Samstag, 18. November 2017

Kontroverse Debatte um die Zukunft der Stra├čenbeleuchtung

Erh├Âhte Sicherheit oder Geldverschwendung?

Ladenburg, 27. November 2014. (red/ms) Ab 01:00 Uhr wird unter der Woche in Ladenburg das Licht ausgemacht. Dadurch spart die Stadt pro Jahr knapp 20.000 Euro. Doch das geht auf Kosten der B├╝rger, sagen zumindest die Freien W├Ąhler: „Angstr├Ąume entstehen und das muss vermieden werden“. Mit Unterst├╝tzern aus der SPD reichte die Fraktion einen Antrag ein, die Beleuchtung wieder durchg├Ąngig einzuschalten – das verursachte eine kontroverse Diskussion. [Weiterlesen…]

B├╝rgermeister Ziegler: "Danke f├╝r ihre Zeitspende"

Letzte Sitzung des alten Gemeinderats

Ladenburg, 25. Juli 2014. (red/ms) Bei 22 Stadtr├Ąten sind f├╝nf neue Gesichter dabei. Am vergangenen Mittwoch kam der „alte Gemeinderat“ ein letztes Mal zusammen, um die f├╝nf ausscheidenden Mitglieder zu verabschieden. B├╝rgermeister Ziegler bedankte sich bei jedem einzelnen und ganz besonders bei Prof. Dr. Rainer Beedgen, der 30 Jahre lang Stadtrat f├╝r die CDU gewesen ist. Neben den Verabschiedungen wurden acht Stadtr├Ąte f├╝r ihr langj├Ąhriges kommunalpolitisches Engagement ausgezeichnet. [Weiterlesen…]

Gemeinderatssitzung am 20. November 2013

Neue Telefonanlage f├╝r die Stadtverwaltung

Ladenburg, 22. November 2013. (red/sap) Nachdem die im Jahr 1999 installierte Telefonanlage f├╝r die st├Ądtische Verwaltung und einige Au├čenstellen – zum Beispiel Schulen – in neuerer Zeit einige Funktionsst├Ârungen hatte und Ersatzteile immer schwieriger zu bekommen sind, hat die Verwaltung beschlossen, eine neue Anlage zu beschaffen. F├╝r die Erfassung der derzeitigen Strukturen des zuk├╝nftigen Bedarfs, der Vorbereitung der Ausschreibung, der Begleitung sowie der Abnahme der Installation soll ein Ingenieurb├╝ro beauftragt werden. Nach l├Ąngerer Diskussion wurde der Verwaltungsvorschlag angenommen.
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Leser-Treff unterm Dach nimmt teil

10. Bundesweiter Vorlesetag

Ladenburg, 07. November 2013. (red/pm) Der Leser-Treff unterm Dach der Stadtbibliothek Ladenburg nimmt am 15. November beim 10. Bundesweiten Vorlesetag teil. [Weiterlesen…]

Sondersitzung des Technischen Ausschusses am 26. Juni 2013

Beregnungsanlage f├╝r die Festwiese

Ladenburg, 28. Juni 2013. (red/sap) In der Sondersitzung des Technischen Ausschusses entschied man sich f├╝r einen weiteren Schritt in Richtung Beregnungsanlage. Bei sieben Ja-Stimmen und vier Gegenstimmen wurde der Auftragsvergabe der Ingenieurleistungen in H├Âhe f├╝r 8020 Euro an das Ingenieurb├╝ro „MVV Enamic Regioplan“ zugestimmt. [Weiterlesen…]

Sondersitzung des Technischen Ausschusses am 26. Juni 2013

Jetzt gibt es doch eine Markise f├╝r den Pfarrer

Ladenburg, 27. Juni 2013. (red/sap) Aufgrund eines Verfahrensfehlers – in zwei Sitzungen hatte ein zus├Ątzlicher Gemeinderat der Gr├╝nen mitabgestimmt – wurden die am 08. Mai vom Technischen Ausschuss gefassten Beschl├╝sse aufgehoben und der Gemeinderat gab dem Widerspruch des B├╝rgermeisters gegen die am 05. Juni gefassten Beschl├╝sse statt. Bei der gestrigen Sondersitzung wurden nun die Abstimmungen wiederholt. [Weiterlesen…]

Die "unechte Einbahnstra├če" bleibt

„Ein Schritt in die richtige Richtung“

Nach einem Jahr wurde Bilanz gezogen – jetzt wurde entschieden. Quelle: Stadt Ladenburg.

Ladenburg, 25. Oktober 2012. (red/sap) Bei sieben Gegenstimmen wurde in der gestrigen Gemeinderatssitzung beschlossen, dass die „unechte Einbahnstra├čen“-Regelung in der Ladenburger Altstadt bestehen bleibt. Aber auch den Bef├╝rwortern war klar, dass man mit dieser Entscheidung nicht allen Ladenburger Einwohnerinnen und Einwohnern „gerecht“ werde.

Von Sabine Prothmann

Am 25. Mai 2011 hatte der Ladenburger Gemeinderat den Beschluss gefasst, f├╝r ein Jahr auf Probe in der Altstadt das System einer „unechten Einbahnstra├če“ einzuf├╝hren.

Die „unechte Einbahnstra├če“ regelt den Verkehr in der Hauptstra├če und in der Kirchenstra├če. Es gibt ein Einfahrtsverbot in alle Stra├čen der Altstadt von Samstag 14:00 Uhr bis Montag 7:00 Uhr sowie an Feiertagen, mit Ausnahme der Anlieger.

Zudem gibt es ein Einfahrtsverbot und ein „Anlieger frei“ von der Kirchenstra├če in die Neugasse sowie am Wochenende ein Einfahrtshindernis in Form von Pollern am Neckartorplatz und am Schriesheimer Tor.

„Unecht“ ist die Einbahnstra├če, da man an manchen Stellen auch in die Gegenrichtung fahren kann, denn anders ist es f├╝r viele Anwohner der Altstadt nicht m├Âglich in ihre Einfahrten zu gelangen. An drei Stellen gibt es in der Altstadt Einfahrtsverbote und ansonsten „muss man nur den Verkehrsschildern folgen“.

Am 25. Juli 2012 hatte man in einer Informationsveranstaltung eine erste Bilanz gezogen und den Ladenburger B├╝rgerinnen und B├╝rgern, die Gelegenheit f├╝r einen Meinungsaustausch gegeben. Hier ├Ąu├čerten vor allem die Anwohner der Kirchenstra├če und der Neugasse ihren Unmut.

Mehr positive als negative Effekte

Die Verkehrsz├Ąhlung im Mai 2012 hatte ergeben, dass an mehren Stellen der Altstadt, am Alten (-24 Prozent) und am Neuen Rathaus (-16 Prozent) und an der Tr├Ąnke (-9 Prozent), der Verkehr deultich abgenommen habe, nur am Kirchenvorplatz habe der Verkehr wieder sehr deutlich, und zwar um 37 Prozent innerhalb eines Jahres, zugenommen. Es wurde festgestellt, dass viele Fahrzeuge aus der Altstadt raus ├╝ber die Kirchenstra├če und dann ├╝ber die Heidelberger Stra├če in die Trajanstra├če fahren.

Insgesamt bewertet der B├╝rgermeister die positiven Effekte h├Âher als die negativen und „ich bin daf├╝r die Reglung so bestehen zu lassen und sie nicht zur├╝ckzuf├╝hren“, erkl├Ąrte er in der gestrigen Gemeinderatssitzung.

Rainer Ziegler k├╝ndigte an, dass in n├Ąchster Zeit Verkehrskontrollen durchgef├╝hrt w├╝rden, aber es verstehe sich von selbst, dass er keinen genauen Termin nennen k├Ânne.

„Die Schlie├čung der Altstadt ist in keinster Weise gew├╝nscht“, betonte Stadtrat Prof. Dr. Rainer Beedgen (CDU).

Will man eine Wohnstadt gibt es kein st├Ądtisches Leben. Will man st├Ądtisches Leben, muss man Verkehr in irgendeiner Weise ertragen.

Ziel m├╝sse sein, den weiteren R├╝ckzug des Warenangebots zu verhindern. Beedgen sah Gefahr, dass sich in der Ladenburger Altstadt eine Monokultur der Gastronomie ausbreite. „Ich bin kein Fan der „unechten Einbahnstra├če“, dann lieber Chaos“, so Beedgen.

„Wir haben schon sehr viel gemacht, in kleinen behutsamen Schritten“, sagte Stadtrat Wolfgang Zahner (SPD) und erinnerte daran, dass fr├╝her der Nahverkehr durch die Altstadt fuhr und Marktplatz und Domhof gro├če ├Âffentliche Parkpl├Ątze waren. Heute habe man in der Altstadt eine Spielstra├čenregelung.┬á Es sei schon betr├Ąchlich ruhiger geworden.

Egal, was wir machen, es gibt immer Gegner und Bef├╝rworter. Wir k├Ânnen nichts schaffen, was f├╝r alle richtig ist.

Die „unechte Einbahnstra├če“ sei ein Schritt in die richtige Richtung, erkl├Ąrte Zahner.

„Wir brauchen das Auto in der Innenstadt. Mir ist es zu ruhig“, sagte Stadtr├Ątin Gudrun Ruster (FW) und deswegen wolle sie die alte Verkehrsf├╝hrung zur├╝ck. Damit stehe sie allein innerhalb ihrer Fraktion.

„Wir sind f├╝r die Beibehaltung der „unechten Einbahnstra├če“, erkl├Ąrte Ingrid Dreier f├╝r die GLL. Klar ist:

F├╝r die einen ist es zu viel, f├╝r die anderen zu wenig Beruhigung.

Doch insgesamt ├╝berwiegten die positiven Effekte in der gesamten Altstadt und jetzt wolle man Klarheit f├╝r die Zukunft, sagte die Stadtr├Ątin.

Das Warenangebot in der Altstadt nehme ab und damit g├Ąbe es weniger Eink├Ąufer oder es gibt weniger Eink├Ąufer und deshalb weniger Angebot. „Wo ist hier die Ursache, wo ist hier die Wirkung?“, fragte Dreier.

„Die jetzige Regelung ist keine L├Âsung, die alle befriedigt“, sagte Wolfgang Luppe, deshalb stelle seine Fraktion den Antrag, eine echte Einbahnstra├če einzuf├╝hren.

Es g├Ąbe zwei Gr├╝nde, die gegen eine echte Einbahnstra├čenregelung spr├Ąchen, erkl├Ąrte B├╝rgermeister Rainer Ziegler. Da sind zum einen die Einfahrten, die nur von einer bestimmten Richtung zu erreichen seien, und zum anderen die riesige Zahl an Schildern, die das zur Folge h├Ątte. Gut 40 Verkehrschilder m├╝ssten an den Stra├čeneinm├╝ndungen beidseitig aufgestellt werden.

Die Altstadt habe erheblich an Qualit├Ąt gewonnen, sagte Dr. Peter Hilger (FW) und bezeichnete die geltende Regelung als „tragbarsten Kompromiss“.

„Wir k├Ânnen es nicht allen Recht machen und wir k├Ânnen vor allem den Anwohnern der Kirchenstra├če nicht gerecht werden“, sagte abschlie├čend B├╝rgermeister Ziegler.

Bei der Abstimmung stimmten nur die beiden FDP-Stadtr├Ąte f├╝r Wolfgang Luppes Antrag, eine echte Einbahnstra├če zu realisieren.

Der Antrag von Gudrun Ruster, die jetzige Verkehrslenkung wieder aufzugeben und den alten Zustand wieder einzuf├╝hren, wurde bei acht zu elf Stimmen abgelehnt.

Bei sieben Gegenstimmen wurde beschlossen, die jetzige Situation zu belassen.

 

 

Neue CD: "Ich staune blo├č"

Freie W├Ąhler holen „Joana“ in den Domhof

„Ich staune blo├č“ ist die aktuelle CD von Joana

Ladenburg, 06. Oktober 2012. (red/pm) „Ich staune blo├č“ hei├čt die aktuelle CD von Joana. Lieder aus diesem Programm, sowie altbekannte Texte geh├Âren zum Repertoire welche Joana am Sonntag, den 28. Oktober, auf Einladung der Freien W├Ąhler Ladenburg zum besten geben wird.

Information der Freien W├Ąhler Ladenburg:

„Die Freien W├Ąhler Ladenburg freuen sich, dass durch den langj├Ąhrigen pers├Ânlichen Kontakt von Stadtrat Peter Hilger zu Joana es gelungen ist, die K├╝nstlerin nach langer Zeit wieder bei einem Gastspiel in Ladenburg begr├╝├čen zu k├Ânnen. Begleitet wird Joana von Peter Grabinger und Adax D├Ârsam.

Mit dieser Veranstaltung m├Âchten die Freien W├Ąhler zur Bereicherung des Kulturangebots in Ladenburg beitragen. Das Konzert findet im Domhof Ladenburg statt. Veranstaltungsbeginn ist 17:00 Uhr. Karten f├╝r diese Veranstaltung sind im Vorverkauf und an der Abendkasse zum Preis von 15 Euro erh├Ąltlich. Vorverkauf bei: Stadtinformation Ladenburg, Buchhandlung am Marktplatz und Buchhandlung am Rathaus“

Merkw├╝rdige Luxusdebatten

Feuer unterm Dachsch├Ądel

Ladenburg, 21. Juli 2012. (red/pro) Die ausgefallene Jahreshaupt├╝bung der Feuerwehr setzt ein Zeichen. Die Feuerwehr spart. Sie folgt dem Willen des Gemeinderats und muss sich daf├╝r „merkw├╝rdige“ Kommentare bieten lassen. Die Frage ist, ob manchen Stadtr├Ąten bewusst ist, dass sie die Feuerwehr besch├Ądigen.

Ein Kommentar von Hardy Prothmann

Kommandant Harald Lange l├Ąsst dieses Jahr die Haupt├╝bung der Feuerwehr ausfallen – um Kosten einzusparen. Und gewisse Stadtr├Ąte sehen das als Affront gegen ihre Spar- und Streichpolitik gegen├╝ber der Feuerwehr und nehmen das „pers├Ânlich“.

Hallo? Geht’s noch? Insbesondere Dr. Rainer Beedgen (CDU), Dr. Peter Hilger (Freie W├Ąhler) und Wolfgang Luppe (FDP) sind drauf und dran, mit ihrer durchweg verqueren Haltung und ihren unpassenden Kommentaren der Stadt Ladenburg Kosten in ungeahnter H├Âhe „aufzun├Âtigen“.

Warum? Die Logik ist ganz einfach. Jede Gemeinde ist gesetzlich verpflichtet, eine Feuerwehr zu unterhalten. Ob freiwillig oder beruflich, ist erst mal dahingestellt. Ab dem Moment, wo nicht mehr genug Freiwillige bereit sind, ihren Lebensrhythmus, ihr Familienleben, ihre Freizeit und auch ihr Arbeitsleben (oft ├╝ber Generationen) in den ehrenamtlichen Dienst der Feuerwehr zu stellen, muss eine Berufswehr her. Und die erzeugt Kosten, von denen die Herren Beedgen, Hilger und Luppe offensichtlich noch nicht mal im Ansatz irgendeine Ahnung haben.

Die unsachliche Kritik dieser Stadtr├Ąte an der Feuerwehr und damit den Menschen, die sich besonders herausragend f├╝r die Gemeinschaft und deren Schutz von Leben und Haben und Gut einsezten, wird hoffentlich keine Spuren hinterlassen. Sollte das doch der Fall sein, wird sich in Zukunft jeder Feuerwehrfreiwillige fragen, „ob man sich das gefallen lassen muss“.

Bei Tag und Nacht und Wind und Wetter sich f├╝r andere einzusetzen und sich dann abwertende Spr├╝che anh├Âren zu m├╝ssen ist sicher nicht motivierend.

Die Feuerwehr Ladenburg vereint – wie alle Wehren – Menschen, die sich ├╝ber Geb├╝hr f├╝r die Gemeinschaft einsetzen. Man muss selbstverst├Ąndlich auf die Kosten achten, was unter Kommandant Harald Lange verantwortungsvoll geschieht. Eine „Luxusdebatte“ zu f├╝hren, reichlich ahnungslos die Einsatzf├Ąhigkeit von Fahrzeugen anhand des Kilometerstands zu beurteilen oder pikiert zu reagieren, wenn man sich als Stadtrat bei Bier und Schnitzel nicht der Bev├Âlkerung pr├Ąsentieren kann, ist nicht zielf├╝hrend, sondern extrem kontraproduktiv.

Aus unserer Sicht gibt es keinen Luxus bei der Feuerwehr Ladenburg. Es gibt eine Investition in die Zukunftsf├Ąhigkeit der Wehr, das Feuerwehrhaus, Schutzkleidung f├╝r die Mannschaft, neue Fahrzeuge, um effektiver Eins├Ątze fahren zu k├Ânnen.

Aus unserer Sicht gibt es keine „unverst├Ąndlichen“ Forderungen, sondern klare Bed├╝rfnisse im Sinne des Gemeinwohls. Je besser eine Wehr ausgestattet ist und ihre Mitglieder schulen und binden kann, umso gr├Â├čer ist der Schutz von Leib und Leben. Von Hab und Gut.

Im Ladenburger Gemeinderat fallen ├╝ber die Feuerwehr ├äu├čerungen, die geradezu verst├Ârend sind. Noch hat die Feuerwehr Ladenburg viele Jugendliche, die sich auf den freiwilligen Dienst im Sinne der Gemeinschaft vorbereiten und die Zukunft einer Freiwilligen Wehr bilden. Die meisten werden innerhalb der Feuerwehrfamilien rekrutiert. Wenn die Feuerwehr weiter so schlecht geredet wird, wie das gewisse Gemeinder├Ąte tun, wird die Bereitschaft, sich zu engagieren, schlagartig abnehmen.

Und das wird schlagartig Kosten erzeugen, gegen die die „Einsparforderungen“ geradezu l├Ącherlich sein werden. Und man darf vermuten, dass dann Stadtr├Ąte der Kategorie Beedgen, Hilger und Luppe dar├╝ber klagen, dass das „ehrenamtliche“ Engagement doch „zu w├╝nschen ├╝brig lasse“. Und dass man daf├╝r „kein Verst├Ąndnis“ habe.

Es gibt keinen Luxus bei der Feuerwehr Ladenburg. Es gibt ein au├čergew├Âhnliches Engagement der Feuerwehrleute, Leben und Hab und Gut zu besch├╝tzen und zwar f├╝r alle Menschen in einer Gemeinde. Die Gemeinde stellt daf├╝r das notwendige Geld zur Verf├╝gung – die Freiwilligen in der Wehr bringen sich und ihre Zeit ein. Wenn die Gemeinde streicht, kann auch das Engagement gestrichen werden.

Unterm Strich verlieren alle.

Diskussion ├╝ber Feuerwehr

Sp├Ąte Jahresrechnung f├╝r das schwierige Jahr 2010

Ladenburg, 21. Juli 2012. (red/sap) In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 18. Juli, legte K├Ąmmerer Claus Hessenthaler die Jahresrechnung mit Rechenschaftsbericht der Stadt Ladenburg f├╝r das Jahr 2010 zur Feststellung dem Gemeinderat vor. Diskussion ├╝ber die Absage der Feuerwehrhaupt├╝bung.

Nach einem gl├Ąnzenden Einnahmejahr 2008 war 2010 ein schwieriges Jahr, so Hessenthaler und erinnerte auch an die Haushaltssperre im April 2010.

Ladenburg musste 2010 rund 5,4 Millionen Euro aus der Allgemeinen R├╝cklage entnehmen und rund 6,6 Millionen an Krediten aufnehmen sowie 6,1 Millionen Euro vom Verm├Âgenshaushalt in den Verwaltungshaushalt zuf├╝hren.

„Ich wei├č, es ist ein sp├Ąter Zeitpunkt f├╝r die Jahresrechnung 2010, aber wir hatten unsere triftigen Gr├╝nde“, sagte B├╝rgermeister Rainer Ziegler und nahm damit die Kritik der Stadtr├Ąte vorweg.

Stadtrat Steffen Salinger (SPD) erinnerte daran, was im Jahr 2010 alles angefangen und realisiert wurde: Der Neubau des Feuerwehrhauses, den Rohbau der Merian-Realschule und die Sanierung der Dalberg- Schule und des Lobdengau-Museums. Und sagte:

Die Verschuldung ist geradezu explodiert.

Und weiter: „Wir von der SPD w├╝nschen uns, dass es so ein Haushaltsjahr nicht mehr gibt.“ Doch die Feuerwehr habe zurecht profitiert, denn sie sei eine Wehr f├╝r die B├╝rger. Salinger bedauerte, dass in diesem Jahr die Haupt├╝bung der Ladenburger Feuerwehr ausgefallen sei.

B├╝rgermeister Ziegler sprang der Wehr zur Seite und betonte, Schutzanz├╝ge seien wichtiger als eine Haupt├╝bung.

Dies nahm Stadrat Dr. Peter Hilger (FW) zum Anlass, zu fragen: „Kostet eine Haupt├╝bung 30.000 Euro?“, und spielte damit auf die Budget-K├╝rzung der Feuerwehr f├╝r 2012 an.┬á Auch die Feuerwehr m├╝sse anfangen zu sparen und sollte nicht beleidigt sein.

Man habe nicht den Haushalt der Feuerwehr, sondern nur den Zuwachs gek├╝rzt, betonte Wolfgang Luppe (FDP).

Es gehe hier nicht um die Feuerwehr, sondern um die Jahresrechnung, sagte B├╝rgermeister Ziegler und beendete sichtlich ungehalten die Diskussion.

Technischer Ausschuss

Kein Einvernehmen f├╝r die Kinderbetreuungseinrichtung

Das ehemalige AWO-Geb├Ąude in der Wormser Stra├če.

Ladenburg, 22. M├Ąrz 2012. (red/sap) Auf der Tagesordnung des Technischen Ausschusses standen gestern Abend f├╝nf Bauanfragen sowie die Aussichtsplattform im Naturschutzgebiet und die Auftragsvergabe f├╝r die T├╝ren zur Realiserung des zweiten Rettungsweges am Carl-Benz-Gymnasium. Erneute Diskussion um die Kinderbetreuungseinrichtung in der Wormser Stra├če.

Von Sabine Prothmann

Bei der ersten Bauanfrage ging es wieder um das ehemalige AWO-Geb├Ąude in der Wormser Stra├če, in das die Kinderbetreuungseinrichtung Kinder-Laden-Burg einziehen soll. Dieser Bauantrag war in der vergangenen Ausschuss-Sitzung zur├╝ckgestellt worden.

Der Technische Ausschuss hatte der Nutzungs├Ąnderung schon im Dezember 2011 zugestimmt. In der Sitzung am 29. Februar 2012 wurde das Bauvorhaben erneut behandelt, der vorgelegten Planung konnte jedoch nicht entsprochen werden. Die gew├╝nschten ├änderungen wurde nun in die vorgelegte Planung einbezogen. Die Ausschussmitglieder mussten jetzt ├╝ber den Umbau des Geb├Ąudes entscheiden.

Zur Ausgangslage: Der Antragsteller plant, in einem bestehenden Wohn- und Gesch├Ąftshaus in den B├╝ror├Ąumen des Erdgeschosses eine Knderbetreuungseinrichtung f├╝r Kleinkinder (2 bis 3 Jahre, maximal 12 Kinder) einzurichten. Die Nutzfl├Ąche betr├Ągt rund 130 Quadratmeter. Die notwendigen Sozial- und Sanit├Ąrr├Ąume sind vorhanden bzw. werden neu eingerichtet.

