Montag, 20. November 2017

Staatssekret├Ąrin Dr. Gisela Splett macht sich ein Bild der Verkehrslage

Fotostrecke: Ortsbesichtigung

Edingen-Neckarhausen/Ilvesheim/Seckenheim, 28. September 2012. (red) Vor einer Woche hat die Staatssekret├Ąrin Dr. Gisela Splett die Neckargemeinden Edingen-Neckarhausen und Ilvesheim sowie den Mannheimer Stadtteil Seckenheim besucht, um sich vor Ort ein Bild der Verkehrslage zu machen und mit Bewohnern und politischen Vertretern zu sprechen. Wir dokumentieren den Vor-Ort-Termin im Bild.

 

 

Dokumentation

Neckarbr├╝cke: Positionen, Realit├Ąten, Aussichten

Ilvesheim/Edingen-Neckarhausen/Seckenheim/Rhein-Neckar, 28. September 2012. (red) Vor einer Woche hat die Staatssekret├Ąrin Dr. Gisela Splett die beiden Neckargemeinden Ilvesheim und Edingen-Neckarhausen sowie den Mannheimer Stadtteil Seckenheim besucht, um sich vor Ort ein Bild ├╝ber die Dringlichkeit einer seit Jahrzehnten geplanten Neckarbr├╝cke zwischen Neckarhausen und Ladenburg zu machen. Wir dokumentieren die Positionen, die im Ilvesheimer Rathaus von den verschiedenen Seiten vertreten wurden.

Staatssekret├Ąrin Dr. Gisela Splett stellt die Sicht des Verkehrsministeriums dar.

Wolfgang Raufelder, MdL und Gr├╝ner Stadtrat in Mannheim mit seiner Sicht auf Seckenheim

MdL Uli Sckerl ├╝ber das schwere Erbe der CDU-Vorg├Ąngerregierung und den Haushalt

Der Ilvesheimer B├╝rgermeister Andreas Metz fragt nach

Die Frage der Priorisierung

Spielr├Ąume, um die Verkehrsbelastung zu senken

Gemeinder├Ąte kommen zu Wort – Sckerl regt sich ├╝ber „politische Spielchen“ auf

Wird die L597-Neckarbr├╝cke noch gebaut?

Mannheim/Ilvesheim, 26. September 2012 (red/ld) Rund 150 Bürger aus Ilvesheim und Seckenheim demonstrierten gestern für die lang ersehnte Neckarbrücke zwischen Ladenburg und Edingen Neckarhausen, im Anschluss an die L597. Die neue Brücke soll Entlastung bringen. Doch die Landesregierung hat kein Geld für das Projekt. Spätestens 2020 muss die Brücke gebaut werden, sonst läuft die Planfeststellung aus.

Von Lydia Dartsch

Demonstranten treffen sich auf der  Neckarbrücke zwischen Ilvesheim und Mannheim-Seckenheim.

Die Neckarbrücke zwischen Ilvesheim und Seckenheim soll entlastet werden, fordern die Bürger.

 

Schon vom Ilvesheimer Neckarufer aus sind die Demonstranten für die Brücke aus Seckenheim zu hören: Mit Trillerpfeifen und Vuvuzelas treffen sie sich in der Brückenmitte mit der Ilvesheimer Fraktion. Dann geht es weiter Richtung Ilvesheim, über die Brückenstraße und die Schlossstraße ans Rathaus.

Ilvesheim braucht die „Neue Neckarbrücke / L597

gibt dort ein Banner an der Rathausfassade die Forderung der Bürger wieder. Gemeinderat Peter Riemensperger (Freie Wähler) Ilvesheim argert sich:

Seit 60 Jahren wird uns die Brücke versprochen. Bis heute ist sie nicht realisiert worden.

Es freut ihn, dass von den 200 angemeldeten Demonstranten so viele gekommen sind. Auch die Resonanz einer Unterschriftensammlung in Seckenheim und Ilvesheim stärkt ihm den Rücken.

1.500 Unterschriften habe allein ich gesammelt. Viele Listen liegen noch in den Geschäften aus,

Wie viele Unterschriften es am Ende sein werden, könne er daher noch nicht sagen.

Demonstranten für eine neue Neckarbrücke zwischen Ladenburg und Edingen-Neckarhausen

Die Demonstration war eher ein Aufstand der alten. Überwiegend machten Teilnehmer weit jenseits der „50“ mit – die Autofahrergeneration.

 

Der Stadtverkehr soll entlastet werden, hoffen die aufgebrachten Bürger. Laut einer Zählung der Stadt fahren 33.000 Fahrzeuge täglich allein über die Ilvesheimer Brücke. Im Planfeststellungsverfahren von 2008 war die Verkehrsbelastung im Jahr 2020 auf nur 26.000 Fahrzeuge geschätzt.  Riemensperger sagt empört:

Wir haben die Marke also heute schon übertroffen.

Staus, Lärm und Lkws, die durch Ilvesheim müssen, sind die Folgen. Würde die Brücke zwischen Ladenburg und Edingen-Neckarhausen gebaut, soll das deutlich weniger werden.

Der Neckarbrücke droht das Aus

23 Millionen Euro soll der Bau der Brücke kosten. 380 Millionen Euro groß ist das Budget der Landesregierung für Straßenbauprojekte für die nächsten zehn Jahre. Das Verkehrsministerium in Stuttgart hatte deshalb einen Prioritätenkatalog erarbeitet mit Straßenbauprojekten, die mit dem Geld in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Die Neckarbrücke ist dort allerdings nicht vertreten. Sie wurde auf die Warteliste gesetzt – wie alle Projekte über 20 Millionen Euro.

Jetzt fürchten die Ilvesheimer und Seckenheimer, die 2008 durchgeführte Planfeststellung könnte 2020 endgültig ablaufen, wenn nicht vorher mit dem Bau begonnen würde:

Dann wäre das Projekt durch die Hintertür gestorben,

so Riemensperger. Wenn das geschehe, wären die zweieinhalb Millionen Euro, die die Planfeststellung gekostet hatte, umsonst ausgegeben worden.

Ein Banner am Ilvesheimer Rathaus fordert die "Neue Neckarbrücke / L597"

Transparent am Rathaus in Ilvesheim.

 

Vor dem Rathaus entlädt sich die Aufregung der Demonstranten:

Die Zeit drängt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass noch jemand ein Planfeststellungsverfahren anregen wird,

machte Riemensperger deutlich. Winfried Hermann, dem Minister für Verkehr und Infrastruktur, habe die Bürgerinitiative die Unterschriftenliste übergeben wollen. Doch der wolle sie nicht annehmen. Immer wieder haben sie ihn eingeladen, bekräftigt Riemensperger.

Buuhh!

ist von den Demonstranten zu hören.

Es kann nicht sein, dass Hamster besser leben als Menschen,

ruft Jürgen Zink von der Bürgerinitiative Seckenheim in Anspielung auf artenschutzrechtliche Fragen den Demonstranten entgegen und erntet laute Zustimmung durch Klatschen und Zurufen.

Es ist gut, dass Sie von Ihrem Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch machen,

begrüßte der Ilvesheimer Bürgermeister Andreas Metz die Demonstration.

Unterstützt wurde die Kundgabe parteienübergreifend von FDP-Stadtrat Volker Beisel, MdL Georg Wacker (CDU) sowie der MdL Helen Heberer (SPD), die sich spontan bereit erklärte, die Unterschriftenliste im Ministerium zu übergeben.

Hoffnung macht Riemensperger und der Bürgerinitiative eine Äußerung von Staatssekretärin Gisela Splett vom vergangenen Freitag, den 21. September.

Sie sagte uns, man wolle das Planfeststellungsverfahren nicht verfallen lassen,

Einen Plan, wie es weiter gehen könnte, habe sie ihm aber nicht verraten:

Wir wollen uns nicht abspeisen lassen mit halbherzigen Lösungen.

Die Ilvesheimer Demonstranten für eine neue Neckarbrücke an der L597

Peter Riemensberger (blaues T-Shirt) freut sich über 150 Demonstranten, die sich für einen Brückenneubau einsetzen.

Vor-Ort-Termin

Staatssekret├Ąrin Splett informiert sich ├╝ber Verkehr

Edingen-Neckarhausen, 17. September 2012. (red/pm) Uli Sckerl und Frau Staatssekret├Ąrin Dr. Gisela Splett informieren sich vor Ort zur Verkehrslage. Die interessierte ├ľffentlichkeit ist eingeladen: 14.00 Uhr, Neckarhausen, Wohngebiete Wingerts├Ącker / Kappesg├Ąrten, gegen 14.30 Uhr, Ilvesheim, Rathaus.

L 597 und Verkehrsentlastung

Uli Sckerl l├Ądt Staatssekret├Ąrin nach Ilvesheim ein

Ilvesheim/Rhein-Neckar, 16. August 2012. (red/pm) Kommt die Verkehrsentlastung, kommt sie nicht? Mit dieser Frage will sich Staatssekret├Ąrin Dr. Gisela Splett vor Ort in Ilvesheim auf Einladung des MdL Uli Sckerl besch├Ąftigen.

Information des Wahlkreisb├╝ros Sckerl:

„Auf Einladung des Fraktionsvize und Parl. Gesch├Ąftsf├╝hrers der Gr├╝nen im Landtag Uli Sckerl kommt die Staatssekret├Ąrin im baden-w├╝rttembergischen Verkehrsministerium Dr. Gisela Splett zu einem Vor-Ort-Termin nach Ilvesheim. Der Besuch wird am Freitag, 21. September 2012 stattfinden. Sie wird u.a. mit B├╝rgermeister Andreas Metz Gespr├Ąche f├╝hren, sich aber nat├╝rlich auch sehr gr├╝ndlich die Situation vor Ort und dabei die inner├Ârtliche Verkehrsbelastung in Ilvesheim anschauen.

Keine Frage, dass die geplante L 597 dabei Thema sein wird. ÔÇ×Wir stehen selbstverst├Ąndlich zu unserer Verantwortung f├╝r den Verkehr, wollen aber nicht bei der Frage stehen bleiben, wann ein Neubau verwirklicht werden k├Ânnte. Wir wollen jetzt in Ilvesheim Entlastung schaffenÔÇť, sagte Uli Sckerl. Die akuten Sparzw├Ąnge im Landeshaushalt, die u.a. zu einer Drosselung und Reduzierung der Vorhaben im Stra├čenbau f├╝hren, seien Anlass, jetzt Ma├čnahmen auf den Weg zu bringen, die z.B. durch verkehrslenkende Anordnungen besonders beim LKW-Verkehr rasch sp├╝rbare Entlastung bringen k├Ânnen.

ÔÇ×Wir wollen alles pr├╝fen und umsetzen, was sinnvoll und machbar ist und insbesondere vor Ort konkret Wirkung zeigtÔÇť, sagte der Gr├╝nen-MdL weiter. Die Staatssekret├Ąrin sei hierf├╝r die richtige Ansprechpartnerin. Es bestehe zwischen ihr und Minister Hermann eine Arbeitsteilung bei der Zust├Ąndigkeit f├╝r Landesstra├čen. Bei ├╝ber 700 von Kommunen und Kreisen angemeldeten Ma├čnahmen im Bereich des Landesstra├čenbaus m├╝sse eine Arbeitsteilung sein, denn weder ein Minister noch eine Staatssekret├Ąrin k├Ânne sich um alle dies Ma├čnahmen allein k├╝mmern. Frau Dr. Splett betreue vornehmlich die Ma├čnahmen im badischen Landesteil. Sie sei zudem als L├Ąrmschutzbeauftragte der Landesregierung kompetente Partnerin f├╝r die L├Ąrmsanierung von Ortsmitten.“

Hoher Besuch in Ladenburg

Minister Winfried Hermann und Staatssekret├Ąrin Gisela Splett vor Ort

Winfried Hermann, Minister f├╝r Verkehr und Infrastruktur des Landes Baden-W├╝rttemberg, kam ├╝berraschend nach Ladenburg. (links im Bild die stellvertretende B├╝rgermeisterin Gudrun Ruster).

 

Ladenburg, 24. April 2012. (red/jt) Recht kurzfristig besuchten der Minister f├╝r Verkehr und Infrastruktur, Winfried Hermann, sowie die Staatssekret├Ąrin Gisela Splett die Stadt Ladenburg. Im Rahmen einer Tagung der Stra├čenbaubeh├Ârden im Domhof erfolgte ein Eintrag ins Goldene Buch der Stadt.

"An einem sch├Ânen Ort denken wir nach ├╝ber die Zukunft des Stra├čenbaus in Baden-W├╝rttemberg. Danke f├╝r die Gastfreundschaft!"

Der baden-w├╝rttembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen) und Staatssekret├Ąrin Gisela Splett (ebenfalls B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen) trugen sich bei einem kurzfristigen Besuch in das Goldene Buch der Stadt Ladenburg ein.

Die Stadt wurde bei der Eintragung von B├╝rgermeisterstellvertreterin Gudrun Ruster (Freie W├Ąhler) vertreten, B├╝rgermeister Rainer Ziegler war verhindert.

Der Grund f├╝r den Besuch war eine Tagung der Stra├čenbaubeh├Ârden des Landes Baden-W├╝rttemberg. Diese Tagungen finden abwechselnd in verschiedenen Gemeinden des Landes statt.

Bei dem darauf folgenden Pressegespr├Ąch sprach Hermann ├╝ber die Forderungen der Wirtschaft nach dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und den Vorw├╝rfen zu mangelnden Konzepten und Unt├Ątigkeit seines Ministeriums seitens der Industrie- und Handelskammern.

Der fr├╝here Lehrer sagte dazu, dass die gr├╝n-rote Landesregierung mehr Geld in die Sanierung von Stra├čen gesteckt habe als die Vorg├Ąngerregierung. Auch sei kein einziges Projekt „abgeblasen“ worden.

Zur Zeit w├╝rde man aber auch keine neuen Projekte beginnen. Sein Ministerium sei gerade dabei, die bestehenden Baustellen des Landes aufzulisten und eine Priorisierung f├╝r die k├╝nftige Abwicklung vorzunehmen.

Von der Stadt Ladenburg waren sowohl Staatssekret├Ąrin Splett als auch Minister Hermann begeistert. Die Stadt sei „ein sch├Âner Ort“.