Montag, 22. Juli 2019

Gemeinderat beschließt Beitritt und beauftragt KLiBA mit Klimaschutzkonzept

Diskussion um Klimaschutzvereinbarung

Ladenburg, 27. M√§rz 2014. (red/ld) „Wozu brauchen wir eine Kooperationsvereinbarung mit dem Rhein-Neckar-Kreis zum Klimaschutz?“, fragten am Mittwoch, 26. M√§rz, die Stadtr√§te. Nicht die einzige Frage in der Debatte. Dennoch wurde der Beitritt mehrheitlich beschlossen. [Weiterlesen…]

Stadträtin Schummer stimmt gegen das "nette Extra"

Stra√üenbeleuchtung in der S√ľdstadt per LED

Ladenburg, 25./26. September 2013. (red/hp) Die Stra√üenbeleuchtung in der S√ľdstadt soll auf LED-Technologie umger√ľstet werden. Das spart CO2 und rentiert sich auch von den Stromkosten auf Dauer. F√ľr die Umr√ľstung waren im Haushaltsplan 110.000 Euro vorgesehen. Nun kommt man billiger davon als erhofft.¬†Stadtr√§tin Ilse Schummer (SPD) nutze das Thema f√ľr eine „Grundsatzrede“

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Wahlkampf: Ministerpräsident Winfried Kretschmann "hemdsärmelt" in Schriesheim

„Die Haushaltssanierung wird Sie alle schmerzen“

Winfried Kretschmann in der Mehrzweckhalle Schriesheim.

Landesvater Winfried Kretschmann als Wahlkampf-Unterst√ľtzer in der Mehrzweckhalle Schriesheim.

 

Schriesheim/Rhein-Neckar, 06. September 2013. (red) Bei seinen √∂ffentlichen Auftritten als baden-w√ľrttembergischer Ministerpr√§sident schl√ľpft Wilfried Kretschmann allzu gerne in die Rolle des pr√§sidialen Landesvaters und vertritt dabei h√§ufig √ľberparteiliche Positionen. Der 65-j√§hrige Gr√ľnen-Politiker kann auch anders – das stellt er bei seinem Auftritt in Schriesheim unter Beweis. Es ist Wahlkampf und insbesondere der Wahlkreis Heidelberg/Weinheim eine besondere Herausforderung. Wird Dr. Franziska Brantner ihrem Konkurrenten Dr. Karl A. Lamers (CDU) Prozente wegnehmen k√∂nnen? [Weiterlesen…]

Anstrahlung der Kirchen und des Wasserturms werden abgeschalten

Earth Hour 2013

Ladenburg, 20. M√§rz 2013. (red/pm) Gemeinsam mit tausenden St√§dten weltweit in √ľber 150 L√§ndern beteiligt sich Ladenburg an der WWF-Earth-Hour 2013. Am kommenden Samstag, 23. M√§rz, wird deshalb die Beleuchtung der beiden Kirchen und des Wasserturms f√ľr eine Stunde abgeschaltet.

Information der Stadt Ladenburg

„Ab 20:30 Uhr wird f√ľr eine Stunde die Anstrahlung der beiden Kirchen sowie des Wasserturms abgeschaltet, um symbolisch ein Zeichen f√ľr mehr Umwelt- und Klimaschutz zu setzen und ein √∂ffentliches Bekenntnis f√ľr den Schutz unseres Planeten abzugeben.

Alle B√ľrgerinnen und B√ľrger sowie Vereine und Naturschutzverb√§nde werden aufgerufen, sich an dieser Aktion ebenfalls zu beteiligen und gemeinsam eine beeindruckende wwf earth hour 2013 zu erzeugen. Unter www.earthhour.wwf.de werden vom Organisator u.a. Vorlagen f√ľr Poster und Flyer sowie ein Online-Banner bereitgestellt.“

Der Technische Ausschuss tagte am 13. Juni 2012

„Ich bin froh, dass dieser Schandfleck weg ist“

Baustelle in der Luisenstraße/ Ecke Weinheimerstraße. Foto: Ladenburgblog.

