Montag, 22. Juli 2019

Jugendgemeinderat plant Volleyball-Turnier am 31. Juli

An die BĂ€lle, fertig, los!

Ladenburg, 22. Juli 2014. (red/pm) Der Jugendgemeinderat Ladenburg plant ein Volleyball-Turnier fĂŒr Jugendliche. Es wird am 31. Juli 2014 ab 15:00 Uhr im Ladenburger Freibad stattfinden. Teilnehmen dĂŒrfen Jugendliche von 14 bis 18 Jahren in Teams von vier Spielern und einem Ersatzspieler. Anmelden kann man sich ĂŒber die Facebook-Seite des Jugendgemeinderats, sowie ĂŒber das Jugendzentrum Kiste in Ladenburg, oder persönlich bei den Mitgliedern des Jugendgemeinderats. Zum Anmelden genĂŒgt es, uns Namen und Alter der Spieler, sowie einen Teamnamen mitzuteilen. Als Anmeldeschluss ist der 24.Juli angesetzt.

Der Jugendgemeinderat ĂŒber einen Bolzplatz und Stolpersteine

Ein engagiertes Gremium ohne Publikum

Ladenburg, 08. April 2014. (red/ms) In der vergangenen Woche hat der Ladenburger Jugendgemeinderat seine erste Sitzung im Jahr 2014 abgehalten. Themen waren unter anderem die Zukunft der 37 Stolpersteine und ein geplanter Bolzplatz in der Weststadt – allerdings gab es keinen einzigen jugendlichen Besucher in der Sitzung. Das ist ein bekanntes Problem und schade: Denn die Arbeit, die das Gremium leistet, ist gut und engagiert.

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Jugendgemeinderat stellte Antrag im Gemeinderat

Entscheidung um Soccercourt vertagt

Ladenburg, 19. Dezember 2013. (red/sap) Der Jugendgemeinderat beantragte die Errichtung eines Soccercourts an einem noch festzulegenden Standort und die dafĂŒr benötigten Mittel in den Haushalt 2014 einzustellen. Da einige Punkte nicht geklĂ€rt werden konnten, wurde der Antrag vertagt.

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Altstadtfest mit Besuchern aus Garango und Paternion eröffnet

„Himmlische FreudentrĂ€nen“ zum 40. JubilĂ€um

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Ladenburg, 14. September 2013. (red/ld) Das Wetter macht den Ladenburgern und „außergewĂ€rdische Altstadtfest-Fans“ nichts aus. Heute frĂŒh sah es gerade noch so aus, als wĂŒrde das Altstadtfest buchstĂ€blich ins Wasser fallen, da hörte der Regen mit einem Mal auf, als BĂŒrgermeister Rainer Ziegler die BĂŒhne auf dem gut gefĂŒllten Marktplatz betrat, um es zu eröffnen: „Der Himmel sendet FreudentrĂ€nen“, sagte er und begrĂŒĂŸte den stellvertretenden MinisterprĂ€sidenten Nils Schmid (SPD), der auf Einladung des Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck (GrĂŒne) zur Festeröffnung gekommen war. [Weiterlesen…]

Da darf Besuch aus Afrika nicht fehlen

Altstadtfest: Ein Event mit Tradition

Ladenburg, 05. September 2013. (red/pm) Ladenburg feiert am Samstag, 14. September, das „40 Jahre Ladenburger Altstadtfest“ – lĂ€ngst ein Event mit Tradition. Aus diesem Anlass und dem 30-jĂ€hrigen Bestehen der Partnerschaft zwischen dem afrikanischen Garango und Ladenburg, bekommt die Stadt Besuch aus der Partnerregion. Hier das Programm:

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40. Altstadtfest am 14. und 15. September

JubilÀum mit Freunden

Zum 40. mal feiert Ladenburg am 14. und 15. September sein Altstadtfest.

Zum 40. mal feiert Ladenburg am 14. und 15. September sein Altstadtfest.

 

Ladenburg, 03. September 2013. (red/ld) Das 40. Altstadtfest steht kurz bevor: Am 14. und 15. September ist es soweit. 80 Vereine werden sich zwischen Marktplatz und Bischofshof prĂ€sentieren, dazu treten viele Bands auf. Clowns und Zauberer werden die Kinder unterhalten. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler freut sich auf ein friedliches Fest mit besonderen EhrengĂ€sten. [Weiterlesen…]

Kandidatenaufstellung

Jugendgemeinderatswahl 2012

Ladenburg, 12. November 2012. (red/pm) Am heutigen Montag, 12.11.2012, um 16:00 Uhr tagte öffentlich der Wahlauschuss zur Jugendgemeinderatswahl 2012 im Jugendzentrum „Kiste“.
Vorsitzender BĂŒrgermeister Ziegler, die JugendstadtrĂ€te Julian Albrecht und Simon Kurz sowie Angelika Schlechter als Beisitzer und Achim Kolb als SchriftfĂŒhrer prĂŒften die eingegangenen Bewerbungen und beschlossen ĂŒber die Zulassung der Kandidaten. Alle 19 Kandidatinnen und Kandidaten wurden zur Wahl zugelassen.
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Jugendgemeinderat eröffnete einen zweiten Beachvolleyballplatz

Sommer, Strand und Volleyball

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler mit den JugendgemeinderĂ€ten Sören Ueberrein und Lukas Reiss (rechts), Erhard Schollenberger und Lehrling Dennis Garbaczok (mitte), Bademeister Jörg Leppert und Bauamtsleiter Herbert Felbek (links)

Ladenburg, 06. Juli 2012. (red/cr) Bei sommerlichem Wetter ĂŒbergab der Jugendgemeinderat den neuen Beachvolleyball-Platz seiner Bestimmung. Die Baukosten betrugen etwa 7.000 Euro.

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und Erhard Schollenberger waren sich einig. Nicht der Gemeinde oder den Spendern gilt der Dank fĂŒr die Umsetzung des Projekts, sondern der Jugend.

