Montag, 20. November 2017

Geheime Noten f├╝r die Schulen

Rhein-Neckar, 09. Mai 2014. (red/ld) Halten Schulen, was sie in ihren Leitbildern versprechen? Das untersuchen 90 Mitarbeiter des Landesinstituts f├╝r Schulentwicklung in Baden-W├╝rttemberg im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Fremdevaluation. Die Ergebnisse ver├Âffentlicht das Kultusministerium aber nicht – um ein Schulranking zu vermeiden. [Weiterlesen…]

Problemfall Hauptschule

Immer mehr Haupt- und Werkrealschulen schlie├čen sich mit anderen Schulen zusammen

├ťberall im Kreis stehen Hauptschulen vor dem Aus oder eine Fusion oder…. Die fr├╝here Johannes-Kepler-Schule wurde unter der CDU-Regierung zu einer gemeinsamen Werkrealschule Karl-Drais mit Heddesheim und Hirschberg. Was aktuell unter Gr├╝n-Rot aus der Schule wird, ist unklar. Vielleicht einfach nur Geschichte.

 

 

Rhein-Neckar, 23. Oktober 2012. (red/ld) Abstellgleis Hauptschule – Aufstiegsgarant Gymnasium? Mit der Abschaffung der verpflichtenden Grundschulempfehlung bleiben den Haupt- und Werkrealschulen in der Region die Sch├╝ler weg. Wenn auch im jahrgangs├╝bergreifenden Unterricht keine Klasse mehr zusammen kommt, bleibt nur noch, sich mit einer Nachbargemeinde zusammen zu schlie├čen: Heddesheim und Hirschberg haben es schon getan, Edingen-Neckarhausen und Ilvesheim haben sich mit Ladenburg zusammengeschlossen. Am Ende des laufenden Schuljahres wird sich die Weinheimer Karrillonschule mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Schulzentrum zusammen schlie├čen.

Von Lydia Dartsch

Je h├Âher der Schulabschluss, desto besser die Job- und Ausbildungschancen. Diese Rechnung geht f├╝r viele Eltern und ihre Kinder auf. Entsprechend bange warteten sie bisher auf die Zeugnisse der vierten Klasse:

Blo├č nicht auf die Hauptschule!,

war f├╝r viele die Hoffnung. Seit diesem Schuljahr k├Ânnen Eltern und Sch├╝ler frei w├Ąhlen und sie w├Ąhlen vermehrt die h├Âheren Abschl├╝sse, wie die Mittlere Reife oder das Abitur. F├╝r die Haupt- und Werkrealschulen ist das ein gro├čes Problem: Ihnen fehlen die Sch├╝ler, um noch Klassen bilden zu k├Ânnen. 28 Sch├╝ler sind die Mindestvoraussetzungen f├╝r eine Klasse. Reichen die Sch├╝ler eines Jahrgangs daf├╝r nicht aus, k├Ânnen die Schulen noch zwei Jahrg├Ąnge zusammen legen, die dann gemeinsam unterrichtet werden. Doch in vielen Gemeinden in der Region gibt es auch f├╝r diese L├Âsung nicht gen├╝gend Sch├╝ler.

„Es ist ein Schulsterben. Das will niemand wahrhaben.“

Schulen zusammenschlie├čen bleibt die letzte L├Âsung f├╝r das Problem. In den Gemeinden werden Schulen ganz geschlossen:

Das ist eindeutig ein Schulsterben,

schildert Endrik Ebel vom Staatlichen Schulamt in Mannheim, das wolle nur niemand wahrhaben. Allein in Heidelberg ist die Zahl der Haupt- und Werkrealschulen in den letzten zehn Jahren von vier auf zwei gesunken. In den letzten Jahren haben sich Edingen-Neckarhausen und Ilvesheim mit der Werkrealschule Unterer Neckar in Ladenburg zusammengeschlossen. Die Sch├╝ler aus Heddesheim m├╝ssen seit einiger Zeit nach Hirschberg (und umgekehrt) zum Unterricht fahren und ab n├Ąchstem Herbst gehts f├╝r die Sch├╝ler der Karillon-Schule zum Unterricht ins Dietrich-Bonhoeffer-Schulzentrum. Das hatte die Stadtverwaltung im Juli bekannt gegeben.

R├╝ckl├Ąufig sind die Sch├╝lerzahlen zwar schon seit 30 Jahren. An den Hauptschulen wird der R├╝ckgang nun auch durch die Abschaffung der Grundschulempfehlung verst├Ąrkt. Die Entscheidung zur Zusammenschlie├čung von Schulen treffe der Schultr├Ąger, erkl├Ąrt David Hager-Mann, Leiter des Staatlichen Schulamtes: „Das ist ein organischer Vorgang. Wenn einer den Eindruck hat, dass es so nicht mehr weiter geht, spricht man miteinander.“ Meistens suche die Schule das Gespr├Ąch mit der Gemeinde.

H├Âherer Abschluss = bessere Jobchancen?

Der Grund f├╝r die Wahl der Eltern ist die Angst der Eltern, ihre Kinder mit einer Anmeldung an der Hauptschule auf das soziale Abstellgleis zu rangieren. Ebel sieht darin eine Begleiterscheinung einer sich entwickelnden Wissensgesellschaft:

In den L├Ąndern der Wissensgesellschaft streben die Eltern f├╝r ihre Kinder m├Âglichst hohe Bildungsabschl├╝sse an. Die meisten schaffen das auch.

Zumindest in den Nachbarl├Ąndern sei das der Fall. Das gegliederte Schulsystem in Deutschland aber versch├Ąrft die Bedingungen f├╝r den sozialen Aufstieg: „Da werden die Qualifikationen schon sehr fr├╝h sichtbar. Die Kinder werden schon von vorneherein abgestempelt. Das f├╝hrt zu gesellschaftlicher Ungleichheit.“

Doch nicht jeder, der in der f├╝nften Klasse aufs Gymnasium geht, bekommt auch das Abitur: „Wenn das Kind nicht mit dem Stoff mitkommt, geht es runter von der Schule“. erkl├Ąrt Ebel: Vom Gymnasium auf die Realschule, von der Realsschule auf die Hauptschule. Die ├╝brigen Haupt- und Werkrealschulen k├Ânnten sp├Ątestens dann an ihre Grenzen sto├čen: „Wenn es keine Hauptschulen mehr gibt, wird es lustig“, meint Ebel.

Bessere M├Âglichkeiten an Gemeinschaftsschulen

An Gemeinschaftsschulen k├Ânnten Kinder individuell gef├Ârdert werden, ist sich Ebel sicher. Das ist im bestehenden Schulsystem nicht m├Âglich: „Die Kinder lernen in unterschiedlichen F├Ąchern auf unterschiedlichen Niveaus“, erkl├Ąrt Ebel. Gemeinschaftsschulen k├Ânnen diese Niveauunterschiede auffangen und „aus m├Âglichst vielen Sch├╝lern m├Âglichst viel herausholen“, wie es Ebel sieht. Das wollen auch die Eltern. So verzeichnet die bisher einzige Gemeinschaftsschule der Region in Bammental seit f├╝nf Jahren einen bemerkenswerten Sch├╝lerzuwachs: „Dort haben sich die Sch├╝lerzahlen verdreifacht“, zeigt sich Ebel begeistert. Dort h├Ątten die Eltern gemerkt, dass individualisiertes Lernen m├Âglich sei, „und das, obwohl sie nur eine Werkrealschule sind“, so Ebel.

Wie geht es weiter mit den Werkrealschulen? ├ťber die Zukunft des Standorts Heddesheim informiert die Gemeinde heute Abend in der Aula der Karl-Drais-Schule. In Weinheim wird der Zusammenschluss der Schule voran gehen. Die Schulleitung hat bisher nicht auf unsere Anfrage reagiert.

Geprothmannt: Schulpolitik muss zukunftsorientiert debattiert werden

Die Ganztagesschule muss kommen – aber sie ist trotzdem ein Problem

Rhein-Neckar, 01. Oktober 2012. (red) Alles sch├Ân und gut. Die Forderung nach einer Ganztagesschule ist richtig, aber trotzdem problematisch. Aktuell wurde im Ladenburger Gemeinderat ├╝ber die Einf├╝hrung der Ganztagesschule an der dortigen Werkrealschule diskutiert – aber die Debatte wird auch in anderen Gemeinden unseres Einzugsgebiet laufen. Und vermutlich St├╝ckwerk bleiben. Weil immer nur kurzfristig geplant wird und niemand den Mut aufbringt, mal zehn oder sogar 20 Jahre nach vorne zu schauen. Oder auch mal zur├╝ck.

Kommentar: Hardy Prothmann

Dieser Beitrag kommt ohne Zahlen aus, weil es nicht um Erbsen z├Ąhlen gehen soll, sondern um einen Aufruf zu einer weitsichtigen Debatte, die leider nicht stattfindet.

Baden-W├╝rttemberg ist unbestritten ein guter Schulstandort. Aber die Zeiten ├Ąndern sich. Mit ihnen die Menschen und die Bedingungen, unter denen sie miteiander leben. Deswegen beginne ich auch mit einem Sprung zur├╝ck.

Ich bin 1966 geboren und bin nach der vierten Klasse in Frankenthal aufs Gymnasium gegangen. Mit ein paar Freunden. Andere Freunde wechselten auf die Reals- oder Hauptschule. F├╝r die Freundschaften war das weitgehend unbedeutend. Um 13:00 Uhr l├Ąutete es, ich war um 14:00 Uhr mit Essen und meist auch mit Hausaufgaben fertig, sp├Ątestens um drei ging es raus: Kicken, Rad fahren, Schwimmen gehen, Bl├Âdsinn machen, Vereinstraining. Mit meinen Freunden und anderen Kindern. Beim Abendessen war ich oft todm├╝de, weil ausgepowert.

