Donnerstag, 21. November 2019

Alexander Arnold ist Spitzenkandidat

SPD Ladenburg stellt Kandidaten zur Kommunalwahl auf

Ladenburg, 20. MĂ€rz 2014. (red/pm) Die SPD Ladenburg hat ihre Kandidaten fĂŒr die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 aufgestellt. [Weiterlesen…]

Herbert Felbek verabschiedet

„Er ist ein KĂŒmmerer“

BĂŒrgermeister Ziegler verabschiedete Herbert Felbek (im Bild mit seiner Frau). Foto: Ladenburgblog.

Ladenburg, 27. September 2012. (red/sap) Der Stellvertretende Stadtbaumeister, Herbert Felbek, wurde in der gestrigen Gemeinderatssitzung verabschiedet.

„Eine Ära geht zu Ende: Herbert Felbek beendet seinen aktiven Dienst“, sagte BĂŒrgermeister Rainer Ziegler in der gestrigen Gemeinderatssitzung.

28 Jahre arbeitete Herbert Felbek beim Ladenburger Stadtbauamt und „unser Stadtbild trĂ€gt seine Handschrift“, betonte BĂŒrgermeister Ziegler und erinnerte auch an das erfolgreiche GrĂŒnprojekt 2005, dessen Projektleiter er war.

Nach einer Straßenbaulehre, einem Bauingenieurstudium an der Ingenieurschule Darmstadt, einem Wirtschaftllichen Aufbaustudium an der FH MĂŒnchen, arbeitete er zunĂ€chst als Ingenieur in einem Heidelberger IngenieurbĂŒro und schließlich von 1978 bis 1984 beim Tiefbauamt der Stadt Heidelberg. Von dort kam er 1984 als Tiefbauingenieur zur Stadt Ladenburg. 1985 wurde er zum Stellvertretenden Stadtbaumeister bestellt.

Ziegler lobte die hervorragende QualitÀt seiner Arbeit und auch und vor allem seine Arbeitsweise.

Ziegler bezeichnete Felbek als Teamplayer, der immer die Arbeit sah. „Er ist ein KĂŒmmerer“, sagte der BĂŒrgermeister ĂŒber seinen Mitarbeiter.

Herbert Felbek, der seit Juli 2012 in die Freizeitphase eingetreten ist, wird sich aber in Zukunft nicht nur seinen Enkelkindern widmen, sondern er bleibt auch GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Wassergewinnungsverbandes Lobdengau.

„Die Stadt verdankt ihm viel“, so Ziegler und ĂŒberreichte Herbert Felbek eine Uhr mit Ladenburger Stadtwappen und Gravur.

Jugendgemeinderat eröffnete einen zweiten Beachvolleyballplatz

Sommer, Strand und Volleyball

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler mit den JugendgemeinderĂ€ten Sören Ueberrein und Lukas Reiss (rechts), Erhard Schollenberger und Lehrling Dennis Garbaczok (mitte), Bademeister Jörg Leppert und Bauamtsleiter Herbert Felbek (links)

Ladenburg, 06. Juli 2012. (red/cr) Bei sommerlichem Wetter ĂŒbergab der Jugendgemeinderat den neuen Beachvolleyball-Platz seiner Bestimmung. Die Baukosten betrugen etwa 7.000 Euro.

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und Erhard Schollenberger waren sich einig. Nicht der Gemeinde oder den Spendern gilt der Dank fĂŒr die Umsetzung des Projekts, sondern der Jugend.

Oft hatte es in den letzten Jahren Streit gegeben, wer wie lange das Feld benutzen darf. Deshalb traten einige Jugendliche an den Jugendgemeinderat heran und fragten, ob man nicht ein weiteres Feld anlegen könne. Im Grunde kein Problem, könnte man denken, benötigt man doch nur etwas Sand, zwei Stangen und ein Netz.

Wie sich aber zeigte, ist dafĂŒr mehr zu tun. Mehrere Tonnen Erde mussten ausgehoben, die Netzstangen mit Beton im Boden verankert und das Feld anschließend mit Sand aufgefĂŒllt werden. Erhard Schollenberger stellte Material und Arbeitsleistung im Wert von 5.000 Euro bereit. Im Winter wurde gearbeitet.

Angenehm ist was anderes.

Das meint Azubi Dennis, der an den Arbeiten bei winterlichen Temperaturen von bis zu minus 15 Grad beteiligt war.

Die Stadt zahlte den Sand, der auch 1.000 Euro kostete, und beteiligte sich mit 800 Euro an weiteren Kosten. FĂŒr die beiden JugendgemeinderĂ€te Sören Ueberrein und Lukas Reiss wurde ein Projekt fĂŒr die Jugend verwirklicht. Es war ihnen ein wichtiges Anliegen, das Freibad fĂŒr die Jugendlichen noch attraktiver zu machen.

Wechsel im Stadtbauamt

Gregor Völker kommt fĂŒr Harald Felbek

 

(von links) Harald Felbek wird in diesem Jahr die Stadtverwaltung nach bald 30 Jahren verlassen - auf ihn folgt Gregor Völker.

Ladenburg, 27. Juni 2012 (red) Nach fast 30 Jahren bei der Stadt wird der stellvertretende Leiter des Stadtbauamts in den kommenden Monaten vie Altersteilzeit langsam aus dem Berufsleben in den Ruhestand entlassen.

Auf ihn folgt der Diplom-Ingenieur Gregor Völker, der sich heute im Gemeinderat vorgestellt hat, nachdem er die erste Arbeitswoche hinter sich gebracht hat. Völker ist in Ladenburg geboren und aufgewachsen – hat nach dem Abitur eine LandschaftsgĂ€rtnerlehr in Heddesheim gemacht, spĂ€ter studiert und in der Region schon viele Projekte betreut.

Bauschutt und Altreifen in örtlichem Biotop gefunden

Illegale MĂŒllabladestellen in Ladenburg


Sorgen immer wieder fĂŒr Ärger, Umweltbelastung und zusĂ€tzliche Kosten - wilde MĂŒllabladestellen.

 

Ladenburg, 10. Februar 2012. (red/jt) Rund 10 Kubikmeter GrĂŒnschnitt, MĂŒll, Unrat und Bauschutt entsorgt der stĂ€dtische Bauhof jedes Jahr von sogenannten „wilden MĂŒllabladestellen“ auf der Gemarkung Ladenburg. Der neuste Fund von Alexander Spangenberg, Stadtrat und Vorsitzender des Ortsverbandes des BUND, sind mehrere Haufen Bauschutt, Katzenstreu und drei alte Autoreifen am „Wasserloch“. [Weiterlesen…]

Technischer Ausschuss vergibt Auftrag fĂŒr Rodungs- und Pflanzarbeiten

Kandelbach: Renaturierung beschlossen

Übersicht der Renaturierungsmaßnahmen. Quelle: Stadt Ladenburg

 

Ladenburg, 19. Januar 2012 (red/jt) Die Rodungs- und Pflanzarbeiten entlang des Kandelbachs wurden fĂŒr knapp 56.000 Euro an eine Firma aus Ingolstadt vergeben. Der Endpreis lag 41 Prozent unter dem teuersten Angebot.

„Wildwuchs und bruchgefĂ€hrdete Pappeln“ sollen entlang des Kandelbachs beseitigt werden.

Anschließend werden etwa 100 neue BĂ€ume gepflanzt. Damit erfĂŒlle man den ersten Teil der notwendigen Ausgleichsmaßnahmen fĂŒr den Neubau der Martinsschule.

Bernd Garbaczok (SPD) erkundigte sich direkt, wie lange die Arbeiten andauern werden. Laut dem stellvertretenden Bauamtsleiter Herbert Felbek seien die Rodungsarbeiten bis Ende Februar abgeschlossen, die anschließenden Pflanzarbeiten bis Mitte April.

Die noch zu vergebenden baulichen Maßnahmen erfolgen dann laut BĂŒrgermeister Rainer Ziegler vermutlich im „SpĂ€tjahr“.

Sieben Bewerber

Auf die Ausschreibung der Stadt Ladenburg fĂŒr die anstehenden Rodungs- und Pflanzarbeiten gaben sieben Unternehmen ein Angebot ab.

Mit 55.809,69 Euro lag das Angebot der „Fa. Schrader GmbH Garten- und Landschaftsbau“ aus Ingolstadt mehr als 41 Prozent unter dem mit 94.982,49 Euro teuersten Angebot.

Dieser „eklatante Unterschied“ fĂŒhrte auch zu genauen Nachfragen ĂŒber die ZuverlĂ€ssigkeit der Firma. Petra Erl (SPD):

Herr BĂŒrgermeister, trauen sie der Firma einen solchen Auftrag zu?

Auch Alexander Spangenberg (GLL) fragte noch einmal nach:

Ich bin doch sehr verwundert ĂŒber die hier vorhandene Preisspanne. Das Angebot erscheint mir sehr gĂŒnstig. Ich habe die BefĂŒrchtung, dass die Firma dann wĂ€hrend der Arbeiten illiquide wird.

Die geĂ€usserten Bedenken wurden von BĂŒrgermeister Ziegler souverĂ€n zerstreut. Laut seiner Aussage habe man bereits hĂ€ufiger mit der Firma Schrader gearbeitet und bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Weiter:

Wir geben der Firma ja nicht einfach das ganze Geld in die Hand. Es erfolgen Abschlagszahlungen fĂŒr die bereits getĂ€tigten Teilabschnitte.

Somit sei man auf der sicheren Seite. Auch verwies BĂŒrgermeister Ziegler hier erneut an Herbert Felbek. Dieser antwortete auf die Frage ganz nĂŒchtern:

Es handelt sich hier ja um eine große Firma. Die haben mehrere unabhĂ€ngige Trupps stĂ€ndig im Einsatz. Das bekommen die schon hin.

Nullsummenspiel

Stadtrat Uwe Wagenfeld (CDU) fragte nach den entstehenden Kosten fĂŒr die Stadt Ladenburg:

Mir ist nicht ganz klar, wieso die Kosten fĂŒr diese Maßnahmen jetzt bei uns liegen. Schließlich sind die notwendigen Ausgleichsmaßnahmen ja Kreissache.

Laut BĂŒrgermeister Ziegler handelt es sich hierbei jedoch um ein „Nullsummenspiel“. Die entstehenden Kosten wĂŒrden vollstĂ€ndig durch den Rhein-Neckar-Kreis ersetzt.

Bei der nachfolgenden Abstimmung wurden die Rodungs- und Pflanzarbeiten dann einstimmig an die Firma aus Ingolstadt vergeben.

Kandelbach-Renaturierung

BĂŒrgermeister Ziegler: „Das ist eine außerordentlich wichtige Maßnahme“

Ortsbegehung am Kandelbach: 170.000 Euro werden in die Renaturierung investiert.

 

Ladenburg, 15. Januar 2012. (red) Mit gut 70 Teilnehmern war die Ortsbegehung Kandelbach ein „Publikumserfolg“ – oder anders: Die große Zahl interessierter BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zeigte, wie sehr ihnen der Kandelbach am Herzen liegt. Viele Fragen wurden gestellt. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler, der stellvertretende Bauamtsleiter Herbert Felbek sowie der beauftragte Biologe Dr. Dieter NĂ€hrig beantworteten Fragen und erlĂ€uterten die Maßnahme.

Von Hardy Prothmann

Gut ein Jahr werden die Arbeiten dauern. Rund 170.00 Euro werden ausgegeben. Die Bevölkerung muss Behinderungen und zunĂ€chst „grobe Eingriffe“ in Kauf nehmen. Am Ende wird alles gut und besser. Das ist zusammengefasst das Ergebnis der Ortsbegehung am Kandelbach.

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und der Biologe Dr. Dieter NĂ€hrig erlĂ€utern die Maßnahme. Der GrĂŒnen-Stadtrat und BUND-Vorsitzende Alexander Spangenberg betont in seiner Stellungnahme die Bedeutung der Renaturierung.

Insbesondere im so genannten zweiten Abschnitt, der Wohnbebauung von der Schriesheimer Straße aus an der neuen Martinsschule entlang, werde es deutliche „Einschnitte“ geben. Vier bruchgefĂ€hrdete Pappeln werden gefĂ€llt und einiges an „ortsfremden“ StrĂ€uchern entfernt. Diese Eingriffe wĂŒrden zunĂ€chst deutlich sichtbare Spuren fĂŒr ein bis zwei Jahre hinterlassen.

Die Maßnahme werde insgesamt das Biotop deutlich aufwerten.

Weitere Berichte folgen.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das Ladenburgblog.de

FahrradstĂ€nder am Marktplatz „offiziell“ ĂŒbergeben

//

Guten Tag!

Ladenburg, 01. April 2011. (che) Die neuen FahrradstĂ€nder am Marktplatz sollen spĂ€testens mit der kommenden Freiluftsaison Ladenburgs Straßen und PlĂ€tze entlasten. Die Initiatoren Andreas Knoth, Jonas Seidel und BĂŒrgermeister Ziegler sehen eine breite Akzeptanz – auch wenn es noch „Wildparker“ gibt.

Andreas Knoth vom „Kaffeehaus“ und Jonas Seidel vom „VanitĂƒÂ©â€œ bieten eine Außenbewirtschaftung am Ladenburger Marktplatz an und machen mit BĂŒrgermeister Ziegler gemeinsame Sache. Auf ihre Initiative wurden im Herbst vierzehn neue FahrradstĂ€nder am Rande des Marktplatzes installiert. Deren „große Stunde“ wird in der kommenden Freiluftsaison erwartet, die heute, am 1. April 2011, beginnt.

fahrradstaender_marktplatz7

(von links): Die Gastronomen Andreas Knoth (Kaffeehaus) und Jonas Seidel (Vanité) bieten zwei herausragende Gastronomien am Markplatz an. Zusammen mit der Stadt haben sie in FahrradstĂ€nder investiert, um Ladenburgern und AusflugsgĂ€sten gute "StellplĂ€tze" zu bieten. Am 31. MĂ€rz 2011 wurden diese zusammen mit Herbert Felbek und BĂŒrgermeister Ziegler "eingeweiht".

Angesichts der Haushaltslöcher in Ladenburgs Kassen beschlossen die beiden Gastronomen, die HĂ€lfte der Kosten fĂŒr die FahrradstĂ€nder auf eigene Rechnung zu ĂŒbernehmen und konnten so BĂŒrgermeister Ziegler, selbst Radfahrer, dafĂŒr gewinnen, die andere HĂ€lfte aufzubringen.

Rund 1.800 Euro haben die BĂŒgelstĂ€nder gekostet, der stĂ€dtische Bauhof ĂŒbernahm zusĂ€tzlich den Einbau. Strategisch gĂŒnstig an der Stirnseite der Parkbuchten fĂŒr PKWs gelegen und mit einem Durchgang versehen, stören dort abgestellte FahrrĂ€der weder den Wochenmarkt noch andere Veranstaltungen und FestivitĂ€ten.

Die FahrradstĂ€nder sind bereits vor der „offiziellen Einweihung“ gut angenommen worden, so Knoth und Seidel. Die mĂŒssen es wissen, haben sie die neuen „ParkplĂ€tze“ doch direkt vor der HaustĂŒr. Ein Indiz dafĂŒr, dass die Initiatoren eine sinnvolle Investition getĂ€tigt haben.

NatĂŒrlich sind vierzehn FahrradstĂ€nder (mindstens je zwei RĂ€der, also 28 kann man dort abstellen) nicht ausreichend, um alle FahrrĂ€der von Altstadtbesuchern und GĂ€sten anzuschließen, aber es ist ein Angebot, das die Umgebung des Marktplatzes vor allem an den Wochenenden spĂŒrbar entlasten wird. Und das kommt allen zugute, die rund um den Marktplatz den Sommer genießen. Bis zu 300 GĂ€ster finden bei den Gastronomen einen gemĂŒtlichen Platz am historischen Marktplatz – darunter sicher auch viele, die zu Fuß kommen.

Soviel ist sicher: 28 PĂ€rkplĂ€tze fĂŒr Autos wĂŒrden deutlich mehr Platz in Anspruch nehmen, auch vierzehn, wenn man pro Auto zwei Personen annimmt.

[nggallery id=168]

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Ampel am Wasserturm „eingeweiht“

Guten Tag!

Ladenburg, 30. November 2010. Ab heute gibt es eine neue FußgĂ€nger-Ampel am Wasserturm, um die Neckarstraße „stressfrei“ ĂŒberqueren zu können.

V.l.n.r.: Gerald Teufel, Herbert Felbek, Walter Berka, Rainer Ziegler, Frank Hartmannsgruber. Bild: Stadt Ladenburg

Die neue „Verkehrssignalanlage“ soll vor allem der Sicherheit der dort zu Fuß oder mit dem Fahrrad kreuzenden SchĂŒlerinnen und SchĂŒler auf dem Weg zur Schule oder nach Hause, aber darĂŒber hinaus der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, dienen.

Fahrradfahrer mĂŒssen beachten, dass RĂ€der geschoben werden mĂŒssen, um FußgĂ€nger nicht zu gefĂ€hrden.

Inklusive der Erdarbeiten, Markierung und Beschilderung hat die Signallichtanlage rund 20.000 Euro gekostet. Es handelt sich dabei um eine “Bedarfsampel-€, die auf “Knopfdruck-€ umschaltet.

Anlieger aus der Bordhofstraße können deshalb nicht mehr direkt auf die Neckarstraße fahren, sondern mĂŒssen ĂŒber die Straße “Am Seilergraben-€ fahren.

UrsprĂŒnglich sollte die Ampel im Zeitraum „Ende Juli bis zum Beginn des Schuljahres“ in Betrieb gehen.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Az-proth-600_1

Das könnte auch Ihre Anzeige sein. Klicken Sie auf die Grafik, um zu unserer Preisliste zu gelangen.

„Mit den neuen Schildern muss man vernĂŒnftig umgehen.“

Guten Tag!

Ladenburg, 13. April 2010. Seit dem 1. September 2009 sind viele Verkehrsschilder ungĂŒltig geworden – nur wissen das noch wenige. Ein halbes Jahr spĂ€ter gibt es Ärger in vielen Kommunen. Falschparker beispielsweise zahlen nicht – warum auch, wenn das alte Halteverbotsschild ungĂŒltig ist.

Von Hardy Prothmann

Der kleine Unterschied machts: Das linke Schild signalisiert ein absolutes Halteverbot nach links und nach rechts. Das alte Schild (rechts) eigentlich auch. Eigentlich heißt: Es ist nicht mehr gĂŒltig. Und das heißt: Hier kann man getrost halten und sogar parken. Wenns ein Knöllchen gibt, macht man ein Foto, legt Widerspruch ein und bekommt mit hoher Wahrscheinlichkeit recht.

Sie fragen sich, ob das ernst gemeint ist? – Ist es.

Sie halten das fĂŒr absurd? Ist es.

Aber es ist Gesetz. Als kleine Grundregel können sich sich merken: Alle Schilder mit Pfeilen, die „herzförmig“ gestaltet sind, sind ungĂŒltig. Beim „Geradeauspfeil“ ist das gut zu sehen.

Auch hier ist das linke Schild das neue – das rechte Schild mit seiner „Herzform“ an der Pfeilspitze ist ungĂŒltig.

Den Steuerzahler kostet diese „Reform“ der Straßenbeschilderung möglicherweise bis zu mehreren hundert Millionen Euro. Und die Stadt Ladenburg?

Die ist gelassen. Zumindest Herbert Felbek, der stellvertretende Bauamtsleiter: „Ganz ehrlich? Mit der neuen Verordnung muss man vernĂŒnftig umgehen.“

Das heißt? „Wir wechseln die Schilder dann aus, wenn es sein muss. Also, wenn Handlungsbedarf besteht.“ Felbek meint damit beispielsweise Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Denn wenn alte Schilder hĂ€ngenblieben, könnte man beispielsweise innerorts auch 50 km/h fahren und sich fĂŒr Fotoalbum blitzen lassen – Konsequenzen hĂ€tte das keine.

„NatĂŒrlich schauen wir genau hin, wo neue Schilder hinkommen mĂŒssen und habe viele bereits ausgetauscht, wo es rechtlich relevant ist“, sagt Felbek. Und: „Bei Kommunen unserer GrĂ¶ĂŸe ist das ĂŒberschaubar. GrĂ¶ĂŸere StĂ€dte haben mit den neuen Schildern ein echtes Problem.“

Moment, der Schildertausch ist zwingend vorgeschrieben? „Andere Sachen auch“, sagt Herbert Felbek, „Und ich arbeite das mit meinen Mitarbeitern alles schön nach der geboten Dringlichkeit ab.“

Das klingt nicht nach bĂŒrokratischer Sturheit, sondern, als wĂŒrde der Mann das einlösen, was er insgesamt zum Thema gesagt hat: „Man muss vernĂŒnftig damit umgehen.“