Dienstag, 21. November 2017

Sanierungsarbeiten dauern mindestens zwei Monate länger als geplant

CBG geht ohne Fenster in den Winter

Ladenburg, 07. November 2014. (red/cb) Bürgermeister Rainer Ziegler, Götz Speyerer vom Liegenschaftsamt und Planer Michael Salinger teilten heute in einem Pressegespräch mit, dass sich die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten des Carl-Benz-Gymnasiums um mindestens zwei Monate verzögert. Der Grund: Die beauftragte Fensterbaufirma hat Insolvenz angekündigt – deshalb können die Fenster erst zwei Monate später geliefert und montiert werden. [Weiterlesen…]

"Größte Baustelle der Stadt" kostet knapp 220.000 Euro mehr

CBG-Sanierung wird teurer als angenommen

Ladenburg. (red/jak) Die Sanierung des Carl-Benz-Gymnasiums wird um etwa 220.000 Euro teurer als angenommen. Das verkündete Stadtbaumeister André Rehmsmeier. Damit steigen die Gesamtkosten für die Maßnahme auf über 10,5 Millionen Euro – laut Bürgermeister Rainer Ziegler könne man dennoch „optimistisch bleiben“.  [Weiterlesen…]

Viele Bauprojekte der Stadt noch in den Ferien fertig

Schaffe schaffe – statt Urlaub mache

Ladenburg, 04. September 2014. (red/ld/Fotos: Carolin Beez) Am Carl-Benz-Gymnasium wird es in den kommenden Tagen laut. Während andere Urlaub machen, wird auch an anderen Gebäuden der Stadt gearbeitet. Pünktlich zum neuen Schuljahr sollen Kindertagesstätten und Schulräume fertig werden. Bei einer Baustellenbegehung am Mittwoch erklärten Bürgermeister Rainer Ziegler und Götz Speyerer vom Liegenschaftsamt den Stand der aktuellen Baumaßnahmen. [Weiterlesen…]

Erfreulicher Finanzbericht 2013 - 3,4 Millionen Euro Verbesserung

Sanierung Außengelände „Römernest“ – Lob an die freiwilligen Helfer

roemernest_tn-203658Ladenburg, 23. Dezember 2013. (red/sap) Der Ladenburger Gemeinderat beschließt einstimmig die Bereitstellung von überplanmäßigen Mitteln für die Sanierung des Außengeländes des Kindergartens „Römernest“. Erfreulicher Finanzbericht 2013.

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Städtebauliche Entwicklung des Geländes der ehemaligen Martinsschule

CBG-Schüler werden während der Sanierung in der alten Martinsschule untergebracht

Ladenburg, 19. Juli 2013. (red/sap) Einstimmig entschied sich der Ladenburger Gemeinderat für den Entwurf von Bouwfonds/Immobilienentwicklung GmbH/Immoprojekt GmbH/Re2area für das Gelände der ehemaligen Martinsschule. Ohne Gegenstimme entschied man sich auch für die Unterbringung der Schülerinnen und Schüler während der Sanierung des Carl-Benz-Gymnasiums in der alten Martinsschule. [Weiterlesen…]

Aus der Gemeinderatssitzung vom 26. September 2012

Auf dem Weg zur Ganztagesschule

Ladenburg, 27. September 2012. (red/sap) Der Abend war lang. 13 Punkte standen auf der Tagesordnung des Ladenburger Gemeinderates und darunter so „knackige“ Themen wie Ganztagesschule, Sanierung des Gebäudeensembles Jugendzentrum/Pflastermühle und die Förderanträge für die Sanierung des CBGs und den Neubau einer neuen Sporthalle. Da gab es viel Beratungs- und Diskussionsbedarf.

Ein weiteres brisantes Thema, die Verkehrslenkung in der Altstadt, wurde nach nahezu vierstündiger Sitzungsdauer auf Antrag von Stadtrat Günter Bläß vertagt.

„Das haben wir uns fast gedacht“, sagte eine Ehepaar, Anwohner der Kirchenstraße, die genau deswegen gekommen waren und nun enttäuscht nach Hause gingen. Jetzt hoffen sie, dass „ihr“ Thema bei der nächsten Gemeinderatssitzung ganz vorne auf der Tagesordnung steht.

Auf dem Weg zur Ganztagesschule

„Wir wollen die Werkrealschule „Unterer Neckar“ in eine gute Zukunft führen“, erklärte Bürgermeister Ziegler. Deshalb habe eine Steuergruppe der Schule ein Konzept für eine Ganztagesschule ausgearbeitet.

Schulleiter Thomas Schneider stellte mit Unterstützung von Angelika Scherb im Gemeinderat diese Konzept vor. „Wir sind auf dem Weg zur Ganztagesschule“, so Schneider.

Dies ist laut Schneider auch ein erforderlicher Weg. Die Werkrealschule habe ein Imageproblem und der Standort sei gefährdet. Mit der Ganztagesschule hoffe man, die Zwei-Zügigkeit erhalten zu können.

Laut einer Befragung wollten 70 Prozent der Eltern unbedingt eine Ganztagesschule, 22 Prozent würden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit wählen und nur acht Prozent sähen diesen Betrieb kritisch.

Ladenburg sei gerade durch seine zentrale Lage ein starker Werkrealschulstandort, die nächsten gebundenen Ganztagesschule gäbe er erst wieder in Mannheim-Schönau und in Heidelberg-Kirchheim, sagte Schneider.

Individuelle Förderung, handlungsorientiertes und soziales Lernen seien die Ziele seiner Schule. Die Schule als Lebensort, in der das pädagogische Angebot sinnvoll verzahnt sei.

Angelika Scherb stellten den Schulalltag der Ganztagesschule vor: Ein offener Schulanfang ab 07:30 Uhr, feste Schulzeiten von 08:00 bis 16:00 Uhr, Unterrichtsblöcke mit Pausen und ein Mittagsband von 13:10 bis 14:00 Uhr mit einem verpflichtenden Mittagessen. Am Nachmittag ein Freizeitangebot, selbstbestimmt und angeleitet. Angestrebt ist die Verzahnung von Unterricht und Freizeit.

Dazu kommen Kooperationen mit Verbänden, Vereinen und Wirtschaft und mit Ehrenamtlichen und dem Netzwerk Berufsfindung. „Wir brauchen diese Menschen, um unsere Schüler zu fördern“, sagte Angelika Scherb.

Schwerpunkt Berufsförderung

Das Profil der Schule werde eindeutig den Schwerpunkt auf die Berufsförderung legen. Das gehe in die Richtung eines dualen Systems, sagte Rektor Thomas Schneider.

Die Kosten für die erforderlichen baulichen Maßnahmen – Einrichtung einer Mensa und eines Versammlungsraums – belaufen sich auf rund 325.000 Euro inklusive Brandschutz, erklärte der Städtische Gebäudemanager Götz Speyerer. 70 Prozent davon sind förderfähig, 50 Prozent sind sicher. Die Mehrkosten für Personal werden sich auf rund 8.400 Euro jährlich belaufen.

„Wir begrüßen diesen Schritt zur Standortsicherung“, erklärte Bürgermeister Ziegler.

„Wir waren vor Ort und uns hat das Konzept, die Schüler mit der Arbeitswelt vertraut zu machen, imponiert“, sagte Dr. Meinhard Georg (CDU).

Es ist eine Investition für und in die Zukunft,

erklärte auch Petra Erl (SPD). Durch das Ganztagsmodell habe man ein Konzept gegen den Trend gegen die Werkrealschule gefunden. „Wir kümmern uns um diese Kinder“, so Erl. Und lobte den Mut von Eltern, dieser Schulform nicht den Rücken zu kehren, sondern das Geeignete für ihre Kinder zu wollen.

Auch Gudrun Ruster (FW) bezeichnete den vorgeschlagenen Weg als richtig.

Ladenburg sei eine Schulstadt für Kinder mit verschiedenen Begabungen. „Wir brauchen die Werkrealschule für die Chancengleichheit“, sagte Ingrid Dreier (GLL), denn die Lebenswelten hätten sich geändert und manche Eltern könnten ihre Kinder in der Schule nicht unterstützen.

Als pädagogisch sinnvoll bezeichnete auch Dr. Rudolf Lutz (FDP) die Entwicklung zur Ganztagesschule.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat, den Antrag zu stellen, die Werkrealschule „Unterer Neckar“ zur Ganztagesschule umzuwandeln und bei Bewilligung die notwendigen baulichen und personellen Maßnahmen vorzunehmen

Einbruch ins CBG

Täter stehlen drei Tresore

Ladenburg, 31. Mai 2012. (red) In der Nacht von Montag auf Dienstag sind bislang unbekannte Täter ins Carl-Benz-Gymnasium eingebrochen. Der Sachschaden ist immens: 15.000 Euro. Rund 1.500 Euro Bargeld wurden gestohlen – samt Tresoren. [Weiterlesen…]

Baustelle muss mit BDS abgestimmt werden

Neue Pflastersteine für die Altstadt

Ladenburg, 03. März 2011. (red/sap) Sieben Bauanträge, die Vergabe der Natursteinpflasterlieferung und die Einrichtung von Kurzzeitparkplätzen zwischen Benzhaus und Wasserturm standen am vergangenen Mittwoch, 29. Februar 2012, auf der Tagesordnung des Technischen Ausschusses in Ladenburg.

Beim ersten Bauantrag ging es um den Neubau einer Terrasse und Neuordnung im Hinterhof in der Metzgergasse.

Die Antragsteller planen im Hinterhof des Grundstücks eine Terrasse zu errichten. Diese soll die gesamte Fläche des hinteren Grundstücks einnehmen und den vorhandenen Wasch- und Trockenraum sowie den Abstellraum überdecken. Das Schleppdach soll über der Scheune erneuert werden.

Stadtbaumeister André Rehmsmeier erläuterte, dass durch die Baumaßnahmen, der historische Keller des denkmalgeschützten Gebäudes besser entlüftet werden könne.

Der Technische Ausschuss stimmte dem Bauvorhaben einstimmig zu.

Wohncontainer für Saisonarbeiter auf dem Hegehof

Der Bauantrag zur Errichtung von zwei Wohncontainern für Saisonarbeitskräfte, die während der Erdbeerernte auf dem Hegehof in Neuzeilsheim tätig sein werden, sorgte für Diskussion.

Bürgermeister Rainer Ziegler erklärte, maximal 36 Damen und 48 Herren sollen hier untergebracht werden.

Die beiden Wohncontainer sollen jeweils rund 12 Meter breit und 49 beziehungsweise 40 Meter lang sein.

In den Zimmern sind vier bis sechs Personen untergebracht, zudem befinden sich in den Containern Sanitär- und Aufenthaltsräume und Küchen.

Die Errichtung von Wohncontainern wird notwendig, da die Unterbringungsmöglichkeiten in einem Altgebäude durch den Umbau für andere Zwecke entfallen. Dafür soll mit der Baumaßnahme Ersatz geschaffen werden.

Menschenunwürdige Unterbringung von Saisonkräften?

Eine positive Stellungsnahme des Amts für Landwirtschaft und Naturschutz liege vor, so der Bürgermeister.

Rehmsmeier erklärte auf Rückfrage von Stadtrat Günter Bläß (CDU), es gäbe keine Vorgaben für den Bau dieser Container.

Petra Erl (SPD) bezweifelte, ob es sich dabei um eine menschenwürdige Unterbringung handle. „Dies haben wir hier nicht zu entscheiden“, sagte Ziegler „, und verwies auf die Zuständigkeit des Landratsamtes für derartige Fragen.

Stadtbildpfleger Egon Lackner wies darauf hin, dass man auf eine Rückbauverpflichtung bestehen sollte, falls die Container ihren Zweck erfüllt hätten, da es sich hierbei um einen starken Eingriff ins Landschaftsbild handle. Der Bürgermeister versprach dies zu berücksichtigen.

Der Technische Ausschuss beschied auch diesen Antrag einstimmig.

Penthouse wird abgebrochen – Walmdach entsteht

In der Bahnhofstraße soll auf einem Wohn- und Geschäftshaus das mit einem Flachdach bedeckte Penthouse abgebrochen werden und stattdessen soll ein Ober- und Dachgeschoss mit Walmdach errichtet werden. Hinzu kommen ein Aufzug und ein Balkon an der Nordseite des Gebäudes. Auch dieses Bauvorhaben bekam die Zustimmung des Technischen Ausschusses.

Stadtbildpfleger Egon Lackner kritisierte heftig die Errichtung einer Fluchttreppe aus dem ersten Obergeschoss der Erich-Kästner-Schule.

„Schade, dass wieder ein neues Bauteil hinzukommt“, so Lackner.

„Wir sollten darauf achten, dass wir das Gebäude nicht sukzessive zum Negativen verändern“.

Diese Maßnahme werde aus Brandschutzmaßnahmen notwendig und auf Lackners Hinweis, damit verschandle man die schönste Seite des „Bauernschlösschens“, erklärte Gebäudemanager Götz Speyerer, dies sei die einzig mögliche Stelle gewesen.

Das schönste am Gebäude sei nach dem Abbruch des maroden Balkons jetzt der Erker aus Sandstein, und der sollte auf jeden Fall erhalten werden, sagte Egon Lackner. Ziegler versprach darauf hinzuwirken.

Der Technische Ausschuss stimmte dem Bauantrag einstimmig zu.

Garage wurde als zu massiv empfunden

In einem weiteren Bauantrag wurde über die Errichtung einer Garage sowie den Umbau und die Erweiterung eines bestehenden Wohnhauses entschieden.

Die Umbaumaßnahmen wurden von den Mitgliedern des Technischen Ausschusses als positiv und als Verbesserung des Gebäudes betrachtet, der Garagenneubau dagegen wurde kritisch gesehen, da die Garagenwand mit einer Länge von sechs Metern direkt an der Grundstückgrenze als zu massiv empfunden wurde.

Der Architekt, der an den Ratstisch gebeten wurde, versprach durch eine Untergliederung der Mauer oder durch einen eventuellen Bewuchs, eine optisch gute Lösung zu finden.

Auch diesem Vorhaben wurde einstimmig zugestimmt.

Ziegler: „Wir haben da ein bisschen Bauchweh“

Der Bauantrag zur Nutzungsänderung und Umbau der ehemaligen AWO-Geschäftsstelle in der Wormser Straße wurde nach längerer Diskussion vertagt.

In dieses Gebäude soll die Kleinkinderbetreuung des Vereins „Kinder-Laden-Burg“ einziehen.

„Wir haben da ein bisschen Bauchweh“, erklärte Bürgermeister Ziegler zu den geplanten Umbaumaßnahmen.

Im Obergeschoss soll die Balkontür vergrößert werden und der vorhandene Balkon soll bis über das Nebenhaus erweitert werden.

Ein Teil des Daches des Nebengebäudes soll daher rückgebaut werden und die Außenmauer soll im Bereich der Dachterrasse bis auf Geländerhöhe erhöht werden.

Im Dachgeschoss sollen zwei Schleppgauben auf der Straßenseite und auf der Hofseite durch Dachflächenfenster beziehungsweise eine Loggia ersetzt werden.

Diese Maßnahmen dienten dem Brandschutz.

Das Vorhaben als solches sei unumstritten, erklärte Ziegel, am Umbau des obersten Geschosses und des Daches habe man jedoch Zweifel.

„Es wäre schade, wenn das Haus kaputtsaniert würde“, sagte Egon Lackner.

Rechtliche Bedenken hatte Stadtrat Dr. Rudolf Lutz und verwies auf Beschwerden der Nachbarn bezüglich der Terrassenerweiterung.

Damit die Kinderbetreuung plangemäß starten kann, will die Stadt, anders als vom Baurechtsamt empfohlen, das Verfahren – Nutzungsänderung und Umbau – teilen. Der Bürgermeister hofft durch Gespräche eine für alle Seiten gute Lösung zu finden.

Indische Pflastersteine für die Hauptstraße

Im Haushalt 2012 ist vorgesehen das Pflaster im Bereich der Hauptstraße 4 bis zur Brauergasse auszutauschen. Dieser Bereich stelle eine Verkehrsgefährdung und das schlimmste Stück Straße der Altstadt dar. Es ist vorgesehen, den gleichen Pflasterbelag wie in dem Bereich der Hauptstraße zwischen Neugasse und Metzgergasse auszuführen. Es handle sich dabei um gemischtfarbiges Kleinpflaster aus indischem Sandstein, das in Segmentbögen verlegt werden soll.

Aufgrund der langen Lieferzeit wurde bereits mit Zustimmung des Technischen Ausschusses vom 18. Januar 2012 die Natursteinpflasterlieferung beschränkt ausgeschrieben. Mit rund 32.000 Euro kam das günstigste Angebot von der Firma Seib GmbH aus Karlsruhe.

Frühestens im Sommer könne das Pflaster verlegt werden und dies solle, so Bürgermeister Ziegler, in Abstimmung mit dem Ladenburger Einzelhandel geschehen.

Es handle sich hierbei um eine „sehr sensible Baustelle“. Der Stadteingang Neckartor muss sehr wahrscheinlich eine Zeit lang ganz gesperrt werden. „Wir werden Gespräche mit dem BDS führen, um eine gemeinsame Lösungen zu finden“, sagte der Bürgermeister.

Der Auftragsvergabe wurde einstimmig zugestimmt.

Kein Schilderwald vorm Benzhaus

Als letzter Punkt auf der Tagesordnung wurde die Einrichtung von Kurzzeitparkplätzen zwischen Benzhaus und Wasserturm beraten.

Diese Parktasche werde vermehrt von Dauerparkern genutzt, erklärte der Bürgermeister. Diese Parkplätze seien der Altstadt am nächsten und sollten daher auch vermehrt den Besuchern der Stadt und den Einkäufern zur Verfügung gestellt werden. Deshalb unterbreite die Verwaltung den Vorschlag, diese Parkplätze als Kurzzeitparkplätze, mit einer Parkdauer von zwei Stunden, auszuweisen.

Man solle auch die drei Parkplätze vor dem Benzhaus mit einbeziehen, forderte Stadtrat Uwe Wagenfeld (CDU). Die Verwaltung wies daraufhin, dass jeder einzelne Parkplatz mit einem Schild versehen werden müsse und damit auch vorm Benzhaus „ein Schilderwald“ entstünde. Das war nicht im Sinne der Ausschussmitglieder.

Dem Vorschlag, die sechs Parkplätze zwischen Wasserturm und Benzhaus in Kurzzeitparkplätze umzuwandeln, wurde einstimmig zugestimmt.

TA vergibt Auftrag für Brandschutzvorhänge

Errichtung des zweiten baulichen Rettungswegs

Ladenburg, 20. Januar 2012 (red/jt) Der Technische Ausschuss hat den Auftrag zur Lieferung und Montage von Rauchschutzvorhängen im Carl-Benz-Gymnasium vergeben.

Um den vorgeschriebenen zweiten Rettungsweg im CBG zu realisieren, wurden von der Stadt Ladenburg die erforderlichen Rauchschutzvorhänge ausgeschrieben.

Drei Angebote lagen der Stadt zum Ende der Frist am 10. Januar 2012 vor.

Mit 44.099,02 Euro lag das Angebot der Firma Stöbich Brandschutz GmbH aus Goslar rund 18.000 Euro vor dem teuersten Angebot von 61.957,35 Euro.

Der Beschluss den Auftrag an die Firma Stöbich zu vergeben wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen.

Die Brandschutzvorhänge sind ein Teil des baulich vorgeschriebenen zweiten Rettungswegs für Brandfälle.

Dach der Merian-Realschule soll durch Photovoltaik-Genossenschaft genutzt werden


Guten Tag!

Ladenburg, 26. Oktober 2011. (red) Das Dach der Merian-Schule wird künftig durch eine Genossenschaft genutzt, die dort eine Photovoltaik-Anlage betreiben wird. Anteile können zwischen 1.000 und 5.000 Euro erworben werden. Das Projekt soll auch lehrbegleitend in der Merian-Schule behandelt werden.

Von Hardy Prothmann

Betreiber der Anlage wird die Heidelberger Energiegenossenschaft sein, die schon eine Reihe solcher Projekte umgesetzt wird.

Die Fraktionen stimmten für das Projekt – aktiv am Projekt sind die Stadträte Fritz Lüns (FW) und Alexander Spangenberg (GLL), die zusammen mit Götz Speyerer in der Verwaltung das Thema vorangetrieben hatten.

Die CDU begrüßte die Kompetenz der Projektleiter, betonte aber, das keine Kosten bei der Stadt bleiben dürften und Ladenburger bevorzugt werden sollten.

FDP-Stadtrat Wolfgang Luppe wollte wissen, „ob man hier deutsche Hersteller bevorzuge oder chinesische Anbieter zum Zug kämen.“ Projektleiter Felix Schäfer klärte den Stadtrat darüber auf, dass elemente eines kanadischen Herstellers verwendet würden, der wie fast alle in China produzieren lasse.

Die Stadt Ladenburg wird auf Antrag von Stadtrat Steffen Salinger (SPD) ebenfalls Genosse. Die Investitionssumme wird etwa 100.000 Euro umfassen, somit ergeben sich rund 100 Genossenschaftsanteile.

Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, entsprechende Verträge auszuarbeiten.

Interessenten können sich an diese Personen wenden:

Fritz Lüns
Telefon 06203/14642
f.luens@t-online.de

Alexander Spangenberg
Telefon
06203/402766
alexander.spangenberg@gmx.net

Stadtrat Wagenfeld bezeichnet Werkstatt des Künstlers Kissel als „Schrottplatz“


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Die Frage nach den Wiederherstellungskosten für die Mauer ist legitim - warum bezeichnet CDU-Stadtrat Wagenfeld die Werkstatt des Künstlers Kissel aber als "Schrottplatz"?

Guten Tag!

Ladenburg, 14. September 2011. (red) Gezielte Provokation und einfach nur dummes Geschwätz? Stadtrat Uwe Wagenfeld (CDU) erkundigte sich heute nach der im Dezember eingestürzten Scheunenmauer und bezeichnete die Werkstatt des Künstlers als „Schrottplatz“.

Sicher ist es zulässig, sich nach dem Stand der Arbeiten in Sachen eingestürzter Scheunenmauer zu erkundigen. Wieso CDU-Stadtrat Uwe Wagenfeld allerdings die Werkstatt des Kinetik-Künstlers Hans-Michael Kissel als „Schrottplatz“ bezeichnen musste, wurde nicht klar.

Trotzdem waren Frage und Aussage erhellend: Götz Speyerer konnte für die Verwaltung nur sagen, dass man nicht wisse, was ein Wiederaufbau koste und dass man immer noch auf die Unterlagen des beauftragten Architekten warte.

Und Herr Wagenfeld machte klar, dass er wenig bis gar nichts von Kunst versteht – denn was er als „Schrott“ ansieht, ist das Arbeitsmaterial von Hans-Michael Kissel, der deutschland- und weltweit bereits seine kinetischen Installationen verkauft hat.

„Den Brandschutz müssen wir jetzt machen“ – doch die Sanierung des CBG liegt in weiter Ferne

Brandschutz jetzt - Sanierung irgendwann. Bild: ladenburgblog.de

Guten Tag!

Ladenburg, 22. Juli 2011.(red) In der Gemeinderatssitzung vom 20. Juli 2011 wurde entschieden für die Errichtung des zweiten baulichen Rettungsweges am Carl-Benz-Gymnasium im Haushaltsjahr 2012 zusätzliche 200.000 Euro bereit zu stellen. Der Beschlussvorschlag wurde bei einer Enthaltung (Petra Erl, SPD) angenommen. [Weiterlesen…]

Eingestürzte Scheunenmauer: Erst Sicherheit, dann Denkmalpflege


Guten Tag!

Ladenburg, 16. Dezember 2010. Die Sicherheit geht vor – denkmalgeschützte Mauer hin oder her. Nach dem überraschenden Einsturz der „Scheunenmauer“ geht es zuerst um die Sicherheit, danach um die Historie.

Der städtische Gebäudemanager Götz Speyerer kann auch ein paar Tage nach dem unerwarteten Zusammensturz von Teilen einer alten Scheuenwand, die zu einem Grundstück an der Hauptstraße gehört, noch keine genauen Angaben zu den Kosten machen. Denn es fehlen noch Informationen: Über die Sicherheit der Wand. Daraus resultieren Abbruchmaßnahmen. Daraus Kosten für Abriss und einen möglichen Wiederaufbau.

Am vergangenen Sonntag, den 12. Dezember 2010, waren Teile der Mauer auseinandergebrochen und Steine waren auf den Weg davor und eine Künstlerwerkstatt dahinter gestürzt. Personen kamen nicht zu Schaden. Gegen 09:00 Uhr meldete ein Anwohner den Schaden.

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Mauerzusammenbruch ohne Personenschaden.

Die alte Scheunenmauer steht auf der alten Stadtmauer und ist auch Sandstein und Backstein gemauert. Teile stammen wahrscheinlich aus dem 17.-18.-Jahrhundert, der größere Teil aus dem 19. Jahrhundert.

Frost und Witterung haben der Mauer offensichtlich zugesetzt: „Das kann immer mal passieren“, sagt Herr Speyerer.

Die Mauer ist im Eigentum der Stadt: „Die Statiker prüfen. Die oberen Böden werden abgebrochen werden“, sagt Herr Speyerer. Und: „Wir lagern das Material erstmal ein – ob wir das für einen Wiederaufbau verwenden oder woanders einsetzen, können wir noch nicht sagen.“

Sandstein ist teuer und somit ein Wert.

Das Denkmalamt ist mit eingeschaltet – schließlich ist die Mauer denkmalgeschützt: „Aber Sicherheit geht vor einem historischen Erbe“, macht Götz Speyerer unmissverständlich klar.

Die Sicherheitsprüfung wird sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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Einen schönen Tag wünscht
Das ladenburgblog