Mittwoch, 19. September 2018

Tipps von Experten, wie Sie Ihr zu viel gezahltes Geld zurĂŒckbekommen.

Schluss mit zweifelhaften Gaspreiserhöhungen

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Ihre Gasrechnung wird immer teurer? Im Falle von rechtswidrigen Preiserhöhungen können Sie sich Ihr Geld zurückholen. (Foto: CC-BY-SA-2.0, via Wikimedia Commons)

 

Rhein-Neckar, 19. September 2013. (red/aw) Nach dem juristischen Erfolg der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen vor dem Bundes­gerichts­hof steht fest: RWE und andere Gasversorger müssen Hundert­tausenden von Kunden auf unzu­lässige Preis­erhöhungen entfallende Beträge zurück­zahlen – zum Teil über viele Jahre hinweg. Ein Test unter dreißig Anbietern zeigt, dass die Transparenz in dieser Branche aber immer noch nicht ausreichend ist. Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat für bereits Geschädigte Tipps veröffentlicht, wie Sie sich Ihr Geld zurückholen können.  [Weiterlesen…]

FĂŒnfte Baustellenwoche der Hauptstraße:

Kanalbau wird fortgesetzt

Ladenburg, 26. Juni 2013. (red/pm) In der fĂŒnften Baustellenwoche wird der Kanalbau fortgesetzt und kommt erkennbar voran. Der Kanalgraben hat bereits Hausnummer 05 erreicht. [Weiterlesen…]

Nach der Insolvenz von Billigstromanbieter Flexstrom erhalten Kunden nun Ersatzversorgung

Niemand sitzt im Dunkeln, aber die „Verbraucher sind die Dummen“

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Mit diesem Spruch warb FlexStrom. Jetzt ist der Billigstromanbieter pleite. (Quelle: flexstrom.de)

Rhein-Neckar, 30. April 2013. (red/aw/tegernseerstimme.de) Der Billigstromanbieter FlexStrom musste Insolvenz anmelden. Von der ZahlungsunfĂ€higkeit sind deutschlandweit rund 500.000 Haushalte betroffen, auch in der Metropolregion. Allein im Netzgebiet der MVV sind es etwa 1.200 Kunden. Doch was passiert nun? Bleiben die Kunden auf ihren Kosten sitzen und stehen trotzdem bald ohne Strom da? [Weiterlesen…]

Materialschaden in einer Verteilerstation ist Schuld am Stromausfall

Ursache fĂŒr „schwarzen Donnerstag“ gefunden

Bei der Feuerwehr lief das Notstrom-Aggregat. Viele andere HĂ€user in Ilvesheim und Ladenburg blieben am vergangenen Donnerstag dunkel.

 

Ilvesheim/Ladenburg, 17.Dezember 2012. (red/aw) Die EnBw hat die Ursache fĂŒr den Stromausfall am vergangenen Donnerstag, den 13. Dezember, gefunden. Schuld war ein Materialschaden in einer Verteilerstation in der Neuen Schulststraße in Ilvesheim. Derzeit laufen die Reparaturarbeiten.

Am Donnerstagabend um 19:21 Uhr gingen in fast 2.500 Haushalten in Ilvesheim und Ladenburg die Lichter aus. Betroffen waren vor allem Haushalte in der Ortsmitte sowie im Osten von Ilvesheim und der Weststadt von Ladenburg.

Der Strom war weg, nachdem ein Leistungsschutzschalter im Ladenburger Umspannwerk ausgelöst hatte und damit die Stromverteilung unterbrochen hat. Eine von der EnBw zunĂ€chst vermutete (nicht nĂ€her benannte) Fehlerquelle konnte jedoch nicht als Ursache fĂŒr den Stromausfall bestĂ€tigt werden. Der Bereitschaftsdienst des Energieversorgers konnte unmittelbar nach dem Ausfall keine SchĂ€den im Netz feststellen.

Erst heute wurde ein Materialschaden in einer Verteilerstation in der Neuen Schulstraße als Ursache entdeckt. Die Reparaturarbeiten finden derzeit statt.

