Samstag, 18. November 2017

Konzert im Domhof am 06. April

Der Frühling kann kommen

Ladenburg, 28. März 2014. (red/pm) Ein außergewöhnliches Konzert wird am Sonntag, dem 06. April 2014 im Domhof in Ladenburg angeboten. Passend zu der Jahreszeit singt die junge Künstlerin Tatjana Rjasanova Lieder und Arien u.a. von Händel, Schumann, Beethoven, Strauss, Shostakovich und Puccini. Begleitet wird sie am Flügel von Harald Braun (Nationaltheater Mannheim). Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr. Karten zu 12 Euro gibt es an der Abendkasse.

Für Kamelien wird dieses Jahr ein gutes Jahr

„Ein Blütenmeer wie im Urlaub“

Ladenburg, 05. März 2014. (red/ld) Im 19. Jahrhundert zierten Kamelien die Gärten des Adels und der reichen Leute. Seit rund zehn Jahren erleben Kamelien einen wahren Boom in den heimischen Gärten.

So kompliziert wie ihr Ruf, sind sie aber nicht. Es kommt aber auf die Sorte und den Standort an. Hildegard Kuhn von der Baumschule Huben ist schwer begeistert – vor allem über das breite Spektrum der herrlichen Blüher. [Weiterlesen…]

08. bis 14. April 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 08. bis 14. April 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft im Menü “Termine”. [Weiterlesen…]

Fotostrecke: Bilder vom Frühling


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 22. März 2011. Gestern hat der Frühling begonnen – allerdings zum letzten Mal am 21. März. Bis zum Jahr 2048 wird er auf der Nordhalbkugel am 20. März beginnen, danach im Wechsel am 19. oder 20. März. Wie auch immer – es regt sich Leben nach der Winterzeit. Unser Fotograf Robin Birr ist ein wenig durchs Gelände gestreift und hat sehr schöne Fotos gemacht./strong>

Und weil gute und schöne Nachrichten zur Zeit sehr rar sind, hoffen wir, dass seine Bilder Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine Freude machen.

Theodor Fontane dichtete:
„O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh;
es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag-€™s auch du!“

In diesem Sinne.

Schöne Tage wünscht
Die Redaktion

P.S. Dieser Artikel steht in der Kategorie „Die gute Nachricht“. Wenn Sie gute Nachrichten für uns haben, schreiben Sie uns eine email. Haben Sie was schönes erlebt? Können Sie ein positives Ereignis schildern? Wir veröffentlichen gerne gute Nachrichten – von den „schlechten“ gibt’s leider (besonders aktuell) genug.

Fotos: Robin Birr

fruehling_2011-1-von-20

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Gabis Kolumne

„Putzen macht glücklich“

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Guten Tag!

Ladenburg, 01.März 2010. Auch wenn nach wochenlanger Kälte, viel Schnee und aktuell stürmischen Zeiten nicht viel dafür spricht: Heute ist Frühlingsanfang! Und mit dem Frühling kommt der Frühjahrsputz. Und der macht „glücklich“, meint oder fragt sich unsere Kolumnistin Gabi. Immer montags.

Endlich! Heute beginnt der meteorologische Frühling!

Der Winter, und da geben Sie mir sicher Recht, war lang, kalt und es gab richtig viel Schnee. Ich bin kein Wintermensch, das heißt, ich kann es kaum abwarten, bis die ersten Blumen im Garten kommen und die Sonne strahlt.

Doch herrje, mit den ersten Frühlingsstrahlen vor ein paar Tagen sah ich auch, dass meine Fenster dringend geputzt werden müssen und ich sah den Staub auf den Büchern und in den Ecken.

Das ganze Haus schreit nach einem Frühjahrsputz. Während die Männer mit ihren Autos in die Waschanlage fahren, um den Winterdreck zu entfernen, fangen die Frauen an den Staubwedel zu schwingen.

Denn: „Putzen macht glücklich“, behauptete zumindest eine Überschrift in einer Frauenzeitung. Und dem nicht genug, las ich im Internet, dass der Frühjahrsputz nicht, wie man denken könnte, eine Erfindung schwäbischer Superhausfrauen ist, sondern dass man bereits im alten Rom dem jährlichen Reinigungswahn am Ende des Winters verfiel. Denn Februar kommt von dem lateinischen Wort „februare“ und das heißt: reinigen.

Praktischerweise fand ich auch gleich eine Liste, was unbedingt zum Frühjahrsputz gehört und das war eine ganze Menge:

  • Tiefkühltruhe abtauen und putzen
  • Gardinen waschen
  • Spinnweben entfernen
  • Überall die Lampen putzen
  • Bilderrahmen putzen und eventuell Bilder auswechseln
  • Im Bad alle Kacheln feucht abwischen
  • Möbel und Regale mal gründlich abwischen und die Bücher ausmisten.
  • Die Winterklamotten aus dem Kleiderschrank räumen, diesen ausputzen und die Sommersachen heraus holen
  • Die übrigen Schränke und Regale in der Wohnung nach und nach aufräumen und putzen und die Bastel- und Dekosachen ausmisten
  • Topfpflanzen umtopfen
  • Fenster putzen
  • Heizkörper reinigen

Das ist ganz klar kein Programm für nur einen Samstag. Das sieht nach viel, viel Arbeit aus. Und wenn ich ehrlich bin, hatte ich überhaupt keine Lust, das alles alleine zu machen. Schließlich leben hier vier und mehr Menschen im Haus und die sollte ja auch an meinem Glück teilhaben.

Mein Sohn gönnt mir die volle Ladung Glück, meine Tochter ist verabredet, mein Mann in der Waschanlage…

Also teilte ich die Arbeit gerecht auf.

Die Kinder waren zuständig für ihre Zimmer. Mein Mann fürs Büro und die Garage. Ich übernahm das Schlafzimmer. Die Gemeinschaftsräume – Bad, Küche, Wohn- und Esszimmer sowie der Keller – sollten gemeinschaftlich gereinigt werden.

Doch so sehr ich auch das sich einstellende Glücksgefühl anpries, bei meinen Lieben konnte ich damit nicht landen. Mein Sohn erklärte mir, dass er gerne auf sein Glück verzichtet und mir die komplette Ladung „Glück“ gönnt – immerhin ließ er sich aber darauf ein, sein Zimmer aufzuräumen.

Meine Tochter hatte zumindest so viel Frauensolidarität, dass sie mir versicherte, „Mama, da werde ich dich auf alle Fälle unterstützen.“ Das erfüllte mich mit Glück: „Nur leider nicht diesen Samstag, da bin ich schon verabredet.“

Und mein Mann murmelte etwas wie „Dreck schadet dem Lack“ und verschwand mit dem Auto Richtung Waschanlage.

Da stand ich nun mit meiner Liste und hatte ziemlich viel Wut im Bauch. Und mit Wut – das können Sie mir glauben – lässt es sich vortrefflich putzen.

Ich habe an diesem Samstag nicht alle Punkte abgearbeitet, aber am Abend strahlten nicht nur meine Fenster, sondern auch ich, denn, wie schon gesagt, „Putzen macht glücklich“ und meine Lieben hatten alle ein schrecklich schlechtes Gewissen und schauten dementsprechend unglücklich aus der Wäsche.