal zul√§ssigen 70 db (A) f√ľr ein Industriegebiet. Die Festsetzungen des Bebauungsplans werden eingehalten.

Projektleiter Dr. Frank K√ľhn von der BK Guilini GmbH berichtete im TA √ľber die Upgrade-Ma√ünahmen seiner Firma. B√ľrgermeister Rainer Ziegler sagte:

Wir begr√ľ√üen die Standortsicherung und den Beitrag der BK Guilini GmbH zum Klimaschutz.

Der Technische Ausschuss hatte gegen das Bauvorhaben keine Bedenken.

In zwei Antr√§gen wurde √ľber die Befreiung von den Festsetzungen der Landesbauordung bei der Errichtung von zwei Doppelhaush√§lften in der Siemensstra√üe beraten, bei der einen Bausachen ging es um einen Fahrradport und bei der anderen um einen Carport.

Gem√§√ü der Landesbauordnung m√ľssen die Abstandsfl√§chen auf dem Grundst√ľck selbst liegen. In den vorliegenden Bauvorhaben soll die Abstandsfl√§che der Au√üenwand auf einem privaten Fu√üweg sowie teilweise auf zwei angrenzenden Grundst√ľcken liegen. Der Eigent√ľmer der entsprechenden Flurst√ľcke wird eine √∂ffentlich-rechtliche Verpflichtung (Baulast) zur Absicherung der Abstandsfl√§chen eingehen.

Beiden Anträgen wurde einstimmig zugestimmt.

Der Schandfleck muss weg

In der Luisenstra√üe/ Ecke Weinheimer Stra√üe ist die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit acht Wohneinheiten und Stellpl√§tzen geplant. Ein bereits genehmigtes Bauvorhaben auf diesem Grundst√ľck wurde nicht vollst√§ndig realisiert. Die Baugenehmigung ist mittlerweile nicht mehr g√ľltig. Aus dem Altvorhaben existieren bereits eine nichtvollendete Tiefgarage sowie ein Keller. Das Mehrfamilienhaus soll voll unterkellert werden und besteht aus Erd-, Ober-, Dachgeschoss und Speicher.

Die zus√§tzliche GRZ wird um 4,7 Prozent, dies entspricht 20 Quadratmeter, √ľberschritten Die Befreiung von dieser Festsetzung ist aus der Sicht der Verwaltung st√§dtebaulich vertretbar. Die Zufahrt soll n√∂rdlich erfolgen. So kann ein vorhandener Baum an der Luisenstra√üe erhalten werden. Der aktuell vorhandene Weg zum Hebewerk oll durch den Antragsteller ausgebaut und anschlie√üend √∂ffentlich gewidmet werden.

Der im Liegenschaftskataster eingetragene Weg existiert in Wirklichkeit nicht und soll zugunsten des realisierten Weges aufgegeben werden. Insgesamt stehen 15 Stellpl√§tze zur Verf√ľgung, wobei laut Stellplatzsatzung nur 12 notwendig sind.

Ziegler zeigte sich erfreut, dass hier endlich etwas passiert und meinte:

Es ist eine der schlimmsten Baustellen unserer Stadt.

Und auch Ingrid Dreier (GLL) sah im geplanten Gebäude einen Gewinn und sagte:

Ich bin froh, dass dieser Schandfleck bald weg ist.

Stadtbildpfleger Egon Lackner war von der Gestaltung nicht √ľberzeugt und kritisierte, dass das geplante Mehrfamilienhaus deutlich h√∂her als die Nachbarbebauung ausfalle und, dass das „zur√ľckspringende Mauerwerk“, wie urspr√ľnglich geplant, nicht umgesetzt werde.

Steffen Salinger und Pertra Erl (beide SPD) st√∂rten sich an der Gehwegbreite von 1,50 Meter. Dies sei urspr√ľnglich anders verhandelt worden. Vor allem an dieser un√ľbersichtlichen Stelle, sei ein breiterer Gehweg dringend notwendig.

Die beiden SPD-Stadträte gaben deshalb auch nicht ihre Zustimmung und Stadtrat Karl Meng enthielt sich. Der Bauantrag wurde angenommen.

M√ľssen die Nebengeb√§ude abgerissen werden?

1957 wurde in der Donaustra√üe das Wohnhaus und 1959 das Nebengeb√§ude als Stall genehmigt. Seit mindestens 1983 wurde dieses Nebengeb√§ude als Garage genutzt. Die Antragsteller erwarben 1992 das bebaute Grundst√ľck. Auf diesem befanden sich laut Grundbuch das Wohnhaus mit Stall, Garage und Stallanhang.

Nach √úberpr√ľfung der baulichen Anlage durch das Baurechtsamt 2011 wurde festgestellt, dass das Nebengeb√§ude hinter der Garage ohne Genehmigung errichtet worden war. Desweiteren wurde ein Hundezwinger an der √∂stlichen und eine Gartenlaube an der n√∂rdlichen Grundst√ľcksgrenze errichtet.

Der Erwerb des Grundst√ľcks mit dem damals bereits vorhandenen Nebengeb√§ude vor 20 Jahren erfolgte in dem Glauben, es w√§re genehmigt. Die Verwaltung ist der Ansicht, dass die ben√∂tigten Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans st√§dtebaulich nicht vertretbar sind. Die √úberschreitung der Baugrenze ist zu massiv. Die Lage von Zwinger und die Gartenlaube widersprechen ebenfalls den Festsetzungen des Bebauungsplans.

„Es tut uns weh“, bekannte B√ľrgermeister Rainer Ziegler und kl√§rte die Ausschussmitglieder dar√ľber auf, dass es eventuell zum R√ľckbau der Geb√§ude f√ľhren k√∂nnte.

Das Baurechtsamt werde es pr√ľfen und die Verh√§ltnissm√§√üigkeit der Mittel – bis zum Abriss – muss festgestellt werden.

Stadtrat Steffen Salinger (SPD) merkte an, dass in der Donaustraße mit größter Wahrscheinlichkeit viele Nebengebäude nicht genehmigt seien:

Wenn ich das sehe, muss ich den Bagger durch die ganze Straße schicken.

Der Technische Ausschuss einigte sich darauf, der Verwaltung den Arbeitsauftrag zu erteilen, zun√§chst die einzelnen Grundst√ľcke in der Donaustra√üe zu √ľberpr√ľfen. Der Tagesordnungspunkt sollte so lange vertagt werden.

In einem weiteren Bauantrag ist die Errichtung einer Garage in Fertigbauweise in der Eponastra√üe beabsichtigt. Diese soll direkt an einen bereits vorhandenen Garagenriegel von neun Garagen angebaut werden. Diese soll unter anderem zur Unterstellung der M√ľlltonnen genutzt werden, da diese f√ľ die Kinder des Kindergartens unzug√§nglich sein m√ľssen.

Die Verwaltung hält das Bauvorhaben städtebaulich verträglich, da es eine unmittelbare Fortsetzung des Garagenriegels darstellt. Der TA stimmte dem zu.

Zurzeit stehen am Spielplatz an der Bleiche auf der anderen Seite des Weges drei Holzb√§nke und an der Zwingermauer sechs Metallb√§nke. Die Lage der B√§nke an der Bleiche ist unvorteilhaft, da die Kinder auf dem Spielplatz spielen und die Begleitpersonen auf den B√§nken gegen√ľber sitzen. Radfahrer, die den Radweg dazwischen nutzen, k√∂nnten Kinder gef√§hrden.

Die Verwaltung schlug deshalb vor, drei neue, seit dem Gr√ľnprojekt in Ladenburg verwendete Metallb√§nke direkt am Spielplatz unter dem Baum und die am Weg in der Bleiche befindlichen Holzb√§nke an der Zwingerpromenade aufzustellen. Eine weitere neue Metallbank soll im Bereich des Geheges im Waldpark aufgestellt werden. Bei der Beratung einigte man sich darauf, die drei Holzb√§nke direkt am Spielplatz und die Metallb√§nke in die Nischen an der Zwingermauer aufzustellen.