Donnerstag, 21. September 2017

Freiwilligentag am 20. September

Ladenburg „schafft was“

Ladenburg, 07. Juli 2014. (red/pm) Die Stadtverwaltung Ladenburg ruft am 20. September zum vierten Mal zur Beteiligung am Freiwilligentag der Metropolregion auf. [Weiterlesen…]

Kommunale Kinderbetreuung im Vergleich

Enorme Unterschiede bei Kosten und Angeboten zur Kinderbetreuung

Rhein-Neckar/Ladenburg, 04. April 2014. (red/ae/ms) Seit dem 01. August 2013 haben Kinder ab Vollendung des ersten bis zum Ende des dritten Lebensjahres einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder einer Kindertagespflege. Reichen die Plätze in den Gemeinden des Landtagswahlkreis Weinheim? Wie viele Kindergärten und Kindertagesstätten gibt es in den Gemeinden? Was kostet welches Angebot? Wir haben für Sie recherchiert und liefern den Überblick zu den Angeboten. [Weiterlesen…]

Verlängerte Betreuungszeit wird ausgesetzt

Römernest und Haus des Kindes werden teurer

Ladenburg, 16. Mai 2013. (red/ld) Die Kindertagesstätte „Römernest“ und das Haus des Kindes erhöhen ab 01. September ihre Beiträge um drei Prozent. Das beschloss gestern der Gemeinderat. Auch die verlängerten Betreuungszeiten werden ab dem kommenden Kindergartenjahr ausgesetzt. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Bedarfsplanung Kindereinrichtungen

„Das sind tolle Zahlen“

Ladenburg, 23. März 2013. (red/sap) Von der Stadt Ladenburg muss jährlich eine örtliche Bedarfsplanung für die Kinderbetreuung gemäß dem Kindertagesbetreuungsgesetz erstellt und fortgeschrieben werden. Laut Stadträtin Ilse Schummer herrscht in Ladenburg eine „sehr zufriedenstellende Situation“. Die Bedarfsplanung wurde einstimmig beschlossen.

Für das laufende Kindergartenjahr 2012/2013 stehen gemäß den Betriebserlaubnissen unverändert insgesamt 368 Kindergartenplätze zur Verfügung. Insgesamt 392 Kinder haben einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz im Kindergartenjahr 2012/2013. Auch für das Kindergartenjahr 2013/2014 stehen wiederum 368 Plätze zur Verfügung und 385 Kinder haben in dieser Zeit einen Rechtsanspruch. [Weiterlesen…]

Frist bis 1. März

Anmeldung Kindergarten

Ladenburg, 26. Januar 2012 (red/pm). Die Stadt Ladenburg erinnert an die Frist zur Anmeldung von Kindern, die ab September 2012 drei Jahre alt sein werden.

„Damit in den Ladenburger Kindergärten die Platzvergabe für das kommende Kindergartenjahr 2012/2013 abgeschlossen werden kann, bittet die Stadt Ladenburg um rechtzeitige Anmeldung der Kinder, die ab September 2012 das dritte Lebensjahr vollenden (Geburtszeitraum 01.09.09 – 31.08.10). Die Anmeldung sollte bis spätestens 01.03.2012 bei der Stadt Ladenburg, Hauptstraße 7, 68526 Ladenburg abgegeben werden.“

BdS-Weihnachtsbaumaktion bringt 580 Euro


Guten Tag!

16. Februar 2011. Am letzten Adventswochenende verteigerte der BdS erstmalig von Kindergärten geschmückte Weihnachtsbäume auf dem Weihnachtsmarkt 2010. Die Aktion brachte insgesamt eine Summe von 580 Euro zusammen – über die sich jetzt die Kindergärten freuen.

Christine Ernst ist mehr als zufrieden mit der Idee und dem Ergebnis: „Statt die Bäume wie bislang nach dem Weihnachtsmarkt zu schreddern, fanden wir die Idee, eine Versteigerung zu machen, einfach klasse und das Ergebnis ist natürlich super und dient einem guten Zweck“, sagt die BdS-Vorsitzende.

Zur Erinnerung: Der Bund der Selbstständigen (BdS) organisiert den Weihnachtsmarkt, also auch den „Schmuck“ – und dazu gehören natürlich Weihnachtsbäume. Ingesamt 20 Bäume hatte die Familie Werner gestiftet.

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Auktionator Peter Henninger mit Inge May - sie hatte für 70 Euro den schönsten Baum ersteigert. Archivbild

Im vergangenen Jahr schmückten verschiedene Kindergärten die Bäume, die dann von DJ Peter Henninger versteigert wurden. Der BdS wiederum legte zu jedem Versteigerungspreis die Differenz drauf, damit pro Baum 50 Euro erreicht werden konnten.

Das Römernest war mit zwei Bäumen vertreten, zusätzlich noch dessen Elternbeirat und erhält also 200 Euro. Für den Günther’schen Kindergarten und St. Johannes gab es jeweils 100 Euro, St. Joseph erhielt für einen Baum 50 Euro.

Den „schönsten“ Baum hatte das Haus des Kindes – der erbrachte 70 Euro in der Versteigerung und der BdS legte hier nochmals 10 Euro drauf und 50 Euro für den „schönsten Baum“. Ein Teil des Geldes geht nach Indien, wo ein Schulprojekt gefördert wird, wie Barbara Oswald erklärte.

„Die Aktion ist schnell entstanden und umgesetzt worden“, sagte Frau Ernst auf Nachfrage: „Und wir werden sie wiederholen.“

Wir finden: Eine klasse Aktion, die Kreativität und Eigenleistung verbindet, die durch die Versteigerungserlöse belohnt werden. Der BdS zeigt hier ein soziales Engagement mit Pfiff. Es geht nicht einfach nur um „Spenden“, da Kindern mit Eltern eingebunden werden und die „Spender“ auch etwas schönes als „Gegenleistung“ erhalten.

Ein kleines Problem kann sicher beim kommenden Weihnachtsmarkt gelöst werden. Die Ersteigerer standen nämlich vor der Frage: Wie bringe ich die geschmückte Tanne sicher nach Hause? Vielleicht findet sich jemand, der umsonst oder gegen einen kleinen Aufpreis die Tannen einsammelt und bei den Ersteigern abliefert – das müsste möglich sein.

Inge May aus Heddesheim ersteigert Weihnachtsbaum für 70 Euro


Guten Tag!

Ladenburg, 19. Dezember 2010. Bei der heutigen Versteigerung der Weihnachtsbäume auf dem Weihnachtsmarkt wurde ein echtes Bieterfinale geboten. Inge May aus Heddesheim wollte unbedingt einen Weihnachtsbaum ersteigern und tat das auch: für 70 Euro.

Das freut den Bund der Selbstständigen und vor allem die Kindergärten, die die Bäume geschmückt hatten. Zu Preisen von 15 Euro aufwärts wurden die Bäume versteigert.

Beim letzten Baum wurde es richtig spannend. Moderator Peter Henniger machte Späßle mit den Weihnachtsmarktbesuchern, als der Preis von zwei Frauen hochgetrieben wurde.

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Zuvor war ein Baum auch mal „nicht weggegangen“ und der Höchstpreis waren 35 Euro. Dafür hatte hatte Phil Leicht vom „Atelier 47“ den Zuschlag erhalten.

Die „35 Euro“ hatten die beiden Frauen schnell hinter sich gebracht und dann ging es mal in „Ein-Euro“-Schritten, mal gleich mit „Fünf-Euro“-Schritten nach oben.

Bei 70 Euro war dann Schluss und Inge May hatte ihren Weihnachtsbaum ersteigert: „Ich wollte den einfach haben.“

Voraussichtlich im Januar werden die Erlöse an die Kindergärten überreicht.

Viel Freude mit den Fotos.

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Einen schönen Tag wünscht
Das ladenburgblog

Rekordschulden: 12.100.000 Euro

Guten Tag!

Ladenburg, 18. März 2010. Der Gemeinderat der Stadt Ladenburg hat am 17. März 2010 über einen Rekordschuldenstand von 12,1 Millionen Euro Schulden beraten. Der Stadt brechen Steuereinnahmen von rund zehn Millionen Euro weg – angesichts der desolaten Lage debattierte der Gemeinderat anhand des Entwurfs zur Haushaltsatzung nur in einer Richtung: Kürzen, deckeln, streichen.

Von Hardy Prothmann

Die Haushaltsberatung vom 17. März 2010 markiert ein historisches Datum. Während der Schuldenstand der Stadt Ladenburg 2009 „nur“ 3,2 Millionen Euro betrug, explodieren die Schulden im Jahr 2010 auf 12,1 Millionen Euro.

In harten Zeiten ist es wichtig, den Durchblick zu behalten. Der Blick auf die Finanzen zeigt mögliche Schulden in Höhe von 12,1 Millionen Euro. Bild: ladenburgblog

Der Grund: Es fehlen gegenüber 2008 Steuereinnahmen von rund zehn Millionen Euro. Über neun Millionen Euro bei der Gewerbesteuer und gut eine Million bei der Schlüsselzuweisung aus der Einkommensteuer.

Die Verwaltung hat nach nach Vorberatungen der Schulkommission, der Kindergartenkommission und des Verwaltungsausschusses umfangreiche Kürzungen in den Haushaltsentwurf eingearbeitet – die gingen vielen Stadträten aller Fraktionen aber nicht weit genug.

Die Wortbeiträge kannten nur eine Richtung: Kürzen, deckeln, streichen.

Die Kernbotschaft, die in diesem Streichkonzert vielleicht überhört wurde, war: „Wir werden keine Maßnahmen finden, um neun Millionen Euro einzusparen“, sagte Bürgermeister Rainer Ziegler.

Der Bürgermeister ermahnte den Gemeinderat „gut zu überlegen“: „Jeder Einschnitt in Kernbereiche kann bedeuten, das, was nicht mehr existiert, in naher Zukunft nicht mehr aufgebaut werden kann.“ Weiter sagte Ziegler: „Ich will hier nichts verniedlichen. Wir müssen sparen, wir müssen Synergien finden und wo es sein muss, müssen wir in die Kernbereiche reingehen.“

Es habe mehrere interne „Rotstiftrunden“ gegeben. Die genehmigte Anschaffung eines Fahrzeugs für die Feuerwehr? Kostenpunkt: 110.000 Euro. Nach Rücksprache mit dem Kommandanten – gestrichen. Rund 150.000 Euro, die für den Verwaltungshaushalt vorgesehen waren – gestrichen. 45.000 Euro für die Beregnung der Festwiese? Gestrichen. Insgesamt seien so gut 430.000 Euro „gestrichen“ worden.

So ging es weiter im Rat mit wechselnden Mehrheiten, vielen Nachfragen zu Anträgen, wie die „jetzt genau formuliert sein sollen“. Und vielen „Nachzählungen“, weil die Handzeichen mancher Stadträte bei Abstimmungen nicht klar waren und erneut eingefordert werden mussten.

Schulen, Kindergärten, Personal, Grünanlagen, Freibad – nichts war heilig, alles stand zur Debatte.

Irgendwann sagte Bürgmeister Ziegler: „Ich komme zu dem Schluss, dass ich eine permanente Bürgersprechstunde einrichten werde.“ Und ironisch: „Darauf freue ich mich.“

Die Beratung des Ladenburger Haushalts war am gestrigen Abend ein Schauspiel ohne Höhepunkte – die Dramatik war das verbindende Element. Jede Streichung für sich ist ein Drama, die aber jedes für sich im Rauschen der multiplen Dramen unterging.

Wenn Ladenburg alle Kredite in Höhe von 12,1 Millionen Euro aufnehmen muss, wird es Schulden in absoluter Rekordhöhe geben. „Wenn“.

Was aber feststeht ist: Die Einschnitte werden deutlich ausfallen.