Oft hatte es in den letzten Jahren Streit gegeben, wer wie lange das Feld benutzen darf. Deshalb traten einige Jugendliche an den Jugendgemeinderat heran und fragten, ob man nicht ein weiteres Feld anlegen könne. Im Grunde kein Problem, könnte man denken, benötigt man doch nur etwas Sand, zwei Stangen und ein Netz.

Wie sich aber zeigte, ist dafĂŒr mehr zu tun. Mehrere Tonnen Erde mussten ausgehoben, die Netzstangen mit Beton im Boden verankert und das Feld anschließend mit Sand aufgefĂŒllt werden. Erhard Schollenberger stellte Material und Arbeitsleistung im Wert von 5.000 Euro bereit. Im Winter wurde gearbeitet.

Angenehm ist was anderes.

Das meint Azubi Dennis, der an den Arbeiten bei winterlichen Temperaturen von bis zu minus 15 Grad beteiligt war.

Die Stadt zahlte den Sand, der auch 1.000 Euro kostete, und beteiligte sich mit 800 Euro an weiteren Kosten. FĂŒr die beiden JugendgemeinderĂ€te Sören Ueberrein und Lukas Reiss wurde ein Projekt fĂŒr die Jugend verwirklicht. Es war ihnen ein wichtiges Anliegen, das Freibad fĂŒr die Jugendlichen noch attraktiver zu machen.

Offener Brief des Jugendgemeinderats

„Kluger Schachzug“

Der Jugendgemeinderat beschrĂ€nkt seine öffentliche Kommunikation auf Facebook und hĂ€lt das fĂŒr einen "klugen Schachzug" - wir haben einen "strategischen Fehler" erkannt.

 

Ladenburg, 23. Mai 2012. (red/pm) Der Jugendgemeinderat reagiert auf unsere Kritik „Strategischer Fehler“ an der Kommunikationsstrategie mit einem offenen Brief. Wir veröffentlichen die Stellungnahme selbstverstĂ€ndlich im Original.

Offener Brief des Jugendgemeinderats:

„Lieber Herr Prothmann!

Wir, die Mitglieder des Jugendgemeinderates (JGR), ĂŒben eine ehrenamtliche TĂ€tigkeit aus. Wir tun das gerne, haben uns darum beworben und scheuen keine Arbeit. Generell muss jedoch eine gewisse VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit gewahrt werden, damit wir diese Arbeit in unserer knapp bemessenen Freizeit zwischen Schule und Ausbildung tatsĂ€chlich gerne machen. Sie ist meistens vorhanden, nicht aber in diesem Fall:

Angeprangert wird, dass wir keine Website und keinen Blog unterhalten: Und das, fĂŒr ein paar GemeinderĂ€te und wenige weitere BĂŒrger Ladenburgs, die nicht in Facebook vertreten sind, sich aber fĂŒr uns interessieren. Denn es sind nur jene, die ein solches Angebot nutzen wĂŒrden. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ, reizt es uns Jugendliche dagegen weniger. Viel besser lassen wir uns ĂŒber unsere tĂ€glich benutzte Plattform erreichen: per Facebook. Auf der anderen Seite steht viel Arbeit fĂŒr das Einarbeiten in das Programm und FĂŒllen des Blogs mit Inhalten – wobei die Arbeit fĂŒr das Erstellen eines Blogs aufgrund Ihres freundlichen Angebotes ja wegfallen wĂŒrde.

Nicht nur, dass die UnverhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit von Arbeit und Nutzung, wie auch die bessere Erreichbarkeit Jugendlicher per Facebook gegen einen Blog sprechen. DarĂŒber hinaus mĂŒssen Sie Ihren Anspruch an ein ehrenamtliches Jugend-Gremium, einen einwandfreien Internetauftritt hinzulegen, aufgeben.

Das alles heißt trotzdem nicht, dass sich interessierte GemeinderĂ€te und BĂŒrger nicht auch ĂŒber uns informieren können, sich mit uns austauschen können, denn auch wir haben ein Interesse daran – Ihre gegenteilige Behauptung, der JGR wĂŒrde die Öffentlichkeit gar nicht erreichen wollen, ist schlicht und einfach falsch: Zum einen war unsere alte Website neben der komplizierteren URL auch unter jgr-ladenburg.de zu erreichen. Zum anderen widerlegt allein die Tatsache, dass wir uns Gedanken um eine PrĂ€senz im Internet machten, ihre Behauptung schon im Ansatz.

Außerdem sind da unsere öffentlichen Sitzungen. Auch unsere hĂ€ufigen Auftritte im Gemeinderat sollte es ermöglichen, sich auszutauschen. Überdies stehen unsere Kontaktdaten jederzeit und fĂŒr alle zugĂ€nglich auf ladenburg.de zur VerfĂŒgung – und wo wĂ€re ein geeigneterer Ort fĂŒr den JGR LADENBURG, als sich unter anderem auf LADENBURG.de zu prĂ€sentieren?

Von allem abgesehen, ist es völlig unangebracht, den JGR auf seinen Internetauftritt zu reduzieren: Denn hĂ€tten Sie Recherche betrieben, wĂŒssten Sie wohl, was wir sonst eigentlich so machen.“