Ladenburg, 16. Juni 2012. (red/sap) Der Antrag auf ein Mehrfamilienhaus in der Luisenstra√üe/Ecke Weinheimer Stra√üe wurde beschlossen. Ebenso eine Heizungs- und Bel√ľftungsanlage f√ľr das Silogeb√§ude der Firma BK Guilini GmbH. DieNebengeb√§ude in der Donaustra√üe sollen √ľberpr√ľft werden. Holzb√§nke kommen auf den Spielplatz an der Bleiche.

Im Zuge der Modernisierung und des Food-Upgrades bei der Firma BK Guilini GmbH soll in das bestehende Silogeb√§ude C15 eine Heizungs- und Bel√ľfungsanlage eingebaut werden, bestehend aus einem Gas-Brennwertkessel mit einer Nenn-W√§rmeleistung von 895 kW und einem Blockheizkraftwerk mit einer Nenn-W√§rmeleistung von 207 kW.

√úber die Bel√ľftungsanlage wird Au√üenluft angesaugt, mittels der in der Heizungsanlage erzweugten W√§rme erw√§rmt und in die einzelnen Stockwerke des Silogeb√§udes verteilt.

Die Heizung ist im 6. Obergeschoss angeordnet; hier befindet sich der W√§rmespeicher und die Vorlauf- und R√ľcklaufverteilung des erw√§rmten Heizwassers, welches √ľber Rohrleitungen in die Erhitzer der einzelnen Stockwerke verteilt wird.

Standortsicherung und Klimaschutz

Die Stadt Ladenburg wird im Rahmen der Durchf√ľhrung des Bundesimmissionsschutzgesetzes zum Bauvorhaben BK Guilini GmbH angeh√∂rt. Das Regierungspr√§sidium Karlsruhe und das Baurechtsamt haben die Stadt aufgefordert, zum Bauvorhaben Stellung zu beziehen.

Der ermittelte Schallleistungspegel betr√§gt 60 dB(A) und liegt somit unter den maximal zul√§ssigen 70 db (A) f√ľr ein Industriegebiet. Die Festsetzungen des Bebauungsplans werden eingehalten.

Projektleiter Dr. Frank K√ľhn von der BK Guilini GmbH berichtete im TA √ľber die Upgrade-Ma√ünahmen seiner Firma. B√ľrgermeister Rainer Ziegler sagte:

Wir begr√ľ√üen die Standortsicherung und den Beitrag der BK Guilini GmbH zum Klimaschutz.

Der Technische Ausschuss hatte gegen das Bauvorhaben keine Bedenken.

In zwei Antr√§gen wurde √ľber die Befreiung von den Festsetzungen der Landesbauordung bei der Errichtung von zwei Doppelhaush√§lften in der Siemensstra√üe beraten, bei der einen Bausachen ging es um einen Fahrradport und bei der anderen um einen Carport.

Gem√§√ü der Landesbauordnung m√ľssen die Abstandsfl√§chen auf dem Grundst√ľck selbst liegen. In den vorliegenden Bauvorhaben soll die Abstandsfl√§che der Au√üenwand auf einem privaten Fu√üweg sowie teilweise auf zwei angrenzenden Grundst√ľcken liegen. Der Eigent√ľmer der entsprechenden Flurst√ľcke wird eine √∂ffentlich-rechtliche Verpflichtung (Baulast) zur Absicherung der Abstandsfl√§chen eingehen.

Beiden Anträgen wurde einstimmig zugestimmt.

Der Schandfleck muss weg

In der Luisenstra√üe/ Ecke Weinheimer Stra√üe ist die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit acht Wohneinheiten und Stellpl√§tzen geplant. Ein bereits genehmigtes Bauvorhaben auf diesem Grundst√ľck wurde nicht vollst√§ndig realisiert. Die Baugenehmigung ist mittlerweile nicht mehr g√ľltig. Aus dem Altvorhaben existieren bereits eine nichtvollendete Tiefgarage sowie ein Keller. Das Mehrfamilienhaus soll voll unterkellert werden und besteht aus Erd-, Ober-, Dachgeschoss und Speicher.

Die zus√§tzliche GRZ wird um 4,7 Prozent, dies entspricht 20 Quadratmeter, √ľberschritten Die Befreiung von dieser Festsetzung ist aus der Sicht der Verwaltung st√§dtebaulich vertretbar. Die Zufahrt soll n√∂rdlich erfolgen. So kann ein vorhandener Baum an der Luisenstra√üe erhalten werden. Der aktuell vorhandene Weg zum Hebewerk oll durch den Antragsteller ausgebaut und anschlie√üend √∂ffentlich gewidmet werden.

Der im Liegenschaftskataster eingetragene Weg existiert in Wirklichkeit nicht und soll zugunsten des realisierten Weges aufgegeben werden. Insgesamt stehen 15 Stellpl√§tze zur Verf√ľgung, wobei laut Stellplatzsatzung nur 12 notwendig sind.

Ziegler zeigte sich erfreut, dass hier endlich etwas passiert und meinte:

Es ist eine der schlimmsten Baustellen unserer Stadt.

Und auch Ingrid Dreier (GLL) sah im geplanten Gebäude einen Gewinn und sagte:

Ich bin froh, dass dieser Schandfleck bald weg ist.

Stadtbildpfleger Egon Lackner war von der Gestaltung nicht √ľberzeugt und kritisierte, dass das geplante Mehrfamilienhaus deutlich h√∂her als die Nachbarbebauung ausfalle und, dass das „zur√ľckspringende Mauerwerk“, wie urspr√ľnglich geplant, nicht umgesetzt werde.

Steffen Salinger und Pertra Erl (beide SPD) st√∂rten sich an der Gehwegbreite von 1,50 Meter. Dies sei urspr√ľnglich anders verhandelt worden. Vor allem an dieser un√ľbersichtlichen Stelle, sei ein breiterer Gehweg dringend notwendig.

Die beiden SPD-Stadträte gaben deshalb auch nicht ihre Zustimmung und Stadtrat Karl Meng enthielt sich. Der Bauantrag wurde angenommen.

M√ľssen die Nebengeb√§ude abgerissen werden?

1957 wurde in der Donaustra√üe das Wohnhaus und 1959 das Nebengeb√§ude als Stall genehmigt. Seit mindestens 1983 wurde dieses Nebengeb√§ude als Garage genutzt. Die Antragsteller erwarben 1992 das bebaute Grundst√ľck. Auf diesem befanden sich laut Grundbuch das Wohnhaus mit Stall, Garage und Stallanhang.

Nach √úberpr√ľfung der baulichen Anlage durch das Baurechtsamt 2011 wurde festgestellt, dass das Nebengeb√§ude hinter der Garage ohne Genehmigung errichtet worden war. Desweiteren wurde ein Hundezwinger an der √∂stlichen und eine Gartenlaube an der n√∂rdlichen Grundst√ľcksgrenze errichtet.

Der Erwerb des Grundst√ľcks mit dem damals bereits vorhandenen Nebengeb√§ude vor 20 Jahren erfolgte in dem Glauben, es w√§re genehmigt. Die Verwaltung ist der Ansicht, dass die ben√∂tigten Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans st√§dtebaulich nicht vertretbar sind. Die √úberschreitung der Baugrenze ist zu massiv. Die Lage von Zwinger und die Gartenlaube widersprechen ebenfalls den Festsetzungen des Bebauungsplans.

„Es tut uns weh“, bekannte B√ľrgermeister Rainer Ziegler und kl√§rte die Ausschussmitglieder dar√ľber auf, dass es eventuell zum R√ľckbau der Geb√§ude f√ľhren k√∂nnte.

Das Baurechtsamt werde es pr√ľfen und die Verh√§ltnissm√§√üigkeit der Mittel – bis zum Abriss – muss festgestellt werden.

Stadtrat Steffen Salinger (SPD) merkte an, dass in der Donaustraße mit größter Wahrscheinlichkeit viele Nebengebäude nicht genehmigt seien:

Wenn ich das sehe, muss ich den Bagger durch die ganze Straße schicken.

Der Technische Ausschuss einigte sich darauf, der Verwaltung den Arbeitsauftrag zu erteilen, zun√§chst die einzelnen Grundst√ľcke in der Donaustra√üe zu √ľberpr√ľfen. Der Tagesordnungspunkt sollte so lange vertagt werden.

In einem weiteren Bauantrag ist die Errichtung einer Garage in Fertigbauweise in der Eponastra√üe beabsichtigt. Diese soll direkt an einen bereits vorhandenen Garagenriegel von neun Garagen angebaut werden. Diese soll unter anderem zur Unterstellung der M√ľlltonnen genutzt werden, da diese f√ľ die Kinder des Kindergartens unzug√§nglich sein m√ľssen.

Die Verwaltung hält das Bauvorhaben städtebaulich verträglich, da es eine unmittelbare Fortsetzung des Garagenriegels darstellt. Der TA stimmte dem zu.

Zurzeit stehen am Spielplatz an der Bleiche auf der anderen Seite des Weges drei Holzb√§nke und an der Zwingermauer sechs Metallb√§nke. Die Lage der B√§nke an der Bleiche ist unvorteilhaft, da die Kinder auf dem Spielplatz spielen und die Begleitpersonen auf den B√§nken gegen√ľber sitzen. Radfahrer, die den Radweg dazwischen nutzen, k√∂nnten Kinder gef√§hrden.

Die Verwaltung schlug deshalb vor, drei neue, seit dem Gr√ľnprojekt in Ladenburg verwendete Metallb√§nke direkt am Spielplatz unter dem Baum und die am Weg in der Bleiche befindlichen Holzb√§nke an der Zwingerpromenade aufzustellen. Eine weitere neue Metallbank soll im Bereich des Geheges im Waldpark aufgestellt werden. Bei der Beratung einigte man sich darauf, die drei Holzb√§nke direkt am Spielplatz und die Metallb√§nke in die Nischen an der Zwingermauer aufzustellen.

Spangenberg: „Ich habe mich schon immer politisch interessiert und engagiert.“

Guten Tag!

Ladenburg, 27. Mai 2010. Alexander Spangenberg wird ab September neuer Gemeinderat und Mitglied der Fraktion „Gr√ľne Liste Ladenburg“. Im Gespr√§ch mit dem ladenburgblog erl√§utert der Finanzexpterte seine Ziele.

Interview: Hardy Prothmann

Herr Spangenberg, kommt f√ľr Sie der Einzug in den Gemeinderat ab September √ľberraschend?
Alexander Spangenberg: „Ja. Es wurde √ľber einen m√∂glichen Wechsel gesprochen, aber der Zeitpunkt war f√ľr mich √ľberraschend.“

Alexander Spangenberg: "Ich war schon immer politisch interessiert, habe mich politisch engagiert und werde das weiter tun - daf√ľr muss man in keiner Partei sein." Bild: privat

Sind Sie vorbereitet?
Spangenberg: „Seit meiner Nominierung als Gemeinderatskandidat habe ich regelm√§√üig an den Fraktionssitzungen der Gr√ľnen Liste teilgenommen. Ich bin also √ľber die meisten Themen gut informiert, wenngleich ich mich in komplexe Themen wie die Finanzen sicher noch mehr einarbeiten werde.“

Wie das? Sie sind doch Finanzexperte?
Spangenberg: „Eben deshalb. Als Teilnehmer der Fraktionsgespr√§che habe ich die Themen verfolgt – sehr interessiert, aber nicht so tief, wie man das als Entscheidungstr√§ger verantwortlich tun sollte. Das hole ich jetzt nach.“

Sie werden Mitglied der Fraktion der Gr√ľnen Liste Ladenburg sein, sind aber kein Parteimitglied. Warum?
Spangenberg: „Ich bin durch die regen politischen Diskussionen in meinem Elternhaus angeregt. Ich war schon immer politisch interessiert, habe mich politisch engagiert und werde das weiter tun – daf√ľr muss man in keiner Partei sein.“

Da hat man aber vielleicht mehr Einfluss.
Spangenberg: „Das ist sicher so – mir gef√§llt aber b√ľrgerschaftliches Engagement besser und je mehr mitmachen, umso gr√∂√üer wird der Einfluss. Ich habe in der Zeit der Studentenproteste in Heidelberg studiert, diese Zeit pr√§gt nat√ľrlich. Damals entstanden in der Folge auch die Anti-AKW-Bewegung und als neue Form des unmittelbaren B√ľrgerprotestes auf lokaler Ebene die B√ľrgerinitiativen. J√ľngstes Beispiel in Ladenburg ist B√ľrgenland, das ich mit vielen anderen engagierten Menschen in der Region mitgegr√ľndet habe. Mit diesen Erfahrungen werde ich mich f√ľr mehr B√ľrgern√§he und Transparenz einsetzen. Man darf nicht alles den Politikern √ľberlassen.“

Alexander Spangenberg: Finanzen, Flächenverbrauch, Stadtentwicklung, Klimaschutz, Verkehr sind seine Themen. Bild: privat

Sie f√ľhlen sich aber der „gr√ľnen Idee“ verbunden?
Spangenberg: „Auf jeden Fall. Umwelt- und Klimaschutz sind mir sehr wichtig. Die fortschreitende Fl√§chenversiegelung ist eine katastrophale Entwicklung. Der Grundsatz Innen- vor Au√üenentwicklung ist mir sehr wichtig. Da ich auch Vorsitzender des BUND Ladenburg bin, gibt es also viele Gemeinsamkeiten mit der „Gr√ľnen Liste“.“

Sie betonen aber, dass Sie als „unabh√§ngiger Kandidat“ angetreten sind.
Spangenberg: „Weil ich unabh√§ngig bin. Ich entscheide aus meiner Verantwortung heraus und nicht aus Parteiinteressen.“

H√∂ren das die „Gr√ľnen“ gerne?
Spangenberg: „Ich denke ja, weil die Gr√ľnen in Sachen B√ľrgerbeteiligung sehr liberal sind, die Parteidisziplin l√§ngst nicht so ausgepr√§gt ist wie im konservativen Lager und sie lieber einen kritischen Geist wie mich unterst√ľtzen, als einen „Ja“-Sager.“

Was werden Ihre Themen in Ladenburg sein?
Spangenberg: „Klar die Finanzen, wie schon erw√§hnt der Fl√§chenverbrauch und damit eine nachhaltige Stadtentwicklung, kommunaler Klimaschutz und die Einbindung der B√ľrgerInnen. Wir m√ľssen auch nach jahrelanger Diskussion endlich f√ľr die Verkehrsberuhigung in der Ladenburger Altstadt L√∂sungen finden!“

Haben Sie bereits Gremienerfahrung?
Spangenberg: „Ja. Ich habe als sachkundiger B√ľrger beim Gr√ľnprojekt und im Umweltausschuss mitgewirkt.“

Die GLH hat damit geworben, dass die Fraktion mit Hannah Barsch (21) die j√ľngste Stadtr√§tin stellte – Sie sind 63 Jahre alt. Was bedeutet das?
Spangenberg: „Dass sich mancher lustig dar√ľber machen wird, weil der Altersdurchschnitt nun deutlich angehoben worden ist. Ich fand es gut und wichtig, dass die junge Kollegin die Arbeit aufgenommen hat. Aus beruflichen Gr√ľnden kann sie das nicht mehr fortf√ľhren. Das mache ich jetzt – vielleicht mit weniger jugendlichem Elan, aber jeder Menge Erfahrung und der Weisheit eines noch jungen Alters. Und ich freue mich sehr auf die Arbeit.“

Zur Person:
Alexander Spangenberg (63) arbeitet als Unternehmens- und Finanzberater. Der studierte Volkswirt ist ledig und lebt seit 1982 in Ladenburg: „Ich habe Anfang der siebziger Jahre hier als Student in der Ferien als Ausgrabungshelfer gejobbt und Ladenburg lieb gewonnen. Das ist ein h√ľbsches Pl√§tzchen“, sagt der geb√ľrtige Heidelberger.

Politisch ist Spangenberg in vielf√§ltiger Hinsicht aktiv. Er ist Vorsitzender des BUND Ladenburg und ma√ügeblicher Mitbegr√ľnder von „B√ľrgenland„, das sich f√ľr eine gentechnikfreie Produktion von Lebensmitteln einsetzt.