Mittwoch, 22. November 2017

Download-Portal Metropolbib bekommt am 24. Oktober Zuwachs

E-Books und Hörbücher in digitaler Bibliothek

Mannheim/Rhein-Neckar, 22. Oktober 2014. (red/pm) Pünktlich zum bundesweiten Tag der Bibliotheken am 24. Oktober erweitert sich das Downloadportal für elektronische Medien „Metropolbib.de“. Die Bibliotheksplattform im Internet wird durch den Zusammenschluss von mehreren öffentlichen Bibliotheken in der Metropolregion Rhein-Neckar betrieben, der nun weitere 10 Bibliotheken aus der Region aufgenommen hat.  [Weiterlesen…]

Rhein-Neckar-Kreis nimmt stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen in Betrieb

Fester Blitzer aus Richtung Ladenburg eingerichtet

Rhein-Neckar, 25. September 2014. (red/pm) In dieser Woche beginnt der Rhein-Neckar-Kreis im Rahmen eines Pilotverfahrens mit der stationären Überwachung des fließenden Verkehrs an folgenden fünf ausgewählten Standorten. Hierfür werden zwei digitale, laserbasierende und berührungslose Messeinrichtungen wechselweise an den Standorten eingesetzt. [Weiterlesen…]

Optimale Sicherheit in den Tunneln im Rhein-Neckar-Kreis

Richtiges Fahrverhalten im Tunnel ausschlaggebend

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. August 2014. (red/pm) Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ist für die Sicherheit im Hollmuthtunnel Neckargemünd, Saukopftunnel Weinheim und Tunnel entlang der B535 Schwetzingen zuständig. Mehr als 6,8 Tunnelkilometer betreut das Straßenbauamt der Kreisbehörde derzeit. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer haben bei der Fahrt durch die Tunnelröhre ein ungutes Gefühl. [Weiterlesen…]

Programmhefte für Filmfestival der Generationen erhältlich

Filme über das Älterwerden – für Alt und Jung

Rhein-Neckar, 04. August 2014. (red/pm) Beim 5. Europäischen Filmfestival der Generationen, das vom 07. – 10. Oktober stattfindet, gibt es für Alt und Jung wieder Filme über das Älterwerden. Programmhefte für das Event sind erhältlich. [Weiterlesen…]

Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!

Landratsamt am Freitag geschlossen

Wappen Rhein-Neckar-KreisRhein-Neckar, 02. Juli 2014. (red/pm) Wegen eines Betriebsausflugs finden am Freitag, 04. Juli, beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis keine Sprechzeiten statt. Nicht nur das Hauptgebäude in der Heidelberger Kurfürsten-Anlage 38-40 mit all seinen Ämtern bleibt an diesem Tag geschlossen, sondern auch alle Außenstellen des Landratsamtes in Heidelberg, Sinsheim, Weinheim, Wiesloch, Neckargemünd und Ladenburg. Dazu zählen ebenso die Kfz-Zulassungs- und Führerscheinbehörden wie beispielsweise das Gesundheitsamt und das Versorgungsamt.

Fast überall höhere Stimmanteile für die rechtsradikale Partei in Gemeinden mit Asylbewerbern

NPD punktet mit Fremdenfeindlichkeit

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Rhein-Neckar, 02. Oktober 2013. (red/ld) Sie schürten Angst vor einer Asylbewerberschwemme und gingen damit auf Stimmenfang – mit Erfolg. In Sinsheim, wo die meisten Asylbewerber im Rhein-Neckar-Kreis zentral untergebracht sind, konnte die rechtsextreme Partei ihr Ergebnis im Vergleich zu 2009 deutlich steigern. Der Stimmenanteil lag hier sogar doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. [Weiterlesen…]

Schwerpunkte in Heidelberg, Ladenburg, Neckargemünd und Hirschhorn

Schleusen und Wehre am Neckar werden 2013 repariert

Einbau eines Revisionsverschlusses an einer Schleusenkammer - Foto von Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg

Einbau eines Revisionsverschlusses an einer Schleusenkammer. Foto: Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg.

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 09. Januar 2013. (red/pm) Fünf Schleusen und sieben Wehre werden 2013 am Neckar repariert. Die Planungen für die Unterhaltung der Wasserstraße Neckar sind abgeschlossen, die Kosten werden auf rund vier Millionen Euro kalkuliert. Die  öffentlichen Ausschreibungen werden vorbereitet.

