Montag, 17. Dezember 2018

Voraussichtlich geschlossen vom 03. bis 21. Dezember

Friedhofskapelle wird saniert

Ladenburg, 29. November 2012. (red/pm) Wie die Stadt Ladenburg informiert, steht aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten die Trauerhalle des Ladenburger Friedhofs in der Zeit vom 03. bis voraussichtlich 21. Dezember 2012 fĂŒr Trauerfeiern nicht zur VerfĂŒgung. FĂŒr diese AnlĂ€sse stehen ĂŒbergangsweise die Katholische St. Galluskirche oder die Evangelischen Stadtkirche bereit.

Technischer Ausschuss vom 07. Novemebr

Neue Leuchten fĂŒr die Weststadt

Ladenburg, 11. November 2012. (red/pm) 53 Leuchten in der Weststadt werden noch in diesem Jahr auf LED umgerĂŒstet, weitere Leuchten in der SĂŒdstadt folgen im nĂ€chsten Jahr. Der Bodenbelag der Friedhofskapelle wird jetzt doch auf einen „Rutsch“ saniert.

In der vergangenen Sitzung des Technischesn Ausschusses informierte Gregor Völker vom Tiefbauamt, dass in Ladenburg ein Teil der Natriumdampf-Hochdrucklampen auf LED umgerĂŒstet werden. Diese Leistung werde noch von dem Energieversorger EnBw erbracht. Denn auch, wenn inzwischen die Stadt Ladenburg wieder die Unterghaltung des Straßenlichtnetzes ĂŒbernommen habe, können noch Leistungen aus dem Vertrag abgerufen werden.

In der Weststadt sollen noch in diesem Jahr 53 Leuchten (die Köpfe) ausgetauscht werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 18.000 Euro, 2500 Aufpreis muss die Stadt Ladenburg zahlen. Durch die Reduzierung der Stromkosten, könne man mit einer jÀhrlichen Ersparnis von rund 2000 Euro rechnen. Damit hÀtten sich die neuen Leuchten innerhalb von sieben bis acht Jahren insgesamt amotisiert.

Im kommenden Jahr, voraussichtlich im Sommer, mĂŒssten in der SĂŒdstadt 168 Leuchtmasten ausgetauscht werden und dann werde man auch hier auf LED umstellen. Insgesamt muss die Stadt dafĂŒr rund 110.000 Euro zahlen. Bei einer Einsparung von rund 8000 Euro an Stromkosten pro Jahr, habe sich damit die Investition nach etwa 13 Jahren amotisiert.

Die Leuchtspanne bei den neuen LED-Laternen betrage 30 bis 40 Meter.

Der Technische Ausschuss nahm den Bericht zustimmend zur Kenntnis.

Bodenbelag in der Friedhofskapelle wird komplett saniert

In der Juli-Sitzung vom Technischen Ausschuss hatte man beschlossen, den Bodenbelag in der Friedhofskapelle zu erneuern. ZunĂ€chst sollte nur der Boden der Apsis mit den Fliesen aus Feinsteinzeug instand gesetzt werden, gleichzeitig sollte aber das notwendige Material fĂŒr die ganze Kapelle erworben werden, um eine einheitliche Farbgebung des Materials zu garantieren.

Nachdem inzwischen absehbar ist, dass noch Mittel zur VerfĂŒgung stehen, schlug die Verwaltung vor, die Maßnahme komplett noch 2012 durchzufĂŒhren, da so der Betrieb der Kapelle nur einmal gestört werde.

FĂŒr die Sanierungsarbeiten werde ein Zeitfenster von rund 3,5  bis vier Wochen benötigt. Als mögliche Ersatzstandorte fĂŒr Trauerfeiern stehen die örtlichen Kirchen und auch der Vorraum der Friedhofskapelle zur VerfĂŒgung.

Einstimmig wurde der Auftrag an die Firma Christian Krall aus Ladenburg vergeben.

Im September hatte der Gemeinderat der Stadt Ladenburg beschlossen, eine Familienrutsche im stÀdtischen Freibad zu errichten. Erfreulicherweise wird dies ermöglicht durch die Spendenmittel des Fördervereins Freibad Ladenburg e.V. in Höhe von 70.000 Euro. Jetzt wurde einstimmig der Auftrag an die Firma Atlantics zur Lieferung und Montage der Rutsche vergeben.

Unter Verschiedenes hatte Gregor Völker vom Tiefbauamt noch Positives zu berichten. Unter anderem von der Feldwegerneuerung in Neuzeilsheim und von der Kanalverlegung in der Trajanstraße.

 

Technischer Auschuss am 12. September 2012

Baumaßnahme in der Neuen Anlage wird mit Auflagen verabschiedet

Ladenburg, 17. September 2012. (red/sap) Der Boden der Friedhofskapelle wird erneuert, Diskussion um eine Baumaßnahme in der Neuen Anlage, Antrag auf Bau einer Oldtimergarage wird vertagt und die Rotbuche an der Bleiche bleibt erhalten.

Von Sabine Prothmann

BĂŒrgermeister Rainer Ziegler informierte die Öffentlichkeit, dass in der nichtöffentlichen Sitzung des Technischen Ausschusses die Sanierung der Friedhofskapelle beschlossen wurde. Der Boden der Friedhofskapelle muss erneuert werden, da die Platten gerissen seien. Die Renovierungsarbeiten sollen auf keinen Fall den Beerdigungsbetrieb stören. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 12.400 Euro, davon werden die Bauarbeiten 6.500 Euro und das Material 5.900 Euro kosten. Im Haushalt 2012 sind 9.500 Euro bereit gestellt.

Bauvorhaben in der Neuen Anlage wurde mit einigen Auflagen verabschiedet

Diskussionsbedarf gab es bei dem Antrag auf Umbau und Modernisierung mit Teilabriss und Wiederaufbau eines Wohn- und GeschĂ€ftshauses in der Neuen Anlage. Im Erdgeschoss des eingeschossigen Anbaus befand sich lange Jahre das BlumengeschĂ€ft Lippl. Ein Teilbereich soll kĂŒnftig als Personal-Trainingsstudio genutzt werden.

Der Verbindungsbau zwischen dem Schuppen und dem HauptgebĂ€ude soll abgebrochen werden. Der eingeschossige, mit einem Flachdach bedeckte Anbau, soll dem restlichen HauptgebĂ€ude angeglichen werden. Dabei wird der Bestand abgebrochen und das Haus insgesamt verlĂ€ngert. Auf der Nordseite des Daches sollen vier Schleppdachgauben angebaut und die bestehende Satteldachgaube soll entfernt werden. Auf der SĂŒdseite des Daches ist ein 4,75 Meter breiter Dacheinschnitt fĂŒr eine Dachterrasse geplant, zudem sollen vier DachflĂ€chenfenster fĂŒr ausreichend Belichtung sorgen.

Das GebĂ€ude ist das einzige Haus in der Neuen Anlage, bei dem die Altstadtsatzung greift. Deswegen drĂŒckte Stadtbildpfleger Egon Lackner auch beide Augen zu, wie zum Beispiel bei dem Einbau der vier DachflĂ€chenfenster.

Dennoch möchte er die Altstadtsatzung nicht „aufgeweicht“ sehen und zeigte sich mit einigen Details nicht einverstanden. So mĂŒsse die EingangstĂŒr mindestens 15 Zentimeter ins GebĂ€ude einrĂŒcken und eine Schwelle bekommen. Die KlapplĂ€den und die Lisenen (Mauerblenden) sollten erhalten bleiben und die Farbiggebung sollte mit Stadt abgesprochen werden. Alt- und Anbau sollten durch die Gestaltung optisch getrennt werden. Auch die Anordnung und GrĂ¶ĂŸe der Fenster im Anbau sollten ĂŒberdacht und mit der Verwaltung abgestimmt werden.

BĂŒrgermeister Ziegler nahm die Anregungen von Egon Lackner als Bedingung in den Beschlussvorschlag auf und der Technische Ausschuss stimmte dem einstimmig zu.

Antrag vertagt

Im Gewerbegiebt „Hohe Straße“ soll eine Abstellhalle fĂŒr Oldtimerfahrzeuge gebaut werden. Vorgesehen sind fĂŒnf Zufahrten. Ein Teil der Mitglieder des Technischen Ausschusses konnte sich mit dem Vorhaben nicht anfreunden. „Wir schaffen hier einen PrĂ€sidenzfall mit mehr Zufahrten fĂŒr Edelgaragen“, meinte GemeinderĂ€tin Ingrid Dreier (GLL). Uwe Wagenfeld (CDU) sah durch die Zufahrten die Parksituation beeintrĂ€chtigt. „Wir reden hier ĂŒber ein Gewerbegebiet und nicht ĂŒber ein Naherholungsgebiet“, entgegnete Dr. Peter Hilger (FW).

Dem Antrag von Gemeinderat Uwe Wagenfeld, den Tagesordnungspunkt zu vertagen und der Verwaltung den Arbeitsauftrag zu geben, weitere Informationen einzuholen, wurde mit sechs Stimmen, vier Gegenstimmen und einer Enthaltung, zugestimmt.

Sechs weiteren Bauvorhaben wurde mehrheitlich zugestimmt.

Rotbuche bleibt erhalten

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ berichtete der stellvertretende Stadtbaumeister Gregor Völker, dass eine Rotbuche an der Bleiche aufgrund von Pilzbefall gefĂ€llt werden sollte. Eine Schallimpulstomografie zeigte jedoch, dass der Baum noch ausreichend ĂŒber die Wurzeln versorgt wird, so dass man versuchen wird, ihn durch RĂŒckschnitt zu erhalten. Die Untersuchung kostete 500 Euro.

In jĂŒngster Vergangenheit sei es vermehrt zu Fahrrad-UnfĂ€llen durch hervorragende Gleise in der Industriestraße gekommen, berichtete der BĂŒgermeister. Als Sofortmaßnahme werde man Asphalt aufschĂŒtten.

Weiter berichtete die Verwaltung ĂŒber energetische Sanierungsmaßnahmen an der Sporthalle der Astrid-Lingren-Schule. Das Flachdach soll durch ein Pultdach ersetzt werden.