Im Obergeschoss soll die Balkont├╝r vergr├Â├čert werden. Ein Teil des Daches des Nebengeb├Ąudes soll r├╝ckgebaut werden. Im Dachgeschoss sollen zwei Schleppgauben verbunden und zu einer ├╝berdachen Terrasse erweitert werden. Auf der Stra├čenseite sollen zwei Dachfl├Ąchenfenster als bauliche Rettungswege aus dem Dachgeschoss dienen. Auf der Hofseite sollen weitere Dachfl├Ąchenfenster sowie eine Loggia im zweiten Dachgeschoss eingebaut werden.

Das Treppenhaus soll getrennt werden. Der Zugang zur Kinderbetreuungseinrichtung im Erdgeschoss wird ├╝ber die Wormser Stra├če erfolgen. Der Zugang zum Treppenhaus zu den anderen Etage erfolgt ├╝ber den Hof.

Gem├Ą├č der „Stadtbildsatzung f├╝r die Umgebung der Altstadt“ sind charakteristische Dachaufbauten zu erhalten. Dies wurde durch die vorliegende Planung erreicht.

Die vorliegende Planung ist mit der Verwaltung und dem Stadtbildpfleger abgesprochen.

Die Mitglieder des Technischen Ausschusses zeigten sich einverstanden mit den Umbauma├čnahmen im Dachgeschoss, aber die r├╝ckw├Ąrtige Bebauung, vor allem die Teil├╝berdachung des Hofes, stie├č auf viele kritische Stimmen

Die Bezeichnung ÔÇ×DachterrasseÔÇť sei nur durch „Teil├╝berdachung“ ausgetauscht worden, meinte Dr. Rudolf Lutz (FDP). Einer solchen werde er seine Zustimmung verweigern. Zudem sei weiterhin mit einer Dachterrasse zu rechnen, was von den Nachbarn abgelehnt w├╝rde.

„├ťber die Zukunft habe ich heute nicht zu befinden“, erkl├Ąrte B├╝rgermeister Rainer Ziegler. Auch wenn durch eine Email an die Stadtverwaltung das Vorhaben eine Terrrasse zu errichten, schon angek├╝ndigt worden sei, stehe diese Absicht am heutigen Tage nicht im Raum.

Stadtrat Dr. Peter Hilger (FW) kommentierte:

Sehe ich das richtig, wir stimmen ├╝ber eine ganze Salami ab, auch wenn es heute nur um eine Scheibe geht?

Auch Uwe Wagenfeld (CDU) und Steffen Salinger (SPD) lehnten die Zustimmung ab.

Eine Teil├╝berdachung g├Ąbe es schon, ebenfalls sei die Betonmauer schon vorhanden, „deshalb sehe ich keine Ver├Ąnderung f├╝r den Nachbarn“, erkl├Ąrte Ingrid Dreier (GLL), und demnach keinen Grund f├╝r eine Ablehnung.

Ziegler wies darauf hin, „versagen wir das Einvernehmen, wird das Baurechtsamt dies ersetzen.“

Der Verwaltungsvorschlag, dem vorliegenden Bauantrag zuzustimmen, folgten nur der B├╝rgermeister und Ingrid Dreier – damit ist das Baurechtsamt gefragt.

Die ├╝brigen Mitglieder des Technischen Ausschusses versagten das Einvernehmen zum r├╝ckw├Ąrtigen Bereich, was die ├ťberdachung und den R├╝ckbau betrifft, stimmten aber dem Umbau des Dachgeschosses zu.

Ein „Hoffnungsschimmer“ f├╝r den Verein

Im n├Ąchsten Tagesordnungspunkt ging es um die Einrichtung einer Versammlungsst├Ątte in den Gesch├Ąftsr├Ąumen eines Wohn- und Gesch├Ąftshauses in der Hauptstra├če. Es handle sich dabei um den t├╝rkisch-islamischen Kulturverein, erkl├Ąrte B├╝rgermeister Ziegler.

Der Verein war bislang im alten Feuerwehrhaus untergebracht und habe ├╝ber einen langen Zeitraum intensiv nach neuen R├Ąumlichkeiten gesucht. Die Versammlungsst├Ątte sei auf f├╝nf bis zehn Personen begrenzt und die R├Ąumlichkeit in der Hauptstra├če k├Ânne nur eine vor├╝bergehende L├Âsung sein, so Ziegler.

Dies sei ein „Hoffnungsschimmer“ f├╝r den Verein, so Ingrid Dreier (GLL).

Die ├ľrtlichkeit, direkt am Eingang der Altsstadt, bezeichnete Steffen Salinger (SPD) als ungeignet, zudem sei es schwierig, dieses Thema in einer ├Âffentlichen Sitzung zu diskutieren, da k├Ânne man leicht falsch verstanden werden. B├╝rgermeister Ziegler sagte:

Es ist nicht die beste L├Âsung, aber eine L├Âsung, die dem Verein f├╝r eine gewisse Zeit Heimat bietet, ansonsten kann der Verein nicht mehr existieren.

Bei zwei Gegenstimmen (G├╝nter Bl├Ą├č, Steffen Salinger) wurde der Nutzungs├Ąnderung zugestimmt.

Milchviehstall in Neubotzheim

Im n├Ąchsten Bauantrag ist die Errichtung eines Milchviehstalls f├╝r 165 Tiere in Neubotzheim. Das Geb├Ąude soll freistehend neben der bereits vorhandenen Biogasanlage errichtet werden. Die anfallende G├╝lle soll in die geplante Vorgrube und im Anschluss in die bestehende Biogasanlage eingeleitet werden. Hierbei handle es sich um den Hof der Familie Maas. Dies sei eine Zukunftsinvestition und auch die beiden S├Âhne seien im landwirtschaftlichen Betrieb. B├╝rgermeister Ziegler:

Wir begr├╝├čen dieses Bauvorhaben.

Das Bauvorhaben ist mit dem Amt f├╝r Landwirtschaft und Naturschutz abgestimmt. Ohne Gegenstimmen stimmte der Technische Ausschuss diesem Bauvorhaben zu.

Befreiung bevor Bebauungsplan in Kraft tritt

In einem Kenntnisgabeverfahren planen die Antragsteller die Errichtung eines Doppelhauses, eines Carports sowie eines Fahrradunterstandes. Das Geb├Ąude soll voll unterkellert werden. Das um 46 Grad geneigte Satteldach soll auf der Nordseite im ersten Dachgeschoss mit einer Schleppgaube und im zweiten Dachgeschoss mit zwei Dachfl├Ąchenfenstern elichtet werden. Auf der Sseite des Geb├Ąudes soll im ersten Dachgeschoss eine Terrasse eingebaut werden.

Das Bauvorhaben liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Zehntstra├če“, im Geltungsbereich Altstadtsatzung, im Grabungsschutzgebiet sowie in der Gesamtanlage Ladenburg.

Es wurde ein Antrag auf Befreiung von den bauordnungsrechtlichen Festsetzungen des Bebauungsplans f├╝r den mit einem Gr├╝ndach bedeckten Carport beantragt. Die Ausf├╝hrung als Flachdach – anstelle eines im Bebauungsplan vorgesehenen geneigten Daches – vermeidet sowohl die Sichteinschr├Ąnkung auf die Giebelfassade der Zehntscheuer als Dach auf die S├╝dfassade des geplanten Doppelhauses.

Stadtrat Lutz (FDP) kritisierte, dass man schon eine Befreiung verabschieden sollte, bevor der Bebauungsplan ├╝berhaupt in Kraft trete.

Der Technische Ausschuss stimmte dem Antrag einstimmig zu.

Im n├Ąchsten Bauantrag ist die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit Garagen in der Zehentstra├če geplant. Es sollen sieben Wohnungen mit insgesamt rund 820 Quadratmetern Wohnfl├Ąche entstehen. Das Geb├Ąude wird mit einem Satteldach bedeckt. Insgesamt belichten sechs Gauben das Dachgeschoss. Sieben Garagen werden im Erdgeschos untergebracht, die restlichen f├╝nf Stellpl├Ątze entstehen auf dem Hof. Ein Kinderspielplatz ist f├╝r die n├Ârdliche Grundst├╝cksseite vorgesehen.

Das Bauvorhaben liegt ebenfalls im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Zehntstra├če“, im Geltungsbereich Altstadtsatzung sowie im Grabungsschutzgebiet. Die jeweiligen Festsetzungen werden eingehalten.

Das Vorhaben ist mit dem Stadtbildpfleger, der Denkmalschutzbeh├Ârde und der Stadtverwaltung abgesprochen, alle Anregungen wurden ber├╝cksichtigt. Die notwendigen Stellpl├Ątze werden nachgewiesen.

Das Bauvorhaben enstpreche in vollem Umfang den Vorgaben und Vorstellungen der Verwaltung und des Stadtbildpflegers, „wir haben eine optimale L├Âsung gefunden“, erkl├Ąrte B├╝rgermeister Ziegler. Das Geb├Ąude von 2012 f├╝ge sich wunderbar in die Altstadt ein.

Auch Uwe Wagenfeld (CDU) lobte das Ergebnis, das „nach langem hin und her“ f├╝r das Mehrfamilienhaus gefunden wurde.

Der Technische Ausschuss stimmte dem Vorhaben einstimmig zu. Die Details, wie Balkon, Mauern, Farben etc., m├╝ssen noch abgestimmt werden.

Mit der Ma├čnahme, eine Aussichsplattform im Naturschutzgebiet zu errichten, war der Technische Ausschuss einverstanden.┬á Erfreulicherweise koste dass die Stadt kein Geld, da die Plattform vom der Werkstatt des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg gebaut w├╝rde, so Ziegler.

Au├čer Bauhofleistungen haben wir keine Kosten.

Als letzter Punkt stand die Auftragsvergabe f├╝r die T├╝ren zu Errichtung eines zweiten baulichen Rettungswegs am Carl-Benz-Gymnasium.

Den Zuschlag erhielt die Firma Heinen Innenausbau aus Ilsfeld. Mit rund 26.000 Euro legte sie das g├╝nstigste Angebot vor. Der Technische Ausschuss stimmte dem einstimmig zu.

Vorschlag des Jugendgemeinderats zum tempor├Ąren Abschalten der Stra├čenbeleuchtung

„Die Idee ist gut“, aber das Licht bleibt – noch – aus

Ladenburg, 15. Dezember 2011. (red/sap) Seit Mai 2011 bleibt in Ladenburg nachts zwischen 02:00 und 04:00 Uhr fr├╝h die Stra├čenbeleuchtung aus. Der Jugendgemeinderat der Stadt Ladenburg stellte in der gestrigen Gemeinderatssitzung einen Antrag an den Gemeinderat, am Wochenede die Stra├čenbeleuchtung anzulassen und unter der Woche schon eine Stunde fr├╝her, um 01:00 Uhr, das Licht auszuschalten. Zudem sollte in den Sommermonaten, die Beleuchtung um 04:00 Uhr nicht wieder eingeschaltet werden.

Von Sabine Prothmann

ÔÇ×Die Idee ist gutÔÇť, war der allgemeine Tenor bei der Gemeinderatssitzung am gestrigen Mittwoch. Doch das Licht bleibt – zun├Ąchst noch – auch am Wochenende aus.

Der Ladenburger Jugendgemeinderat hatte an den Gemeinderat den Antrag gestellt, dass man die Stra├čenbeleuchtung in den N├Ąchten von Freitag auf Samstag und von Samstag bis Sonntag wieder anstellen sollte.

ÔÇ×Es ist unangenehm, im Dunklen heimzukehrenÔÇť, sagte Julian Albrecht, Vorsitzender des Jugendgemeinderates.

Zudem machte die Ladenburger Jugend den Vorschlag, in den N├Ąchten von Sonntag bis Freitag die Stra├čenbeleuchtung schon um 01:00 Uhr nachts auszuschalten und in den Sommermonaten um 04:00 Uhr fr├╝h erst gar nicht mehr einzuschalten.

Der Ladenburger Gemeinderat hatte mit Beschluss vom 20. April 2011 der Nachtabschaltung von 02:00 bis 04:00 Uhr und einer einj├Ąhrigen Testphase mit abschlie├čender Bilanz zugestimmt.

Obwohl allgemeine ├ťbereinstimmung herrschte, dass der Antrag des Jugendgemeinderates ein guter Vorschlag sei, wollten vor allem die Fraktionen der Gr├╝nen Liste Ladenburg und der SPD zun├Ąchst die einj├Ąhrige Testphase abwarten ÔÇ×bevor wir schon wieder etwas Neues ausprobierenÔÇť. Danach k├Ânne man noch mal dar├╝ber reden.

Bislang 12.000 Euro eingespart

Die Stadtr├Ąte der CDU und der FDP sahen darin kein Problem, denn auch bei dem Vorschlag des Jugendgemeinderates handle es sich ja noch um einen Test.

Stadtr├Ątin Gudrun Ruster (Freie W├Ąhler) blieb dabei, dass sie das Abschalten des Lichtes zu keiner Zeit f├╝r gut hei├če. Sie habe im Juli zwischen 02:00 und 04:00 Uhr eine Begehung gemacht und vor allem im Bereich der Oststadt g├Ąbe es ÔÇ×viele StolpersteineÔÇť.

Bisher hat das Ausschalten der Stra├čenbeleuchtung von 02:00 bis 04:00 Uhr fr├╝h gut 60.000 kWh gespart, ÔÇ×das sind rund 12.000 EuroÔÇť erkl├Ąrte B├╝rgermeister Rainer Ziegler.

Laut dem Ladenburger Polizeichef wurden in den vergangenen Monaten keine vermehrten Unf├Ąlle oder kriminelle Delikte vermerkt: „Es lag nichts Auff├ĄlligesÔÇť vor, so Ziegler. Der den Vorschlag des Jugendgemeinderates positiv beurteilte.

ÔÇ×Ich sehe am Wochenende schon Bedarf das Licht anzulassenÔÇť, meinte Stadtrat Dr. Rainer Beedgen (CDU).

ÔÇ×Wir sollten es bei einem Jahr Testphase belassen und die Bev├Âlkerung nach einem Jahr fragen, wie ist es gelaufenÔÇť, sagte Petra Erl (SPD).

Auch Dr. Peter Hilger (Freie W├Ąhler) war daf├╝r, das Ende der Testphase abzuwarten.

ÔÇ×Ich habe gro├čen Sympathie f├╝r den Vorschlag des JugendgemeinderatsÔÇť, versicherte auch Alexander Spangenberg (Gr├╝ne). Doch letztendlich handle es sich dabei um drei Teile und die sollten nach der einj├Ąhrigen Testphase ÔÇ×auf WiedervorlageÔÇť gesetzt werden.

ÔÇ×Der Vorschlag ist begr├╝├čenswert und das Ziel Bilanz zu f├╝hren, sehe ich davon nicht beeintr├ĄchtigtÔÇť, meinte Stadtrat Rudolf Lutz (FDP).

Jugendgemeinderat Julian Albrecht erg├Ąnzte: ÔÇ×Bis Mai kennt die Bev├Âlkerung dann beide Alternativen.ÔÇť

Testphase soll eingehalten werden

ÔÇ×Wir sind nicht inhaltlich gegen den Vorschlag, aber wir wollen zun├Ąchst die einj├Ąhrige Testphase einhaltenÔÇť, meinte auch Wolfgang Zahner (SPD).

Stadtr├Ątin Ilse Schummer (SPD) verwies darauf, dass mit dem Vorschlag des Jugendgemeinderats nur ein Teil der Bev├Âlkerung repr├Ąsentiert sei und man wolle schlie├člich alle Bev├Âlkerungsgruppen einbeziehen.

ÔÇ×Eine Testphase sei schlie├člich zum Testen daÔÇť, deshalb habe er kein Problem damit, den Vorschlag des Jugendgemeinderats umzusetzen, sagte Gerhard Seidel (CDU).

Mit 11 Gegenstimmen wurde der Antrag abgelehnt.

„Drei Atemz├╝ge bis zum Tod“ – Feuerwehr Ladenburg kl├Ąrt vorbildlich auf und l├Ąsst sich begutachten


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Nach Ansicht von FDP-Stadtrat Luppe ein "Neuwagen" - tats├Ąchlich scheidet der Ger├Ątewagen Transport nach 19 Jahren "Dienst" aus.

Ladenburg, 27. September 2011. (red) Der Tag der offenen T├╝r war einer der „eingerannten“ T├╝r f├╝r die Feuerwehr Ladenburg. Dank bestem Wetter und einer bekannterma├čen sehr zug├Ąnglichen Feuerwehrtruppe war die Veranstaltung aus Sicht der Feuerwehr und der G├Ąstge ein voller Erfolg. Vorbildlich war die Aufkl├Ąrung in Sachen Brandvorsorge.

Von Hardy Prothmann

Eines der ├Ąltesten Fahrzeuge der Feuerwehr Ladenburg, den „Ger├Ątewagen Transport“ wollten viele Besucher gerne sehen. Dieses 19 Jahre alte Fahrzeug, das der Stadtrat Wolfgang Luppe wegen des Kilometerstands von rund 30.000 Kilometern als „Neuwagen“ bezeichnet hatte.

├ťberhaupt war das ein gro├čes Thema in der Feuerwehr und bei allen, die sich f├╝r die Feuerwehr interessieren und deren ehrenamtliche Arbeit sch├Ątzen. Die ├äu├čerungen mancher Stadtr├Ąte machte nicht wirklich w├╝tend, sondern sehr entt├Ąuscht: „Die wissen ├╝berhaupt nicht, wovon sie reden. Das ist ├Ąrgerlich und frustrierend“, h├Ârte man immer wieder.

Auch das Wort „Nikolausliste“ (Stadtrat Hilger, FW) machte die Runde. Manche ├äu├čerungen in der vergangenen Gemeinderatssitzung haben die Feuerwehr schwer getroffen – oder auch nicht. Vielleicht sind deshalb noch mehr Besucher gekommen, aus Solidarit├Ąt.

Sehr informativ war das Brandschutzmobil des Kreisfeuerwehrverbands Rastatt. Das erst zwei jahre alte Fahrzeug zeigt mobil Brandgefahren sehr eindr├╝cklich. In einer K├╝che k├Ânnen verschiedene Ger├Ąte „entflammt“ werden. Tats├Ąchlich ist es „Disco-Nebel“. Man kann sehr gut sehen, wie sich der Rauch verteilt, „von oben nach unten“, wie der Leiter des Arbeitskreis Brandschutz, Hans Riemer, erkl├Ąrt.

Konkret gefragt, ist seine Antwort eindeutig: „Wenn es brennt, haben Sie keine Chance mit einem Lappen vor dem Mund. Das gibt es nur im Action-Film. In Wirklichkeit verlieren Sie in einem stark verrauchten Raum nach drei Atemz├╝gen das Bewusstsein und sind so gut wie tot.“ Da gibt es nicht wirklich viel zu diskutieren. Sondern nur zu lernen.

Die Feuerwehren bewerben Rauchmelder: „Im Schlaf bemerken die meisten den t├Âdlichen Rauch nicht. Rauchmelder sind ein absolutes Plus an Sicherheit.“ Dem stimmen auch Kommandant Harald Lange und sein Stellvertreter Ralf Tiemann zu. Da gibt es nichts zu diskutieren, das ist so.

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Volles Haus - viel Information - geselliges Beisammensein. Der Tag der offenen T├╝r 2011 war ein voller Erfolg.

Mit verschiedenen Vorf├╝hrungen wurden die G├Ąste „unterhalten“: Beispielsweise wurden Spraydosen zur Explosion gebracht. Ern├╝chternd f├╝r viele, die sich nicht vorstellen konnten, wie die „Dinger hochgehen“. Leider gibt es immer wieder Jugendliche, die damit rumspielen. Die Folgen k├Ânnen f├╝rchterlich sein.

Der Tag der offenen T├╝r war hingegen ein voller Erfolg. Das neue Feuerwehrhaus mit dem gro├čz├╝gigen Platz erweist sich als Magnet f├╝r die Bev├Âlkerung. Feuerwehr ist nicht nur Einsatz, sondern auch Gemeinschaft.

├ťbrigens darf der „Neuwagen“ bald nach 19 Jahren aus dem Dienst treten – die Mehrheit des Gemeinderats hat die Anschaffung eines neues Ger├Ątewagens Logistik genehmigt.

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Hoch hinaus zur Menschenrettung: Die Ladenburger Drehleiter.

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Feuerwehr erh├Ąlt neues Fahrzeug „Ger├Ątewagen Logistik 1“ (GW-L1)


Guten Tag!

Ladenburg, 21. September 2011. (red) Die Feuerwehr Ladenburg erh├Ąlt ein neues Fahrzeug im Wert von rund 125.000 Euro – allerdings nach umfangreicher „Beratung“. Die Stadtr├Ąte Peter Hilger (FW) und Wolfgang Luppe (FDP) stimmten dagegen, Petra Erl und Ilse Schummer (beide SPD) enthielten sich.

Die Feuerwehr wartet schon seit mehreren Jahren auf ein neues Fahrzeug: „Ein Vollautomatikgetriebe muss sein, das bringt erhebliche Vorteile, kostet aber auch 15.000 Euro mehr.“o

Insgesamt kostet das Fahrzeug trotz eines Zuschusses des Rhein-Neckar-Kreieses von 10.500 Euro insgesamt 10.447 Euro mehr, als im Haushalt veranschlagt. Babei wird auf einen „nicht nachr├╝stbaren Lichtmast“ f├╝r rund 7.000 Euro verzichtet.

Stadtrat Gerhard Seidel (CDU) mahnte: „Mich st├Ârt die Mehrausgabe. Muss es denn ein Automatikgetriebe sein? Gibt es nicht genug kompetenten Fahrer?“

Wegen der technischen Fragen nahm Feuerwehrkommandant Harald Lange am Tisch Platz und sagte, dass es genug Fahrer g├Ąbe, die das Fahrzeug fahren k├Ânnten, aber nicht alle dieselbe Erfahrung h├Ątten. ├ťberall w├╝rde auf Automatik aus Gr├╝nden der Sicherheit umgestellt werde: „Die Maschinisten k├Ânnen sich auf den Verkehr konzentrieren und dass ist bei Eins├Ątzen wichtig.“

Stadtrat Steffen Salinger (SPD) stellte mehrere Fragen, die wichtigste: „K├Ânnen wir angesichts des Haushalts die Anschaffung nicht verschieben? Ist das Fahrzeug unbedingt n├Âtig?“

Harald Lange sagte: „Sie kennen den Feuerwehrbedarfsplan, wir haben zur├╝ckgesteckt und wenn wir das jetzt wieder schieben, verschiebt sich alles weiter.“

Stadtrat Dr. Peter Hilger bezeichnete den Feuerwehrbedarfsplan als Nikolausliste, als Wunschzettel der Feuerwehr: „Wie oft wir das Fahrzeug genutzt, ist es fahrtauglich?“ Kommandant Lange erkl├Ąrte, dass es fast immer bei den Eins├Ątzen dabei ist und fahrtauglich ist.

„Die Feuerwehr sollte das bekommen, was sie dringend braucht, alles andere sind W├╝nsche, die man nicht erf├╝llen kann, wenn man sparen will. Man muss nicht alles haben, was es gibt, sondern das, was man dringend braucht. Ich verstehe ihe Wunschvorstellung als Interessenvertreter der Feuerwehr, aber meiner Meinung nach kann man diese Anschaffung schieben.“

B├╝rgermeister Ziegler sagte: „Es gibt einen Einsatzzeit von 15 Jahren, dieses Fahrzeug ist seit 18 Jahren im Einsatz, also drei Jahre dr├╝ber. Deswegen ist das kein Wunsch, sondern das Fahrzeug ist ├╝ber die Zeit. Das Fahrzeug ist einsatzbereit, entspricht aber nicht mehr dem Stand der Technik, der ben├Âtigt wird.“

Stadtradt Wolfang Luppe (FDP) frage, wieviele „Kilometer das Auto“ hat. Auf die Antwort 30.000 Kilometer sagte er: „Da ist doch ein neuwertiges Fahrzeug.“ Harald Lange erkl├Ąrte: „Wir fahren mit diesen Fahrzeugen nicht spazieren, mehr Kilometer haben die Autos nicht in ihrer Lebenszeit. Aber es sind Einsatzfahrzeuge, die eben im Einsatz belastet werden.“

Kommandant Lange erkl├Ąrte auf Anfrage die Vorteile: „Wir haben eine hydraulische Arbeitsb├╝hne f├╝r unsere Materialine, die wir heben m├╝ssen. Au├čerdem ersetzt es bis zu drei H├Ąnger, auf denen wir bisher Arbeitsger├Ąt verlasten.“

B├╝rgermeister Ziegler antwortete auf die Anfrage der Stadtr├Ątin Erl, ob diese „Dinge der Menschenrettung dienen?“: „Nat├╝rlich geh├Âren die Materialien, die dieses Fahrzeug transportiert, zur Grundausstattung der Feuerwehr.“ Kommondant Lange erg├Ąnzte: „Dieses Fahrzeug und seine Ger├Ąte sind st├Ąndig im Einsatz.“

Stadtr├Ątin Ilse Schummer (SPD) sagte: „Ich habe den Eindruck, dass nur die Hubb├╝hne eine Verbesserung darstellt.“

Karl-Martin Hoffmann, Stadtrat der CDU sagte: „Verstehe das richtig? Die Feuerwehr spart beim Personal, um diese Investition ausgleichen zu k├Ânnen.“ Kommandant Lange sagte: „Richtig ist, dass wir viele Eigenarbeit leisten konnten und dadurch bei der Fahrzeugsunterhaltung einsparen konnten.“

Stadtrat Dr. Rainer Beedgen (CDU) sagte: „Also ich fahr auch Automatik, bin aber ein alter Mann, aber braucht die Feuerwehr das, die sind doch j├╝nger.“

Kommandant Lange erg├Ąnzte: „Das Fahrzeug, das jetzt ersetzt wird, hatte eine Lebensdauer von 15 Jahren, das neue, gr├Â├čere eine von 30 Jahren. Das sollte man auch bedenken.“

Kommandant Lange sagte: „Nein, es gibt ganz praktische Gr├╝nde, beispielswiese bekommen wir Probleme bei der Ersatzteilbeschaffung und sogar bei den Reifen. Neulich war der Wagen f├╝nf Tage nicht einsatzf├Ąhig, bis ein Ersatzteil eingetroffen ist.“

Der Gemeinderat stimmte f├╝r die Beschaffung des Fahrzeugs laut Angebot. Dagegen stimmten die Stadtr├Ąte Dr. Peter Hilger (Freie W├Ąhler) und Wolfgang Luppe (FDP), die SPD-Stadtr├Ątinnen Petra Erl und Ilse Schummer enthielten sich.

Beauftragt wird die Firma Hensel Fahrzeugbau in Waldbronn.

Kinder- und Jugendbereich der Bibliothek erh├Ąlt neue M├Âbel


Guten Tag!

Ladenburg, 27. Juli 2011. (red) Der Gemeinderat hat nach kritischen Stimmen von CDU und FDP eine neue M├Âblierung des Kinder- und Jugendbereichs in der Stadtbibliothek zu erneuern. Die Kosten liegen ├╝ber ein Drittel des urspr├╝nglichen Ansatzes. Gegen die Stimmen von Peter Hilger, Karl-Martin Hoffman und G├╝nter Bl├Ą├č (alle CDU) und drei weiteren Enthaltungen von Stadtrat Karl Meng, Meinhard Georg, Christian V├Âgele (ebenfalls alle CDU) wurde der Antrag mit 13 Stimmen von SPD, Freie W├Ąhler, GLL und FDP sowie B├╝rgermeister Ziegler angenommen.

„Das Wort ├╝berplanm├Ą├čig st├Â├čt mit auf“, sagte Stadtrat Gerhard Seidel(CDU) und wollte wissen, ob es sich um angefertigte M├Âbel handle und ob sich Lohnkosten und Materialkosten „aufschl├╝sseln“ lie├čen.

Die Verwaltung informierte, dass es „Module“ seien, die angepasst werden m├╝ssten. Die Verwaltung schl├Ągt eine komplette Neum├Âblierung vor, da eine M├Âblierung in zwei Schritten Mehrkosten in H├Âhe von rund 6.000 Euro erzeugen w├╝rde.

Im Haushalt waren nur 15.000 Euro vorgesehen, die Angebotskosten belaufen sich laut Antrag auf 21.944 Euro.

Stadtrat Peter Hilger (CDU) kritisierte, dass solche Anbieter „Mondpreise“ machen w├╝rden und dass auch ├Ârtliche Schreiner diese M├Âbel herstellen k├Ânnten. Die Verwaltung informierte den Stadtrat, dass diese M├Âbel gewisse Zertifizierungen haben m├╝ssten, die ├Ârtliche, nicht-spezialisierte Betriebe h├Ątten.

Auch CDU-Stadtrat G├╝nter Bl├Ą├č kritisierte, man solle bei der Sparlinie bleiben: „Wir lassen hier die Leute durchs Dunkle stolpern und hier geben wir mehr aus.“

B├╝rgermeister Ziegler sagte: „Es ist ganz einfach, entweder entscheiden wir ├╝ber eine Neum├Âblierung oder alles bleibt, wie es ist.“

Stadtr├Ątin Ingrid Dreier (GLL) sagte: „Wir wir A sagen und renovieren, m├╝ssen wir auch B sagen und neu m├Âblieren.“

Steffen Salinger (SPD) sagte: „Ich kann die Notwendigkeit des M├Âbelaustauschs nicht beurteilen – vielleicht sollten sich die Fraktionsvorsitzenden einen Eindruck vor Ort verschaffen.“ Petra Erl (SPD) wies daraufhin, dass der Hersteller ab September eine Preiserh├Âhung von 10 Prozent angek├╝ndigt hat, was Salinger zur├╝ckwies und meinte: „Wenn wir signalisieren, dass wir einen Kauf planen, aber noch in der Entscheidungsfindung sind, wird sich das sicher verhandeln lassen.“

Technischer Ausschuss: Neue Bauvorhaben – Anwohner k├╝ndigt Klage gegen Kindertagesst├Ątte an


Ladenburg, 08. Juni 2011 (red) Im technischen Ausschuss haben die Mitglieder heute verschiedene Bauvorhaben beraten. F├╝r Emp├Ârung sorgte die schriftliche Ank├╝ndigung eines Anwohners, gerichtlich bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen zu wollen, falls eine Kindertagest├Ątte im Frankenweg realisiert werden solle.

Der technische Ausschuss (TA) hat das Bauvorhaben der Jungbunzlauer Ladenburg GmbH zur Erweiterung des Geb├Ąudes f├╝r die Ester-Herstellung einstimmig genehmigt. Nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz muss die Kommune zu dem Vorhaben geh├Ârt werden.

Es gab keinerlei Unterlagen zum Bauvorhaben. Das Projekt wurde kurz m├╝ndlich vorgetragen, der TA hatte keine Fragen und nahm den Antrag an.

Der Bauantrag zum Ausbau einer Scheune zum Wohnhaus in der Babogasse 4 wurde von TA-Ausschussmitglied Lacknern kritisiert, dass das Fachwerk nicht freigelegt wird. Au├čerdem sollten die von der Stra├če aus einsehbaren Fenster als Gauben ausgef├╝hrt werden. Die Verwaltung verweist auf umfangreiche Gespr├Ąche. Eine Zeichnung wurde gezeigt – bei den Unterlagen fehlt diese. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Der Antrag auf Nutzung einer Wohnung in eine Kindertagesst├Ątte im Frankenweg wurde einstimmig angenommen.
Ein Nachbar hatte ├╝ber einen Anwalt eine unzul├Ąssige Nutzung bem├Ąngelt, da es sich um ein reines Wohngebiet handle. Zudem sei die Stellplatzsituation problematisch. Weiter wurden L├Ąrmemissionen durch zus├Ątzlichen Fahrzeugverkehr und durch die Tagesst├Ątte selbst wurde als Einwand vorgebracht. „Kindergeschrei w├╝rde die Emissionswerte ├╝berschreiten.“ Der Einw├Ąnder k├╝ndigt an: „Sollte das Vorhaben realisiert werden, werden wir diesen Fall, auf den wir geradezu gewartet haben, verfassungsrechtlich pr├╝fen lassen.“

Stadtrat Peter Hilger erkundigte sich, ob man eine Ausnahmegenehmigung brauche – B├╝rgermeister Ziegler verneinte das. Stadtr├Ątin Ingrid Dreier sagte: „Es ist wirklich unglaublich, spielende Kinder und deren Ger├Ąusche als L├Ąrm zu bezeichnen.“ B├╝rgermeister Ziegler sagte: „Kinderl├Ąrm ist Zukunftsmusik, das ist meine Einstellung.“ Stadtrat Gerhard Seidel sagte: „Es ist erstaunlich, dass es Menschen gibt, die als Erwachsene auf die Welt kommen.“

Der neue Eigent├╝mer des Anwehsens in der Nagelschmiedgasse, Flurst├╝ck 200, m├Âchte das „sehr renovierungsbed├╝rftige Geb├Ąude“ modernisieren und drei Gauben einbauen. Der Zustand sei „desolat“.

Da es sich bei dem Geb├Ąude um ein „Kulturdenkmal“ handle und das Geb├Ąude in der Gesamtanlage Ladenburg liege und somit im Geltungsbereich der Altstadtsatzung. Eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung sei notwendig und die Auflagen der Unteren Denkmalschutzbeh├Ârde einzuhalten.

Stadtbildpfleger Lackner meinte, man solle ├╝berlegen, ob die Gauben in der geplanten Form erlaubt werden sollten oder nicht etwas flacher auszuf├╝hren sein, weil die Dachfl├Ąche sehr klein sei und drei gro├če Gauben sind nicht optimal einf├╝gten. Er bringe diese Einw├Ąnde vor, weil er bei der Besprechung mit der Denkmalbeh├Ârde nicht dabei war.

Stadtbaumeister Andr├â┬ę Rehmsmeier meinte, man k├Ânne das Gespr├Ąch nochmals suchen, sei aber froh, „dass ├╝berhaupt jemand sich gefunden hat, das Geb├Ąude zu sanieren.“ B├╝rgermeister Ziegler schlug aufgrund des Einwands das Thema nochmals zu beraten.

Der Antrag auf die ERstellung eines 2-geschossigen Anbaus an ein Reihenendhaus in der Hirschberger Allee wurde einstimmig angenommen.

Der Antrag auf Umbau und Erweiterung einer Lagerhalle zur abgeschlossenen Lagerung von Ger├Ąten und Werkzeug sowie die Umnutzung ehemaliger Stallungen f├╝r Bullenmast zu vermieteten Lagerfl├Ąchen in Neubotzheim wurde bei einer Enthaltung angenommen. Eine G├╝llesilo solle abgerissen werden.

Stadtrat Dr. Rudolf Lutz wandte ein, ob es planungsrechtliche Probleme geben k├Ânnte. B├╝rgermeister Ziegler wies daraufhin, dass das Landratsamt keine Einw├Ąnde vorgebracht habe. Man habe sich dabei auf ┬ž 35 BauGB berufen: „Auf 35 wollen wir uns auch beschr├Ąnken“, sagte B├╝rgermeister Ziegler.

In der Schriesheimer Stra├če wurde der Neubau eines Einfamilienhauses gestellt. Dieses solle behindertengerecht ausgef├╝hrt werden und einen Aufzug haben. Das Haus werde in Massivbauweise erstellt, unterkellert sein und zwei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss haben. Daf├╝r wurden geringe ├ťberschreitungen von Baugrenzen beantragt. Der TA nahm den Antrag einstimmig an.

F├╝r einen neuen Schaltschrank, der im wesentlichen die Flutlichtanlage und die Beregnung im R├Âmerstadion steuert, waren bislang 10.000 Euro im Haushalt vorgesehen. Die Kosten steigen allerdings um 81 Prozent und werden zum Preis von 18.818,66 Euro von der Firma KD-Schaltanlagenbau ├╝bernommen.

Als Begr├╝ndung f├╝hrte die Verwaltung an, die Technik sei vorangeschritten und f├╝r eine sichere Bedienung der Anlage m├╝sse man den Stand der Technik ber├╝cksichtigen. Stadtrat Seidel wollte wissen, wer die Anlage bedienen darf. B├╝rgermeister Ziegler sagte: „Wir haben die Vereine angeschrieben, um uns Personen zu nennen, die dies tun sollten. ├ťber Personenkarten k├Ânnen wir kontrollieren, wer wann was bedient hat. Der Personenkreis wird ├╝berschaubar bleiben.“

Im Anschluss wurde gekl├Ąrt, dass der TA bis zu 25.000 Euro als beschlie├čender Ausschuss den Antrag genehmigen kann. Der TA nahm den Antrag einstimmig an.

Im Cronberger Hof konnte bislang nur eine Stunde geparkt werden. Der TA hat eine Anpassung an die Parkzeiten im Rathaus beschlossen. Also kann zuk├╝nftig auch hier zwei Stunden geparkt werden. Damit erh├Âhe sich f├╝r Besucher der Stadt die Chance, einen attraktiven altstadtnahen Parkplatz zu finden.

Stadtrat G├╝nter Bl├Ą├č merkte an, Anwohner in der Schriesheimer Stra├če h├Ątten sich beschwert wegen ├╝berh├Ąngener ├äste. Die Stadt k├╝ndigt an, dass die stadteigenen Pappeln gef├Ąllt und an anderer Stelle ersetzt werden. ├ťber die privaten k├Ânne die Verwaltung nichts sagen – Sicherungsma├čnahmen seien privat zu erledigen.

Die Stadt will eine Kraft auf geringf├╝giger Basis bech├Ąftigen, um „Platzwart“-Funktion zu ├╝bernehmen. Allerdings: „Hier fallen Worte von Leuten, die Missbrauch begehen, die unter aller Sau sind. Das muss“, sagte B├╝rgermeister Ziegler ├╝ber Erfahrungen mit Fremdnutzern. Es w├Ąre sch├Ân, wenn sich eine Kraft finden lie├če.

In Sachen Eichenprozessionsspinner seien B├Ąume abgesperrt worden. Die Stadt hole Angebote ein, um die Raupen zu bek├Ąmpfen. Stadtrat Salinger: „Bei allem Respekt, die Viecher sind gef├Ąhrlich und ich verstehe nicht, dass wir nach genau zwei Wochen keinen Schritt weiter. Das verstehe ich nicht. Das ist nicht akzeptabel.“

Stadtbaumeister Rehmsmeier sagte: „Wir haben zwei Angebote, die sind uns aber zu teuer.“ B├╝rgermeister Ziegler sagte: „Wir haben dort mit Feuer bek├Ąmpft, wo es ging und pr├╝fen jetzt die Angebote, um einen geeigneten Partner zu finden. Hier wird nichts ausgesessen, wenn es um die Gesundheit geht.“

Zur Zeit seien die Raupen im dritten von sechs Raupenstadien – ab dem vierten seien sie besser zu bek├Ąmpfen.