Information des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg:

„Der Chefplaner des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg, Jochen Bode, spricht von einem ambitionierten Programm für das Jahr 2013. An insgesamt 5 Wehren und 7 Schleusenkammern haben wir dieses Jahr Unterhaltungsmaßnahmen geplant. Derzeit sind die Ingenieure dabei, die Ausschreibung für die Wehrinstandsetzungsmaßnahmen zu erstellen und die Beschaffungen für die Schleusen vorzubereiten. Wir kalkulieren die Kosten auf rund 4 Millionen. Euro.

Stauanlagen sind Grundlage für Schifffahrt und Energiegewinnung

Das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg hat am unteren Neckar zwischen Mannheim und Heilbronn 12 große Stauanlagen mit insgesamt 25 großen Schleusenkammern und 40 Wehrverschlüssen zu unterhalten. Die Stauanlagen sind die Grundvoraussetzung für die Schifffahrt und Energiegewinnung durch Wasserkraftnutzung.

Die Anlagen haben ein Alter von rund 80 Jahren

erläutert Bode. „Dies ist zugleich auch unsere große Herausforderung. Durch unsere Unterhaltungsprogramme ist es jedoch gelungen, dass am unteren Neckar bislang auf Grund von Anlagenversagen noch keine längerfristige Schifffahrtssperre eingetreten ist. Dies hätte mit Sicherheit auch Auswirkungen auf die Attraktivität der Wasserstraße gehabt.“

Ein Schwerpunkt 2013 liegt auf Wehranlage in Ladenburg

Schwerpunkte 2013 liegen an den Wehranlagen in Ladenburg und Heilbronn, wo jeweils ein Wehrverschlusskörper einer Stahlbauinstandsetzung unterzogen wird. Im Rahmen des systematischen Wehrreparaturprogramms des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg wird jeder Wehrverschluss alle 15 bis 20 Jahre von Grund auf instandgesetzt. „Durch die Praxis bestätigt sich dieser Turnus“ erläutert Projektingenieur Siamak Akhvanpour:

Nach einem 20 jährigen Betrieb müssen bei einer Wehrwalze mit einem Gewicht von 100 Tonnen rund 10 Tonnen an tragendem Stahl ausgebaut und erneuert werden. Die Maßnahmen werden als Bauleistung öffentlich ausgeschrieben und vergeben. Dazu kommen noch kleinere Maßnahmen an den Wehren in Wieblingen und Neckargemünd.

Jochen Bode erläutert zum Schleusenreparaturprogramm:

Das Schleusenreparaturprogramm wird seit den 1970er Jahren jährlich auf Grundlage der gemeldeten Bauwerksmängel bei Bauwerksprüfung, Bauwerksüberwachung und Bauwerksbesichtigung erstellt. Dabei geht es neben der Beseitigung von Schäden an den Torkonstruktionen um den Austausch von Verschleißteilen an den Schleusentoren (Lager, Dichtungen), den Füll- und Entleerungsorganen (Lager, Dichtungen) sowie an den Antrieben.

Schwerpunkte 2013 in Heidelberg, Neckargemünd und Hirschhorn

Schleusenreparatur in Schwabenheim. Foto: Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg

Weitere Schwerpunkte liegen 2013 neben Heidelberg, Neckargemünd und Hirschhorn an den Schleusen Guttenbach, Neckarzimmern, Kochendorf und Heilbronn.

Am Neckar zeigt sich als Vorteil, dass jeweils zwei Schleusenkammern pro Anlage zur Verfügung stehen. Somit kann für die Zeit des Schleusenreparaturprogramms eine Kammer gesperrt werden, ohne dass die Schifffahrt zum Erliegen kommt. Für die Unterhaltung des WSA Heidelberg steht die Betriebssicherheit im Vordergrund. Deshalb wird bei länger geplanten Sperrungen immer im Vorfeld die nicht zu sperrende Kammer trocken gelegt und inspiziert. Erst wenn hier keine Mängel entdeckt wurden bzw. erkannte Schäden behoben wurden, wird die andere Kammer für einen längeren Zeitraum außer Betrieb genommen.“

Rettungskräfte simulieren Strömungs- und Höhenrettungen

Die Osterflut von Weinheim

Rhein-Neckar, 10. April 2012. (red/pm) Am Wochenende retteten Mitglieder von DLRG, Feuerwehren, Bergwacht und THW Menschen aus Autos im Wasser, verunfallte Kanuten aus der Weschnitz, seilten verunglückte Opfer ab – die vier Tage lange Übung der Rettungsspezialisten simulierte sehr reale Unfallszenarien. Die rund 30 Einsatzkräfte aus dem ganzen Bundesgebiet trafen sich über Ostern zu einer bisland einzigartigen Großübung von Strömungs- und Höhenrettern. Und die Erfahrungen waren vielfältig.