Im Oktober hatte es den letzten umfassenden Stromausfall im Rhein-Neckar-Raum gegeben, weil ein Kurzschluss im Umspannwerk in Ladenburg zu einem Brand fĂŒhrte. Über 5.500 Haushalte blieben daraufhin dunkel.

Technischer Ausschuss vom 07. Novemebr

Neue Leuchten fĂŒr die Weststadt

Ladenburg, 11. November 2012. (red/pm) 53 Leuchten in der Weststadt werden noch in diesem Jahr auf LED umgerĂŒstet, weitere Leuchten in der SĂŒdstadt folgen im nĂ€chsten Jahr. Der Bodenbelag der Friedhofskapelle wird jetzt doch auf einen „Rutsch“ saniert.

In der vergangenen Sitzung des Technischesn Ausschusses informierte Gregor Völker vom Tiefbauamt, dass in Ladenburg ein Teil der Natriumdampf-Hochdrucklampen auf LED umgerĂŒstet werden. Diese Leistung werde noch von dem Energieversorger EnBw erbracht. Denn auch, wenn inzwischen die Stadt Ladenburg wieder die Unterghaltung des Straßenlichtnetzes ĂŒbernommen habe, können noch Leistungen aus dem Vertrag abgerufen werden.

In der Weststadt sollen noch in diesem Jahr 53 Leuchten (die Köpfe) ausgetauscht werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 18.000 Euro, 2500 Aufpreis muss die Stadt Ladenburg zahlen. Durch die Reduzierung der Stromkosten, könne man mit einer jÀhrlichen Ersparnis von rund 2000 Euro rechnen. Damit hÀtten sich die neuen Leuchten innerhalb von sieben bis acht Jahren insgesamt amotisiert.

Im kommenden Jahr, voraussichtlich im Sommer, mĂŒssten in der SĂŒdstadt 168 Leuchtmasten ausgetauscht werden und dann werde man auch hier auf LED umstellen. Insgesamt muss die Stadt dafĂŒr rund 110.000 Euro zahlen. Bei einer Einsparung von rund 8000 Euro an Stromkosten pro Jahr, habe sich damit die Investition nach etwa 13 Jahren amotisiert.

Die Leuchtspanne bei den neuen LED-Laternen betrage 30 bis 40 Meter.

Der Technische Ausschuss nahm den Bericht zustimmend zur Kenntnis.

Bodenbelag in der Friedhofskapelle wird komplett saniert

In der Juli-Sitzung vom Technischen Ausschuss hatte man beschlossen, den Bodenbelag in der Friedhofskapelle zu erneuern. ZunĂ€chst sollte nur der Boden der Apsis mit den Fliesen aus Feinsteinzeug instand gesetzt werden, gleichzeitig sollte aber das notwendige Material fĂŒr die ganze Kapelle erworben werden, um eine einheitliche Farbgebung des Materials zu garantieren.

Nachdem inzwischen absehbar ist, dass noch Mittel zur VerfĂŒgung stehen, schlug die Verwaltung vor, die Maßnahme komplett noch 2012 durchzufĂŒhren, da so der Betrieb der Kapelle nur einmal gestört werde.

FĂŒr die Sanierungsarbeiten werde ein Zeitfenster von rund 3,5  bis vier Wochen benötigt. Als mögliche Ersatzstandorte fĂŒr Trauerfeiern stehen die örtlichen Kirchen und auch der Vorraum der Friedhofskapelle zur VerfĂŒgung.

Einstimmig wurde der Auftrag an die Firma Christian Krall aus Ladenburg vergeben.

Im September hatte der Gemeinderat der Stadt Ladenburg beschlossen, eine Familienrutsche im stÀdtischen Freibad zu errichten. Erfreulicherweise wird dies ermöglicht durch die Spendenmittel des Fördervereins Freibad Ladenburg e.V. in Höhe von 70.000 Euro. Jetzt wurde einstimmig der Auftrag an die Firma Atlantics zur Lieferung und Montage der Rutsche vergeben.

