Montag, 20. November 2017

Lahme Ente Tariftreue?

Wo kein Verdacht ist, wird nicht ĂĽberprĂĽft

Rhein-Neckar, 23. Oktober 2014. (red/ld/aw) Seit April 2013 dĂĽrfen die Kommunen in Baden-WĂĽrttemberg nur noch Unternehmen beauftragen, die ihren Mitarbeitern einen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde bezahlen. Dazu verpflichten sich die Unternehmen, wenn sie sich um einen Auftrag bewerben. Zudem willigen sie in Kontrollen ein. Beanstandungen habe es noch keine gegeben, sagen die angefragten Kommunen in unserem Berichtsgebiet – und deshalb hat es auch noch keine Kontrollen gegeben. Da stellt sich die Frage: Wie effektiv ist dieses gepriesene Tariftreuegesetz? [Weiterlesen…]

Harter Vorwurf: Die alte schwarz-gelbe Regierung soll dem Mittelstand geschadet haben

„Dumpinglöhne wurden gefördert“

Rhein-Neckar, 25. April 2013. (red/ld) Vor zwei Wochen ist das Tariftreuegesetz im Landtag beschlossen worden. Ă–ffentliche Aufträge dĂĽrfen ab dem 01. Juli nur noch an Unternehmen vergeben werden, die ihren Arbeitnehmern mindestens 8,50 Euro pro Stunde bezahlen. Damit will die grĂĽn-rote Landesregierung gegen Dumpinglöhne vorgehen. Bisher mussten Kommunen das gĂĽnstigste Angebot annehmen. Der Wettbewerb sei auf dem RĂĽcken der Arbeitnehmer ausgetragen worden, sagte Hans-Ulrich Sckerl, Landtagsabgeordneter von BĂĽndnis ’90/Die GrĂĽnen im Interview. Ziel sei es, auf Dauer höhere Löhne zahlen zu können. ĂśberprĂĽft wird die Einhaltung nur bei Bedarf. [Weiterlesen…]