Montag, 27. Mai 2019

Fotogruppe Edingen eröffnet 24. Bezirksfotoschau Rhein-Neckar und Nordbaden

Von der Dunkelkammer ins Bildschirmlicht

Hans D. Wirtz und Rainer Ludat von der Fotogruppe Edingen zeigen neben Fotos von 15 Clubs der Region auch historische Fotoapparate.

Hans D. Wirtz und Rainer Ludat von der Fotogruppe Edingen zeigen neben Fotos von 15 Clubs der Region auch historische Fotoapparate.

 

Edingen-Neckarhausen/Rhein-Neckar, 04. Dezember 2013. (red/ld) „Traue keinem Bild, das Du nicht selbst bearbeitet hast.“ So könnte das Motto der 24. Bezirksfotoschau des Deutschen Verbandes fĂĽr Fotografie lauten, die zum 50-jährigen Bestehen der Fotogruppe Edingen am vergangenen Freitag im Schloss Neckarhausen eröffnet worden ist. 15 Fotoclubs aus der Region Rhein-Neckar und Nordbaden stellen ihre Fotos aus und zeigen dort die ganze Bandbreite der digitalen Fotografie. [Weiterlesen…]

Besitzer gesucht

Herrenloses Kanu

Ladenburg, 16. April 2013. (red/pol) Ein herrenlos auf dem Neckar bei Ladenburg treibendes Kanu wurde der Wasserschutzpolizeistation Mannheim am Samstagvormittag gemeldet. [Weiterlesen…]

Wetter spielt mit, Veranstalter rundum zufrieden

Lebendiger Neckar veranlasst schönen Sonntag

Ăśberall am Neckar war der Sonntag "lebendig".

Rhein-Neckar, 19. Juni 2012. (red/mb) Am Sonntag, den 17. Juni 2012 fand der gemeinsame Aktionstag des Lebendigen Neckar und des Aok-Radsonntag statt. Zum 19. Mal lud die Aok zum landesweiten „Aok-Radsonntag“ ein. Von Mannheim bis Eberbach gab es verschiedene Stationen mit Unterhaltung, Essen und Trinken, sportlichen VorfĂĽhrungen und Mitmachaktionen fĂĽr Kinder. Einige StraĂźen waren abgesperrt, damit die Radfahrer des „Aok-Radsonntages“ ungestört ihren Weg von Mannheim – wer wollte – bis nach Eberbach fahren konnten.

Von Michèle Baumann

Auf Grund des rieĂźigen Angebots der neun teilnehmenden Gemeinden war es nicht möglich das komplette Programm des „Lebendigen Neckar“ zu besichtigen. Nachdem es morgens noch stark bewölkt war und es danach aussah, dass der Aktionstag wortwörtlich ins Wasser fällt, riss gegen 12 Uhr mittags der Wolkenhimmel auf und die Sonne kam zum Vorschein. Später war es dann so warm, dass man froh war, wenn man ein paar Minuten im Schatten verbringen konnte. Zuerst besichtigte ich das Neckarufer in Ladenburg. Auf der Wiese hinter dem Wasserturm waren zwei Zelte mit Essensständen aufgebaut. Ein StĂĽck weiter tollten Kinder in einer HĂĽpfburg herum. Es war gegen 13 Uhr, doch so richtig viel los war auf der Neckarwiese in Ladenburg noch nicht. Unter den Pavillons saĂźen einige Rentner und Familien. Erst gegen Nachmittag fĂĽllte sich die Wiese und Menschen verschiedener Altersklassen saĂźen bei einem Kaffe beisammen oder picknickten.

Von Ladenburg aus lief ich ein kurzes StĂĽck ĂĽber eine BrĂĽcke nach Neckarhausen. Dort hatte man eine tolle Aussicht auf das Treiben am anderen Ufer. Viele Radfahrer und auch ein paar Inline-Skater kamen mir entgegen, die am „Aok-Radsonntag“ teilnahmen und das gute Wetter ausnutzten. In Neckarhausen angekommen lief ich auf einem schmalen Weg am Ufer entlang mit dem Blick auf Ladenburg und den Neckar. Hintereinander und teilweise in Ketten fuhren die Fahrradfahrer und man musste darauf achten, ihnen nicht in die Quere zu kommen. Von weitem hörte ich schon die Musik der nächsten Stände.