Unter Verschiedenes hatte Gregor Völker vom Tiefbauamt noch Positives zu berichten. Unter anderem von der Feldwegerneuerung in Neuzeilsheim und von der Kanalverlegung in der Trajanstraße.

 

Pfenning: Kabel bei Tiefbauarbeiten beschÀdigt

Rund 5.500 Haushalte waren vom Stromausfall betroffen

Rhein-Neckar, 12. Oktober 2012. (red/pm) Rund 5.500 Haushalte waren vom Stromausfall am Mittwochmittag im Rhein-Neckar-Kreis in der Region Bergstraße betroffen. Gegen 14:50 Uhr beschädigte eine Baufirma bei Tiefbauarbeiten vor dem Pfennig Areal in Heddesheim ein 20.000-Volt-Kabel der EnBW Regional AG.

Information der EnBW:

„In Folge dessen traten zwei weitere Fehler im Stromnetz auf: Ein defekter Endverschluss in der Trafostation Rial in Ladenburg und im Umspannwerk in Ladenburg kam es zu einem Kurzschluss sowie einem Brand an der 20.000-Volt-Sammelschiene, von der aus der Strom über die Überlandleitungen in die regionalen Stromkreise verteilt wird. Der Kurzschluss im Umspannwerk löste die Netzschutzeinrichtung am 110.000-Volt-Transformator aus, was letztendlich zu dem großflächigen Stromausfall in Heddesheim, Mannheim-Rheinau, Ladenburg, Ilvesheim und Leutershausen führte.

Den Brand in der Schaltanlage im Umspannwerk konnten die EnBW-Mitarbeiter noch vor Eintreffen der verständigten Feuerwehr löschen. Die Feuerwehr beseitigte die starke Rauchentwicklung und nahm eine Luftmessung vor. Am Transformator direkt sind entgegen der ersten Informationen keine Schäden aufgetreten.

Zwanzig Minuten nach Störungsbeginn hatten die EnBW-Leitstelle in Heilbronn und das Einsatzteam vor Ort die Stromversorgung für Mannheim-Rheinau und ein Großteil von Heddesheim wieder hergestellt. Bis auf einige wenige Stationen zur Versorgung technischer Einrichtungen waren um 16:44 Uhr alle betroffenen Haushalte wieder versorgt. Das Einsatzteam der EnBW arbeitete bis in die späten Abendstunden und am Folgetag an den notwendigen Reparaturen.“

Kabel bei Bauarbeiten beschÀdigt

Stromausfall in ganzen StraßenzĂŒgen

Rhein-Neckar, 10. Oktober 2012. (red) (Aktualisiert) Am frĂŒhen Nachmittag kam es zu StromausfĂ€llen in mehreren Gemeinden. Begonnen hatte der Stromausfall um 14:50 Uhr, um 16:44 Uhr waren alle betroffenen Haushalte wieder „unter Strom“.

Nach unserer aktuellen Kenntnis wurde bei Bauarbeiten in Heddesheim ein 20.000-Volt-Kabel beschĂ€digt. Infolgedessen „knallte“ es in den Umspannwerken Heddesheim und Ladenburg. Dadurch kam es gegen 15 Uhr zu einem großflĂ€chigen Stromausfall in Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Ilvesheim und Mannheim-Rheinau.

Mittlerweile konnten die Störungstechniker die Stromversorgung in weiten Teilen wieder herstellen. In Heddesheim sollen 80 Prozent der Stromabnehmer wieder versorgt sein. Weil es in den Umspannwerken zu starken Rauchentwicklungen gekommen ist, konnten dort noch keine Arbeiten durchgefĂŒhrt werden.

Update: Erstinformation der EnBW:

„Ein bei Tiefbauarbeiten in Heddesheim beschĂ€digtes 20.000-Volt-Kabel verursachte heute Mittag einen Stromausfall im Rhein-Neckar-Kreis. In Folge des beschĂ€digten Kabels kam es zu weiteren Fehlern im Stromnetz, darunter auch zu einem Überschlag am 110.000-Volt-Transformator im Umspannwerk Ladenburg. Teilweise bis nahezu komplett betroffen waren Heddesheim, MA-Rheinau, Ladenburg, Ilvesheim und Leutershausen.

Über Netzumschaltungen konnten die EnBW-Netzleitstelle sowie das Einsatzpersonal vor Ort bereits viele Stationen wieder in Betrieb nehmen. Wegen der starken Rauchentwicklung im Umspannwerk ist auch die Feuerwehr im Einsatz. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung sind in vollem Gange.“

Ladenburg und Ilvesheim kooperieren bei der Instandhaltung ihrer Straßenbeleuchtungen

Gemeinsam die Lichter pflegen

Bürgermeister Rainer Ziegler (links) und Ilvesheims Bürgermeister Andreas Metz (Mitte) besiegeln die kommunale Kooperation. Mit dabei: Pascal Tholé vom Ilvesheimer Bauamt.

 

Ladenburg, 12. Juli 2012. (red/la) In Zukunft halten Ladenburg und Ilvesheim ihre Straßenbeleuchtung selbst instand. Nachdem sich bisher der Energieversorger EnBW darum gekümmert hat, soll die kommunale Kooperation dies nicht nur günstiger erledigen, sondern auch den Service verbessern.

Wenn im Haushalt eine Glühbirne durchbrennt, tauscht man sie aus und die Sache ist erledigt. Was in den eigenen vier Wänden einfach ist, war bei den Straßenlaternen in Ladenburg und Ilvesheim bislang schwieriger. Bis zum 31. März war hier der Energieversorger EnBW für die Instandhaltung der 1.500 Straßenleuchten Ladenburgs und die 940 in Ilvesheim zuständig. Das hatte zwei Nachteile: Die Dienstleistung war teuer und einzelne Reparaturen dauerten mitunter sehr lang. „Wegen einer kaputten Lampe haben wir nicht bei EnBW angerufen, sondern die Aufträge gebündelt“, sagt Ilvesheims Bürgermeister Andreas Metz. Hinzu kam, dass EnBW mit den Reparaturen vor Ort wiederum von einem Subunternehmer erledigen ließ. Damit zog sich die Zeit zwischen Ausfall und Reparatur oft zusätzlich in die Länge. Die Bürger wiederum machten  aber ihre Kommune dafür verantwortlich.

Nachdem der EnBW-Vertrag am 01. April auslief, haben sich beide Städte darauf geeinigt die Straßenbeleuchtung in Eigenregie zu pflegen. Die Bürgermeister Rainer Ziegler und Ilvesheims Andreas Metz unterzeichneten am Dienstag eine entsprechende Kooperationsvereinbarung im Ladenburger Bauhof. Was bei EnBW mitunter Wochen dauert, könne nun in maximal vierzehn Tagen abgehakt sein, glaubt Pascal Tholé vom Bauamt Ilvesheim.

Die Kollegen aus beiden Kommunen benutzen den Ladenburger Hubsteiger gemeinsam, um die rund 2.440 Leuchtpunkte instandzuhalten. „Dazu kommen noch Flutlichter oder die Weihnachtsdekoration“, wirft Metz ein. Ilvesheim bezahlt die Ladenburger für ihren Einsatz. 39 Euro kostet die Mannstunde, 32,50 Euro eine Hubsteigerstunde. „Für uns ist das viel günstiger, als wenn wir einen privaten Dienstleister beauftragen würden“, sagt Metz. Auch Ladenburg hofft mit der Kooperation 10.000 Euro pro Jahr einzusparen. Der vor vier Jahren gekaufte Ladenburger Hubsteiger fährt derzeit rund 100 Einsätze pro Jahr. Die Kooperation mit Ilvesheim erhöht die Auslastung des Gerätes und macht ihn noch wirtschaftlicher.

Kommunale Kooperationen haben Zukunft, glauben die beiden Bürgermeister. Ziegler sagte:

Die Kommunen müssen ihre Kräfte weiter bündeln, da Gelder, Personal und Ressourcen werden auch in Zukunft knapp bleiben.

Ilvesheim und Ladenburg kooperieren bisher bei der Werkrealschule (Ladenburg), Volkshochschule (Ilvesheim) und der Abwasserbeseitigung. „Jetzt können wir noch mehr auf dem kleinen Dienstweg regeln“, sagt Ziegler.

Baden-WĂŒrttemberg feiert seinen 60. Geburtstag

„Wir zahlen unsere Geburtstagsparty selbst“

LandtagsprĂ€sident Guido Wolf begrĂŒĂŸt die vielen GĂ€ste zum BĂŒrgerfest.

 

Stuttgart, 08. Juli 2012. (red/cr) Zum 60. Geburtstag Baden-WĂŒrttembergs feierte der Landtag ein großes BĂŒrgerfest. Das GebĂ€ude stand allen BĂŒrgern offen. Viele GĂ€ste nutzten diese Gelegenheit,um sich mal den Ort anzusehen, von dem aus sie regiert werden.

Von Christian Ruser

Unterwegs zum BĂŒrgerfest in Stuttgart. Als besonderen Service bieten BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen einen Bustransfer mit verschiedenen Sammelpunkten an. WĂ€hrend der Startpunkt in Dossenheim und die Haltepunkte in Schriesheim und Ladenburg unproblematisch sind, verlangt der Halt in Leutershausen dem Busfahrer alles ab. Grund hierfĂŒr sind die zugeparkten Straßen um das Heisemer Straßenfest.

Erst nach prÀzisem Rangieren und einer spontanen Umleitung des Gegenverkehrs gelingt es, den Bus aus dem Gassenlabyrinth zu befreien und wieder auf die B3 Richtung Weinheim zu bringen.

Ab dort lĂ€uft aber alles reibungslos. Die 34 Teilnehmer aus Dossenheim, Heddesheim, Hemsbach, Ilvesheim, Ladenburg, Leutershausen, Mannheim, Schriesheim, Weinheim, und Wilhelmsfeld sind gut gelaunt und freuen sich auf ein interessantes BĂŒrgerfest im Landtag.

Um kurz vor elf erreicht der Bus den Landtag. Rund um das GebĂ€ude herrscht schon mĂ€chtig Trubel. Überall sind Zelte aufgebaut und direkt vor dem Eingang zeigen die jungen Sportakrobaten der TSG-Hofherrnweiler-Unterrombach was sie drauf haben. Aber viel Zeit zum Umsehen bleibt nicht, schnell eine Karte fĂŒr die HausfĂŒhrung gesichert, bereits jetzt sind schon die meisten Touren voll, und dann ab in den Plenarsaal.

Heute sitzt die Staatsgewalt im Parlament

Noch sind ein paar Minuten Zeit. FĂŒr einige BĂŒrger die Gelegenheit sich vor dem Landeswappen gegenseitig zu fotografieren. Nachdem Butler Willi (Reiner Scharlowsky) die Anwesenden höflich auf den Veranstaltungsbeginn hinweist, finden sich auch einige Abgeordnete ein.

Damit auch alle die Eröffnung verstehen, wird Guido Wolf von einer GebĂ€rdendolmetscherin ĂŒbersetzt. Schnell kommt er auf die Kernpunkte seiner Rede. Zum einen ist er froh, dass heute, gemĂ€ĂŸ des demokratischen Leitsatzes „Alle Macht geht vom Volke aus“, die Staatsgewalt im Parlament sitzt. Er wĂŒnscht sich fĂŒr die Zukunft starke BĂŒrgerbeteiligungen. FĂŒr ihn sind republikanische Demokratie und BĂŒrgerdemokratie keine GegensĂ€tze.

Heute sitzt die Staatsgewalt im Parlament

 

Auch ist fĂŒr ihn Baden-WĂŒrttemberg ein erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt. KĂŒnstlich nach dem zweiten Weltkrieg zusammengelegt, haben sich die BĂŒrger zu einer leistungsfĂ€higen Gemeinschaft zusammengetan. 60 Jahre Baden-WĂŒrttemberg ist fĂŒr ihn auch 60 Jahre in den LĂ€nderfinanzausgleich einzahlen. So sagt er, nicht ohne Stolz:

Wir Baden-WĂŒrttemberger zahlen unsere Geburtstagsparty selbst.

