Samstag, 23. September 2017

Lieblingscafés und Lieblingsrezepte

Buchrezension: „Kaffee und Kuchen in Heidelberg, Mannheim und Umgebung“

Kaffee Kuchen KaffeehausfĂŒhrer 2013 10 09

Weckt die Lust auf Kaffee und Kuchen: Der KaffeehausfĂŒhrer fĂŒr Heidelberg, Mannheim und Umgebung von Marion Jentzsch

 

Rhein-Neckar, 09. Oktober 2013 (red/sw) Rechtzeitig zum Herbst, wenn es draußen ungemĂŒtlich wird, möchten wir unseren Lesern ein Buch ĂŒber die LieblingscafĂ©s und Lieblingsrezepte von Marion Jentzsch vorstellen. Die Expertin fĂŒr Kaffee und Kuchen, selbst leidenschaftliche BĂ€ckerin, hat die KaffeehĂ€user in Heidelberg, Mannheim und Umgebung ausfĂŒhrlich getestet und ausgewĂ€hlte Rezepte zum Nachbacken hinzugefĂŒgt. [Weiterlesen…]

So lala: Casting "Miss Ladenburg 2012"

Catwalk auf dem Marktplatz

Casting fĂŒr Miss Ladenburg 2012. Auf den Walk kommt es an. Foto: Ladenburgblog.

 

Ladenburg, 26. Juni 2010. (pro/sap) Zum sechsten Mal wird die “Miss Ladenburg” gewĂ€hlt. Die Wahl findet am 07. Juli 2012 in Fody’s FĂ€hrhaus statt. Am gestrigen Sonntag zeigten sich die ersten acht MĂ€dchen auf dem Laufsteg auf dem Ladenburger Marktplatz. Noch können sich weitere junge Damen zwischen 16 und 27 Jahren bewerben, gerne auch MĂ€dchen aus Ladenburg.

Das von den Ladenburger Gastronomen angebotene “Ladenburg tafelt” wurde am Samstag auf dem Marktplatz kombiniert mit dem „Casting der Miss Ladenburg 2012“. Das von Kaffeehaus Ladenburg und VanitĂ© gestaltete Ambiente war sehr geschmackvoll – die Ausrichtung der BĂŒhne besser als im vergangenen Jahr.

Die Umsetzung des Castings war leider auch in diesem Jahr nicht wirklich gelungen. Die Moderation des Mannheimer Agenturinhabers Dieter Augstein „trug dazu genauso bei“ wie der stĂ€ndige Ausfall der Musik. Das war schade fĂŒr die Zuschauer, aber noch bedauerlicher fĂŒr die acht MĂ€dchen, die tapfer auch ohne Musik den Catwalk rauf und runter liefen.

Mit dabei waren die 19-jĂ€hrige Eveline, die 22-jĂ€hrige Beate Leiti, ebenfalls Mannheim, die beiden BrĂŒhler Schwestern Lorena (19 Jahre und zum dritten Mal bei der Miss Ladenburg Wahl) und Vanessa Keller (16 Jahre), die 18-jĂ€hrige Livia Piotrowicz aus Mannheim, Rachel Bingana, 24 Jahre und ebenfalls aus Mannheim, Cornelia KrĂŒger (19 Jahre) aus Walldorf und die 25-jĂ€hrige Jessica Dummer aus Mannheim.

Nach einem Casual-Walk folgte noch ein Lauf in festlicher Robe. Beide Outfits wurden von den MĂ€dchen mitgebracht und selbst zusammengestellt.

Verantwortlich fĂŒr das Casting der MĂ€dchen und der Betreuung ist in diesem Jahr zum ersten Mal Danielle Koch von der Mannheimer Booking- und Eventagentur „sensation booking“.

Die Entscheidung findet am 07. Juli 2012 bei Fody’s FĂ€hrhaus statt. Dann werden auch die beiden Mannheimerinnen Anna Wetzel (18 Jahre) und Izabela Kersten (19 Jahre) erwartet und wie Dieter Augstein sagte, gerne auch noch weitere MĂ€dchen zwischen 16 und 28 Jahren und vielleicht auch aus Ladenburg.