Anm. d. Red.: Kritisieren ist nicht gleich „anprangern“. Inhaltlich wiederholen wir unsere Darstellung – wenn man so will, ist auch Facebook eine Art „Blog“. Ob man nun einen Beitrag hier einstellt oder in einem eigenen Blogsystem, ist unterm Strich fast dieselbe Arbeit. TatsĂ€chlich gibt es aber erhebliche Unterschiede: Daten in einem eigenen Blog gehören einem auch – Daten, die in Facebook eingegeben werden, gehören Facebook. Man kann zwischen Blog und Facebook eine automatisierte Veröffentlichung herstellen, so dass BlogeintrĂ€ge ohne zusĂ€tzliche Arbeit auf der Facebook-Seite landen.
Die Behauptung, die Mehrheit der Ladenburger nutze bereits Facebook, ist mit Sicherheit falsch. Vermutlich richtig ist die Annahme, dass ein Großteil der Jugendlichen ab 12/13 Jahren Facebook nutzt. Zur Recherche: Das ist das angesprochene Problem. Wenn man erst recherchieren muss, um die AktivitĂ€ten zu verfolgen, ist eine einfache Kommunikation mit der BĂŒrgerschaft nicht gegeben.
Noch ein Tipp an den Jugendgemeinderat: Soweit wir gesehen haben, ist die Facebook-Seite ĂŒber ein Mitglied erstellt worden. Damit ist die Seite im Besitz dieses Mitglieds und nicht des aktuellen oder kĂŒnftigen Jugendgemeinderats. Das ist ein typischer Fehler, der bei Vereinen oder anderen Organisationen immer wieder fĂŒr erhebliche Schwierigkeiten sorgt. Was, wenn der Besitzer aus welchen GrĂŒnden auch immer nicht mehr erreichbar ist, erreichbar sein will? Daten und Zugriff auf die Seite fĂŒr VerĂ€nderungen sind dann verloren. Weiter ergibt sich fĂŒr den Seiteninhaber eine unter UmstĂ€nden gravierende rechtliche Stellung: Sollte es, wiederum aus welchen GrĂŒnden auch immer, zu einem Rechtsstreit kommen, sind der Inhaber oder die Rechtsvertreter persönlich haftbar. Aktuell gibt es einen Prozess, der sich mit der so genannten „Betreiberhaftung“ beschĂ€ftigt. Ein Facebook-Seiten-Besitzer wurde wegen eines Fremdkommentars auf der Seite abgemahnt. Solche Prozesse werden oft im „fliegenden Gerichtsstand“ ausgetragen, hĂ€ufig Hamburg oder Berlin. Die Kosten fĂŒr solche Verfahren erreichen schnell 5-10.000 Euro. Auch hier halten wir an unserer EinschĂ€tzung fest, dass der Jugendgemeinderat schlecht beraten ist. Der Betreiber muss also dringend die Stadt Ladenburg sein – denn die ist rechtlich versichert und hat die Ressourcen fĂŒr juristische Auseinandersetzungen.
Eine Anmerkung zum Schluss: Kritik heißt nicht, dass man etwas „schlecht“ macht, sondern, dass man sich mit etwas auseinandersetzt – das ist die Wortbedeutung. Unsere Redaktion findet es erstens gut, dass es ĂŒberhaupt einen Jugendgemeinderat gibt und ist zweitens der Arbeit der Jugendlichen gegenĂŒber sehr aufgeschlossen. Unsere kritische Begleitung hat also eine Verbesserung der Kommuniktion im Blick und nicht ein „Anprangern“ des JGR. Aus diesem Grund geben wir auch rechtlich wichtige Hinweise – die Umsetzung obliegt dann den Mitgliedern.

Jugendgemeinderat zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Zu wenig Einfluss

Profilbild der Facebookseite des JGR. Quelle: JGR

 

Ladenburg, 07. Mai 2012. (red/jt) Der Jugendgemeinderat bemĂ€ngelt zu wenig Einfluss auf die Realpolitik und wĂŒrde gerne wieder mehr Licht in die Stadt bringen – zumindest am Wochenende. Strategisch hat der Jugendgemeinderat einen Fehler beschlossen: Die Website und damit die Kommunikation mit der Öffentlichkeit wird abgeschaltet.

Am vergangenen Donnerstag ab 19:30 Uhr lud der Jugendgemeinderat Ladenburg zur öffentlichen Sitzung im Sitzungssaal 105 im Ladenburger Rathaus. Neben den Mitgliedern des Jugendgemeinderates waren auch der SozialpĂ€dagoge Achim Kolb sowie BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und seine erste Stellvertreterin Gudrun Ruster (FWV) anwesend.

Auf der Tagesordnung des Jugendgemeinderates standen eine Stellungnahme zu dessen Internetauftritt, die Finanzierung eines neuen Volleyballnetzes sowie die Stellungnahme zum bereits verabschiedeten Haushalt der Stadt Ladenburg fĂŒr das Jahr 2012.

Offline, dafĂŒr auf Facebook

Der Jugendgemeinderat hat beschlossen, seine alte InternetprĂ€senz nicht weiter zu betreiben. Das Angebot sei zu veraltet und zu schwer zu administrieren, sagte der Vorsitzende Julian Albrecht. Eine moderne, neue Alternative sei zu teuer. DiesbezĂŒgliche Angebote habe man sich eingeholt.

Die Ladenburger Jugendlichen, welche der Jugendgemeindert vertritt, sind grĂ¶ĂŸtenteils auf Facebook vertreten. Ebenso der Jugendgemeinderat selbst. Daher wurde beschlossen, die Seite auf Facebook zur zentralen Anlaufstelle umzufunktionieren. Dort findet man Informationen ĂŒber den Jugendgemeinderat, dessen Termine sowie BeitrĂ€ge und Entscheidungen.

Gudrun Ruster (FWV) erkundigte sich, was mit den Personen sei, die nicht auf Facebook vertreten sind.

Julian Albrecht und Pieter Dietrich entgegneten, bereits jetzt stĂŒnde jedem die Möglichkeit offen, auch persönlich, per Telefon oder Mail Kontakt aufzunehmen. Die Kontaktdaten seien auch auf der InternetprĂ€senz der Stadt Ladenburg zu finden. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler sagte, man könne wichtige Informationen auch auf die Seite der Stadt nehmen und im Bereich „Aktuelles“ den Menschen zugĂ€nglich machen.

Sponsoren gesucht

Zweites wichtiges Thema der Sitzung war ein neues Netz fĂŒr das Volleyballfeld. Ein solches Netz schlĂ€gt mit rund 750 Euro zu Buche. Einen Sponsor habe man mit der Sparkasse bereits gefunden. Diese steuert 200 Euro bei.

Der Jugendgemeinderat hat das Netz bereits bestellt. Zum Start der neuen Saison wird es aber vermutlich noch nicht da sein.

Notfalls werde man den restlichen Betrag von 550 Euro aus dem eigenen Etat finanzieren, so Julian Albrecht. JugendstadtrÀtin Christine Völkel sagt:

Uns ist es lieber, wenn wir unseren knappen Etat schonen.

Nach ihrer Ansicht ist es wichtig, sinnvoll und zielgerichtet mit dem geringen Etat umzugehen, welcher dem Jugendgemeinderat zur VerfĂŒgung steht. Julian Albrecht warb im Namen des Jugendgemeinderates noch einmal um weitere Sponsoren fĂŒr das Netz.

Leider kein spĂŒrbarer Einfluss

Der Einfluss des Jugendgemeinderats auf den richtigen Gemeinderat sei leider gering, wurde bemĂ€ngelt. Gerade in Bezug auf die Verwendung von Mitteln fĂŒr „jugendliche Belange“ wĂŒrde der Jugendgemeinderat gerne intensiver mitreden. So habe man den Eindruck, sei viel auf Kosten der Jugendlichen gespart worden. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler sagte zu, dass der Jugendgemeinderat bei den kommenden Etat-Beratungen intensiver beteiligt werden soll.

Das Thema „Straßenbeleuchtung“ wurde ebenfalls vorgebracht. Aus Sicht der Jugendlichen wĂ€re es sinnvoller freitags und samstags das Licht anzulassen, um das GefĂŒhl der Sicherheit zu erhöhen. Sonntags bis donnerstags könnte man das Licht von ein bis vier Uhr abstellen, also eine Stunde lĂ€nger als bisher. Der Gemeinderat werde im Mai oder Juni ĂŒber den Test verhandeln, so Ziegler.

Antrag des Jugendgemeinderats wird abgewiesen

„Mit der Schließung des Römerstadions wird uns die Chance verwehrt, uns außerschulisch sportlich zu bewegen.“

Ladenburg, 15. Dezember 2011. (red/sap) Der Jugendgemeinderat wurde von der Verwaltung in seiner letzten nicht-öffentlichen Sitzung darĂŒber in Kenntnis gesetzt, dass fĂŒr das Römerstadion eine neue Schließanlage installiert wird. Diese sieht vor, dass nur noch bestimmte Personengruppen (Vereine, Schulen) Zugang zum Römerstadion erhalten sollen. Dies wĂŒrde bedeuten, dass kein Jugendlicher mehr spontan und ohne Verpflichtungen die Möglichkeit hĂ€tte, das Stadion zum Fußballspielen oder fĂŒr sonstigen Sport zu nutzen.

„Das ist fĂŒr uns nicht im Sinne der Ladenburger Jugend“, heißt es im Antrag des Jugendgemeinderats, der in der gestrigen Sitzung an den Gemeinderat gestellt wurde.

Deshalb beantragte der Jugendgemeinderat, „das Römerstadion nicht komplett zu schließen und eine flexible Nutzung des Gummiplatzes möglich zu machen.“

Im Antrag rÀumte der Jugendgemeinderat aber auch ein, dass er die Beanstandung der Zerstörung, insbesondere des neuen Kunstrasenplatzes, sehr wohl verstehen könne.

„Mit der Schließung des Römerstadions wird uns die Chance verwehrt, uns außerschulisch sportlich zu bewegen“,

erklÀrte Hannah Karl, stellvertretende Vorsitzende des Jugendgemeinderates, und forderte, den Gummiplatz zugÀngig zu machen.

Keine Lösung parat

„Ich habe keine Lösung parat, außer in einen Verein einzutreten“, sagte Gemeinderat Bernd Garbaczok (SPD): „Wir mĂŒssen das Stadion erst mal schließen.“

Allgemein war man sich einig, dass man gerne fĂŒr die Ladenburger Jugend eine Lösung finde möchte, dass aber eine teilweise Öffnung des Stadions – zum Beispiel des Gummiplatzes – mit Kosten verbunden sei.

Dr. Rainer Beedgen (CDU) verwies auf die Neckarwiese als Möglichkeit fĂŒr sportliche BetĂ€tigung.

Julian Albrecht, Vorsitzender des Jugendgemeinderats, und Hannah Karl waren mit dem Verweis auf Vereine nicht zufrieden.

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler wies den Jugendgemeinderat darauf hin, dass die Ladenburger Jugend in den Zeiten, wenn Vereine und Schulen im Römerstadion sind, die Möglichkeit hĂ€tte, dort Sport zu treiben.

„Ihr mĂŒsst euch in Gruppen zusammenschließen“, meinte Gemeinderat Bernd Garbaczok (SPD).

Dem Antrag des Jugendgemeinderates wurde nicht statt gegeben.

Vorschlag des Jugendgemeinderats zum temporĂ€ren Abschalten der Straßenbeleuchtung

„Die Idee ist gut“, aber das Licht bleibt – noch – aus

Ladenburg, 15. Dezember 2011. (red/sap) Seit Mai 2011 bleibt in Ladenburg nachts zwischen 02:00 und 04:00 Uhr frĂŒh die Straßenbeleuchtung aus. Der Jugendgemeinderat der Stadt Ladenburg stellte in der gestrigen Gemeinderatssitzung einen Antrag an den Gemeinderat, am Wochenede die Straßenbeleuchtung anzulassen und unter der Woche schon eine Stunde frĂŒher, um 01:00 Uhr, das Licht auszuschalten. Zudem sollte in den Sommermonaten, die Beleuchtung um 04:00 Uhr nicht wieder eingeschaltet werden.

Von Sabine Prothmann

„Die Idee ist gut“, war der allgemeine Tenor bei der Gemeinderatssitzung am gestrigen Mittwoch. Doch das Licht bleibt – zunĂ€chst noch – auch am Wochenende aus.

Der Ladenburger Jugendgemeinderat hatte an den Gemeinderat den Antrag gestellt, dass man die Straßenbeleuchtung in den NĂ€chten von Freitag auf Samstag und von Samstag bis Sonntag wieder anstellen sollte.

„Es ist unangenehm, im Dunklen heimzukehren“, sagte Julian Albrecht, Vorsitzender des Jugendgemeinderates.

Zudem machte die Ladenburger Jugend den Vorschlag, in den NĂ€chten von Sonntag bis Freitag die Straßenbeleuchtung schon um 01:00 Uhr nachts auszuschalten und in den Sommermonaten um 04:00 Uhr frĂŒh erst gar nicht mehr einzuschalten.

Der Ladenburger Gemeinderat hatte mit Beschluss vom 20. April 2011 der Nachtabschaltung von 02:00 bis 04:00 Uhr und einer einjĂ€hrigen Testphase mit abschließender Bilanz zugestimmt.

Obwohl allgemeine Übereinstimmung herrschte, dass der Antrag des Jugendgemeinderates ein guter Vorschlag sei, wollten vor allem die Fraktionen der GrĂŒnen Liste Ladenburg und der SPD zunĂ€chst die einjĂ€hrige Testphase abwarten „bevor wir schon wieder etwas Neues ausprobieren“. Danach könne man noch mal darĂŒber reden.

Bislang 12.000 Euro eingespart

Die StadtrÀte der CDU und der FDP sahen darin kein Problem, denn auch bei dem Vorschlag des Jugendgemeinderates handle es sich ja noch um einen Test.

StadtrĂ€tin Gudrun Ruster (Freie WĂ€hler) blieb dabei, dass sie das Abschalten des Lichtes zu keiner Zeit fĂŒr gut heiße. Sie habe im Juli zwischen 02:00 und 04:00 Uhr eine Begehung gemacht und vor allem im Bereich der Oststadt gĂ€be es „viele Stolpersteine“.

Bisher hat das Ausschalten der Straßenbeleuchtung von 02:00 bis 04:00 Uhr frĂŒh gut 60.000 kWh gespart, „das sind rund 12.000 Euro“ erklĂ€rte BĂŒrgermeister Rainer Ziegler.

Laut dem Ladenburger Polizeichef wurden in den vergangenen Monaten keine vermehrten UnfĂ€lle oder kriminelle Delikte vermerkt: „Es lag nichts AuffĂ€lliges“ vor, so Ziegler. Der den Vorschlag des Jugendgemeinderates positiv beurteilte.

„Ich sehe am Wochenende schon Bedarf das Licht anzulassen“, meinte Stadtrat Dr. Rainer Beedgen (CDU).

„Wir sollten es bei einem Jahr Testphase belassen und die Bevölkerung nach einem Jahr fragen, wie ist es gelaufen“, sagte Petra Erl (SPD).

Auch Dr. Peter Hilger (Freie WĂ€hler) war dafĂŒr, das Ende der Testphase abzuwarten.

„Ich habe großen Sympathie fĂŒr den Vorschlag des Jugendgemeinderats“, versicherte auch Alexander Spangenberg (GrĂŒne). Doch letztendlich handle es sich dabei um drei Teile und die sollten nach der einjĂ€hrigen Testphase „auf Wiedervorlage“ gesetzt werden.

„Der Vorschlag ist begrĂŒĂŸenswert und das Ziel Bilanz zu fĂŒhren, sehe ich davon nicht beeintrĂ€chtigt“, meinte Stadtrat Rudolf Lutz (FDP).

Jugendgemeinderat Julian Albrecht ergĂ€nzte: „Bis Mai kennt die Bevölkerung dann beide Alternativen.“

Testphase soll eingehalten werden

„Wir sind nicht inhaltlich gegen den Vorschlag, aber wir wollen zunĂ€chst die einjĂ€hrige Testphase einhalten“, meinte auch Wolfgang Zahner (SPD).

StadtrĂ€tin Ilse Schummer (SPD) verwies darauf, dass mit dem Vorschlag des Jugendgemeinderats nur ein Teil der Bevölkerung reprĂ€sentiert sei und man wolle schließlich alle Bevölkerungsgruppen einbeziehen.

„Eine Testphase sei schließlich zum Testen da“, deshalb habe er kein Problem damit, den Vorschlag des Jugendgemeinderats umzusetzen, sagte Gerhard Seidel (CDU).

Mit 11 Gegenstimmen wurde der Antrag abgelehnt.

Jugendgemeinderat will mehr Öffentlichkeitsarbeit machen

Guten Tag!

Ladenburg, 21. Juli 2010. Die Tagesordnung des Jugendgemeinderats hatte bei der Sitzung vom 20. Juli 2010 vor allem einen wichtigen Punkt: Öffentlichkeitsarbeit.

Von Hardy Prothmann

Vertretung der Jugend: Jugendgemeinderat. Bild: ladenburgblog.de

Der Jugendgemeinderat (JGR) wird einen Ausschuss bilden, der sich vor allem um Öffentlichkeitsarbeit kĂŒmmern soll – denn der Jugendgemeinderat ist zu unbekannt.

Bei der Sitzung – von denen es vier im Jahr gibt – war kein einziger Jugendlicher zugegen. Die zwölf JugendstadtrĂ€tinnen und -rĂ€te wissen um das Problem der zu geringen Bekanntheit.

Deshalb will der JGR sich verstĂ€rkt an Schulen zeigen, in die Klassen gehen und das Gremium dort vorstellen. Außerdem sollen Sitzungstermine und die Arbeit mit Flyern beworben werden.

Auch digital – seit kurzem gibt es bei Facebook eine Seite des JGR (Jugendgemeinderat Ladenburg), auch ĂŒber Twitter und eine verbesserte Homepage wollen die Mitglieder fĂŒr ihre Arbeit und ihre Aufgaben werben.

Auf dem Altstadtfest will sich der JGR wieder mit einem Stand prÀsentieren, um auch hier auf sich aufmerksam zu machen.