Von Torsten Ahl

Schwindelerregende Höhen sind für sie nicht ungewöhnlich, für einen Teil von ihnen aber auch reißende Bäche oder von Hochwasser überschwemmte Flächen.

Aus Höhen von 12-16 Metern seilen sich die Höhenretter mit den zu rettenden Opfern ab.

Die „96h – Die Osterflut von Weinheim“ brachte über 30 ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer in Deutschland bisher einzigartigen gemeinsamen Übung von Strömungs- und Höhenrettern zusammen. Über das gesamte Osterwochenende tauschten sich Einsatzkräfte von Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Bergwacht, Feuerwehren, Wasserwacht und Technischem Hilfswerk (THW) über ihre Erfahrungen in diesen Spezialgebieten aus.

Organisiert wurde diese Übung vom Wasserrettungsdienst Nordbaden der DLRG und deren Ortsgruppe Weinheim. Von ihrem Basislager am Weinheimer Waidsee aus, starteten die Teilnehmer zu Übungsteilen in Ludwigshafen, Ilvesheim und Birkenau.

Rettungsspezialisten in der Strömung und der Höhe

Höhenretter kommen immer dann zum Einsatz, wenn Menschen z.B. von Kränen oder Türmen, aus tieferen Baustellenschächten oder von Gerüsten gerettet werden müssen und herkömmliche Rettungstechniken oder Geräte wie Drehleitern nicht ausreichend sind.

Matthias Starker, Einsatzleiter und Seiltechnikausbilder bei der DLRG-Ortsgruppe Weinheim erklärt, warum seine Helfer für Einsätze in durch Regen stark überfluteten Bächen, Hochwassern oder für Rettungen aus Wildwasserschluchten geeignet sind:

Als Strömungsretter vereinen wir Techniken aus dem Bereich Höhenrettung mit denen des Rettungsschwimmens und aus dem Canyoning-Sport.

Die Strömungsrettung ist dabei die jüngere Disziplin der beiden Spezialrettungsarten und erfährt durch immer unberechenbarere Naturereignisse eine immer größere Verbreitung.

Das gemeinsame viertägige Training verfolgt laut Axel Manz, Ausbilder für Spezialtrettungsverfahren beim THW und gemeinsam mit Starker Übungsleiter, weitaus größere Ziele als das Nebeneinander der Fachdienste.

Schnellst- und bestmöglichste Hilfe

„Wir wollen diese sehr eng verwandten Fachgebiete stärker miteinander verzahnen, weil wir erkannt haben, wie sehr wir voneinander lernen können“, betont Manz, dass Menschen in Notlagen von dem Engagement der zumeist ehrenamtlichen Retter profitieren können:

Jeder von uns erkennt in solch einer Übung, wo seine eigenen Grenzen sind und was sein Teampartner leisten kann. Gemeinsam erreichen wir eine best- und schnellstmögliche Hilfe für die Betroffenen.

Diese „AHA-Effekte“ für alle Teilnehmer stellen sich bereits am Karfreitag auf dem Gelände des THW in Ludwigshafen ein. Dessen Helfer hatten sich trotz des Feiertags gerne Zeit genommen, um die verschiedenen Seil- und Rettungstechniken kennenzulernen.

An dicken Seilen gesichert, geht es die 16 Meter einer Strickleiter unterhalb des THW-Krans in die Höhe oder vom nahen Übungsturm gemeinsam mit einem Verunglückten rund 12 Meter hinunter. „Schon hier haben die Teilnehmer gesehen, dass unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel führen, aber im Ergebnis ebenso sicher sein können“, urteilt Manz am Ende über den ersten und die folgenden Übungstage.

Schnell raus aus dem kalten Wasser - doch das ist bei der reissenden Strömung gar nicht so einfach!

Den hohen Stellenwert der Sicherheit bei Übungen und Einsätzen dieser Art, erleben vor allem die Osterspaziergänger an der Brücke über den Alten Neckar zwischen Ilvesheim und Mannheim-Seckenheim. Diese ist für zwei Tage das Trainingsgebiet.

Katastrophenszenario bei schönstem Wetter

Trotz des strahlenden Sonnenscheins dick in Schutz- oder Neoprenanzüge, Klettergurte und zum Teil Schwimmwesten eingepackte Retter mit Helmen spannen zwischen den Brückenpfeilern Seile oder fixieren diese am Geländer, immer unter dem wachsamen Auge mindestens eines Kollegen und mit einem zweiten Karabiner gesichert. Mit der so genannten Schleifkorbtrage befördern die Retter ihre Patienten in rund acht Metern Höhe sicher auf die andere Uferseite.

Andere seilen sich aus etwa fünfzehn Metern von der Brückenfahrbahn gezielt zu den im Wasser treibenden Verunfallten ab und werden mit ihnen durch die kalte und starke Strömung mitgerissen. Wurfsäcke fliegen durch die Luft – an den darin enthaltenen Leinen werden Retter und Patient zurück an Land gezogen.

Auch vierbeinige Helfer werden für den Notfall trainiert.

In den Strömungsrettungsaufgaben trainieren die Helfer das Schwimmen in diesem, von Steinen direkt unter der Wasseroberfläche unberechenbar gemachten, Gewässerabschnitt. Gespannt sind die Zuschauer auf und unter der Brücke vor allem auf die Rettung aus einem Fahrzeug.

Unberechenbares Wasser

Die DLRGler und ihre Mitübenden müssen schwimmerisch ein mit zwei Personen besetztes Wrack erreichen, ein Sicherungsseil anschlagen und trotz des wilden Gezerres der Wassermassen die Betroffenen sicher an Land verbringen.

Gegen Abend zeigen die Retter, was sie bei der Übung noch alles erlernt haben. Mit einem selbst gebauten Seilzug und viel Muskelkraft bergen sie ihr Übungswrack unter den neugierigen Blicken der Passanten wieder zurück an Land.

In der großen Abschlussübung kurz vor dem hessischen Birkenau, „verunfallen“ schließlich am Montag zwei Kanuten an einem Wehr der Weschnitz.

Die Strömungs- und Höhenretter müssen ihre die Patienten schnell erreichen, festhalten und vor weiterer Unterkühlung sichern. Andere Helfer bauen derweil über den circa sechs Meter hohen Hang hinunter ein Schrägseil auf, an dem die stets betreuten Verunglückten auf den nächsten Weg und damit zum rettenden Einsatzwagen gebracht werden können.

Jetzt heißt es schnell sein, um den "Verunfallten" vor Unterkühlung zu schützen.

Auch hier kommen die Teilnehmer nochmals richtig ins Schwitzen – trotz des kalten Bergwassers aus dem Odenwald.

Die Übenden loben denn auch das viertägige intensive Programm, das Manz und Starker gemeinsam mit Vertretern der DLRG-Gruppen Weinheim, Leimen, Neckargemünd und Mannheim auf die Beine gestellt haben.

Viele kleine und große Überraschungen

„Besonders die variantenreichen Übungsstellen mit ihren immer wieder kleineren und größeren Überraschungen boten für jeden Schwierigkeitsgrad etwas“, zollt Andreas Tegethoff, Beobachter der Übung und Ausbilder für Höhenretter bei der Freiwilligen Feuerwehr in Altenbeken, den Kollegen Respekt.

„Das Alles wäre nicht möglich gewesen, ohne die Unterstützung des THW in Ludwigshafen und des Ilvesheimer Bürgermeisters Andreas Metz und der Ilvesheimer Minigolfanlage“, gibt Starker den Dank auch gleich an zwei der eingebundenen Stellen weiter. Diese hatten durch ihr Verständnis, eine Übung an diesen hohen Feiertagen durchzuführen, erst den Weg für diese einzigartige Veranstaltung gebahnt.

„Natürlich ist es schwer, solche ehrenamtlichen Spezialisten für einen so langen Zeitraum und mit einer so weiten Anreise an einem Ort zusammen zu bekommen. Da bleiben nur Feiertage wie Ostern oder Pfingsten“, dankte der Seiltechnikausbilder auch den Passanten für ihr Verständnis, dass es hie und da auf dem Fußweg der Brücke doch zu kleineren Behinderungen kam. Starker ist überzeugt:

Aber ich gehe davon aus, dass die Leute wussten, dass wir ja für Ihre Sicherheit unsere Freizeit und unser Engagement eingebracht haben.

Breite Nachwuchsförderung

Die Bedeutung der Übung im Zusammenhang mit dem derzeit in Mannheim laufenden Kampf um das Hallenbad Seckenheim, betonte Torsten Ahl, Pressesprecher der Veranstaltung und des Aktionsbündnisses „Erhalt Mannheimer Bäder“.