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Zur Sache: FußgĂ€ngerzone, Autos, FahrrĂ€der


Guten Tag!

Ladenburg, 01. April 2011. In jedem Ort, in jeder Gemeinschaft gibt es widerstreitende Interessen. GrundsĂ€tzlich sollte man Kritik ernst nehmen – solange diese Sinn macht und die beteiligten Personen tatsĂ€chlich Lösungen suchen. Auch um die jetzt „offiziell“ ĂŒbergebenen FahrradstĂ€nder gab es Streit und Diskussionen. Ganz ehrlich? Manchmal fasst man sich an den Kopf und versteht die Welt nicht mehr.

Kommentar: Hardy Prothmann

Ladenburg ist zwar die Àlteste rechtsrheinische Stadt Deutschlands, aber Ladenburg ist eine kleine Stadt, die mit Oberzentren wie Mannheim und Heidelberg oder auch mit mittleren StÀdten wie Weinheim oder Viernheim in vielerlei Hinsicht nicht konkurrieren kann.

Ladenburg hat Flair

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BĂŒrgermeister Ziegler: Begeisterter Radfahrer und immer um einen Konsenz bemĂŒht.

Ladenburg hat aber etwas, das viele andere StĂ€dte nicht haben: Flair und eine Betriebsamkeit, die eben nicht „großstĂ€dtisch“ ist, sondern sehr lebendig und sehr geschichtsvoll.

Es gibt viel GrĂŒn und der Neckar bietet einen einzigartigen Charme. Ladenburg ist beliebt. Bei den Einwohnern und bei den GĂ€sten, die viel Geld in die Stadt bringen. Doch nicht nur Geld, sondern auch Leben und Bewegung und Austausch.

Und Ladenburg hat immer noch ein funktionierndes Angebot an GeschĂ€ften mit engagierten GeschĂ€ftsleuten, die attraktive Angebote bereit halten, ArbeitsplĂ€tze bieten und schaffen und eben dieses „Flair“, die Lebendigkeit stĂŒtzen.

Ganz klar – da, wo Leben ist, ist auch Verkehr, angefangen vom FußgĂ€nger, ĂŒber Radfahrer bis hin zum motorisierten Verkehr. Und ganz klar ist Verkehr immer auch eine Belastung, aber auch eine Chance. Man muss intelligent mit Verkehr umgehen.

Viele in Ladenburg sind stolz, eine „Römerstadt“ zu sein. Vielen dieser stolzen Ladenburger ist aber einscheinend nicht klar, dass die „Römer“ vor allem eines gut beherrschten – den Verkehr. Der Erfolg des römischen Imperiums basiert auf drei SĂ€ulen – einer fĂŒr die damalige Zeit modernen Verwaltung, einer ĂŒberlegenden militĂ€rischen Organisation und ganz entscheidend: Einer herausragenden Verkehrsinfrastruktur.

„Verkehr“ gehört zu den Römern

„RĂŒcksicht auf Verluste“ haben die Römer keine genommen. Die Römer sind deswegen auch zu Recht „Geschichte“. Sie waren sehr erfolgreich, sind aber an ihrer Dekadenz zugrunde gegangen.

In Ladenburg gibt es „Streit“ um eine FußgĂ€ngerzone, die von vielen GeschĂ€ftsleuten aus Sorge um einen weiteren geschĂ€ftlichen Erfolg abgelehnt wird. Die GeschĂ€ftsleute haben gute GrĂŒnde, gegen eine FußgĂ€ngerzone zu sein.

Es gibt aber auch aus Einzelinteressen heraus „Streit“ um das Altstadtfest, einem gesellschaftlichen Großereignis, das sich andere Gemeinden wĂŒnschen wĂŒrden, weil es ihre „Bedeutung“, ihre AttraktivitĂ€t herausstellen wĂŒrde. Doch „Einzelinteressen“ setzen sich per „Gericht“ gegen das Interesse von vielen durch.

Und in Ladenburg gibt es nicht nur einen Streit um den Autoverkehr, sondern auch um FahrrĂ€der, die keinen Krach machen, nicht stinken – aber trotzdem wegen „Wildparkens“ wiederum einzelnen, darunter StadtrĂ€ten, ein Dorn im Auge sind.

Engagierte Unternehmer

Und es gibt in Ladenburg Unternehmer wie Andreas Knoth und Jonas Seidel, die viel Geld in die Hand nehmen, um attraktive Angebote zu schaffen. Beide Gastronomien, das Kaffeehaus und das Vanité, bieten, was man sich wĂŒnscht: Herausragende Angebote, freundlichen Service, ein einladendes Ambiente. Engagement und Leidenschaft.

Beide Unternehmer sind im GesprÀch und Austausch mit anderen GeschÀftsleuten am Ort. Orientiert am Konsenz, am gemeinsamen und gemeinschaftlichen Nutzen.

Trotzdem gibt es „KrĂ€fte“, die ihnen und ihrem Engagement und Erfolg einen „Strick“ drehen wollen. Denen irgendwas nicht passt. Und seien es „wild abgestellte FahrrĂ€der“, die das „Bild“ des Markplatzes angeblich „stören“.

Das kann man ernst nehmen. Dann darf man aber auch ernsthaft fragen, was man sich vorstellt: Wo sollen diese „geparkt werden“? Um den Wasserturm herum? Auf der Festwiese? Am Bahnhof, vor den „Toren“ der Stadt?

Wie kommen die Waren in die Stadt? Per Handkarren? Pferde-Kutsche?

Soll die Innenstadt ein geruhsames „Wohnparadies“ sein?

Wer die Diskussionen um den Verkehr in der Altstadt, um „LĂ€rmbelĂ€stigung“ und andere Dinge verfolgt, muss sich teils wirklich an den Kopf fassen.

Die Gastronomie-Unternehmer Knoth und Seidel nehmen Geld in die Hand, um „Diskussionen“ zu beenden. Was ist die Reaktion? Diskussionen.

Der Markt darf nicht behindert werden – als wenn der Markt nicht mit Fahrzeugen auf den Markplatz kommen wĂŒrde und dort ein geschĂ€tztes Angebot bereit hĂ€lt.

Streit um des Streits Willen?

Die FahrradstĂ€nder seien nicht genug – sagen manche StadtrĂ€te. Der Mannheimer Morgen muss natĂŒrlich darauf hinweisen, dass rund 300 PlĂ€tze in der Außenbewirtschaftung sind, aber „nur“ vierzehn StĂ€nder installiert worden sind – mit privatem Geld. Was soll das? Soll die Lösung sein, 150 StĂ€nder zu installieren?

Geht es nur darum, nie eine Lösung zu finden, auf die man sich einigen kann? Soll der Streit das sein, was man von Ladenburg wahrnimmt? Das kann niemand ernsthaft wollen – und wenn doch, muss man genauso ernsthaft in Frage stellen, ob es bei solch absurden Positionen um „das Wohl der Gemeinde“ oder nur um die „Befriedigung“ von „Einzelinteressen“ geht, egal, ob diese logisch oder einfach nur streitsĂŒchtig sind.

Kompromisse mĂŒssen auch angenommen werden

Der Streit um die FußgĂ€ngerzone war ein Wahlkampfthema, dass mittlerweile abgeflacht ist. „Überraschungen“ kann es aber noch geben. Der Diskussion um „wild“ abgestellte FahrrĂ€der wurde jetzt ein Angebot gemacht, das die „Lage“ entspannen hilft.

Das sollte man einfach mal respektieren und nicht immer nur „motzen“.

Die Gastronomen Andreas Knoth und Jonas Seidel haben zusammen mit BĂŒrgermeister Ziegler durch ihr Engagement gezeigt, dass sie gerne und aus Überzeugung bereit sind, es „allen“ so gut es geht, recht zu machen.