Gemeinsamkeit

Mit einigen meiner Freunde bin ich unabh├Ąngig vom Schulabschluss und der sp├Ąteren beruflichen „Laufbahn“ immer noch gut befreundet. Die einen arbeiten als Handwerker, andere in Heilberufen ohne ├ärzte zu sein, es gibt H├Ąndler und Dienstleister unter ihnen. Alles feine Leute, die teils mal richtig ordentlich mehr Geld verdienen als ich. Und die oft um einiges weniger arrogant sind als die, die sich f├╝r die Elite halten.

├ťberhaupt diese ganze leidige Elitendiskussion: Wenn ich einem Kumpel einen franz├Âsischen Text ├╝bersetzt habe oder die Inschriften auf alten Denkm├Ąlern lesen und verstehen konnte, wusste ich, dass ich mehr wei├č als mein Hauptschulfreund. Na und? Daf├╝r konnte der flitzeflink sp├Ąter Ma├če und Winkel berechnen, wusste immer, wo gerade die besten Preise f├╝r was auch immer waren. Das erg├Ąnzt sich bis heute.

Zusammen, statt getrennt

Hardy Prothmann (45) fordert mehr Weitblick bei der Schulpolitik.

Damit bin ich beim Kern der Debatte: Vor meiner Zeit wurden Jungs und M├Ądchen getrennt. Auch zu meiner Zeit wurden wir Kinder getrennt. Gemeinsames Lernen gab es nicht. Aber wir hatten neben der Schule viel Zeit f├╝r Gemeinschaft. Heute werden die Kinder auch getrennt, aber durch die Lebenssituation vieler Eltern brauchen sie eine l├Ąngere Betreuung. Sicher sind auch die Anforderungen in der Schule gestiegen, also auch l├Ąnger Schule.

Ich habe zwei Kinder. Der Sohn hat gerade nach dem achtj├Ąhrigen Gymnasium Abitur gemacht, die Tochter besucht die 8. Klasse. Die kennen keine Haupt- und Realsch├╝ler mehr. Nicht wegen Elitegedanken – ich achte drauf, dass sie bewusst bescheiden bleiben -, sondern weil sie keine Zeit haben. Morgens um sechs Uhr aufstehen, Schule bis um 16-17:00 Uhr. Dann noch Hausaufgaben machen, lernen, etwas Sport und etwas Musik. Damit ist der Tag rum. Ab und an treffen sich „beste Freundinnen“ und das ist nat├╝rlich jemand aus der Klasse. Andere Kinder bekommen sie ja nicht zu Gesicht.

Diese Trennung der Kinder f├╝hrt auch irgendwann zu einer Trennung der Gesellschaft. Gymnasiasten wissen nicht wie Realsch├╝ler ticken und die nicht, wie Hauptsch├╝ler so als Menschen sind. Falsche Elitendebatten f├╝hren zu falschen Selbstbildern bei den „Besten“ wie bei denen, die es „halt nicht geschafft haben“. Und vor allem CDU, SPD und FDP hei├čen diese heillosen Debatten auch noch an. Christliche Verbundenheit, soziales Miteinander oder freies F├╝reinander f├Ąllt diesen „politischen Eliten“ nicht mehr ein. Und umgekehrt kriegen die Gr├╝nen Pickel, wenn jemand Elite sagt, obwohl man die ganz sicher ebenso braucht wie den soliden Handwerker.

Der Schultyp der Zukunft, der auch den Gemeinsinn der Menschen st├Ąrkt und der gesellschaftlichen Situation Rechnung tr├Ągt ist die gemeinsame Ganztagsschule. Damit die nachwachsenden Generationen auch f├Ąhig sind, gemeinschaftlich zu denken. Und ├╝bereinander Bescheid wissen. Nat├╝rlich geh├Ârt auch Inklusion dazu.

Und man muss die Sportvereine in die Ver├Ąnderungen ebenso mit einbeziehen wie Musikschulen. Wenn die Ganztags-Werkrealschule kommt, werden die Vereine erneut Kinder und Jugendliche verlieren. Ganz einfach aus dem Grund, dass nicht alle auf ein Mal im Zeitfenster 17:00-19:00 Uhr auf demselben Platz kicken oder diesselbe Halle belegen k├Ânnen.

Alle m├╝ssen zusammenr├╝cken

Fr├╝her ging man nach der Schule in den Sportverein. „Nach der Schule“ ist heute sp├Ąter Nachmittag oder fr├╝her Abend. Also m├╝ssen die Vereine in die Schulen, ebenso die Musikschulen.

Das wird ein gewaltiger Umbau – denn daf├╝r muss vieles neu gedacht werden. Von Geb├Ąuden, ├╝ber Pl├Ątze, ├╝ber Mittel bis hin zur Organisation. In vielen Gemeinden reichen die Hallenkapazit├Ąten nicht mehr aus. Nicht weil die von morgens bis abens belegt sind, sondern weil immer mehr Anspruch auf diesselben Zeitfenster erheben. Wo soll das hinf├╝hren? Dass jeder 10.000-Einwohner Ort vier Hallen und zwei Kunstrasenpl├Ątze hat?

Man muss nicht nur gesellschaftlich die Schulen neu denken, sondern auch wirtschaftlich. Denn bekanntlich fehlt es an Geld zur Unterhaltun und es wird weniger Kinder geben. Ob man sich diesen Luxus, drei Schulsysteme mit entsprechenden Verwaltungen noch wird leisten k├Ânnen, ist heute schon fraglich. Hinzu kommt der Sch├╝lerverkehr, denn die wenigstens laufen nach der Grundschule in eine weiterf├╝hrende Schule.

Was die Hauptsch├╝ler schon mitmachen mussten, Zusammenlegungen, Werkrealschulreform, erneute Zusammenlegung, jetzt Ganztagsschule wird auch auf die anderen Schultypen zukommen. Gymnasien f├╝hren teils wieder die 9-j├Ąhrigen Z├╝ge nach der G8-Reform ein oder bieten beide Z├╝ge an. Die Realschulen haben „Sorge“, dass ihre „Homogenit├Ąt“ durch Hauptsch├╝ler gest├Ârt wird, da der Wegfall der Schulempfehlung nun Kindern die Realschule erlaubt, die sonst auf der Hauptschule gelandet w├Ąren. Und die Hauptschulen, neudeutsch Werkrealschulen, m├╝ssen bangen, ob sie ├╝berleben k├Ânnen.

Man k├Ânnte das Durcheinander auch als „lebendig“ bezeichnen. Tats├Ąchlich wei├č ich aus vielen Gespr├Ąche mit Eltern und Kindern, dass es als chaotisch begriffen wird. Eine „neue Ordnung“ kann nicht mehr Schaden anrichten als das verkorkste Herumexperimentieren der vergangenen Jahre.

1. Sommerfest an der neuen Martinsschule

Jede Spende ist hier gut investiert

Spa├č und gute Laune zum 1. Sommerfest in der neuen Martinsschule.

 

Ladenburg/Rhein-Neckar, 03. Juli 2012. (red/la) Die Ladenburger Martinsschule ist eine normale Regelschule f├╝r besondere Menschen. Am Wochenende wurde Sommerfest und das 30-j├Ąhrige Jubil├Ąum des F├Ârdervereins gefeiert. Die Martinsschule ist aber auch ein besonderer Ort – der Freude und Zuneigung.

Von Reinhard Lask

Ich bin zum ersten Mal in der Martinsschule. Heute ist ein sch├Âner Tag. Heute wird Sommerfest gefeiert. Doch mir stehen nach kurzer Zeit die Tr├Ąnen in den Augen – ich muss den Anblick von so vielen schwerstbehinderten Kindern erst einmal f├╝r mich selbst verkraften.

Gerade schiebt eine Mutter einen vermutlich spastisch gel├Ąhmten Jungen an mir vorbei. Ihm l├Ąuft der Speichel aus dem Mund und seine H├Ąnde und Arme sind seltsam verdreht. Aber er l├Ąchelt, freut sich wie ein Schneek├Ânig. Ich schaue seiner Mutter in die Augen – auch sie strahlt, ist freudig, denn heute ist ein Festtag. Und den wollen alle gemeinsam mit guter Laune feiern.

Tradition fortf├╝hren

Es ist das erste Sommerfest im neuen Geb├Ąude der Martinsschule. Denn erst seit Februar 2010 unterrichten hier 130 Lehrer rund 195 schwer- und schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche. 65 weitere Sch├╝ler lernen in Inklusionsklassen au├čerhalb der Martinsschule.

Rektor Kurt Gredel er├Âffnet das Fest:

In der alten Schule haben wir alle zwei Jahre unser Sommerfest gefeiert. Diese Tradition wollen wir hier weiterf├╝hren.

Seit acht Jahren ist Kurt Gredel der Rektor – mit Leib und Seele. Er strahlt viel W├Ąrme und eine schier grenzenlose Freundlichkeit aus – so wie alle, die hier mit den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern arbeiten. Heute ist nicht nur Sommerfest – es ist auch das 30-j├Ąhrige Jubil├Ąum des F├Ârdervereins der Martinsschule.

Herzlichkeit

Ein Sch├╝ler kommt an die B├╝hne. Er hei├čt Kevin und stakst mit seinen verdrehten Beinen langsam auf die Rampe zu. J├╝rgen Vosloh, der Vorsitzende des F├Ârdervereins muss den Jungen dabei st├╝tzen, w├Ąhrend dieser zitternd einen Fu├č vor den anderen setzt. ÔÇ×Super machst Du das, KevinÔÇť, lobt Rektor Gredel. Er wei├č, was der Junge leistet.

Er freut sich, Kevin es am Ende die ganze Rampe hoch bis auf die B├╝hne geschafft hat. Kevin ├╝bergibt Vosloh einen Gutschein. Die Sch├╝ler schenken dem F├Ârderverein eine mobile Stellwand, auf der sie in Zukunft ihre Arbeit pr├Ąsentieren k├Ânnen. Kevin sagt etwas. Die einzelnen W├Ârter verstehe ich kaum. Aber ich verstehe auch so, was er sagt. Alle im Foyer verstehen ihn. Kevin bedankt sich – aufrichtig. Der darauf folgende Applaus ist herzlich.

Seit 30 Jahren versucht der F├Ârderverein den Martinssch├╝lern W├╝nsche zu erf├╝llen: 1,1 Millionen Euro hat der Verein seit seiner Gr├╝ndung gesammelt. Eine ganz ├╝berragende Summe, die einem au├čerordentlich guten Zweck zugekommen ist.

Tiefer Respekt

Der n├Ąchste Spender ├╝berrascht:┬á Elmar Ludwig ist ein B├Ąr von einem Mann, der eine schwarze Lederkluft tr├Ągt. Er sieht aus wie ein Rocker, ist das auch, aber ein ganz harmloser – die meisten Klubmitglieder sind Beamte, darunter viele Polizisten. Der Klubpr├Ąsident des Motorradklubs ÔÇ×ExcubitoresÔÇť (lateinisch f├╝r ÔÇ×Die W├ĄchterÔÇť) spendet 500 Euro in bar. Bei seiner Ansprache k├Ąmpft er mit seiner Stimme. Auch er ist bewegt:

Wir haben tiefsten Respekt f├╝r das, was sie alle hier leisten und wollen das auch in Zukunft weiter mit Spendensammlungen unterst├╝tzen.

Alle Kinder d├╝rfen die schweren Maschinen anschauen, mit denen die Klubabordnung gekommen ist – kurz mal mitfahren ist allerdings nicht m├Âglich:

Wir hatten auch mal ├╝berlegt, dass wir mit denen im Kreis fahren, aber das ist zu gef├Ąhrlich.

Herr Ludwig erz├Ąhlt mir, dass ein Kollege eine schwerstbehinderte Tochter hat. Die lag immer wieder auf der Intensivstation. Die Eltern k├╝mmen sich wunderbar aufopfernd um sie: „Das kostet so viel KraftÔÇť, sagt er. Immer wieder ringt der st├Ąmmige Mann mit seiner Stimme: ÔÇ×Wir haben schon viele andere Spenden gemacht. Hier wollen wir auch weiter helfenÔÇť, sagt er. Und: „Ohne meinen Kollegen w├Ąre ich wohl nie hierher gekommen.“

Lebenslange Hilfe n├Âtig

Alle Kinder, die die Martinsschule besuchen brauchen ihr Leben lang Hilfe. So wie ein M├Ądchen, das auf einem Pflegebett liegt. Ich erfahre, dass das M├Ądchen die meiste Zeit nur im Bett liegen kann. Es kann nicht alleine laufen, nur liegen und sich winden. Das macht sie, wenn sie Musik h├Ârt. Dann dreht sie sich im Takt von einer Seite auf die andere. Ich bin froh, dass Musik ihr Freude macht.

Das M├Ądchen sieht aus, als l├Ąge es noch immer im Brutkasten. Vielleicht ist es auch so. Manche Menschen m├╝ssen ihr Leben lang im Brutkasten verbringen. Doch die Martinsschule erm├Âglicht ihnen ein menschenw├╝rdiges Leben. Eines mit Perspektive. Was viele nicht wissen: Die Martinsschule ist zwar eine Schule f├╝r Schwerstbehinderte – aber sie ist eine Regelschule. Die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler machen hier ihren Hauptschulabschluss.

Nat├╝rlich gibts in der R├Âmerstadt auch echte R├Âmer.

Mit den Einnahmen des Sommerfestes soll der Schulgarten ausgebaut werden. Bisher sind die Wege f├╝r Pflegebetten nicht breit genug, sodass das bettl├Ągerige M├Ądchen drau├čen noch keine Pflanzen und Erde f├╝hlen kann: ÔÇ×F├╝r den Ausbau brauchen wir zwischen 40.-50.000 EuroÔÇť, sagt Rektor Gredel. Landrat Stefan Dallinger hat f├╝r den Kreis 5.000 Euro gespendet.

Liebe und F├Ârderung

Jede Spende ist hier gut investiert. Ich bin sehr beeindruckt – von der freundichen Atmosph├Ąre und dem liebevollen Umgang mit den Kindern. Von der Offenheit des Hauses und der Selbstverst├Ąndlichkeit eine normale Schule f├╝r besondere Menschen zu sein.

