Freitag, 22. September 2017

Aktuelle Interimslösung bis zum Neubau des Sperrtors fĂŒr Ladenburg und Ilvesheim

Schutz vor Hochwasser bald wieder bei 100 Prozent

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Der BĂŒrgermeister von Ilvesheim, Andreas Metz, im GesprĂ€ch mit dem Baudirektor Jörg Huber und GĂŒnter BlĂ€ĂŸ (Stadt Ladenburg).

 

Ilvesheim/Ladenburg, 25. Oktober 2013. (red/aw) Die Gemeinde Ilvesheim, die Stadt Ladenburg und das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Heidelberg informierten heute ĂŒber den aktuellen Stand des Hochwasserschutzes in Ladenburg und Ilvesheim. Derzeit laufen die kurzfristig anberaumten Sanierungsmaßnahmen, um die Sicherheit der Bevölkerung bis zum Neubau des Hochwassersperrtores zu garantieren. Bei einer Inspektion im April 2013 stellte das WSA fest, dass akuter Handlungsbedarf bestĂŒnde, da die Stahlkonstruktion der Korrosion schneller und stĂ€rker zum Opfer fiel als ursprĂŒnglich erwartet. Auf den Neubau, der spĂ€testens im Jahr 2017 fertig gestellt sein soll, kann nicht mehr gewartet werden. Dies verdeutlichte auch das Hochwasser im Mai diesen Jahres. Die Sanierungsarbeiten sollen im Mitte Dezember fertig sein, das Hochwassersperrtor dann wieder volle Sicherheit garantieren.  [Weiterlesen…]

Geprothmannt: Von "Schau mal die Rehe" ĂŒber "Hey, das ist mein Auto" bis zu "Das war ein tolles GefĂŒhl"

Hochwasser: Wenn die Schaulust den Verstand wegspĂŒlt

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Ist das nur „romantisch“ oder einfach nur dumm? Ein Mensch watet bei Sonnenuntergang durchs Hochwasser am Stephanienufer und wird hinterher sagen: „Das war ein tolles GefĂŒhl.“

 

Rhein-Neckar, 03. Juni 2013. (red) Das Hochwasser ist das Thema aktuell. Vor allem in Bayern und Baden-WĂŒrttemberg hat das Wasser enorme SchĂ€den angerichtet. UnzĂ€hlige ehrenamtliche Helfer setzen sich ein, um anderen Menschen zu helfen. Die beste erste Hilfe jedoch wĂ€re, wenn man sich des eigenen Verstandes bemĂŒhte. [Weiterlesen…]

Feuerwehren der Region stark gefordert

Hochwasser und Rutschungen sorgen fĂŒr Dutzende von EinsĂ€tzen

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Pumpen, was die Pumpen hergeben – in Dossenheim war ein BĂŒrogebĂ€ude unter Wasser, in Weinheim weicht der Weschnitzdamm auf, in Schriesheim und Hirschberg gabe es Erdrutsche – voller Einsatz fĂŒr die Feuerwehren, das THW und teils auch RettungskrĂ€fte.

 

Weinheim/Schriesheim/Hirschberg/Heidelberg, 31. Mai 2013. (red) Die Landesstraße L536 zwischen Schriesheim und Wilhemsfeld ist ebenso wie die L596 Hirschberg in Richtung Altenbach/Ursenbach nach Erdrutschen gesperrt. In Heidelberg geht die Polizei davon aus, dass die Neckarstraße wegen Hochwasser des Neckar im Bereich Alte BrĂŒcke in KĂŒrze gesperrt wird. Entlang der Bergstraße gabe es in fast allen Gemeinden EinsĂ€tze wegen des anhaltenden Regens, der zu Hochwasser, Erdrutschen und umgestĂŒrzten BĂ€umen fĂŒhrt. [Weiterlesen…]

Bilder vom Hochwasser


Guten Tag!

Ladenburg, 14. Januar 2011. Die Neckarwiese in Ladenburg ist ĂŒberflutet. Ebenso die ParkplĂ€tze vor der FĂ€hre – der FĂ€hrbetrieb ist eingestellt. Wir zeigen Bilder vom Hochwasser.

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Kein FÀhrbetrieb wÀhrend des Hochwassers zwischen Ladenburg und Edingen-Neckarhausen.

Wie lange wird das Wasser bleiben? Schaut man auf den Pegelstand in Heidelberg, so wird das Hochwasser voraussichtlich mindestens noch bis in den Nachmittag des Samstag hinein bleiben.

Um 15:00 Uhr war der Pegel in Heidelberg bis auf einen Höchststand von 4,69 Meter gestiegen. Um 17:00 Uhr waren es noch 4,65 Meter. Pro Stunde ist der Pegel also nur um zwei Zentimeter gefallen.

Sicherlich hÀngt es davon ab, ob es weitere starke NiederfÀlle gibt. Die Situation hat sich jedenfalls noch nicht entspannt.

Die Neckarwiese in Ladenburg ist komplett geflutet, der Mini-Golf-Platz steht ebenso komplett unter Wasser.

Erst wenn das Wasser sind zurĂŒckgezogen haben wird, wird man die SchĂ€den abschĂ€tzen können – der 20.000 Euro teure Sandstrand, der erst im vergangenen Sommer eingeweiht wurde, dĂŒrfte in keinem guten Zustand mehr sein.

Mit etwas GlĂŒck halten sich die SchĂ€den in Grenzen, je lĂ€nger das Wasser steht, um so mehr muss mit Ablagerungen und auch einer BeschĂ€digung der Wege gerechnet werden. Zumindest die Neckarstraße blieb bislang verschont.

Fotostrecke:

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