Am 25. September 2010 will der JGR ein Fußballturnier veranstalten, die Zahl der Mannschaften soll auf 24 begrenzt werden. Wegen der brutalen Attacke bei einem Jugendspiel denkt man ĂŒber den Einsatz von Security-KrĂ€ften nach.

Die GetrĂ€nkepreise sollen niedrig gehalten werden – pro GetrĂ€nk ist ein Aufschlag von 50 Cent geplant, der an das Jugendzentrum „Die Kiste“ gehen soll.

Der JGR will aus seinem Etat Putzmittel anschaffen, mit denen die mittlerweile 35 „Stolpersteine“ (die DenkmĂ€ler erinnern an jĂŒdische Opfer des Holocaust) in Ladenburg von SchĂŒlergruppen gepflegt werden sollen.

Mitglieder des JGR sind: Jan Gerstenberger (Vors.), Bianca Eggert (stellv. Vors.), Lukas Reiß, Simon Kurz, Hannah Karl, Pieter Dietrich, Sören Wegner, Maurice Sturm, Julian Albrecht, Christine Völkel, Laura Schrötel, Francesco Iacono

„Die Dosis Adrenalin ist garantiert. Skaten gibt ein gutes GefĂŒhl.“

Guten Tag!

Ladenburg, 17. Mai 2010. FĂŒr Marco Masetti war das Skate-Event „Heimspiel #2“ eine mehr als gelungene Veranstaltung. Im Interview erklĂ€rt der Mitorganisator, was Skaten ist, wieso niemand Angst vor Skatern haben muss und warum man sich als Eltern freuen kann, wenn die eigenen Kinder skaten.

Was macht Skaten als Sport aus?
Marco Masetti: „Skaten ist eine Lebenseinstellung. Dazu gehört der Sport, die Klamotten, die Musik, das Verhalten.“

Die Jungs sehen ziemlich cool aus und nicht unbedingt so, wie sich anstĂ€ndige Eltern anstĂ€ndige Kinder wĂŒnschen?
Masetti (lacht): „Ja, das ist das Klischee. So denken viele: Gammler, AbhĂ€nger, Nichtsnutze. Skaten ist fĂŒr konventionell denkende Menschen einfach nichts gescheites. Die Kleidung muss locker sein, damit man sich gut bewegen kann und da schnell mal irgendwo ein Loch drin ist, zieht man sich nicht die besten Klammotten an. Irgendwie logisch, oder?“

Marco Masetti: Schreiner, Skater, Shopbetreiber. Bild: local4u

Wie erklÀren Sie einem konventionell denkenden Menschen, was Skaten bedeutet?
Masetti: „Skaten ist zwanglos – man skatet, wenn man Lust dazu hat und wo man Lust dazu hat und mit wem man Lust dazu hat. FrĂŒher waren Skater noch sehr politisch, eine Protestbewegung gegen die Konsumgesellschaft. Man wollte anders sein – typisch fĂŒr die Jugendkultur. Heute ist Skaten anders politisch: Respekt fĂŒreinander spielt bei Skatern eine große Rolle. Und ganz wichtig: Skater sind cool und kein bisschen aggressiv.“

„Respekt spielt eine große Rolle.“

Heißt?
Masetti: „Die AnfĂ€nger lernen von den Könnern. Die Könner respektieren die AnfĂ€nger, weil sie auch mal angefangen haben und wissen, wie schwer es ist, einen Trick zu beherrschen. Um was zu können muss man mindestens zwei, drei Jahre sehr viel ĂŒben. Man stĂŒrzt, man tut sich dabei weh, man verletzt sich manchmal, man steht wieder auf und probiert es nochmal. DafĂŒr braucht man Disziplin und Biss. Wie hart die StĂŒrze sein können, sieht man ja im Video.“

Ist Skaten eine gefÀhrliche Sportart?
Masetti: „Jeder Sport birgt in sich ein Verletzungsrisiko. Skaten ist gefĂ€hrlich, keine Frage. Aber auch das fĂŒhrt wieder zur Disziplin. Nach den ersten harten Landungen ĂŒberlegt sich jeder sehr genau, was er probiert und was er sich zutraut. Skaten schult also auch die Wahrnehmung und den Umgang mit der Gefahr: wer unbedacht ist, bĂŒĂŸt das sofort auf die ganz harte Weise.“

„Skater sind hart im Nehmen.“

Klingt doch eigentlich ganz vorbildlich, das mit der Disziplin.
Masetti: „Ist es auch. Beim Skaten gilt ein Gesetz: Wenn jemand stĂŒrzt, stĂŒrzt er gleich hart, egal ob Profi oder AnhĂ€nger, das liegt in der Physik der Sache. Bis man sich einigermaßen auf dem Brett halten kann, stĂŒrzt man oft. Plötzlich kommt man weiter. Dann stagniert es wieder monatelang. Skater sind hart im Nehmen, sind fair miteinander und genießen es, wenn es lĂ€uft.“

Der Heidelberger Frank Royal ist erst elf Jahre alt und ein Skater-Talent. Bild: local4u

Wie lief das Heimspiel #2 am Samstag?
Masetti: „Das war eine geile Sache – wir hatten jede Menge Spaß und haben richtig gutes Skaten gesehen. So solls sein.“

Es waren zwei Gruppen am Start, warum?
Masetti: „Das hĂ€ngt von den Leistungen ab. In der Gruppe A sind die gesponserten Fahrer angetreten, die sind so gut, dass sie national bei Contests mitfahren können, nicht unbedingt gewinnen, aber doch gut dabei sein. In der B Gruppe sind die gefahren, die schon viel können, aber noch auf dem Weg in die Gruppe A sind. Alles klar?“

„Skaten schult die Wahrnehmung.“

Verstanden. Gabs Verletzungen?
Masetti: „Zwei verstauchte Handgelenke – also nicht wirklich was schlimmes.“

Obwohl Skaten ein hohes Verletzungsrisiko birgt, hatte kein Fahrer Protektoren an. Warum?
Masetti: „Die Bahnregeln besagen, dass man einen Schutz tragen soll – jeder fĂ€hrt aber auf eigenes Risiko. Das Problem an Protektoren: Die schrĂ€nken einen in der Bewegungsfreiheit ein und behindern damit den Fahrer. Das Verletzungsrisiko ist ganz klar gegeben, aber wie ich eben schon erklĂ€rt habe: Die Leute wissen, wie weh es tun kann und verhalten sich sehr verantwortungsvoll. Beim Fußball oder Handball gibt es wahrscheinlich mehr Verletzungen.“

Der Skatepark Ladenburg ist die Top-Holzbahn im Rhein-Neckar-Kreis.

Sie haben den Skatepark hier in Ladenburg geplant und kennen sich in der Szene aus. Wo wĂŒrden Sie den Park einordnen?
Masetti: „Unter den Holzparks ist Ladenburg ganz sicher im Rhein-Neckar-Kreis die Nummer eins. Holz fĂ€hrt sich ĂŒbrigens weicher und es gibt weniger Verletzungen als bei reinen Betonparks, die auch viel schneller sind. Insgesamt wĂŒrde ich den Skatepark unter die Top 20 einordnen.“

Es gibt immer wieder Vandalismus und MĂŒll im Skatepark. Sind Skater eine Problemgruppe?
Masetti: „Jaja, ich kenne diese VorwĂŒrfe. Das ist kompletter Blödsinn. Die Skater sind froh ĂŒber die tolle Anlage. Warum sollten sie da was kaputtmachen? Oder Flaschen kaputt werfen? Um sich dann durch die Glasscherben ordentlich zu verletzen? Skaten ist ein rauher Sport, Skater sind aber keine Rowdies.“

Skater sind aktive Leute.

Also kein Rucksacktrinken und Àhnliches?
Masetti: „Die Skater, die ich kenne und alt genug sind, um Alkohol trinken zu dĂŒrfen, feiern sicher aber und an mal gerne. Euer Video zeigt es aber ziemlich gut: Die meisten Skater sind drahtige Typen. Man braucht Kraft, Ausdauer, Geschick und bedröhnt oder mit dickem Kopp fĂ€hrt es sich einfach nicht gut. Skater sind gerne an der frischen Luft, sind aktiv und in Bewegung.“

Es waren nur Jungs am Start. Ist Skaten ein MĂ€nnersport?
Masetti: „Skaten ist eine MĂ€nnerdomĂ€ne. Aber ganz langsam kommen auch immer mehr MĂ€dels dazu. Das Geschick bringen Frauen wahrscheinlich genauso gut wie MĂ€nner, aber es ist auch ZĂ€higkeit und Kraft notwendig.“

Was ist ein gutes Alter, um mit dem Skaten zu beginnen?
Masetti: „Frank Royal aus Heidelberg hat eine bockstarke Leistung gezeigt. Der Junge ist elf Jahre alt und fĂŒr ihn gibt es nichts anderes. Aber er ist ein echtes Talent. Typischerweise wĂŒrde ich sagen, etwa ab zwölf Jahre. Dann sind die Jungs motorisch, physisch und psychisch fit genug.“

„Um gut zu skaten, braucht es eine gewisse Reife.“

Warum psychisch?
Masetti: „Kinder wollen immer schnell Erfolgserlebnisse. Die kommen, wie gesagt, beim Skaten aber nicht sofort. Es braucht eine gewisse Reife, Engagement, Ehrgeiz und Lust, sonst hört man schnell wieder auf.“

Marcel Mink. Bild: local4u

Gibt es ein Höchstalter?
Masetti: „Eigentlich nicht. Ich kenne zwar keine 60-jĂ€hrigen Skater – so alt ist das ja auch noch nicht. Aber es gibt viele, die fahren auch ĂŒber 40 noch. Beispielsweise der „Vadder“, der auch am Start war, ist so Anfang 40 und ein echt cooler Skater.“

„Die Dosis Adrenalin ist garantiert.“

Warum wird Skaten so gut wie nie in einem Verein angeboten?
Masetti: „Weil die Leute keinen Bock haben, sich ihre Trainingszeiten vorschreiben zu lassen. Weil sie nicht in einem klassischen Leistungssystem eingebunden, sondern frei sein wollen. Trotzdem bringen sie eine enorme Leistung.“

Zusammengefasst: Was ist Skaten?
Masetti: „Es ist ein unglaubliches GefĂŒhl, wenn man einen Trick steht, egal obs ein Ollie ist oder ein Flip oder Slide. Die Dosis Adrenalin ist garantiert. Wer soweit ist, in der Halfpipe zu gleiten und einen richtig guten Run hat, der fĂŒhlt sich einfach gut und frei. Das ist Skaten.“

Hintergrund zum „Heimspiel #2“
Marco Masetti arbeitet als Schreiner beim Nationaltheater in Mannheim. Zusammen mit der Stadt Ladenburg hat er den Skatepark in Ladenburg entworfen. Gefertigt hat ihn Andreas SchĂŒtzenegger (iou-ramps), der heute zu den Top-Holzskatepark-Konstrukteuren gehört (siehe Skateistan).

In Heidelberg betreibt Masetti mit seinem Partner Philipp Hund einen Skateshop „pier seven“. Sein Herz schlĂ€gt fĂŒrs Skaten: „Einfach ein cooles LebensgefĂŒhl.“

Veranstalter des „Heimspiel #2“ ist das Ladenburger Jugendzentrum „Die Kiste“. Zusammen mit dem Jugendgemeinderat wurde nach dem „Heimspiel“ im Herbst dieses Jahr versucht, den Contest kommerziell zu organisieren, „weil das jede Menge Arbeit und Kosten macht“. „Das erste Heimspiel war ein Riesenspaß, aber auch eine hohe Belastung fĂŒr alle, die mitgemacht haben“, sagt Masetti.

