Montag, 23. Oktober 2017

Wie aus dem Heddesheimblog ein Netzwerk geworden ist

Mit einer Recherche hat alles angefangen…

Das war das "erste" Heddesheimblog - als Unterseite von blogger.de

 

Heddesheim/Rhein-Neckar, 07. Mai 2012. (red) Vor drei Jahren ist das Heddesheimblog.de gestartet. Zun├Ąchst als privates Blog, auf dem der Journalist Hardy Prothmann als B├╝rger seine Gedanken und Recherchen wegen einer umstrittenen Logistik-Ansiedlung ver├Âffentlicht hat. Das Heddesheimblog hat sich in der Branche schnell einen Namen gemacht – als Zukunftsmodell f├╝r einen modernen Lokaljournalismus. Mittlerweile ist daraus ein Blog-Netzwerk geworden – nicht nur in Nordbaden.

Von Hardy Prothmann

Im Fr├╝hjahr 2009 war aus Sicht des Mannheimer Morgens die Welt mehr als in Ordnung. Das Viernheimer Logistik-Unternehmen „Pfenning“ plante eine angebliche 100-Millionen-Euro-Investition in dem beschaulichen Dorf. Bis zu 1.000 Arbeitspl├Ątze, Gewerbesteuer in H├╝lle und F├╝lle, ein gl├╝cklicher B├╝rgermeister – die (bis dato nicht gef├Ąhrdete) Zukunft des Dorfes ist gerettet. So die Botschaft der Zeitung.

Schlechter Zeitungsjournalismus als Anlass

Mir ist selten eine so unkritische Hofberichterstattung untergekommen. Kritische Fragen? Recherchen? Nichts davon war bei dieser Jubelberichterstattung zu erkennen, geschweige denn zu erahnen.

Auch die ARD ist bereits auf das Heddesheimblog aufmerksam geworden. (Klick auf das Bild f├╝hrt zum Artikel)

Weil ich als B├╝rger in Heddesheim selbst vom starken Verkehrsaufkommen betroffen war, fing ich an, ein wenig zu recherchieren. Als erstes im Archiv des Mannheimer Morgens – so wie eigentlich ein Redakteur der Zeitung eine Recherche beginnen sollte. Und ich wurde f├╝ndig: Rund drei Dutzend Artikel gab das Online-Archiv her. Alle negativ ├╝ber dieses „Familienunternehmen Pfenning“, das ohne jeden Bezug zu den kritischen Berichten als „Heilsbringer“ f├╝r Heddesheim gefeiert wurde.

Wohin mit meinen Recherchen? Dem Mannheimer Morgen als „Thema“ anbieten? Sicher nicht. Ich habe meine Texte zun├Ąchst bei blogger.de (siehe Foto oben) eingestellt. Der erste Text erschien am 28. Aprl 2009: „Alles gut oder alles schlecht mit Pfenning in Heddesheim?“ Und ist nach wie vor sehr lesenswert.

Gro├čes Interesse – wachsende Zugriffszahlen

Die Zugriffszahlen gingen binnen weniger Tagen so schnell nach oben, dass die Seite oft nicht erreichbar war. Ich mietete deswegen eigenen Speicherplatz und ver├Âffentlichte auch andere lokale Nachrichten.

Auch das fand Interesse und Anklag und nach wenigen Wochen reifte die Idee, ob es nicht m├Âglich w├Ąre, eine eigene Lokalzeitung im Internet zu gr├╝nden. Ich hatte schon von ├Ąhnlichen Projekten geh├Ârt, aber das waren oft nur „Versuche“.

Ich versuchte mit. Die erste Erfahrung war: „Mein“ Journalismus war in der nordbadischen Provinz eine Zumutung. Es enstanden schnell zwei Lager: Die einen jubelten, die anderen kotzten. Auch, weil ich kurz nach dem Start vom Heddesheimblog in den Heddesheimer Gemeinderat gew├Ąhlt worden war – diese Funktion habe ich nach einem Umzug nach Mannheim aufgeben m├╝ssen.

Auch wir sind Gegenstand von Berichterstattung - gut 300 Berichte wurden ├╝ber das Konzept und die Macher vom Heddesheimblog bereits verfasst.

Kritische Nachfragen? Meinungsstarke Kommentare? Investigative Recherchen? Das war man im Verbreitungsgebiet der Monopolzeitung Mannheimer Morgen nicht gewohnt. Die Zugriffszahlen stiegen rasant und auch bundesweit wurde das Heddesheimblog in der Journalistenbranche ein Begriff. „Was macht der Prothmann da?“, wurde gefragt. Ist das ein Ego-Projekt eines bei├čw├╝tigen Journalisten oder vielleicht ein Zukunftsprojekt f├╝r einen neuen Lokaljournalismus?

Zahlreiche Branchenberichte

Ende 2009 w├Ąhlte mich eine Jury in der Kategorie „Regionales“ auf Platz 3 unter die 100 Journalisten des Jahres 2009. Seit dem Start des Heddesheimblogs wurde ich als Redner, Seminarleiter oder Podiumsteilnehmer engagiert. Bei der Initiative Tageszeitung, dem Deutschen Journalistenverband, dem Bayerichen Journalistenverband, auf Kongresse, an Hochschulen, zu Unternehmer-Workshops.

Mittlerweile gibt es Dutzende von journalisten Studien- und Masterarbeiten, die das Heddesheimblog und andere lokale Internetmedien zum Thema gemacht haben und rund 300 Presse-Ver├Âffentlichungen mit Bezug auf diese Form von Lokaljournalismus. Spiegel Online, FAZ, S├╝ddeutsche, taz, Welt, ARD, NDR, Tagesspiegel, Berliner Zeitung – die Liste der „bekannten“ Medien, die ├╝ber den Journalismus in der Provinz geschrieben haben, ist lang. Auch bei den Nachdenkseiten oder fefes Blog ist das Heddesheimblog Thema.

Oder das Prinzip. Das Heddesheimblog ist l├Ąngst ├╝ber den Ort hinausgegangen. Ende 2009 kam das Hirschbergblog.de dazu, Anfang 2010 das Ladenburgblog.de, Ende 2010 das Weinheimblog.de, Anfang 2011 das Rheinneckarblog.de, das Viernheimblog.de und seit Anfang 2012 sechs weitere Gemeinden des Wahlkreises Weinheim.

Netzwerk weitet sich aus: istlokal

Mit dem Unternehmer Peter Posztos habe ich im Herbst 2011 die Firma Istlokal Medienservie UG gegr├╝ndet, weil wir unsere Erfahrungen auch anderne zur Verf├╝gung stellen wollen. Peter Posztos macht die Tegernseer Stimme, ebenfalls eine lokale Zeitung im Internet. Seit Anfang 2012 vermarkten wir unser Produkt Istlokal OS und haben schnell neue Partner gefunden – beispielsweise in Bretten, Schweinfurt oder Weiterstadt.

Dar├╝ber hinaus gibt es ein Netzwerk von weiteren lokal arbeitenden Journalisten, wie Stefan Aigner in Regensburg oder Hubert Denk in Passau. Auch Philipp Schw├Ârbel in Berlin hat mit seinen Prenzlauer Berg Nachrichten schon viel Aufmerksamkeit erlangt.

Immer mehr Lokaljournalisten gr├╝nden Blogs und nutzen beispielsweise wie wir die Istlokal OS-Software.

 

Uns alle vereint, dass wir guten, seri├Âsen und vor allem kritischen Journalismus anbieten wollen. Einen Journalismus, der sich traut, Fragen zu stellen und nicht nur vorgefertigte Informationen zu erhalten. Keine Wohlf├╝hl-Schwurbelei, sondern eine f├╝r die Demokratie herausragende Aufgabe zu erf├╝llen. Meinungen durch Informationen zu erm├Âglichen. Der Artikel 5 unseres Grundgesetzes ist die Gesch├Ąftsgrundlage.

Um diese Arbeit zu finanzieren, setzen wir auf Werbeeinnahmen – wie eh und je bei den Medien. Wir erzeugen Aufmerksamkeit und verkaufen diese. Das ist ein seri├Âses Gesch├Ąft.

Kleines, engagiertes Team

Zur Zeit arbeitet ein festes Team von sieben Mitarbeitern f├╝r die „Rheinneckarblogs“ – dazu weitere freie Journalisten, Kolumnisten und freundschaftlich verbundene Kollegen. Im Vergleich zur Personalausstattung der anderen Medien im Berichtsgebiet sind wir sehr klein aufgestellt – im Vergleich mit anderen setzen wir aber immer wieder Themen, die Thema sind.

Im Herbst 2011 beispielsweise mit der Fischfutter-Aff├Ąre. Der gr├╝ne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian-Str├Âbele hatte uns f├╝r einen Bericht abgemahnt. S├Ąmtliche Berliner Zeitungen berichteten ├╝ber den Skandal, viele weitere Zeitungen und auch der NDR. Insgesamt wurde unser Bericht innerhalb weniger Tage gut 140.000 Mal aufgerufen, anfangs st├╝rzte gar der Server wegen der massiven Zugriffe ab.

Zuletzt mahnte uns der Gr├╝nen-Bundespolitiker Hans-Christian Str├Âbele ab - und zog die juristische Attacke wieder zur├╝ck. Quelle: Die Welt

 

Die lokalen Zeitungen Mannheimer Morgen, Weinheimer Nachrichten und Rhein-Neckar-Zeitung hielten sich „zur├╝ck“, denn aus deren Sicht gibt es uns nicht. Die Fischfutter-Aff├Ąre mitten im Berichtsgebiet? Kein Thema f├╝r die „unabh├Ąngigen“ Printjournalisten.

Aus unserer Sicht gibt es die Zeitungen – und vor allem viel schlechten Journalismus. Was wir immer wieder thematisieren, wenn deren gesch├Ânte und klientelabh├Ąngige „Berichterstattung“ skandal├Âs wird. So werden umgeschriebene Pressemitteilungen als eigene Berichte ausgegeben oder noch schlimmer – Themen h├Ąufig gar nicht berichtet, wenn sie den Zeitungen nicht „passen“. Und das betrifft beim besten Willen nicht nur uns. Was nicht berichtet wird, ist auch nicht passiert.

Juristische Attacken

F├╝r mich pers├Ânlich hat diese Arbeit auch viele Nachteile gebracht. Seit nunmehr 21 Jahren arbeite ich als Journalist, 18 Jahre ohne jegliche juristische Streitigkeiten. In den vergangenen drei Jahren habe ich 11 Abmahnungen erhalten. Einmal habe ich eine Einstweilige Verf├╝gung wegen widriger Umst├Ąnde „akzeptiert“, einen Vergleich geschlossen, 9 Mal konnte ich die Abmahnung abwehren. Unterm Strich haben diese Prozesse gut 20.000 Euro gekostet, weil man nicht wollte, das publik wird, was ├Âffentlich sein sollte. Und diese Prozesse kosten auch viele Nerven.

Sehr erfreulich ist der Kontakt zu den Leserinnen und Lesern. Viele unserer Artikel entstehen, weil wir Hinweise bekommen. Beobachtungen, Gedanken, Erfahrungen von Menschen, die sich Anteil haben und nehmen an unserer Gesellschaft und nicht gleichg├╝ltig sind. Diesen m├Âchte ich stellvertretend f├╝r das Team danken.

Ebenfalls erfreulich ist die Zusammenarbeit mit vielen Beh├Ârden, die die Meinungsfreiheit hoch achten. Explizit m├Âchte ich die sehr gute Zusammenarbeit mit der Polizei loben und in weiten Teilen auch mit den Feuerwehren. In unserem Berichtsgebiet sind zwei Namen erw├Ąhnenswert, B├╝rgermeister Manuel Just in Hirschberg und B├╝rgermeister Rainer Ziegler in Ladenburg, die sich kommunikativ sehr hervortun. Auch B├╝rgermeister Lorenz in Dossenheim m├Âchte ich gerne als neuen Kontakt erw├Ąhnen, der uns beim Antrittsbesuch sehr freundlich empfangen hat. In den anderen Orten beginnen wir die Arbeit erst und die Kontakte stehen noch bevor.

Den Heddesheimer B├╝rgermeister Micheal Kessler muss ich leider nach wie vor als ausgewiesenen Feind der Pressefreiheit besonders hervorheben. Sein Amtsverst├Ąndnis kommt in diesem Bericht sehr eindeutig zur Sprache: „Ich bin die Gemeinde.“

Unabh├Ąngige Berichterstattung

Wie unabh├Ąngig wir tats├Ąchlich arbeiten, erkennt jeder, der unsere Berichterstattung verfolgt. Wir kritisieren „Gr├╝ne“ ebenso wie „Schwarze“, scheuen uns nicht vor „Rot“ oder „Geld“ oder „Orange“. Aber auch hier bieten wir Meinungen an: Ganz verallgemeinernd stellen wir fest, dass die CDU, die SPD und die FDP in der Region unserer Berichterstattung nicht wohlgesonnen sind.

Explizit die Ladenburger und Weinheimer CDU m├Âchten wir lobend ausnehmen – nicht weil diese mit unser Berichterstattung „zufrieden“ sind, sondern weil sie gespr├Ąchsbereit sind. In Hirschberg explizit die Freien W├Ąhler und in Weinheim explizit Herrn Carsten Labudda (Die Linke) und Weinheim Plus. Die genannten Personen und Parteien suchen den Ausstausch und die Kritik – was gut ist. Explizit muss auch der Gr├╝ne Landtagsabgeordnete Uli Sckerl erw├Ąhnt werden – trotz kontr├Ąrer Meinungen haben er und seine Mannschaft sich immer korrekt auf unsere journalistischen Anfragen hin verhalten.

Mit Recherchen zum Logistik-Zentrum "Pfenning" hat das Heddesheimblog angefangen - unsere Berichte konnten den Bau des Klotzes nicht verhindern, aber zur Aufkl├Ąrung beitragen. "Das hab ich nicht gewusst", kann keiner mehr sagen.

 

Unentschieden ist noch das Verh├Ąltnis zum Landratsamt. Nachdem wir dem stellvertretenden Landrat (Jurist) erst unter Verweis auf ein Bundesverfassungsgerichtsurteil klar machen konnten, dass wir „Presse“ sind, gibt es mittlerweile mit Stefan Dallinger (CDU) einen neuen, sehr kommunikativen (und fraktions├╝bergreifend gelobten) Landrat, der sich aber unser Ansicht nach noch ein wenig scheut, aktiv ├╝ber unsere Blogs mehr in Kontakt mit der Bev├Âlkerung zu treten. Wir werden herausfinden, wie es wirklich ist.

Der Kontakt zum Mannheimer Oberb├╝rgermeister Dr. Peter Kurz basiert auf einer gemeinsamen Vergangenheit – als freier Mitarbeiter f├╝r den Mannheimer Morgen habe ich den damaligen Stadtrat als sehr engagierte Pers├Ânlichkeit kennengelernt und ihn vor seiner Wahl zum OB portr├Ątiert. Zuletzt hat sich dessen Engagement bei der Gegendemo zum NPD-Aufmarsch best├Ątigt (Hierzu unsere Reportage auf dem Rheinneckarblog: „Warten auf den rechten P├Âbel„). Zu seinem Kollegen W├╝rzner in Heidelberg besteht noch kein pers├Ânlicher Kontakt, aber das wird sich ├Ąndern.

Vernetzter Journalismus vor Ort

Die miteinander vernetztenden Ortsblogs haben ein Konzept: Wir ver├Âffentlichen Nachrichten, die f├╝r die Menschen vor Ort wichtig sind. Und wir zeigen auf, wie die Gemeinden miteinander vernetzt sind – auf vielf├Ąltige Weise. Ob zu Verkehrs- oder Umweltschutzthemen, gemeinsamen Verb├Ąnden und Vertr├Ągen – unsere Gemeinden im Berichtsgebiet sind vielf├Ąltig verbunden, ebenso die Leserinnen und Leser.

Vielleicht vermisst man die ein oder andere Nachricht – da bitten wir um Nachsicht. Unsere Redaktion arbeitet sehr engagiert und wir m├╝ssen manchmal den Mut zur L├╝cke haben, weil wir (noch) nicht jeden Termin besetzen k├Ânnen.

Sicher ist es auch Zeit, sich auf wesentliche Dinge zu konzentrieren. ├ťberbordende Berichte in den Zeitungen ├╝ber Vereinsfeste haben Bed├╝rfnisse geweckt, die fraglich sind. Was ist die Nachricht? „F├╝rs leibliche Wohl wurde gesorgt?“ Meinetwegen: Der Satz erz├Ąhlt die gesamte Geschichte. Es gab zu Essen und zu Trinken. Und wenn das nicht reicht, ruft man auch h├Âhrere Instanzen dazu: „Der Wettergott war den G├Ąsten gn├Ądig, der k├╝hle Gerstensaft flo├č in Str├Âmen und die Luft war erf├╝llt vom Duft leckerer Bratw├╝rste“.

Gegen die Bratwurst-Berichterstattung

Das ist fettigster Bratwurst-„Journalismus“ und hat mit Journalismus nichts zu tun. Ganz klar ist es wichtig und richtig ├╝ber Feste zu berichten. Wir machen das auch – bei Vereinsfesten oft nur mit kurzen Texten (Ein Fest hat stattgefunden), daf├╝r aber mit vielen Fotos. Die erz├Ąhlen die Geschichte besser als zusammengeschwurbelte Nonsens-„Berichte“.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, k├Ânnen aktiv daran teilhaben, das „Produkt“ Journalismus zu bewerten. Bringen Sie sich ein – schreiben Sie uns und anderen, was gef├Ąllt und was nicht. Journalismus muss man nicht hinnehmen, man kann seit dem Internet daran teilhaben. Sie k├Ânnen Kommentare schreiben und viel einfacher als fr├╝her die Redaktion direkt erreichen, sich mit Hinweisen, Vorschl├Ągen und Kritik einbringen. Jedenfalls bei uns.

Wir freuen uns ├╝ber die Beliebtheit unserer Montagskolumnen, der ausgew├Ąhlten Tipps & Termine und der regen Teilnahme ├╝ber Kommentare auf den Blogs oder bei unseren Facebook-Seiten.

Herzlichen Dank an die Leser und Kunden

Nach drei Jahren Heddesheimblog & Co, m├Âchte ich Ihnen sehr herzlich genau daf├╝r danken. F├╝r Unterst├╝tzung und Kritik – beides gab es zuhauf.

Hardy Prothmann ist seit 21 Jahren als Journalist t├Ątig und seit drei Jahren als "Blogger".

F├╝r die Zukunft w├╝nsche ich mir noch mehr kritische Anteilnahme, weil wir alle gemeinsam mit unserem Interesse f├╝r etwas einstehen, was ein absolutes Privileg ist: Freiheit, vor allem Meinungsfreiheit. Ohne diese ist Demokratie nicht m├Âglich. Da ich viel im Ausland gelebt habe und auch von dort berichtet, wei├č ich unser freiheitliche Grundordnung uneres Heimatlandes sehr zu sch├Ątzen.

Deswegen freue ich mich mit Ihnen und dem Team, wenn Sie uns weiter gewogen bleiben, uns mit Interesse und Informationen unterst├╝tzen. Den anderen „Heddesheimblogs“, egal, ob am Tegernsee, im Prenzlauer Berg, in Regensburg, in Weiterstadt oder Bretten oder Schweinfurt oder in vielen anderen Orten w├╝nschen wir viel Erfolg, immer den richtigen journalistischen Riecher und einen erfolgreichen Aufbau ihrer Angebote.

In diesem Sinne m├Âchte ich mich bei allen Mitwirkenden bedanken, selbstverst├Ąndlich sehr besonders bei meiner Frau und der Familie, f├╝r das Engagement, das Verst├Ąndnis, das Interesse und die aktive Teilnahme.

Im ersten Interview zum „Heddesheimblog“ hat mich der Kollege Thomas Mrazek gefragt, warum ich das mache, was meine Motivation ist?

Meine Antwort: Ich habe den Spa├č meines Lebens.

Das gilt bis heute.

Herzlichst Ihr

Hardy Prothmann

In eigener Sache: Berichte ├╝ber unsere blogs


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. Mai 2011. (Aktualisiert) heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog, weinheimblog, rheinneckarblog, viernheimblog sind lokal-journalistische Informationsplattformen im Internet. Weder der Journalismus, noch das Internet sind neu. Neu ist die Kombination von kritischem Lokaljournalismus im „weltweiten Netz“. Dazu gibt es viele Meinungen. Was andere ├╝ber uns und unseren Journalismus denken – lesen Sie hier. Wir aktualisieren diese Liste seit November 2009 fortlaufend.

sueddeutsche

sueddeutsche.de interviewt Hardy Prothmann.

Der Anspruch ist ein einfacher: Bester Journalismus f├╝rs Lokale. Seit Mai 2009 berichtet das heddesheimblog ├╝ber Heddesheim und manchmal ├╝ber die Gemeindegrenzen hinaus. Seit Dezember 2009 gibt es das hirschbergblog, seit Februar 2010 das ladenburgblog, seit November 2010 das weinheimblog, seit Januar 2011 das rheinneckarblog, seit April 2011 das viernheimblog.

Vorbildfunktion.

Diese Arbeit hat die Aufmerksamkeit vieler Journalisten und Medienmacher ├╝berall in der Republik auf sich gezogen.

Warum? Ganz einfach.

Obwohl der gr├Â├čte Teil des Journalismus in Deutschland im Lokalen stattfindet, gilt der Lokaljournalismus als qualitativ minderwertig. Kein Wunder, ruhen sich doch die meist monopolistischen Lokalzeitungen auf ihrer konkurrenzlosen Position aus.

Lokal = spannend.

Unsere Redaktion h├Ąlt dagegen und beweist seit nunmehr zwei Jahren, dass lokale Themen spannende Themen sind. Lokale Berichterstattung ist eine Herausforderung – die viele Zeitungen seit Jahren nicht mehr annehmen – Radio und Fernsehen schon gar nicht.

Unsere Blogs genie├čen eine hohe Aufmerksamkeit bei den Leserinnen und Lesern – weil sie seri├Âsen, kritischen und meinungsstarken Journalismus bieten. Weil wir recherchieren und nachhaken – die Bratwurstberichterstattung ├╝berlassen wir anderen.

Wir sind davon ├╝berzeugt, dass es wichtig ist, das kommunale „Zeitgeschehen“ abzubilden. ├ťberall auf der Welt leben die Menschen lokal – die Nachrichten ├╝ber das lokale Leben sind der exklusivste Inhalt vor Ort.

Lokal = exklusiv.

Wir berichten auch ├╝ber gro├če Themen der Republik, wir holen diese aber ins Lokale. Wir sind im engen Kontakt mit unseren LeserInnen – ganz pers├Ânlich aber auch ├╝ber neue „Social Media“-Plattformen wie Twitter und Facebook oder Wer-kennt-wen.

„Wir“ sind eine kleine Redaktion mit freien Mitarbeiter, die alle eins verbindet – hohes Engagement.

├ťber die Kommentarfunktion bringen sich die LeserInnen zudem ein und bereichern (meistens) die Berichterstattung. Aktiver Austausch von Fakten, Argumenten und Meinungen ist wichtig f├╝r das Zusammenleben in der Gemeinde.

Finanziert wird unsere Arbeit durch Werbung und die Beratung von Firmen und Institutionen zum Einsatz von Blogs und „Social Media“ – modernes Marketing ist l├Ąngst mehr als die langweilige, teure und passive Zeitungsanzeige. W├Ąhrend Print kontinuierlich verliert, gewinnt das Internet rasant. Immer mehr Menschen lesen und informieren sich online – alle Markstudien belegen diese Tatsache.

dctp

dctp-Journalist Philip Banse interviewt Hardy Prothmann.

Unsere Blogs bieten also aktiven Journalismus. Und die Arbeit der Redaktion ist transparent.

Seit Anfang Mai 2011 haben wir uns mit anderen Internet-Zeitungen deutschlandweit zusammengeschlossen: istlokal.de ist ein Netzwerk von lokalen Internetmedien, die sich gegenseitig unterst├╝tzen. Zu: Journalismus, Vermarktung, Technik und Recht. Rund 50 Angebote machen derzeit mit.

Kritik = konstruktiv.

Unsere kritische Haltung gef├Ąllt nicht jedem – weil viele durch die unkritische Berichterstattung der „etablierten“ Medien nicht mehr mit Kritik umgehen k├Ânnen.

Kritik bedeutet aus unserer Sicht nicht, dass wir „jemanden schlecht machen“, sondern dass wir aufzeigen, wo es „nicht gut l├Ąuft“, wo etwas zu verbessern ist.

Kritik hei├čt, sich mit einer Sache oder Personen auseinanderzusetzen und kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Falsche R├╝cksichtnahmen sind in unseren Augen die Garantie daf├╝r, dass sich nichts ver├Ąndert.

Wir „kritisieren“ aber auch immer gerne „positiv“, wenn es „gute“ Nachrichten zu berichten gibt.

Zukunft des Lokaljournalismus.

Deswegen orientieren sich viele andere Journalisten und Redaktionen bereits an unserer Arbeit – die lokale Berichterstattung im Internet gilt vielen als die Zukunft des Lokaljournalismus.

Hardy Prothmann, verantwortlicher Journalist f├╝r diese neue Form des Lokaljournalismus, ist gern gesehener Gast bei Medientagungen. Ob beim Frankfurter Tag des Onlinejournalismus auf Einladung der Evangelischen Kirche Deutschland und des Hessischen Rundfunks, beim katholischen ifp (Institut zur F├Ârderung publizistischen Nachwuches e.V.) oder bei der Hochschule Darmstadt-Dieburg, um nur drei Beispiele zu nennen.

Diese Zukunft machen wir schon heute. Nachfolgend lesen Sie Artikel, Interviews, Beitr├Ąge von anderen Medien ├╝ber unsere Blogs.
Neueste Beitr├Ąte wie ├╝blich oben.

evangelisch

Portr├Ąt bei evangelisch.de

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Die Redaktion heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog

Neustart 2011


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 10. Januar 2011. (red) Neues Jahr – alles anders? Nicht wirklich? Trotzdem stellen Sie Ver├Ąnderungen fest. Wir haben umgebaut. Das ist fast wie bei einer Renoveriung. Wir setzen auf Service – lesbare Schriften, eine ├╝bersichtliche Aufbereitung der Information. Damit starten wir unsere guten Vors├Ątze, die noch lange nicht vorbei sind.

Statt Farbe und Kleister und Einrichtungsgegenst├Ąnden haben wir „Codes“ hin- und hergeschoben und ausgew├Ąhlt, was Sinn macht, informativ ist und auch gef├Ąllt.

Die Orientierung f├Ąllt Ihnen hoffentlich leicht – wenn nicht, beschweren Sie sich unter redaktion (at) rheinneckarblog.de. Wir geben die rheinneckarblog-Adresse an, weil es seit heute auch eine ├╝berregionale Seite in unserem Angebot gibt.

Auf rheinneckarblog.de werden Texte aus unseren lokalen Blogs f├╝r Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg und Weinheim ver├Âffentlicht. Und nat├╝rlich regionale, relevante Themen. rheinneckarblog.de w├Ąchst mit den lokalen Angeboten und umgekehrt.

Wir bieten wie gewohnt einen meinungsstarken Journalismus. Dazu Informationen aus den Kommunen und Vereinen. Transparent nennen wir immer die Quellen unserer Ver├Âffentlichungen. Au├čer, wie m├╝ssen diese sch├╝tzen.

Wir arbeiten auch immer wieder „investigativ“. Das hat nichts mit einem „Schlapphut“-Milieu zu tun, sondern meist mit viel Arbeit. Vielen Recherchen, vielen Akten, vielen Gespr├Ąchen. Und auch mit einem verantwortlichen Schutz der Informanten.

Im „echten“ Leben freuen wir uns ├╝ber „Informanten“, die unsere Blogs bereichern. Mit ihren Tipps und Hinweisen, mit Sorgen und N├Âten und auch mit guten Nachrichten.

Diesen Menschen m├Âchten wir danken und andere auffordern, sich ebenfalls ├Âffentlich einzubringen.

Abseits der „gewohnten“ Wege mit der lokalen Zeitung.

Das Internet ist schneller und geduldiger als Papier.

Im Internet entsteht ein neuer Journalismus, an dem die B├╝rgerinnen und B├╝rger mehr beteiligt sind. Und das ist gut so.

Unsere Blogs gelten deutschlandweit als Vorbild f├╝r eine neue Form von Lokaljournalismus – dazu geh├Âren auch „Layoutfragen“.

Wir haben also umgebaut und hoffen, dass das ansehnlich gelungen ist. Und haben uns noch mehr Verbesserungen vorgenommen.

Und wir freuen uns auf 2011 mit allen guten Vors├Ątzen, die auch Ihnen hoffentlich gelingen.

Auf ein gutes Neues!
Die Redaktion

SWR-Landesschau berichtet ├╝ber unsere Blogs

Guten Tag!

Ladenburg/Heddesheim, 30. Oktober 2010. Die SWR-Landesschau Baden-W├╝rttemberg hat gestern in einem Beitrag ├╝ber uns berichtet – Sie k├Ânnen den Film auch ├╝ber die Mediathek anschauen.

Beitrag in der SWR-Landesschau

Im Beitrag des SWR geht es um Chancen und Risiken des Internet – Hardy Prothmann und seine lokaljournalistische Arbeit gelten als Synonym f├╝r kritischen Journalismus vor Ort.

Hier k├Ânnen Sie den Film anschauen: SWR-Mediathek

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das ladenburgblog

Arbeiten Sie mit am „Journalismus der Zukunft“

Guten Tag!

Ladenburg, 09. September 2010. Glauben Sie alles, was in der Zeitung steht? Dann brauchen Sie nicht weiterlesen. Falls nicht, sind Sie bei uns richtig. Denn das ladenburgblog hat keinen geringeren Anspruch, als an der Zukunft des Journalismus mitzuwirken.

Von Hardy Prothmann

Unsere Redaktion betreut zur Zeit drei Angebote: http://ladenburgblog.de, http://heddesheimblog.de und http://hirschbergblog.de.

Auf dem heddesheimblog ist heute eine Kritik zum Mannheimer Morgen erschienen, dem wir nicht zum ersten Mal eine mangelhafte journalistische Leistung vorwerfen.

„Journalistische“ Mogelpackungen.

Der Bericht, „Die Sanierung geht weiter“, ├╝ber einen Ammoniak-Unfall an der Eisbahn Heddesheim tut so, als w├Ąre er vom MM-Redakteur Hans-J├╝rgen Emmerich recherchiert und geschrieben worden. Tats├Ąchlich hat Herr Emmerich einfach die Pressemitteilung der Gemeinde Heddesheim etwas um- und seinen Namen dr├╝bergeschrieben. Schwubdiwups entsteht aus einem Fremdbeitrag eine scheinbar eigenst├Ąndige journalistische Arbeit.

Das ist eine Mogelpackung, die sich h├Ąufig (nicht nur) in Lokalmedien findet. In unseren Augen ist das schlechter Journalismus, weil die Aufrichtigkeit auf der Strecke bleibt. Auch wir ver├Âffentlichen ab und zu Pressemitteilungen – dokumentieren dies aber ungesch├Ânt und mit Nennung der Quelle. Erstens, weil wir uns kein fremdes geistiges Eigentum aneignen wollen und zweitens, weil wir damit die journalistisch notwendige Distanz wahren.

Kaum hatten wir den Text ver├Âffentlicht und auch ├╝ber „social media“ wie Twitter und Facebook bekannt gemacht, erhielten wir per Twitter den Hinweis der Medien-Journalistin Ulrike Langer zu einer Umfrage der Akademie f├╝r Publizistik in Hamburg: Journalisten erf├╝llen Erwartungen nicht.

Guter Journalismus.

Darin hei├čt es: ÔÇ×Die Umfrage zeigt: Das Image der Journalisten ist nicht so gut, wie es sein m├╝sste und nicht so schlecht, wie es sein k├ÂnnteÔÇť, sagt Heribert Prantl, Leiter des Ressorts Innenpolitik der S├╝ddeutschen Zeitung, Dozent und Mitglied des Ethikrates an der Akademie f├╝r Publizistik. ÔÇ×Der Journalismus braucht keine Imagekampagne. Er braucht gute Journalisten. Ein Journalismus, dem die Leute trauen und vertrauen, ist wichtiger denn je.ÔÇť

Ein Journalismus, dem die Leute trauen und vertrauen also. Da hat der gesch├Ątzte und ├Ąu├čerst renommierte Kollege Prantl absolut recht und kann das auch so sagen, weil er einer ist, dem man trauen und vertrauen kann.

Journalismus soll zuallererst informieren, er darf auch unterhalten und er muss, dass ist unser Anspruch, durch seine privilegierten Recherchem├Âglichkeiten auf Kontrolle aus├╝ben. Journalisten sind keine Ermittler, keine Vollzugsbeh├Ârde und kein Gericht. Aber sie k├Ânnen recherchieren, k├Ânnen Dinge nachvollziehbar machen und ├╝ber die Meinungsfreiheit an der Meinungs- und Urteilsbildung mitwirken.

Journalismus f├╝r alle.

Hardy Prothmann ist der verantwortliche Journalist f├╝r das ladenburgblog.de

Ein b├╝rgernaher Journalismus, wie wir ihn betreiben, ist dabei offen f├╝r alle. Vereine, Parteien, Privatpersonen, Unternehmen und andere k├Ânnen sich auf unserer Plattform beteiligen, indem Informationen an die ├ľffentlichkeit gegeben werden oder indem die Redaktion ├╝ber Hintergr├╝nde und Zusammenh├Ąnge informiert wird.

Unsere journalistische Haltung ist zuallererst eine interessierte. „Was passiert wie wo und mit wem und ist das ausreichend interessant?“, fragen wir uns jeden Tag. Und immer mehr LadenburgerInnen unterst├╝tzen uns dabei, was uns sehr freut.

Zwei Beispiele: Das Drachenbootrennen und das Ballon-Festival.

Die Berichterstattung zum Drachenbootrennen hat mit ├╝ber 12.000 BesucherInnen an einem Tag das bislang gr├Â├čte Interesse f├╝r ein Einzelthema gefunden. Warum? Weil wir mit fast eintausend Bildern eine noch nie dagewesene Dokumentation dieses Ereignisses ver├Âffentlicht haben. Rund die H├Ąlfte der Abrufe war ├╝berregional – womit unsere Berichterstattung zum guten Ruf und zur Bekanntheit Ladenburgs und der Drachenbootabteilung des FV03 ├╝ber die Region hinaus beigetragen hat. Denn unsere Informationen sind lokal, regional, ├╝berregional oder weltweit frei zug├Ąnglich abrufbar.

Die Hintergrundberichte zum Ballonfestival haben auch den Konflikt thematisiert, der zwischen LSV, Stadt und dem Ballonfahrten-Betreiber Michael Bering entstanden war. Nicht jede Information hat jedem gefallen – es ist aber auch nicht unsere Aufgabe, immer nur gefallen zu wollen. Hinweise zu Hintergr├╝nden kamen dabei aus der Bev├Âlkerung und anderen Quellen, was unsere Arbeit deutlich unterst├╝tzt hat und uns beispielsweise auch die Exklusivmeldung brachte, dass der Veranstalter Bering ein Ballonfestival im Luisenpark veranstaltet.

Oder unser Bericht aus der vergangenen Woche zum Raub├╝berfall auf einen Ladenburger Gastronomen: Ohne die Unterst├╝tzung von „Informanten“ h├Ątten wir diesen nicht in dieser exklusiven Form verfassen k├Ânnen.

Umfassende Informationen.

Diese gemeinsame Leistung lohnt sich vielfach: Sie, liebe Leserinnen und Leser, k├Ânnen sich gut und umfassend informiert f├╝hlen. Sicher – wir decken vielleicht noch nicht so viele Themenbereiche ab wie der Mannheimer Morgen, aber wir decken mehr auf, schreiben nicht immer dieselben Jubelartikel, blicken kritisch auf die Themen und setzen immer wieder das Tagesthema. Und das, obwohl wir erst seit Februar 2010 berichten, den MM gibt es seit 1949.

Was uns sehr freut: Wir erreichen ├╝ber Facebook und Twitter auch viele junge Menschen, eine Gruppe, die die Zeitungen l├Ąngst verloren hat.

Anfeindungen und souver├Ąnde Haltungen.

Die Anfeindungen, die wir wegen unserer Berichte manchmal erleben m├╝ssen, sind teils massiv. Es wird „dummes Zeug“ erz├Ąhlt, beispielsweise ging in Heddesheim das Ger├╝cht um, wir w├╝rden einen Anzeigenkunden mit kompromittierenden Fotos erpressen, damit dieser bei uns wirbt. Die Wahrheit ist eine andere. Uns sind F├Ąlle bekannt, bei den Werbekunden unter Druck gesetzt wurden, nicht mehr bei uns zu werden. Uns wird unterstellt, wir w├╝rden Informationen manipulieren oder falsch berichten – Geschw├Ątz, dass von „interessierten Kreisen“ verbreitet wird, die wir durch unsere Arbeit st├Âren.

Der Heddesheimer B├╝rgermeister Michael Kessler ist dar├╝ber so verst├Ârt, dass er uns keinerlei Interview gew├Ąhrt und seinen Mitarbeitern einen Maulkorb verpasst hat. Wenn wir bei der Gemeinde recherchieren wollen, haben wir genau einen Ansprechpartner, die email-Adresse gemeinde@heddesheim.de.

Das ist nat├╝rlich vollst├Ąndig absurd. Der Ladenburger B├╝rgermeister Rainer Ziegler und sein Hirschberger Kollege Manuel Just zeigen sich dagegen sehr souver├Ąn, halten Kritik aus und unterst├╝tzen unsere Arbeit, wie man das erwarten darf. Kontakte zu Gemeindemitarbeitern sind jederzeit m├Âglich und werden von uns auch genutzt.

Werbepartner.

Die finanzielle Grundlage f├╝r unsere Arbeit ist zum Teil die Werbung. Auch hier m├╝ssen wir noch ├ťberzeugungsarbeit leisten, weil viele lokale und regionale Unternehmen bislang bei Werbetr├Ągern ausschlie├člich an Printwerbung denken. Die vielf├Ąltigeren M├Âglichkeiten einer Werbung, die auch die begehrten Zielgruppen im Internet erreicht, sind noch nicht bislang h├Âchstens ausreichend verstanden worden.

Wir sind aber sicher, dass der Umdenkungsprozess schnell vorangeht, den die Werbung folgt der Aufmerksamkeit. Zudem bieten wir viel g├╝nstigere Konditionen und bessere Bedingungen im Vergleich zu den saftigen Preisen einer Tageszeitung.

A propos lokale Wirtschaft: Auch diese begleiten wir wohlwollend kritisch, werden dabei aber unter Umst├Ąnden falsch verstanden, weil man mit Kritik nicht umgehen kann. Als der Bund der Selbstst├Ąndigen bekannt machte, dass die Mehrheit der beteiligten Unternehmen an einem verkaufsoffenen Sonntag sehr zufrieden war, hat der MM das auch so aufgeschrieben. Wir haben bei allen ├╝ber 20 beteiligten Firmen nachgefragt und herausgefunden, dass die „Zufriedenheit“ nach Schulnoten bei 2,3 lag. Das ist nicht „sehr gut“, sondern eine 2-.

Warum machen wir das? Um jemanden zu ├Ąrgern? Wohl kaum. Wir ├╝berpr├╝fen einfach Aussagen. W├Ąre eine 1+ rausgekommen, h├Ątten wir auch das ver├Âffentlicht. So ist unsere Recherche nicht kritisch im Sinne von „b├Âse, b├Âse“, sondern transparent und kann einen guten Hinweis geben, dass es eben doch keine so gro├če Zufriedenheit gibt. Und bevor sich das in eine gro├če Unzufriedenheit verwandelt, hat man die M├Âglichkeit, an den Konzepten zu feilen, um sie zu verbessern. So verstanden, hilft Kritik in fast allen Lebenslagen. Man muss nur bereit daf├╝r sein.

Je mehr Kritik – umso bessere L├Âsungen.

Auch wir sind bereit f├╝r Kritik – von Ihnen. Schreiben Sie uns an redaktion(at)ladenburgblog.de zu welchen Themen Sie mehr Berichte von uns erwarten, schreiben Sie uns Ideen, wie Sie sich einbringen k├Ânnen, schreiben Sie uns, was Ihnen nicht gef├Ąllt. Wir versuchen unser Angebot fortlaufend zu verbessern, um das beste an Journalismus zu bieten, was m├Âglich ist.

Der Journalismus wird sich ├Ąndern m├╝ssen. Er ist nur noch ein Teil, wenn auch ein wichtiger, der ├Âffentlichen Kommunikation. Unsere Redaktion ist darauf eingestellt. Wir gehen vor Ort zu den Menschen, aber sind auch da, wo die Menschen im Internet sind.

Als professionelle „Informationsarbeiter“ bieten wir verl├Ąssliche Informationen an und filtern aus allen zug├Ąnglichen Quellen relevante oder auch unterhaltende Informationen. Und so, wie sich beispielsweise KommentatorInnen bei uns einbringen, kommentieren unsere Mitarbeiter auf anderen Seiten Ereignisse und Berichte als „BesucherInnen“.

Der zuk├╝nftige Journalismus ist Teil eines gro├čen Netzwerkes und das ist gut so. Machen Sie mit. Es lohnt sich. ­čÖé

Rekord: 65.000 Seitenabrufe in zwei Tagen

Guten Tag!

Ladenburg, 20. Juli 2010. Unsere Fotostrecken zum 6. Ladenburger Drachenbootrennen haben bislang jeden Zugriffsrekord eingestellt: Rund 8.000 Besucher haben rund 65.000 Seitenaufrufe erzeugt.

Das 6. Drachenbootrennen in Ladenburg war nicht nur ein sportlicher Erfolg und ein sch├Ânes Fest – f├╝r das ladenburgblog hat es ein absolutes Rekordergebnis gebracht.

Rekord: ├ťber 65.000 Seitenabrufe am Sonntag und Montag. Quelle: 1&1

Laut der Statistik unsere Providers 1&1 hat es ├╝ber 65.000 Seitenabrufe am Sonntag (15.000) und Montag (50.000) gegeben. An beiden Tagen klickten rund 8.000 Besucher unsere Fotostrecken und Artikel an. Bislang sind 10-12.000 Seitenabrufe der t├Ągliche Durchschnitt mit rund 1.200 Besuchern.

Das Event stellt damit den absoluten Rekord auf unseren blogs. Weder das heddesheimblog mit rund 3.000 Besuchern t├Ąglich, noch das hirschbergblog mit rund 800 Besuchern t├Ąglich konnten bislang ann├Ąhernd so viele Besucher und Seitenabrufe an zwei Tagen erreichen.

Und auch heute sind bis Mittag bereits fast 2.000 BesucherInnen auf unserer Seite gewesen.

Die Redaktion bedankt sich f├╝r das herausragende Interesse bei allen BesucherInnen! ­čÖé

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das ladenburgblog

In eigener Sache: Berichte ├╝ber unsere blogs

Guten Tag!

Ladenburg, 02. Juli 2010. heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog sind lokal-journalistische Informationsplattformen im Internet. Weder der Journalismus, noch das Internet sind neu. Neu ist die Kombination von kritischem Lokaljournalismus im „weltweiten Netz“. Dazu gibt es viele Meinungen. Was andere ├╝ber uns und unseren Journalismus denken – lesen Sie hier. Wir aktualisieren diese Liste seit November 2009 fortlaufend.

sueddeutsche.de interviewt Hardy Prothmann.

Der Anspruch ist ein einfacher: Bester Journalismus f├╝rs Lokale. Seit Mai 2009 berichtet das heddesheimblog ├╝ber Heddesheim und manchmal ├╝ber die Gemeindegrenzen hinaus. Seit Dezember 2009 gibt es das hirschbergblog und seit Februar 2010 das ladenburgblog.

Vorbildfunktion.

Diese Arbeit hat die Aufmerksamkeit vieler Journalisten und Medienmacher ├╝berall in der Republik auf sich gezogen.

Warum? Ganz einfach.

Obwohl der gr├Â├čte Teil des Journalismus in Deutschland im Lokalen stattfindet, gilt der Lokaljournalismus als qualitativ minderwertig. Kein Wunder, ruhen sich doch die meist monopolistischen Lokalzeitungen auf ihrer konkurrenzlosen Position aus.

Lokal = spannend.

Unsere Redaktion h├Ąlt dagegen und beweist seit ├╝ber einem Jahr, dass lokale Themen spannende Themen sind. Lokale Berichterstattung ist eine Herausforderung – die viele Zeitungen seit Jahren nicht mehr annehmen – Radio und Fernsehen schon gar nicht.

Unsere Blogs genie├čen eine hohe Aufmerksamkeit bei den Leserinnen und Lesern – weil sie seri├Âsen, kritischen und meinungsstarken Journalismus bieten. Weil wir recherchieren und nachhaken – die Bratwurstberichterstattung ├╝berlassen wir anderen, wie zum Beispiel dem Mannheimer Morgen und den diversen Anzeigenbl├Ąttern.

Wir sind davon ├╝berzeugt, dass es wichtig ist, das kommunale „Zeitgeschehen“ abzubilden. ├ťberall auf der Welt leben die Menschen lokal – die Nachrichten ├╝ber das lokale Leben sind der exklusivste Inhalt ├╝berall.

Lokal = exklusiv.

Wir berichten auch ├╝ber gro├če Themen der Republik, wir holen diese aber ins Lokale. Wir sind im engen Kontakt mit unseren LeserInnen – ganz pers├Ânlich aber auch ├╝ber neue „Social Media“-Plattformen wie Twitter und Facebook oder Wer-kennt-wen.

├ťber die Kommentarfunktion bringen sich die LeserInnen zudem ein und bereichern (meistens) die Berichterstattung. Aktiver Austausch von Fakten, Argumenten und Meinungen ist wichtig f├╝r das Zusammenleben in der Gemeinde.

Finanziert wird unsere Arbeit durch Werbung und die Beratung von Firmen und Institutionen zum Einsatz von Blogs und „Social Media“ – modernes Marketing ist l├Ąngst mehr als die langweilige, teure und passive Zeitungsanzeige. W├Ąhrend Print kontinuierlich verliert, gewinnt das Internet rasant. Immer mehr Menschen lesen und informieren sich online – alle Markstudien belegen diese Tatsache.

dctp

dctp-Journalist Philip Banse interviewt Hardy Prothmann.

Unsere Blogs bieten also aktiven Journalismus. Und die Arbeit der Redaktion ist transparent.

Kritik = konstruktiv.

Unsere kritische Haltung gef├Ąllt nicht jedem – weil viele durch die unkritische Berichterstattung der „etablierten“ Medien nicht mehr mit Kritik umgehen k├Ânnen. Kritik bedeutet aus unserer Sicht nicht, dass wir „jemanden schlecht machen“, sondern dass wir aufzeigen, wo es „nicht gut l├Ąuft“, wo etwas zu verbessern ist. Kritik hei├čt, sich mit einer Sache oder Personen auseinanderzusetzen und kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Falsche R├╝cksichtnahmen sind in unseren Augen die Garantie daf├╝r, dass sich nichts ver├Ąndert.

Zukunft des Lokaljournalismus.

Deswegen orientieren sich viele andere Journalisten und Redaktionen bereits an unserer Arbeit – die lokale Berichterstattung im Internet gilt vielen als die Zukunft des Lokaljournalismus.

Hardy Prothmann, verantwortlicher Journalist f├╝r diese neue Form des Lokaljournalismus, ist gern gesehener Gast bei Medientagungen. Ob beim Frankfurter Tag des Onlinejournalismus auf Einladung der Evangelischen Kirche Deutschland und des Hessischen Rundfunks, beim katholischen ifp (Institut zur F├Ârderung publizistischen Nachwuches e.V.) oder bei der Hochschule Darmstadt-Dieburg, um nur drei Beispiele zu nennen.

Diese Zukunft machen wir schon heute. Nachfolgend lesen Sie Artikel, Interviews, Beitr├Ąge und auch Twittermeldungen ├╝ber das heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog.

Berichterstattung von anderen Medien ├╝ber unsere Blogs: Neueste Beitrag wie ├╝blich oben.
*Goethe-Institut ├╝ber unsere blogs

Frankfurter Tag des Onlinejournalismus 2010
Wikipedia Heddesheim
Echo online des Darmst├Ądter Echos: Lokaljournalismus 2.0 – Bloggen gegen die Bratwurst
dctp-tv (Spiegel TV, stern tv) interviewt Hardy Prothmann zu blogs und Lokaljournalismus
Hochschule Darmstadt-Dieburg
*S├╝ddeutsche Zeitung interviewt Prothmann zum Lokaljournalismus

evangelisch

Portr├Ąt bei evangelisch.de

ifp im Gespr├Ąch (Video): Der Wert der Nachricht.
ifp M├╝nchen: Die nackte Nachricht ist nichts wert.
realvirtuality. Blog von Alexander Gajic. Erfolgsstory Internet? Hardy Prothmann und das heddesheimblog
reDDakteur: Die Bratwurstk├Âppe haben l├Ąngst die Macht ├╝bernommen.
B5 aktuell – medienmagazin: Zukunft des Lokaljournalismus
woerterladen.de: Unsere Berichterstattung ist kein Bratwurstjournalismus wie beim Mannheimer Morgen.
Der Freitag: Heddesheim gegen das Schicksal
beibrechtels: Detlev Brechtel ├╝ber Lokaljournalismus 2.0
Marian Semm interviewt Hardy Prothmann
Magazin der Autoren: Neues von der Heimatfront
bildblog.de: 6 vor 9
de.krautsource.com: Manteljournalisten und solche, die arbeiten
*Lahrer Bratwurstjournalismus
*Franken-Wiki: Bratwurstjournalist
*heddesheimblog jetzt auf Wikipedia: Heddesheim
*Wikipedia-Autor ├╝ber Bratwurstjournalismus
*Augsburger Allgemeine ├╝ber Bratwurstjournalismus
*Wikipedia: Debatte ├╝ber Bratwurstjournalismus
heddesheimblog: Eintrag auf Wikipedia unter Heddesheim-Medien
Hannoversche Allgemeine Zeitung ├╝ber Bratwurstjournalismus
Ausburger Allgemeine Zeitung ├╝ber Bratwurstjournalismus
Wikipedia: Debatte ├╝ber Bratwurstjournalismus
epd Medien: Bleigie├čen
Netzjournalist: Blaupause statt Bratwurstjournalismus
FAZ: Die Schrittmacher im Internet
Berliner Zeitung: Gegen den Bratwurstjournalismus
epd Medien: Bericht Speerspitze des Hyperlokalen
mediale-aufmerksamkeit.de: Identit├Ątskrise des Journalismus
Blog nz-online.de: Interview Was ist ein Bratwurstjournalist?
Tweets: Gezwitscher Gezwitschertes
wupperblog.de: Bericht Bei der WZ gehen die Uhren anders (2)
Die Zukunft des Lokaljournalismus – Nur in Heddesheim?
Freitag: Bericht Studie zum Journalismus
gunnarsohn.wordpress.com: Bericht Warum Verleger weinen w├╝rden und die Blockadestrategie gegen Google verlogen ist
besser-online.info Tagung
bjoern-sievers.de: Analyse Die Zukunft der Medien. Oder: Jeff Jarvis, kritisch gelesen.
Frank Wenz, tumblr: Hyper-lokaler Journalismus
meedia.de: Interview „Ich bin die Zukunft des Lokaljournalismus“
blog.kooptech.de: Forschung Begrenzter Journalismus: Was beeinflusst die Entfaltung eines Qualit├Ątsjournalismus
evangelisch.de: Portr├Ąt Blog statt Zeitung: Gegen Bratw├╝rste und Wetterg├Âtter
mediaberater-blog: Bericht Lokaljournalismus gegen Mannheimer Morgenpost
SPD Heddesheim: Meinung Nachlese zur ÔÇ×Erkl├Ąrung der Gemeinderatsfraktion B├╝ndnis90/Die Gr├╝nenÔÇť am 06. Oktober 2009
mediencity.de: Lokal, hyperlocal, nicht egal – Experimente mit Lokaljournalismus im Web
berliner-journalisten.com: Dokumentation Lokal total: Von Null auf 500 000
www.mediencity.de: Analyse Lokal, hyperlokal, nicht egal: Experimente mit Lokaljournalismus im Web
onlinejournalismus.de: Interview Heddesheimblog: Seinen Job lieben und die Leser ernst nehmen

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Die Redaktion heddesheimblog, hirschbergblog, ladenburgblog

Kommunalrechtsamt best├Ątigt „heddesheimblog-Erlass“

Guten Tag!

Heddesheim/Ladenburg, 23. Juni 2010. Die Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Behinderung der Pressefreiheit durch den B├╝rgermeister Michael Kessler ist vom Kommunalrechts erwartungsgem├Ą├č zur├╝ckgewiesen worden. Diese Bewertung ├╝berrascht nicht, wohl aber das Verfahren und die Begr├╝ndung. Wir dokumentieren hier einen Text aus dem heddesheimblog. In Heddesheim wird unsere journalistische Arbeit durch den B├╝rgermeister Kessler und andere massiv behindert.

Von Hardy Prothmann

Das Kommunalrechtsamt des Rhein-Neckar-Kreises ist vor allem f├╝r eines nicht bekannt – f├╝r B├╝rgern├Ąhe.

Im Volksmund hei├čt es auch „Hau-den-B├╝rgermeister-raus-Amt“ – sprich: Das Amt wehrt nach M├Âglichkeit alles ab, was einem B├╝rgermeister in die „Quere“ kommt.

So auch im Fall unserer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Heddesheimer B├╝rgermeister Michael Kessler.

Hardy Prothmann, Journalist. Bild: sap

Die Redaktion des heddesheimblogs hatte bereits im Sommer 2009 eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen das inakzeptable Verhalten und die einseitige Bevorzugung anderer „Presseorgane“ durch Herrn Kessler eingereicht.

Im Kern beschwerten wir uns, dass es eine Bevorzugung des Mannheimer Morgens und anderer Presseorgane gebe. Der Landrat-Stellvertreter Dr. Bodo-Falk Hoffmann schrieb uns damals, dass dies nicht der Fall sei und ├╝berhaupt fraglich sei, ob unser „heddesheimblog“ ├╝berhaupt „Presse“ sei.

Mal abgesehen davon, dass der Jurist Herr Hoffmann mit diesem Schreiben eine peinliche Dokumentation seiner fachlichen Inkompetenz in Sachen Presserecht und Neue Medien dokumentiert hat, wurde die Gemeinde Heddesheim, respektive Herr Kessler aufgefordert, unsere Redaktion „gleichzubehandeln“.

Herr Kessler wertet das als ein „nicht-stattgegebene“ Dienstaufsichtsbeschwerde. Wir werten das als eine „geschwurbelte“ Ausrede.

Herr Kessler machte aus dieser Aufforderung ein Katz und Maus-Spiel und beschr├Ąnkt bis heute alle Information auf das absolut notwendige Ma├č.

Beispielsweise gab es ein Gespr├Ąch im Rathaus mit einem Landtagsabgeordneten zum Verkehr in Heddesheim. Der Mannheimer Morgen wurde eingeladen – das heddesheimblog nicht. Auf Nachfrage wurde uns erkl├Ąrt, nicht die Gemeinde habe eingeladen, sondern die CDU. (Das pressefeindliche Verhalten der CDU lassen wir mal au├čen vor….)

Der Abgeordnete hat uns auf Nachfrage best├Ątigt, dass auch die Gemeinde „Veranstalter“ gewesen sei und er nicht alleine eingeladen habe. Er war irritiert.

Das sind „Spielchen“.

Keine, die Spa├č machen. Aber solche, die allt├Ąglich sind und die Arbeit unserer Redaktion massiv behindern.

Vor allem dann, wenn es um Themen geht, die alle B├╝rger in Heddesheim betreffen. Der Verkehr ist ein solches Thema.

Zur├╝ck zum „heddesheimblog-Erlass“.

Am 15. April 2010 haben wir die Dienstaufsichtsbeschwerde erneut gestellt, weil wir vermuteten, dass es weiterhin eine „Ungleichbehandlung“ gegen├╝ber anderen Presseorganen gebe.

Denn die Redaktion des heddesheimblogs darf auf „Erlass“ des B├╝rgermeisters Kessler Anfragen ausschlie├člich an die email-Adresse „gemeinde@heddesheim.de“ stellen. Mitarbeitern ist die Auskunft gegen├╝ber uns durch den B├╝rgermeister untersagt worden.

(Wir berichten auch ├╝ber Hirschberg und Ladenburg. Dort d├╝rfen wir mit Zustimmung der B├╝rgermeister ohne Einschr├Ąnkungen von allen Mitarbeitern Informationen einholen,)

Wir haben bei der Gemeinde Heddesheim nachgefragt, ob das f├╝r „jede Presse“ gilt oder nur f├╝r uns. Die Antwort war: „Wir antworten nicht“.

Daf├╝r hat das Kommunalrechtsamt geantwortet und schreibt: „Die Organisationsbefugnis des B├╝rgermeisters berechtigt ihn jedoch auch, hiervon im Einzelfall abzuweichen. Insofern besteht kein Anspruch darauf, dass der Weg, wie die Presse an die Ausk├╝nfte durch die Beh├Ârde gelangen kann, immer gleich sein muss, vielmehr bezieht sich der Gleichbehandlungsanspruch naturgem├Ą├č auf das Ergebnis der Presseanfrage: Die eigentliche Auskunft der Gemeindeverwaltung.“

Haben Sie das verstanden?

Nein?

Wir auch nicht.

Im Ergebnis geht es um den Ablauf „Anfrage-Antwort“. Unsere Anfragen werden nicht oder erst nach vielen Tagen beantwortet. „Gef├╝hlt“ werden „Anfragen“ des MM sofort beantwortet.

Darum geht es: Um die „Ungleichbehandlung“. Presse lebt unter anderem von Aktualit├Ąt. Indem man Antworten verschleppt, benachteiligt man die betroffene Presse.

Bei uns ist das der gewollte Fall.

Anders ├╝bersetzt stellt der MM leichte Fragen, die man gerne sofort beantwortet – unsere Fragen sind zu komplex, egal wie einfach sie sind. Die Behinderung unserer Arbeit ist die Maxime des Pressefeinds Michael Kessler.

Das Kommunalrechtsamt, respektive Herr Gr├╝newald als kommissarischer Leiter, fragt sich, ohne sich dabei „entbl├Âdet“ zu f├╝hlen: „Warum dies zu einer Erschwernis der Auskunftseinholung gef├╝hrt haben soll, erschlie├čt sich dabei der Rechtsaufsichtsbeh├Ârde nicht.“

Herr Gr├╝newald h├Ątte die M├Âglichkeit gehabt, per Telefon, Fax, email oder wie auch immer, eine „Erschlie├čung“ zu erfahren, in dem er R├╝ckfragen stellt. Das hatte Herr Gr├╝newald nicht n├Âtig.

Herr Gr├╝newald hat kein Interesse, „etwas zu erschlie├čen“. Herr Gr├╝nwald hat ein vermutliches Interesse, n├Ąmlich sich keine Arbeit zu machen oder was? Einen B├╝rgermeister raus-zu-hauen? Die Vorstellung w├Ąre unertr├Ąglich.

Herr Gr├╝newald h├Ątte jederzeit eine R├╝ckfrage an die Redaktion stellen k├Ânnen, wieso die journalistische Arbeit „erschwert“ wird.

Das hat Herr Gr├╝newald nicht getan.

Herr Gr├╝newald hat aber gerne best├Ątigt, dass Herr Kessler alles richtig macht.

Leider hat Herr Gr├╝newald dabei nicht bedacht, dass es eine neue Form von ├ľffentlichkeit gibt, die die Arbeit von Beh├Ârden kritisch begleitet. Herr Gr├╝newald hat nicht bedacht, dass seine mangelhafte Leistung ihn selbst, sein Amt, seinen Arbeitgeber, den Kreis und insgesamt den Glauben der B├╝rger in eine funktionierende „B├╝rokratie“ besch├Ądigt.

Herr Gr├╝newald geht damit ungewollt in die Geschichte ein. Als „Hau-Raus-Gr├╝newald“.

Als inkompetenter Statthalter eines desolat gef├╝hrten Amtes, dass eigentlich eine Rechtsaufsicht f├╝hren sollte, dies aber nicht tut.

Bis zum heutigen Datum ist Herr Albin Hermann der Leiter dieses Amtes ausweislich des Internetangebots des Landratsamts.

Dabei ist Herr Albin Herrmann seit Anfang Oktober 2009 in den Ruhestand verabschiedet worden und – abgesehen von seinen Fehlleistungen zuvor – damit au├čen vor.

Der neue Landrat Stefan Dallinger und Matthias Kl├Âpfer, der neue Leiter des Kommunalrechtsamts, sollten dringend Abhilfe schaffen, wenn die B├╝rgerInnen im Rhein-Neckar-Kreis noch einen Hauch von Vertrauen in diese zentral wichtige Beh├Ârde haben k├Ânnen sollen.

Dem Herrn B├╝rgermeister Kessler mag man einmalig seinen „heddesheimblog-Erlass“ best├Ątigt haben.

Herr Dallinger w├Ąre sehr gut beraten, den „heddesheimblog-Erlass“ genau zu studieren und seine k├╝nftigen politischen Entscheidungen daran auszurichten, denn „Heddesheim ist ├╝berall“.

Wir werden ├╝brigens eine Anfrage an Herr Dallinger stellen, wie er zur Pressefreiheit steht. Die Antwort werden wir, wie gewohnt, transparent dokumentieren.

Dokumentation:
Schreiben des Kommunalrechtsamts.

Anmerkung der Redaktion:
Der f├╝r das heddesheimblog verantwortliche Journalist Hardy Prothmann ist in Heddesheim partei- und fraktionsfreier Gemeinderat.

In eigener Sache: Zahl der Besucher w├Ąchst zweistellig, Seitenzugriffe konstant

Guten Tag!

Ladenburg, 01. Juni 2010. Die Zahl der Besucher unserer drei Internetangebote ist im Mai 2010 um zw├Âlf Prozent gestiegen, die Zahl der Seitenzugriffe bleibt erstmals nur konstant.

145.743 Besucher, rund zw├Âlf Prozent mehr als im April. Klicken Sie auf die Grafik f├╝r eine gr├Â├čere Darstellung.

Im Mai 2010 sagt die statistische Ausweitung der Seiten heddesheimblog, hirschbergblog und ladenburgblog, dass wir bei den Besuchern mit zw├Âlf Prozent deutlich zugelegt haben, bei den Seitenabrufen allerdings erstmals nicht, sondern nur konstant blieben.

Der Grund, warum bei den Seitenzugriffen kein deutlicher Zuwachs zu erkennen ist, liegt auf der Hand: Gegen├╝ber den Vormonaten wurden im Mai 2010 weniger Artikel ver├Âffentlicht – es gab zwar mehr Besucher, die aber auf weniger Artikel klicken konnten.

Die Zahl der Seitenabrufe ist vor diesem Hintergrund ein toller Erfolg, weil unsere LeserInnen intensiv auf ├Ąltere Artikel zugegriffen haben. Das zeigt uns, dass das Interesse der B├╝rgerInnen nach unabh├Ąngiger Information steigt. In Heddesheim sind vor allem Artikel zum Thema Pfenning und den Zust├Ąnden im Gemeinderat interessant, in Hirschberg interessieren Sterzwinkel, Seniorenzentrum und Hilfeleistungszentrum, in Ladenburg die Schulden, die Schulen und die „├Âffentliche Ordnung“. Wir bedanken uns an dieser Stelle f├╝r das Vertrauen.

1.061.611 Seitenabrufe - 0,6 Prozent weniger als im April.

Die Tatsache, dass wir weniger Artikel angeboten haben, hat zwei Gr├╝nde: Zum einen gab es weniger aktuelle Termine und zum anderen musste die Redaktion nach einem Jahr Vollgas in Heddesheim und ambitionierten Starts in Hirschberg und Ladenburg ein wenig Ordnung „in den Laden“ bringen.

Im Juni und Juli rechnen wir wieder mit Steigerungen unserer Reichweite, der August wird sicherlich abfallen, da viele Menschen in den Ferien sind. Gleichzeitig sind alle Urlauber herzlich aufgerufen, sich auch am Urlaubsort im Internet zu erkundigen, was zuhause passiert.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das ladenburgblog

In eigener Sache: dctp-tv interviewt Hardy Prothmann zum Lokaljournalismus der Zukunft

Guten Tag!

Ladenburg, 27. April 2010. Das Konzept des ladenburgblogs findet bundesweit Aufmerksamkeit. Es sind schon zahlreiche Portr├Ąts und Interviews ver├Âffentlicht worden. Das Unternehmen dctp (Spiegel TV, stern TV) hat sich auch f├╝r unsere journalistischen Angebote interessiert und den verantwortlichen Journalisten Hardy Prothmann zum Interview eingeladen.

Herausgekommen ist ein ungeschnittenes Interview von 37 Minuten L├Ąnge. Das Interview wurde am 16. April 2010 im Berliner Friedrichstadtpalast gef├╝hrt.

Philip Banse, der ├╝berwiegend f├╝r das Deutschlandradio arbeitet und hier im Auftrag von dctp, hat bereits mehrere Interviews mit „Meinungsmachern“ in dieser Reihe gef├╝hrt.

Im Interview ├Ąu├čert sich Hardy Prothmann ├╝ber die Motivation, lokale Nachrichtenangebote wie das ladenburgblog im Internet zu betreiben. ├ťber die Inhalte, das Gesch├Ąft, die t├Ąglichen Herausforderungen.

├ťber Ideale, Tr├Ąume, Ziele und Tatsachen.

├ťber Journalismus, Artikel 5 des Grundgesetzes, ├╝ber Leser und Leserinnen, das Internet und was die lokale Politik damit zu tun hat und wieso unsere Seiten ladenburgblog, heddesheimblog und hirschbergblog die „Zukunft des Lokaljournalismus“ sind.

Hier gehts zur Seite von dctp-tv.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das ladenburgblog

Anmerkung der Redaktion: Hardy Prothmann ist verantworlich f├╝r das ladenburgblog.

Fundstelle

Guten Tag!

Ladenburg, 08. M├Ąrz 2010. Dieser Artikel archiviert unsere „Fundstellen“. Die Rubrik „Fundstelle“ bietet weiterf├╝hrende Links zu Themen aus oder ├╝ber das hirschberblog, zum Zeitgeschehen und Lesetipps der Redaktion.

Fundstellen: Interessante links f├╝r unser Leserinnen. Immer links in der Seitenleiste.

Zuerst ver├Âffentlichen wir eine „Fundstelle“ in der Seitenleiste. Nach und nach werden alte Fundstellen durch neue ersetzt. Damit die Fundstellen erhalten bleiben, l├Âschen wir sie nicht einfach wie bisher, sondern entfernen Sie aus der Seitenleiste und f├╝gen Sie in diesen Artikel ein. Ab sofort gibt es also hier die Antwort auf die Frage: „Moment, da war doch mal was in der Fundstelle?“.

Die Liste wird wachsen. Um sie einfacher durchsuchen zu k├Ânnen, dr├╝cken Sie STRG+F, wenn Sie einen PC verwenden, Wahltaste+F, wenn Sie einen Mac verwenden. Dann den Suchbegriff eingeben und Enter dr├╝cken.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das ladenburgblog

Unser Fundstellenarchiv:

*Soziale Spaltung im Netz
*Lesenswert in Die Welt: Merkels schamloser Zynismus in der Atompolitik
*Lesenswert: FAZ-Herausgeber Schirrmacher ├╝ber die 9 Gemeinpl├Ątze des Atom-Freunds
*Wahlf├Ąlschung in Bruchsal – CDU-Stadtrat zu 63.000 Euro Geldstrafe verurteilt
*├ťber 2.000 Atom-Gegner demonstrieren in Biblis, Bericht, Fotostrecke, Dokumentation
*Spiegel TV: SPD-Atomlobby – Sozialdemokraten in der Atomschmelze (2008)
*Greenpeace – atomarer Notstand in Japan
*Report Mainz – wie gef├Ąhrlich deutsche Atommeiler wirklich sind
*stern.de ├╝ber das Internet als f├╝nfte Gewalt
*Die taz ├╝ber Lokalblogs und Hardy Prothmann als „Hansdampf“

*Hardy Prothmann bei einer Veranstaltung der Piraten ├╝ber wikileaks
*Report Mainz: Wie die Politik Einfluss auf die Medien nimmt
*Schifferfamilie Mnich: 9 Kinder und ein Schiff
*Im W├╝rgegriff der Exklusivit├Ąt
*Lese-Tipp: Netzwerk Recherche – Online-Journalismus mit einem Beitrag von Hardy Prothmann
*Lese-Tipp: Medienberater Marian Semm ├╝ber Lokaljournalismus im Netz und auf Papier
*DRadio-Audio ├╝ber hyperlokalen Journalismus und Bratw├╝rste
*DRadio-Text ├╝ber hyperlokalen Journalismus und Bratw├╝rste

*evangelisch.de ├╝ber bedrohte Pressefreiheit in Deutschland
SZ zu Wikileaks: Geballte Wut im Netz.
drehschreibe.org ├╝ber Prenzlauer Berg Nachrichten und die Orientierung am heddsheimblog: Lokal ist spannend.
Spiegel Online schreibt ├╝ber unsere Blogs: Meine Stra├če, mein Zuhause, mein Blog
*Spiegel online ├╝ber Stefan Mappus: Ein Deal, zwei Freunde, viele Fragen
*Prothmann: Die Moral, die Apostel und die Wirklichkeit
*SZ: Je reicher – desto rabiater
*Gr├╝ne kriegen „Shitstorm“ ab
*Freitag: Politik, B├╝rger und Internet
*Untersuchungsausschuss zu S21 beginnt
*Zeit: Gutachter bezweifeln S21
*Facebook: Das Aufmerksamkeitsimperium
*Zeit: Der seltsame Sinneswandel des Peter Schaar
*Medienkritik bei Freitag
*Volkstrauertag: Zoff in Heidelberg?
*Video: Ein Leben mit Facebook
*Spiegel Online: RTL-2-Show „Tatort Internet“: Irref├╝hrung als Programm
*CARTA: Halt die Fresse Freifrau
*Lawblog: Volksverhetzung wird alltagstaublich
*Qualit├Ątsdebatte und Polemik: Die Wette gilt, Herr Sahlender!
*Extra 3: Goldener Polizeikn├╝ppel f├╝r MP Mappus
*In eigener Sache: Bericht ├╝ber DJV-Tagung „Besser online“
*S21: stern ├╝ber den Filz zwischen Politik, Geld und Medien
*Stuttgart 21 – Der Mann mit den blutigen Augen
*Stuttgart 21 – Twitter-Meldungen
*Stuttgart 21 eskaliert – Video-Cam-Bilder
*Der Supi-Staatssekret├Ąr und das Elend im Journalismus
*Sie wollen Journalist werden? Herzlichen Gl├╝ckwunsch.
*SZ-Kommentar zu „Speer“ – Im Club der Dr├╝ckeberger
*FAZ ├╝ber Twitter-Nutzung
*Das Drama der journalistischen Profession
*Ladenburger Feuerwehr hilft in Heddesheim aus
*PR-Doktor interviewt Prothmann zu Pressemitteilungen
*zeit.de interaktiv: Todesopfer rechter Gewalt
*CARTA – Gibt die SPD ihren Geist auf?
*DJV ├╝ber das heddesheimblog
*Allah gut – Integrationserfahrungen eines Deutschen als Fremder im Aus- und Inland
*Hans Leyendecker (S├╝ddeutsche Zeitung) lobt das heddesheimblog: Aufruhr im Netz
*Die Seuche Internet
*Stuttgarter B├╝rgermeister F├Âll (CDU) gibt Nebenjob auf
*Keine Regierung der Welt kann das stoppen
*Duisburg macht dicht
*Prinzip Abschreckung
*Todesfalle Loveparade
*B├Âses Blut und schlechter Stil
*Gemischte Gef├╝hle: Scham
*Goethe-Institut ├╝ber unsere blogs
*Superstar-Video ├╝ber 1.000 Mal gesehen ­čÖé
*Achtung: Neue MM-Bratwurst
*“Foto-Shooting Miss Ladenburg
*Grumbe-Tanzmariechen schon ├╝ber 5.000 Mal gesehen.
*“Eklige JuLis-Thesen“ sollen eine F├Ąlschung sein
*Schuldig auf Verdacht – der Fall Kachelmann
*Prothmann bei FTOJ 2010
*Informationsfreiheit absurd
*Sparpaket? Windbeutel
*Die Justiz und die kleinen Leute
*Die Justiz und die kleinen Leute
*Multimediale Wichsvorlage
*medienradio.org disktutiert ├╝ber Rolle Blogger/BuPr├Ą
*Bild ├╝ber Gauck
*Freitag zu Gauck und Merkel
*FAZ zu Joachim Gauck
*Klassik am Fluss
*Der Merkel-Feminismus
*Miriam Meckel zu K├Âhler
*FAZ-Kommentar zu K├Âhler
*DRadio interviewt Prothmann
*Mainpost: ├ľffentlichkeit von Sitzungen
*taz: blogs bestimmen NRW-Wahl
*Spiegel: Papst will Mixa abl├Âsen
*Spiegel: Papst will Mixa abl├Âsen
*Stefan Niggemeier ├╝ber Abmahnwahn
*Freelense: dpa-bild des Jahres
*Augsburger Allgemeine: Anonyme Kommentare oder nicht?
*dctp-tv interviewt Prothmann
*Star Wars nach Hawking
*Nachrichten aus der Provinz
*Frankfurter Tag des Online-Journalismus
*Du bist Terrorist.
*Fanpost
*Irak-Krieg…
*Abmahnkeule
*S├╝ddeutsche Zeitung interviewt Prothmann zum Lokaljournalismus
*Prothmann auf posterous
*Geschm├Ąckle
*ZDFblog: Warum Netzsperren sinnlos sind.
*Dilemma der Nachrichtenagenturen
*ifp-Gespr├Ąch: Der Wert der Nachricht.
*detektor.fm interviewt Hardy Prothmann
*Begehbarer Schrank f├╝r M├Ąnner
*SZ: Wir sprechen nie offen ├╝ber Sexualit├Ąt.
*Alex Gajic interviewt Hardy Prothmann
*Diener des Mainstream
*Sex-Dienst im Pflegeheim
*Bildungsverlierer
*Ortsblog-├ľkonomie
*WDR5 berichtet ├╝ber unsere blogs
*Jeff Jarvis ├╝ber die Zukunft des Journalimus
*Journalisten des Jahres 2009
*Detlev Brechtel ├╝ber Lokaljournalismus
*Pfenning kommt in Hirschberg an
*Oeddinscher toks inglisch ;-))
*Jeff Jarvis im Focus

Das ladenburgblog ist online!

Guten Tag!

Ladenburg, 13. Februar 2010. Heute startet das ladenburgblog! Was das ist? Ganz einfach. Ein journalistisch-redaktionelles Informationsangebot f├╝r alle Ladenburgerinnen und Ladenburger und alle die sich f├╝r Ladenburg interessieren. Wir haben den Anspruch, innerhalb k├╝rzester Zeit zur Informationsadresse Nummer 1 f├╝r Ladenburg zu werden.

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich darf Sie herzlich auf den Seiten des ladenburgblogs begr├╝├čen.

Hardy Prothmann, Journalist. Bild: sap

Mein Name ist Hardy Prothmann (43). Seit 1991 arbeite ich als freier Journalist.

Zun├Ąchst als freier Mitarbeiter f├╝r den Mannheimer Morgen (bis 1994) w├Ąhrend meines Studiums im Mannheim. Sp├Ąter f├╝r ├╝berregionale Zeitungen und Magazine, Fachmedien sowie H├Ârfunk- und Fernsehen der ARD.

Lokal-regionale Informationsplattform.

Seit Mai 2009 baue ich mit einem noch kleinen Team eine lokal-regionale Informationsplattform auf. Zuerst startete das heddesheimblog, im Dezember das hirschbergblog und heute das ladenburgblog.

Warum ein Blog?
Ein Blog nutzt eine spezielle Software, um Artikel zu ver├Âffentlichen. Im Gegensatz zu anderen Blog-Angeboten, die oft sehr pers├Ânlich sind oder nur zu bestimmten Themen informieren, ist das ladenburgblog „so etwas“ wie eine journalistische ÔÇ×Tageszeitung im InternetÔÇť.

Wir machen aber keine Zeitung. Wir machen mehr: ein Blog. Unsere Leserinnen und Leser k├Ânnen mitmachen und unsere Artikel kommentieren. Unsere Artikel erscheinen nicht einmal morgens, sondern ├╝ber den ganzen Tag verteilt – dann, wenn sie fertig sind. Auch am Wochenende.

Die Orientierung ist einfach: Auf der Startseite sehen Sie die neuesten Texte. ├ťber die oben angezeigten Rubriken, das Archiv, ├╝ber die Suche oder ├╝ber die Schlagworte finden Sie alle erschienenen Artikel.

Wir berichten auf unseren Internetseiten ├╝ber die Lokalpolitik, ├╝ber das Geschehen in der Kommune, ├╝ber Feste und Vereine, Sport und Kultur, ├╝ber die Wirtschaft, ├╝ber die Menschen – ├╝ber alles, was die Redaktion f├╝r berichtenswert h├Ąlt. Au├čerdem bieten wir Serviceartikel an zu Energie, Verkehr sowie f├╝r den Umgang mit dem Internet (Sicherheit und Datenschutz).

Wir berichten unabh├Ąngig und ├╝berparteilich.

Und wir bieten Ihnen auch regelm├Ą├čig Texte von Gastautoren und Interviews mit Experten. Und Kolumnen. Montags erscheint „Gabis Kolumne“: Geschrieben mit dem Blick einer Frau und Mutter schreibt Gabi ├╝ber Gott und die Welt. (Bisherige Gabi-Kolumnen auf dem heddesheimblog lesen Sie hier.)

Was wir nicht bieten sind ├╝berregionale Nachrichten. Das k├Ânnen spiegel.de, sueddeutsche.de, welt.de, zeit.de oder sogar bild.de besser als wir. Wir holen aber immer wieder wichtige ├╝berregionale Informationen auf die lokale und regionale Ebene. Beispiel Schweinegrippe: Alle Medien berichten – wir interviewen einen Arzt vor Ort. So werden Hintergr├╝nde und Auswirkungen von Politik „begreifbarer“.

Professioneller Journalismus.

Unser Anspruch ist professioneller Journalismus. Bestm├Âgliche Informationen f├╝r unsere Leserinnen und Leser. Auch darin unterscheiden wir uns von der Zeitung.

Wir langweilen unsere Leserinnen und Leser nicht mit ÔÇ×BratwurstjournalismusÔÇť, wie wir das nennen: ÔÇ×Der Wettergott zeigte sich gn├Ądig…ÔÇť, ÔÇ×Die Bratw├╝rste sind lecker…ÔÇť, ÔÇ×F├╝rs leibliche Wohl war gesorgt.ÔÇť Solche Floskeln werden Sie bei uns nicht finden. Auch keine Hofberichterstattung.

Daf├╝r aber jede Menge kritischen Journalismus, der nachhakt und nachfragt. Und starke Meinungsartikel, die die Sache auf den Punkt bringen.

Wir loben Lobenswertes und wir kritisieren hart aber fair in der Sache, wenn etwas nicht in Ordnung ist.

Wir recherchieren umfassend, berichten aktuell und spannend. Weil wir im Internet viel Platz haben, zeigen wir oft umfangreiche Fotostrecken und wir k├Ânnen, anders als die Zeitung, mit Audio und Video arbeiten.

Informationen, die mehr wert sind. F├╝r unsere Leserinnen und Leser.

Wir verlinken unsere Artikel mit zus├Ątzlichen Informationen im Internet – so erhalten unsere Artikel einen zus├Ątzlichen Mehrwert f├╝r Sie.

Im Dezember hat mich eine 60-k├Âpfige Jury f├╝r diese Arbeit auf Platz 3 unter die ÔÇ×100 Journalisten des JahresÔÇť im Bereich Regionales gew├Ąhlt.

Hier k├Ânnen Sie nachlesen, was die FAZ, epd Medien, Berliner Zeitung und viele andere ├╝ber unsere Arbeit berichtet haben. Manche nennen unser Konzept: „Zukunft des Lokaljournalismus“.

Unser Angebot ist frei zug├Ąnglich, 24 Stunden erreichbar und absolut kostenlos.

Und: Wir sind flei├čig. Auf dem heddesheimblog sind seit Mai ├╝ber 1.100 Artikel erschienen. Ganz ├╝berwiegend mit Heddesheimer Themen. Auf dem hirschbergblog seit Mitte Dezember 112 Artikel.

Werbung, die mehr kann als nur etwas „anzeigen“.

Unser Angebot ist werbefinanziert. Wir bieten der lokalen und regionalen Wirtschaft, vom Handwerker oder kleinen Laden ├╝ber die Dienstleister bis hin zu gro├čen Unternehmen eine ideale Werbeplattform – mit fairen Preisen.

Werbung, die mehr ist und mehr kann als eine gedruckte Anzeige. Auch darin unterscheiden wir uns von einer Zeitung.

Die Redaktion wird einige Wochen brauchen, um sich im sch├Ânen Ladenburg zu vernetzen. Wir laden alle Leserinnen und Leser, Vereine, Parteien, Institutionen ein, mit uns in Kontakt zu treten.

Wir interessieren uns f├╝r Ihre Themenvorschl├Ąge oder Hintergr├╝nde, die Sie uns ├╝bermitteln wollen.

Schauen Sie sooft vorbei, wie Sie wollen. Unser Informationsangebot wird mit jedem Tag wachsen.

Bringen Sie sich mit Themen und Ideen ein – wir sind daran sehr interessiert und nehmen Ihre Anliegen ernst. Nicht immer wird sofort eine Geschichte draus – aber wenn Sie uns gut informieren, werden wir Sie umso besser informieren k├Ânnen.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine email.