Man darf gespannt sein, ob „manche“ das akzeptieren wollen und können – oder ob ihnen noch etwas einfĂ€llt, was „nicht in Ordnung“ ist.

FahrradstĂ€nder am Marktplatz „offiziell“ ĂŒbergeben

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Guten Tag!

Ladenburg, 01. April 2011. (che) Die neuen FahrradstĂ€nder am Marktplatz sollen spĂ€testens mit der kommenden Freiluftsaison Ladenburgs Straßen und PlĂ€tze entlasten. Die Initiatoren Andreas Knoth, Jonas Seidel und BĂŒrgermeister Ziegler sehen eine breite Akzeptanz – auch wenn es noch „Wildparker“ gibt.

Andreas Knoth vom „Kaffeehaus“ und Jonas Seidel vom „VanitĂƒÂ©â€œ bieten eine Außenbewirtschaftung am Ladenburger Marktplatz an und machen mit BĂŒrgermeister Ziegler gemeinsame Sache. Auf ihre Initiative wurden im Herbst vierzehn neue FahrradstĂ€nder am Rande des Marktplatzes installiert. Deren „große Stunde“ wird in der kommenden Freiluftsaison erwartet, die heute, am 1. April 2011, beginnt.

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(von links): Die Gastronomen Andreas Knoth (Kaffeehaus) und Jonas Seidel (Vanité) bieten zwei herausragende Gastronomien am Markplatz an. Zusammen mit der Stadt haben sie in FahrradstĂ€nder investiert, um Ladenburgern und AusflugsgĂ€sten gute "StellplĂ€tze" zu bieten. Am 31. MĂ€rz 2011 wurden diese zusammen mit Herbert Felbek und BĂŒrgermeister Ziegler "eingeweiht".

Angesichts der Haushaltslöcher in Ladenburgs Kassen beschlossen die beiden Gastronomen, die HĂ€lfte der Kosten fĂŒr die FahrradstĂ€nder auf eigene Rechnung zu ĂŒbernehmen und konnten so BĂŒrgermeister Ziegler, selbst Radfahrer, dafĂŒr gewinnen, die andere HĂ€lfte aufzubringen.

Rund 1.800 Euro haben die BĂŒgelstĂ€nder gekostet, der stĂ€dtische Bauhof ĂŒbernahm zusĂ€tzlich den Einbau. Strategisch gĂŒnstig an der Stirnseite der Parkbuchten fĂŒr PKWs gelegen und mit einem Durchgang versehen, stören dort abgestellte FahrrĂ€der weder den Wochenmarkt noch andere Veranstaltungen und FestivitĂ€ten.

Die FahrradstĂ€nder sind bereits vor der „offiziellen Einweihung“ gut angenommen worden, so Knoth und Seidel. Die mĂŒssen es wissen, haben sie die neuen „ParkplĂ€tze“ doch direkt vor der HaustĂŒr. Ein Indiz dafĂŒr, dass die Initiatoren eine sinnvolle Investition getĂ€tigt haben.

NatĂŒrlich sind vierzehn FahrradstĂ€nder (mindstens je zwei RĂ€der, also 28 kann man dort abstellen) nicht ausreichend, um alle FahrrĂ€der von Altstadtbesuchern und GĂ€sten anzuschließen, aber es ist ein Angebot, das die Umgebung des Marktplatzes vor allem an den Wochenenden spĂŒrbar entlasten wird. Und das kommt allen zugute, die rund um den Marktplatz den Sommer genießen. Bis zu 300 GĂ€ster finden bei den Gastronomen einen gemĂŒtlichen Platz am historischen Marktplatz – darunter sicher auch viele, die zu Fuß kommen.

Soviel ist sicher: 28 PĂ€rkplĂ€tze fĂŒr Autos wĂŒrden deutlich mehr Platz in Anspruch nehmen, auch vierzehn, wenn man pro Auto zwei Personen annimmt.

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog