Mittwoch, 22. November 2017

"Jede Schule ist ein Spezialfall"

Gemeinschaftsschule werden und bleiben

Rhein-Neckar, 08. Oktober 2014. (red/ld) Mindestens 40 Sch├╝ler braucht eine Schule pro Jahrgang, um als Gemeinschaftsschule zugelassen zu werden – also 2 mal 20. Diese Zahlen m├╝ssen sie langfristig nachweisen. Wer darunter liegt, hat keinen Anspruch auf die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule, hat┬áder Verwaltungsgerichtshof Mannheim aktuell entschieden. Kurios: Bestehende┬áGemeinschaftsschulen k├Ânnen deutlich weniger Sch├╝ler pro Jahrgang haben. [Weiterlesen…]

Geheime Noten f├╝r die Schulen

Rhein-Neckar, 09. Mai 2014. (red/ld) Halten Schulen, was sie in ihren Leitbildern versprechen? Das untersuchen 90 Mitarbeiter des Landesinstituts f├╝r Schulentwicklung in Baden-W├╝rttemberg im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Fremdevaluation. Die Ergebnisse ver├Âffentlicht das Kultusministerium aber nicht – um ein Schulranking zu vermeiden. [Weiterlesen…]

MdL Sckerl (Gr├╝ne) und Kleinb├Âck (SPD) kritisieren neuerliche Verunsicherung durch MdL Wacker (CDU)

Gymnasiale Standards an Gemeinschaftsschulen vorhanden

Hirschberg/Heddesheim/Rhein-Neckar, 10. September 2013. (red/pm) Die beiden Landtagsabgeordneten Uli Sckerl (Gr├╝ne) und Gerhard Kleinb├Âck (SPD) kritisieren Georg Wacker (CDU). Dieser behauptet, dass an den Gemeinschaftsschulen die gymnasialen Standards fehlen. [Weiterlesen…]

Das Schulsystem in Hessen und Rheinland-Pfalz

Ein Blick ├╝ber die Landesgrenzen

Hessen/Rheinland-Pfalz, 14. M├Ąrz 2012. (red/jh) In Baden-W├╝rttemberg scheint man sich von dem mehrgliedrigen Schulsystem trennen zu wollen und tendiert zu Gemeinschaftsschulen (siehe hier). Und wie sieht es in den angrenzenden Bundesl├Ąndern Hessen und Rheinland-Pfalz aus? Ein kurzer ├ťberblick.

W├Ąhrend im S├╝d-Westen Deutschlands die Gemeinschaftsschule kurz vor dem Start steht, ist sie in Hessen und Rheinland-Pfalz nicht im Gespr├Ąch. Dort findet man eine Gliederung in Haupt- und Realschule sowie in das Gymnasium. In Gesamtschulen ist eine hinausgeschobene Selektion in Klasse 7 m├Âglich.

Keine Gemeinschaftsschulen in Hessen und Rheinland-Pfalz

Beide Bundesl├Ąnder erm├Âglichen es den Schulen, die Haupt- und Realschule zusammenzulegen. Somit bleiben zumindest die Haupt- und Realsch├╝ler bis zu ihren Abschl├╝ssen gemeinsam in einer Klassen. „Regionale Schule“, „Kooperationsklassen“ oder „Verbundsklassen“ nennen sich diese Modelle.

In Hessen wird derweil ├╝ber die sogenannte „Mittelstufenschulen“ diskutiert. Das Verfahren ist ├Ąhnlich wie eben beschrieben. Es gibt gemeinsame Eingangsklassen f├╝r die Haupt- und Realsch├╝ler und ab Klasse 8 kann dann in einem „praxisorientierten Bildungsgang“ der Hauptschulabschluss erreicht werden und im „mittleren Bildungsgang“ der Realschulabschluss.

„Unser Ziel ist, dass alle Jugendlichen einen Schulabschluss erreichen“, schreibt das Hessische Kultusministerium auf ihrer Internetpr├Ąsenz. Ob dies durch die Mittelstufenschule besser gelingt, bleibt auch hier abzuwarten.

Mit der radikalen Schulreform steht Baden-W├╝rttemberg im Dreil├Ąndereck (noch) alleine dar.

Die Redakteure der Sch├╝lerzeitung berichten ├╝ber die Preisverleihung

Sch├╝lerzeitschriften-Wettbewerb Baden-W├╝rttemberg: 3. Preis an die Martinsschule

Redakteure der Sch├╝lerzeitung erhalten den 3. Preis. Foto: Martinsschule.

Ladenburg, 9. Januar 2012. (red/pm) Die Sch├╝lerzeitung der Martinsschule wurde vom Ministerium f├╝r Kultus, Jugend und Sport bei dem Sch├╝lerzeitschriftenwettbewerbs 2010/11 mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Stolz haben die Redakteure der Sch├╝lerzeitung ├╝ber die Verleihung einen Bericht erstellt. Die Schulgemeinschaft freut sich sehr ├╝ber die Preisverleihung.

Information der Martinsschule:

„Und, Juhu, wir haben gewonnen: Den 3. Preis!!! Am 16.12.2011 waren Sch├╝lerzeitungsredakteure und Begleiter nach Stuttgart ins Neue Schloss zur Preisverleihung eingeladen. Die Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheu├čer wollte uns den Preis verleihen. Schon sehr fr├╝h fuhren wir mit dem Schulbus los, um es bis 10.00 Uhr nach Stuttgart zu schaffen: Von den Sch├╝lern waren Carla Langfort, Andreas Vosloh und Jonathan M├╝ller dabei. Die Begleiter waren Marianne Heim (ehemalige Sch├╝lerzeitungsleiterin) und Frank Barabas (jetziger Sch├╝lerzeitungsleiter). Obwohl der Sturm ÔÇ×JoachimÔÇť kr├Ąftig am Lenkrad r├╝ttelte, kamen wir sehr p├╝nktlich an.

Leider war die Kultusministerin dann doch verhindert, aber ihr Vertreter machte seine Sache auch sehr gut. Es wurden 15 Redaktionen von Sch├╝lerzeitungen aus ganz Baden-W├╝rttemberg ausgezeichnet. Auch das Carl-Benz-Gymnasium aus Ladenburg hat einen 3. Preis erhalten. Insgesamt haben 76 Redaktionen am Wettbewerb teilgenommen. Es war eine sehr sch├Âne Atmosph├Ąre im Schloss bei der Preisverleihung, zwar w├╝rdevoll aber nicht steif.

Der Nachrichtensprecher Dieter Fritz von der ÔÇ×Landesschau aktuellÔÇť vom SWR hatte noch eine weitere ├ťberraschung parat. Er verlieh allen Redakteuren einen Sonderpreis vom SWR, verbunden mit einer Einladung zu einer Medien-Werkstatt am 24.01.2012! Da werden wir nat├╝rlich auch teilnehmen!

Und darauf mussten wir nat├╝rlich auch mal ansto├čen!!!“

Anm. der Redaktion: Hier die Pressemitteilung des Kultusministeriums dazu.

Schule will sich vor Vandalismus seiner Privatsch├╝ler sch├╝tzen

„Klo-Cam“: Kamera auf Toilette des Kurpfalz-Gymnasiums Mannheim

Kamera auf einer M├Ąnner-Toilette des Kurpfalz-Gymnasiums. Schulleiter Schmitt sagt: "Die Schule geh├Ârt mir - ich sch├╝tze mein Eigentum." Foto: privat

Mannheim/Rhein-Neckar, 03. Dzember 2011. (red/aktualisiert) Nach unseren Informationen wurde Strafanzeige gegen die Schulleitung wegen Datenschutzverletzungen erstattet. Die Schulleitung soll mittlerweile die Kameras entfernt haben.

Urspr├╝nglicher Artikel:

Mannheim/Rhein-Neckar, 30. November 2011. In mindestens einer M├Ąnner-Toilette des privaten Kurpfalz-Gymnasium/-Realschule ist eine Kamera installiert. Unsere Redaktion wurde von Eltern darauf aufmerksam gemacht. Die Schulleitung findet, es sei ihr Recht, dort eine Kamera zu installieren. Ist das so? Darf eine Privatschule sanit├Ąre Anlagen per Video├╝berwachung „sch├╝tzen“ und gleichzeitig die Privatsph├Ąre von Sch├╝lern verletzen?

Von Hardy Prothmann

Die Aufregung bei den Eltern ist gro├č: „Das gibts doch nicht, war meine erste Reaktion, als ich geh├Ârt habe, dass auf den Toiletten Kameras h├Ąngen“, sagt der Vater eines Jungen, der das Mannheimer Kurpfalz-Gymnasium besucht.

„Geschmacklos und rechtswidrig“, ist die erste Reaktion von Mathias Meder, Sprecher f├╝r Sicherheits- und Ordnungspolitik von┬áB├╝ndnis 90/ Die Gr├╝nen im Gemeinderat der Stadt Mannheim.

„Das ist meine Sache, ich darf das“, ist die erste Reaktion von Schulleiter Schmitt, der uns sogleich „rechtliche Konsequenzen und jede Menge ├ärger“ am Telefon androht: „Sie werden dar├╝ber nicht berichten.“ [Weiterlesen…]

Regionalkonferenz Ehrenamt in Weinheim

Guten Tag!

Ladenburg/Rhein-Neckar, 07. Juli 2010. Am 14. Juli 2010 laden der Landrat Stefan Dallinger und der „Ehrenamtsbeauftragte“ und Kultusstaatssekret├Ąr Georg Wacker nach Weinheim zur Regionalkonferenz Ehrenamt ein. Noch sind Anmeldungen m├Âglich.

Nach Auskunft des Kultusministeriums haben sich bislang 250 Teilnehmerinnen f├╝r die Konferenz angemeldet. Wegen der geografischen Struktur des Rhein-Neckar-Kreises wird es zwei Konferenzen geben – wo und wann die zweite im s├╝dlichen Teil stattfindet, ist noch nicht bekannt.

Bislang wurden vier Regionalkonferenzen in T├╝bingen, Mosbach, Ludwigsburg und Immenstaad (Bodenseekreis) abgehalten.

Die Funktion eines „Ehrenamtsbeauftragten“ gibt es nur in Baden-W├╝rttemberg. Er soll auf politischer Ebene ehrenamtliche T├Ątigkeiten erleichtern und Ansprechpartner sein, f├╝r alles „was die Leute auf dem Herzen haben“, so das Kultusministerium.

Presseerkl├Ąrung des Kultusministeriums:

Ehrenamtsbeauftragter Georg Wacker. Bild: KM

„Am Mittwoch, 14. Juli, findet die f├╝nfte baden-w├╝rttembergischen Regionalkonferenz zum Ehrenamt in Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis statt. ÔÇ×Die Konferenz f├Ârdert den Dialog zwischen Ehrenamt und Politik. Wir wollen uns damit in erster Linie bei den Ehrenamtlichen f├╝r ihr Engagement bedankenÔÇť, sagte der Ehrenamtsbeauftragte der Landesregierung, Kultusstaatssekret├Ąr Georg Wacker MdL, der die Konferenz mitgestaltet und f├╝r Gespr├Ąche zur Verf├╝gung stehen wird. Gemeinsam mit dem Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, l├Ądt er dazu ehrenamtlich Engagierte aus allen gesellschaftlichen Bereichen des Landkreises in die Weinheimer Stadthalle ein.

Im Mittelpunkt der Regionalkonferenz steht das vielschichtige ehrenamtliche Engagement in der Region. Bei der Veranstaltung werden beispielhafte ehrenamtliche Projekte und Initiativen pr├Ąsentiert. Dabei haben die Teilnehmenden Gelegenheit, miteinander ins Gespr├Ąch zu kommen.

Mit den zweimal j├Ąhrlich stattfindenden Regionalkonferenzen soll der Dialog mit den B├╝rgerinnen und B├╝rgern intensiviert werden. Zugleich dienen sie der Information ├╝ber die bestehenden F├Ârder- und Unterst├╝tzungsinstrumente des Landes im Bereich des Ehrenamts und b├╝rgerschaftlichen Engagements.

Er├Âffnet wird das abendliche Programm in Weinheim um 18:30 Uhr mit dem Improvisationstheater Q-Rage und dem Pianisten Michael Fiedler. Nach der Begr├╝├čung durch Staatssekret├Ąr Wacker und Landrat Dallinger werden Beispiele b├╝rgerschaftlichen Engagements aus dem Rhein-Neckar-Kreis pr├Ąsentiert. Helmut Merkel stellt die Aktion „Hilfe zur Selbsthilfe“ aus Dossenheim vor.

Anschlie├čend informiert Rechtsanwalt Dr. Frank Zundel aus Mosbach ├╝ber Rechtsfragen im Ehrenamt. Danach referiert Volker Jacob ├╝ber ehrenamtliche Aktivit├Ąten in der TSG 1862 Weinheim. Nach den ÔÇ×Fragen an die PolitikÔÇť an Staatssekret├Ąr Wacker und Landrat Dallinger rundet das Improvisationstheater Q-Rage unter Beteiligung des Publikums den Abend mit einem humoristischen Theaterspiel zum Thema Ehrenamt ab.

Wer sich noch anmelden m├Âchte, kann dies beim Landesb├╝ro Ehrenamt im Kultusministerium Baden-W├╝rttemberg unter der Telefonnummer (0711) 279-2673 oder per E-Mail unter brigitte.kieser@km.kv.bwl.de tun.

Programmablauf Regionalkonferenz Ehrenamt:

18:30 Uhr Improvisationstheater – Q-Rage und Michael Fiedler
18:40 Uhr Begr├╝├čung Kultusstaatssekret├Ąr Georg Wacker MdL und Landrat Stefan Dallinger
19:00 Uhr Beispiele b├╝rgerschaftlichen Engagements aus dem Rhein-Neckar-Kreis – Aktion „Hilfe zur Selbsthilfe“ Dossenheim / Vorsitzender Helmut Merkel
19:15 Uhr Rechtsfragen im Ehrenamt – Rechtsanwalt Dr. Frank Zundel, Mosbach
19:35 Uhr Beispiele b├╝rgerschaftlichen Engagements aus dem Rhein-Neckar-Kreis – TSG 1862 Weinheim / Vorsitzender Volker Jacob / Cheerleadergruppe
19:55 Uhr Fragen an die Politik
20:10 Uhr Improvisationstheater – Q-Rage und Michael Fiedler
20:25 Uhr Stehempfang und Gespr├Ąche
21:30 Uhr Ende der Veranstaltung“

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