In anderen L├Ąndern sieht man keine Behinderten auf der Stra├če oder in Schulen. Eine Martinsschule, die vielen der Kinder einen regul├Ąren Schulabschluss erm├Âglicht? Undenkbar in vielen L├Ąndern. Diesen besonderen Menschen einen w├╝rdevollen Platz inmitten der Gesellschaft geben? Kaum vorstellbar.

Hier in der Martinsschule ist das anders. Auch wenn diese jungen Menschen nicht das Gl├╝ck hatten, in „normale“ K├Ârper hineingeboren zu werden, sie haben das Gl├╝ck, einen Platz in der Martinsschule gefunden zu haben. Eine Schule voller Menschen, die alles daran setzen, diesen Kindern alle Liebe und die F├Ârderung zu geben, die sie brauchen.

Hintergrund: Die Martinsschule wird von den St├Ądten Mannheim und Heidelberg sowie dem Rhein-Neckar-Kreis und Kreis Bergstra├če getragen.

Spendenkonten des F├Ârdervereins Martinsschule Ladenburg:

Volksbank Kurpfalz H+G Bank
BLZ 672 901 00
Kontonummer: 502 401 00

Sparkasse Rhein Neckar Nord
BLZ 670 505 05
Kontonummer 660 032 21

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„Schicker“ Auftritt: Wenn eine Kultusministerin das reale Leben trifft, wird viel gel├Ąchelt

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Guten Tag

Ladenburg/Hirschberg, 22. September 2010. (red) Der 20. September 2010 ist f├╝r Hirschberg ein besonderer Tag. Die neue baden-w├╝rttembergische Kultusministerin Marion Schick tr├Ągt sich ins goldene Buch der Gemeinde ein und redet ├╝ber „Inklusion“ – so nennt man die Teilnahme von behinderten Sch├╝lerinnen in „normale“ Klassen. Frau Schick gibt sich offen, l├Ąchelt viel, redet viel und ist bester Laune. Viele der G├Ąste habe hingegen Sorgen.

Von Hardy Prothmann

Ich bin nun schon zwanzig Jahre „im Gesch├Ąft“. Als Journalist habe ich viel gesehen, erlebt, erfahren. Aber ich lerne immer wieder neu dazu.

So geschehen am Montag, den 20. September 2010. Frau Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick besucht die Martinsschule in Ladenburg und „stellt“ sich dann der „Diskussion“ zum Thema „Inklusion“ in der Martin-St├Âhr-Grund-und Hauptschule Hirschberg, die sich aber ausweislich eines an eine Leinwand gebeamten Textes „Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim“ nennt. Der Name ist weder offiziell noch richtig.

Schick. Adrett. Beredt.

Frau Schick ist eine adrette Person. Anfang 50, schlank, Anzugtr├Ągerin, Kurzhaarfrisur. Sie hat ein fr├Âhliches Naturell und lacht gerne. Dabei kann sie auch reden wie ein Wasserfall. Die bayerische Herkunft kann sie nicht verleugnen, sie jauchzt und juxt. Und sie redet und redet. ├ťber „Inklusion“, also das gemeinsame Unterrichten behinderter und „normaler“ Kinder. ├ťber Kosten, Gelder, Pl├Ąne und vor allem Erfolge und dann sagt sie fr├Âhlich: „Ich habe Sie jetzt wahrscheinlich provoziert und freue mich auf Ihre Fragen.“

L├Ącheln, lachen, jauchzen. Staatssekret├Ąr Wacker und seine Chefin Schick.

Zuvor hat allerdings der Hirschberger B├╝rgermeister Manuel Just provoziert. Der Hirschberger B├╝rgermeister bezeichnete den integrativen Unterricht von behinderten Kindern in „normalen“ Schulen als „eines der wichtigsten Themen ├╝berhaupt“ und zeigte sich in seiner engagierten Rede in einer ganz ungewohnt sozialpolitischen Position, die er einf├╝hlend und glaubhaft vertrat: „Wir stehen alle am Anfang eines Prozesses der Akzeptanz, der einen moralischen Diskurs ersetzt.“

Er verweist auf wissenschaftlicher Erkenntnisse, die die Sorgen der Eltern „normaler Sch├╝ler“ beruhigen kann – „st├Ąrkere Sch├╝ler“ werden durch „schw├Ąchere“ nicht „behindert“.

Wer soll das bezahlen?

B├╝rgermeister Manuel Just w├Ąre nicht er selbst, wenn er nicht ├╝ber Zahlen reden w├╝rde: „Doch wer soll das, was von uns Kommunen abverlangt wird, bezahlen?“ Er redet ├╝ber die Belastungen der Kommunen. Dann ist die Frau Ministerin an der Reihe.

Die redet engagiert und lacht und zeigt Z├Ąhne und sagt: „Gerade ist es es mir kalt den R├╝cken hinunter gelaufen“, und meint damit das, was der fr├╝here K├Ąmmerer Manuel Just gefragt hat: „Wer soll das bezahlen?“ Sie redet ├╝ber den „Beginn eines tiefgreifenden Prozesses“: „Wir kommen aus den 60-er Jahren als die Schulpflicht f├╝r behinderte Kinder ├╝berhaupt erst eingef├╝hrt wurde.“ ├ťber ein neues Lehramt f├╝r Sonderp├Ądagogik. Sonderp├Ądagogische Kompetenzzentren. Und die Sorgen und ├ängste der Eltern, deren Kinder auf „Regelschulen“ gehen, in denen „Sondersch├╝ler“ mitlernen sollen: „Es geht darum, sich auf den Weg zu machen“, sagt die fr├Âhliche Ministerin und verweist auf geltendes Recht: „Wir m├╝ssen die UN-Konvention umsetzen.“

Dann fordert sie die rund 70 G├Ąste auf, „alles zu fragen, was sie wollen.“

In der „Martin-St├Âhr-Schule“, die laut Beamer „Grund- und Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim“ hei├čt, hat anscheinend niemand Fragen an die fr├Âhliche Frau Ministerin.

Niemand will sich melden, bis der Ladenburger B├╝rgermeister Rainer Ziegler den „Eisbrecher“ macht, die peinliche Situation l├Âst und um das Mikrofon bietet. Er spricht die gew├╝nschte Barrierefreiheit in den Schulen an, fragt nach finanzieller Unterst├╝tzung vom Land und auch der „Inklusion“ in die Realschulen.

Schicke Selbstinszenierung.

Die Frau Ministerin redet wieder lange und fr├Âhlich und ernst: „Wir beziehen Pr├╝gel von der Deutschen Gesellschaft f├╝r Menschenrechte….“ und endet: „Es kann nicht sein, dass wir eine positive Diskriminierung schaffen.“

Damit meint sie, dass es nicht angehen k├Ânne, dass man zum Nachteil der „normalen“ Sch├╝ler die „Sondersch├╝ler“ bevorteile: „Daf├╝r halten Herr Wacker und ich unsere R├╝cken hin.“ Und dann jauchzt und l├Ąchelt die Frau Ministerin.

Scheinbar steht sie auf Schmerzen – von denen berichten dann viele. Denn das „Eis“ ist nun gebrochen. Die Offenheit, die sich die Ministerin durch ihre „Provokationen“ gew├╝nscht hat, ermuntert die G├Ąste, nach dem Mikrofon zu verlangen.

Mehrere Lehrerinnen, Schulrektorinnen und B├╝rgermeister beschreiben ihre Lage, allesamt respektvoll vor dem Status der Ministerin. Allesamt offen und glaubw├╝rdig. Allesamt progressiv und offen f├╝r die „Inklusion“, diesem schrecklichen Wort f├╝r die normalste Sache der Welt, „Sondersch├╝lern“ eine gro├če Chance zu geben.

Sorgen und ├ängste werden weggel├Ąchelt.

Und es werden auch „Sorgen und ├ängste“ ge├Ąu├čert, ob es „Quoten“ geben werde, also „Prozents├Ątze“, wie viele „Sondersch├╝ler“ in den „normalen Klassen“ unterrichtet werden k├Ânnten.

Die Ministerin lacht, zeigt Z├Ąhne, jauchzt, verweist auf die Kosten, dass alles „individuell“ entschieden werden m├╝sse, f├╝r manche auch die „Sonderschule“ die beste L├Âsung sei und auf Investitionen, die „aber erst ab 2012 get├Ątigt“ werden k├Ânnten.

B├╝rgermeister Manuel Just sitzt bei dieser „Diskussion“ zwar auch auf dem Podium, sagt aber kein Wort mehr. Der B├╝rgermeister Ziegler und sein Kollege aus Schriesheim, Hansj├Ârg H├Âfer, haben sich einmal zu Wort gemeldet, schweigen dann aber.

Kurz vor Schluss, meldet sich der Rektor der Martinsschule in Ladenburg, Kurt Gredel und bittet die Ministerin: „Sie haben immer wieder von Regelschulen gesprochen, in denen behinderte Kinder unterrichtet werden. Ich m├Âchte Sie darauf aufmerksam machen, dass auch die Martinsschule eine Regelschule ist.“

Kurz zuvor hatte die Ministerin die neu gebaute Vorzeigeschule in Ladenburg besucht.

Die Ministerin lacht und jauchzt: „Das habe ich mir notiert. Das wird mir nicht mehr passieren. Nat├╝rlich ist auch ihre Schule eine Regelschule“, sagt sie und gibt sich offen und transparent und fr├Âhlich und lernbegierig. Sie l├Ąchelt die Peinlichkeit ihres eigenen Auftritts einfach weg. Hatte sie nicht gerade die Regelschule f├╝r Behinderte aus den 60-er Jahren als gro├če Entwicklung benannt, unterschied sie 50 Jahre sp├Ąter ganz aktuell und life zwischen „Regelschule“ und „Sonderschule“. Herr Gretel l├Ąchelt auch, setzt sich und denkt sich wahrscheinlich seinen Teil.

Die gute Laune ist das Signal.

Staatssekret├Ąr Georg Wacker (CDU) l├Ąchelt mit seiner „Chefin“ Schick um die Wette und versucht gute Laune zu signalisieren. Dabei redet er mehrmals was vom „sch├Ânsten Landkreis in Baden-W├╝rttemberg“ und zeigt sich vor allem unterw├╝rfig gegen├╝ber seiner Chefin: „Ich w├╝rde mir niemals anma├čen….“ Das soll irgendwie „Gentlemen-like“ wirken.

Nach gut 70 Minuten ist die Vorf├╝hrung zu Ende.

Es wurde vor allem viel geredet und noch mehr gel├Ąchelt und gute Laune gezeigt. Von Frau Schick und Herrn Wacker.

Der Rektor, der wie auch immer hei├čenden Schule, Jens Drescher, war aufgeregt, sicher auch stolz, aber auch ehrlich: Er will, wie die vielen seiner Rektoren- und Lehrerkollegen ganz klar mitmachen bei der „Inklusion“.

Er fragt aber auch, wie das gehen soll, also nach Geld und Personal.

Schema F.

Die Ministerin jauchzt und l├Ąchelt und ist guter Laune w├Ąhrend ihres Auftritts, der wahrscheinlich weniger der L├Âsung finanzieller und personeller Fragen galt, sondern vielmehr der Auftakt des Wahlkampfes ist: „Wir machen in der Schulpolitik nichts nach Schema F“, sagt sie k├Ąmpferisch.

Nur schade, dass Herr Staatssekret├Ąr Wacker mich nicht drangenommen hat, obwohl ich mich ausgiebig und deutlich als Fragesteller gemeldet habe.

Ich wollte die Ministerin fragen, wie denn die schwierigen Fragen zur „Inklusion“ gel├Âst werden k├Ânnen, wenn sie selbst gerade in einer Schule referiert, die eine „individuelle L├Âsung“ in Sachen „Werkrealschule“ zum „Wohle der Kinder“ gemeinsam mit Heddesheim vorgelegt hat. Diese L├Âsung wurde nach „Schema F“ abgelehnt.

Die Schule hat bis heute, ein halbes Jahr nach der Verwaltungsentscheidung keinen offiziellen Namen. Der neue Leiter, Rektor Jens Drescher, ist bislang nur „kommissarischer Leiter“. Als solcher verdient er weniger Geld als ihm f├╝r seine Arbeit zusteht.

Frau Schick sagte zuvor, l├Ąchelnd und jauchzend und auch ein wenig ernst, dass „man auch von den Lehrern erwarten muss, sich an neue Arbeitsbedingungen anzupassen“ und lobte das Schulamt f├╝r dessen „Leistungen“, in diesem Jahr 2.500 „neue Lehrer“ eingestellt zu haben.

Dar├╝ber, dass viele Lehrer nur Zeitvertr├Ąge erhalten und zum Ende des Schuljahres arbeitslos werden, um dann nach 6-w├Âchiger Arbeitslosen-Phase wieder eingestellt zu werden, sagt sie nichts.

Komplexes Thema – Hilfe gew├╝nscht.

Das Thema ist fraglos komplex. Ich kann als Journalist zu diesem Zeitpunkt nur berichten, was ich gesehen und erlebt habe.

Das Thema „Inklusion“ ist wichtig und wird durch unsere Redaktion weiter bearbeitet werden.

Im Mannheimer Morgen, der Rhein-Neckarzeitung und den Weinheimer Nachrichten wurde kaum kritisch ├╝ber das wichtige Thema „Inklusion“ und dessen gesellschaftliche und finanzielle Umsetzung berichtet. Hier durften die Ministerin und ihre Staatssekret├Ąr gute Laune verbreiten.

Wenn Ihnen diese vergangen ist, wenn Sie mehr zu erz├Ąhlen haben, als die verk├╝rzten Zeitungsberichte „verk├╝ndet“ haben, dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Wir w├╝nschen uns Ihre Unterst├╝tzung. Als Eltern, als Lehrer, als Rektoren. Kommen Sie auf uns zu, berichten Sie uns von dem, was ist, was Sie sich w├╝nschen und von Ihren Sorgen und N├Âten. Wir garantieren Ihnen Vertraulichkeit – aber gleichzeitig ├ľffentlichkeit f├╝r das, was wir durch Sie als Informanten erfahren.

Das „Thema“ ist zu wichtig, um nur f├╝r ein paar Monate Wahlkampf missbraucht zu werden.

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Bericht im Mannheimer Morgen

Bericht in der Rhein-Neckar-Zeitung
Bericht in den Weinheimer Nachrichten