Aktionstag macht sportlich

Nachdem ich eine gute Strecke gelaufen war, kam ich am Ufer Neckarhausens an weiteren Ständen an. Von dort aus nahm ich wie viele Ausflügler die Fähre nach Ladenburg zurück. Unter einem Pavillon spielte eine Band und sorgte für eine ausgelassene Stimmung. Die Menschen strömten von der Fähre zu den Zelten, an denen es zu essen und trinken gab. Ingesamt ging es sehr hektisch zu, die nächsten beeilten sich auf die Fähre zu kommen, aber da diese alle paar Minuten fuhr, war es auch kein Problem sie zu verpassen. Das gute Wetter und das bunte Angebot an Programm sorgte für gute Laune und man sah, dass es sowohl Rentnern, Familien als auch den wenigen Jugendlichen gefiel. Auf der Fähre nach Ladenburg zurück spielte ein junger Mann Gitarre und ein Mädchen seines Alters sang mit ihm, was auch Teil des Programmes war.

Am Neckarufer Ladenburgs wieder angekommen, stand zunächst ein kleiner Eiswagen, der bei dem heißen Wetter anlockte. Auf der großen Wiese weiter hinten standen Getränkewägen und unter Zelten wurde Kuchen und anderes verkauft. Viele Menschen saßen auf den Bierbänken beieinander und genossen bei Musik und Unterhaltung das gute Wetter. Eine tolle Turneinlage gab es vom LSV Ladenburg. Einige Mädchen turnten zu Ballettmusik in zwei Rhön-Rädern. Drum herum standen Leute aus allen Altersgruppen und zeigten sich begeistert. Ein Stück weiter hatte die DLRG Wasserrettung einen Stand. Am Neckarufer gab es die Möglichkeit bis 15 Uhr Kanu zu fahren, was sowohl Kindern als auch Erwachsenen viel Spaß bereitete. Auf dem Weg zurück zum Ladenburger Wasserturm sah man auf den Wiesen Familien, Pärchen und Freunde Picknicken. Ein paar von ihnen grillten sogar. Gegen Nachmittag waren die Wiesen wesentlich überfüllter als am Vormittag und alle genossen das herrliche Wetter in Verbindung mit der Veranstaltung.

Tolle AuffĂĽhrungen und Mitmach-Aktionen fĂĽr Kinder

Die Neckarwiese in Mannheim war ebenfalls gut besucht. Zwischen der KurpfalzbrĂĽcke und dem Collini-Steg wurde fĂĽr viel Entertainment gesorgt. Es gab jede Menge Sport- und TanzvorfĂĽhrungen, ein Wasserschlauchboot-Duell zwischen der SG Stern und der MVV Mannheim und viele Mitmach-Aktionen. Besonders spannend war, dass sich Kinder und auch Erwachsene vom Collini-Steg haben abseilen können. Dies sorgte fĂĽr viel Begeisterung. Ingesamt waren es um die 15.000 Menschen, die am „Lebendigen Neckar“ teilnahmen. Somit bot die Veranstaltung mit Hilfe des guten Wetters, der zahlreichen UnterstĂĽtzung von Sponsoren und einem tollen und abwechslungsreichen Programm, Kindern, Jugendlichen als auch Erwachsenen ein abwechslungsreiches Sonntagsprogramm.

Die Fotostrecke finden Sie hier auf dem Rheinneckarblog.de

+++ Gerhard Kleinböck will Gemeinderatsmandat niederlegen +++ Ă„rger wegen „Drachenboot-Partys“


Guten Tag!

Ladenburg, 20. Juli 2011. (red) In der heutigen Gemeinderatssitzung gab Stadtrat Gerhard Kleinböck (SPD) bekannt, dass er sein Gemeinderatsmandat niederlege. BĂĽrgermeister Rainer Ziegler gab bekannt, dass ihm diesbezĂĽglich vom vergangenen Samstag, 15. Juli 2011, ein Schreiben von Kleinböck vorliege. +++ Wegen des Lärms der Drachenboot-Partys gibt es Ă„rger – ein runder Tisch soll Abhilfe schaffen.

In einer Sondersitzung des Gemeinderates am kommenden Mittwoch, 27. Juli 2011, werde darüber und über die Nachfolge beraten, erklärte Bürgermeister Rainer Ziegler.

Unter dem Tagesordnungspunkt Anfragen, las Stadtrat Sascha Barembruch (SPD) aus einem Email-Verkehr mit Bekannten aus Neckarhausen vor, die sich ĂĽber die Partys am Neckar im Zusammenhang mit dem Drachenbootrennen aufs Heftigste beschwerten: Die Lautsprecher seien in Richtung Neckar und damit auf Neckarhausen gerichtet und somit von Ladenburg abgedreht aufgestellt gewesen, und die Lärmbelästigung sei damit“unerträglich“ geworden..

BĂĽrgermeister Ziegler (SPD) zeigte sich informiert und kĂĽndigte an, dass man sich gemeinsam mit dem BĂĽrgermeister aus Edingen-Neckarhausen, Roland Marsch (SPD), den betroffenen Anwohnern aus Neckarhausen sowie den Veranstaltern des Drachenbootrennens nach der Sommerpause an einem runden Tisch zusammensetzen werde.

Einen schönen Tag wünscht
Das ladenburgblog

Kinder besuchen Polizeirevier: „Wow! Das ist cool.“

Guten Tag!

Ladenburg, 07. November 2010. Am Donnerstag besuchten Kinder aus Neckarhausen das Polizeirevier in Ladenburg. FĂĽr alle ist das sehr spannend. Es gibt jede Menge Fragen, die Jugendsachbearbeiter Bernhard Schuhmacher problemlos „aufklären“ kann.

Von Anna Ewald

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Spannender und spaĂźiger Polizeieinsatz.

„Wow! Das ist ja cool!“ war am 4. November in der Ladenburger Polizeistation von vielen Kindern zu hören. Die 14 Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren kommen von der Kernzeit und Ferienbetreuung der Grundschule in Neckarhausen. Heute machen sie mit Jugendsachbearbeiter Bernhard Schuhmacher eine knapp zweistündige Tour durch das Ladenburger Polizeirevier und staunen nicht schlecht.

Die Tour beginnt im „Lehrraum“ der Polizei. Bernhard Schuhmacher erklärt die Arbeit der Polizei sehr geduldig und vor allem kindgerecht – es geht darum, „BerĂĽhrungsängste“ zu nehmen. Von: „Was ist eigentlich ein Straftäter?“ bis „WofĂĽr gibt es unterschiedliche MĂĽtzenfarben?“, klärte er jede Frage.

„Warum gibt es Uniformen?“ und andere Fragen.

„Stellt euch vor, der kleine Bernhard geht mit seinen Eltern auf den Weihnachtsmarkt und geht verloren! Was macht er dann um seine Mama wieder zu finden?“, so fängt der Jugendsachbearbeiter seine Geschichte zur Frage: „Warum gibt es Uniformen?“ an. „Er geht zur Polizei!“ ruft eines der Kinder begeistert.

Auf diese Weise wird jedes Thema den kleinen Mädchen und Jungs durch eine Geschichte nähergebracht, so wird auch mal von einem erfundenen Schokoladendieb im Neckarhausener Aldi erzählt.

Die Kinder hören aufmerksam zu, was durch eine kindgerechten Vortragsweise einfach ist und erzählen von sich und ihren Familien, denn Bernhard Schuhmacher geht auf jede einzelne Meldung der Kinder ein und hilft wo es noch Unklarheiten gibt.

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Spurensicherung: Bernhard Schuhmacher zeigt, wie man FingerabdrĂĽcke sichtbar macht.

Knifflige Fälle werden gelöst.

Den Kindern gefällt das sichtbar und beim Interesse kann man keinen Unterschied zwischen Jungs uns Mädchen erkennen. Sie machen alle begeistert mit und bereichern das „Lehrgespräch“ mit ihren eigenen Ideen, wie man manche kniffligen Fälle lösen kann.

Ein paar der Kinder waren schon einmal in der Polizei Ladenburg, denn die Kernzeitbetreuung organisiert häufig Exkursionen, auch mal bei der Feuerwehr, im Rathaus oder auf dem Hundeplatz. Trotzdem sind sie nicht gelangweilt, sondern lachen und melden sich fröhlich weiter.

Spurensicherung.

„Alle, die schon mal da waren, verraten den anderen jetzt nichts!“, flüstert der geduldige Jugendsachbearbeiter den unternehmungsfreudigen Kindern zu, als er anfängt aus seinem „Geheimkästchen“ unbekannte Dinge zu holen. Spannung macht sich breit, aber bald schon versteht jeder was vor sich geht. Fingerabdrücke werden sicher gestellt.