Was wir an diesem Wochenende gesehen haben, ist ohne eine breite Nachwuchsförderung nicht möglich. Ohne ausreichende Bäderkapazitäten werden wir nicht mehr wie bisher aus den vielen, vielen Schwimmanfängern und später Rettungsschwimmern genug Nachwuchs gewinnen können!

Derartige Spezialisten für den Wasserrettungsdienst könnten dann nicht mehr ausgebildet werden, fordert Ahl den Mannheimer Gemeinderat auf, seine derzeitige Position zum Wassersport zu korrigieren. Andernfalls sieht der DLRG-Mann nachhaltige Einbusen für die Sicherheit der Mannheimer Bevölkerung.

Schlimmstenfalls müsse der Verlust von Menschenleben beklagt werden, so Ahl.

Das Aktionsbündnis aus mehr als sechzehn Vereinen und Institutionen setzt sich für den Erhalt des Hallenbades Seckenheim und eine dauerhafte flächendeckende Versorgung von Mannheims Kindern und Jugendlichen, Bürgern und Vereine mit geeigneten Schwimmeinrichtungen ein.

Anm. d. Red.: Thorsten Ahl ist Pressesprecher der DLRG Mannheim.
Hinweis: Unsere Bildergalerie finden sie im Rheinneckarblog…

Lebendiger Neckar: Kurios, interessant, entspannt

Ladenburg, 21. Juni 2010. (red) Unter dem Motto „Lebendiger Neckar“ haben „Flußgemeinden“ zu einem bunten Familienprogramm entlang des Neckars eingeladen. Wir zeigen Fotos aus Ladenburg.

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Mit dabei, am lebendigen Neckar, war ein DWM Amphicar. Bild: local4u

Unter dem Motto „Lebendiger Neckar“ haben die Städte und Gemeinden Mannheim, Heidelberg, Ladenburg, Edingen-Neckarhausen, Neckargemünd, Neckarsteinach, Hirschhorn und Eberbach am Sonntag, dem 20. Juni 2010 zwischen 11:00 und 19:00 Uhr zu vielfältigen Veranstaltungen entlang des Neckars eingeladen. Wie im vergangenen Jahr schon war für FußgängerInnen, RadlerInnen, SkaterInnen und RollstuhlfahrerInnen eine gemeinsame Strecke von Eberbach bis Mannheim mit attraktiven Programmpunkten geboten worden.

In Ladenburg gibt es auf der Neckarwiese bei der Fähre in diesem Jahr einen besonderen Programmpunkt: In 38 Zelten werden im Rahmen der Wanderausstellung „30 Jahre Landesgartenschau und Grünprojekt“ typische Exponate jeder Kommune präsentiert, die eine Landesgartenschau oder ein Grünprojekt durchgeführt haben oder es in den nächsten Jahren durchführen werden. Weitere Informationen unter „grün.de„.

Am Samstag wurde die Ausstellung bereits vor rund 50 Gästen eröffnet: Mit einem Grußwort von Bürgermeister Ziegler und unter musikalischer Begleitung des Jugendblasorchester der Musikschule der Stadt Ladenburg unter der Leitung von Helmut Baumer.

Der Radsportclub Ladenburg sorgte auch in diesem Jahr für Kaffee und Kuchen, Pommes frites u.a. sowie Erfrischungsgetränke. In der Zeit von 12.00 bis 16.30 Uhr gab es dort ein Fahrrad-Geschicklichkeits-Parcour, bei welchem die Sieger bis Platz 10 jeweils einen Preis erhielten.

Die Arbeiterwohlfahrt baute in Zusammenarbeit mit Fody’s Fährhaus unter anderem ein Spielmobil auf und mit der Evangelischen Stadtmission konnte man sich auf eine Kanu-Spritztour begeben oder einfach nur Fußball spielen. Der Heimatbund informiert über die Stadtgeschichte bei kostenlosen Stadtführungen „Mit dem Fahrrad zu den Römern“ um 12.00 und 13.00 Uhr.

Kurioser Auftritt am Neckar: Ein DWM-Amphicar drehte seine Runden.

Auf ihrem Freizeitgelände am Neckar boten die NaturFreunde Aktivitäten zum Thema „Spielen und Fühlen“ sowie Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränke an.

Daneben lud Ladenburg mit seinen großzügigen Grünanlagen, die als „schönster Park Deutschlands 2006“ auserwählt worden sind und dafür auch die Goldmedaille beim Bundeswettbewerb „Entente Florale“ verliehen wurde, zum Rasten und Verweilen ein.

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Einen schönen Tag wünscht
Das ladenburgblog

Anmerkung der Redaktion: Text basiert auf Information der Stadt Ladenburg