Freitag, 22. September 2017

BĂŒrgermeister verkĂŒndet Neuausschreibung der Konzessionen

Stadtverwaltung will billigen Strom

Mannheim-Boesfeld-Strom-Energie-Strommast-Stromtrasse-20140702-4925Ladenburg, 25. September 2014. (red/ld) Die Stadt hat die StromliefervertrĂ€ge mit den bisherigen Versorgern gekĂŒndigt, verkĂŒndete Rainer Ziegler am Mittwochabend. Man sei sich mit den BĂŒrgermeistern im Gerichtsbezirk Weinheim einig, dass sich die Konditionen zugunsten der Verbraucher verĂ€ndert hĂ€tten. Die Kliba werde die Stromkonzessionen neu ausschreiben. Mit einer Entscheidung fĂŒr einen neuen Anbieter rechne man in wenigen Monaten, sagte Herr Ziegler.

Belastungen fĂŒr Stromkunden steigen 2014 auf 23,6 Milliarden Euro

Über die HĂ€lfte des Strompreises sind Steuern

Der Strompreis steigt im kommenden Jahr mit der Anhebung der EEG-Umlage. Dabei ist der Strompreis an der Börse deutlich niedriger.

Der Strompreis steigt im kommenden Jahr mit der Anhebung der EEG-Umlage. Dabei ist der Strompreis an der Börse deutlich niedriger.

Rhein-Neckar, 15. Oktober 2013. (red/pm) Aus der heutigen Bekanntgabe der EEG-Umlage 2014 wird deutlich, dass die Belastungen fĂŒr Stromkunden 2014 auf 23,6 Milliarden Euro steigen. Der Anteil von Steuern und Abgaben liegt mittlerweile bei rund 52 Prozent des Haushaltsstrompreises. [Weiterlesen…]

Tipps von Experten, wie Sie Ihr zu viel gezahltes Geld zurĂŒckbekommen.

Schluss mit zweifelhaften Gaspreiserhöhungen

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Ihre Gasrechnung wird immer teurer? Im Falle von rechtswidrigen Preiserhöhungen können Sie sich Ihr Geld zurückholen. (Foto: CC-BY-SA-2.0, via Wikimedia Commons)

 

Rhein-Neckar, 19. September 2013. (red/aw) Nach dem juristischen Erfolg der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen vor dem Bundes­gerichts­hof steht fest: RWE und andere Gasversorger müssen Hundert­tausenden von Kunden auf unzu­lässige Preis­erhöhungen entfallende Beträge zurück­zahlen – zum Teil über viele Jahre hinweg. Ein Test unter dreißig Anbietern zeigt, dass die Transparenz in dieser Branche aber immer noch nicht ausreichend ist. Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat für bereits Geschädigte Tipps veröffentlicht, wie Sie sich Ihr Geld zurückholen können.  [Weiterlesen…]

Eine Studie der UniversitÀt Stuttgart misst erstmals Schadstoffverbreitung von Kohlekraftwerken

Großkraftwerk verursacht jĂ€hrlich 71 vorzeitige TodesfĂ€lle

Der Block 9 des Großkraftwerk Mannheim soll 2015 in Betrieb gehen. Wissenschaftler der UniversitĂ€t Stuttgart haben im Auftrag von Greenpeace errechnet, dass rund 48 vorzeitige TodesfĂ€lle im Jahr auf sein Konto gehen werden. Foto: GKM AG

 

Mannheim/Rhein-Neckar, 04. April 2013. (red/pm) Laut einer Studie der UniversitĂ€t Stuttgart setzen Kohlekraftwerke neben Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Kohlenmonoxid auch Feinstaub, giftige Metalle und Schwefeldioxid frei. Diese Stoffe seien verantwortlich fĂŒr Atemwegserkrankungen, Asthma und verkĂŒrzen die Lebenszeit deutlich, und zwar deutschlandweit um 33.000 Lebensjahre pro Jahr. Bezogen auf die Bevölkerung entspricht das 3.100 frĂŒhzeitiger TodesfĂ€lle im weiten Umkreis von Kohlekraftwerken. 71 davon gehen laut der Studie auf das Konto des kohlebetriebenen Großkraftwerk Mannheim. Wenn der Block 9 in zwei Jahren in Betrieb geht, rechnen die Forscher mit etwa 48 vorzeitigen TodesfĂ€llen, allein fĂŒr diese Anlage. Die Blöcke 3 und 4 werden dann abgeschaltet. Die Blöcke 6, 7 und 8 bleiben am Netz.

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Kliba-Tipp: DĂ€mmung von geneigten DĂ€chern


Guten Tag!

Heidelberg/Rhein-Neckar, 25. Januar 2011. Ab heute starten wir unsere Energietipps. RegelmĂ€ĂŸig werden wir die Informationen der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg, kurz Kliba, hier veröffentlichen. Dazu wird es weitere Artikel rund um Energieeinsparung geben.

Information der Kliba:

Schlecht gedĂ€mmte Dachwohnungen ĂŒberhitzen im Sommer und sind im Winter ungemĂŒtlich kalt. Das macht sich vor allem bei kleinen GebĂ€uden bemerkbar. Bei ihnen ist die DachflĂ€che im Vergleich zum Rest des an die Außenluft grenzenden Hauses relativ groß. Schnee zeigt, wo DĂ€mmung fehlt: Er schmilzt an unzureichend gedĂ€mmten Stellen schneller, als auf gut gedĂ€mmten FlĂ€chen.

Wirkliche WohnqualitĂ€t stellt sich im Dachgeschoss nur durch einen unbelĂŒfteten Aufbau (Warmdach) ein. GegenĂŒber dem belĂŒfteten Aufbau (Kaltdach) dĂ€mmt er bei gleicher Sparrenhöhe besser und braucht keinen chemischen Holzschutz.

Entscheidend ist auch die Platzierung der DĂ€mmung. Bei nicht ausgebauten DachrĂ€umen sollten BodenflĂ€chen gedĂ€mmt werden. So wirken sich Temperaturschwankungen im Dach nicht auf darunter liegende Stockwerke aus. In DachrĂ€umen ist eine Kombination mit einer UntersparrendĂ€mmung besser als eine reine ZwischensparrendĂ€mmung, da Letztere nicht ausreichend dĂ€mmt. Bei ausgebauten Dachgeschossen lĂ€sst sich die AufsparrendĂ€mmung einfach von außen anbringen.

DÀcher brauchen mindestens 20 cm DÀmmung. So lÀsst sich bei geringen Mehrkosten viel Energie einsparen. Das zahlt sich aus, denn DÀcher sind langlebig.

Seit 2009 legt die Energieeinsparverordnung darĂŒber hinaus verbindlich fest, dass die obersten Geschossdecken (das sind Decken zwischen oberen Wohnetagen und nicht ausgebauten Dachgeschossen) gedĂ€mmt sein mĂŒssen. Ausgenommen sind selbst genutzte 1- und 2-FamilienhĂ€user. Doch auch in diesen ist dĂ€mmen sinnvoll, da sich das DĂ€mmen des Daches energetisch rechnet.

Weitere Informationen ĂŒber Energienutzung, WĂ€rmeschutz oder Fördermöglichkeiten geben die KliBA-Energieberater vor Ort – natĂŒrlich kostenlos und unverbindlich.

Wenden Sie sich einfach an Ihre Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg – Nachbargemeinden (KliBA) gGmbH, Wieblinger Weg 21, 69123 Heidelberg, Tel. 06221/603808. E-Mail: info@kliba-heidelberg.de.
Internet: Kliba

Hintergrund:
Die KliBA ist eine gemeinnĂŒtzige GmbH. Gesellschafter sind die Sparkasse Heidelberg sowie 16 StĂ€dte und Gemeinden aus dem Rhein-Neckar-Raum. DarĂŒber hinaus bestehen KooperationsvertrĂ€ge mit fĂŒnf weiteren Kommunen. Durch einen nach Einwohnerzahl gestaffelten Jahresbeitrag finanzieren sie die Leistungen der KliBA fĂŒr ihre BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.

Zuletzt wurde der Gesellschafterkreis im April 2008 erweitert. Die notariell aufgenommenen Kommunen arbeiteten zuvor bereits anderthalb bis zwei Jahre als Kooperationspartner mit der KliBA zusammen. Durch die Neufassung des Gesellschaftervertrages gehören nun insgesamt 16 stimmberechtigte Mitglieder dem Kreis der Gesellschafter an. Mindestens einmal im Jahr kommen die Vertreterinnen und Vertreter zusammen, um unter dem Vorsitz von Dr. Eckart WĂŒrzner, OberbĂŒrgermeister der Stadt Heidelberg, ĂŒber die Belange der KliBA zu beraten und die Weichen fĂŒr die kĂŒnftige Arbeit zu stellen.

Ladenburg macht in der Solarbundesliga Sprung nach vorn

Guten Tag!

Ladenburg, 27. Juli 2010. Im Juni 2010 wurden wieder die Ergebnisse fĂŒr 2009 in der Solarbundesliga veröffentlicht. In dieser Meisterschaft werden Punkte in AbhĂ€ngigkeit der Einwohnerzahl fĂŒr die in einer Kommune vorhandenen Fotovoltaik- (PV-Anlagen) und Anlagen zur Warmwasseraufbereitung (Solarthermie) vergeben. Ladenburg hat wieder eine Urkunde erhalten.

Mitteilung des Arbeitskreises Umwelt:

„Im Vergleich zum letzten Jahr hat unsere Stadt sein Ergebnis dank vieler neuer kleineren Anlagen aber nicht zuletzt auch wegen der beiden grĂ¶ĂŸeren BĂŒrgerphotovoltaikanlagen auf dem Bauhof und auf dem Dach der neuen Feuerwehr von 44 auf 60 Punkte d.h. um fast 40% verbessern können. Pro Einwohner stieg damit der von der Sonne erzeugte Solarstrom von 47 Watt auf 77 Watt, was einer Steigerung von ca. 63% entspricht.

Da auch andere Kommunen lebhaft in die Solartechnologie investieren, bleibt Ladenburg aber nach wie vor nur im Mittelfeld der Solarbundesliga stehen (Platz 702 von insgesamt 1562 Kommunen).

FĂŒr die statistische Erfassung aller in Ladenburg vorhandenen Solaranlagen (SolarwĂ€rme und Fotovoltaik) werden noch Anlagedaten benötigt. Besitzer derartiger Anlagen werden gebeten, sich diesbezĂŒglich umgehend mit Fritz LĂŒns, Sprecher des Arbeitskreises Umwelt, Telefon: 14642, email: f.luens@t-online.de in Verbindung zu setzen.

Die Teilnahme am Wettbewerb der Solarbundesliga ist ein Mittel, um in unserer Stadt eine Bewertung ĂŒber AktivitĂ€ten mit Solaranlagen im Vergleich zu anderen Kommunen zu erhalten. Unser aller Hauptziel sollte es jedoch sein, möglichst viel in die Solartechnologie zu investieren, um damit auch einen Beitrag zur Klimaverbesserung (Einsparung von CO2) zu leisten.“

Gutes Mittelfeld. Quelle: AKU

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog