Sonntag, 21. Oktober 2018

Römerman 2012 - Laufen, was die Beine noch hergeben

Fotostrecke: Zu Land

Irgendwann will man nur noch ankommen...

 

Ladenburg, 24. Juli 2012 (red/pro) Die Disziplinen Römerkids und Fitnesstriathlon sind mit gut 1.000 Teilnehmern der „Publikumshit“ beim Römerman. Die Laufstrecke ist fĂŒr die A-SchĂŒler und die B-Jugend (12-15 Jahre) zwei Kilometer lang, fĂŒr die A-Jugend (ab 16 Jahre), Junioren, die Altersklassen und Senioren sind es fĂŒnf Kilometer. Die SchĂŒler C und D mĂŒssen 800 und 400 Meter bewĂ€ltigen.

Die olympische Distanz darf man erst mit 18 Jahren in Angriff nehmen – frĂŒh genug. Die halbe Distanz ist schon eine ganze Leistung. Wie gut die Organisation war, erkennt man auch an den wenigen Blessuren, die es gab. Zwei StĂŒrze und ein Ausrutscher ohne große Folgen.

Und auch ein Kompliment an die Sportler – die hielten durch oder hörten auf. Niemand brach zusammen. Die Veranstalter achten sehr darauf, dass sich die Teilnehmer die Strapazen verantwortungsvoll zumuten. Der sportliche Leiter JĂŒrgen Hilberath sagt:

Wir wussten bei einem Teilnehmer von einer Herz-Operation. Hier haben wir uns ein Attest vorlegen lassen, dass der Mann das durchsteht.

Das hat er mit Erfolg.

Viel Freude mit den Fotos von local4u!

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Römerman 2012: AbrollÀnge schont die Kinder

Fotostrecke: Aufm Rad

 

Ein bisschen Spaß muss sein...

 

Ladenburg, 24. Juli 2012. FĂŒr die jĂŒngeren Teilnehmer spielt das Wort „AbrolllĂ€nge“ eine wichtige Rolle, hier wird geprĂŒft, dass alle FahrrĂ€der „gleich“ sind. Das Ziel: Die Teilnehmer sollen ĂŒber Frequenz und weniger ĂŒber Kraft fahren.

JĂŒrgen Hilberath, sportlicher Leiter des BASF Triathlon Cups, erklĂ€rt, warum die AbrollĂ€nge wichtig ist:

Die Kinder und Jugendlichen sollen so den Bewegungsapparat schonen. Sie können die Motorik ausbilden und schonen Sehnen und Gelenke.

Triathlon wird als Sport immer beliebter, aber ganz klar ist die Ausdauersportart auch eine enorme Belastung fĂŒr den Körper. Damit Jugendliche keinen Schaden nehmen, gehen beim BASF Triathlon Cup erst die ab 12 Jahre alten Kinder in die Wertung ein:

Es gibt WĂŒnsche, schon frĂŒher zu werten, aber das möchten wir zum Wohl der Kinder nicht.

Was JĂŒrgen Hilberath diplomatisch ausdrĂŒckt, hat einen ernsten Hintergrund. Viele ehrgeizige Eltern wĂŒrde ihre Kinder schon mit sieben oder acht Jahren echten Wettkampfbedingungen aussetzen. Doch das ist unnötig:

Wer regelmĂ€ĂŸig trainiert, arbeitet auf ein Ziel hin. Ob aus Spaß ein ehrgeiziges Hobby oder sogar eine Karriere wird, entscheidet sich erst ab 16, 17 Jahre. Die einen gehen feiern, die anderen trainieren diszipliniert.

Viel Freude mit den Fotos von local4u:

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Römerman: Schwimmen ist mehr und mehr die entscheidende Disziplin

Fotostrecke: Zu Wasser

Auf die PlÀtze, los!

 

Ladenburg, 24. Juli 2012. (red/pro) Beim Römerman am vergangenen Wochenende nahmen wieder hunderte Kinder, Jugenliche und Breitensportler teil. Die Wasserdisziplin ist enorm wichtig – wer einen Triathlon erfolgreich bestehen will, muss vorne mitschwimmen.

Der sportliche Leiter des BASF Triathlon Cups, JĂŒrgen Hilberath, betont, wie wichtig die Schwimm-Disziplin ist:

Es wird immer hÀufiger schon im Wasser entschieden, wer vorne ist.

Angehende Triathleten, die aus Schwimm-Vereinen kommen, können deshalb im Vorteil sein, denn oft ist das Schwimmen die vernachlÀssigte Disziplin, wo man aber durchaus mehrere Minuten gut machen kann. Die Kinder lernen das einfacher als die Erwachsenen und hatten viel Freude im Ladenburger Freibad.

FĂŒr die Kids bis 12 gehts um den Spaß und ums mitmachen, ab 12 Jahre können die jungen Athleten beim Cup mitmachen und werden gewertet. Drei der sechs Cup-WettkĂ€mpfe gehen in die Wertung ein.

Viel Freude mit den Fotos von local4u:

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Römerman 2012

Fotostrecke: Start und Ziel

Ladenburg, 22. Juli 2012. (red/pro) Das 18. Triathlon Festival „Römerman“ war trotz des unsicheren Wetters wieder einmal ein voller Erfolg. Das Organisationsteam um GĂŒnter BlĂ€ĂŸ hat eine hervorragende Arbeit geleistet – beim Römerman klappte alles wie am SchnĂŒrchen.

Der Schwimmwettbewerb musste allerdings wegen einer Unwetterwarnung ausfallen und fĂŒr eine knappe Stunde war unklar, ob der Wettkampf insgesamt abgesagt wird. Nachdem sich die Lage besserte, konnten die Athleten zumindest auf die Rad- und Laufstrecke.

Wir prĂ€sentieren Ihnen hier Fotos aus dem Römerstadion – wo sich Start und Ziel befinden. Auf dem Dossenheimblog zeigen wir eine Fotostrecke vom „Hechelberg“ mit seinem 16-prozentigen Anstieg. Hier beißt der Berg das erste Mal so richtig heftig zu. Auch auf dem Hirschbergblog finden Sie eine Fotostrecke – denn die Radstrecke fĂŒhrt ebenfalls durch diese Gemeinde.

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Schwimm-Wettbewerb "fiel ins Wasser"

Lena Berg und Fabian Rahn gewinnen Römerman

Fabian Rahn ist der Römerman 2012.

 

Ladenburg/Rhein-Neckar, 21. Juli 2012. (red/pro) Die Sieger des Römerman-Triathlons 2012 heißen Lena Berg (Heidelberg) und Fabian Rahn (Karlsruhe). Wegen einer Unwetterwarnung hatte Organisationsleiter Günter Bläß den Schwimm-Wettbewerb richtigerweise abgesagt – die Sicherheit der Athleten ging vor.

Von Hardy Prothmann

Für die einen war es eine große Enttäuschung, dass aus Sicherheitsgründen das Schwimmen im Neckar ausgefallen ist – für den diesjährigen Sieger Fabian Rahn überhaupt nicht. Schwimmen ist nicht seine Stärke. Bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Siegerehrung sagte er:

Ich hätte vermutlich zwei Minuten Zeit verloren.

Das wäre dann nur der dritte, vielleicht auch der vierte Platz gewesen. Weil Rahn (01:42:40) beim Laufen „förmlich geflogen“ sein, konnte er den zweitplatzierten Michael Göhner (01:43:24)  dann hinter sich lassen. Göhner war der schnellste Radler und lag nach der Disziplin mit einer Minute vorne, kam aber erst 44 Sekunden nach Rahn ins Ziel im Römerstadion:

Ich konnte nur noch zugucken, wie Fabian weggezogen ist.

Lena Berg erkämpfte sich Platz 1 bei den Frauen mit 02:01:02. Die zweitplazierte Katja Rabe (02:03:49) war nur scheinbar knapp hinter der Siegerin, den Lena Berg lief eine Runde zu früh ins Ziel ein, bemerkte nach rund zehn Sekunden den Fehler und sputete dann die letzen vierhundert Meter zu ihrem Sieg.

Durch das vermeintlich schlechte Wetter bedingt kamen deutlich weniger Zuschauer als sonst zu dem sehr gut organisierten Event. Dabei hielt das Wetter in Ladenburg, wo es nur ab und an tröpfelte. Im Stadium war die Stimmung wie gewohnt großartig. Und auch die Sportler gehen außergewöhnlich freundlich miteinander um – egal mit welcher Zeit man ins Ziel kommt, das man ankommt zählt. Fabian Rahn sagte über die Strecke:

Der Römerman ist echt hart, die Anstiege haben es mächtig in sich.

Wegen der Unwetterwarnung stand gut eine Stunde der komplette Wettkampf auf der Kippe. Organisationsleiter Günter Bläß und sportlicher Leiter Jürgen Hilberath standen vor einer schwierigen Entscheidung – immerhin waren 600 Teilnehmer am Start. Der Ausfall des Schmimmteils wurde von allen als richtig empfunden. Den Wettkampf doch durchzuziehen erwies sich ebenso als richtig – Teilnehmer berichteten, dass die Strecke ganz überwiegend trocken war und somit wenig Unfallgefahr bestand.

Bei den Frauen kämpfte sich die Mannheimerin Eva Katz (Startnummer 327) überraschend auf den dritten Platz: „Ich bin so glücklich, nachdem ich einen nach dem anderen auf dem Rad überholt hatte, lief alles wie von selbst.“ Der Ladenburger Matthias Pfähler (01:46:49) kämpfte sich auf Platz 6. Platz 3-5 belegten Paul Schuster, Julian Mutterer und der Sieger von 2010 Johannes Moldan.

Siegerinnen, Sieger und Organisatoren sind glücklich, dass das Wetter doch gehalten hat und der Wettkampf stattfinden konnte.

Wir berichten morgen mit weiteren Artikeln und Fotostrecken ab 17 Uhr.

Matthias PfÀhler berichtet von seinem 3. Platz beim "Ironman" in Frankfurt

Erfolgreiches Wochenende fĂŒr Ladenburger Triathleten

Trotz erfolgreicher guter Leistung fĂŒhlt er sich ein bischen bestraft - der Athlet Matthias PfĂ€hler. Quelle: LSV Ladenburg.

Ladenburg, 12. Juli 2012 (red/pm) Gute PlĂ€tze fĂŒr Ladenburger Triathleten: Am Dienstag bei der Organisationssitzung fĂŒr das 18. Ladenburger Triathlon Event konnte der Abteilungsleiter GĂŒnter BlĂ€ĂŸ mit seinem Organisationsteam gleich sieben Athleten des LSV Ladenburg zu ihren sehr guten Leistungen gratulieren. Mathias PfĂ€hler berichtet persönlich, wie er den Wettkampf erlebt hat.

Information der LSV Ladenburg:

„Mathias PfĂ€hler wurde beim „Ironman European Championship“ in Frankfurt 3. Europameister in der AK 35 und hat somit wieder die Qualifikation fĂŒr Hawaii. Tanja Adler wurde bei der „Challenge Roth offizielle ETU-Langdistanz-Europameisterschaft“ am 08.07.2012 Vize-Europameisterin in der AK 25. Claudia Lörsch erhielt die Bronzemedaille bei der „Deutschen Meisterschaft“ im Triathlon Olympische Distanz. Ihrer Silbermedaille beim Duathlon in Oberursel am 1. Mai ließ sie nun eine Bronzemedaille ĂŒber die Olympische Triathlondistanz folgen.

Mathias PfĂ€hler erreichte in seinem 23. Lauf den 3. Platz als Europameister in der Altersklasse 35, mit einer Zeit von 9:10:39 Stunden ist das der 37. Platz insgesamt.Damit besitzt er die Qualifikation fĂŒr Hawaii – auf dem Ladenburgblog beschreibt er spannend, wie er den Wettkampf erlebt hat.

Von Mathias PfÀhler

„…in den ersten vier Rennstunden herrschte durchweg strömender Regen, danach hatten wir einen plötzlichen Wetterumschwung bis hin zu sommerlichen Temperaturen. Das Schwimmen war okay und ich blieb in meinem Soll  – ich hatte mit einer Schwimmzeit zwischen 59 Minute und 1:05 Stunde gerechnet. Der erste Wechsel verlief ebenfalls gut. Beim Radfahren benötigte ich einige Zeit, um meinen Rhythmus wieder zu finden, da es nun auf einmal anfing zu regnen und die Schauer immer heftiger wurden. Die Strecke war an mehreren Stellen abgeĂ€ndert zu den Vorjahren – ohne dass ich sie deswegen als leichter oder schwerer empfand – vielleicht einen Tick lĂ€nger als 180 Kilometer.

Etwa bei Kilometer 70 kurz vor Bad Vilbel kam der erste Genickschlag: Ich fuhr auf eine Gruppe von rund 30 Athleten auf und konnte einen nach dem anderen ĂŒberholen. Dazwischen fĂ€delte ich mich wieder ein, ohne zu dicht auf meinen Vordermann aufzufahren. Schließlich kenne ich das Problem, da ich oft genug in der Situation bin, dass ich an mehr oder weniger großen Gruppen vorbeifahre und sie ĂŒberhole. Doch auf einmal kam ein Pfiff, das Motorrad neben mir – die „nette“ Frau als Referee zeigte mir die „Schwarze Karte“.

Na Bravo !

Ich fragte kurz nach:  „Warum?“ Sie rief mir kurz etwas zu, was ich bei dem Regen, dem MotorradlĂ€rm und bei dem Fahrtwind nicht verstand.

Dann zeigte sie zwei weiteren Athleten ebenfalls eine Schwarze Karte. Das hatte zur Folge, dass wir zu dritt die nĂ€chste Penalty Box anfuhren, anhielten, eine Stoppuhr in die Hand bekamen, die auf sechs Minuten voreingestellt war und auf der diese Zeit ablief. WĂ€hrend der anschließenden sechs Minuten konnten wir in aller Ruhe unseren Namen und Startnummer registrieren lassen und uns den A…. abfrieren. Ich vermied es dabei, auf die Strecke zu blicken, um nicht wieder alle Athleten, die ich schon ĂŒberholt hatte, an mir vorbeifahren zu sehen.

Wut im Bauch

Nach endlos erscheinenden sechs Minuten ging es mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch weiter, natĂŒrlich zu schnell. Aber was will man machen, wenn der Verstand sagt: „Bleib entspannt und fahr Dein Tempo weiter, das Rennen ist noch lang genug“, aber der Bauch sich so ĂŒber die Ungerechtigkeit Ă€rgert, dass diese Aggression abgebaut werden muss.

Also Bad Vilbel Vollgas hoch und immer weiter, bis ich so langsam einen nach dem anderen Athleten, an denen ich zuvor schon vorbei gewesen war, wieder ĂŒberholte. In der zweiten Runde ging das so weiter, bis ich merkte, dass es langsam nun doch zu hart wĂŒrde. In der ganzen Aufregung hatte ich auch meinen ErnĂ€hrungsplan missachtet, was sich in Folge noch rĂ€chen sollte. Ab Kilometer 150 musste ich dann schließlich einen Gang rausnehmen und meine Einhol- beziehungsweise ÜberholvorgĂ€nge wieder einschrĂ€nken. Ohne diese sechs Minuten hĂ€tte ich die schnellste Fahrzeit in meiner Altersklasse.

Der Mann mit dem Hammer

Der zweite Wechsel war gut. Das Loslaufen war aber schwierig. Nach ein paar Minuten kam ich wieder in meinen Rhythmus und lief immer so knapp um die 14 Minuten pro Kilometer – fĂŒr mich ist das ideal, nicht zu schnell. Der Mann mit dem Hammer kam in der dritten Runde – mir ging regelrecht der Sprit aus – und ich versuchte mich mit Wasser und Cola am Leben zu halten, Gel ging nicht mehr. Ich wurde immer langsamer – und meine innerliche EnttĂ€uschung wuchs an, da ich nichts dagegen machen konnte, außer weiter zu laufen – so schnell es irgendwie geht. So wurde die zweite HĂ€lfte des Marathons zur Qual. Ich wusste, dass ich nach der Penalty Box AnfĂ€ngerfehler begangen hatte, deren Quittung ich jetzt bekam.

Zum GlĂŒck waren zahlreiche Freunde, Bekannte und Verwandte an der Strecke, so dass ich mich immer wieder aufraffen konnte und körperlich sowie mental nicht noch mehr in Schwierigkeiten kam.

Vielen herzlichen Dank! Ihr habt mir sehr geholfen! Ohne Euch wÀre der Tag noch etwas lÀnger gewesen.

Eigene EnttĂ€uschung – trotz guter Leistung

Nach alledem war ich daher auch nicht gerade zufrieden als ich endlich im Ziel war. Ich will nicht vermessen oder ĂŒberheblich sein. Aber wer mich kennt, weiß, was ich kann und welche Zeit auch bei solchen Bedingungen fĂŒr mich drin gewesen wĂ€re. So traue ich mir beispielsweise einen Marathon von 2:50 bis 2:54 Stunden durchaus zu. Das Ergebnis 3. Platz in meiner Altersklasse ist okay, auch wenn ich ohne die „Schwarze Karte“ jetzt den Titel des Altersklasseneuropameisters hĂ€tte.“

Ballonfestival 2012 findet nicht statt

Die Luft ist raus

Ladenburg, 02. Juli 2012. (red/pro) Das Ballonfestival 2012 findet nicht statt. Es sei nicht gelungen, einen Ersatz fĂŒr die LSV-Fußballer zu finden, nachdem diese sich als Partner zurĂŒckgezogen hatten.

Kommentar: Hardy Prothmann

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler bestĂ€tigte heute, was viele schon lange vermutet haben: Das Ballonfestival findet in diesem Jahr nicht statt. Seit dem RĂŒckzug von Michael Bering und seiner Firma Heidelberg-Ballon steht das Ballonfestival unter keinem guten Stern.

2005 hatte Bering das Ballonfestival im Rahmen des GrĂŒnprojekts etabliert. 2010 ĂŒberwarfen sich Bering und Herbert Rittlinger, Abteilungsleiter bei der LSV. Michael Bering wollte das Festival mit weiteren Catering-Angeboten aufwerten und kommerziell erfolgreicher machen. Die LSV streubte sich dagegen und beharrte auf dem alleinigen Recht fĂŒrs Catering. Doch gerade das stand ebenfalls in der Kritik – durch ein veraltetes „Bon“-System und ein absolutes Standard-Angebot.

Bering stellte die Kooperation mit der LSV ein und wechselte in den Mannheimer Luisenpark, wo er seitdem sehr erfolgreich ein Ballonfestival durchfĂŒhrt.

Als Nachfolger von Heidelberg-Ballon ĂŒbernahm der Maxdorfer Ballonfahrer Uwe Hilzendegen. 2010 scheiterte das Festival an zu starkem Wind, 2011 an zu starkem Regen. NatĂŒrlich sind Ballonfahrten vom Wetter abhĂ€ngig – aber vielleicht hĂ€tte man das mit einem „sicheren“ Termin an einem anderen Wochenende besser im Griff – in Mannheim starteten die Ballone.

Selbstverschuldet.

Selbstverschuldet ist allerdings der vollstĂ€ndig unprofessionelle Umgang mit der Veranstaltung. 2010 wurde der „Krach“ zwischen Bering und Rittlinger publik – zwei Sturköpfe knallten hier aufeinander. Vor einigen Wochen kĂŒndigte die LSV dann an, sich als Partner zurĂŒckzuziehen. Viel zu spĂ€t, um neue Partner zu finden, wie sich jetzt endgĂŒltig herausstellt.

Als wĂ€re das nicht peinlich genug, kĂŒndigte der Verein einige Tage spĂ€ter an, man wĂŒrde doch mitmachen, aber nicht mehr verantwortlich. Als neue Partner wolle man Ladenburger Gastronome gewinnen, hieß es dann. Doch die scheinen nicht gewollt zu haben – nach unseren Informationen wegen zu heftiger Geldforderungen durch Uwe Hilzendegen.

Unterm Strich ist das Ergebnis ganz einfach: Die Luft ist raus aus dem Ballonfestival. Und ob es kommendes Jahr wie jetzt angekĂŒndigt wieder stattfinden wird, wird man dann sehen, wenn es tatsĂ€chlich so weit ist. Ein Argument fĂŒr einen Ausfall des Festivals fĂ€llt definitiv weg: Man habe zu wenig Zeit gehabt, einen Partner zu finden. DafĂŒr ist jetzt ĂŒber ein Jahr Zeit – wir sind gespannt, ob es dann wieder stattfindet und in welchem Rahmen und zu welchem Termin.

Denn auch das dĂŒrfte sicher sein: Der fĂŒr 2012 vorgesehene Termin eine Woche nach dem Altstadtfest war mindestens so unglĂŒcklich wie der ganze Rest dieses Trauerspiels.

Sie können alle Artikel zum Thema hier nachlesen.

LSV2-KapitÀn Philip Brandt im GesprÀch

Kampf um die AuffrischprĂ€mie: „Voll die große Sache“

Klasse Teamarbeit. Foto: LSV 2

 

Ladenburg, 07. Juni 2012. (red) Schaffen sie das Wunder von Ladenburg? Holt die Mannschaft von LSV 2 die AuffrischprĂ€mie? Gewinnen sie 50.000 Euro und spielen gegen Werder Bremen im Römerstadion? Philip Brandt ist sichtlich hin- und hergerissen zwischen NervositĂ€t und Coolness. Egal, welche Entscheidung morgen bekannt gegeben wird, fĂŒr ihn steht fest: „Wir haben gewonnen.“

Von MichĂšle Baumann

Philip Brandt hat uns zum GesprĂ€ch in den Vereinsraum von Auslandshelfer e.V. gebeten – denn einen reprĂ€sentativen Vereinsraum hat die zweite Mannschaft der LSV nicht. Philip ist ganz Fußballer – er begrĂŒĂŸt uns im Trainingsanzug. Seit zwei Jahren ist er KapitĂ€n der zweiten Mannschaft der LSV, die in der A Klasse spielt. Nebenbei grĂŒndete der 27-jĂ€hrige Lehramtstudent mit einem Freund gemeinsam den Verein Auslandshelfer, um armen Menschen zu helfen und die Welt ein kleines StĂŒck besser zu machen. Doch aktuell geht es um die AuffrischprĂ€mie der Targobank.

Wir haben jetzt schon gewonnen.

Unter ĂŒber 100 Vereinen wird am Freitag eine Gewinnermannschaft bekannt gegeben, die den Hauptpreis, die „AuffrischprĂ€mie“ von 50.000 Euro und ein Spiel gegen die erste Mannschaft von Werder Bremen gewinnt. Und in diesem Wettstreit erkĂ€mpfte sich die Mannschaft um Philip Brandt auf den zweiten Platz in der Gunst des Publikums. Eine Jury der Bank wird unter den ersten zehn Mannschaften den Gewinner bestimmen:

FĂŒr mich steht fest, dass wir die Gewinner sind.

Wie das? Philip lacht und redet schnell, hat eine Art „Straßenslang“ kultiviert und wechselt zwischen Slang und Lehrerdeutsch.  Seine Motivation ist förmlich körperlich zu spĂŒren:

Weil wir als Mannschaft alles gegeben haben. Wir haben Spaß und Freude, wir sind das Team, wir gehören zusammen, wir leben unsere Philosophie.

Als Philip Brandt erzĂ€hlt, von seiner Mannschaft und der Teilnahme am Wettbewerb, fangen seine Augen an zu leuchten. Man merkt, wie viel Begeisterung in ihm steckt, und dass der Wille zu gewinnen groß ist:

Am Anfang haben wir da schon mit Begeisterung mitgemacht. Die anderen haben auch echt gutes Zeugs abgeliefert. Aber dann haben unsere Leute aufgedreht, voll krass, wie wir nach vorne gevotet worden sind.

Voller Einsatz fĂŒr die Mannschaft, den Fußball, die Lebensphilosophie. Foto: LSV2

 

Drei Leute haben die Ideen gebĂŒndelt und die Foto- und Videoproduktionen organisiert, Philip und dessen Bruder Stefan sowie Johannes Hoffmann:

Die Mannschaft hat ihr Netz ausgeworfen, um im Internet Stimmen fĂŒr uns zu angeln. Das hat echt hammermĂ€ĂŸig funktioniert.

FĂŒr Enis war das voll die große Sache – wie fĂŒr uns alle.

Über die anderen Mannschaften Ă€ußert er sich positiv: „Respekt, was manche anderen gemacht haben, aber wir sind besser“, sagt er. TatsĂ€chlich? Warum?

Unser drittes Video handelt vom Fußball in Bezug auf die ganze Welt, mit welcher Leidenschaft er gespielt wird und wie er die Menschen zusammenfĂŒhrt. Ich hab alles gegegen, um den Text zu schreiben. Wir sind die einzigen mit dieser Botschaft und fĂŒr den Enis, war das voll die große Sache. Der hat das so klasse gemacht.

Der zwölfjĂ€hrige Enis Aydemir ist der Sprecher des Videos. Er hat den Text ĂŒber ein Handymikro aufgenommen. Dirk Bartscherer aus Dossenheim hat den Film mit einer EOS-Kamera gedreht und kommt aus der Hip-Hop-Szene. Das erklĂ€rt die Bildsprache und den Rhythmus, die perfekt zusammenpassen. Die ersten beiden Videos wurden noch mit einfachen Handycams gedreht.

Auf das dritte Video sind alle sehr stolz: Hier kommt die Botschaft des Fußballs klar zum Vorschein. Und so erzĂ€hlt Philip Brandt immer wieder von der Liebe zum Fußball und dem Spaß, mit dem er und seine Mannschaftskameraden spielen. Die meisten der Spieler kommen aus Ladenburg, sind alle zu Freunden geworden und leben die Fußballphilosophie. FĂŒr sie alle ist es eine große Ehre so weit gekommen zu sein und nun fiebern sie dem Ergebnis entgegen:

Wir wollen zusammen kicken. Das ist alles.

Philip sagt es ganz locker, lacht wieder. Rutscht im Stuhl hin und her und man sieht ihm an, dass es doch ein wenig mehr sein dĂŒrfte als „alles“ – den Wettbewerb zu gewinnen, das wĂ€re „ganz groß“. Eigentlich sollte das Ergebnis schon letzten Freitag feststehen:

Wir saßen alle gespannt an den Computern, zuhause oder bei der Arbeit und einer ist sogar von der Autobahn extra auf nen Parkplatz rausgefahren, ums Handy zu checken.

Wir haben Potenzial.

Er hatte Johannes gebeten, ihn als ersten anzurufen, falls LSV 2 der Gewinner ist. Der Anfruf kam nicht. Nach einer viertel Stunde voller Hoffnung schaltete er den Computer aus. Doch auch spÀter wurde keine Entscheidung bekannt gegeben. Stattdessen wurde ein neuer Termin benannt, der 8. Juni 2012. Und so sitzt Philip Brandt jetzt hier, gespannt auf das Ergebnis und auf das was danach kommen wird:

Ich hab letzte Woche so gefiebert. Jetzt bin ich cooler. Wir gewinnen das.

Wieder rutscht er auf dem Stuhl hin und her. Doch selbst wenn der LSV2 nicht den Hauptgewinn erhalten sollte, ist er stolz auf seine Mannschaft und weiß, dass es sich gelohnt hat daran teilzunehmen:

Hey, wie geil ist das? Wir sind so weit nach vorne gekommen. Wahnsinn.

Der Verein nÀhme das nicht so ernst:

Wir sind ja nur die zweite Mannschaft und bekommen wenig UnterstĂŒtzung. Aber wir haben Potenzial.

Philip Brandt: Leidenschaft Fußball.

Vor vier Jahren gab es einen Umschwung, sagt er. Damals sei die Mannschaft ein wenig chaotisch, undiszipliniert gewesen. StĂ€ndig wechselten die Trainer. Als es dann fast soweit war, die zweite Mannschaft des LSV Ladenburg aufzulösen, gab diese nochmal ihr Bestes und seither entwickelte sie sich zu einer relativ konstanten Mannschaft aus jungen MĂ€nnern, die viel Spaß aber auch Ehrgeiz fĂŒr ihr Hobby aufbringen.

Trainer und auch Spieler der Mannschaft ist Achmed Tayibi, den Philip Brand sehr lobt:

Achmed hört zu und hÀngt nicht den Ansager raus. Er kann gut mit der Mannschaft.

Integration? Kein Thema – die wird gelebt.

Dann erzĂ€hlt er ein bisschen von Spielerlebnissen – immer wieder blitzen seine Augen, wenn es um Siege gegen bessere Mannschaften geht. Die Integration muss er gar nicht erwĂ€hnen – die lebt er. Auf die Frage, woher Achmed kommt, antwortet Brandt wie selbstverstĂ€ndlich: „Ladenburg“. Er spricht auch ein wenig tĂŒrkisch und arabisch: „Damit die Jungs wissen, dass ich bei ihnen mitreden kann.“ Und vermitzt lĂ€chelnd erzĂ€hlt er, wenn es um, naja, „Besonderheiten“ der eigenen Mannschaft geht. Was machen sie, wenn sie tatsĂ€chlich gewinnen?

Wir sind alle nicht so auf Luxus aus, haben auch noch keine Party geplant oder einen Catering Service organisiert. Aber gefeiert wird auf alle FĂ€lle! Vielleicht ein Autocorso durch Ladenburg oder so.

Und was ist mit dem Geld? Schließlich sind 50.000 Euro ein großer Batzen?

Also ich denke, wir wĂŒrden ein wenig in besseres Equipment fĂŒr uns stecken, der große Teil muss aber ausschließlich in die Jugendarbeit gehen, das haben wir dem Verein auch schon so gesagt.

Im Hinblick auf das Spiel mit Werder Bremen beginnt Philip Brandt wieder zu strahlen:

Das Geld wĂ€r schon klasse, aber hey, Mann, ich bin da ganz entspannt, wir gegen Werder Bremen. Im Heimspiel, hier in Ladenburg…

Philip Brandt hĂ€lt die Luft an, sein Körper ist unter Spannung, er guckt cool, dann lĂ€chelt er und atmet weiter. Hat er einen Tipp, wie das Spiel ausgehen wĂŒrde? Philip guckt, grinst und strahlt:

Klar – ein Tor mehr fĂŒr uns. Schade, den Pizzaro hĂ€tten wir gerne auf dem Platz getroffen. Die von Werder Bremen mĂŒssen sich warm anziehen, denn wir sind LSV 2.

NatĂŒrlich meint er das ganz ernst. Erst recht jetzt.

Anm. d. Red.: Michùle Baumann hat gerade Abitur gemacht und absolviert ein zweimonatiges Praktikum bei uns. Da Praktikanten bei uns alles lernen, nur nicht Kaffee kochen, durfte sie bei ihrer ersten Arbeit gleich einen großen Text angehen.

50.000 Euro PrÀmie und Freundschaftsspiel zum Greifen nah

Holt LSV 2 Werder Bremen nach Ladenburg?

 

Ladenburg, 01. Juni 2012, 14:50 Uhr. (red) Aktualisierung: Gespannt haben wir auf das Ergebnis gewartet – es kam aber nicht. Ein Anruf bei der Targo-Bank ergibt: Die Jury konnte sich noch nicht auf einen Gewinner einigen. Das Zittern geht also weiter – genau in einer Woche soll der Sieger der AuffrischprĂ€mie dann feststehen.

Ladenburg, 01. Juni 2012. (red) Schafft die 2. Mannschaft der LSV die Sensation? Heute um 12:00 Uhr wird der Gewinner der „AuffrischprĂ€mie 2012“ bekannt gegeben. Und das könnte LSV Ladenburg 2 sein. Die Mannschaft hat alles gegeben und sich unter allen teilnehmenden Vereinen auf den zweiten Platz vorgekĂ€mpft – zusammen mit allen Fans und UnterstĂŒtzern. Die Entscheidung trifft die Jury – gewinnt LSV Ladenburg 2, gibt es ein Freundschaftsspiel mit Werder Bremen und 50.000 Euro cash in die Vereinskasse.

Von Hardy Prothmann

Konnten die Teamplayer in der vergangenen Nacht gut schlafen? Konnten irgendjemand, der an diesem großartigen Erfolg bis heute beteiligt war, ĂŒberhaupt noch „cool“ bleiben? [Weiterlesen…]

Ballonfestival vor dem Aus?

Heiße Luft

Steht das Ballonfestival vor dem Aus?

 

Ladenburg, 18. April 2012. (red) Aktualisiert. Die Stadt Ladenburg und der Ballfahrten-Unternehmer Uwe Hilzendegen haben aktuell ĂŒber die neuen „Rahmenbedingungen“ fĂŒr das Ballonfestival informiert. Nachdem der Förderverein der Fußballabteilung der LSV als „Caterer“ nicht mehr zur VerfĂŒgung steht, ist fraglich, ob das Ballonfestival weiter stattfinden kann.

Von Hardy Prothmann

Erinnern Sie sich noch? 2010 gab es Streit um das Ballonfestival. Der Heidelberger Initiator des Festivals, Michael Bering, wollte das Festival mit zusĂ€tzlichen gastronomischen Angeboten attraktiver gestalten. Vor allem aus ökonomischen GrĂŒnden. Denn die LSV zahlte „nur“ 4.000 Euro an den Veranstalter und hatte exklusive Catering-Rechte. Laut Bering wĂ€ren private Betriebe bereit gewesen, bis zu 10.000 Euro fĂŒr eine Lizenz zu bezahlen.

Bering forderte, die LSV mauerte, BĂŒrgermeister Rainer Ziegler zeigte „VerstĂ€ndnis“ fĂŒr beide Seiten. Auch das Ergebnis ist bekannt: Michael Bering wanderte in den Luisenpark ab, wo er das Ballonfestival sehr erfolgreich etablierte, wĂ€hrend 2010 und 2011 das Ladenburger Ballonfestival unter schlechtem Wetter litt.

Und jetzt steigt die LSV aus und was ist die Lösung? Andere Vereine sollen sich bewerben oder ein privater Caterer soll her und ordentlich Geld an Uwe Hilzendegen zahlen. Auf dem Stand war man bereits 2010. Eine weitere VerÀnderung gibt es beim Termin. Der ist jetzt auf den 15./16. September verlegt, in der Hoffnung, dass man dann besseres Wetter hat. Das Problem: Dieses Wochenende folgt auf das Altstadtfest. Werden sich genug Besucher an zwei Wochenenden hintereinander in Ladenburg einfinden?

Auf einen unserer vergangenen Artikel zum Thema schrieb ein Kommentator:

Selten ein so völlig unnötiges “Event” erlebt wie dieses.Das ZusammenwĂŒrfeln von Autoausstellung , Kinderkarussel, Unterhaltungsmusik und Verköstigung auf einer Wiese ergibt nicht automatisch ein Fest.Das Fehlen eines attraktiven Konzepts ist im ĂŒbrigen nicht erst seit diesem Jahr zu beklagen.

Was dem Festival fehlt, ist ein gutes Marketing. Ganz sicher kann ein Ballonfestival eine Ă€ußerst attraktive Veranstaltung sein und lĂ€sst sich gut vermarkten, wie man am Ballonfestival im Luisenpark sieht.

Im August 2010 haben wir bereits geschrieben:

Vielleicht wĂ€re es aber besser gewesen, es fĂŒr ein Jahr ausfallen zu lassen. Um sich zu sammeln, ein gutes Konzept zu erstellen, ein ordentliches Rahmenprogramm zu entwickeln und dann einen Neustart zu machen.

Der MM berichtete heute, ein weiterer „Unsicherheitsfaktor“ sei die Genehmigung durch das RegierungsprĂ€sidium in Karlsruhe. Nach „Informationen der Zeitung“ wĂŒrden diese „deutlich strenger als in der Vergangenheit gehandhabt“. Das RegierungsprĂ€sidium gab uns die die Auskunft: „Wir wissen nicht, woher die Zeitung diese Information hat. Es gibt keine Änderungen, solche AntrĂ€ge werden wie frĂŒher auch nach den gesetzlichen Bestimmungen erteilt. Bislang liegt uns noch kein solcher Antrag vor.“

In Ladenburg sind bis jetzt sind alle „Planungen“ heiße Luft. Und leider steht zu befĂŒrchten, dass die Luft aus dem Ladenburger Ballonfestival raus ist.

Alle Artikel zum Thema finden Sie hier.

Nachtrag, 23:00 Uhr.

Nach der Sitzung des technischen Ausschusses bat BĂŒrgermeister Ziegler die Presse noch kurz zu einem GesprĂ€ch. Der Förderverein der Fußballabteilung LSV sei nun doch noch bereit, einen Teil des Catering zu ĂŒbernehmen, nicht aber die Organisation.

Man sei weiter interessiert an Angeboten anderer Vereine oder privater Gastronomen. Wenn sich ein Privatunternehmen fĂŒr das Catering interessieren sollte, sei es keine Bedingung, dass der Förderverein mit im Boot sein mĂŒsse, sagte BĂŒrgermeister Ziegler auf unsere Nachfrage: „Die Caterer mĂŒssen sich mit dem Ballonfahrten-Organisator, Herrn Hilzendegen, einigen. Von uns gibt es keine Vorgabe.“

Die Stadt will auch weiterhin die Infrastruktur, also Strom und Wasser, stellen.

Anmeldung lÀuft

Römerman 2012

Jenny Schulz, kurz nach dem Zieleinlauf - die Vorjahressiegerin stellt 2011 einen neuen Streckenrekord auf.

Ladenburg/Rhein-Neckar, 10. Januar 2012. Ab sofort können sich Triathleten fĂŒr den 18. Römerman anmelden. Die WettkĂ€mpfe finden am 21. Juli 2012 statt. Die begehrten PlĂ€tze können schnell knapp werden – wer teilnehmen will, sollte sich sputen, was Triathleten vermutlich können.

Außerdem gibt es wieder den Fitnessthriatlon und das Angebot fĂŒr Kinder, Römerkids. Der Veranstalter, die LSV informiert auf der eigenen Website umfassend ĂŒber Teilnahmebedingungen, Streckenverlauf, Organisation.

Weitere Infos finden Sie in den Berichten aus den Vorjahren.

Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 800 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das grĂ¶ĂŸte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

Römerman: Blick zurĂŒck nach vorn


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Timo Bracht (links) im Duell mit Helge MĂŒtschard am "brutalen" Aufstieg in Dossenheim.

Ladenburg, 25. Juli 2011. (red) Der Ladenburger Triathlon „Römerman“ ist eine wirklich tolle Veranstaltung. Aber nichts ist so gut, dass man es nicht verbessern kann. Sportlich gesehen gehört die Kritik dazu. Und der Blick zurĂŒck nach vorn.

Von Hardy Prothmann

Kompliment an die Organisatoren und die vielen Helferinnen und Helfer. GĂŒnter BlĂ€ĂŸ (der auch CDU-Stadtrat ist) und sein 500-köpfiges Team (!) haben den Römerman wieder einmal sehr gut organisiert. Das ist fĂŒr einen lokalen Verein wie die LSV eine absolute Herausforderung, aber eine, die in guter Zusammenarbeit auch mit den Behörden (Verkehrsbehörden, Polizeien, usw) gemeistert wird.

Das ist top und wird von allen geschĂ€tzt – von den Athleten und den GĂ€sten.

Das kann man gerne loben – aber bitte nicht „voll des Lobes“ wie das immer so „schön“ in der Zeitung heißt. Man kann sich auch mit dem auseinandersetzen, was besser sein könnte. Denn das heißt „Kritik“ wörtlich ĂŒbersetzt: sich mit einer Sache auseinandersetzen.

FĂŒr mich war es der zweite Römerman. Das ladenburgblog ist ja bekanntlich ein junges Medium in der Stadt und im Februar 2010 gestartet. Mit dem Start war eigentlich alles fĂŒr unser kleines Team in Ladenburg neu, mittlerweile kennen wir uns ganz gut aus und wissen auch einigermaßen ĂŒber den Römerman und Triathlon Bescheid.

Der beste Reporter ist aber nicht der, der so tut, als wĂŒsste er alles, sondern der, der wie ein Zuschauer denkt, sieht und hört.

Ein guter Reporter kommt wie ein Gast, um einfach beim Event dabei zu sein. Um zu schauen, die AtmosphĂ€re zu spĂŒren, Leute zu treffen, sich auszutauschen.

Und dann fĂŒr die Menschen zu berichten.

Randsport vs. Breitensport

Triathlon ist was anderes als ein Fußball- oder Handballspiel. So wie man sogar heute noch Leuten beim weltweit erfolgreichsten Sport, dem Fußball, die Abseitsregeln erklĂ€ren muss, umso mehr „ErklĂ€rungsbedarf“ haben „Randsportarten“.

Dabei ist Triathlon auf dem besten Weg ein „Breitensport“ zu werden. Nicht in der ganz harten Variante wie ein Timo Bracht oder eine Jenny Schulz und die anderen Top-Athleten ihn betreiben. Aber doch ein Sport fĂŒr jung und alt. Das sieht man an den gut 800 Teilnehmern beim Fitnesstriathlon und den „Römer-Kids“.

Und hier fehlt in meinen Augen ein zweiter Fokus auf den Nachwuchs und die Nicht-Top-Sportler, die sich aber mit aller Hingabe diesem Sport widmen. Das sieht man allein an den Veröffentlichungen der Römerman-Organisatoren selbst: Es geht nur um Spitzensport, „Zugpferde“, Top-Leute. Alles andere kommt zu kurz.

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Timo Bracht passiert die Versorgungstelle, "krallt" sich einen Becher. Der Top-Sportler braucht KĂŒhlung.

Und es fehlt wie bei den allermeisten Vereinen eine ordentliche Öffentlichkeitsarbeit – dabei ist die Ă€ußerst wichtig. Meist macht das irgendjemand, der „gerne liest“ oder „ganz gut schreiben“ kann. Leider aber meist ein Laie und keiner, der wirklich weiß, was er tut. Der sich richtig gut auskennt. Eine sehr gute Öffentlichkeitsarbeit ist bei großen Unternehmen lĂ€ngst selbstverstĂ€ndlich, in der Politik sowieso und auch Verwaltungen erkennen hier und da schon die Bedeutung.

Was ist zu tun?

Und selbst wenn man die Bedeutung erkannt hat – was ist zu tun? Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Meist greift man auf lokale Kontakte zurĂŒck und gibt sich mit LokalblĂ€ttchen und – wenn vorhanden – einem lokalen Sender zufrieden, nimmt den Moderator, den man schon immer hatte. Man machts halt, wie mans kennt.

Irgendwie absurd – Triathlon ist eine Sport, einer, den Menschen machen, aber er ist auch High-Tech. Bestes GerĂ€t und industrielle Produkte kommen zum Einsatz.

Die Jugend hat nichts mit LokalblĂ€ttchen und SpartenkanĂ€len zu tun, die ĂŒberwiegend fĂŒr Rentner senden. Die Jugend ist im Internet. Die allermeisten Menschen sind heute im Internet und dort zunehmend in sozialen Netzwerken. Bevor die Nachrichten in den LokalblĂ€ttchen landen oder im Spartensender ausgestrahlt werden, sind sie schon lĂ€ngst im Internet öffentlich.

Weltweit ist Twitter mittlerweile einer der schnellsten "Nachrichtendienste" - der Dienst ist kostenlos, einfach zu bedienen und stellt eine große Öffentlichkeit her. Wer ihn nicht nutzt, handelt schon fast fahrlĂ€ssig.

Der „Römerman“ ist im Gegensatz zu anderen Vereinsangeboten im eigenen Internetangebot sehr umfangreich abgebildet – aber absolut uninteressant aufgemacht. Es reicht eben nicht, Informationen einzustellen, man muss sie auch prĂ€sentieren, einordnen, darstellen. Lust darauf machen. DafĂŒr braucht es Ideen und Konzepte.

Viele Möglichkeiten – harte Konkurrenz

Hier gibt es so viele Möglichkeiten, von denen fast keine genutzt wird. Das ist schade und bedauerlich und auf mittlere Sicht sogar gefĂ€hrlich. Denn die, die sich auf der Informationsseite am besten aufstellen, werden kĂŒnftig das „Rennen“ machen. Die schnellen, gut trainierten. Und garantiert nicht die, die sagen: „Des hĂ€mmer frieher so gemacht un mache des morje ah so.“

Die Konkurrenz ist groß – alle Veranstalter merken das. Der Römerman 2011 war lĂ€ngst nicht so gut besucht wie 2010 (davor wissen wir das nur vom „Hörensagen“, waren selbst nicht dabei). Aufs Wetter kann man es nicht schieben – das hat gehalten. Und eigentlich hatte man mit Timo Bracht einen Top-Star im Rennen – aus Waldbrunn im benachbarten Neckar-Odenwald-Kreis und von einem Mannheimer Team.

Die Kritik ist wohlwollend gemeint – der „Römerman“ ist eine super Veranstaltung und wir fĂ€nden es schön, im Sinne aller Beteiligten, wenn das auch kĂŒnftig der Fall sein wird.

Fotostrecke Römerman: Ziel, Stadion, Massage, Ausruhen.


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Jenny Schulz, kurz nach dem Zieleinlauf - die Vorjahressiegerin stellt 2011 einen neuen Streckenrekord auf.

Ladenburg, 24. Juli 2011. (red) Man muss sich sputen, um den Top-Leuten hinterher zu kommen. Weil wir möglichst viele Fahrer in der Spitzkehre oberhalb von Schriesheim fotografieren wollten, reicht die Zeit nicht mehr fĂŒr den Rest der Strecke. Also zurĂŒck nach Ladenburg. Wir sind kaum im Stadion – da beginnt schon der Endspurt.

Fairness ist wichtig fĂŒr den Sport – sollte aber im Journalismus gelten. Als der Sieger Timo Bracht mit neuem Streckenrekord (2:00:04) im Ziel einlĂ€uft, stellen sich ein Fotograf und ein Kameramann in den Weg. Dieses „unsportliche“ Verhalten nimmt leider zu.

„Zielfotos“ sind zwar schön – aber szenische Impressionen sind meist besser. Timo Bracht hat klar gewonnen, ist viereinhalb Minuten schneller als der zweitplatzierte Andreas Dreitz. Den Vorjahressieger Johannes Moldan hat er noch klarer abgehĂ€ngt – der brauchte 7:40 Minuten lĂ€nger bis ins Ziel. Doch Timo Bracht ist fertig – er muss sich erstmal hinlegen. Auch Moldan geht „zu Boden“.

Seltsam: Viele der MĂ€nner laufen ein und machen es genauso. Kaum eine Frau muss sich setzen. Doch auch Siegerin Jenny Schulz ist die Anstrengung anzusetzen. Sie verzieht das Gesicht und pustet.

Viele trinken ein paar Schlucke, der grĂ¶ĂŸte Teil des Wassers geht ĂŒber Kopf und Körper – zur AbkĂŒhlung. „Wie war meine Zeit?“, „Welcher Platz?“, fragen viele, die beim Zieleinlauf wohl nichts mehr gehört haben.

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Im Stadion geht es fĂŒr viele direkt zur Versorgungsstation. Obst und GetrĂ€nke. Sie „laufen sich aus“ und stellen sich beim Massagezelt an. Und auch hier warten Schmerzen, die dankbar in Anspruch genommen werden. Dort werden die steinharten Muskeln wieder weich geknetet.

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Die harten Muskeln bekommen einen Entspannungsmassage.

Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 800 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das grĂ¶ĂŸte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

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Fotostrecke Römerman: PortrÀts an der Versorgungsstelle


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Erfrischung heißt AbkĂŒhlung.

Ladenburg, 24. Juli 2011. (red) An der Versorgungsstelle geht es um FlĂŒssigkeit, ein paar Schlucke, aber vor allem AbkĂŒhlung. Die Athleten haben noch ein paar Kilometer Laufstrecke vor sich – local4u hat die „ErfrischungsgefĂŒhle“ eingefangen.

1,8 Kilometer auf dem Neckar liegen hinter ihnen, 41 Kilometer Radstrecke mit harten Anstiegen von bis zu 16 Prozent auch, jetzt mĂŒssen sie nur noch die Laufstrecke von zehn Kilometern bewĂ€ltigen. Es geht ans „Eingemachte“ – viele wollen nur noch ankommen, ein paar wenige finden immer noch die Kraft, ganz entspannt zu lĂ€cheln.

Tolle Impressionen der Sportler im PortrÀt!

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Dieser Àltere Herr gibt alles. Respekt!

Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 800 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das grĂ¶ĂŸte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

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Fotostrecke Römerman: Auf dem Berg und in der Kurve


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Er freut sich - hats gleich geschafft und dann wird erstmal lang und schnell abgefahren.

Ladenburg, 24. Juli 2011. (red) Der schwierigste Teil der Strecke mit dem lĂ€ngsten Anstieg ist kurz vor dem „Weißen Stein“ fast geschafft. Viele Teilnehmer sind hochkonzentriert, haben aber schon Anzeichen eines „Tunnelblicks“. Andere scherzen und lachen, weil sie wissen, dass die schlimmste QuĂ€lerei bald vorbei ist.

Die Strecke zieht sich den Berg hoch – obwohl ausgebessert und gekehrt, gibt es Teile mit Schlaglöchern und Split. Weg ist teils so schmal, dass man gerade noch ĂŒberholen kann. Schließlich wird er etwas breiter – man spĂŒrt, dass es nicht mehr viel lĂ€nger berauf gehen kann.

Die Triathleten ziehen vorbei, nicht schnell, aber kontinuierlich. Es ist sehr still auf dem Berg – umso deutlicher hört man sie pusten. Ein Radsportfan feiert jeden einzelnen unermĂŒdlich an: „Super, hopphopp, bald hast Dus geschafft. Weiter!“

Den Athleten tun die Worte sichtbar gut. Einige schaffen sogar ein Lachen: „Hey, wer noch lachen kann, hat noch nicht alles gegeben“, scherzt der Mann und feuert weiter an: „Auf. Hopphopp. Weiter! Nicht mehr weit.“

Wieder geht es mit dem Motorrad den Fahrern hinterher. Jetzt die spektakulĂ€re Abfahrt vom „Weißen Stein“ ĂŒber Wilhelmsfeld in Richtung Schriesheim. Wir ĂŒberholen wo wir können. Das Tempo ist flott – meist haben wir 50 bis 60 Stundenkilometer auf dem Tacho, einmal sogar fast 80. Als wir wegen des Sicherheitsabstands etwas langsamer machen und uns zwischen Fahrern einordnen, „schießen“ zwei Geschwindigkeitsspezialisten an uns vorbei: Respekt. Und das auf diesen dĂŒnnen Reifen.

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Auch der "Verfolger" hat Spaß. Der Fahrer vorne denkt vielleicht: "Was heißt nicht mehr weit?"

In der Kurve der Talstraße oberhalb Schriesheim machen wir wieder Station – die Fahrer haben sich bei der Abfahrt ein wenig erholen und abkĂŒhlen können, bevor es nach dem Geschwindikeitsrausch scharf bremsen heißt, rein in die Spitzkehre und wieder den Berg hoch ĂŒber Ursenbach, Rippenweier, Hirschberg zurĂŒck nach Ladenburg, wo sie dann 41 Kilometer Rad gefahren sein werden, bevor die zehn Kilometer Laufstrecke „angegangen“ werden.

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Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 800 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das grĂ¶ĂŸte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

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Fotostrecke Römerman: Der Hechelberg – brennende Oberschenkel.


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Brutale Anstrengung - der erste Anstieg in Dossenheim.

Guten Tag!

Ladenburg, 24. Juli 2011. (red) Der erste Anstieg zum Steinbruch in Dossenheim hat es in sich. Die Top-WettkĂ€mpfer trafen etwa 25 Minuten nach dem Start hier ein. Selbst Spitzenathleten wie Johannes Moldan (Platz 5) sagte spĂ€ter: „Ich dachte, ich stehe.“ Oder Jenny Schulz (Platz 1) sagte uns: „Brutal, diese Steigung. Da brennen die Oberschenkel.“

Unsere Fotos zeigen die Anstrengung, die Schmerzen, den Kampf mit der Steigung. Selbst die Spitzenleute kamen im Vergleich zwar „flott“ aber insgesamt eher „sehr gemĂ€chlich“ den Berg hoch. Besonders fies ist die Extremsteigung, was sie gleich zu Anfang enorm viel Kraft kostet.

Die allermeisten Sportler sind mehr oder weniger an uns vorbei „gehechelt“ – deswegen heißt der Anstieg fĂŒr uns jetzt nur noch „Hechelberg“.

Als der grĂ¶ĂŸte Teil des Teilnehmerfeldes an uns vorbei war, haben wir versucht, möglichst viele Teilnehmer mit dem Motorrad zu ĂŒberholen und oben auf dem Weg zum Weißen Stein erneut zu fotografieren – das ist gelungen, trotz großer Vorsicht und ausreichend Sicherheitsabstand zu den Radlern, um diese nicht zu behindern. Die Spizengruppe allerdings war schon „auf und davon“.

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FĂŒr viele gings irgendwann nur noch "im Stand" den Berg hoch.

Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 800 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das grĂ¶ĂŸte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

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Fotostrecke Römerman: Wechselzone und Stadion. Impressionen.


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Timo Bracht (gelber Helm) - vierter nach dem Schwimmen, gewinnt insgesamt mit neuem Streckenrekord.

Ladenburg, 24. Juli 2011. (red) Unser Fotoreporter Tom Eisele passte die WettkĂ€mpfer in der Wechselzone nach dem Schwimmen ab und ist beeindruckt: „Das ging hier ganz schon hektisch zu.“ Raus aus dem Neopren, rein in die Fahrradklamotten und ab mit dem Rad.

Seine Fotos zeigen Momente höchster Konzentration bei den Favoriten, Situationen im Stadion, den Zieleinlauf und Impressionen aus dem Erholungsbereich. Die Siegerehrung darf natĂŒrlich nicht fehlen.

544 Starter machten dieses Jahr beim Römerman mit – 600 hĂ€tten es sein können und eigentlich war der Wettkampf ausgebucht. Ein bisschen „Schwund“ ist immer.

Der bekannteste Starter ist Timo Bracht (Soprema Team SV Mannheim). Der 35-JĂ€hrige hat den Cup in der Vergangenheit bereits dreimal gewonnen. Zuletzt hat Timo Bracht im November 2010 den Ironman Arizona und im Mai 2011 den Ironman Lanzarote mit Streckenrekord gewonnen. Sich selbst wird der 36-jĂ€hrige, der am Vortag Geburtstag hatte, wie immer nichts und im Ergebnis einen Sieg und einen Streckenrekord „schenken“.

Favoritin bei den Frauen ist die eher zierliche Jenny Schulz (Skills 04 Frankfurt), Vorjahres-Siegerin beim „RömerMan“ und deutsche Duathlonmeisterin 2011. Spannend wird ihr Kampf mit Jutta SchĂ€fer (SV Nikar Heidelberg) und Katja Rabe (Canyon Tri Team) werden, den sie dann klar gewinnen wird, weil sie bei Rad und Laufen ihre StĂ€rken hat und den exzellenten Schwimmerinnen die entscheidende Zeit abnimmt.

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So schauts aus, wenn das Teilnehmerfeld "durchgezogen" ist - zwei fehlen noch, denn zwei RÀder hÀngen noch.

Die Spitzensportler ziehen dem Feld schnell davon. Interessant: Jutta SchĂ€fer, die drittplazierte, ist die schnellste Frau im Wasser und schwimmt mit 16:48 Minuten fast so schnell wie Timo Bracht, der 16:42 Minuten fĂŒr die 1,8 Kilometer Wasserstrecke im Neckar benötigt. SchĂ€fer ist im Gesamtfeld gesehen beim Schwimmen sogar auf Platz 6 – eine Top-Leistung. Schnellster Schwimmer an diesem Tag ist Sebastian Veith mit 16:11 Minuten.

Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 800 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das grĂ¶ĂŸte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

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Fotostrecke Römerman: Die erste Disziplin entscheidet noch nichts


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Raus aus dem Wasser.

Ladenburg, 24. Juli 2011. (red) Start auf dem Neckar – 1,8 Kilometer schwimmen, raus aus dem Wasser. Unser Agenturpartner local4u hat viele der Athleten nach der ersten Wettkampfdisziplin Schwimmen portrĂ€tiert.

Interessant: Beide Gewinner, Timo Bracht und Jenny Schulz erreichen nach der Wasserdisziplin „nur“ Platz vier. Bei vielen Triahtleten schwimmen natĂŒrlich sehr gut, aber sie holen sich ihre Zeiten vor allem beim Radfahren und Laufen.

Jenny Schulz beispielsweise ist ganze 3:37 Minuten langsamer als die drittplatzierte Jutta SchĂ€fer, die beim Schwimmen auf Platz 1 kommt. Beim Radfahren holt sie sich 3:43 Minuten zurĂŒck, und liegt 5 Sekunden vor SchĂ€fer. Beim Laufen ist sie 2:10 Minuten schneller als SchĂ€fer. Auch gegenĂŒber der zweitplatzierten, Katja Rabe, die beim Schwimmen auf Platz 2 kommt, knöpft die zierliche Triathletin Zeit beim Radfahren und Laufen ab.

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Weg mit der Nasenklamer - Luft holen.

Wir haben den Römerman 2011 mit drei Fotografen begleitet – am Wasser, in der Wechselzone, auf der Radstrecke, im Stadion. Rund 900 Fotos dokumentieren in unseren Bilderstrecken das grĂ¶ĂŸte Sportevent Ladenburgs – wir sind die einzige Redaktion, die den Wettkampf der Top-Athleten in diesem Umfang zeigt.

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Römerman: Jenny Schulz und Timo Bracht holen sich mit Streckenrekorden den Sieg


Vorjahressiegerin Jenny Schulz gewinnt bei den Frauen und holt sich neuen Streckenrekord.

Guten Tag!

Ladenburg, 23. Juli 2011. (red) Der diesjÀhrige Römerman war ein Rennen der Favoriten. Beide Sieger, Jenny Schulz und Timo Bracht holten sich den Sieg mit deutlichem Abstand. Bracht benötige 2:00:04, Schulz 2:18:27.

Von Hardy Prothmann

Timo Bracht (Soprema Team SV Mannheim) hat das Feld mit einem neuen Streckenrekord von 2:00:04 sehr deutlich gewonnen. Zweiplatzierter Andreas Dreitz (ASC Kronach Frankenwald) benötigte 2:04:36, Helge MĂŒtschard (Tri-Team Heuchelberg) auf Platz 3 insgesamt 2:05:37. Vorjahressieger Johannes Moldan erreichte nur den fĂŒnften Platz.

Jenny Schulz (Skills 04 Frankfurt) lief locker mit einem LĂ€cheln ĂŒber die Ziellinie. Auch Sie mit neuem Streckenrekord der Frauen von 2:18:27. Platz 2 erreichte Katja Raabe (Canyon Tri-Team) mit 2:19:41, Jutta SchĂ€fer (SV Nikar Heidelberg) kam als dritte mit 2:20:43 durchs Ziel.

Timo Bracht ist Sieger und hÀlt den neuen Streckerekord beim Römerman 2011.

Kurios: Helge MĂŒtschard lief zwei Mal durchs Ziel. Beim ersten Mal dachte er, es sei vorbei, dabei fehlte noch die letzte 400-Meter-Stadion runde. Bis er das „kapiert“ hatte, vergingen bestimmt gut 15-20 Sekunden. Er schwang sich ĂŒber ein Absperrgitter und rannte seinen Römerman doch noch als dritter zu Ende. Eine Chance auf den zweiten Platz hat er nicht vergeben, seine Zeit hĂ€tte aber besser sein können.

Timo Bracht sagte direkt im Anschluss: „Das ist einfach ein superklasse Tag.“ Der Mann ist am 22. Juli 36 Jahre alt geworden, da ist der Sieg ein schönes Geburtstagsgeschenk.

FĂŒr Jenny Schulz war alles optimal: „Ich bin gut aus dem Wasser gekommen (Platz 4). Die erste Steigung war wie immer brutal. Ich bin da mit Schmerzen in den Oberschenkeln rauf, aber dann lief es einfach rund. Ich bin fit vom Rad runter und wusste, dass ich gut vorne liege. Damit hatte ich nicht so einen Druck. Das Publikum war super und hat mir beim Streckenrekord geholfen.“

Johannes Moldan war etwas enttĂ€uscht: „Ich bin den Berg nicht raufgekommen, dachte, ich stehe. Es lief heute einfach nicht, wahrscheinlich habe ich mir zu viel zugemutet.“ Seit April war er so gut wie jedes Wochenende auf Triathlon oder Mountain-Bike-WettkĂ€mpfen: „Eigentlich ist Rad meine Disziplin, aber was solls. Ich mach das ja erst vier Jahre und habe noch eine gute Zeit vor mir.“

Timo Brecht siegt, Andreas Dreitz macht Platz 2 und Helge MĂŒtschard Platz 3.

Jenny Schulz macht Platz 1, vor Katja Rabe und Jutta SchÀfer.

 

Römerman: Der Start vor dem Start ist angelaufen


Guten Tag!

Ladenburg, 10. Januar 2011. (pm) Bis zu 1.500 Teilnehmer werden zum diesjĂ€hrigen „Römerman“ erwartet. Die Anmeldung hat gerade begonnen und die Verantstalter bewerben die „Finisher-Party“. Kein Wunder, ist doch jeder froh, durchs Ziel zu kommen.

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Römerman: Anspruchsvoller Triathlon.

Pressemitteilung der Veranstalter:

„Liebe Triathlonfreunde,

die Anmeldung zum 17. Ladenburger Triathlon-Festival am Samstag, 23. Juli 2011, beginnt am Freitag den 07. Januar 2011.

Zu diesem Event werden in diesem Jahr ĂŒber 1500 Spitzen- und Breitensportler erwartet. Neben dem Volksbank Kurpfalz Schnuppertriathlon, dem Breitensport/Sprinttriathlon sind beim RömerMan ĂŒber die olympische Distanz, Einzelstarter wie Staffelteilnehmer am Start.

Es lohnt sich rechtzeitig anzumelden!

Das Ladenburger Triathlon-Festival hat sich im Lauf der Jahre zu einem Event mit Weltklasse-Niveau entwickelt. Sowohl Breitensportler als auch Top-Athleten finden auf der gleichermaßen anspruchsvollen wie attraktiven Wettkampfstrecke zwischen Ladenburg und dem vorderen Odenwald eine unvergleichliche Herausforderung.

Bevor allerdings die Römerathleten an den Start gehen werden, gehört das volle Interesse den rund 700 Breiten- und Fitness-Sportlern, die sich beim Fitness-Triathlon messen werden. In diesem Jahr wird wieder ein SchĂŒler- und Jugendtriathlon stattfinden, der Bestandteil des BASF TCRN sein wird. Gestartet wird dabei mit den SchĂŒlern B und A sowie mit der Jugend B und A.

Ein besonderes Highlight fĂŒr die Teilnehmer des Römermans ist dabei, dass sie per Schiff an den Start der Schwimmstrecke bei Neckar-Flusskilometer 16 gebracht werden. Der Radkurs fĂŒhrt die Athleten mit 650 Höhenmetern und Anstiegen bis zu 16 Prozent ĂŒber den Weißen Stein und die Ursenbacher Höhe, bevor dann im Römerstadion der Wechsel zum Lauf beginnt. Die 10km Laufstrecke fĂŒhrt die Athleten dann zweimal durch eine der schönsten Parkanlagen Deutschlands, bevor das Ziel wiederum das vollbesetzte Römerstadion sein wird.

Die AttraktivitĂ€t des Triathlon Festival wird durch den BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar erhöht. Zum „BASF Triathlon-Cup Rhein-Neckar“ gehören neben der Auftaktveranstaltung in Mußbach, Maxdorf der Ladenburger-„RömerMan“, der „HeidelbergMan“ , sowie der Viernheimer Triathlon Infos unter: www.rhein-neckar-triathlon-cup.de.

Neben den sportlichen Wettbewerben wartet in Ladenburg auf die Sportler und vor allem auf die Zuschauer wieder ein attraktives und abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Eine Triathlon-Expo, verschiedene VorfĂŒhrungen sowie die schon legendĂ€re Finisher-Party runden das Festival ab.“

Internet: www.roemerman.de

So war der Triathlon 2010
http://ladenburgblog.de/2010/07/25/fotostrecke-1-triathlon-romerman-2010/
http://ladenburgblog.de/2010/07/25/fotostrecke-2-triathlon-%e2%80%9cromerman%e2%80%9d-2010/
http://ladenburgblog.de/2010/07/25/fotostrecke-3-triathlon-%e2%80%9cromerman%e2%80%9d-2010/

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog