Montag, 20. November 2017

Programmhefte fĂŒr Filmfestival der Generationen erhĂ€ltlich

Filme ĂŒber das Älterwerden – fĂŒr Alt und Jung

Rhein-Neckar, 04. August 2014. (red/pm) Beim 5. EuropĂ€ischen Filmfestival der Generationen, das vom 07. – 10. Oktober stattfindet, gibt es fĂŒr Alt und Jung wieder Filme ĂŒber das Älterwerden. Programmhefte fĂŒr das Event sind erhĂ€ltlich. [Weiterlesen…]

Viele Waffen, kaum Kontrollen: Drei Tote in Dossenheim, zwei in Eberbach, drei in Sinsheim und ein ĂŒberfordertes Landratsamt

Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche Waffenkontrollen

Mannheim/Stuttgart/Rhein-Neckar, 23, Juli 2013. (red) Der Amoklauf in Dossenheim, das Beziehungsdrama in Eberbach, drei Tote in Sinsheim – alle Taten wurden mit legalen Schusswaffen ausgeĂŒbt. Insbesondere die GrĂŒnen kritisierten zu lasche Kontrollen, sind jetzt aber selbst am Ruder und die Kontrollen bleiben lasch. Der SWR-Autor Claus Hanischdörfer zeigt eine ĂŒberforderte Behörde, traumatisierte Opfer und stellt viele Fragen, auf die es wenn, dann oft nur unzureichende oder fassungslos machende Antworten gibt. Klar ist: Waffen sind nicht nur Sport-, sondern auch TötungsgerĂ€te. Bessere Kontrollen könnten mehr Schutz bieten – bis dahin bleibt ein tödliches Risiko. Filmtipp heute Abend, 20:15 Uhr, SWR-Fernsehen. [Weiterlesen…]

Von Eberbach nach Ladenburg und zurĂŒck

ZusĂ€tzliche ZĂŒge zum „Lebendigen Neckar“

Ladenburg, 11. Juni 2014. (red/pm) AnlĂ€sslich der Veranstaltung „Lebendiger Neckar“ am Sonntag, dem 15. Juni, werden auf der Strecken zwischen Ladenburg und Eberbach zusĂ€tzliche ZĂŒge eingesetzt. [Weiterlesen…]

GrĂŒne rufen zur freiwilligen Abgabe von Waffen auf

Rhein-Neckar, 12. MĂ€rz 2014. (red/pm) Der Mord in Birkenau ist noch kein Jahr her. Gut ein Jahr ist der Doppelmord von Eberbach her. In Dossenheim gab es im vergangenen Sommer drei Tote bei einer Schießerei. Damit sich Bluttaten, wie auch der Amoklauf in Winnenden nicht wiederholen, rufen die Landtagsabgeordneten Hans-Ulrich Sckerl und Charlotte Schneidewind-Hartnagel (BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen) zur freiwilligen Abgabe von Waffen auf. [Weiterlesen…]

Eventuelle Verkehrsbehinderungen am 27. Juli

Tour de LĂ€ndle

Ladenburg, 26. Juli 2013. (red/pm) Vom 27. Juli bis 02. August rollt die Tour de LĂ€ndle 2013 mit tĂ€glich rund 2.000 Radlern durch das Land. Vor allem beim Start und bei der Ankunft in den Ziel- bzw. Rastorten und auf allen klassifizierten Straßen, auf denen die Tour rollt, kann es zu Behinderungen kommen. [Weiterlesen…]

Durchbruch in Wittenberg

2.200 Menschen eingeschlossen

Rhein-Neckar, 07. Juni 2013. (red/pm) Heute um 01:00 Uhr morgens wurden insgesamt 22 Helfer des DLRG-Wasserrettungszug zum Katastropheneinsatz nach Wittenberg geschickt. Offensichtlich sind dort 2.200 Menschen nach einem Durchbruch eingeschlossen. [Weiterlesen…]

Landtagsabgeordneter Uli Sckerl kritisiert Waffenbesitz und -gesetze

Doppelmord in Eberbach: „Das sind zwei Tote zuviel“

Rhein-Neckar/Eberbach, 08. Januar 2013. (red/pro) Der grĂŒne Landtagsabgeordnete Hans-Ulrich Sckerl zeigt sich wie alle Menschen tief betroffen vom Doppelmord in Eberbach, bei dem ein Lehrer und Stadtrat sowie seine Ehefrau, eine KinderĂ€rztin am vergangenen Freitag erschossen im Wohnhaus aufgefunden worden sind. Der innenpolitische Sprecher der Fraktion BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen im Stuttgarter Landtag Ă€ußert sich im Exklusiv-Interview angesichts der Bluttat kritisch gegenĂŒber dem deutschen Waffenrecht und dem Besitz von Waffen.

Interview: Hardy Prothmann

Herr Sckerl, zwei Menschen sind kaltblĂŒtig im beschaulichen Eberbach umgebracht worden. Die beschauliche Stadt im Odenwald trauert um die Eheleute, zwei engagierte, beliebte und friedliche MitbĂŒrger, die, wie nun feststeht, bereits in der Nacht zum 2. Januar gezielt vom Ex-Freund der Frau erschossen worden sind. Der zweijĂ€hrige Enkel ĂŒberlebte vermutlich nur durch Zufall. Wie haben Sie das aufgenommen?

Der Jurist Hans-Ulrich Sckerl ist Landtagsabgeordneter fĂŒr den Wahlkreis 39 Weinheim und innenpolitischer Sprecher von BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen. Er fordert seit Jahren mehr Kontrollen und ein schĂ€rferes Waffengesetz. Fot0: privat

Hans-Ulrich Sckerl: Mit Entsetzen wie wohl alle Menschen im Land. Das ist einfach furchtbar. Ich hoffe vor allem fĂŒr die Tochter, das Enkelkind und die gesamte Familie, dass sie dieses traumatische Erlebnis irgendwie verarbeiten können.

Sie haben bereits vor drei Jahren in einem Interview mit unserer Redaktion eine verstĂ€rkte Waffenkontrolle gefordert – jetzt sind die GrĂŒnen an der Macht. Wann kommen die stĂ€rkeren Kontrollen?

Sckerl: Die sind bereits auf den Weg gebracht, aber es muss noch besser werden. Das Innenministerium hat seit 2011 die Kontrolldichte erhöht und es gibt vermehrt unangemeldete Kontrollen, ob Waffen legal besessen werden und sachgerecht aufbewahrt werden. Aber die unteren Waffenbehörden sind personell zu schwach besetzt und die Kontrollen sind nur ein Teil der Lösung auf dem Weg zu weniger Waffen. Noch wichtiger wÀre, das Waffengesetz zu verschÀrfen. Doch das ist nicht LÀnder- sondern Bundessache.

„Waffen sollten ĂŒberhaupt nicht privat aufbewahrt werden dĂŒrfen“

Was sollte da geÀndert werden?

Sckerl: GrundsĂ€tzlich sind wir gegen den privaten Besitz großkalibriger Waffen. In jedem Fall muss die Aufbewahrung bei allen privaten Waffen neu geregelt werden. Mir wĂ€re am liebsten, dass Waffen ĂŒberhaupt nicht privat aufbewahrt werden dĂŒrfen, aber das ist sehr schwierig umzusetzen. Auf jeden Fall aber sollten Waffen und Munition getrennt aufbewahrt werden, damit der unmittelbare Zugang deutlich erschwert wird.

Was ist daran schwierig?

Sckerl: Ein Beispiel sind JĂ€ger, das habe ich lernen mĂŒssen. Wenn die einem verletzten Unfalltier den Gnadenschuss geben, hĂ€ufig nachts, irgendwo im Wald, brauchen die eine Waffe und Munition dafĂŒr. Bei einem SportschĂŒtzen kann ich aber keinen einzigen Grund erkennen, warum Waffen und Munition nicht getrennt aufbewahrt werden sollten.

Das wird die SportschĂŒtzen nicht freuen.

Sckerl: Ich habe ĂŒberhaupt nichts gegen SportschĂŒtzen und will auch nicht, dass sie diesen Sport nicht mehr betreiben können. Aber es gibt zu viele FĂ€lle, bei denen Menschen durch Waffen von SportschĂŒtzen umgekommen sind, Erfurt und Winnenden sind besonders dramatische Beispiele.

Die Menschen in Eberbach waren fassungslos. ZunĂ€chst wusste niemand, warum der Lehrer und die KinderĂ€rztin sterben mussten. Die Ermittlungsbehörden fanden heraus, dass der Exfreund der Ärztin vermutlich aus verzweifelten Motiven handelte. Als SportschĂŒtze hatte er großkalibrige Waffen, die auch das MilitĂ€r benutzt. Mit einer Pistole erschoss der geĂŒbte SchĂŒtze das Ehepaar kaltblĂŒtig. Beide traf er ins Herz, bei der Frau setzte er einen Nachschuss in den Kopf an.

 

„Hier steht GeschĂ€ft gegen ein Recht auf Sicherheit der BĂŒrger.“

Warum verschÀrft die Bundesregierung das Waffengesetz Ihrer Meinung nach nicht?

Sckerl: Da ist eine mĂ€chtige Lobby am Werk, der es um’s GeschĂ€ft geht. Mit Waffen lĂ€sst sich eben nicht nur in Amerika viel Geld verdienen – letztlich auf Kosten der Sicherheit der Bevölkerung. Die Menschen haben ein Recht auf Sicherheit und das wird durch das aktuelle Waffengesetz, eine vielerorts zu lasche Handhabung und durch viele Vollzugsdefizite verletzt.

Was können Sie unternehmen?

Sckerl: Mit dem Innenminister herrscht Einigkeit darĂŒber, dass wir eine Bundesratsinitiative zur EindĂ€mmung des privaten Waffenbesitzes einbringen wollen. Aber dafĂŒr brauchen wir VerbĂŒndete, damit das zum Tragen kommt. Das ist harte Überzeugungsarbeit gefragt, damit wir an den aktuellen ZustĂ€nden was Ă€ndern können.

Was sollte ein neues Waffengesetz regeln?

Sckerl: Wie gesagt, halte ich eine Trennung von Waffen und Munition fĂŒr wichtig. Wie man das regelt, muss halt verhandelt werden. Weiter wĂŒnsche ich mir eine regelmĂ€ĂŸigere und strengere EignungsprĂŒfung, ob der Betreffende zum Waffenbesitz auch fĂ€hig ist. Da viele Menschen zahlreiche Waffen und hohe Mengen an Munition zu Hause lagern, muss der Bedarf sehr kritisch auf den PrĂŒfstand. Bei jemandem, der nicht ernsthaft und pflichtbewusst seinem Sport nachgeht, muss angeordnet werden können, dass er die Waffen abzugeben hat.

„Der Doppemord zeigt alarmierend, dass hier Handlungsbedarf besteht.“

Der Doppelmörder von Eberbach ist 2004 Mitglied in einem SchĂŒtzenverein geworden und ist regelmĂ€ĂŸig zum Schießtraining gegangen.

Sckerl: Das zeigt, dass auch die psychologische Verfassung eines Menschen einen einmal erteilten legalen Waffenbesitz sehr problematisch machen kann. Hier wird zu untersuchen sein, welche ÜberprĂŒfungen des Waffenbesitzes es seit 2004 gab, ob eine ÜberprĂŒfung der Eignung stattgefunden hat. Im aktuellen Eberbacher Fall war der TĂ€ter wohl in einer psychisch sehr labilen Verfassung. Gleichzeitig war er ein trainierter LeistungsschĂŒtze. So jemand darf aber gar keine Waffe besitzen.

Der SportschĂŒtze verwendete fĂŒr seinen Doppelmord ein deutsches Fabrikat, eine SIG Sauer 9 Millimeter. Die Pistole ist selbstladend und wird vor allem vom MilitĂ€r eingesetzt. Abbildung Ă€hnlich. Quelle: Wikipedia, Rama, CC BY-SA 2.0 FR

Er hatte sieben Waffen und eintausend Schuss Munition sowie Jagd- und Kampfmesser.

Sckerl: Das zeigt doch in alarmierendem Umfang, dass hier dringend Handlungsbedarf besteht. Wenn jemand so viele Waffen und diese riesige Menge Munition besitzt, dann hat das nach meiner Erfahrung nur noch wenig mit „harmlosem Sport“, aber viel mit einem Waffennarr zu tun.

Der TÀter hatte eine weitere Waffe und weitere Munition bei sich. HÀtte es noch schlimmer können, wenn beispielsweise eine Polizeistreife ihn angehalten hÀtte?

Sckerl: DarĂŒber mag ich ĂŒberhaupt nicht spekulieren. Fest steht, zwei Menschen sind umgebracht worden. Die Familien trauern wie auch die gesamte Eberbacher BĂŒrgerschaft um den Verlust dieser ehrbaren Menschen, die in ihrer Heimatstadt Ă€ußerst beliebt waren. Angesichts dieser fĂŒrchterlichen Tragödie will ich mich weiter dafĂŒr einsetzen, dass die Menschen ihr Recht auf Sicherheit bekommen. Das Recht auf Waffen gehört nicht dazu.

Polizeireform

Kriminalpolizeiaußenstellen im Rhein-Neckar-Kreis werden geschlossen

Dienstmarke der Kripo. Quelle: Wikipedia, Wo st 01, CC BY-SA 3.0

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar/Stuttgart, 31. Juli 2012. (red/pol) Jetzt steht es fest: Opfer der Polizeireform werden die Kriminalpolizeiaußenstellen (Kast). Die sechs Standorte im Rhein-Neckar-Kreis werden geschlossen und von der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg respektive des Kriminalkommissariats Mannheim ĂŒbernommen. Projektleiter Detlef Werner will BĂŒrger und Gemeinden nochmals vor Ort ĂŒber die Änderungen informieren.

Information der Polizei:

„Mit der Entscheidung des Innenministeriums, im Rahmen der Strukturreform der Polizei Baden-WĂŒrttemberg nur die bisherige Kriminalpolizei-Außenstelle in Bruchsal als kĂŒnftiges Kriminalkommissariat zu erhalten, herrscht nun auch in der Rhein-Neckar-Region Klarheit ĂŒber die Zukunft der sechs Außenstellen in Eberbach, Sinsheim, Wiesloch, Schwetzingen, Weinheim und Ladenburg: diese ausgelagerten, eher kleinen Standorte werden ab dem Zeitpunkt der Verschmelzung des PolizeiprĂ€sidiums Mannheim mit der Polizeidirektion Heidelberg aufgelöst; ihre Aufgaben von Beamten der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg respektive des Kriminalkommissariats Mannheim ĂŒbernommen.

„Wir wissen, dass diese Entscheidung insbesondere im Rhein-Neckar-Raum nicht unumstritten ist“ signalisierte der Leiter des Projektes „PolizeiprĂ€sidium Mannheim/Heidelberg“, Detlef Werner, VerstĂ€ndnis fĂŒr die Proteste, die sich vornehmlich an den Dienstsitzen der Kriminalpolizei-Außenstellen öffentlich artikulierten. „Ich kann den BefĂŒrchtungen aber insoweit entgegentreten, dass wir uns mit der kriminalpolizeilichen Betreuung keineswegs aus der FlĂ€che zurĂŒckziehen. Die Kriminalpolizei wird am Standort Heidelberg kĂŒnftig mit rd. 300 Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten gegenĂŒber heute in doppelter PersonalstĂ€rke arbeiten und mit ihrer deutlich erhöhten LeistungsfĂ€higkeit gerade auch den lĂ€ndlichen Bereichen des kĂŒnftigen ZustĂ€ndigkeitsbereichs zu Gute kommen.“

Der Leitende Polizeidirektor, nominell noch stellvertretender Leiter der Landespolizeidirektion im RegierungsprĂ€sidium Karlsruhe, wies darauf hin, dass die hohe Dichte von sechs Kripo-Außenstellen auf einem Raum von nur ca. 60 x 20 Kilometern landesweit die ganz große Ausnahme darstellt und die Erfahrungen in den anderen Regionen Baden-WĂŒrttembergs zeigen, dass kriminalpolizeiliche Aufgaben sehr wohl zentral bearbeitet werden können. „Der grĂ¶ĂŸte Teil der Polizeidienststellen in Baden-WĂŒrttemberg verfĂŒgte noch nie ĂŒber Kripo-Außenstellen, und niemand könnte behaupten, dass die Betreuung dort schlecht gewesen wĂ€re“ so Detlef Werner weiter.

DarĂŒber hinaus wĂŒrden auch in der heutigen Organisationsstruktur bereits wesentliche kriminalpolizeiliche Aufgaben, insbesondere bei Kapitaldelikten, nahezu ausschließlich von den zentralen Standorten der Kriminalpolizei und nicht von den Kriminalpolizei-Außenstellen wahrgenommen. Weiterhin seien die Kriminalpolizei-Außenstellen im Tagesdienst organisiert, weshalb außerhalb der ĂŒblichen BĂŒroarbeitszeiten schon bisher der Kriminaldauerdienst von Heidelberg bzw. von Mannheim aus alle sofort erforderlichen kriminalpolizeilichen Maßnahmen fĂŒr die Außenstellen wahrgenommen habe. In Zukunft werde dies fĂŒr den gesamten ZustĂ€ndigkeitsbereich eines PolizeiprĂ€sidiums Mannheim/Heidelberg ein rund um die Uhr einsatzbereiter Dauerdienst zentral von Heidelberg aus ĂŒbernehmen.

Dennoch will die Projektleitung des PolizeiprĂ€sidiums Mannheim/Heidelberg der Metropolregion Rhein-Neckar Region die Entscheidung aus Stuttgart nicht einfach nur ĂŒbermitteln und dann zur Tagesordnung ĂŒbergehen. Detlef Werner will in den nĂ€chsten Wochen zusammen mit seinen fĂŒr die Kriminalpolizei-Organisation zustĂ€ndigen Teilprojekt-Leitern Gerhard Regele (Leiter der Kriminalpolizei bei der Landespolizeidirektion im RegierungsprĂ€sidium Karlsruhe) und Siegfried Kollmar (Leiter Kripo Heidelberg) das GesprĂ€ch mit den OberbĂŒrgermeistern bzw. BĂŒrgermeistern der betroffenen StĂ€dte und Gemeinden suchen, um mit ihnen konkret zu besprechen, wie auch in der neuen Dienststellenstruktur die enge und gute Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und der Kriminalpolizei fortgefĂŒhrt werden kann.

Erfreut zeigte sich Projektleiter Werner ĂŒber die Zustimmung aus Stuttgart zur Einrichtung von zwei Verkehrskommissariaten in Heidelberg und Walldorf, die der kĂŒnftigen Verkehrspolizeidirektion Mannheim nachgeordnet werden sollen. Damit steht die Gliederung der Verkehrspolizei weitestgehend fest.

Am Standort der Verkehrspolizeidirektion in Mannheim sollen eine Verkehrsunfallaufnahme fĂŒr den westlichen Teil des neuen ZustĂ€ndigkeitsbereichs, VerkehrsĂŒberwachungskrĂ€fte fĂŒr den Bereich des gewerblichen GĂŒter- und Personenverkehrs sowie KrĂ€fte zur örtlichen Verkehrslenkung und Verkehrsregelung angesiedelt werden. Hinzu kommt das Autobahnpolizeirevier in Seckenheim.

Beim Verkehrskommissariat Heidelberg werden Einheiten zur Aufnahme von schweren VerkehrsunfĂ€llen im östlichen Teil des ZustĂ€ndigkeitsbereichs, zur VerkehrsĂŒberwachung fĂŒr den Bereich Geschwindigkeitsmessung und Videomessverfahren sowie ebenfalls zur örtlichen Verkehrslenkung und Verkehrsregelung stationiert sein.

Dem Verkehrskommissariat Walldorf werden neben dem normalen Streifendienst der Autobahnpolizei auch der Autobahn-Fahndungsdienst und ein spezieller Ermittlungsdienst fĂŒr Sachverhalte aus den Bereichen Fahndungsdienst und VerkehrsĂŒberwachung angehören.

“Mit dieser Gliederung und örtlichen Verteilung der KrĂ€fte der Verkehrspolizei gewĂ€hrleisten wir in den verschiedenen Fachgebieten der VerkehrsĂŒberwachung die notwendige Spezialisierung des Personals und haben bei der Aufnahme von schweren und rechtlich komplexen VerkehrsunfĂ€llen sowie bei erforderlichen Maßnahmen der Verkehrslenkung und ?regelung kurze Interventionszeiten.“

Lebendiger Neckar: Kurios, interessant, entspannt

Ladenburg, 21. Juni 2010. (red) Unter dem Motto „Lebendiger Neckar“ haben „Flußgemeinden“ zu einem bunten Familienprogramm entlang des Neckars eingeladen. Wir zeigen Fotos aus Ladenburg.

751_3cbb47ca8a6d4bb

Mit dabei, am lebendigen Neckar, war ein DWM Amphicar. Bild: local4u

Unter dem Motto „Lebendiger Neckar“ haben die StĂ€dte und Gemeinden Mannheim, Heidelberg, Ladenburg, Edingen-Neckarhausen, NeckargemĂŒnd, Neckarsteinach, Hirschhorn und Eberbach am Sonntag, dem 20. Juni 2010 zwischen 11:00 und 19:00 Uhr zu vielfĂ€ltigen Veranstaltungen entlang des Neckars eingeladen. Wie im vergangenen Jahr schon war fĂŒr FußgĂ€ngerInnen, RadlerInnen, SkaterInnen und RollstuhlfahrerInnen eine gemeinsame Strecke von Eberbach bis Mannheim mit attraktiven Programmpunkten geboten worden.

In Ladenburg gibt es auf der Neckarwiese bei der FĂ€hre in diesem Jahr einen besonderen Programmpunkt: In 38 Zelten werden im Rahmen der Wanderausstellung „30 Jahre Landesgartenschau und GrĂŒnprojekt“ typische Exponate jeder Kommune prĂ€sentiert, die eine Landesgartenschau oder ein GrĂŒnprojekt durchgefĂŒhrt haben oder es in den nĂ€chsten Jahren durchfĂŒhren werden. Weitere Informationen unter „grĂŒn.de„.

Am Samstag wurde die Ausstellung bereits vor rund 50 GĂ€sten eröffnet: Mit einem Grußwort von BĂŒrgermeister Ziegler und unter musikalischer Begleitung des Jugendblasorchester der Musikschule der Stadt Ladenburg unter der Leitung von Helmut Baumer.

Der Radsportclub Ladenburg sorgte auch in diesem Jahr fĂŒr Kaffee und Kuchen, Pommes frites u.a. sowie ErfrischungsgetrĂ€nke. In der Zeit von 12.00 bis 16.30 Uhr gab es dort ein Fahrrad-Geschicklichkeits-Parcour, bei welchem die Sieger bis Platz 10 jeweils einen Preis erhielten.

Die Arbeiterwohlfahrt baute in Zusammenarbeit mit Fody’s FĂ€hrhaus unter anderem ein Spielmobil auf und mit der Evangelischen Stadtmission konnte man sich auf eine Kanu-Spritztour begeben oder einfach nur Fußball spielen. Der Heimatbund informiert ĂŒber die Stadtgeschichte bei kostenlosen StadtfĂŒhrungen „Mit dem Fahrrad zu den Römern“ um 12.00 und 13.00 Uhr.

Kurioser Auftritt am Neckar: Ein DWM-Amphicar drehte seine Runden.

Auf ihrem FreizeitgelĂ€nde am Neckar boten die NaturFreunde AktivitĂ€ten zum Thema „Spielen und FĂŒhlen“ sowie Kaffee, Kuchen und ErfrischungsgetrĂ€nke an.

Daneben lud Ladenburg mit seinen großzĂŒgigen GrĂŒnanlagen, die als „schönster Park Deutschlands 2006“ auserwĂ€hlt worden sind und dafĂŒr auch die Goldmedaille beim Bundeswettbewerb „Entente Florale“ verliehen wurde, zum Rasten und Verweilen ein.

[nggallery id=44]

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das ladenburgblog

Anmerkung der Redaktion: Text basiert auf Information der Stadt Ladenburg