Die Schreinerei Wolf hat eine Graffiti-Wand spendiert. „Besonders dankbar sind wir dem Autohaus Vogel, die haben uns finanziell ganz herausragend gesponsort“, sagt Masetti. EnttĂ€uscht zeigt sich der Ladenburger aber ĂŒber die Vereine und GeschĂ€ftsleute: „Wir haben wirklich viele angesprochen und es kam nichts.“

Insgesamt sieht Masetti eine große Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit, was die offene Jugendarbeit angeht: „StĂ€ndig wird darĂŒber gesprochen, was fĂŒr Probleme man mit der Jugend hat und wenn man dann etwas auf die Beine stellen will, macht kaum jemand mit.“

Nur der ASV habe sich sofort bereit erklĂ€rt, zu kleinen Preisen, „die sich Jugendliche auch leisten können“, einen Grillstand zu machen. Der Jugendgemeinderat bot Waffeln und Fruchtcockails an. Die evangelische Stadtmission besorgte eine Kletterwand, die Stadt spedierte den Strom, das THW besorgte die technischen AnschlĂŒsse.

Die Kosten fĂŒr die Bands MĂ€hthrĂ€sher und Baxter, die DJs Tommy D und Blastar und die „Free gifts“ wurden vom Skateshop und der „Kiste“ ĂŒbernommen.

Besucherandrang am BĂŒrgertag in der Feuerwehr

Guten Tag!

Ladenburg, 29. MĂ€rz 2010. Waren es 700 oder 800 Besucher oder gar 1.000 oder mehr? Die Frage ist schwer zu beantworten. Fest steht: Der BĂŒrgertag am 28. MĂ€rz 2010 war sehr gut besucht – sicher auch, weil die LadenburgerInnen neugierig auf die neue Feuerwehr waren. Viele Familien nutzten das Angebot fĂŒr einen Ausflug.

Halbe Strecke: Blick aus 12 Meter Höhe auf den Hof der Feuerwehr. Die Leiter ist auf 23 Meter ausgelegt, kann aber auch bis zu 30 Metern ausfahren. Bild: ladenburgblog

Von 11:00 Uhr morgens bis zum Nachmittag um 17:00 Uhr war es ein stĂ€ndiges Kommen und Gehen in der Feuerwehr. Die LadenburgerInnen und GĂ€ste von außerhalb nutzten den Sonntag, um sich das neue Feuerwehrhaus genau anzuschauen.

Arbeitskreise prÀsentieren sich.

Auch die ehrenamtlichen Arbeitskreise der Stadt profitierten von dem Besucherandrang: Im Schulungsraum prÀsentierten die Arbeitskreise Berufsfindung, Senioren, Stadtmarketing, Touristik und Umwelt ihre Projekte. Fragen zur Verwaltung beantworteten Angestellte der Stadt.

Auch die Kliba war vor Ort, um ĂŒbers Energiesparen zu informieren – allerdings mit enttĂ€uschendem Zuspruch -auch zum Vortrag am Nachmittag fanden sich nur zwei Interessierte ein.

(von links) Fritz LĂŒns und BĂŒrgermeister Ziegler begrĂŒĂŸen die BĂŒrgerInnen im neuen Feuerwehrhaus. Bild: ladenburgblog

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und Gemeinderat Fritz LĂŒns vom Arbeitskreis Umwelt der „Zukunftswerkstadt“ eröffneten den BĂŒrgertag in der Fahrzeughalle.

Ziegler sagte: „Der BĂŒrgertag ist ideal, um locker miteinander ins GesprĂ€ch zu kommen. Heute hier im neuen Feuerwehrhaus, in dem Sie herzlich eingeladen sind, sich alles anzuschauen und Fragen zu stellen.“ Das taten die BĂŒrger auch – nach der Ansprache war der BĂŒrgermeister stĂ€ndig in GesprĂ€che „verwickelt“. Auch die GemeinderĂ€te stellten sich am „runden Stehtisch“ den BĂŒrgerfragen. Im ersten Stock informierte der Jugendgemeinderat ĂŒber seine Arbeit.

Neue Investoren fĂŒr Fotovoltaik gesucht.

Zusammen mit Gemeinderat Fritz LĂŒns (Freie WĂ€hler) weihte Ziegler aber zunĂ€chst die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Feuerwehr ein, die allerdings schon seit Dezember in Betrieb ist und bereits 7.000 kWh Energie produziert hat. Insgesamt 23 Privatleute haben in die Solaranlage investiert, darunter auch der BĂŒrgermeister. Die 80 kWp-Anlage produziert rund 75.000 kWh im Jahr – damit können umgerechnet 25 Haushalte das ganze Jahr mit Strom versorgt werden.

„Sowohl im Land als auch in Gesamtdeutschland liegen wir im Vergleich mit anderen Kommunen damit im guten Mittelfeld, was die Nutzung regenerativer Energien angeht“, sagte Fritz LĂŒns. Und wichtiger: „Die Anlage spart rund 55 Tonnen CO2 ein.“ Fritz LĂŒns ĂŒberwacht die Anlage vom heimischen Computer aus.

Insgesamt an die 1.000 BĂŒrgerInnen nutzten den BĂŒrgertag im neuen Feuerwehrhaus zur Information. Bild: ladenburgblog

Die GĂ€ste ermunterte der Initiator, selbst in eine solche Anlage zu investieren und sich bei ihm zu melden. Es existiere bereits eine Warteliste, so dass bald eine neue Anlage geplant werden könne. BĂŒrgermeister Ziegler versprach, sich fĂŒr eine weitere stĂ€dtische DachflĂ€chen einzusetzen, die kostenlos fĂŒr den Betriebe solcher Anlagen seien.

Drehleiter macht Spaß.

Viel Spaß hatten die BĂŒrgerInnen und Kinder mit der Drehleiter. Wie auf dem Jahrmarkt bildete sich eine lange Schlange – sehr viele Besucher wollten die Welt aus einer Höhe von rund 12 Metern betrachten und einen Blick auf die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach werfen.

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog