Samstag, 24. Februar 2018

"Jede Schule ist ein Spezialfall"

Gemeinschaftsschule werden und bleiben

Rhein-Neckar, 08. Oktober 2014. (red/ld) Mindestens 40 SchĂŒler braucht eine Schule pro Jahrgang, um als Gemeinschaftsschule zugelassen zu werden – also 2 mal 20. Diese Zahlen mĂŒssen sie langfristig nachweisen. Wer darunter liegt, hat keinen Anspruch auf die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule, hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim aktuell entschieden. Kurios: Bestehende Gemeinschaftsschulen können deutlich weniger SchĂŒler pro Jahrgang haben. [Weiterlesen…]

Geheime Noten fĂŒr die Schulen

Rhein-Neckar, 09. Mai 2014. (red/ld) Halten Schulen, was sie in ihren Leitbildern versprechen? Das untersuchen 90 Mitarbeiter des Landesinstituts fĂŒr Schulentwicklung in Baden-WĂŒrttemberg im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Fremdevaluation. Die Ergebnisse veröffentlicht das Kultusministerium aber nicht – um ein Schulranking zu vermeiden. [Weiterlesen…]

MdL Sckerl (GrĂŒne) und Kleinböck (SPD) kritisieren neuerliche Verunsicherung durch MdL Wacker (CDU)

Gymnasiale Standards an Gemeinschaftsschulen vorhanden

Hirschberg/Heddesheim/Rhein-Neckar, 10. September 2013. (red/pm) Die beiden Landtagsabgeordneten Uli Sckerl (GrĂŒne) und Gerhard Kleinböck (SPD) kritisieren Georg Wacker (CDU). Dieser behauptet, dass an den Gemeinschaftsschulen die gymnasialen Standards fehlen. [Weiterlesen…]

Das Schulsystem in Hessen und Rheinland-Pfalz

Ein Blick ĂŒber die Landesgrenzen

Hessen/Rheinland-Pfalz, 14. MĂ€rz 2012. (red/jh) In Baden-WĂŒrttemberg scheint man sich von dem mehrgliedrigen Schulsystem trennen zu wollen und tendiert zu Gemeinschaftsschulen (siehe hier). Und wie sieht es in den angrenzenden BundeslĂ€ndern Hessen und Rheinland-Pfalz aus? Ein kurzer Überblick.

WĂ€hrend im SĂŒd-Westen Deutschlands die Gemeinschaftsschule kurz vor dem Start steht, ist sie in Hessen und Rheinland-Pfalz nicht im GesprĂ€ch. Dort findet man eine Gliederung in Haupt- und Realschule sowie in das Gymnasium. In Gesamtschulen ist eine hinausgeschobene Selektion in Klasse 7 möglich.

Keine Gemeinschaftsschulen in Hessen und Rheinland-Pfalz

Beide BundeslĂ€nder ermöglichen es den Schulen, die Haupt- und Realschule zusammenzulegen. Somit bleiben zumindest die Haupt- und RealschĂŒler bis zu ihren AbschlĂŒssen gemeinsam in einer Klassen. „Regionale Schule“, „Kooperationsklassen“ oder „Verbundsklassen“ nennen sich diese Modelle.

In Hessen wird derweil ĂŒber die sogenannte „Mittelstufenschulen“ diskutiert. Das Verfahren ist Ă€hnlich wie eben beschrieben. Es gibt gemeinsame Eingangsklassen fĂŒr die Haupt- und RealschĂŒler und ab Klasse 8 kann dann in einem „praxisorientierten Bildungsgang“ der Hauptschulabschluss erreicht werden und im „mittleren Bildungsgang“ der Realschulabschluss.

„Unser Ziel ist, dass alle Jugendlichen einen Schulabschluss erreichen“, schreibt das Hessische Kultusministerium auf ihrer InternetprĂ€senz. Ob dies durch die Mittelstufenschule besser gelingt, bleibt auch hier abzuwarten.

Mit der radikalen Schulreform steht Baden-WĂŒrttemberg im DreilĂ€ndereck (noch) alleine dar.

Die Redakteure der SchĂŒlerzeitung berichten ĂŒber die Preisverleihung

SchĂŒlerzeitschriften-Wettbewerb Baden-WĂŒrttemberg: 3. Preis an die Martinsschule

Redakteure der SchĂŒlerzeitung erhalten den 3. Preis. Foto: Martinsschule.

Ladenburg, 9. Januar 2012. (red/pm) Die SchĂŒlerzeitung der Martinsschule wurde vom Ministerium fĂŒr Kultus, Jugend und Sport bei dem SchĂŒlerzeitschriftenwettbewerbs 2010/11 mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Stolz haben die Redakteure der SchĂŒlerzeitung ĂŒber die Verleihung einen Bericht erstellt. Die Schulgemeinschaft freut sich sehr ĂŒber die Preisverleihung.

Information der Martinsschule:

„Und, Juhu, wir haben gewonnen: Den 3. Preis!!! Am 16.12.2011 waren SchĂŒlerzeitungsredakteure und Begleiter nach Stuttgart ins Neue Schloss zur Preisverleihung eingeladen. Die Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer wollte uns den Preis verleihen. Schon sehr frĂŒh fuhren wir mit dem Schulbus los, um es bis 10.00 Uhr nach Stuttgart zu schaffen: Von den SchĂŒlern waren Carla Langfort, Andreas Vosloh und Jonathan MĂŒller dabei. Die Begleiter waren Marianne Heim (ehemalige SchĂŒlerzeitungsleiterin) und Frank Barabas (jetziger SchĂŒlerzeitungsleiter). Obwohl der Sturm „Joachim“ krĂ€ftig am Lenkrad rĂŒttelte, kamen wir sehr pĂŒnktlich an.

Leider war die Kultusministerin dann doch verhindert, aber ihr Vertreter machte seine Sache auch sehr gut. Es wurden 15 Redaktionen von SchĂŒlerzeitungen aus ganz Baden-WĂŒrttemberg ausgezeichnet. Auch das Carl-Benz-Gymnasium aus Ladenburg hat einen 3. Preis erhalten. Insgesamt haben 76 Redaktionen am Wettbewerb teilgenommen. Es war eine sehr schöne AtmosphĂ€re im Schloss bei der Preisverleihung, zwar wĂŒrdevoll aber nicht steif.

Der Nachrichtensprecher Dieter Fritz von der „Landesschau aktuell“ vom SWR hatte noch eine weitere Überraschung parat. Er verlieh allen Redakteuren einen Sonderpreis vom SWR, verbunden mit einer Einladung zu einer Medien-Werkstatt am 24.01.2012! Da werden wir natĂŒrlich auch teilnehmen!

Und darauf mussten wir natĂŒrlich auch mal anstoßen!!!“

Anm. der Redaktion: Hier die Pressemitteilung des Kultusministeriums dazu.

Schule will sich vor Vandalismus seiner PrivatschĂŒler schĂŒtzen

„Klo-Cam“: Kamera auf Toilette des Kurpfalz-Gymnasiums Mannheim

Kamera auf einer MĂ€nner-Toilette des Kurpfalz-Gymnasiums. Schulleiter Schmitt sagt: "Die Schule gehört mir - ich schĂŒtze mein Eigentum." Foto: privat

Mannheim/Rhein-Neckar, 03. Dzember 2011. (red/aktualisiert) Nach unseren Informationen wurde Strafanzeige gegen die Schulleitung wegen Datenschutzverletzungen erstattet. Die Schulleitung soll mittlerweile die Kameras entfernt haben.

UrsprĂŒnglicher Artikel:

Mannheim/Rhein-Neckar, 30. November 2011. In mindestens einer MĂ€nner-Toilette des privaten Kurpfalz-Gymnasium/-Realschule ist eine Kamera installiert. Unsere Redaktion wurde von Eltern darauf aufmerksam gemacht. Die Schulleitung findet, es sei ihr Recht, dort eine Kamera zu installieren. Ist das so? Darf eine Privatschule sanitĂ€re Anlagen per VideoĂŒberwachung „schĂŒtzen“ und gleichzeitig die PrivatsphĂ€re von SchĂŒlern verletzen?

Von Hardy Prothmann

Die Aufregung bei den Eltern ist groß: „Das gibts doch nicht, war meine erste Reaktion, als ich gehört habe, dass auf den Toiletten Kameras hĂ€ngen“, sagt der Vater eines Jungen, der das Mannheimer Kurpfalz-Gymnasium besucht.

„Geschmacklos und rechtswidrig“, ist die erste Reaktion von Mathias Meder, Sprecher fĂŒr Sicherheits- und Ordnungspolitik von BĂŒndnis 90/ Die GrĂŒnen im Gemeinderat der Stadt Mannheim.

„Das ist meine Sache, ich darf das“, ist die erste Reaktion von Schulleiter Schmitt, der uns sogleich „rechtliche Konsequenzen und jede Menge Ärger“ am Telefon androht: „Sie werden darĂŒber nicht berichten.“ [Weiterlesen…]

Regionalkonferenz Ehrenamt in Weinheim

Guten Tag!

Ladenburg/Rhein-Neckar, 07. Juli 2010. Am 14. Juli 2010 laden der Landrat Stefan Dallinger und der „Ehrenamtsbeauftragte“ und KultusstaatssekretĂ€r Georg Wacker nach Weinheim zur Regionalkonferenz Ehrenamt ein. Noch sind Anmeldungen möglich.

Nach Auskunft des Kultusministeriums haben sich bislang 250 Teilnehmerinnen fĂŒr die Konferenz angemeldet. Wegen der geografischen Struktur des Rhein-Neckar-Kreises wird es zwei Konferenzen geben – wo und wann die zweite im sĂŒdlichen Teil stattfindet, ist noch nicht bekannt.

Bislang wurden vier Regionalkonferenzen in TĂŒbingen, Mosbach, Ludwigsburg und Immenstaad (Bodenseekreis) abgehalten.

Die Funktion eines „Ehrenamtsbeauftragten“ gibt es nur in Baden-WĂŒrttemberg. Er soll auf politischer Ebene ehrenamtliche TĂ€tigkeiten erleichtern und Ansprechpartner sein, fĂŒr alles „was die Leute auf dem Herzen haben“, so das Kultusministerium.

PresseerklÀrung des Kultusministeriums:

Ehrenamtsbeauftragter Georg Wacker. Bild: KM

„Am Mittwoch, 14. Juli, findet die fĂŒnfte baden-wĂŒrttembergischen Regionalkonferenz zum Ehrenamt in Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis statt. „Die Konferenz fördert den Dialog zwischen Ehrenamt und Politik. Wir wollen uns damit in erster Linie bei den Ehrenamtlichen fĂŒr ihr Engagement bedanken“, sagte der Ehrenamtsbeauftragte der Landesregierung, KultusstaatssekretĂ€r Georg Wacker MdL, der die Konferenz mitgestaltet und fĂŒr GesprĂ€che zur VerfĂŒgung stehen wird. Gemeinsam mit dem Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, lĂ€dt er dazu ehrenamtlich Engagierte aus allen gesellschaftlichen Bereichen des Landkreises in die Weinheimer Stadthalle ein.

Im Mittelpunkt der Regionalkonferenz steht das vielschichtige ehrenamtliche Engagement in der Region. Bei der Veranstaltung werden beispielhafte ehrenamtliche Projekte und Initiativen prÀsentiert. Dabei haben die Teilnehmenden Gelegenheit, miteinander ins GesprÀch zu kommen.

Mit den zweimal jĂ€hrlich stattfindenden Regionalkonferenzen soll der Dialog mit den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern intensiviert werden. Zugleich dienen sie der Information ĂŒber die bestehenden Förder- und UnterstĂŒtzungsinstrumente des Landes im Bereich des Ehrenamts und bĂŒrgerschaftlichen Engagements.

Eröffnet wird das abendliche Programm in Weinheim um 18:30 Uhr mit dem Improvisationstheater Q-Rage und dem Pianisten Michael Fiedler. Nach der BegrĂŒĂŸung durch StaatssekretĂ€r Wacker und Landrat Dallinger werden Beispiele bĂŒrgerschaftlichen Engagements aus dem Rhein-Neckar-Kreis prĂ€sentiert. Helmut Merkel stellt die Aktion „Hilfe zur Selbsthilfe“ aus Dossenheim vor.

Anschließend informiert Rechtsanwalt Dr. Frank Zundel aus Mosbach ĂŒber Rechtsfragen im Ehrenamt. Danach referiert Volker Jacob ĂŒber ehrenamtliche AktivitĂ€ten in der TSG 1862 Weinheim. Nach den „Fragen an die Politik“ an StaatssekretĂ€r Wacker und Landrat Dallinger rundet das Improvisationstheater Q-Rage unter Beteiligung des Publikums den Abend mit einem humoristischen Theaterspiel zum Thema Ehrenamt ab.

Wer sich noch anmelden möchte, kann dies beim LandesbĂŒro Ehrenamt im Kultusministerium Baden-WĂŒrttemberg unter der Telefonnummer (0711) 279-2673 oder per E-Mail unter brigitte.kieser@km.kv.bwl.de tun.

Programmablauf Regionalkonferenz Ehrenamt:

18:30 Uhr Improvisationstheater – Q-Rage und Michael Fiedler
18:40 Uhr BegrĂŒĂŸung KultusstaatssekretĂ€r Georg Wacker MdL und Landrat Stefan Dallinger
19:00 Uhr Beispiele bĂŒrgerschaftlichen Engagements aus dem Rhein-Neckar-Kreis – Aktion „Hilfe zur Selbsthilfe“ Dossenheim / Vorsitzender Helmut Merkel
19:15 Uhr Rechtsfragen im Ehrenamt – Rechtsanwalt Dr. Frank Zundel, Mosbach
19:35 Uhr Beispiele bĂŒrgerschaftlichen Engagements aus dem Rhein-Neckar-Kreis – TSG 1862 Weinheim / Vorsitzender Volker Jacob / Cheerleadergruppe
19:55 Uhr Fragen an die Politik
20:10 Uhr Improvisationstheater – Q-Rage und Michael Fiedler
20:25 Uhr Stehempfang und GesprÀche
21:30 Uhr Ende der Veranstaltung“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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