Das macht sichtlich SpaĂź – die Kinder dĂĽrfen ihre „sichergestellten“ FingerabdrĂĽcke mit nach Hause nehmen. Aber nicht nur das. Auch Handschellen werden mit einem freundlichen „Uffpasse!“ (Aufpassen!) einmal durch gereicht und auch eine Kugelschutzweste und die passende MĂĽtze darf von jedem, der will, anprobiert werden. „Ganz schön schwer“ bemerkte ein Junge. Aber es gibt auch das ein oder andere neue Topmodel, das mit Weste und MĂĽtze posiert wie ein richtiger Polizist.

Auf Streife.

Nicht nur „Theorie“ wird besprochen, denn jetzt geht es raus auf den Hof, wo die Kinder einen echten „Streifenwagen“ vorfinden. Alle drängeln sich darum, bis Bernhard Schuhmacher die Autotüren öffnet und jeder mal Probe sitzen darf. Und so steht auf dem Hof der Polizeiwache ein Polizeiauto mit rund fünf Kindern „beladen“. Das Staunen ist nicht zu übersehen, als die Blaulichter angehen und sich jeder wie ein echter Polizist fühlen kann.

Weiter geht-€™s in das „Gefängnis“. Ein paar der Kinder schauen skeptisch und nicht alle wollen mit rein. Bei anderen löst das Wort allerdings Neugierde aus. Die Gruppe, allen voran der Jugendsachbearbeiter, übrigens in echter, grüner Uniform, marschiert los in Richtung Arrestzellen.

AusnĂĽchterungszelle.

„Hier stinkts!“, ist die erste Bemerkung von einem der Jungs. Das ist auch kein Wunder, denn die Arrestzellen werden meistens als Ausnüchterungszellen gebraucht.

Als die Kinder die Zellen sehen, die nur mit einer Holzpritsche ausgestattet sind, wird ihnen ein wenig mulmig. Doch der verständnisvolle Jugendsachbearbeiter nimmt ihnen schnell die Angst: „ Kinder werden hier niemals eingesperrt!“

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Staunen in der Einsatzzentrale: So viele Telefone und Bildschirme.

Ein Mädchen aus der Gruppe, Paulina, antwortete auf die Frage, was ihr am besten gefallen hat: „Da wo er alles über das Gefängnis erzählt hat.“ Das hat also Eindruck hinterlassen.

Dann folgte noch eine kurze FĂĽhrung durch die restliche Wache, unter anderem die Zentrale, mit vielen Telefonen und Monitoren, die den lebhaften Kleinen imponieren.

Ihnen wird erklärt, für was jeder einzelne Hörer oder Bildschirm da ist, bis sie dann ihre wichtigsten Fragen, wie: „Wie viele Waffen gibt-€™s hier denn?“, stellen dürfen. Die kleine Talessa findet die Führung „ richtig lustig und spannend“ und besonders die Zentrale beeindruckt sie, wie sie mir ganz aufgeregt erzählt.

Am Ende verlassen alle bestens informiert die Wache. Und wer weiĂź, vielleicht wird ja der ein oder andere später auch ein Polizist – immerhin kennen sie sich jetzt schon richtig gut aus.

Zur Person:
Bernhard Schuhmacher ist Jugendsachbearbeiter bei der Polizei Ladenburg und das schon seit 1996. Vorher war er im gleichen Berufsfeld, für das ein besonderer Lehrgang vorausgesetzt wird, in Mannheim-Sandhofen von 1992 an tätig, bis er nach Ladenburg wechselte.

In seinen Aufgabenaufgabenbereich fallen hauptsächlich Jugendstraftaten, aber auch die Präventionsarbeit, zum Beispiel an Schulen, ist dem 53-Jährigen wichtig. Schuhmacher ist zudem immer „drauĂźen“ im Einsatz, wenn die Arbeit mit Jugendlichen gefragt ist, beispielsweise an „Halloween“.

FĂĽhrungen fĂĽr Kinder macht er natĂĽrlich auch, wie man sich am Donnerstag ĂĽberzeugen konnte. Hier zeigt er Kindern spielerisch und informativ, dass sie vor der Polizei „keine Angst“ haben mĂĽssen.

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