Freitag, 22. September 2017

LKW Nachtfahrverbot wurde ausgeschlossen

Gemeinderat beschließt Lärmaktionsplan

Ladenburg, 23. Dezember 2014. (red/ek) Das Planungsb√ľro P√∂yry stellte dem Gemeinderat am 17. Dezember¬†seinen Planungsentwurf zum L√§rmaktionsplan vor. Der Gemeinderat stimmte diesem mit gro√üer Mehrheit zu und beschloss dessen √∂ffentliche Auslegung. [Weiterlesen…]

7,5 Tonner schleift Frau mit

84-jährige Radfahrerin tödlich verletzt

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Ladenburg, 14. Februar 2014. (red/pro/pol) Eine 84 Jahre alte Radfahrerin ist heute kurz nach 14:30 Uhr t√∂dlich in der Wallstadter Stra√üe verungl√ľckt. Ein Lkw wollte vom ABB-Parkplatz kommend nach rechts in Richtung Innenstadt abbiegen. Die Radfahrerin fuhr von rechts kommend auf dem Radweg. Vermutlich hat der Fahrer sie √ľbersehen und die Frau dann √ľberfahren. Sie verstarb im Notarztwagen.
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Bebauungsplan Altwasser: „Doch keine unendliche Geschichte.“

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Die Nabelschnur Ladenburgs: Das Industriegebiet Altwasser. Bild: local4u

Guten Tag!

Ladenburg, 27. Juli 2011. (red) In der heutigen Sitzung wurden nochmals Stellungnahmen und Behandlungen zum Bebauungsplan „Altwasser“ vorgestellt, der immerhin seit 1975 nicht fertig gestellt worden ist. Der Gemeinderat beschloss ohne nennenswerte √∂ffentliche Beratung heute einstimmig den Bebauungsplan, der mit seiner Ver√∂ffentlichung zum Ortsrecht wird.

„Es ist die Nabelschnur, an der wir h√§ngen“, sagte B√ľrgermeister Rainer Ziegler zum Beginn der Behandlung von TOP4 „Bebauungsplan 9.1 Altwasser“. „Wenn diese Firmen prosperieren, geht es uns gut.“

Der B√ľrgermeister verwies auf viele Gutachten, juristische Beratungen und die Schwierigkeiten, das 1975 (sic!) begonnene Verfahren nun abzuschlie√üen. Stadtbaumeister Andr√ɬ© Rehmsmeier verwies darauf, dass die Unterlagen den Vorlagen vom 13. April 2011 entsprechen und in Form gebracht worden sind.

Das Industriegebiet Altwasser. Quelle: Stadt Ladenburg

Tats√§chlich gab es gleich zu Beginn der Beratung die Feststellung, dass eine Seite der Zusammenfassung fehlt und die Behandlung der Stellungnahmen unvollst√§ndig seien. B√ľrgermeister Ziegler verwies auf den Versand von CDs zum Technischen Ausschuss im April (unsere Redaktion hat keine CD erhalten). Keiner der Stadtr√§te protestierte.

Ute Mitschang, Gesch√§ftsf√ľhrerin des Planungsb√ľros, referierte die Stellungnahmen und die L√∂sungen – allerdings war es kaum m√∂glich, ihr zu folgen, da die Dame sehr „nuschelig“ vorgetragen hat. Irgendwann bat auch Stadrat Wolfgang Luppe (FDP): „K√∂nnten Sie vielleicht das Mikrofon n√§her ranziehen?“ – was aber nur eine leichte „Verbesserung“ darstellte.

Der B√ľrgermeister informierte, dass alle n√∂tigen Ausgleichsfl√§chen nun im Besitz der Stadt seien.

Stadtrat Steffen Salinger (SPD) erkundigte sich √ľber die „Interimsnutzung“ der Zufahrt von der L597: „Wer tr√§gt denn die Kosten, wenn das umgebaut werden muss? Diese Zufahrt ist doch nur f√ľr die Betriebe. Wenn wir wollen, dass das Gewerbe prospiert, wird auch der Verkehr zunehmen. Gibt es keine M√∂glichkeit, die Betriebe daran zu beteiligen?“

Stadtrat Salinger erkundigte sich nach den Ausbaukosten f√ľr die "Interimszufahrt" von der L597 zum Industriegebiet Altwasser. Wenn der Verkehr zunimmt, muss hier ausgebaut werden - hier drohen der Stadt in Zukunft enorme Kosten, an denen sich die Industrie nicht beteiligen wird.

 

Stadtbaumeister Rehmsmeier sagte: „Es kommt darauf an, wer Baurechtstr√§ger ist und das sind wir.“ B√ľrgermeister Ziegler sagte: „Die Betriebe waren nicht bereit mit uns einen St√§dtebaulichen Vertrag in dieser Richtung zu schlie√üen. Auch bei den Planungskosten sind wir zust√§ndig.“

Stadtrat Salinger erkundigte sich weiter zum L√§rmschutz und einem „st√§dtebaulichen Vertrag“ der Stadt mit der BK Giulini GmbH, der offensichtlich dem Gemeinderat unbekannt ist. Nach Auskunft des B√ľrgermeisters enth√§lt der Vertrag eine Selbstverpflichtung des Unternehmens, L√§rmreduzierungen vorzunehmen, um auf der anderen Seite erweitern zu k√∂nnen.

Eine weitere Diskussion fand nicht statt.

Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, dass Stellungnahmen und Erwiderung der Verwaltung zur Kenntnis genommen wurden. Der Bebauungsplan „9.1 Altwasser“ wurde als Satzung beschlossen.

B√ľrgermeister Ziegler sagte: „Damit beschlie√üen wir eine langj√§hrige Geschichte.“ Die dauerte immerhin 36 Jahre.