Die Zuhörer kommentieren seine Rede mit lautem Beifall. Aber wer wird sich an so einem Tag schon mit Kritik unbeliebt machen?

Auch kritische Stimmen sind erlaubt.

Vor dem Plenarsaal wirbt ein Mann fĂŒr die direkte Demokratie. Obwohl er nicht auf die Besucher zu geht, suchen viele das GesprĂ€ch mit ihm. Offensichtlich ein Thema, dass die BĂŒrger interessiert.

Politiker zum Anfassen

Aber auch viele Landespolitiker mischen sich unter das Volk. An den ParteistĂ€nden und im gesamten GebĂ€ude stehen sie zum GesprĂ€ch bereit. Manfred Kern sorgt im Außenzelt sogar musikalisch fĂŒr Stimmung.

Etwas behĂ€big wirkt dagegen die Elefantenrunde. Dort werden die Fraktionsvorsitzenden von den SWR-Moderatoren JĂŒrgen Schmitz und Dieter Fritz zur aktuellen Politik befragt.

Elefantenrunde: Peter Hauk (CDU), Hans-Ulrich RĂŒlke (FDP), Edith Sitzmann (GrĂŒne) und Claus Schmiedel (SPD) (v.l.)

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Regierungsparteien BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen und SPD gerne miteinander arbeiten und sich gegenseitig auch kritisieren können. WĂ€hrend CDU und FDP die Rolle der Opposition ernst nehmen. Von Stefan Mappus und dem RĂŒckkauf der EnBW in der abgewickelten Form distanziert sich die CDU und begrĂŒĂŸt eine lĂŒckenlose AufklĂ€rung. Im Publikum ist deutlich zu merken, dass ihnen bei dieser Runde die nötige Tiefe fehlt.

Es darf gelacht werden

Wer sich ein wenig von der Politik entspannen will, kann dies im CafĂ©, an den zahlreichen ImbissstĂ€nden oder im Plenarsaal tun. Dort bietet jetzt ein Poetry Slam Abwechslung. Ob die besinnliche Kurzgeschichte von Pierre Jarawan, in der er erklĂ€rt, wie ein Flohmarkt ein Bazar und auch ein StĂŒckchen Heimat sein kann oder das Gedicht ĂŒber die Notwendigkeit klarer Konturen von Josefine Berkholz, man kann sich einfach hinsetzen, zuhören und genießen.

Der Wettbewerb ist vorbei.

Bei Julian Heun ist das nicht mehr so einfach, denn er stellt die Lachmuskeln seines Publikums auf eine harte Probe und wird dabei sogar noch gesellschaftskritisch. So meint er, dass der Wettkampf zugunsten der Competition aufgegeben wurde. Der klare Vorteil, beim Wettkampf gibt es Verlierer, wenn man „Competition macht“, dann schneidet man eben nicht so gut ab.

Alternativ gibt es FĂŒhrungen durch das Haus der Abgeordneten. Ein 136 Meter langer Tunnel verbindet die BĂŒros der Abgeordneten mit dem Landtag. Damit einem die Strecke nicht zu lang wird, ist der Tunnel mit Kunstinstallation aus Stahlrohren von Robert Schad verziert.

Auf der anderen Seite angekommen besucht man die Poststelle, die Druckerei und das Informationszentrum. Bei einem Blick in ein AbgeordnetenbĂŒro stellt man fest, dass beim Arbeiten nicht viel Platz zum Entspannen bleibt. Zwei Schreibtische und ein paar Regale, mehr passt in einen Raum nicht hinein.

Gegen 15 Uhr ist es auch wieder Zeit fĂŒr die RĂŒckfahrt. Auch hier steht wieder der Bus bereit und zweieinhalb Stunden spĂ€ter erreicht der Bus auch wieder den ersten Ort.

Den Besuchern im Landtag wurden interessante Einblicke geboten und viele Politiker waren zu offenen GesprĂ€chen bereit. Ein schönes Zeichen, dass es nicht „die in Stuttgart“ sind, von denen die Politik kommt, sondern Menschen, die, obwohl sie die meiste Zeit mit politischen Fragen beschĂ€ftigt sind, die Bodenhaftung nicht verlieren wollen. Da kann man nur hoffen, dass das auch gelingt.

Eine Bildergalerie finden Sie auf dem Rheinneckarblog.de.

10. Putzaktion "Ladeberg kert kehrt"

Fritz LĂŒns: „Es ist furchtbar dreckig!“

Auch SchĂŒler der Martinsschule helfen mit bei der Putzaktion "Ladeberg kert kehrt". Foto: Martinsschule.

Ladenburg, 26. MĂ€rz 2012. (red/sap) Seit 2003, also dieses Jahr zum 10. Mal, sammeln Schulen, KindergĂ€rten, Vereine und Ladenburger BĂŒrger den MĂŒll in ihrer Heimatstadt. Diese Aktion wurde von der ZukunftswerkStadt Arbeitskreis Umwelt im Jahr 2003 ins Leben gerufen. Fritz LĂŒns und Dr. Martin Ziegler sind die Verantwortlichen, der BĂŒrgermeister hat die Schirmherrschaft dafĂŒr ĂŒbernommen.

Von Sabine Prothmann

Rund 450 Kinder der Ladenburger Schulen und KindergĂ€rten sowie das AWO-Kinderheim in Neubotzheim hatten sich angemeldet, bei der Aktion mit zu wirken. Und schon am Donnerstag und Freitag haben die SchĂŒler – vor allem rund ums Stadion – und Kindergartenkinder mit großem Einsatz „Ladeberg“ gesĂ€ubert.

Jugendliche der Evangelischen Stadtmission im Einsatz. Foto: Ladenburgblog.

Auch zehn Kinder der Martinsschule waren mit großem Einsatz dabei, das Gebiet um den Waldpark sauber zu machen, erzĂ€hlt LĂŒns.

Knapp 50 Ladenburger waren am Samstag gekommen und hatten sich mit Handschuhen, Greifzangen, MĂŒllsĂ€cken und Warnwesten ausstatten lassen, darunter auch erstmalig zwölf Leute der Evangelischen Stadtmission.

Die Kajak-Gruppe hatte sich das Neckarufer und die Hundesfreunde die Neckarwiese vorgenommen, sagt LĂŒns.

Und natĂŒrlich waren auch wieder Schirmherr BĂŒrgermeister Ziegler und die Rathausmitarbeiterin Claudia Schmitt sowie der Reiterverein und die JĂ€ger im Einsatz.

„Es ist furchtbar dreckig“, sagte Fritz LĂŒns und die Ă€rgsten Schmuddelecken seien unter anderem der LKW-Parkplatz, die Ilvesheimer und die Schriesheimer Straße.

Viele MĂŒllsĂ€cke wurden gesammelt. Foto: Ladenburgblog.

Ganz schlimm sah es auch am Brunnenweg, zwischen Heddesheim und Ladenburg, aus: Glas, Schuhe, Fernseher, Radiorekorder, Rohre mussten hier eingesammelt werden.

FĂŒr die Helfer spendierte das „VanitĂš“ einen Imbiss um die Mittagszeit am Wasserturm.

Die MĂŒllsĂ€cken wurden von den Bauhof- und EnBW-KrĂ€ften aufgesammelt und der AVR hat auch in diesem Jahr wieder einen Container gestellt.

„Ich bin nicht ganz zufrieden, denn es ist leider eine abnehmende Tendenz bei den Teilnehmern festzustellen“, resĂŒmierte LĂŒns. Machte dafĂŒr aber auch TerminĂŒberschneidungen verantwortlich.

Er dankte allen Mitwirkenden und natĂŒrlich auch den Sponsoren BK Giulini, EnBW, ERDA, SES, Sparkasse Rhein-Neckar Nord und Weik-Druck.

„Ladeberg kert kehrt“ ist eine gute und wichtige Aktion fĂŒr die Stadt und fĂŒr die Menschen.
Eine gute Aktion fĂŒr die Stadt und fĂŒr die Menschen.

EnBW-Familientag gut besucht

Guten Tag!

Ladenburg, 27. April 2010. Der EnBW-Familientag war angesichts der „UmstĂ€nde“ gut besucht. Das Energie-Dienstleistungsunternehmen und mehrere lokale Gewerbetreibende hatten die Bevölkerung eingeladen, sich ĂŒber Produkte und Leistungen zu informieren.

Unternehmen, die in Kontakt mit ihren Kunden treten wollen, mĂŒssen sich etwas einfallen lassen. Die EnBW und lokale Gewerbetreibende haben deshalb am Sonntag, den 25. April 2010 von 11:00 bis 18:00 Uhr zum ersten „Familientag“ ins Bezirkszentrum „Am SĂ€gewerk 16“ eingeladen.

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Familientag im EnBW-Bezirkszentrum von oben. Bild: local4u

Der war angesichts der „Konkurrenz“ gut besucht: In Mannheim öffnete der Mai-Markt, in Heddesheim gab es eine Leistungsschau des BdS.

Die Besucher konnten sich hier ĂŒber die umfangreichen ZusammenhĂ€nge informieren, wie das System „Strom“ funktioniert: „Die technischen AblĂ€ufe eines modernen Stromnetzes sind sehr komplex“, sagt Ramona Sallein, zustĂ€ndig fĂŒr die Öffentlichkeitsarbeit.

Der Familientag dient vor allem der Imagepflege. „Das Bezirkszentrum ist ein „Arbeitsposten“ mit 15 Mitarbeitern, die alle im technischen Bereich arbeiten“, sagt Frau Sallein: „Vertrieb und Netz sind streng getrennt.“

„Was ist passiert, wenn der Strom weg ist? Was machen unsere Mitarbeiter, um das Problem zu lösen? Welche Maschinen und vor allem, welche Menschen sind im Einsatz?“, sagt Frau Sallein ĂŒber die Motivation, einen Familientag auszurichten: „Das ist ein Service fĂŒr unsere Kunden, die sich fĂŒr unsere Arbeit interessieren.“ Auch ĂŒber Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten informierte die EnBW.

Die transparenten Informationen sollen ein sehr abstraktes Produkt, wie Strom eines ist, erfahrbar und verstehbar machen. Aus Sicht der Chefs, Regionalzentrumsleiter Michael Gutjahr stand fĂŒr Fragen ebenso zur VerfĂŒgung wie Michael Schiffl, Leiter Technik Betrieb – und aus Sicht der Mitarbeiter, die alle möglichen GerĂ€tschaften erklĂ€rten.

In den RĂ€umlichkeiten finden auch Schulungen und PrĂ€sentation statt: „Wenn Kommunen ihre Straßenbeleuchtung Ă€ndern wollen oder ein neues Gebiet erschließen, bekommen Sie hier von uns alle Informationen. NatĂŒrlich gilt das auch fĂŒr Unternehmen.“

Passend zum Familientag bot die EnBW ein Karussell fĂŒr Kinder, Kinderschminken und Ponyreiten mit den Ladeburgern Pferdefreunden. Mutige konnten sich Ladenburg von oben betrachten – in 26 Metern Höhe vom „Steiger“ aus. Nicht nur BĂŒrgermeister Rainer Ziegler probierte den Elektro-Roller aus – das futuristische GefĂ€hrt hat vor allem die MĂ€nner interessiert.

FĂŒr Unterhaltung sorgte das Trio „Ilvesax“ und die Ladenburger Stadtkapelle.

Bei einem Familien-Quiz konnten die Kunden jede Menge Preise gewinnen: Als erster Preis lockte ein Familieneintritt im Europapark, als zweiter Preis eine Ballonfahrt fĂŒr eine Person.

Im Zuge des Familientags hatten sich andere Gewerbetreibende „angehĂ€ngt“ und informierten ebenfalls ĂŒber ihre Produkte und Dienstleistungen.

Viel Freude mit unserer Fotostrecke. Alle Bilder: local4u

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Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog