Freitag, 23. August 2019

Der Jugendgemeinderat ĂŒber einen Bolzplatz und Stolpersteine

Ein engagiertes Gremium ohne Publikum

Ladenburg, 08. April 2014. (red/ms) In der vergangenen Woche hat der Ladenburger Jugendgemeinderat seine erste Sitzung im Jahr 2014 abgehalten. Themen waren unter anderem die Zukunft der 37 Stolpersteine und ein geplanter Bolzplatz in der Weststadt – allerdings gab es keinen einzigen jugendlichen Besucher in der Sitzung. Das ist ein bekanntes Problem und schade: Denn die Arbeit, die das Gremium leistet, ist gut und engagiert.

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Altstadtfest mit Besuchern aus Garango und Paternion eröffnet

„Himmlische FreudentrĂ€nen“ zum 40. JubilĂ€um

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Ladenburg, 14. September 2013. (red/ld) Das Wetter macht den Ladenburgern und „außergewĂ€rdische Altstadtfest-Fans“ nichts aus. Heute frĂŒh sah es gerade noch so aus, als wĂŒrde das Altstadtfest buchstĂ€blich ins Wasser fallen, da hörte der Regen mit einem Mal auf, als BĂŒrgermeister Rainer Ziegler die BĂŒhne auf dem gut gefĂŒllten Marktplatz betrat, um es zu eröffnen: „Der Himmel sendet FreudentrĂ€nen“, sagte er und begrĂŒĂŸte den stellvertretenden MinisterprĂ€sidenten Nils Schmid (SPD), der auf Einladung des Landtagsabgeordneten Gerhard Kleinböck (GrĂŒne) zur Festeröffnung gekommen war. [Weiterlesen…]

Jugendgemeinderat zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Zu wenig Einfluss

Profilbild der Facebookseite des JGR. Quelle: JGR

 

Ladenburg, 07. Mai 2012. (red/jt) Der Jugendgemeinderat bemĂ€ngelt zu wenig Einfluss auf die Realpolitik und wĂŒrde gerne wieder mehr Licht in die Stadt bringen – zumindest am Wochenende. Strategisch hat der Jugendgemeinderat einen Fehler beschlossen: Die Website und damit die Kommunikation mit der Öffentlichkeit wird abgeschaltet.

Am vergangenen Donnerstag ab 19:30 Uhr lud der Jugendgemeinderat Ladenburg zur öffentlichen Sitzung im Sitzungssaal 105 im Ladenburger Rathaus. Neben den Mitgliedern des Jugendgemeinderates waren auch der SozialpĂ€dagoge Achim Kolb sowie BĂŒrgermeister Rainer Ziegler und seine erste Stellvertreterin Gudrun Ruster (FWV) anwesend.

Auf der Tagesordnung des Jugendgemeinderates standen eine Stellungnahme zu dessen Internetauftritt, die Finanzierung eines neuen Volleyballnetzes sowie die Stellungnahme zum bereits verabschiedeten Haushalt der Stadt Ladenburg fĂŒr das Jahr 2012.

Offline, dafĂŒr auf Facebook

Der Jugendgemeinderat hat beschlossen, seine alte InternetprĂ€senz nicht weiter zu betreiben. Das Angebot sei zu veraltet und zu schwer zu administrieren, sagte der Vorsitzende Julian Albrecht. Eine moderne, neue Alternative sei zu teuer. DiesbezĂŒgliche Angebote habe man sich eingeholt.

Die Ladenburger Jugendlichen, welche der Jugendgemeindert vertritt, sind grĂ¶ĂŸtenteils auf Facebook vertreten. Ebenso der Jugendgemeinderat selbst. Daher wurde beschlossen, die Seite auf Facebook zur zentralen Anlaufstelle umzufunktionieren. Dort findet man Informationen ĂŒber den Jugendgemeinderat, dessen Termine sowie BeitrĂ€ge und Entscheidungen.

Gudrun Ruster (FWV) erkundigte sich, was mit den Personen sei, die nicht auf Facebook vertreten sind.

Julian Albrecht und Pieter Dietrich entgegneten, bereits jetzt stĂŒnde jedem die Möglichkeit offen, auch persönlich, per Telefon oder Mail Kontakt aufzunehmen. Die Kontaktdaten seien auch auf der InternetprĂ€senz der Stadt Ladenburg zu finden. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler sagte, man könne wichtige Informationen auch auf die Seite der Stadt nehmen und im Bereich „Aktuelles“ den Menschen zugĂ€nglich machen.

Sponsoren gesucht

Zweites wichtiges Thema der Sitzung war ein neues Netz fĂŒr das Volleyballfeld. Ein solches Netz schlĂ€gt mit rund 750 Euro zu Buche. Einen Sponsor habe man mit der Sparkasse bereits gefunden. Diese steuert 200 Euro bei.

Der Jugendgemeinderat hat das Netz bereits bestellt. Zum Start der neuen Saison wird es aber vermutlich noch nicht da sein.

Notfalls werde man den restlichen Betrag von 550 Euro aus dem eigenen Etat finanzieren, so Julian Albrecht. JugendstadtrÀtin Christine Völkel sagt:

Uns ist es lieber, wenn wir unseren knappen Etat schonen.

Nach ihrer Ansicht ist es wichtig, sinnvoll und zielgerichtet mit dem geringen Etat umzugehen, welcher dem Jugendgemeinderat zur VerfĂŒgung steht. Julian Albrecht warb im Namen des Jugendgemeinderates noch einmal um weitere Sponsoren fĂŒr das Netz.

Leider kein spĂŒrbarer Einfluss

Der Einfluss des Jugendgemeinderats auf den richtigen Gemeinderat sei leider gering, wurde bemĂ€ngelt. Gerade in Bezug auf die Verwendung von Mitteln fĂŒr „jugendliche Belange“ wĂŒrde der Jugendgemeinderat gerne intensiver mitreden. So habe man den Eindruck, sei viel auf Kosten der Jugendlichen gespart worden. BĂŒrgermeister Rainer Ziegler sagte zu, dass der Jugendgemeinderat bei den kommenden Etat-Beratungen intensiver beteiligt werden soll.

Das Thema „Straßenbeleuchtung“ wurde ebenfalls vorgebracht. Aus Sicht der Jugendlichen wĂ€re es sinnvoller freitags und samstags das Licht anzulassen, um das GefĂŒhl der Sicherheit zu erhöhen. Sonntags bis donnerstags könnte man das Licht von ein bis vier Uhr abstellen, also eine Stunde lĂ€nger als bisher. Der Gemeinderat werde im Mai oder Juni ĂŒber den Test verhandeln, so Ziegler.

Jugendgemeinderat will mehr Öffentlichkeitsarbeit machen

Guten Tag!

Ladenburg, 21. Juli 2010. Die Tagesordnung des Jugendgemeinderats hatte bei der Sitzung vom 20. Juli 2010 vor allem einen wichtigen Punkt: Öffentlichkeitsarbeit.

Von Hardy Prothmann

Vertretung der Jugend: Jugendgemeinderat. Bild: ladenburgblog.de

Der Jugendgemeinderat (JGR) wird einen Ausschuss bilden, der sich vor allem um Öffentlichkeitsarbeit kĂŒmmern soll – denn der Jugendgemeinderat ist zu unbekannt.

Bei der Sitzung – von denen es vier im Jahr gibt – war kein einziger Jugendlicher zugegen. Die zwölf JugendstadtrĂ€tinnen und -rĂ€te wissen um das Problem der zu geringen Bekanntheit.

Deshalb will der JGR sich verstĂ€rkt an Schulen zeigen, in die Klassen gehen und das Gremium dort vorstellen. Außerdem sollen Sitzungstermine und die Arbeit mit Flyern beworben werden.

Auch digital – seit kurzem gibt es bei Facebook eine Seite des JGR (Jugendgemeinderat Ladenburg), auch ĂŒber Twitter und eine verbesserte Homepage wollen die Mitglieder fĂŒr ihre Arbeit und ihre Aufgaben werben.

Auf dem Altstadtfest will sich der JGR wieder mit einem Stand prÀsentieren, um auch hier auf sich aufmerksam zu machen.

Am 25. September 2010 will der JGR ein Fußballturnier veranstalten, die Zahl der Mannschaften soll auf 24 begrenzt werden. Wegen der brutalen Attacke bei einem Jugendspiel denkt man ĂŒber den Einsatz von Security-KrĂ€ften nach.

Die GetrĂ€nkepreise sollen niedrig gehalten werden – pro GetrĂ€nk ist ein Aufschlag von 50 Cent geplant, der an das Jugendzentrum „Die Kiste“ gehen soll.

Der JGR will aus seinem Etat Putzmittel anschaffen, mit denen die mittlerweile 35 „Stolpersteine“ (die DenkmĂ€ler erinnern an jĂŒdische Opfer des Holocaust) in Ladenburg von SchĂŒlergruppen gepflegt werden sollen.

Mitglieder des JGR sind: Jan Gerstenberger (Vors.), Bianca Eggert (stellv. Vors.), Lukas Reiß, Simon Kurz, Hannah Karl, Pieter Dietrich, Sören Wegner, Maurice Sturm, Julian Albrecht, Christine Völkel, Laura Schrötel, Francesco Iacono